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DE202008005062U1 - Vorrichtung zur Wärme- und Kälteerzeugung für Gebäudeaußenwände jeglicher Art - Google Patents

Vorrichtung zur Wärme- und Kälteerzeugung für Gebäudeaußenwände jeglicher Art Download PDF

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DE202008005062U1
DE202008005062U1 DE202008005062U DE202008005062U DE202008005062U1 DE 202008005062 U1 DE202008005062 U1 DE 202008005062U1 DE 202008005062 U DE202008005062 U DE 202008005062U DE 202008005062 U DE202008005062 U DE 202008005062U DE 202008005062 U1 DE202008005062 U1 DE 202008005062U1
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F5/00Air-conditioning systems or apparatus not covered by F24F1/00 or F24F3/00, e.g. using solar heat or combined with household units such as an oven or water heater
    • F24F5/0046Air-conditioning systems or apparatus not covered by F24F1/00 or F24F3/00, e.g. using solar heat or combined with household units such as an oven or water heater using natural energy, e.g. solar energy, energy from the ground
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/27Relating to heating, ventilation or air conditioning [HVAC] technologies
    • Y02A30/272Solar heating or cooling
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
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    • Y02B10/20Solar thermal

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Abstract

Vorrichtung für Gebäudeaußenwände jeglicher Art zur Wärme- oder Kälteerzeugung für Innenräume, dadurch gekennzeichnet, dass
– sie eine kastenförmige Form bildet, wobei die der Wand abgewandte Seite aus einer oder mehreren durchsichtigen Scheiben (1) besteht,
– mindestens ein der senkrechten Teile (2) dieser Form die Träger für die Scheibe oder Scheiben (1) bilden,
– die der Gebäudeaußenwand (4) zugewandte Rückseite offen ist,
– die Ober- und Unterseite jeweils ganz oder teilweise offen ist, wobei zusätzliche Klappen (3) zum Öffnen und Schließen angebracht sind.

Description

  • Bei der Erfindung handelt es sich um eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Wärme- und Kälteerzeugung für Gebäudenaußenwände jeglicher Art.
  • Viel Energie wird zur Gebäudeheizung in den kalten Jahreszeiten benötigt, um Gesundheit und Lebensqualität zu erhalten.
  • Da Energie heute sehr teuer ist, versucht man durch geeignete Außendämmung die Wärmeverluste so niedrig wie möglich zu halten, um eine Abstrahlung der Wärme durch die Gebäude-Außenmauern hindurch in die freie Umgebung möglichst zu verhindern. Dabei steht das Energiesparen im Vordergrund. Zudem sollte mit den fossilen Energieressourcen sparsam umgegangen werden.
  • Die zur Zeit vorgenommene Dämmung ist zwar eine sinnvolle und notwendige Maßnahme, da sie zu erheblichen Energieeinsparungen führt. Sie hat jedoch die folgenden Nachteile:
    • – Es wird auf natürlichen Wärmegewinn durch Sonneneinstrahlung verzichtet, da ein Wärmedurchtritt von außen durch die Gebäudemauern hindurch in die Innenräume der Gebäude an der Wärmedämmung scheitert.
    • – Die eingesetzten Dämm-Materialien besitzen keine Wärmespeicherkapazität für von außen zugeführte Sonnenenergie.
    • – Um gute Ergebnisse zu erzielen, ist eine Wärmedämmung in entsprechender Dicke unvermeidlich, nach dem Motto je dicker desto besser.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und vor allem in den kalten Jahreszeiten die kostenlos zur Verfügung stehende Wärmeenergie der Sonne zur Senkung des Wärmeenergieverbrauchs aus fossilen Energiequellen weitgehend nutzbar zu machen, wobei auch eine einfache Möglichkeit gegeben sein soll, in warmen Jahreszeiten die Übertragung der Sonnenenergie auf die Gebäudeinnenräume zu unterbinden.
  • Die Aufgabe wird mit einer kastenförmigen Vorrichtung gelöst, die an der Gebäudeaußenwand befestigt wird. An diesem Kasten befinden sich oben und unten Öffnungen, die wahlweise geschlossen werden können. Dafür stehen Klappen, Stopfen, Ventilatoren und ähnliche Vorrichtungen zur Wahl.
  • An der zur Gebäudeaußenwand abgewandten Seite befinden sich eine oder mehrere transparente Scheiben, die in Abstand zur Gebäudeaußenwand befestigt sind. Die Vorrichtung ist zur Gebäudeaußenseite hin offen. Die transparente Scheibe stellt einen dauerhaften, wetterfesten und pflegefreien Teil der Außenfassade dar.
  • Die Funktionsweise ist wie folgt:
    Bei Sonnenschein durchdringen die Sonnenstrahlen die durchsichtige Scheibe (1) und treffen auf die in diesem Bereich ungedämmte Gebäudeaußenwand (4). Es entsteht Wärme. Die Wärme kann wegen dem sich bildenden Treibhauseffekt nicht entweichen. Sie wird von der Gebäudeaußenwand absorbiert und in das Rauminnere geleitet, wo sie sich großflächig verteilt. Durch die gedämmte Außenwand kann sie nicht entweichen, so dass die Wärme gezielt zur Gebäudeinnenwand gelangt und dort zur Erhöhung der Oberflächentemperatur der Gebäudeinnenwände beiträgt.
  • Neben dem Kosteneinsparungseffekt für weniger Heizen entstehen durch die Erhöhung der Oberflächentemperatur der Gebäudewand (4) ideale Bedingungen für ein gesundes Wohnen und Arbeiten (Winterstellung).
  • Im Sommer ist dieser Effekt der Erhöhung der Oberflächentemperatur nicht erwünscht und störend. Deshalb öffnen sich in diesem Fall die Öffnungen (3), so dass ein Durchzug (Kamineffekt) entsteht und die Wand kostenlos gekühlt wird (Sommerstellung).
  • Bei der Erfindung dient die Wand (4) als Absorber und Speicher.
  • Zweckmäßigerweise erfolgt das Öffnen der Klappen über eine Bimetallvorrichtung, die bei einer gewissen Temperatur die Klappen öffnet. Um zu vermeiden, dass im geöffneten Zustand der Klappen Ungeziefer in den Kasten gerät, wird ein Schutzgitter über oder unter den Klappen (3) montiert, die das Eindringen von Fremdkörpern verhindert.
  • Statt des Einbaus von Klappen (3) zur Hinterlüftung ist es auch denkbar, die Hinterlüftung durch eine oder mehrere eingebaute Ventilatoren vorzunehmen.
  • Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • 1 zeigt einen vertikalen Querschnitt der Vorrichtung im eingebauten Zustand.
  • 2 zeigt einen horizontalen Querschnitt im eingebauten Zustand.
  • 1 zeigt die Erfindung im Schnitt dargestellt an der Gebäudeaussenwand (4) mitten im Isolierareal (5) in einem nichtgedämmten Bereich angebrachte Wärmekammer (6) mit geschlossenen Klappen (3). Da die Klappen (3) geschlossen sind, handelt es sich um die Winterstellung, das heißt die in der Wärmekammer (6) erzeugte Wärme bleibt durch den Treibhauseffekt erhalten und wird von der Gebäudewand (4) absorbiert.
  • In 2 ist die Erfindung in der Sommerstellung dargestellt, das heißt die Klappen (3) sind geöffnet. Durch den Kamineffekt wird die in der der Wärmekammer (6) erzeugte Wärme durch den Kamineffekt nach außen abgeführt und so Kälte erzeugt.
  • Die Erfindung besteht aus einer durchsichtigen Frontscheibe (1), die von den Seitenteilen (2) links und rechts gehalten wird. Oben und unten befinden sich Klappen (3), die im Sommer geöffnet sind und für eine Hinterlüftung sorgen (Sommerstellung).
  • Die Vorrichtung ist zur Seite der Gebäudeaußenwand (4) Rückseite hin offen.
  • Zweckmäßigerweise erfolgt das Öffnen der Klappen über eine Bimetallvorrichtung, die bei einer gewissen Temperatur die Klappen öffnet, damit kein Ungeziefer in den Kasten gerät, wird ein Schutzgitter über oder unter den Klappen (3) montiert, die das Eindringen von Fremdkörpern verhindert.
  • Statt des Einbaus von Klappen (3) zur Hinterlüftung ist es auch denkbar, die Hinterlüftung durch eine oder mehrere eingebaute Ventilatoren vorzunehmen.
  • Die Vorrichtung bildet eine kastenförmige Form, wobei die der Wand abgewandte Seite aus einer oder mehreren durchsichtigen Scheiben (1) besteht.
  • Die Scheibe (1) wird von den Seitenteilen (2) gehalten. Auf der der Scheibe (1) gegenüberliegenden Seite (Rückseite) ist die Form offen. Sie ist an der Gebäudeaußenwand (4) in einem nichtgedämmten Bereich in einem Isolierareal (5) befestigt, so dass ein Raum (6) entsteht.
  • An der Ober- oder Unterseite des Kastens befinden sich Klappen (3) die im Sommer geöffnet sind und für eine Hinterlüftung sorgen (Sommerstellung).
  • In 1 sind die Klappen (3) geschlossen. Es handelt sich um die Winterstellung, das heißt die in der Wärmekammer (6) erzeugte Wärme bleibt durch den Treibhauseffekt erhalten und wird von der Gebäudewand (4) absorbiert.
  • In 2 sind die Klappen (3) nicht sichtbar, das heißt die Klappen (3) sind geöffnet. Es handelt sich um die Sommerstellung. Durch den Kamineffekt wird die durch die Wärmekammer (6) erzeugte Wärme durch den Kamineffekt nach außen abgeführt und so Kälte erzeugt.

Claims (5)

  1. Vorrichtung für Gebäudeaußenwände jeglicher Art zur Wärme- oder Kälteerzeugung für Innenräume, dadurch gekennzeichnet, dass – sie eine kastenförmige Form bildet, wobei die der Wand abgewandte Seite aus einer oder mehreren durchsichtigen Scheiben (1) besteht, – mindestens ein der senkrechten Teile (2) dieser Form die Träger für die Scheibe oder Scheiben (1) bilden, – die der Gebäudeaußenwand (4) zugewandte Rückseite offen ist, – die Ober- und Unterseite jeweils ganz oder teilweise offen ist, wobei zusätzliche Klappen (3) zum Öffnen und Schließen angebracht sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnen und Schließen der Klappen (3) entsprechend der Raumtemperatur automatisch erfolgt.
  3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle der Klappen (3) ein oder mehrere Ventilatoren eingebaut sind.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle der Klappen (3) Löcher oder Schlitze mit oder ohne Schutzgitter vorhanden sind.
  5. Vorrichtung nach einer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Löcher oder Schlitze luftdurchlässige Materialen eingesetzt sind.
DE202008005062U 2008-04-11 2008-04-11 Vorrichtung zur Wärme- und Kälteerzeugung für Gebäudeaußenwände jeglicher Art Expired - Lifetime DE202008005062U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009008408A1 (de) * 2009-02-11 2010-08-19 Skoberne Schornsteinsysteme Gmbh Beheizbares Gebäude mit einer Abgasleitung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009008408A1 (de) * 2009-02-11 2010-08-19 Skoberne Schornsteinsysteme Gmbh Beheizbares Gebäude mit einer Abgasleitung
DE102009008408B4 (de) * 2009-02-11 2013-11-07 Skoberne Schornsteinsysteme Gmbh Beheizbares Gebäude mit einer Abgasleitung

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