DE202007019124U1 - Kochvorrichtung, insbesondere Haushaltskochvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Kochvorrichtung, insbesondere eine Haushalts-Kochvorrichtung, die ein elektrisches Heizelement (1) aufweist, das auf einem Trägerelement (2) angeordnet ist, wobei mindestens ein elektrischer Leiter (3) durch Verbindungsmittel (4, 5) elektrisch mit dem Trägerelement (2) verbunden ist,
wobei die Verbindungsmittel (4, 5) ein Aufnahmeelement (4) mit mindestens zwei Vertiefungen (6, 7) aufweisen, die jeweils Hinterschnitte bilden,
wobei die Verbindungsmittel (4, 5) ferner ein Anschlusselement (5) mit einer Basisstruktur (8) und mit einem elektrischen Kontakt (9) zur Verbindung mit dem Leiter (3) umfassen, wobei das Anschlusselement (5) mindestens zwei Vorsprünge (10, 11) aufweist, die sich von der Basisstruktur (8) des Anschlusselements (5) erstrecken und so angeordnet sind, dass sie in die Vertiefungen (6, 7) eingeführt werden,
wobei die Vorsprünge (10, 11) in Relation zur Basisstruktur (8) elastisch angeordnet sind und
wobei die Vorsprünge (10, 11) im montierten Zustand der Verbindungsmittel (4, 5) im Hinterschnitt verriegelt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass...
wobei die Verbindungsmittel (4, 5) ein Aufnahmeelement (4) mit mindestens zwei Vertiefungen (6, 7) aufweisen, die jeweils Hinterschnitte bilden,
wobei die Verbindungsmittel (4, 5) ferner ein Anschlusselement (5) mit einer Basisstruktur (8) und mit einem elektrischen Kontakt (9) zur Verbindung mit dem Leiter (3) umfassen, wobei das Anschlusselement (5) mindestens zwei Vorsprünge (10, 11) aufweist, die sich von der Basisstruktur (8) des Anschlusselements (5) erstrecken und so angeordnet sind, dass sie in die Vertiefungen (6, 7) eingeführt werden,
wobei die Vorsprünge (10, 11) in Relation zur Basisstruktur (8) elastisch angeordnet sind und
wobei die Vorsprünge (10, 11) im montierten Zustand der Verbindungsmittel (4, 5) im Hinterschnitt verriegelt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass...
Description
- Die Erfindung betrifft eine Kochvorrichtung, insbesondere eine Haushalts-Kochvorrichtung, die ein elektrisches Heizelement aufweist, das auf einem Trägerelement angeordnet ist, wobei mindestens ein elektrischer Leiter durch Verbindungsmittel elektrisch mit dem Trägerelement verbunden ist, wobei die Verbindungsmittel ein Aufnahmeelement mit mindestens zwei Vertiefungen aufweisen, die jeweils Hinterschnitte bilden, und wobei die Verbindungsmittel ferner ein Anschlusselement mit einer Basisstruktur und mit einem elektrischen Kontakt zur Verbindung mit dem Leiter umfassen, wobei das Anschlusselement mindestens zwei Vorsprünge aufweist, die sich von der Basisstruktur des Anschlusselements erstrecken und so angeordnet sind, dass sie in die Vertiefungen eingeführt werden, wobei die Vorsprünge in Relation zur Basisstruktur elastisch angeordnet sind und wobei die Vorsprünge im montierten Zustand der Verbindungsmittel im Hinterschnitt verriegelt sind.
- Eine Kochvorrichtung dieser Art ist aus
DE 11 46 638 B und aus bekannt. Haushaltskochvorrichtungen oder Herdplatten insbesondere des Induktionsheiztyps sind allgemein gut bekannt. Induktions-Kochgeräte, insbesondere für den Haushaltsgebrauch, sind für den sicheren Gebrauch mit vorhandenen Pfannen und anderen Kochgefäßen mit Metallboden geeignet, ohne dass die Gefahr einer Beschädigung des Induktionskochgeräts besteht. Induktionskochgeräte sind für eine induktive Erhitzung von Pfannen und anderem Kochgeschirr mit Metallboden konstruiert, die aus Edelstahl, Eisen, Titan oder anderen ähnlich verlustbehafteten Metallmaterialien gefertigt sind. Hinsichtlich solcher Induktionsheizungsgeräte wird aufFR 1 150 226 A US 4,013,859 verwiesen. - Vor allem in Induktionskochgeräten ist es allgemein üblich, einen nichtmagnetischen leitenden Abschirmspulenträger durch eine Spulenträgerfeder und möglicherweise andere Zwischenstücke aus Metall, die in Kontakt mit der Feder sind, mit einem Trägerelement zu verbinden. Das dazwischen eingesetzte Metallteil muss von Hochfrequenzpunkten an eine Referenzspannung von einer Wechselrichterseite angeschlossen sein.
- Die feste mechanische und elektrische Verbindung ist für einen zufriedenstellenden Betrieb der Induktionsherdplatte wichtig. Deshalb wird manchmal ziemlich hoher Aufwand dafür getrieben, eine gute elektrische und mechanische Kopplung der entsprechenden Teile sicherzustellen, die zur Bildung des Induktionsheizgeräts erforderlich sind.
- Es ist folglich ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die elektrischen und mechanischen Verbindungen der zusammen wirkenden Teile der Vorrichtung zu verbessern und die Montage der Vorrichtung zu erleichtern. Ferner sollten die Wartungsarbeiten durch das vorgeschlagene Herdplattenkonzept vereinfacht werden.
- Die Lösung dieses Ziels gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement aus einem Streifen aus Metallblech gefertigt ist und dass die Basisstruktur und die Vorsprünge aus einem einzigen Teil gefertigt sind, wobei mindestens ein Vorsprung durch Ausstanzen eines Teils der Vorsprünge aus dem Metallblechstreifen und Wegbiegen des ausgestanzten Teils von der Ebene der Basisstruktur gefertigt wird.
- Das Anschlusselement mit den Vorsprüngen und dem Aufnahmeelement kann so angeordnet werden, dass eine kooperierende Schnappverbindung gebildet wird.
- Die Vorsprünge haben vorzugsweise ein V-förmiges Profil. Das Ende des V-förmigen Vorsprungs, das von der Basisstruktur entfernt ist, kann so angeordnet sein, dass es in den von der Vertiefung ausgebildeten Hinterschnitt einschnappt.
- Der elektrische Kontakt des Anschlusselements kann als Materialstreifen ausgebildet sein, der für ein Eingreifen in einen elektrischen Wickelanschluss angeordnet ist. In diesem Fall kann der Materialstreifen eine im wesentlichen rechteckige Form aufweisen.
- Die Vertiefungen im Aufnahmeelement sind vorzugsweise kreisförmig.
- Das Aufnahmeelement und die Basisstruktur können entlang ihrer Kontaktfläche eine im wesentlichen ebene Form aufweisen.
- Das Heizelement ist vorzugsweise eine Induktionsspule.
- Mit dem vorgeschlagenen Konzept wird es besonders einfach, die kooperierenden Teile elektrisch und mechanisch fest zu verbinden. Die Montage und – gegebenenfalls – die Demontage wird sehr einfach. Auf diese Weise werden die Kosten für die Produktion und insbesondere für die Montage der Herdplatte reduziert. Nur durch Platzierung der Feder (Anschlusselement) am richtigen Ort ist die Spulenunterseite mit dem kalten Potenzial plan verbunden.
- Ferner ist ein kurzer elektrischer Anschluss sichergestellt, um die Entkopplung bei Hochfrequenz des Induktionsheizelements zu verbessern.
- Die Länge des Leiters kann kurz gehalten werden, unabhängig davon, welche Induktionsspule verwendet wird. Dies stellt einen erheblichen Vorteil dar, weil bei einem zu langen Leiter der Betrieb des Induktionselements im Verhältnis zur entsprechenden Frequenz nicht effizient ist.
- Die vorteilhafte Lösung wird somit durch die Verwendung einer drahtlosen Verbindung geschaffen, um die Handhabung bei Montage oder Wartung der Induktionsspule zu vereinfachen. Die elektrische Spannungsreferenz wird nur mechanisch an das Chassis (Trägerelement) angeschlossen.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
-
1 ist eine perspektivische Darstellung eines Verbindungselements, das einen Teil der Verbindungsmittel bildet; -
2 ist eine perspektivische Darstellung eines Teils einer Haushalts-Induktionseinheit, wobei das Heizelement noch nicht montiert ist; und -
3 ist eine perspektivische Darstellung des Teils der Haushalts-Induktionseinheit gemäß2 , wobei das Heizelement montiert ist. - Mit Blick auf
1 und2 wird ein Trägerelement2 bereitgestellt, das ein in3 dargestelltes Induktionsheizelement1 aufweist. Teile des Trägerelements2 können als Spulenträger der Induktionsspule1 bezeichnet werden. Es ist wichtig, eine feste mechanische und elektrische Verbindung für einen elektrischen Leiter3 sicher zu stellen (vgl.2 ), der erforderlich ist, um die elektrische Erdung des Induktionsheizelements1 zu gewährleisten. - Um eine einfache und somit kostengünstige und effiziente elektrische und mechanische Verbindung zwischen dem Leiter
3 und dem Trägerelement2 zu erreichen, wird folgende Struktur vorgeschlagen:
Für eine feste Verbindung der Teile werden die Verbindungsmittel4 ,5 verwendet. Die Verbindungsmittel4 ,5 umfassen ein Aufnahmeelement4 und ein Anschlusselement5 . Das Aufnahmeelement4 hat eine Mehrzahl von Bohrungen (vgl.2 ), die äquidistant an einer streifenförmigen Seite14 des Trägerelements2 angeordnet sind. Die Bohrungen bilden die Vertiefungen6 ,7 , welche Hinterschnitte herstellen, d. h. ein anderes Element kann über die Vertiefung hinaus oder hinter dieselbe greifen und auf diese Weise eine Schnappverbindung herstellen. - Ferner umfassen die Verbindungsmittel
4 ,5 das Anschlusselement5 (gemäß Detaildarstellung in1 ). Dieses Anschlusselement5 hat eine flache Basisstruktur8 und einen elektrischen Kontakt9 zur Verbindung mit dem Leiter3 . - Das Anschlusselement
5 hat auch zwei Vorsprünge10 und11 , die sich von der Basisstruktur8 des Anschlusselements5 erstrecken. Die Vorsprünge10 ,11 sind so angeordnet, dass sie in die Vertiefungen6 ,7 eingeführt werden können. Die Vorsprünge10 ,11 sind elastisch im Verhältnis zu der Basisstruktur8 angeordnet, so dass sie sich im montierten Zustand der Verbindungsmittel4 ,5 mit den Hinterschnitten verriegeln können. - Die elastische Anordnung der Vorsprünge
10 ,11 wird in dem Ausführungsbeispiel durch die Herstellung des gesamten Anschlusselements5 aus einem Metallblechstreifen erreicht. - Wie aus der
1 zu sehen ist, ist der Vorsprung10 aus einem Endteil des Anschlusselements5 durch Biegen eines streifenförmigen Teils in eine V-förmige Struktur geformt. Eine Ende12 der V-förmigen Struktur10 schnappt hinter der Vertiefung6 ein, wenn der Vorsprung10 während der Montage in die Vertiefung6 eingeführt wird. - Ähnlicherweise wird der Vorsprung
11 aus einem Material der Basisstruktur8 gebildet, indem ein streifenförmiger Materialteil ausgestanzt und dieser in eine V-förmige Konfiguration gebogen wird, wie in1 zu sehen ist. Hier ist auch das Ende12 des Vorsprungs11 so angeordnet, dass es hinter der Vertiefung7 einschnappt, wenn es während der Montage eingesetzt wird. - Der elektrische Kontakt zwischen dem Trägerelement
2 und insbesondere dem Anschlusselement5 mit dem Leiter3 wird über einen elektrischen Wickelanschluss13 am Ende des Leiters3 hergestellt, der mit einem rechteckigen Teil9 des Anschlusselements5 kooperiert (vgl.1 ). - Nach der Montage des Anschlusselements
5 am Bodenteil des Trägerelements2 , wie in2 dargestellt, wird ein oberer Teil15 des Trägerelements2 befestigt, so dass ein Spulenträger gebildet wird. Hier können einige Steckverbindungen16 verwendet werden (vgl.3 ), um eine mechanische und elektrische Verbindung zwischen den unterschiedlichen Teilen der Trägerelemente2 herzustellen. -
- 1
- Elektrisches Heizelement
- 2
- Trägerelement
- 3
- Elektrischer Leiter
- 4, 5
- Verbindungsmittel
- 4
- Aufnahmeelement
- 5
- Anschlusselement
- 6
- Vertiefung
- 7
- Vertiefung
- 8
- Basisstruktur
- 9
- Elektrischer Kontakt
- 10
- Vorsprung
- 11
- Vorsprung
- 12
- Ende
- 13
- Elektrischer Wickelanschluss
- 14
- Seite
- 15
- Oberer Teil
- 16
- Steckverbindung
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- - FR 1150226 A [0002]
- - US 4013859 [0002]
Claims (9)
- Kochvorrichtung, insbesondere eine Haushalts-Kochvorrichtung, die ein elektrisches Heizelement (
1 ) aufweist, das auf einem Trägerelement (2 ) angeordnet ist, wobei mindestens ein elektrischer Leiter (3 ) durch Verbindungsmittel (4 ,5 ) elektrisch mit dem Trägerelement (2 ) verbunden ist, wobei die Verbindungsmittel (4 ,5 ) ein Aufnahmeelement (4 ) mit mindestens zwei Vertiefungen (6 ,7 ) aufweisen, die jeweils Hinterschnitte bilden, wobei die Verbindungsmittel (4 ,5 ) ferner ein Anschlusselement (5 ) mit einer Basisstruktur (8 ) und mit einem elektrischen Kontakt (9 ) zur Verbindung mit dem Leiter (3 ) umfassen, wobei das Anschlusselement (5 ) mindestens zwei Vorsprünge (10 ,11 ) aufweist, die sich von der Basisstruktur (8 ) des Anschlusselements (5 ) erstrecken und so angeordnet sind, dass sie in die Vertiefungen (6 ,7 ) eingeführt werden, wobei die Vorsprünge (10 ,11 ) in Relation zur Basisstruktur (8 ) elastisch angeordnet sind und wobei die Vorsprünge (10 ,11 ) im montierten Zustand der Verbindungsmittel (4 ,5 ) im Hinterschnitt verriegelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das das Anschlusselement (5 ) aus einem Metallblechstreifen gefertigt ist und dass die Basisstruktur (8 ) und die Vorsprünge (10 ,11 ) einteilig ausgeführt sind, wobei mindestens ein Vorsprung (10 ,11 ) durch Ausstanzen eines Teils der Vorsprünge (10 ,11 ) aus dem Metallblechstreifen und Wegbiegen des gestanzten Teils von der Ebene der Basisstruktur (8 ) hergestellt wird. - Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement (
5 ) mit den Vorsprüngen (10 ,11 ) und das Aufnahmeelement (4 ) so angeordnet sind, dass sie eine kooperierende Schnappverbindung bilden. - Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (
10 ,11 ) ein V-förmiges Profil aufweisen. - Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (
12 ) des von der Basisstruktur (8 ) entfernten, V-förmigen Vorsprungs (10 ,11 ) so angeordnet ist, dass es in den von der Vertiefung (6 ,7 ) gebildeten Hinterschnitt einschnappt. - Vorrichtung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Kontakt (
9 ) des Anschlusselements (5 ) als Materialstreifen ausgeführt ist, der zum Eingriff in einen elektrischen Wickelanschluss (13 ) angeordnet ist. - Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallblechstreifen eine im wesentlichen rechteckige Form aufweist.
- Vorrichtung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (
6 ,7 ) im Aufnahmeelement (4 ) kreisförmig sind. - Vorrichtung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (
4 ) und die Basisstruktur (8 ) entlang ihrer Kontaktfläche eine im wesentlichen flache Form aufweisen. - Vorrichtung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (
1 ) eine Induktionsspule ist.
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