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DE202008004701U1 - Vorrichtung zum Aufnehmen einer Sensorvorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Aufnehmen einer Sensorvorrichtung Download PDF

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DE202008004701U1
DE202008004701U1 DE200820004701 DE202008004701U DE202008004701U1 DE 202008004701 U1 DE202008004701 U1 DE 202008004701U1 DE 200820004701 DE200820004701 DE 200820004701 DE 202008004701 U DE202008004701 U DE 202008004701U DE 202008004701 U1 DE202008004701 U1 DE 202008004701U1
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DE
Germany
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sensor device
sensor
heating
tray
horizontal alignment
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE200820004701
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English (en)
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PMA Tools GmbH
Original Assignee
PMA Tools Division Autoglas Zubehoer AG
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Publication date
Application filed by PMA Tools Division Autoglas Zubehoer AG filed Critical PMA Tools Division Autoglas Zubehoer AG
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D11/00Component parts of measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D11/30Supports specially adapted for an instrument; Supports specially adapted for a set of instruments

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Abstract

Vorrichtung zum Aufnehmen einer Sensorvorrichtung (24), während eine auf diese Sensorvorrichtung (24) aufgebrachte Haftschicht aushärtet, aufweisend:
– eine Ablage (20) für die Sensorvorrichtung (24);
– eine Einrichtung (18, 32) zum horizontalen Ausrichten der Sensorvorrichtung (24), wenn diese auf der Ablage (20) angeordnet ist;
– eine Heizeinrichtung (28) zum Beheizen eines Bereichs der Sensorvorrichtung (24), wenn diese auf der Ablage (20) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufnehmen einer Sensorvorrichtung, während eine auf diese Sensorvorrichtung aufgebrachte Haftschicht aushärtet.
  • Es sind Sensorvorrichtungen bekannt, die über eine Haftschicht an einer Frontscheibe eines Kraftfahrzeugs befestigt sind, beispielsweise Licht- oder Regentropfensensoren. Bei einer derartigen, optischen Sensorvorrichtung dient die Haftschicht zugleich zur optischen Ankoppelung des Sensors an die Scheibe. Wird die Scheibe, beispielsweise aufgrund eines Defekts, gegen eine neue Scheibe ausgetauscht, so muß an der neuen Scheibe eine neue Sensorvorrichtung mitsamt Haftschicht angebracht werden.
  • Es wurde vorgeschlagen, zur Wiederverwendung der Sensorvorrichtung auf der neuen Scheibe die alte Haftschicht zu entfernen, da diese beim Abnehmen der Sensorvorrichtung von der Scheibe leicht beschädigt wird, und eine neue Haftschicht auf die Sensorvorrichtung aufzubringen. Dazu kann beispielsweise ein gelartiges Material auf die Sensorvorrichtung aufgebracht werden, welches dann aushärtet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die ein zuverlässiges, genaues und zeitsparendes Aufbringen der Haftschicht ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung der eingangs genannten Art gelöst, welche aufweist: eine Ablage für die Sensorvorrichtung, eine Einrichtung zum horizontalen Ausrichten der Sensorvorrichtung, wenn diese auf der Ablage angeordnet ist, und eine Heizeinrichtung zum Beheizen eines Bereichs der Sensorvorrichtung, wenn diese auf der Ablage angeordnet ist. Die Heizeinrichtung ist vorzugsweise eine elektrische Heizeinrichtung.
  • Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung kann durch die horizontale Ausrichtung der Sensorvorrichtung verhindert werden, daß das aufgebrachte gelartige Material bei fehlender horizontaler Ausrichtung durch die Schwerkraft entlang der Oberfläche der Sensorvorrichtung in unerwünschter Weise fließt. Zugleich wird durch die Heizeinrichtung ein schnelleres Aushärten der Haftschicht ermöglicht, so daß die vor dem Aushärten zurückgelegten Fließ wege verringert werden. Außerdem hat die Heizeinrichtung den Vorteil, daß auch bei niedrigen Umgebungstemperaturen, bei denen ein verwendetes gelartiges Material nur schlecht oder gar nicht aushärtet, ein Aushärten mit einer kurzen Aushärtzeit ermöglicht wird.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Vorzugsweise umfaßt die Einrichtung zum horizontalen Ausrichten der Sensorvorrichtung eine Einstelleinrichtung zum Einstellen einer Neigung der Vorrichtung bezüglich der Horizontalen. Wenn die Sensorvorrichtung auf der Ablage aufliegt, kann damit die Sensorvorrichtung auf eine Neigung von 0° zur Horizontalen um eine oder vorzugsweise zwei verschiedene Achsen, d. h. in allen Richtungen, eingestellt werden.
  • Vorzugsweise umfaßt die Einrichtung zum horizontalen Ausrichten der Sensorvorrichtung wenigstens einen, vorzugsweise wenigstens zwei höhenverstellbare Füße der Vorrichtung. Das heißt, die Vorrichtung als Ganzes wird mittels der höhenverstellbaren Füße in Bezug auf eine Unterlage ausgerichtet. Wenn sämtliche vorgesehenen drei oder vier Füße höhenverstellbar sind, ist die Ausrichtung besonders einfach und unkompliziert durchführbar.
  • Vorzugsweise umfaßt die Einrichtung zum horizontalen Ausrichten der Sensorvorrichtung eine Wasserwaage, besonders bevorzugt eine zweidimensionale Wasserwaage. Unter einer Wasserwaage ist dabei insbesondere eine verkapselte Flüssigkeit mit einer eingeschlossenen Luftblase zu verstehen, wobei sich die Luftblase in einer sich in einer Längsrichtung erstreckenden Kapsel oder entlang einer Grundfläche einer beispielsweise scheibenförmigen Kapsel bewegen kann.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung weiter einen verschließbaren Deckel auf. Dadurch kann während des Vorgangs des Aushärtens eine Verschmutzung der Haftschicht verhindert werden. Vorzugsweise ist der Deckel über wenigstens ein Gelenk oder Scharnier schwenkbar befestigt.
  • Vorzugsweise ist die Heizeinrichtung dazu eingerichtet, eine auf der Ablage aufliegende Sensorvorrichtung durch die Ablage zu beheizen. Dies umfaßt sowohl konvektives Beheizen, also etwa mittels eines Luftstroms durch die Ablage gegen die Sensorvorrichtung, als auch konduktives Beheizen, also mittels Wärmeleitung über das Material der Ablage. Auch eine Kombination dieser beiden Arten des Beheizens ist umfaßt. Vorzugsweise ist die Heizeinrichtung unter der Ablage angeordnet.
  • Vorzugsweise ist die Heizeinrichtung eine elektrische Heizeinrichtung und ist dazu ausgelegt, mit einer Spannung von 12 Volt betrieben zu werden. Die Vorrichtung ist beispielsweise an eine Fahrzeugbatterie eines Kraftfahrzeugs anschließbar.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und einer auf einer Ablage der Vorrichtung aufliegenden Sensorvorrichtung, wobei die Sensorvorrichtung und ein diese umgebender Rand der Ablage schematisch im Querschnitt dargestellt sind; und
  • 2 eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung mit aufgeklapptem Deckel, ohne die Sensorvorrichtung.
  • Die in den 1 und 2 gezeigte Vorrichtung bildet einen Koffer mit einem Unterteil 10 und einem Deckel 12. Der Deckel 12 ist über Scharniere 14 an der Rückseite des Unterteils 10 befestigt. Ein zweiteiliger Griff 16 ist an der Vorderseite des Unterteils 10 und des Deckels 12 gebildet.
  • Die Vorrichtung kann mittels dreier Füße 18 aufgestellt werden. Die Füße 18 sind im Dreieck angeordnet und jeweils höhenverstellbar, so daß sie eine Einstelleinrichtung zum Einstellen einer Neigung der Vorrichtung bezüglich der Horizontalen bilden.
  • An der Oberseite des Unterteils 10 ist eine Ablage 20 für eine Sensorvorrichtung 24, wie beispielsweise einen Licht- oder Regentropfensensor zur Anbringung an einer Frontscheibe eines Kraftfahrzeugs, angeordnet. Die Ablage 20 weist beispielsweise einen nach oben vorspringenden Rand 22 auf, um ein Abrutschen einer auf die Ablage 20 aufgelegten Sensorvorrichtung 24 zu verhindern. Die Ablage 20 ist ferner mit Schlitzen 26 versehen, durch die von einer unter der Ablage 20 angeordneten Heizeinrichtung 28 erzeugte warme Luft zu der Sensorvorrichtung 24 geführt wird.
  • Die Heizeinrichtung 28 ist eine elektrische Heizeinrichtung, umfaßt optional ein Gebläse und ist mit einem Anschluß 30 an der Außenseite des Unterteils 10 verbunden. Dem Fachmann sind geeignete Heizeinrichtungen bekannt, beispielsweise eine Widerstandsdraht-Heizung. Über den Anschluß 30 kann die Heizeinrichtung 28 beispielsweise an eine Fahrzeugbatterie angeschlossen werden.
  • Neben der Ablage 20 ist an der Oberseite des Unterteils 10 eine zweidimensionale Wasserwaage 32 angeordnet, die fest mit dem Unterteil 10 verbunden ist. Die Wasserwaage 32 ist zu einer Auflagefläche der Ablage 20 ausgerichtet, so daß an der Wasserwaage 32 ablesbar ist, ob die aufgelegte Sensorvorrichtung 24 horizontal ausgerichtet ist. Zusammen mit den höhenverstellbaren Füßen 18 bildet so die Wasserwaage 32 eine Einrichtung zum horizontalen Ausrichten der Sensorvorrichtung 24.
  • Die Verwendung der Vorrichtung in einem Verfahren zum Aufbringen einer Haftschicht auf eine Sensorvorrichtung erfolgt gemäß den folgenden Schritten: Die Sensorvorrichtung 24 wird auf die Ablage 20 aufgelegt und mittels der höhenverstellbaren Füße 18 und der Wasserwaage 32 horizontal ausgerichtet. Auf eine Oberfläche an der Oberseite der Sensorvorrichtung 24 wird eine gelartige, fließfähige Masse 34 aufgebracht. Die Ausbreitung der Masse 34 wird gegebenenfalls durch eine an der Sensorvorrichtung 24 ausgebildete Umrahmung 36 begrenzt.
  • Nach dem horizontalen Ausrichten der Sensorvorrichtung 24 und dem Aufbringen der Masse 34 wird der Deckel 12 verschlossen, und die Sensorvorrichtung 24 wird mittels der Heizeinrichtung 28 beheizt. Dadurch wird zumindest indirekt die Masse 34 beheizt, so daß deren Aushärtung beschleunigt wird. Durch den verschlossenen Deckel ist die Masse dabei vor Verschmutzung geschützt.
  • Nach dem Aushärten der Masse 34 kann der Deckel 12 wieder geöffnet werden, um die Sensorvorrichtung mit der darauf aufgebrachten, von der ausgehärteten Masse 34 gebildeten Haftschicht zu entnehmen.

Claims (8)

  1. Vorrichtung zum Aufnehmen einer Sensorvorrichtung (24), während eine auf diese Sensorvorrichtung (24) aufgebrachte Haftschicht aushärtet, aufweisend: – eine Ablage (20) für die Sensorvorrichtung (24); – eine Einrichtung (18, 32) zum horizontalen Ausrichten der Sensorvorrichtung (24), wenn diese auf der Ablage (20) angeordnet ist; – eine Heizeinrichtung (28) zum Beheizen eines Bereichs der Sensorvorrichtung (24), wenn diese auf der Ablage (20) angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung (18, 32) zum horizontalen Ausrichten der Sensorvorrichtung (24) eine Einstelleinrichtung (18) zum Einstellen einer Neigung der Vorrichtung bezüglich der Horizontalen umfasst.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Einrichtung (18, 32) zum horizontalen Ausrichten der Sensorvorrichtung (24) wenigstens einen, vorzugsweise wenigstens zwei höhenverstellbare Füße (18) der Vorrichtung umfasst.
  4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Einrichtung (18, 32) zum horizontalen Ausrichten der Sensorvorrichtung (24) eine Wasserwaage (32) umfasst.
  5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, weiter aufweisend einen verschließbaren Deckel (12), um die Sensorvorrichtung (24) auf der Ablage (20) vor Verschmutzung zu schützen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der der Deckel (12) über wenigstens ein Gelenk oder Scharnier (14) schwenkbar befestigt ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Heizeinrichtung (28) dazu eingerichtet ist, einen auf der Ablage (20) aufliegenden Sensor (24) durch die Ablage (20) zu beheizen.
  8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Heizeinrichtung (28) eine elektrische Heizeinrichtung ist und dazu ausgelegt ist, mit einer Spannung von 12 V betrieben zu werden.
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