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DE202008004854U1 - Stellrahmen für ein Gerüst und ein damit ausgebildetes Modulgerüst - Google Patents

Stellrahmen für ein Gerüst und ein damit ausgebildetes Modulgerüst Download PDF

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DE202008004854U1
DE202008004854U1 DE200820004854 DE202008004854U DE202008004854U1 DE 202008004854 U1 DE202008004854 U1 DE 202008004854U1 DE 200820004854 DE200820004854 DE 200820004854 DE 202008004854 U DE202008004854 U DE 202008004854U DE 202008004854 U1 DE202008004854 U1 DE 202008004854U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/14Comprising essentially pre-assembled two-dimensional frame-like elements, e.g. of rods in L- or H-shape, with or without bracing

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  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Abstract

Stellrahmen für ein Gerüst (1), insbesondere ein Arbeitsgerüst, mit wenigstens zwei Vertikal-Profilstäben (13, 14), zwischen denen wenigstens ein erster Horizontal-Profilstab (15) einen Rahmen bildend angeordnet ist, wobei an den Vertikal-Profilstäben (13, 14) und/oder dem wenigstens einen Horizontal-Profilstab (15, 17) Anschlussmöglichkeiten (32 bis 37) zum Anschluss von weiteren Gerüstelementen (18, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31), insbesondere Versteifungsbauteilen (26, 27, 28), Geländerelementen (30, 31), Laufböden (18) und eines weiteren Stellrahmens, vorgesehen sind und der wenigstens eine Horizontal-Profilstab (15, 17) an den zugeordneten Vertikal-Profilstäben (13, 14) von deren unteren Ende (16) in einem eine Personendurchgangshöhe (H1) freigebenden Abstand befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Vertikal-Profilstäbe (13, 14) wenigstens über eine Höhe erstrecken, welche zwei Personendurchgangshöhen (H1) entspricht, wobei zwischen den Vertikal-Profilstäben (13, 14) ein zweiter Horizontal-Profilstab (17) in einem eine Personendurchgangshöhe (H1) freigebenden Abstand von dem ersten Horizontal-Profilstab (15) befestigt ist.

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft einen Stellrahmen für ein Gerüst, insbesondere ein Arbeitsgerüst, mit wenigstens zwei Vertikal-Profilstäben, zwischen denen wenigstens ein erster Horizontal-Profilstab einen Rahmen bildend angeordnet ist, nach der im Oberbegriff des Schutzanspruches 1 näher definierten Art sowie ein mit einem solchen Stellrahmen ausgebildetes Modulgerüst.
  • STAND DER TECHNIK
  • Stellrahmen der eingangs genannten Art werden in der Praxis bei Arbeitsgerüsten, welche einen für die auszuführenden Arbeiten geeigneten sicheren Arbeitsplatz mit sicherem Zugang schaffen, aber auch für Maschinengerüste verwendet.
  • Arbeitsgerüste werden üblicherweise aus vorgefertigten Bauteilen wie Stellrahmen, Profilstäben bzw. Rohren und/oder Kupplungen erstellt und dienen je nach Anwendung als Fassadengerüste, Gerüsttürme oder Raumgerüste.
  • Die vertikalen Elemente eines Gerüsts werden im Wesentlichen durch sogenannte Stellrahmen gebildet, welche wenigstens zwei Vertikal-Profilstäbe, auch Ständer genannt, und diese verbindende Horizontal-Profilstäbe, auch Querriegel genannt, aufweisen. Je nach Konzipierung des Gerüstsystems bilden die Vertikal-Profilstäbe und ein eine Personendurch gangshöhe freigebender Querriegel gegebenenfalls mit einem weiteren Querriegel in einem an das untere Ende der Vertikal-Profilstäbe angrenzenden Bereich einen offenen bzw. geschlossenen Stellrahmen, an den weitere Gerüstelemente, wie Versteifungsbauteile, Geländerelemente und Laufböden angeschlossen werden, wobei der Stellrahmen selbst auf einen weiteren Stellrahmen montiert werden kann oder eine Anschlussmöglichkeit für einen weiteren darüber angeordneten Stellrahmen aufweist.
  • Die Stellrahmen erstrecken sich dabei üblicherweise über die Höhe einer Personendurchgangshöhe bzw. Mannshöhe, so dass je nach erforderlicher Höhe des Gerüstes eine entsprechende Zahl an Stellrahmen übereinander angeordnet werden muss.
  • Daneben werden auch Rahmen geringerer Höhe als Zwischenrahmen zwischen zwei übereinander angeordneten Stellrahmen verwendet.
  • Insbesondere die Montage und Demontage von hohen Industriegerüsten kann mit konventionellen Stellrahmen langwierig und somit kostenintensiv sein.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • TECHNISCHE AUFGABE
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Stellrahmen für ein Gerüst, insbesondere ein Arbeitsgerüst, hinsichtlich einer schnellen Montage und Demontage eines höheren Gerüstes und einer insgesamt erhöhten Wirtschaftlich keit bei Herstellung, Transport und Auf- und Abbau des Gerüstes weiterzuentwickeln.
  • TECHNISCHE LÖSUNG
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Stellrahmen gemäß den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der von dem unabhängigen Anspruch 1 direkt oder indirekt abhängigen Ansprüche.
  • Es ist somit ein Stellrahmen für ein Gerüst, insbesondere ein Arbeitsgerüst, vorgesehen, mit wenigstens zwei Vertikal-Profilstäben, zwischen denen wenigstens ein erster Horizontal-Profilstab einen Rahmen bildend angeordnet ist, wobei an den Vertikal-Profilstäben und/oder dem wenigstens einen Horizontal-Profilstab Anschlussmöglichkeiten zum Anschluss von weiteren Gerüstelementen, insbesondere Versteifungsbauteilen, Geländerelementen, Laufböden und eines weiteren Stellrahmens, vorgesehen sind und der wenigstens eine Horizontal-Profilstab an den zugeordneten Vertikal-Profilstäben von deren unteren Ende in einem eine Personendurchgangshöhe freigebenden Abstand befestigt sind.
  • Der erfindungsgemäße Stellrahmen zeichnet sich dabei dadurch aus, dass sich die Vertikal-Profilstäbe wenigstens über eine Höhe erstrecken, welche zwei Personendurchgangshöhen entspricht, wobei zwischen den Vertikal-Profilstäben ein zweiter Horizontal-Profilstab in einem eine Personendurchgangshöhe freigebenden Abstand von dem ersten Horizontal-Profilstab befestigt ist.
  • VORTEILHAFTE WIRKUNGEN
  • Ein erfindungsgemäß ausgebildeter Stellrahmen ist dahingehend vorteilhaft, dass sich dieser über eine bedeutend größere Höhe als konventionelle Stellrahmen erstreckt, wobei ein erfindungsgemäßer Stellrahmen minimaler Höhe, d. h. mit einem zweiten Horizontal-Profilstab in einem eine Personendurchgangshöhe freigebenden Abstand von dem ersten Horizontal-Profilstab, der Höhe von zwei herkömmlichen Stellrahmen entspricht, wodurch die Montage und die Demontage eines Gerüstes deutlich beschleunigt werden kann.
  • Zudem hat ein derartiger Stellrahmen nach der Erfindung den Vorteil, dass zwischen den Vertikal-Elementen zweier Arbeitshöhen keine Trennstellen und hierfür erforderliche zusätzliche Bauteile wie Zapfen benötigt werden, wodurch nicht nur die Montage und Demontage vereinfacht ist, sondern auch die Herstellung der Stellrahmen einfacher und kostengünstiger ist, da Material und Gewicht eingespart werden kann.
  • Ein Stellrahmen nach der Erfindung ist trotz seiner größeren Länge bzw. Höhe trotzdem problemlos mit üblichen Transportmitteln zu transportieren und insbesondere bei einer Herstellung aus leichtem Material wie Aluminium noch einfach für Bedienungspersonen zu handhaben. Bei Handhabung und Transport der Stellrahmen ist dessen erfindungsgemäße Ausgestaltung auch dahingehend vorteilhaft, dass dieser unempfindlicher gegen einen Verzug ist, wodurch die Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit dieser Gerüstkomponenten erhöht wird.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung beträgt eine Personendurchgangshöhe zwischen 1,9 m und 2,5 m, insbesondere wenigstens annähernd 2 m. Die Personendurchgangshöhe wird üblicherweise als sogenannte lichte Höhe definiert, welche zwischen Gerüstlagen bzw. der Oberfläche eines in dem Stellrahmen eingehängten Laufbodens und der Unterkante des darüber angeordneten nächsten Horizontal-Profilstabs bzw. Querriegels gemessen wird.
  • Je nach Anwendungsfall und gesetzlichen Vorschriften kann die Personendurchgangshöhe bzw. lichte Höhe variieren. So ist beispielsweise in der Europäischen Union eine lichte Höhe von wenigstens 1,9 m für eine lichte Breite im Kopfbereich von wenigstens 300 mm erforderlich. Gängige Gerüste weisen üblicherweise eine Personendurchgangshöhe bzw. lichte Höhe von 2 m auf.
  • Die Gesamthöhe eines Stellrahmens nach der Erfindung beträgt somit ca. 4 m bis 5 m bei einer Auslegung zum Anschluss von bis zu drei Laufböden, wobei ein Laufboden an den ersten Vertikal-Profilstab angeschlossen sein kann und ein weiterer Laufboden an den zweiten oder weiteren Horizontal-Profilstab bzw. in einem an das obere Ende der Vertikal-Profilstäbe anschließenden Bereich angebunden sein kann.
  • Insbesondere bei einem zur Befestigung an einem Bodenelement wie Fußspindeln vorgesehenen Stellrahmen kann die Höhe variieren, so dass beispielsweise zwischen den unteren Enden der Vertikal-Profilstäbe, welche an Fußspindeln angeschlossen werden können, und dem ersten Horizontal-Profilstab eine über eine übliche Personendurchgangshöhe hinausgehende Höhe zur Schaffung einer größeren Durchgangshöhe vorgesehen sein kann. Ebenso kann zwischen der Anbindungsmöglichkeit eines unteren Laufbodens und einem unteren Ende der Vertikal-Profilstäbe ein je nach Anwendungsfall variierender Sockelbereich vorgesehen sein.
  • In vorteilhaften Ausführungen des erfindungsgemäßen Stellrahmens kann dieser sich über weitere Arbeitsebenen erstrecken und dabei beispielsweise 6 m oder 8 m hoch sein mit entsprechenden Anbindungsmöglichkeiten für mehrere Laufböden im Bereich des ersten, zweiten oder eines ggf. weiteren Horizontal-Profilstabs.
  • Ein sich über vier Personendurchgangshöhen erstreckender Stellrahmen kann dabei zur Aufnahme von bis zu fünf Laufböden vorgesehen sein.
  • In einem an das untere Ende der Vertikal-Profilstäbe anschließenden Bereich kann bei einer vorteilhaften Ausführung ein im Vergleich zu den Horizontal-Profilstäben dünnerer weiterer Horizontal-Profilstab vorgesehen sein, der vorzugsweise als Aushubsicherung dient und mit den Vertikal-Profilstäben fest verbunden oder bei Gerüstaufbau montierbar sein kann.
  • Die Horizontal-Profilstäbe können ebenfalls fest mit den Vertikal-Profilstäben verbunden sein, an diesen vormontiert sein oder erst bei der Montage bzw. Demontage mit diesen verbindbar bzw. von diesen lösbar sein.
  • Insbesondere bei einem durch fest mit den Vertikal-Profilstäben verbundenen Horizontal-Profilstäben und ggf. den Horizontal-Verbindungsstäben gebildeten zumindest über einen bestimmten Abschnitt geschlossenen Rahmen wird die Stabilität des Stellrahmens erhöht und die Lebenszeit des Stellrahmens verlängert, da die Gefahr eines Verzugs des Stellrahmens gegenüber einem offenen Rahmen deutlich reduziert ist.
  • Zur Erhöhung der Flexibilität des Gerüsts kann es jedoch vorteilhaft sein, wenn zumindest ein Horizontal-Profilstab die Vertikal-Profilstäbe lösbar miteinander verbindet, wobei die Vertikal-Profilstäbe und wenigstens der erste und zweite Horizontal-Profilstab zur Montage an einem Gerüst vormontiert sein können.
  • Die Horizontal-Profilstäbe können in einfachster Ausführung gerade Rohre mit z. B. kreisförmigem Querschnitt sein. In vorteilhaften Ausführungen können die Horizontal-Profilstäbe insbesondere im Kontaktbereich mit den Vertikal-Profilstäben auch gebogen sein und dabei ein „U" bilden. Wenn solche U-Schenkel nach oben gerichtet sind, können diese zum Einhängen von Belägen oder als Rohrauflage etc. dienen.
  • Zur Verbindung mit Bodenelementen wie Fußspindeln oder weiteren darunter oder darüber angeordneten Stellrahmen ist es bei einer vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Stellrahmens vorgesehen, dass dieser an den oberen Enden und unteren Enden der Vertikal-Profilstäbe entsprechende Anschlussmöglichkeiten aufweist.
  • Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung, welche die Flexibilität des Stellrahmens hinsichtlich der Verbindungsmög lichkeit mit weiteren Gerüstelementen deutlich erhöht, zeichnet sich dadurch aus, dass an den Vertikal-Profilstäben als Anschlussmöglichkeit, insbesondere für Geländerelemente, wenigstens eine Lochscheibe mit wenigstens einem Loch zur Aufnahme von weiteren Gerüstelementen und/oder mit diesen zusammenwirkenden Befestigungsmitteln ausgebildet ist.
  • Scheibenförmige Haltevorrichtungen an vertikalen Gerüstrohren zum Einhängen von horizontal und/oder diagonal verlaufenden Gerüstelementen sind zum Beispiel aus der DE 24 49 124 C und der DE 197 26 950 C2 bekannt. Diese bekannten Haltevorrichtungen sind als Kreisscheiben mit Durchbrüchen geformt, wobei die Durchbrüche eine runde, kreisförmige oder auch eine ovale oder andere geeignete, mit einem entsprechenden Gegenstück korrespondierende Form aufweisen.
  • Bevorzugt ist eine solche Lochscheibe als eine Rosette mit mehreren über ihren Umfang verteilt angeordneten Löchern zur unterschiedlichen Winkelanordnung des wenigstens einen anzuschließenden Gerüstelements ausgebildet, jedoch ist es auch denkbar, dass eine solche Lochscheibe hinsichtlich ihres Umfang einen Teilkreis, ein Trapez oder eine andere Form beschreibt.
  • Die Verwendung von Lochscheiben insbesonders im Bereich der Anschlussmöglichkeit für Geländerelemente bietet die Möglichkeit, einen Stellrahmen kompatibel mit verschiedenen Gerüstsystemen auszugestalten, so dass beispielsweise auch Geländerelemente von Fremdherstellern an dem erfindungsgemäßen Stellrahmen problemlos mit entsprechenden Keilelemen ten oder anderen geeigneten Befestigungsmitteln befestigt werden können.
  • Alternativ oder ergänzend kann an den Vertikal-Profilstäben als Anschlussmöglichkeit für weitere Gerüstelemente, insbesondere für Geländerelemente, wenigstens ein zur Verrastung mit einem weiteren Gerüstelement und/oder einem mit diesem zusammenwirkenden Befestigungsmittel vorgesehener Bügelverschluss ausgebildet sein, welcher eine schnelle Montage und Demontage durch Verschwenken eines an den Vertikal-Profilstäben angeordneten Bügels und einer damit einhergehenden Ver- bzw. Entrastung mit den entsprechenden anbindbaren Gerüstelementen ermöglicht.
  • Ebenfalls kann als Anschlussmöglichkeit an den Vertikal-Profilstäben eine schuhartige, im Wesentlichen U-förmige, nach oben offene Lasche befestigt sein, in die ein Befestigungskeil zur Anbindung eines weiteren Gerüstelements einschlagbar ist.
  • Eine solche beispielsweise als Lochscheibe oder Bügelverschluss oder Keillasche ausgebildete Anschlussmöglichkeit für einen horizontalen Geländerholm eines Seitenschutzes ist zweckmäßigerweise wenigstens annähernd 1 m über einer Anschlussmöglichkeit eines Laufbodens angeordnet, wobei zwischen der Anschlussmöglichkeit des Laufbodens und dem horizontalen Geländerholm eine Anschlussmöglichkeit für wenigstens einen horizontalen Zwischenholm des Seitenschutzes vorgesehen sein kann.
  • Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die Ansprüche sowie die nachstehend angege benen Ausführungsbeispiele, wobei die Merkmale der Ansprüche in beliebiger Weise kombinierbar sind, sofern sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Mehrere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäß gestalteten Stellrahmens und ein Modulgerüst mit mehreren solcher Stellrahmen sind in der Zeichnung schematisch vereinfacht dargestellt und werden nachfolgend näher erläutert.
  • Darin zeigt
  • 1 ein Modulgerüst, welches mit erfindungsgemäßen Stellrahmen gebildet ist, wobei stark schematisiert Anschlussmöglichkeiten für übliche Bauteile eines Fassadengerüstsystems gezeigt sind;
  • 2 einen Querschnitt durch einen Bereich des Modulgerüsts der 1 zur Veranschaulichung einer Personendurchgangshöhe;
  • 3 eine stark schematisierte Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Stellrahmens nach der Erfindung;
  • 4 eine Prinzipdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Stellrahmens; und
  • 5 eine nähere dreidimensionale Darstellung einer Anschlussmöglichkeit für Gerüstelemente des Stellrahmens der 4.
  • AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
  • Die 1 zeigt schematisiert ein Modulgerüst 1, welches vorliegend als ein an einer Fassade 2 verankerbares Arbeitsgerüst ausgebildet ist. Bei dem vorliegenden Modulgerüst 1 handelt es sich somit um ein Baugerüst, bei dem Stellrahmen 3 bis 12 und ggf. weitere horizontale Gerüststiele entsprechend dem jeweiligen Gerüstsystem im Rastermaßsystem Aufnahmen zur Befestigung von Gerüstteilen wie Horizontalriegeln, Diagonalstreben, etc. aufweisen.
  • Bei der in 1 gezeigten Ausführung sind zur Bildung des Modulgerüsts 1 zehn Stellrahmen 3 bis 12 verwendet, wobei die Stellrahmen 3 bis 12 jeweils zwei Vertikal-Profilstäbe 13, 14 aufweisen, welche durch einen ersten Horizontal-Profilstab 15, der in einem eine Personendurchgangshöhe H1 freigebenden Abstand von einem unteren Ende 16 der Vertikal-Profilstäbe 13, 14 angeordnet ist, miteinander verbunden sind.
  • Des Weiteren weisen die sich jeweils über zwei Personendurchgangshöhen H1 erstreckenden Stellrahmen 3 bis 12 jeweils zwischen den Vertikal-Profilstäben 13, 14 einen zweiten Horizontal-Profilstab 17 auf, welcher die Vertikal-Profilstäbe 13, 14 im Bereich von deren oberem Ende miteinander verbindet und wiederum in einem eine Personendurchgangshöhe H1 freigebenden Abstand von dem ersten Horizontal-Profilstab 15 angeordnet ist.
  • Die Personendurchgangshöhe H1 wird bei der gezeigten Ausführung gemäß der Darstellung in 2 als lichte Höhe zwischen einer Oberkante eines Laufbodens 18 und einer Unterkante eines darüber angeordneten Horizontal-Profilstabs 15 bzw. 17 verstanden.
  • Bei der gezeigten Ausführung beträgt die Personendurchgangshöhe bzw. lichte Höhe im Kopfbereich einer Arbeitsperson 19 wenigstens annähernd 2 m.
  • Wie der 1 weiterhin zu entnehmen ist, weisen die unteren Stellrahmen 3, 5, 7, 9, 11 zusätzlich zu dem ersten Horizontal-Profilstab 15 und dem zweiten Horizontal-Profilstab 17 einen Horizontal-Verbindungsstab 20 in einem an das untere Ende 16 der Vertikalprofilstäbe 13, 14 anschließenden Bereich auf, in den – im Unterschied zu den Horizontal-Profilstäben 15, 17 – kein Laufboden 18 eingelegt ist.
  • Unterhalb des Vertikal-Verbindungsstabes 20 weisen die Vertikal-Profilstäbe 13, 14 an ihrem unteren Ende 16 Anschlussmöglichkeiten 21 für Fußelemente 22, 23 auf, welche in der Höhe verstellbare Fußspindeln 22 oder nicht verstellbare Fußplatten 23 sein können.
  • Ebenso wie die Stellrahmen 3 bis 12 mit ihrem unteren Ende an Fußelemente 22, 23 angebunden werden können, können diese mit den unteren Enden 16 der Vertikal-Profilstäbe 13, 14 auch mit einem weiteren, darunter angeordneten Stellrahmen verbunden werden, wie es bei den Stellrahmen 4, 6, 8, 10, 12 der Fall ist.
  • Entsprechend den Anschlussmöglichkeiten an den unteren Enden 16 der Vertikal-Profilstäbe 13, 14 sind auch an den oberen Enden 24 der Vertikal-Profilstäbe 13, 14 Anschlussmöglichkeiten für einen weiteren Stellrahmen vorgesehen, wobei die oberen Enden 24 der Vertikal-Profilstäbe über den oberen Horizontal-Profilstab 17 hinaus ragen können und teleskopartig mit den unteren Enden 16 eines anschließenden Stellrahmens ineinander steckbar und verbindbar ausgebildet sein können.
  • Zur Anbindung von weiteren Gerüstelementen weisen die Vertikal-Profilstäbe 13, 14 Anschlussmöglichkeiten unter anderem für horizontale Längsriegel 25, vertikal aussteifende Querdiagonalen 26, Horizontalaussteifungen bzw. Horizontaldiagonalen 27, Längs-Vertikalaussteifungen bzw. Längsdiagonalen 28 und einen Seitenschutz 29 auf.
  • Der Seitenschutz 29 weist einen horizontalen Geländerholm 30 und einen zwischen einer Anschlussmöglichkeit für einen Laufboden 18 und dem horizontalen Geländerholm 30 angeordneten horizontalen Zwischenholm 31 auf, wobei der horizontale Geländeholm 30 des Seitenschutzes 29 vorliegend etwa 1 m oberhalb des Laufbodens 18 angeordnet ist. Wie in der 1 angedeutet, kann im Bereich des Seitenschutzes 29 auch ein Geflecht 32 vorgesehen sein.
  • In der 3 ist der Stellrahmen 4 der 1 stellvertretend für die übrigen Stellrahmen beschrieben. Bei der in 3 gezeigten Ausführung sind die Vertikal-Profilstäbe 13, 14 mit dem ersten Horizontal-Profilstab 15 und dem zweiten Horizontal-Profilstab 17 lösbar, jedoch form- und kraftschlüssig über als Lochscheiben ausgebildete Anschlussmöglichkeiten 32, 33 bzw. 34, 35 verbunden.
  • Des Weiteren sind an dem der Fassade 2 abgewandten Vertikal-Profilstab 13 ebenfalls als Lochscheiben ausgebildete Anschlussmöglichkeiten 36, 37 zur Anbindung der Geländerelemente 30, 31 des Seitenschutzes 29 vorgesehen.
  • Die Lochscheiben 32, 33, 34, 35, 36, 37 sind dabei jeweils an den Vertikal-Profilstäben 13, 14 als Rosette ausgebildet. Die Horizontal-Verbindungsstäbe 15, 16 oder die Geländerelemente 30, 31 können in an sich bekannter Weise mit einem Keilkopf 40 ausgebildet sein, welche einen Schlitz 41 aufweist, mit dem der Keilkopf 40 über die Lochscheibe 32, 33, 34, 35, 36, 37 derart geschoben wird, dass eine Durchtrittsöffnung im Bereich des Keilkopfes 40 mit einem der Löcher 39 der Lochscheiben 32 bis 37 fluchtet, so dass das an die Lochscheibe 32 bis 37 anzubindende Bauelement, wie hier der erste Horizontal-Profilstab 15, der zweite Horizontal-Profilstab 17 oder die Geländerelemente 30, 31, mittels eines als Keil ausgebildeten Befestigungsmittels 42 an der zugeordneten Lochscheibe 32 bis 37 vorzugsweise mit einem Hammerschlag arretiert werden kann.
  • Die 4 zeigt eine alternative Ausführungsmöglichkeit des Stellrahmens 4, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit für gleiche Bauelemente übereinstimmende Bezugszeichen wie in 3 gewählt sind.
  • Die Ausführung nach 4 unterscheidet sich von dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen darin, dass der erste Horizontal-Profilstab 15 und der zweite Ho rizontal-Profilstab 17 jeweils mit den Vertikal-Profilstäben 13, 14 fest verschweißt sind, wodurch die Flexibilität des Stellrahmens 4 gegenüber der Lösung nach 3 eingeschränkt ist, jedoch eine höhere Stabilität erreicht wird und das Erfordernis der Vormontage entfällt.
  • Zur weiteren Stabilisierung des Rahmens sind sogenannte Gerüstanker 45 unterhalb der mit den Vertikal-Profilstäben 13, 14 verschweißten Horizontal-Profilstäben 15, 17 vorgesehen. Der in einem an das untere Ende 16 der Vertikal-Profilstäbe 13, 14 anschließenden Bereich angeordnete Horizontal-Verbindungsstab 20 ist im Gegensatz zu dem ersten Horizontal-Profilstab 15 und dem zweiten Horizontal-Profilstab 17 lösbar mit den Vertikal-Profilstäben 13, 14 verbunden.
  • Wie insbesondere auch der 5 zu entnehmen ist, unterscheidet sich der Stellrahmen 4 gemäß der in 4 gezeigten Ausführung weiterhin bezüglich der Anschlussmöglichkeit 36, 37 für die Geländerelemente 30, 31.
  • Diese sind im vorliegenden Fall als sogenannter Bügelverschluss ausgebildet, welcher im Handel erhältlich ist und mit einem an dem zugeordneten Vertikal-Profilstab 13 schwenkbar befestigten Bügel 46 und einem Aufnahmehaken 47 ausgebildet ist, wobei das anzubringende Geländerelement 30 bzw. 31 mit einem hieran vorgesehenen Schlitz 50 in den Aufnahmehaken 47 eingehängt wird, wonach der Bügel 46 mit einer Rastnase 48 auf seiner Innenseite in Richtung des Vertikal-Profilstabs 13 derart verschwenkt wird, dass die Rastnase 48 in eine entsprechende Aussparung 49 an dem auf zunehmenden Geländerelement 30, 31 einrastet und das Geländerelement 30 bzw. 31 hiermit arretiert.
  • Die in 3 und 4 bzw. 5 gezeigten Anschlussmöglichkeiten von Gerüstelementen dienen nur der Veranschaulichung von möglichen Ausgestaltungen, jedoch können die darin gezeigten Anschlussmöglichkeiten selbstverständlich in weiteren Ausführungen auch jede andere bekannte Form haben, gemischt werden und zum Anschluss von allen im Gerüstbau verfügbaren, bekannten Elementen ausgelegt sein.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 2449124 C [0028]
    • - DE 19726950 C2 [0028]

Claims (12)

  1. Stellrahmen für ein Gerüst (1), insbesondere ein Arbeitsgerüst, mit wenigstens zwei Vertikal-Profilstäben (13, 14), zwischen denen wenigstens ein erster Horizontal-Profilstab (15) einen Rahmen bildend angeordnet ist, wobei an den Vertikal-Profilstäben (13, 14) und/oder dem wenigstens einen Horizontal-Profilstab (15, 17) Anschlussmöglichkeiten (32 bis 37) zum Anschluss von weiteren Gerüstelementen (18, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31), insbesondere Versteifungsbauteilen (26, 27, 28), Geländerelementen (30, 31), Laufböden (18) und eines weiteren Stellrahmens, vorgesehen sind und der wenigstens eine Horizontal-Profilstab (15, 17) an den zugeordneten Vertikal-Profilstäben (13, 14) von deren unteren Ende (16) in einem eine Personendurchgangshöhe (H1) freigebenden Abstand befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Vertikal-Profilstäbe (13, 14) wenigstens über eine Höhe erstrecken, welche zwei Personendurchgangshöhen (H1) entspricht, wobei zwischen den Vertikal-Profilstäben (13, 14) ein zweiter Horizontal-Profilstab (17) in einem eine Personendurchgangshöhe (H1) freigebenden Abstand von dem ersten Horizontal-Profilstab (15) befestigt ist.
  2. Stellrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Personendurchgangshöhe (H1) zwischen 1,9 m und 2,5 m, insbesondere wenigstens annähernd 2 m, beträgt.
  3. Stellrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Vertikal-Profilstäben (13, 14) ein weiterer Horizontal-Verbindungsstab (20) in einem an das untere Ende (16) der Vertikal-Profilstäbe (13, 14) anschließenden Bereich befestigt ist.
  4. Stellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieser zur Montage an einem Gerüst (1) vormontiert ist, wobei die Horizontal-Profilstäbe (15, 17) fest oder lösbar mit den Vertikal-Profilstäben (13, 14) verbunden sind.
  5. Stellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den unteren Enden (16) und oberen Enden (24) der Vertikal-Profilstäbe (13, 14) Anschlussmöglichkeiten für einen weiteren Stellrahmen oder Fußelemente (22, 23) vorgesehen sind.
  6. Stellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Vertikal-Profilstäben (13, 14) als Anschlussmöglichkeit, insbesondere für Geländerelemente (30, 31), wenigstens eine Lochscheibe (32 bis 37) mit wenigstens einem Loch (39) zur Aufnahme von weiteren Gerüstelementen (18, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31) und/oder mit diesen zusammenwirkenden Befestigungsmit teln (42) ausgebildet ist.
  7. Stellrahmen nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochscheibe als eine Rosette (32 bis 37) mit mehreren über ihren Umfang verteilt angeordneten Löchern (39) zur unterschiedlichen Winkelanordnung des anzuschließenden Gerüstelements ausgebildet ist.
  8. Stellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an den Vertikal-Profilstäben (13, 14) als Anschlussmöglichkeit, insbesondere für Geländerelemente (30, 31), wenigstens ein zur Verrastung mit einem weiteren Gerüstelement (30, 31) und/oder einem mit diesem zusammenwirkenden Befestigungsmittel vorgesehener Bügelverschluss (46, 47, 48, 49, 50) ausgebildet ist.
  9. Stellrahmen nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussmöglichkeit (37) für einen horizontalen Geländerholm (30) eines Seitenschutzes (29) wenigstens annähernd 1 m über einer Anschlussmöglichkeit eines Laufbodens (18) angeordnet ist.
  10. Stellrahmen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussmöglichkeit (36) für wenigstens einen horizontalen Zwischenholm (31) eines Seitenschutzes (29) zwischen der Anschlussmöglichkeit (37) für den horizontalen Geländerholm (30) und der Anschlussmöglichkeit des Laufbodens (18) angeordnet ist.
  11. Stellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass dieser hinsichtlich seiner Höhe zum Anschluss von drei bis fünf Laufböden (18), insbesondere drei Laufböden (18), in einem an das untere Ende (16) der Vertikal-Profilstäbe (13, 14) anschließenden Bereich und jeweils im Bereich des ersten, zweiten und ggf. weiteren Horizontal-Profilstabs (15, 17, 20) geeignet ist.
  12. Modulgerüst, gekennzeichnet durch wenigstens zwei Stellrahmen (3 bis 12) nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
DE200820004854 2008-04-08 2008-04-08 Stellrahmen für ein Gerüst und ein damit ausgebildetes Modulgerüst Expired - Lifetime DE202008004854U1 (de)

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