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DE202007011997U1 - Schutzhelm - Google Patents

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DE202007011997U1
DE202007011997U1 DE202007011997U DE202007011997U DE202007011997U1 DE 202007011997 U1 DE202007011997 U1 DE 202007011997U1 DE 202007011997 U DE202007011997 U DE 202007011997U DE 202007011997 U DE202007011997 U DE 202007011997U DE 202007011997 U1 DE202007011997 U1 DE 202007011997U1
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DE
Germany
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shell
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helmet
hood
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DE202007011997U
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Salomon SAS
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Salomon SAS
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/003Helmet covers

Landscapes

  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Abstract

Schutzhelm mit einer Außenschale (11, 21, 31, 68) und einer dämpfenden Haube (12, 22, 32), die im Inneren der Schale angeordnet ist, wobei die Schale durch eine Hülse geringer Dicke gebildet ist, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass die Schale zumindest lokal durch einen Aufsatz (23, 33, 69) aus einem flexiblen Material bedeckt ist, dass der Aufsatz gegen die Schale gespannt ist und mit der Schale über mindestens eine Nahtlinie (40, 41, 44, 65, 66) entlang eines seiner Ränder verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm.
  • Für die Ausübung eines Freizeitsports wie Inlineskaten, Schlittschuhlaufen, Fahrradfahren, Skifahren oder anderes wird es immer üblicher, einen Schutzhelm zu tragen. Diese Helme umfassen generell eine äußere Schale, die aus einem wenig dicken und steifen Material hergestellt ist, z. B. aus einem Polykarbonat oder aus ABS, und im Inneren eine dämpfende Haube, die z. B. aus Polystyrol hergestellt ist. Diese Helme sind außerdem mit einem Kinnriemen ausgerüstet, und gegebenenfalls mit einer mitwirkenden Haltevorrichtung, die über den hinteren Teil des Nackens des Nutzers verläuft. Meistens besitzen sie auch Komfortelemente wie Schaumkissen, eine Textilausstattung, manchmal Kappe genannt, auf der Innenseite der Haube, oder anderes.
  • Um das Tragen des Helms angenehmer zu machen, sind ebenfalls auf der Höhe der Außenschale und der Haube Lüftungsöffnungen vorgesehen, die Lüftungskanäle bilden.
  • Es werden zwei Haupttechniken eingesetzt, um solche Helme herzustellen. Gemäß einer ersten Technik werden die Schale und die Haube getrennt hergestellt, die man anschließend z. B. mit Hilfe von Kleber oder jeglichem anderen geeigneten Mittel zusammenfügt.
  • Gemäß einer anderen Technik stellt man die Schale her, die man dann in eine Form legt, um ein Material einzuspritzen, das nach Ausdehnung und Aushärtung die Haube bilden wird.
  • In beiden Fällen wird die äußere Umhüllung des Helms durch die Schale mit geringer Dicke gebildet.
  • Im zweiten Fall besteht die Schale aus einem sehr dünnen Blatt aus einem Material vom PVC-Typ, dessen Dicke derart ist, dass, wenn sie nackt ist, diese Schale nicht die nötige Steifigkeit aufweist, um den vom fertigen Helm erwarteten Schutz sicherzustellen. Im Allgemeinen ist die Haube aus expandiertem Polystyrol oder einem äquivalenten Material hergestellt. In Anbetracht der Tatsache, dass das Zusammenfügen der Haube und der Schale direkt in der Form erfolgt, während der Expansionsphase des Polystyrols, nennt man diese Technologie zur Helmherstellung „In-Mold"-Technologie.
  • Die Helme sind ein Schutzzubehör, das nicht direkt bei den Leistungen des Benutzers während dessen Sportausübung Eingang findet. Um den Helm beim Kauf und bei der Benutzung attraktiver zu machen, haben die Hersteller dementsprechend versucht, dessen Ästhetik zu verbessern. Ein erster Weg bestand darin, an der Form der Außenschale des Helms und dessen Lüftungsöffnungen zu arbeiten. Ein anderer Weg bestand darin, Zubehör hinzuzufügen, z. B. ein Visier. Ein anderer Weg bestand darin, die Außenschale zu verzieren, z. B. mit Hilfe von Aufklebern, Abpausen, durch eine Siebdrucktechnik oder durch Farbe, um direkt ein Motiv auf der Schale abzudrucken.
  • Ein anderer Weg bestand darin, eine Umhüllung aus flexiblem Material hinzuzufügen, um das äußere Aussehen der Schale zu modifizieren. Die Patentanmeldungen FR2680305 , EP1256285 und 1358810 beschreiben solche Vorrichtungen.
  • Diese Vorrichtungen haben die Tatsache gemein, dass sie abnehmbar und gegebenenfalls austauschbar sind. Im Gegenzug ist der ästhetische Effekt, den sie bewirken, nicht vollständig zufriedenstellend, da die Befestigungssysteme es nicht erlauben, die Umhüllung über die gesamte bedeckte Fläche zu spannen, ohne Falten zu haben.
  • Weiterhin können diese Vorrichtungen bei Helmen, die durch die „In-Mold"-Technologie erhalten werden, nur schwer angebracht werden, da das Materialblatt, welches die Außenhaut des Helms bilden wird, d. h. die Schale, relativ empfindlich ist, wenn sie nicht durch die Haube gestützt wird.
  • In Anbetracht dieses Standes der Technik besteht ein Bedürfnis für einen Helm und dessen Herstellungsverfahren, die dahingehend verbessert sind, dass die Verkleidung, mit welcher die Schale bedeckt ist, ein besseres Aussehen aufweist, und insbesondere dahingehend, dass sie keine Falten aufweist.
  • Dieses Ziel und andere Ziele, die in der folgenden Beschreibung offensichtlich werden, werden durch das erfindungsgemäße Verzierungsverfahren und durch den Helm erreicht, der durch die Umsetzung des Verfahrens erhalten wird.
  • Insbesondere wird das Ziel der Erfindung durch die Bereitstellung eines Schutzhelms mit einer Außenschale und einer im Inneren der Schale angeordneten dämpfenden Haube erreicht, wobei die Schale aus einer Hülse mit geringer Dicke gebildet ist, wobei die Schale zumindest lokal durch einen Aufsatz aus einem flexiblen Material bedeckt ist, wobei der Aufsatz gegen die Schale gespannt und mit dieser über wenigstens eine Nahtlinie entlang eines seiner Ränder verbunden ist.
  • Vorzugsweise ist die Nahtlinie von außen sichtbar.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst der Aufsatz mehrere Bahnen, und eine Nahtlinie an der Verbindungsstelle zweier Bahnen verbindet den Aufsatz mit der Schale. Eventuell haben die Bahnen eine unterschiedliche Textur und/oder Färbung.
  • Der Aufsatz kann auch über zusätzliche Verbindungsmittel wie z. B. einen Streifen Kleber an der Schale befestigt sein.
  • Die Schale kann Öffnungen aufweisen, um Lüftungsöffnungen zu bilden, wobei in diesem Fall der Aufsatz Ausschnitte aufweist, die mit den Öffnungen übereinstimmen.
  • Das flexible Material kann ein textiler Stoff, ein Lederstreifen oder aus jeglichem anderen flexiblen Material sein.
  • Das Ziel der Erfindung wird ebenfalls durch die Durchführung des Verfahrens zur Herstellung eines Helms mit einer externen Schale geringer Dicke und einer internen dämpfenden Haube erreicht, welches die folgenden Schritte umfasst:
    • – Herstellung der externen Schale,
    • – Vorbereitung eines Aufsatzes aus flexiblem Material,
    • – Verbindung der externen Schale mit dem Aufsatz mittels wenigstens einer Nahtlinie und
    • – Ausstattung des Inneren der Schale mit der Haube.
  • Vorzugsweise verwirklicht man die Haube durch Einspritzung in das Innere der Schale, die bereits mit dem Aufsatz verkleidet ist.
  • Der Schutzhelm umfasst eine externe Schale und eine dämpfende Haube, die im Inneren der Schale angeordnet ist, wobei die Gesamtheit eine Symmetrieebene definiert, wobei die Schale aus einer Hülse geringer Dicke gebildet ist. Die Schale ist zumindest lokal durch einen Aufsatz aus flexiblem Material bedeckt, wobei der Aufsatz gegen die Schale gespannt und mit der Schale über mindestens eine Nahtlinie entlang eines seiner Ränder verbunden ist.
  • Gemäß dem Herstellungsverfahren stellt man die Außenschale bzw. externe Schale her, bereitet man einen Aufsatz aus flexiblem Material vor, verbindet man die externe Schale mit dem Aufsatz mittels wenigstens einer Nahtlinie entlang eines Randes des Aufsatzes, und stattet man anschließend das Innere der Schale mit der Haube aus.
  • Die Erfindung wird mit Bezug auf die folgende Beschreibung und die im Anhang befindlichen Zeichnungen, die ihr beigefügt sind, besser verstanden werden.
  • 1 zeigt den allgemeinen Aufbau eines Helms, auf den die Erfindung Anwendung findet.
  • 2 zeigt von hinten einen Helm gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
  • 3 zeigt den Helm der 2 von der Seite.
  • 4 ist eine Ansicht von hinten eines Helms gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
  • 5 stellt den Helm der 4 von der Seite gesehen dar.
  • 6 bis 9 veranschaulichen in schematischer Weise verschiedene Arten der Montage des Aufsatzes mitten auf der Oberfläche der Schale.
  • 10 bis 14 veranschaulichen verschiedene Arten der Verbindung der Bahnen eines Aufsatzes.
  • 15 bis 18 zeigen verschiedene Arten der Montage des Aufsatzes auf der Höhe einer Öffnung der Schale.
  • 19 bis 21 zeigen verschiedene Arten der Montage des Aufsatzes entlang eines Randes der Schale.
  • 22 veranschaulicht eine Phase des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens.
  • 23 bezieht sich auf eine Variante der Durchführung des Verfahrens.
  • Die 1 stellt einen Helm 10 dar, der eine Außenschale bzw. externe Schale 11 und eine Innenhaube bzw. interne Haube 12 umfasst.
  • Die Außenschale ist aus einer Hülse gebildet, die aus einem Kunststoff hergestellt ist, und sie hat eine geringe Dicke, die geringer als 1,5 Millimeter ist. Insbesonde re kann sie anhand eines flachen Blatts aus Polykarbonat oder aus PVC mit einer Dicke zwischen 0,7 und 1,5 Millimeter erhalten werden, das ausgeschnitten und durch eine Technik des Wärmeformens in Form gebracht wurde. Die Schale hat eventuell Öffnungen, wie die Öffnungen 14, 15, 16, und gegebenenfalls andere Öffnungen, so wie vertiefte oder hervorstehende Bereiche, eventuell mit Rippen zum Formbruch, in Übereinstimmung mit den Öffnungen oder auch nicht.
  • Die Innenhaube 12 bildet eine dämpfende Schicht, die vorgesehen ist, um den Kopf des Benutzers zu umgeben und zu schützen. Sie ist z. B. aus expandiertem Polystyrol hergestellt. Sie ist dafür vorgesehen, die Schale 11 von innen auszukleiden. Die Außenwand der Haube schmiegt sich an die innere Form der Schale an. Vorzugsweise hat sie Öffnungen in Übereinstimmung mit den Öffnungen der Schale, um so insgesamt Lüftungsöffnungen zu bilden, um die Zirkulation der Luft unter der Haube zu erleichtern.
  • Insgesamt haben die Schale und die Haube die Form eines Kugelabschnitts, der im Verhältnis zu einer senkrechten Mittelebene, die zwei Halbkugeln definiert, symmetrisch ist. Diese Ebene ist parallel zur Ebene der 3 und 5. Im Folgenden bezeichnet der Begriff „längs" eine zu dieser Ebene parallele Richtung, und „quer" bezeichnet eine dazu senkrechte Richtung, d. h. welche von der einen Halbkugel zur anderen verläuft.
  • Die Symmetrie der Schale und der Haube im Verhältnis zur Mittelebene erlaubt es, Helme herzustellen, deren linke Seite identisch, wenn auch umgekehrt, zur rechten Seite ist. Es handelt sich wohlgemerkt nicht um ein die Erfindung beschränkendes Merkmal, und man kann erfindungsgemäße Helme in Betracht ziehen, die keine Rechts-links-Symmetrie aufweisen.
  • Die Haube wird mittels jeglichen geeigneten Mittels verwirklicht und mit der Schale zusammengefügt. Gemäß einer ersten bekannten Technik werden die Schale und die Haube getrennt hergestellt und dann z. B. mit Hilfe eines Klebers oder eines einseitigen oder doppelseitigen Klebebands oder jeglicher anderen Technik aneinandergefügt.
  • Gemäß einer anderen bekannten Technik wird die bereits ausgeschnittene und in Form gebrachte Schale in eine Form gelegt, und dann wird ein Material in die Form gespritzt, um die Haube zu bilden. Zum Beispiel spritzt man in die Form Polystyrolkugeln und unter Druck stehenden Wasserdampf, um so die Ausdehnung des Polystyrols auszulösen und die Haube direkt an der Schale auszubilden.
  • Andere Herstellungstechniken können auch geeignet sein.
  • Weiterhin umfasst der Helm eine Vorrichtung für den Halt auf dem Kopf des Benutzers und gegebenenfalls Komfortelemente. Zum Beispiel umfassen diese Mittel einen Kinnriemen, der aus mit der Haube verbundenen Riemenabschnitten gebildet ist, die vorgesehen sind, um gemeinsam unter dem Kinn des Benutzers eingehakt zu werden. Es kann auch ein okzipitales Haltesystem vorgesehen sein, das dem Kinnriemen zugeordnet ist oder auch nicht, sowie Stücke oder Ausstattungen aus Schaum oder aus einem anderen Hygiene- oder Komfortmaterial. Diese Vorrichtungen sind bekannt und wurden in den Figuren nicht dargestellt.
  • Die 2 und 3 stellen einen Helm gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung dar. Der Helm weist eine Schale 21 und eine Haube 22 auf. Die Schale 21 ist außen mit einem Aufsatz 23 bekleidet, der den hinteren Teil und den unteren Teil der Schale 21 bedeckt. Jedoch liegen die Öffnungen 25, 26, die sich in diesem Bereich befinden, frei. Der Aufsatz 23 ist hier in der Form zweier Bahnen 23a, 23b verwirklicht, die aneinandergefügt sind, so dass der Aufsatz im bedeckten Bereich der Krümmung der Schale folgt. Die Verbindungsmittel werden später beschrieben.
  • Der Aufsatz ist aus einem flexiblen Material hergestellt, wie z. B. einer Haut, einem Film oder einem Stoff auf der Grundlage von natürlichen oder synthetischen Fasern. Das Material kann gefärbt oder bestickt sein oder Motive aufweisen. Es kann auch bedruckt, siebbedruckt oder bemalt sein. Die Motive des Aufsatzes können mit der Verzierung der Schale abgestimmt sein. Die Bahnen können im Hinblick auf die Textur oder die Färbung von derselben Art oder unterschiedlicher Art sein. Vorzugsweise ist das Material dehnbar, so dass es sich an die gerundete Form der Schale anschmiegt, ohne Falten zu werfen. Zum Beispiel ist das Material Leder oder ein Kunstleder, das den Vorteil hat, dass es in Richtung der Dicke flexibel und zusammendrückbar ist, was einen Volumeneffekt ergibt. Ein solches Material bietet einen guten Kontrast gegenüber dem Aussehen der eigentlichen Schale. Andere Materialien sind auch geeignet, wie z. B. ein textiles Gewebe, insbesondere ein Jeans-Gewebe.
  • Andere Arten des Aufbaus sind ebenfalls geeignet. Insbesondere könnte der Aufsatz die gesamte Schale bedecken, oder er könnte auch mehr oder weniger als zwei Bahnen umfassen. Im Übrigen könnte man vorsehen, dass es mehrere Aufsätze gibt, die an verschiedenen Orten der Schale angeordnet sind.
  • Die 4 und 5 zeigen einen Helm 30 gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung. Die Schale 31 des Helms ist mit einem Aufsatz 33 bekleidet, der den oberen Teil der Schale bedeckt, wobei der vordere Teil und der hintere Teil frei bleiben.
  • Der Aufsatz ist hier aus fünf Bahnen gebildet, darunter die Bahnen 33a, 33b, 33c, 33d, die in den Figuren erkennbar sind. Wie zuvor sind die Bahnen zusammengefügt, so dass sich der Aufsatz an die gerundete Form der Schale anschmiegt, ohne Falten zu werfen. Der Aufsatz ist auf der Höhe der Lüftungsöffnungen des Helms ausgeschnitten, so dass die Luftzirkulation zwischen außen und innen nicht behindert wird.
  • Das Material des Aufsatzes ist dasselbe wie dasjenige, das für den vorhergehenden Helm beschrieben wurde. Wie im vorhergehenden Fall kann der Aufsatz die Haube auf andere Weise bedecken und eine mehr oder weniger große Anzahl an Bahnen aufweisen.
  • Insgesamt umfasst ein Aufsatz zwei Querränder, die sich von einer Halbkugel der Schale zur anderen erstrecken, und Verbindungsränder zwischen diesen Querrändern.
  • Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist der Aufsatz an der Schale über mindestens eine Naht angebracht, die entlang eines Randes ausgebildet ist. Vorzugsweise handelt es sich bei dem fraglichen Rand um einen Querrand des Aufsatzes. Dieser Rand wird mitten auf der Oberfläche an die Schale genäht, oder entlang eines ihrer eigenen Ränder. Auf der Höhe des anderen Querrands wie auch ebenfalls auf der Höhe der Lüftungsöffnungen kann der Aufsatz an die Schale genäht oder geklebt werden, oder der Rand des Aufsatzes kann auch zusammengefaltet und genäht und dann auf die Schale geklebt werden, wie dies im Folgenden beschrieben werden wird.
  • Andere Nähte können auch zwischen den verschiedenen Bahnen eines Aufsatzes ausgebildet werden, indem in diesem Bereich die Schale mit dem Aufsatz verbunden wird oder auch nicht.
  • Da die Schale eine geringe Dicke aufweist, können die Nähte einfach ausgebildet werden, z. B. mit Hilfe einer klassischen Nähmaschine, wie diejenigen, die im Bereich der Schuhherstellung verwendet werden. Ein Material wie Polykarbonat oder ABS hält es leicht aus, von einer Nadel perforiert zu werden, und ist für ein Zusammenfügen durch Nähen gut geeignet.
  • Die Nähte stellen einen engen Halt des Aufsatzes auf der Schale sicher, und sie halten eine dauerhafte Spannung im Aufsatz aufrecht, welche die Bildung von Falten vermeidet. Die Nähte garantieren eine Verbindung, welche äußeren Angriffen widersteht, insbesondere Zusammenstößen oder Rissen. Weiterhin bilden die Nähte Linien auf der Oberfläche der Schale, und sie drücken in den Aufsatz einen reliefartigen Abdruck ein, der dessen Textur hervorhebt und dazu beiträgt, die Ästhetik des Helms attraktiver zu machen. Mit der Naht lässt sich der Aufsatz nicht abnehmen, d. h. dass er nicht ohne Beschädigung abmontiert werden kann, es sei denn gegebenenfalls durch eine erfahrene Person.
  • Es können Bereiche des Helms bestehen, wo die Wand der Schale eine Vertiefung bildet. In diesen Bereichen neigt der Aufsatz dazu, sich natürlich von der Wand der Schale zu entfernen. Man kann diese Bereiche vor dem Aufbringen des Aufsatzes auf die Schale mit Kleber versehen und Druck auf diesen Aufsatz ausüben, damit er sich lokal dehnt und sich in diesen Bereichen mit Vertiefungen an die Form der Schale anschmiegt.
  • Die 6 bis 21 veranschaulichen verschiedene Arten des Aufbaus der Verbindung zwischen dem Aufsatz und der Schale. Sie veranschaulichen insbesondere die Montage des Aufsatzes 23 auf die Schale 21 der ersten Ausführungsform. Um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, werden die Bezugszeichen der 2 und 3 in diesen 6 bis 21 übernommen, um die Schale und die verschiedenen Bahnen des Aufsatzes zu bezeichnen.
  • Die 6 bis 9 veranschaulichen verschiedene Arten der Montage des Aufsatzes mitten auf der Oberfläche der Schale.
  • Gemäß 6 bildet der obere Querrand der Bahn 23b einen Saum, dessen umgeschlagenes Ende durch eine Nahtlinie 40 mit der Schale 22 vernäht ist. Die Nahtlinie ist in diesem Fall nicht sichtbar.
  • Gemäß 7 bildet der Rand der Bahn 23b einen Saum, und sodann wird das Ganze durch eine Nahtlinie 41 vernäht.
  • Gemäß 8 ist das umgeschlagene Ende des Saums über eine erste Nahtlinie 43 mit der Schale 22 vernäht, und sodann wird das Ganze durch eine zweite Linie 44 mit der Schale vernäht.
  • Gemäß 9 bildet man einen Saum, der durch eine Nahtlinie 45 vernäht ist, und dann klebt man das Ganze an die Schale mittels eines Streifens Klebemittel 46. In diesem Fall ist die Naht sichtbar, sie verbindet aber nicht den Aufsatz mit der Schale. Man sorgt dann dafür, dass es der andere Querrand ist, der mit der Schale vernäht wird.
  • Die 10 bis 14 veranschaulichen die Verbindung zwischen den zwei Bahnen 23a und 23b. Gemäß 10 sind die zwei Bahnen durch eine Nahtlinie 48 Rand an Rand genäht, die mit den umgeschlagenen Enden auf der Seite der Schale angeordnet ist.
  • Gemäß 11 bildet man am Rand der Bahn 23b einen Saum, den man über eine Nahtlinie 49 mit der Bahn 23a vernäht.
  • Die 12 zeigt dieselbe Art der Montage, jedoch verbindet die Nahtlinie 50 auch die Schale.
  • Gemäß 13 werden die zwei Bahnen durch eine Nahtlinie 52 Rand an Rand genäht, und sodann wird jedes umgeschlagene Ende durch eine Linie 53, 54 vernäht.
  • Gemäß 14 werden die zwei Bahnen durch eine Linie 55 Rand an Rand genäht, und sodann wird jeder Rand einer Bahn durch eine von außen sichtbare Nahtlinie 56, 57 mit der Schale vernäht.
  • Die 15 bis 18 veranschaulichen die Montage der Bahn 23a auf der Höhe der Öffnung 26 einer Lüftungsöffnung.
  • Gemäß 15 ist die Bahn ausgeschnitten, und die Ränder des Ausschnitts sind durch die Öffnung 26 hindurch in das Innere der Schale umgeschlagen. Sie sind durch eine Naht 60 vernäht.
  • Gemäß 16 sind die Ränder des Ausschnitts durch den Ausschnitt geführt, wobei sie im Inneren der Schale durch einen Streifen Klebemittel 61 verklebt sind.
  • Gemäß 17 sind die Ränder des Ausschnitts auf den Aufsatz selber umgeschlagen, und das Ganze ist auf der Schale durch eine Nahtlinie 62 vernäht.
  • Gemäß 18 ist der Aufsatz auf der Höhe der Öffnung 26 ausgeschnitten, und dessen Ränder sind durch einen Streifen Klebemittel 63 verklebt.
  • Die 19 bis 22 veranschaulichen die Montage eines Randes des Aufsatzes entlang eines Randes der Schale 22.
  • Gemäß 19 ist der Rand des Aufsatzes 23 umgeschlagen und durch einen Streifen Klebemittel 64 im Inneren der Schale 22 verklebt.
  • Gemäß 20 ist der Rand, anstatt geklebt zu sein, durch eine Nahtlinie 65 vernäht, welche die Gesamtheit durchquert und von außen sichtbar ist.
  • Gemäß 21 ist das umgeschlagene Ende des Aufsatzes 23 zwischen dem Aufsatz und der Schale umgeschlagen, und das Ganze ist durch eine Nahtlinie 66 vernäht.
  • Diese verschiedenen Arten der Montage erlauben es, die Schale mit dem Aufsatz zu verkleiden und diesen zu spannen, ohne dass er Falten wirft. Der Aufsatz ist dann in ästhetischer Hinsicht vollständig in die Struktur des Helms integriert. Die Art der Montage wird in Abhängigkeit des zur Herstellung des Aufsatzes verwendeten Materials, der Form der Bahnen und ebenfalls des nachgesuchten ästhetischen Effekts ausgewählt. Andere Arten der Montage können auch geeignet sein.
  • Gemäß dem Herstellungsverfahren der Erfindung stellt man als erstes die Schale des Helms und den Aufsatz her, verbindet man diese zwei Elemente und stattet dann die Schale mit der Haube aus, gemäß einer der weiter oben erwähnten Techniken.
  • Die 22 veranschaulicht diesen Schritt des Verfahrens. Auf der einen Seite wird eine nackte Schale 68 vorbereitet. Die Schale wird durch jegliche geeignete Technik ausgeschnitten und in Form gebracht, insbesondere durch Wärmeformen. Sie hat ihre endgültige Form, gegebenenfalls mit den Öffnungen für die Lüftungsöffnungen und den Rippen zum Formbruch für die vertieften oder hervorstehenden Bereiche.
  • Andererseits bereitet man den Aufsatz 69 vor, gegebenenfalls mit seinen verschiedenen Bahnen, die untereinander verbunden sind. Die Öffnungen für die Lüftungsöffnungen können vor oder nach dem Anbringen des Aufsatzes auf der Schale ausgebildet werden.
  • Der Aufsatz wird dann entlang seiner verschiedenen Ränder an der Schale angebracht. Es wird eine Naht an wenigstens einem Rand des Aufsatzes ausgebildet. An den anderen Rändern verwendet man eine Näh- oder Klebetechnik, wie dies mit Bezug auf die vorhergehenden Figuren beschrieben wurde. Auf der Höhe der Öffnungen ist es dasselbe.
  • Anschließend stattet man die Schale mit der Haube aus. Gemäß einer ersten Technik wird die Haube getrennt ausgebildet, und sie wird durch Kleber oder ein Klebemittel oder jegliches andere geeignete Mittel im Inneren der Schale angebracht.
  • Gemäß einer zweiten Technik wird die Schale in eine Einspritzform gelegt, und es wird Material in die Form eingespritzt, um die Haube auszubilden. Bei dieser Technik wird die Wand der Schale gegen den Abdruck der Form gedrückt, einschließlich in den Bereichen, die mit dem Aufsatz verkleidet sind. Dies garantiert ein Anliegen des Aufsatzes an der Schale, einschließlich der Bereiche mit Vertiefungen. Eventuell kann beim Anbringen des Aufsatzes vorgesehen sein, diese Bereiche mit Kleber zu versehen, um das Anhaften an der Schale zu verstärken. Es kann auch vorgesehen sein, zum Zeitpunkt des Anbringens einen bei Wärme schmelzenden Klebefilm zwischen dem Aufsatz und der Schale anzuordnen. Zum Zeitpunkt des Einspritzens schmilzt der Klebefilm und trägt zum Anhaften des Aufsatzes an der Schale bei. Zum Einspritzen kann man für Helme, deren Schale verkleidet ist, und Helme, deren Schale nackt ist, dieselbe Presse und dieselbe Form verwenden. In der Tat verändert die Anwesenheit des Aufsatzes nicht in nennenswerter Weise das Anordnen der Schale in der Form.
  • Bezüglich der ersten Ausstattungstechnik kann man vorsehen, diese Vorgänge in einer Presse zur Nachbearbeitung (frz. „presse de reprise"; engl. „reworking press") auszuführen, wo die mit dem Aufsatz verkleidete Schale zusammengedrückt und gegebenenfalls erwärmt wird.
  • Wenn die Haube durch Einspritzung in das Innere der Schale gebracht wird, umschließt sie alle umgeschlagenen Enden, die in das Innere der Schale eingeschlagen sind, einschließlich in denjenigen Bereichen, wo die umgeschlagenen Enden nicht mit der Schale verbunden wurden.
  • Die 23 veranschaulicht eine andere Ausführungsform der Erfindung. Als erstes wird der Aufsatz 70 vorbereitet, und dann wird er auf das Blatt 71 aus wärmeformbarem Material aufgebracht, anhand welchem die Schale ausgebildet wird, z. B. mit Hilfe zweier Nahtlinien 72 und 73 entlang eines jeden Querrandes des Aufsatzes. Die anderen Ränder werden verklebt oder werden dafür vorgesehen, nach deren Ausformung in das Innere der Schale umgeschlagen zu werden. Anschließend wird das mit dem Aufsatz bedeckte Blatt in Form gebracht und dann ausgeschnitten, um die bekleidete Schale auszubilden. Die zur Ausformung des Blattes benötigte Wärme kann z. B. verwendet werden, um einen Klebefilm zwischen dem Aufsatz und der Schale schmelzen zu lassen, welcher das Haften zwischen der Schale und dem Aufsatz verstärkt.
  • Natürlich ist die vorliegende Beschreibung nur als Richtschnur angegeben, und man könnte andere Ausführungsformen der Erfindung anwenden, ohne jedoch deren Rahmen zu verlassen.
  • Insbesondere kann der Helm mit einer Haltevorrichtung und Komfortelementen ausgerüstet sein.
  • Ebenfalls könnte der Aufsatz in der Form von zwei oder mehr unabhängigen Teilen ausgebildet sein.

Claims (10)

  1. Schutzhelm mit einer Außenschale (11, 21, 31, 68) und einer dämpfenden Haube (12, 22, 32), die im Inneren der Schale angeordnet ist, wobei die Schale durch eine Hülse geringer Dicke gebildet ist, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass die Schale zumindest lokal durch einen Aufsatz (23, 33, 69) aus einem flexiblen Material bedeckt ist, dass der Aufsatz gegen die Schale gespannt ist und mit der Schale über mindestens eine Nahtlinie (40, 41, 44, 65, 66) entlang eines seiner Ränder verbunden ist.
  2. Schutzhelm mit einer Außenschale (11, 21, 31, 68) und einer dämpfenden Haube (12, 22, 32), die im Inneren der Schale angeordnet ist, wobei die Schale durch eine Hülse gebildet ist, die anhand eines flachen Blatts hergestellt ist, dessen Dicke zwischen 0,7 und 1,5 mm liegt, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass die Schale zumindest lokal durch einen Aufsatz (23, 33, 69) aus einem flexiblen Material bedeckt ist, dass der Aufsatz gegen die Schale gespannt ist und mit der Schale über zumindest eine Nahtlinie (40, 41, 44, 65, 66) entlang eines seiner Ränder verbunden ist.
  3. Helm nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass die Nahtlinie (41, 44, 65, 66) von außen sichtbar ist.
  4. Helm nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass der Aufsatz (23, 33) aus mehreren Bahnen (23a, 23b, 33a, 33b, 33c, 33d) gebildet ist.
  5. Helm nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass eine Nahtlinie (50, 56, 57) an der Verbindungsstelle zweier Bahnen den Aufsatz mit der Schale verbindet.
  6. Helm nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass die Bahnen (23a, 23b) eine unterschiedliche Textur und/oder Färbung aufweisen.
  7. Helm nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass wenigstens ein anderer Rand des Aufsatzes über eine Nahtlinie (40, 41, 44, 65, 66) an der Schale angebracht ist.
  8. Helm nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass mindestens ein anderer Rand des Aufsatzes über einen Streifen Klebemittel (46, 63, 64) an der Schale angebracht ist.
  9. Helm nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Schale Öffnungen (14, 15, 16, 25, 26) aufweist, um Belüftungsöffnungen zu bilden, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass der Aufsatz Ausschnitte aufweist, die mit den Öffnungen übereinstimmen.
  10. Helm nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass das flexible Material ein textiler Stoff ist.
DE202007011997U 2006-08-29 2007-08-28 Schutzhelm Expired - Lifetime DE202007011997U1 (de)

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FR0607572A FR2905235B1 (fr) 2006-08-29 2006-08-29 Casque de protection et son procede de fabrication.

Publications (1)

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DE602007002957T Active DE602007002957D1 (de) 2006-08-29 2007-07-30 Verfahren zur Herstellung eines Schutzhelmes
DE202007011997U Expired - Lifetime DE202007011997U1 (de) 2006-08-29 2007-08-28 Schutzhelm

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