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Technisches Gebiet
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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Fussbekleidungsstück, das insbesondere in der
Ausbildung einer Socke oder eines Strumpfes, bestehend aus einem
im wesentlich ausgebildeten Strumpfelement, mindestens teilweise
den Fuss bedeckt, sowie mindestens einem Sohlenelement, wobei Strumpf
und Sohlenelement einstückig
miteinander verbunden sind.
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Definitionen
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In
den nachfolgenden Beschreibungs- und Ausführungsbeispielen sowie den
Ansprächen
werden Begriffe verwendet, die nachstehend erläutert werden.
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Unter
dem Begriff Fussbekleidungsstück
ist ein Bekleidungsstück
zu verstehen, das zumindest teilweise zur Bedeckung des Fusses eines
menschlichen Körpers
geeignet ist. Fussbekleidungsstücke können zum
Beispiel Schuhe, aber auch Socken oder sockenähnliche Ausbildungen sein.
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Der
Fuss des menschlichen Körpers
ist als unterstes Teil des Beines zu verstehen. Die Struktur des
menschlichen Fusses ist derart ausgebildet, dass dieser aus Zehen,
Ballen, Sohle, Ferse, Spann (Fussrücken und Ristaussenkante) besteht.
Insbesondere im Fusssohlenbereich und in den Zehen sind eine Vielzahl
von Rezeptoren zum Fühlen
angeordnet. Der Fuss selbst weist ein Längsgewölbe und eine Quergewölbe auf.
Dadurch wird das Körpergewicht
hauptsächlich über die
drei Punkte, nämlich
die Ferse, das Grosszehengrundgelenk (Grosszehenballen) und das
Kleinzehengrundgelenk (Kleinzehenballen) getragen. Zusätzliche
Muskulatur stützt
das entsprechende Fussgewölbe.
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Die
Fusssohle bildet sich im Wesentlichen aus einem Fettkörper, der
Stösse
dämpft
und damit eine polsternde Wirkung aufweist. Nicht die gesamte Fusssohle
hat einen Kontakt zum Boden. Im Bereich des Längsgewölbes beziehungsweise Fussinnenrandes
liegt sie bei einem gesunden Fuss nicht auf.
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Stand der Technik sowie Nachteile des
Standes der Technik
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Aus
dem Stand der Technik sind Fussbekleidungsstücke in vielfältigen Formen
bekannt. Fussbekleidungsstücke
können
Socken, Schuhe, Füsslinge oder ähnlich vorgesehene
Einrichtungen sein. Alle Einrichtungen haben das Ziel, den Fuss
beziehungsweise die Fusssohle vor Verletzungen zu schützen oder
auch den gesamten Fuss so entsprechend zu schützen, dass keine oder nur geringe
Verletzungen auftreten, wenn entsprechende Beanspruchungen erfolgen.
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Insbesondere
im Wassersport ist es wünschenswert,
den Fuss zum einen vor Verletzungen zu schützen, aber auch höhere Standfestigkeiten
herbeizuführen,
um die auftretenden Kräfte
besser übertragen
zu können.
Insbesondere beim Surf- oder Kitesport ist es notwendig, dass ein
optimaler Kontakt zum Brett besteht. Optimaler Kontakt ist darin
zu sehen, dass eine hohe Haftreibung vorgesehen ist, die mit einem
Verrutschen des Fusses vermieden wird, da entsprechend hohe Scherkräfte auftreten
und das Wasser noch zusätzlich
dazu beiträgt,
dass die Haftreibung geringer wird, insbesondere wenn ein Wasserfilm
zwischen dem Fussbekleidungsstück
und dem Brett vorliegt.
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Um
diesem Effekt entgegenzuwirken, sind sogenannte Surfschuhe entwickelt
worden. So ist beispielsweise aus der
DE 8902123 U (WINWARD SURF-) 22.02.1989 ein
Surfschuh beschrieben, dessen Aussenhaut aus elastischem Neopren
besteht und eine Sohle aufweist, die aus einer Kautschukmischung
gebildet ist. Die Kautschukmischung ist derart ausgebildet, dass
eine gute Haftung und eine hohe Abriebfestigkeit erbracht wird.
Auf der Haut ist Aussen im Vorderfussbereich und Knöchelbereich eine
Lage aus einem reckfesten Stoff aufkaschiert.
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Diese
Schuhe sind deswegen für
den Surfsport geeignet, da sie den entsprechenden Schutz für den Fuss
bereitstellen, da ein fest durchgehendes Sohlenelement vorhanden
ist, das sich von dem Zeh bis zur Ferse des Fusses erstreckt. In der
Regel ist die Sohle auch entsprechend hart und wenig biegsam, so
dass eine gerade Fläche
von dem Zeh bis zur Fussferse vorgegeben ist. Damit ist ein fester
Stand gewährleistet.
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Zudem
besteht das entsprechende Strumpfelement des Surfschuhs aus einer
oder mehreren Schichten Neopren. Dadurch wird vermieden, dass der
Fuss auskühlt
und so Krankheiten hervorgerufen werden können.
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Die
auftretenden Scherkräfte
werden aufgrund des festen Sitzes des Schuhs aufgenommen und abgeleitet.
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Das
harte Sohlenelement trägt
dazu bei, dass dieses abriebfest ist, so dass der Surfschuh neben
dem Wassersport auch beispielsweise im Sand getragen werden kann.
Aufgrund des dicken Sohlenelements und auch der harten Ausgestaltung
des Sohlenelements ist aber das an sich gewünschte und, um den Wassersport
auszuüben,
notwendige Barfussgefühl
nicht vorhanden. Die Rezeptoren, die an der Fusssohle angeordnet
sind, können
nicht die entsprechenden Strukturen unterhalb des Sohlenelements
aufnehmen, da das Sohlenelement dich und fest ist.
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Eine
Alternative zu dem zuvor beschriebenen Surfschuh stellen sogenannte
Wasserschuhe dar. Sie weisen zwar die ähnlichen Vorteile und Eigenschaften
auf wie Surfschuhe, unterscheiden sich jedoch darin, dass zum einen
das Sohlenelement wesentlich weicher ausgestaltet ist und dass auch
das übrige
Strumpfelement des Schuhs weicher ausgestaltet ist. In der Regel
ist das Strumpfelement wesentlich kürzer gestaltet und erstreckt
sich nur minimal über
einen herkömmlichen
Schuhrand. Aber auch hier ist das entsprechende Barfussgefühl nicht gegeben.
Zudem können
auftretende Scherkräfte nicht
aufgenommen werden, da der Schuh sehr locker am Fuss sitzt.
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Eine
weitere Ausführungsform
gemäss
dem Stand der Technik sieht vor, dass handelsübliche Socken im Fussbereich
mit einer gummiartigen Sohle versehen sind. Dadurch ist es nicht
mehr notwendig, beispielsweise Hausschuhe zu tragen, da die gummiartige
Sohle die Fusssohle entsprechend schützt und wärmt. Diese Ausführungsform
hat jedoch den Nachteil, dass sie weder Wasser noch Sand ausgesetzt werden
kann.
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Sie
weisen jedoch auch die Nachteile auf, dass keine Scherkräfte aufgenommen
werden können
und auch durch die entsprechende Dicke beziehungsweise noppenartige
Ausbildung des Sohlenelements, das gewünschte Barfussgefühl nicht
entstehen kann.
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Weitere
Ausbildungen von Fussbekleidungsstücken, die insbesondere im Wassersport
Anwendung finden, sind sogenannte Sandsocks. Diese bestehen überwiegend
aus dünnem
Neopren und sind dafür
geeignet, insbesondere den Fuss bei Sportarten, wie Beachvolleyball,
zu schützen.
Es handelt sich dabei um eine sockenartige Ausgestaltung mit einem
dünnen
Neoprenmaterial, das zusätzlich
auf der Fusssohlenseite mit einer abriebfesten Gummischicht kaschiert
ist.
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Sie
sind auch den Surfschuhen ähnlich,
unterscheiden sich jedoch darin, dass das Sohlenelement dünner ausgebildet
ist. Das übrige
Strumpfelement der Sandsocks ist ein- oder zweilagiges Neopren,
das einstückig
vernäht
ist.
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Auch
die Sandsocks weisen den Nachteil auf, dass das sogenannte Barfussgefühl fehlt.
Zudem können
die Sandsocks kaum Scherkräfte
aufnehmen, da sie sehr locker am Fuss angeordnet sind. Bei auftretenden
Scherkräften
verrutscht die Socke, wirft Falten und so können Blasen entstehen und auch
der sichere Stand ist damit nicht mehr gewährleistet.
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Andere
gemäss
dem Stand der Technik vorgesehene Ausbildungen für Fussbekleidungsstücke sind
sogenannte Zehensocken. Diese Zehensocken sind derart ausgestaltet,
dass die Zehen entsprechend einzelne Aufnahmen aufweisen, so dass ähnlich wie
ein Fingerhandschuh, die Zehen einzeln von dem Strumpfelement umgeben
sind. Dadurch sind die Freiheiten der einzelnen Zehen grösser und
auch das Gefühl
hinsichtlich des Untergrundes, auf dem der Fuss abrollt, ist wesentlich
grösser.
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Insbesondere
sind aus dem Stand der Technik Freeclimbingschuhe bekannt, die bereits
zehenartige Ausnehmungen aufweisen. Diese Schuhe sitzen sehr enganliegend
und flach an dem Aussenspann des Fusses abschliessend angeordnet.
Auch diese Schuhe sind nicht dafür
geeignet, zum einen mit Wasser in Kontakt zu treten, da jeglicher
Halt innerhalb des Schuhes dadurch verloren geht und zum anderen
können
auch solche Schuhe nur geringe Scherkräfte aufnehmen, da sie an sich
nur für Senkrechtbelastung
und für
den Schutz der Fusssohle geeignet sind.
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Aufgabe der Erfindung
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Aufgabe
der Erfindung ist es, ein Fussbekleidungsstück bereitzustellen, das geeignet
ist, den Fuss beziehungsweise die Fusssohle vor entsprechenden Verletzungen,
die beispielsweise hervorgerufen durch Scherben, Korallen oder Ähnliches
entstehen können,
zu schützen
und dennoch ein „Barfuss-Gefühl" zu vermitteln.
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Lösung
der Aufgabe
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Die
Lösung
der Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 dargestellt.
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Vorteile der Erfindung
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Der
wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, dass ein Fussbekleidungsstück geschaffen
worden ist, das den Fuss, insbesondere vor Verletzungen, schützt, beispielsweise
beim Surfen, aber auch beim Strandlaufen oder durch Gewässergehen und
beispielsweise beim Start eines Surfvorganges durch Korallen oder
Scherben.
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Gleichzeitig
ist die Fussbekleidung derart ausgestaltet, dass das Barfussgefühl nicht
verloren geht. Das Barfussgefühl
ist deswegen wichtig, da es insbesondere zur Ausübung des Surf- und Kitesports notwendig
ist, um den Kontakt zum entsprechenden Brett herzustellen und die
Reaktion entsprechend zu fühlen.
Auch beim Strandlaufen ist es notwendig, auf der einen Seite den
Fuss vor Verletzungen zu schützen,
aber auch wünschenswert,
den Kontakt zur Natur und zur entsprechenden Bodenstruktur zu erhalten.
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Hierfür wird vorteilhafterweise
ein Material vorgeschlagen, das sehr dünn und leicht ist, aber schnittfeste
Eigenschaften aufweist. Vorzugsweise ist es nicht oder nur geringfügig dehnbar.
Durch diese Eigenschaften wird ein „geschütztes Barfussgefühl" vermittelt.
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Als
Grundelement wird eine speziell ausgestaltetes Sockenelement bereitgestellt,
das sich von herkömmlichen
Fussbekleidungsstücken dadurch unterscheidet,
dass die Zehen jeweils (vergleichbar mit Fingerhandschuhen) aufgenommen
werden. Das Grundelement, nachstehend Strumpfelement genannt, wird
aus einem leichten und dünnen,
aber schnittfesten Material gebildet, das vorzugsweise an mehreren
Stellen durch netzartiges Gewebe durchsetzt ist. Letzteres Gewebe,
auch Mesh-Gewebe genannt, ist dehnfähig und lässt Flüssigkeiten, wie beispielsweise
Wasser nahezu ungehindert durchfliessen. Dieses Mesh-Gewebe bringt
neben dem bequemeren (da dehnfähig)
Einsteigen in das Fussbekleidungsstück somit auch den Vorteil mit,
dass das in dem übrigen
Strumpfelement gehaltene Wasser durch dieses Mesh-Gewebe abfliessen
kann.
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Aus
fertigungstechnischen Gründen
ist das Strumpfelement in zwei Teile aufgeteilt, wobei die Naht
vorzugsweise im Bereich des Mesh-Gewerbes des oberen Fussrists angeordnet
ist. Dadurch ist ein einfaches und unsichtbares Zusammenfügen möglich.
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Um
einen optimalen Halt des Fussbekleidungsstücks an dem Fuss zu gewährleisten,
ist neben einer enganliegenden Passform ein zusätzlicher Bandageriemen vorgesehen.
Ein freies Ende des Bandageriemens ist im Fussbereich des Strumpfelements
fest angeordnet. Es lässt
sich nach dem Anziehen des Strumpfelements über den Rist des Fusses und
anschliessend um den Bereich des Fussknöchels bandagemässig wickeln.
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Vorteilhafterweise
ist der Bandageriemen im Bereich des Fussgewölbes an dem Strumpfelement unverlierbar
angeordnet ist. Zusätzlich
besteht er aus einem flexiblen Material.
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Um
vorteilhafterweise die Eigenschaften der Schnittfestigkeit zu erhöhen und
damit das Verletzungsrisiko zu verringern, aber dennoch nicht das Barfussgefühl zu mindern,
wird keine durchgängige Sohle
verwendet, wie sie beispielsweise aus dem Stand der Technik bekannt
ist. Vielmehr werden nur ausgewählte
Bereiche mit einem Sohlenteilelement versehen, damit insbesondere
(neben der zusätzlichen
Schnittfestigkeit) auch ein rutschfester Stand gewährleistet
wird.
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Hierzu
wird das Sohlenelement ausschliesslich im Bereich der Fussferse
(FF), des Fussballens (FB) und eventuell des grossen Zehs (FGZ)
mit einer zusätzlichen
gummiartigen Schicht belegt beziehungsweise bedruckt. Insbesondere
im Bereich des Fussballens sind zusätzlich kreisförmige Rillen
angeordnet, die ein Drehen des Fusses unter Belastung erleichtern.
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Im
Bereich der Zehen ist eine dünne
gummiartige Schicht auf das Strumpfelement aufgedruckt. Zusätzlich sind
an dem Fussbekleidungsstück
die Randausbildungen des Bandageriemens mit einer dünnen gummiartigen
Schicht bedruckt. Dadurch wird ebenfalls eine bessere Standfestigkeit
erreicht.
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Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus der nachfolgenden Beschreibung,
den Ansprüchen
sowie den Zeichnungen hervor.
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Zeichnungen
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Es
zeigen:
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1 eine
perspektivische Seitenansicht auf das erfindungsgemässe Fussbekleidungsstück im angezogenen
Zustand;
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2 eine
Unteransicht auf das Fussbekleidungsstück gemäss 1;
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3 ein
erstes Ausführungsbeispiel
eines Strumpfelements des erfindungsgemässen Fussbekleidungsstück gemäss 1,
jedoch ohne erfindungsgemässen
Bandageriemen;
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4 ein
weiteres Ausführungsbeispiel
eines Strumpfelements des erfindungsgemässen Fussbekleidungsstück gemäss 1,
jedoch ohne erfindungsgemässen
Bandageriemen;
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5 [A–E]
Visualisierung des Anziehvorganges des erfindungsgemässen Fussbekleidungsstückes gemäss 1.
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Beschreibung des Ausführungsbeispiels
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In 1 ist
das erfindungsgemässe
Fussbekleidungsstück 1 dargestellt.
Das Fussbekleidungsstück 1 besteht
im Wesentlichen aus zwei Elementen, nämlich einem Strumpfelement 2 und
einem Bandageriemen 3.
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Das
Strumpfelement 2 erstreckt sich von ungefähr dem Fussknöchel FK
bis zu den Zehen Z und weist damit eine strumpfartige Ausbildung
auf. Vorzugsweise ist die strumpfartige Ausbildung ähnlich einer
herkömmlichen
Socke beziehungsweise eines Strumpfes. Aus Herstellungsgründen weist
dieses Strumpfelement 2 zwei Teile auf.
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Das
Strumpfelement 2 ist in mehrere Bereiche unterteilt.
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Im
Bereich der Zehen Z weist das Strumpfelement 2 Aufnahmen 4 für die jeweiligen
Zehen Z, die in den Zeichnungen nicht näher dargestellt sind, auf. Von
hier aus ausgehend erstreckt sich das Strumpfelement 2 über die
Fusssohle FS beziehungsweise den Fussspann FSP über die Fussferse FF und dem Fussknöchel FK
bis vorzugsweise hin zum Fussrist FR.
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Das
Strumpfelement 2 besteht überwiegend aus einem vorzugsweise
einlagig verarbeiteten Spezialstoff 5, der die Eigenschaften
aufweist, dünn
ausgebildet zu sein, aber dennoch schnittfest und vorzugsweise elastisch
zugleich zu sein. Vorzugsweise ist ein Spezialstoff 5,
bestehend aus einer Mischung von Teflon und Baumwolle vorgesehen.
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Insbesondere
in den Bereichen des Fussknöchels
FK und in Teilen des Fussspannes FSP sind leicht elastische, vorzugsweise
zweischichtige Netzmaterialien 6 vorgesehen.
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Diese
Netzmaterialien 6 dienen dazu, dass das Strumpfelement 2 einfach
angezogen werden kann, sofern der übrige Spezialstoff 5 nur
eine geringe oder keine Dehnfähigkeit
aufweist. Gerade im Bereich der Fussknöchel FK, aber auch im Bereich
des Fussspannes FSP, ist beim Anziehen Elastizität gefordert, damit das Fussbekleidungsstück 1 von
den Zehen Z bis hin zum Fussrist FR einfach übergestreift werden kann.
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Das
Strumpfelement 2 weist weiterhin die Eigenschaft auf, dass
es zwar anliegend an dem Fuss ausgestaltet ist, jedoch aufgrund
der, insbesondere beim Surfen und Laufen, auftretenden Scherkräfte, sehr
leicht verrutschen kann.
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Um
dies zu verhindern, ist erfindungsgemäss ein Bandageriemen 3 vorgesehen.
Der Bandageriemen 3 erstreckt sich von der Fusssohle FS über den
Fussspann FSP bis hin zum Fussrist FR.
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orzugsweise
besteht dieser Bandageriemen 3 aus einem elastischen Band,
beispielsweise einem Neoprenstoff und ist entsprechend der Form
des Fusses angepasst. Somit dient der Bandageriemen 3 dazu,
das Fussbekleidungsstück 1 am
Fuss zu fixieren.
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Damit
ein einfaches Fixieren des Bandageriemens 3 möglich ist,
ist am freien Ende des Bandageriemens 3 ein Klettverschluss 8 vorgesehen.
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Wie
in 2 in Unteransicht des Fussbekleidungsstückes 1 dargestellt,
ist insbesondere in den Bereichen, in denen die Fusssohle FS in
Kontakt mit einem Boden, einem Surfbrett oder Ähnlichem tritt, eine gummiartige
Schicht 9 aufgebracht. Vorzugsweise ist diese gummiartige
Schicht 9, wie sie auch in 1 an unterschiedlichen
Stellen dargestellt ist, insbesondere im Bereich der Fussferse FF
des Fussballens FB und des grossen Zehs FGZ angeordnet und vorzugsweise
auch mit einem entsprechenden Profil ausgestattet. Das Profil soll
zur wesentlich besseren Bodenhaftung führen und dass der, zwischen der
auftretenden Fläche
und der gummiartigen Schicht 9, entstehende Wasserfilm
in das Profil eindringen kann und so die Kontaktfläche verbessert wird.
Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich das Profil der gummiartigen Schicht 9 von dem übrigen dadurch,
dass es kreisförmig
ausgestaltet ist. Dadurch ist ein einfacheres Verdrehen des Fusses
in diesem 'Punkt' möglich.
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In
den übrigen
Bereichen, die mit dem Boden in Kontakt kommen, insbesondere die übrigen Zehen Z
und die Randausbildungen 10 des Bandageriemens 3,
ist vorzugsweise eine dünne
Gummischicht 11 aufgedruckt. Auch diese dünne Gummischicht 11 dient
dazu, die Haftreibung zwischen dem Boden und dem Fuss zu verbessern.
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Da
nur wenige Bereiche der Fusssohle FS mit der gummiartigen Schicht 9 oder
aber auch der dünnen
Gummischicht 11 vorgesehen sind, bleibt das Barfussgefühl soweit
erhalten.
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Im
Hinblick auf die Fertigung ist vorgesehen, das Fussbekleidungsstück 1,
so wie es in 3 dargestellt ist, zweiteilig
auszubilden und über
eine Naht 12 miteinander unverlierbar zu verbinden.
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4 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel des
Strumpfelements 2. Es unterscheidet sich von dem gemäss 3 dadurch,
dass im Bereich des Fussspanns FSP beziehungsweise der Naht 12 ein Netzmaterial 6 vorgesehen
ist.
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Das
Netzmaterial 6 weist grundsätzlich die Eigenschaft auf,
dass es Wasser durchlässt.
Ferner weist es die Eigenschaft auf, dass es eine entsprechende
Dehnfähigkeit
aufweist. Zudem weist das Netzmaterial 6 eine definierte
Dicke auf. Dadurch wird ein angenehmer Tragekomfort gewährleistet.
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Der
Bandageriemen 3 ist als langgestrecktes Element ausgebildet
und weist vorwiegend einen schalartigen Charakter auf. Das eine
freie Ende des Bandageriemens 3 ist fest im Bereich des
Fussgewölbes
FG der Fusssohle FS verbunden. Vorzugsweise ist der Bandageriemen 3,
so wie es beispielhaft in 5A dargestellt
ist, angenäht.
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Für den Einstieg
in das Fussbekleidungsstück 1 greift
der Benutzer mit einer Hand an einer Zuglasche 13, sobald
er diese über
die Zehen und den Fussrist FR gezogen hat. Durch Ziehen in Pfeilrichtung 14 (5A) wird das Fussbekleidungsstück 1 über die
Fussferse FF gezogen. Dabei dehnt sich das Netzmaterial 6 im
Bereich des Fussknöchels
FK.
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Sobald
das Fussbekleidungsstück 1 über den
Fuss gezogen worden ist und sockenartig den Fuss umschliesst, wird
gemäss 5A der Bandageriemen 3 mit der
Hand unter dem Fussgewölbe
FG hindurchgeführt
und wie es in 5B gezeigt ist, über den
Fussspann FS bis hin zum Fussrist FR, wie in 5C dargestellt,
geführt.
Wickelartig wird das weitere freie Ende um den Fussrist FR geführt bis das
freie Ende über
den Klettverschluss 8 an dem eigenen Bandageriemen 3 fixiert
werden kann.
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Aufgrund
der Elastizität
des Bandageriemens 3 entsteht eine entsprechende Fixierung
des Fussbekleidungsstückes 1 an
dem Fuss und es wird insbesondere verhindert, dass bei den auftretenden Scherkräften das
Fussbekleidungsstück 1,
insbesondere im Sohlenbereich hin- und herrutscht.
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Eine
optimale Fixierung ist somit gewährleistet.
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- 1
- Fussbekleidungsstück
- 2
- Strumpfelement
- 3
- Bandageriemen
- 4
- Aufnahme
- 5
- Spezialstoff
- 6
- Netzmaterial
- 8
- Klettverschluss
- 9
- gummiartige
Schicht
- 10
- Randausbildung
- 11
- dünne Schicht
- 12
- Naht
- 13
- Zuglasche
- 14
- Pfeilrichtung
- FK
- Fussknöchel
- Z
- Zehe
- FS
- Fusssohle
- FF
- Fussferse
- FSP
- Fussspann
- FR
- Fussrist
- FB
- Fussballen
- FGZ
- grosser
Zeh
- FG
- Fussgewölbe