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DE202007011868U1 - Auszugsführung eines Schubkastens - Google Patents

Auszugsführung eines Schubkastens Download PDF

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DE202007011868U1 DE202007011868U DE202007011868U DE202007011868U1 DE 202007011868 U1 DE202007011868 U1 DE 202007011868U1 DE 202007011868 U DE202007011868 U DE 202007011868U DE 202007011868 U DE202007011868 U DE 202007011868U DE 202007011868 U1 DE202007011868 U1 DE 202007011868U1
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Abstract

Auszugsführung (2) eines Schubkastens (1), insbesondere eines Metall-Schubkastens (1), umfassend eine am Korpus eines Möbels festlegbare Führungsschiene (3) und eine mit dem Schubkasten (1) verbindbare Laufschiene (4), sowie gegebenenfalls einer auszugsverlängernden Mittelschiene, und mit einer Dämpfungseinrichtung zur Dämpfung der in den Endlagen-Positionen der Auszugsführung (2) auftretenden Geräusche, wobei die Laufschiene (4) in ihrem hinteren Endbereich mit einem in Richtung der benachbarten Seitenwand (8) des Schubkastens abgewinkelten Fanghaken (7) versehen ist, welcher zum Zwecke der Arretierung gegenüber der Seitenwand (8) in Längsrichtung in eine an der Rückseite der Seitenwand (8) eingebrachte Aussparung (9) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass als Dämpfungseinrichtung (10) ein aus einem elastischen Material, aus Kunststoff oder Gummi oder einem mit derartigen Materialien beschichteten, federfähigen Metall bestehender und an der Laufschiene (4) festlegbarer Formkörper vorgesehen ist, welcher einerseits mit einem die konstruktiv bedingten Toleranzen zwischen Laufschiene (4) und Seitenwand (8) ausgleichenden Abschnitt (11) und andererseits mit einem in den Verschiebeweg...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Auszugsführung eines Schubkastens, insbesondere eines Metall-Schubkastens, umfassend eine am Korpus eines Möbels festlegbare Führungsschiene und eine mit dem Schubkasten verbindbare Laufschiene, sowie gegebenenfalls eine auszugsverlängernde Mittelschiene, und eine Dämpfungseinrichtung zur Dämpfung der in den Endlagen-Positionen der Auszugsführung auftretenden Geräusche, wobei die Laufschiene in ihrem hinteren Endbereich mit einem in Richtung der benachbarten Seitenwand des Schubkastens abgewinkelten Fanghaken versehen ist, welcher zum Zwecke der Arretierung gegenüber der Seitenwand in Längsrichtung in eine an der Rückseite der Seitenwand eingebrachte Aussparung eingreift.
  • Auszugsführungen von Schubkästen der gattungsgemäßen Art sind an sich bekannt.
  • Durch den Fanghaken am hinteren Ende der Laufschiene wird eine rückseitige Verbindung mit einem Schubkasten bewirkt, wobei toleranzbedingt bislang ein bestimmtes Spiel zwischen einem Schubkasten und der Laufschiene im montierten Zustand dahingehend besteht, dass die beiden genannten Bauteile relativ zueinander noch um den Toleranzbetrag gegeneinander verschiebbar sind, was beim Errei chen der Endpositionen insbesondere bei aus Metall gefertigten Schubkästen zu einer nicht unbeträchtlichen Geräuschentwicklung führt. Die Geräuschentwicklung ist umso stärker, je schneller der Schubkasten in seine Öffnungs- oder Schließposition gebracht wird.
  • Das gleiche trifft zu für solche Geräusche, die beim Schließen des Schubkastens durch Auftreffen eines Wälzkörperkäfigs, in dem Wälzkörper zur Führung zwischen Führungsschiene und Laufschiene oder gegebenenfalls der auszugsverlängernden Mittelschiene und der Laufschiene gehalten sind, auf einen Endanschlag entstehen.
  • Bislang sind separate und zum Teil aufwendige Dämpfungseinrichtungen zur Dämpfung dieser Geräusche verwendet worden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Auszugsführung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, bei der mit einem äußerst geringen konstruktiven Aufwand eine weitgehende Dämpfung aller möglichen Endanschlag-Geräusche erreicht ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass als Dämpfungseinrichtung ein aus einem elastischen Material aus Kunststoff oder Gummi oder einem mit derartigen Materialien beschichteten, federfähigen Metall bestehender und an der Laufschiene festgelegter Formkörper vorgesehen ist, welcher einerseits mit einem den konstruktiv bedingten Toleranzen zwischen Laufschiene und Seitenwand ausgleichenden Abschnitt und andererseits mit einem in den Verschiebeweg eines Wälzkörperkäfigs zwischen der Laufschiene und der Führungsschiene bzw. der Mittelschiene hineinragenden Anschlagdämpfer ausgestattet ist.
  • Zur Dämpfung der beim Öffnen und Schließen eines mit derartigen Auszugsführungen ausgestatteten Schubkastens wird also pro Auszugsführung nur ein einziges Bauteil benötigt, welches einen Toleranzausgleich zwischen dem Schubkasten einerseits und der Laufschiene andererseits bewirkt und welches darüber hinaus auch als Anschlagdämpfer für einen Wälzkörperkäfig genutzt werden kann.
  • Durch den Toleranzausgleich zwischen der Laufschiene und der Seitenwand werden Geräusche durch eine nunmehr nicht mehr mögliche Relativverschiebung zwischen dem Schubkasten und der Laufschiene völlig ausgeschlossen und beim Auftreffen des Wälzkörperkäfigs auf den Anschlagdämpfer werden die entsprechenden Geräusche wesentlich gedämpft, so dass insgesamt eine deutliche Herabsetzung der Geräusche beim Öffnen und Schließen eines entsprechenden Schubkastens erzielt ist.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Dämpfungseinrichtung in ihrem toleranzausgleichenden Bereich die Aussparung in der Seitenwand vollständig ausfüllt.
  • Damit sind nicht nur Relativbewegungen zwischen Schubkasten und Laufschiene in Längsrichtung, sondern auch in der Ebene der Verschieberichtung sicher vermieden, was ebenfalls zur Geräuschdämpfung beiträgt.
  • Eine weitere, vorteilhafte Ausbildung der Erfindung sieht vor, dass die Dämpfungseinrichtung mit seitlich über die Aussparung hinaus vorstehenden und zwischen der Seitenwand und der Laufschiene liegenden Flügeln versehen ist, durch welche der hintere Endbereich der Laufschiene vom hinteren Endbereich der Seitenwand völlig entkoppelt ist.
  • Hierdurch wird eine weitere Optimierung der Geräuschdämpfung erzielt, was insbesondere gilt für Schubkästen, die aus Metall, speziell aus Blech, gefertigt sind.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines aus Metall gefertigten Schubkastens mit erfindungsgemäßen Auszugsführungen
  • 2 eine vergrößerte Darstellung der in 1 mit II bezeichneten Ecke des Schubkastens
  • 3 eine vergrößerte Darstellung der in 1 mit III bezeichneten Ecke des Schubkastens
  • 4 einen horizontalen Längsschnitt durch den Eckbereich gemäß 2
  • 5 eine perspektivische Teildarstellung der Laufschiene in Richtung des Pfeiles V in 4
  • 6 eine perspektivische Teildarstellung der Laufschiene in Richtung des Pfeiles VI in 4
  • 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in 3
  • 8 eine Ansicht des hinteren Endbereiches einer Laufschiene nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
  • 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in 8
  • 10 und 11 perspektivische Darstellungen einer Dämpfungseinrichtung einer Führungsschiene nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
  • 12 und 13 perspektivische Darstellungen einer Dämpfungseinrichtung einer Führungsschiene nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • In 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 insgesamt ein Schubkasten bezeichnet, der im Bereich seiner beiden Längsseiten mit Auszugsführungen 2 versehen ist. Diese Auszugsführungen 2 umfassen im dargestellten Ausführungsbeispiel eine an einem Korpus eines Möbels befestigbare Führungsschiene 3 und eine mit dem Schubkasten 1 verbindbare Laufschiene 4, wobei Führungsschiene 3 und Laufschiene 4 in bekannter Weise über Wälzkörper, beispielsweise in Form von Kugeln 5, die in einem Wälzkörperkäfig 6 gehalten sind, gegeneinander verschiebbar geführt sind.
  • Im hinteren Endbereich ist jede Laufschiene 4 mit einem Fanghaken 7 ausgestattet, der in eine am hinteren Ende einer Seitenwand 8 des Schubkastens 1 angebrachte Aussparung 9 hineinragt.
  • An der Laufschiene 4 ist eine Dämpfungseinrichtung 10 festgelegt, die mit einem in die Aussparung 9 der Seitenwand 8 hineinragenden, toleranzausgleichenden Bereich 11 versehen ist. Die Dämpfungseinrichtung 10 ist insgesamt aus einem elastischen Material, vorzugsweise aus einem Elastomer, hergestellt, so dass der toleranzausgleichende Bereich 11 im montierten Zustand der gesamten Auszugsführung 2 elastisch verformt ist und verhindert, dass eine Relativbewegung zwischen der Laufschiene 4 und der Seitenwand 8 des Schubkastens 1 möglich ist.
  • Vorzugsweise füllt der toleranzausgleichende Bereich 11 der Dämpfungseinrichtung 10 die Aussparung 9 vollständig aus, d. h. auch quer zur Verschieberichtung der Laufschiene 4. Somit ist eine Relativbewegung zwischen Laufschiene 4 und der Seitenwand 8 des Schubkastens 1 auch quer zur Verschieberichtung, d. h. in der Ebene der Verschieberichtung nicht mehr möglich.
  • Der toleranzausgleichende Bereich 11 geht über in einen Anschlagdämpfer 12, der im Verschiebebereich des weiter oben angesprochenen Wälzkörperkäfigs 6 liegt. Wird also der Schubkasten vollständig in seine Schließrichtung bewegt, schlägt der besagte Wälzkörperkäfig 6 unter Erzielung einer hohen Dämpfungswirkung an dem Anschlagdämpfer 12 der Dämpfungseinrichtung 10 an.
  • Die Dämpfungseinrichtung 10 ist durch eine einfache Steckverbindung mit der Laufschiene 4 verbunden. Zu diesem Zweck ist die Dämpfungseinrichtung 10 mit einem einstückig angeformten Steckbolzen 13 versehen, der beispielsweise reibschlüssig in eine Bohrung 14 der Laufschiene eingedrückt ist.
  • Die Dämpfungseinrichtung 10 besteht insoweit insgesamt aus einem einzigen Formteil, welches alle erforderlichen Dämpfungs- und Befestigungsmittel aufweist.
  • Dieses Formteil kann insgesamt einstückig aus einem Elastomer oder aus Gummi gefertigt sein, es besteht aber auch die Möglichkeit, ein aus federfähigem Metall gefertigten Grundkörper mit entsprechend elastischen Materialien zu beschichten.
  • Wesentlich ist, dass die Dämpfungseinrichtung 10 insgesamt aus einem auf einfache Art und Weise an der Laufschiene 4 befestigbaren Bauteil besteht.
  • Die Dämpfungseinrichtung 10 ist, was insbesondere aus 7 hervorgeht, mit seitlich über die Aussparung 9 einer Seitenwand 8 hinaus vorstehenden Flügeln 15 versehen, die sich im montierten Zustand zwischen die Seitenwand 8 und die Laufschiene 4 legen, so dass Laufschiene 4 und Seitenwand 8 im hinteren Endbereich vollkommen voneinander entkoppelt sind.
  • Bei dem bislang beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Dämpfungseinrichtung 10 über den erwähnten Steckbolzen 13 reibschlüssig in einer Bohrung 14 der Laufschiene 4 festgelegt. Wie die 8 bis 11 zeigen, besteht darüber hinaus aber auch die Möglichkeit, einen Steckbolzen 13a so zu gestalten, dass dieser einen Einschlagkopf 13b und eine hinterschnittene Ringnut 13c aufweist, wodurch die Möglichkeit geschaffen ist, den Steckbolzen 13a unter Eingriff der Laibungsränder der Bohrung 14 in die hinterschnittene Ringnut 13c gewissermaßen formschlüssig an der Laufschiene 4 festzulegen.
  • Sind die Steckbolzen 13 und 13a bei den bislang beschriebenen Ausführungsbeispielen noch kreisförmig gestaltet, so zeigen die 12 und 13 eine Ausführungsform einer Dämpfungseinrichtung 10, bei der ein im Querschnitt rechteckiger oder quadratischer Steckbolzen 130 vorgesehen ist. Dieser Steckbolzen mit der entsprechenden Querschnittsfläche erfordert dann selbstverständlich eine entsprechende rechteckige oder quadratische Ausstanzung innerhalb der Laufschiene 4. Durch die rechteckige oder quadratische Grundfläche wird aber vorteilhafterweise eine Verdrehsicherung der Dämpfungseinrichtung 10 nach ihrer Festlegung gegenüber der Laufschiene 4 bewirkt.
  • Wie insbesondere aus 5 hervorgeht, ist die Dämpfungseinrichtung 10 im Bereich der Flügel 15 mit etwa sich lotrecht zu diesen erstreckenden und im montierten Zustand den Fanghaken 7 teilweise hintergreifenden Vorsprüngen 16 versehen, welche zu einer Verbesserung der Festlegung der Dämpfungseinrichtung 10 an der Laufschiene 4 führen. Die an den Fanghaken 7 aufgrund der der Dämpfungseinrichtung 10 innewohnenden Elastizität unter einer gewissen Vorspannung anliegenden Vorsprünge 16 stabilisieren die gesamte Dämpfungseinrichtung 10 in ihrer Montageposition, insbesondere auch dann, wenn nicht unbeträchtliche Schubkräfte beim Auftreffen des Wälzkörperkäfigs 6 auf den Anschlagdämpfer 12 aufgebracht werden.
  • Die erfindungsgemäße Gestaltung der Auszugsführung 2 bewirkt nicht nur eine überzeugende Geräuschdämpfung für die Endlagen des Schubkastens 1 beim Öffnen oder Schließen, sondern die entsprechende Dämpfungseinrichtung 10 ist auch äußerst einfach herstellbar und an einer Laufschiene einer Auszugsführung eines Schubkastens montierbar.

Claims (9)

  1. Auszugsführung (2) eines Schubkastens (1), insbesondere eines Metall-Schubkastens (1), umfassend eine am Korpus eines Möbels festlegbare Führungsschiene (3) und eine mit dem Schubkasten (1) verbindbare Laufschiene (4), sowie gegebenenfalls einer auszugsverlängernden Mittelschiene, und mit einer Dämpfungseinrichtung zur Dämpfung der in den Endlagen-Positionen der Auszugsführung (2) auftretenden Geräusche, wobei die Laufschiene (4) in ihrem hinteren Endbereich mit einem in Richtung der benachbarten Seitenwand (8) des Schubkastens abgewinkelten Fanghaken (7) versehen ist, welcher zum Zwecke der Arretierung gegenüber der Seitenwand (8) in Längsrichtung in eine an der Rückseite der Seitenwand (8) eingebrachte Aussparung (9) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass als Dämpfungseinrichtung (10) ein aus einem elastischen Material, aus Kunststoff oder Gummi oder einem mit derartigen Materialien beschichteten, federfähigen Metall bestehender und an der Laufschiene (4) festlegbarer Formkörper vorgesehen ist, welcher einerseits mit einem die konstruktiv bedingten Toleranzen zwischen Laufschiene (4) und Seitenwand (8) ausgleichenden Abschnitt (11) und andererseits mit einem in den Verschiebeweg eines Wälzkörperkäfigs (6) zwischen der Laufschiene (4) und der Führungsschiene (3) bzw. der Mittelschiene hineinragenden Anschlagdämpfer (12) ausgestattet ist.
  2. Auszugsführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinrichtung (10) in ihrem toleranzausgleichenden Bereich (11) die Aussparung (9) der Seitenwand (8) vollständig ausfüllt.
  3. Auszugsführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinrichtung (10) mit seitlich über die Aussparung (9) hinaus vorstehenden und zwischen der Seitenwand (8) und der Laufschiene (4) liegenden Flügeln (15) versehen ist, durch welche der hintere Endbereich der Laufschiene (4) vom hinteren Endbereich der Seitenwand (8) völlig entkoppelt ist.
  4. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinrichtung (10) über einen angeformten Steckbolzen (13, 13a, 130) an der Laufschiene (4) befestigt ist, wobei der Steckbolzen (13, 13a, 130) reibschlüssig und/oder formschlüssig in eine Bohrung (14) oder eine dem Querschnitt des Steckbolzens (130) formmäßig angepasste Durchbrechung der Laufschiene in diese eingesteckt ist.
  5. Auszugsführung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckbolzen (13, 13a) einen kreisrunden Querschnitt aufweist.
  6. Auszugsführung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckbolzen (130) einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweist.
  7. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckbolzen (13a) mit einer umlaufenden, hinterschnittenen Ringnut (13c) versehen ist, in welche die Lochlaibung einer Bohrung (14) der Laufschiene (4) formschlüssig eingreift.
  8. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinrichtung (10) aus einem einstückig hergestellten Formkörper aus einem Elastomer besteht.
  9. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinrichtung (10) im Bereich der Flügel (15) mit etwa lotrecht zu diesen sich erstreckenden Vorsprüngen (16) ausgestattet ist, welche im montierten Zustand den Fanghaken (7) der Laufschiene (4) hintergreifen und kraftschlüssig am Fanghaken (7) anliegen.
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