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Gegenstand
der Erfindung ist ein Verfahren für den Auf- und Abbau von Arbeitsgerüsten nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und eine hierfür verwendete Montagehilfe nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 2.
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Arbeitsgerüste bestehen
in der Regel aus zwei vertikal stehenden, jeweils aus Holmen und Sprossen
gebildeten Rahmenteilen, die miteinander über horizontale Plattformen
verbunden sind, wobei die Plattformen einen Arbeitsabstand von z.
B. 2 m aufweisen.
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Der
Aufbau derartiger Arbeitsgerüste
ist unfallträchtig.
Zum Aufbau ist es bekannt, dass an dem oberen Ende eines ersten
Rahmenteils eine Plattform eingehängt wird und dass dann nachfolgend
die Plattform an der gegenüberliegenden
Seite an dem oberen Teil des anderen Rahmenteils eingehängt wird,
so dass sich ein portalartiger Aufbau ergibt.
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Ferner
ist es bekannt, dass der Benutzer dann bei diesem so vorläufig hergestellten
Arbeitsgerüst
nach oben steigen muss und vollkommen ungesichert auf der oberen
Plattform zu stehen und von dort aus ein weiteres Rahmenteil aufzustecken,
welches von dem oberen Ende des unteren Rahmenteils ausgeht.
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Er
klettert dann wiederum ungesichert nach oben und hängt eine
zweite Plattform ein, die wiederum einen Arbeitsabstand von 2 m
zu der ersten Plattform aufweist.
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Die
untere Plattform hat deshalb ungefähr einen Arbeitsabstand von
2 m zum Erdboden und die obere Plattform von 4 m zum Erdboden.
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Der
Auf- und Abbau eines solchen Arbeitsgerüstes, welches schrittweise
aus zusammensteckbaren Rahmenteilen erstellt wird, ist äußerst unfallträchtig, wie
oben stehend bereits schon angegeben wurde. Es besteht nämlich die
Gefahr, dass der Benutzer, der vollkommen ungesichert auf der jeweils oberen
Plattform steht und beispielsweise die Handläufe einhängen soll, bei dieser Arbeit
abstürzt.
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Die
gattungsbildende
DE
20303960 U1 offenbart eine Geländereinrichtung für den zeitweiligen Seitenschutz
eines Baugerüstes,
umfassend zwei Stützstreben,
die im an dem Baugerüst
angebrachten Zustand vertikal ausgerichtet sind, mindestens eine
als Seitenschutz dienende Querstrebe, die die beiden Stützstreben
miteinander verbinden kann, Anbringmittel für die Anbringung der Stützstreben
an vertikalen Gerüstpfosten
des Baugerüstes,
wobei die Anbringmittel mindestens ein Hakenelement umfassen, das
mittelbar oder unmittelbar mit einer der Stützstreben verbunden ist und
einen der vertikalen Gerüstpfosten
zumindest teilweise umgreifen kann, und wobei die Anbringmittel
weiterhin mindestens ein schwenkbares Halteteil umfassen, das aus
einer ersten Position, in der die Stützstrebe von dem vertikalen
Gerüstpfosten
des Baugerüstes
abnehmbar ist, in eine zweite Position überführbar ist, in der die Stützstrebe
an dem vertikalen Gerüstpfosten
durch Klemmwirkung derart festgelegt ist, dass die Stützstrebe
weder durch eine einfache Bewegung nach unten noch durch eine einfache
Bewegung nach oben von dem vertikalen Gerüstpfosten gelöst werden
kann.
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Der
Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Arbeitssicherheit
beim Auf- und Abbau von
Arbeitsgerüsten
wesentlich zu verbessern.
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Zur
Lösung
der gestellten Aufgabe ist die Erfindung (Verfahren für den Auf-
und Abbau von Arbeitsgerüsten)
durch die technischen Lehren der Ansprüche 1 und 2 gekennzeichnet.
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Wesentliches
Merkmal der Erfindung ist, dass jeweils die Handläufe zur
Sicherung einer Plattform von einer darunter liegenden Arbeitsebene
aus, durch einen einzigen Benutzer, mit einem einzigen zugeordneten
Hebewerkzeug ohne weitere Hilfe befestigt oder gelöst werden.
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Damit
ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass durch die Anwendung eines
Hebewerkzeuges es nun erstmals möglich
ist, die zur Sicherung des Benutzers dienenden Handläufe von
einer unteren Arbeitsebene einzuhängen, ohne die noch ungesicherte,
obere Plattform betreten zu müssen.
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Damit
besteht der wesentliche Vorteil, dass der Benutzer niemals ungesichert
die oberhalb der unteren Arbeitsebene angeordnete Plattform betreten
muss, sondern er setzt erst ausgehend und stehend auf der unteren
Arbeitsebene die Handläufe
für die
obere Arbeitsebene ein und betritt erst danach dann die obere Arbeitsebene.
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Von
dieser oberen Arbeitsebene ausgehend kann er auch die nächst höhere Arbeitsebene
bedienen, indem er die nunmehr mittels Handläufen gesicherte mittlere Arbeitsebene
betritt, sein Hebewerkzeug verwendet und die Handläufe für die obere
Arbeitsebene einhängt.
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Damit
wird nun erstmals der wesentliche Vorteil erreicht, dass der Benutzer
die zur Absturzsicherung dienenden Handläufe stets von einer unteren Arbeitsebene
auf eine obere Arbeitsebene einhängt, ohne
dass er vorher diese obere Arbeitsebene betreten muss.
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Zur
Lösung
der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre
des Anspruches 2 (Montagehilfe) gekennzeichnet.
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Als
Montagehilfe verwendet der Benutzer erfindungsgemäß ein Hebewerkzeug,
welches im einfachsten Fall aus einem Stab besteht, an dessen oberen
Ende eine Klaue angeordnet ist.
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Diese
Klaue ist geeignet, den einzuhängenden
Handlauf zu umgreifen, wobei die Klaue so ausgebildet ist, dass
der Handlauf sowohl von unten her nach oben bewegt werden kann als
auch von oben her nach unten.
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Ferner
ist vorgesehen, dass an der Klaue des erfindungsgemäßen Hebewerkzeuges
noch ein oder mehrere Betätigungsansätze vorgesehen
sind, die geeignet sind, die entsprechenden Aushebesicherungen an
der Gerüstklaue
zu lösen.
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Damit
wird nun erstmals der Vorteil erzielt, dass mit dem erfindungsgemäßen Hebewerkzeug, welches
als Montagehilfe eingesetzt wird, eine weitere Verbesserung der
Unfallsicherheit beim Auf- und Abbau der Arbeitsgerüste gewährleistet
ist.
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Zum
Abbau des Arbeitsgerüstes
wird es deshalb vorgesehen, dass der Benutzer zunächst von
einer unteren Arbeitsebene mit seinem Hebewerkzeug die eine Seite
der Gerüstklaue
des Handlaufes aushebt und diese Gerüstklaue von der Sprosse des Rahmenteils
freimacht.
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Damit
kann die Gerüstklaue
um ihren anderen Befestigungspunkt am gegenüberliegenden Rahmenteil nach
unten verschwenken und hängt
dann lose am anderen Rahmenteil nach unten.
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Der
Benutzer kann dann den nach unten hängenden Handlauf ergreifen
und kann mit anderen Ansätzen
an der Werkzeugklaue des Hebewerkzeuges die dort noch eingehängte Sicherungsanordnung lösen.
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Somit
hat er dann bereits schon den Handlauf in der Hand, und durch sein
Arbeiten mit dem Hebewerkzeug wird somit auch das andere Ende des Handlaufes,
welches noch am Rahmenteil eingehängt ist, ausgehängt.
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg
darstellenden Zeichnungen näher
erläutert.
Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere
erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
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Es
zeigen:
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1:
schematisiert ein Arbeitsgerüst
mit 3 Arbeitsebenen kurz vor der Fertigstellung
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2:
das Hebewerkzeug nach der Erfindung
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3:
ein erster Verfahrensschritt zum Einhängen eines Handlaufes an einem
Rahmenteil
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4:
der zweite Verfahrensschritt im Vergleich zur 3
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5:
ein Arbeitsvorgang zum Aushängen des
Handlaufes mit dem erfindungsgemäßen Hebewerkzeug
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6:
der Arbeitsvorgang nach 5 zu einem späteren Zeitpunkt
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7:
das Ausheben des Handlaufes an der zweiten Seite
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In 1 ist
allgemein ein Arbeitsgerüst 1 dargestellt,
welches kurz vor der Fertigstellung ist. Es bildet insgesamt drei
Arbeitsebenen, nämlich
eine untere Arbeitsebene 35 (Erdboden), eine durch eine erste
Plattform 4 in Höhe
von ca. 2 m gebildete mittlere Arbeitsebene 36 und eine
durch eine obere Plattform 5 in Höhe von ca. 4 m gebildete obere
Arbeitsebene 37.
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Das
Arbeitsgerüst 1 besteht
im Wesentlichen aus zwei zueinander parallelen leiterartigen Rahmenteilen 2, 3,
die jeweils aus Holmen 31 gebildet sind, zwischen denen
Sprossen 30 angeordnet sind.
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Ferner
ist erkennbar, dass am Arbeitsgerüst 1 noch mindestens
ein Ausleger 6 angeordnet ist, der über eine Strebe 7 mit
dem einen Holm 31 des einen Rahmenteils 3 verbunden
ist.
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Wichtig
ist nun das Befestigen der Handläufe 10, 10a in
dem Arbeitsgerüst.
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Hierzu
sieht die Erfindung die neuartige Montagehilfe vor, die als Hebewerkzeug 8 ausgebildet
ist.
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Wichtig
ist nun, dass die Handläufe 10,
die der mittleren Arbeitsebene 36 zugeordnet sind, mit dem
Hebewerkzeug 8 dann eingehängt werden, wenn der Benutzer 38 auf
dem Erdboden (untere Arbeitsebene 35) steht. Er nimmt deshalb den
Handlauf 10 mit seinem einen Ende und hängt die auf der linken Seite
an dem Handlauf angeordnete Gerüstklaue 24 an
der entsprechenden Sprosse in nahezu diagonaler Position ein. Dies
geschieht besonders einfach, weil die Länge des Handlaufes entspricht
der Breite des Gerüstes
und liegt im Bereich zwischen 2 bis 3 m. Damit ist der Handlauf 10 immer
lang genug, dass man von einer unteren Arbeitsebene 35 das
linke Ende des Handlaufes mit der dort angeordneten Gerüstklaue 24 auf
die zugeordnete Sprosse des linken Rahmenteils 2 einhängt.
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Nun
wird das Hebewerkzeug 8 verwendet. Es besteht aus einem
Stab 12, an dessen oberen freien Ende eine Werkzeugklaue 9 angeordnet
ist.
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Das
bis zu dem linken Ende des Handlaufes 10 herunterhängende Teil
dieses Handlaufes wird nun von der Werkzeugklaue 9 umfasst
und nach oben verschwenkt, so dass der rechte Teil des Handlaufes
nun mit Hilfe des Hebewerkzeuges 8 zum Einhängen an
der gegenüberliegenden
Sprossenseite gebracht werden kann. Dies wird in der 1 bereits schon
beim Einhängen
des oberen Handlaufes 10a auf der oberen Arbeitsebene dargestellt.
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Dort
ist erkennbar, dass der Benutzer nun auf der mittleren Arbeitsebene 36 steht,
sein Hebewerkzeug 8 betätigt
und dass er ferner bereits schon die linke Seite der Gerüstklaue 24 des
Handlaufes 10a an der zugeordneten Sprosse am linken Rahmenteil 2 eingehängt hat.
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Die
rechte Seite des Handlaufes umfasst nun die Werkzeugklaue 9,
und damit rastet er die Gerüstklaue 24a an
der Sprosse des rechten Rahmenteils 3 ein.
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Mit
der Beschreibung dieser Vorgänge
wird deutlich, dass eine wesentlich verbesserte Absturzsicherheit
gegeben ist. Der Benutzer 38 hängt erst von einer unteren
Arbeitsebene 35 ausgehend mit seinem Hebewerkzeug 8 den
Handlauf 10 oberhalb der Plattform 4 ein, welche
die mittlere Arbeitsebene 36 bildet, und wenn er auf dieser
mittleren Arbeitsebene 36 die Handläufe 10 und die Knieleisten 11 befestigt hat,
betritt er erst die nunmehr gesicherte mittlere Arbeitsebene 36 und
die dortige Plattform 4 und fängt von dort aus an, den oberen
Handlauf 10a für
die Sicherung der oberen Arbeitsebene 37 einzuhängen, bevor
er die obere Plattform 5 betritt.
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Die
Erfindung beschreibt also ein Aufbauverfahren, bei dem sichergestellt
ist, dass der Benutzer stets von einer unteren Arbeitsebene nach
oben arbeitet und hierbei ein Hebewerkzeug verwendet, welches mindestens
dazu geeignet ist, die der Sicherheit dienenden Handläufe einzuhängen und
zu befestigen.
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Selbstverständlich kann
er auch andere Sicherheitsmaßnahmen
mit dem Hebewerkzeug ausführen,
wie z. B. das Befestigen der Knieleisten oder das Einhängen von
Bordleisten und ähnlichen
Teilen.
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Wichtig
ist nur die Tatsache, dass er stets von einer unteren Arbeitsebene,
die bereits schon gesichert ist, in Richtung auf eine darüber liegende Arbeitsebene
arbeitet.
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Zwar
ist es bekannt, mit Hilfe von zwei Benutzern und zwei unterschiedlichen
Stäben
ein Handlauf von einer unteren Arbeitsebene nach oben zu bringen
und mit seitlichen Einhängehaken
ihn am Rahmenteil zuzuhängen.
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Dieses
bekannte Verfahren erfordert jedoch zwei Benutzer, die jeweils gemeinsam
diese Handläufe
mit zugeordneten Einhängesicherungen
einhängen.
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Hier
setzt die Erfindung ein, die nun vorsieht, dass ein einziger Benutzer
mit einem einzigen, ihm zugeordneten Hebewerkzeug 8 die
jeweils zur Sicherung der Arbeitsebene dienenden Handläufe montiert.
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Die
Montagehilfe in Form des Hebewerkzeuges 8 wird in 2 näher beschrieben.
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An
einem Stab 12 ist hierbei eine Werkzeugklaue 9 angeordnet,
die im Wesentlichen aus einem C-Profil 16 besteht. Das
C-Profil bildet demgemäß eine vordere Öffnung 19,
die so weit ist, dass durch diese Öffnung 19 der lichte
Durchmesser des zu befestigenden Handlaufes 10, 10a hindurchtreten
kann.
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Demgemäß ergeben
sich jenseits der Öffnung 19 zwei
einander gegenüberliegende
Ansätze 17, 18,
die jeweils in etwa rundprofilierte Rundungen 20, 21 einlaufen.
Die Rundungen 20, 21 laufen in eine gegenüberliegende
Gegenfläche 22 ein.
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Die
gesamte Werkzeugklaue 9 besteht bevorzugt aus einem Kunststoffspritzgussteil
und ist mit dem Stab 12 verbunden.
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Selbstverständlich ist
es möglich,
die Werkzeugklaue 9 als Alu-Gussteil auszubilden. Ebenso kann
es aus Blech gefertigt sein.
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Wichtig
ist, dass im Bereich der unteren Rundung 21 zwei einander
gegenüberliegende
Betätigungsansätze 13, 14 vorgesehen
sind, welche zur Betätigung
des jeweiligen Sicherungsschiebers 25 des Handlaufes 10, 10a an
dessen Gerüstklaue 24, 24a dienen.
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Die
im Bereich der Gegenfläche 22 angeordnete
Anschlagfläche 15 dient
dann zum Ausheben der gegenüberliegenden
Gerüstklaue 24 des
Handlaufes 10.
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Die
obere Rundung 20 ist noch durch eine Verstärkungsrippe 23 verstärkt.
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Die 3 zeigt
nun das Einhängen
der rechten Gerüstklaue 24 eines
Handlaufes 10. Hierbei ist erkennbar, dass die Werkzeugklaue 9 den
Handlauf 10 aufgenommen hat und in Pfeilrichtung 32 nun nach
unten gezogen wird, so dass die Gerüstklaue 24a des Handlaufes
nach unten gegen die Sprosse 30 des rechten Rahmenteils 3 gezogen
wird.
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Hierbei
gleitet der Sicherungsschieber 25 in den Pfeilrichtungen 28,
so dass bei befestigtem Handlauf die Einhängeöffnung 29 der Gerüstklaue 24a die
Sprosse 30 fest umgreift und der Sicherungsschieber 25 ein
Aushängen
der Gerüstklaue 24a verhindert.
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Diese
montierte Stellung ist in 4 dargestellt.
Dort ist auch dargestellt, dass nun nach erfolgter Montage das Hebewerkzeug 8 sehr
einfach wieder vom Handlauf 10 entfernt werden kann.
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Zum
Ausheben des Handlaufes 10 (Demontage) wird das Hebewerkzeug 8 von
unten her gegen den Handlauf 10 geführt, so dass der seitliche
Ansatz 13 in eine zugeordnete Kerbe an dem Sicherungsschieber 25 eingreift
und diesen ebenfalls in Pfeilrichtung 33 nach oben bewegt.
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Mit
der Aushebebewegung des Hebewerkzeuges 8 in Pfeilrichtung 33 wird
somit gleichzeitig auch der Sicherungsschieber 25 gelöst und diese Gerüstklaue 24a des
Handlaufes 10 wird damit nach oben ausgehoben. Diese Stellung
ist in 6 dargestellt.
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Die
Erfindung ist selbstverständlich
nicht darauf beschränkt,
dass die Betätigungsansätze 13, 14 für einen
in den Pfeilrichtungen 28 im Bereich eines Langloches 26 verschiebbaren
Sicherungsschieber 25 vorgesehen sind.
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Statt
linear bewegbaren Sicherungsschiebern 25, die in den Pfeilrichtungen 28 bewegbar
sind, können
auch drehbar angeordnete Sicherungsschieber verwendet werden, die
beispielsweise im Bereich eines Führungsstiftes 27 drehbar
ausgebildet sind.
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Die
Ansätze 13, 14 müssen also
dazu geeignet sein, entsprechende Aushebesicherungen an den Gerüstklauen 24, 24a von
Handläufen 10, 10a zu lösen, wie
dies in 6 dargestellt ist.
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Nachdem
nun das eine Ende der Gerüstklaue 24a mit
dem erfindungsgemäßen Hebewerkzeug 8 gelöst wurde,
muss nun auch das andere Ende des Handlaufes 10 gemäß 7 gelöst werden.
Der Handlauf ragt dann schon schräg nach unten und kann leicht
vom Benutzer 38 mit der Hand ergriffen werden. Mit der
anderen Hand führt
er sein Hebewerkzeug 8 in Pfeilrichtung 34 nach
oben und senkrecht mit der Anschlagfläche 15 in Pfeilrichtung 34,
so dass diese Anschlagfläche
wiederum den Sicherungsschieber 25 betätigt und diesen löst. Auf diese
Weise kann mit der Schiebebewegung in Pfeilrichtung 34 am
Hebewerkzeug 8 gleichzeitig auch die Gerüstklaue 24 außer Eingriff
mit der Sprosse 30 gebracht werden.
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Damit
sind beide Gerüstklauen 24, 24a des jeweiligen
Handlaufes 10, 10a ausgehängt und können vom Benutzer nun leicht
fortgetragen werden.
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Es
reicht also aus, dass ein einziger Benutzer die hier beschriebenen
Arbeitsvorgänge
ausführt.
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- 1
- Arbeitsgerüst
- 2
- Rahmenteil
- 3
- Rahmenteil
- 4
- Plattform
- 5
- Plattform
- 6
- Ausleger
- 7
- Strebe
- 8
- Hebewerkzeug
- 9
- Werkzeugklaue
- 10
- Handlauf 10a
- 11
- Knieleiste
- 12
- Stab
- 13
- Betätigungsansatz
- 14
- Betätigungsansatz
- 15
- Anschlagfläche
- 16
- C-Profil
- 17
- Ansatz
- 18
- Ansatz
- 19
- Öffnung
- 20
- Rundung
- 21
- Rundung
- 22
- Gegenfläche
- 23
- Verstärkungsrippe
- 24
- Gerüstklaue 24a
- 25
- Sicherungsschieber
- 26
- Langloch
- 27
- Führungsstift
- 28
- Pfeilrichtung
- 29
- Einhängeöffnung
- 30
- Sprosse
- 31
- Holm
- 32
- Pfeilrichtung
- 33
- Pfeilrichtung
- 34
- Pfeilrichtung
- 35
- Arbeitsebene
unten
- 36
- Arbeitsebene
mittlere
- 37
- Arbeitsebene
obere
- 38
- Benutzer