[go: up one dir, main page]

DE202007003224U1 - Schutzwall für den Hochwasserschutz - Google Patents

Schutzwall für den Hochwasserschutz Download PDF

Info

Publication number
DE202007003224U1
DE202007003224U1 DE200720003224 DE202007003224U DE202007003224U1 DE 202007003224 U1 DE202007003224 U1 DE 202007003224U1 DE 200720003224 DE200720003224 DE 200720003224 DE 202007003224 U DE202007003224 U DE 202007003224U DE 202007003224 U1 DE202007003224 U1 DE 202007003224U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
ground
shaped
protective
shaped body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200720003224
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE200720003224 priority Critical patent/DE202007003224U1/de
Publication of DE202007003224U1 publication Critical patent/DE202007003224U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/10Dams; Dykes; Sluice ways or other structures for dykes, dams, or the like
    • E02B3/106Temporary dykes
    • E02B3/108Temporary dykes with a filling, e.g. filled by water or sand

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Abstract

Schutzwall für den Hochwasserschutz bestehend aus L-förmigen Formkörpern (1.1–1.n), wobei jeder Formkörper (1) aus einer aufrecht stehenden rechteckigen Wand (4) und einem von der Wasserseite wegweisenden Boden (5) besteht,
benachbarte Formkörper (1.1, 1.2) miteinander im Wandbereich wasserdicht koppelbar sind,
der Boden (5) eine Fundamentplatte (3) aufweist oder mit dieser flächig verbindbar ist und
zwischen Wand (4) und Boden (5) jedes Formkörpers (1.1–1.n) mindestens ein diese verbindender Stützsteg (6) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen mobilen Schutzwall für Hochwasserschutz, bestehenden aus transportablen Fertigteilen, die wasserdicht miteinander koppelbar sind.
  • Aus der DE 20213118 U1 ist ein mobiler Hochwasserschutz, bestehend aus transportablen Bauelementen bekannt, die jeweils die Form von rechteckigen Wannen aufweisen. Der Nachteil ist, dass es nicht möglich ist, einer Flusskrümmung zu folgen, weil die Dichtwand statisch instabil ist.
  • Aus der DE 3305138 A1 ist eine mobiles Hochwasserschutzsystem bekannt, dass aus geraden Platten zusammengesetzt wird, die aus Beton, Aluminium und Kunststoffen bestehen. Dieses mobile Hochwasserschutzsystem weist den Nachteil auf, dass die Verwendung der genannten Materialien äußerst kostenintensiv ist, es eines hohen Transportaufwandes bedarf und das System nur auf einem planen Untergrund aufsetzbar ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen mobilen Schutzwall für den Hochwasserschutz zu entwickeln, der weniger kostenintensiv ist, verringerten Transportaufwand benötigt und in der Flucht eine hohe Variabilität aufweist.
  • Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1, vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Der erfindungsgemäße Schutzwall für den Hochwasserschutz besteht aus L-förmigen Formkörpern, vorzugsweise aus Plastik, wobei jeder Formkörper aus einer aufrecht stehenden rechteckigen Wand und einem von der Wasserseite wegweisenden Boden besteht, benachbarte Formkörper miteinander im Wandbereich wasserdicht koppelbar sind, der Boden eine Fundamentplatte aufweist oder mit dieser flächig verbindbar ist und zwischen Wand und Boden jedes Formkörpers mindestens ein diese verbindender Stützsteg angeordnet ist.
  • Um den Widerspruch zwischen leichten Formkörpern beim Transport und der notwendigen Schwere für die Standfestigkeit zu lösen, ist in Ausgestaltung der Formkörper vorgesehen, dass jeder Formkörper mindestens teilweise als Hohlkammer ausgebildet und die Hohlkammern mit Wasser, Sand oder einer anderen schüttfähigen kleinkörnigen Masse verfüllbar sind.
  • Dabei können die Wand und der Boden getrennte Hohlkammern aufweisen.
  • Für eine kurvenförmige Anordnung mit Aussenkurve werden bevorzugt Formkörper mit einem keilförmig ausgebildeten Boden, dessen längere Seite mit der Wand verbunden ist, eingesetzt. Bewährt hat sich dabei, wenn der keilförmige Boden als gleichschenkliges Trapez oder als rechtwinkliges Trapez ausgebildet ist.
  • Bei der Nutzung von Formkörpern mit rechteckförmigen Böden bei Fluchten mit einer Innenkurve ist in einer bevorzugten Ausführung vorgesehen, dass keilförmige Bodenverbindungselemente zwischen benachbarten Bodenaußenseiten einsetzbar sind.
  • Zur Erhöhung der Standfestigkeit sehen weitere Ausführungen vor, dass der Boden mit Fundamentplatte über mindestens einen Bodenanker verfügt und/oder dass auf der Oberseite des Bodens Beschwerungsmittel angeordnet sind, die demontier- bzw. entfernbar sind.
  • Ausführungsbeispiele des Schutzwalles sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen
  • 1: Formkörper mit Bodenanker
  • 2: Formkörper
  • 3: Formkörperanordnung in gerader Flucht
  • 4: Formkörperanordnung mit Innenkurve und
  • 5: Formkörperanordnung mit Außenkurve.
  • In 1 ist ein für den Schutzwall vorgesehener Formkörper 1.1 im Querschnitt dargestellt. Der Formkörper 1.1 weist eine L-Form mit einer rechteckigen, aufrecht stehenden Wand 4 und einen von der Wasserseite wegweisenden Boden 5 auf.
  • Der Boden 5 und die Wand 4 sind auf der Nichtwasserseite durch einen rechtwinkligen dreieckigen Stützsteg 6 miteinander verbunden.
  • So bildet der Formkörper 1.1 eine formstabile Einheit, die mit weiteren Formkörpern 1.21.n jeweils wasserdicht zu einem Wall koppelbar ist.
  • Um eine hohe Standfestigkeit der Formkörper 1.11.n zu erreichen, besitzen der Boden 5 und die Wand 4 eine gemeinsame Hohlkammer 2, die mit Wasser oder Sand auffüllbar ist.
  • Da dies nach der Montage erfolgen kann, fällt es nicht mit in die Transportlogistik für die einzelnen Formkörper 1.11.n.
  • Ferner weist jeder Boden 5 eine Fundamentplatte 3 auf oder ist mit einer solchen flächig verbindbar. Auch dies garantiert Standfestigkeit. Darüber hinaus sollte der Boden 5 und die Fundamentplatte 3 oder nur die Fundamentplatte 3 mit einem oder mehreren Bodenankern 8 versehen sein, so dass ein Verschieben der Formkörper 1.11.n zueinander vermieden wird. Durch nach der Montage auf die Oberfläche des Bodens 5 aufgestellte Beschwerungsmittel 9 in Form von Sandsäcken oder Betonklötzen lässt sich die Standfestigkeit weiter erhöhen.
  • 2 zeigt einen Formkörper 1.1 mit aufgesetztem. Betonklotz als Beschwerungsmittel 9. Durch die quadermäßige Formgebung des Betonklotzes wird eine zusätzliche Abstützung der Wand 4 erreicht.
  • In 3 ist ein Schutzwall mit gerader Flucht zusammengesetzt aus vier Formkörpern 1.11.4 dargestellt. Die Wände 4 benachbarter Formkörper 1.11.2, 1.21.3, usw. sind gegeneinander abgedichtet. Dabei können Dichtungsstege verwendet werden, die spundartig in die Formkörper 1.11.2 usw. eingreifen oder von einem Formkörper 1.1 in eine Nut des folgenden Formkörpers 1.2 eingreifen. Die Art der Dichtung bis hin zum Ausgießen des Spaltes zwischen zwei Formkörpern sollte dabei so gewählt sein, dass Wandabstände infolge von Unebenheiten der Aufstellfläche ausgleichbar sind.
  • Bei der dargestellten geraden Flucht der Formkörper 1.11.4 kann der Boden 5 eine Rechteck/Quadratform aufweisen. Diese Bodenform ist auch verwendbar bei einem Innenkurvenverlauf, wie ihn 4 zeigt. Dabei kann es aber zweckmäßig für die Gesamtstabilität sein, wenn keilförmige Bodenverbindungsmittel 7 in die bei der Ausbildung der Innenkurve entstehenden Bodenabstände von benachbarten Formkörpern 1.11.2 usw. eingesetzt werden.
  • Beschwerungsmittel 9 sorgen für eine hohe Lagestabilität.
  • Bei Außenkurven in der Flucht der Formkörper 1.11.m – wie in 5 dargestellt – finden Formkörper 1a-1m mit einem keilförmig ausgebildeten Boden 5 und ggf. entsprechend ausgebildeter Fundamentplatte Anwendung. Der Boden 5 ist bei diesen Formkörpern 1a1m vorzugsweise als Trapez und dabei wiederum als rechtwinkliges Trapez ausgebildet.
  • So wird gewährleistet, dass auch bei Außenkurven die Böden 5 benachbarter Formkörper 1.a1.b, usw. aneinander anliegen und die innere Stabilität des Walles gewährleistet bleibt.
  • 1.1–1.n
    Formkörper
    2
    Hohlkammer
    3
    Fundamentplatte
    4
    Wand
    5
    Boden
    6
    Stützsteg
    7
    Bodenverbindungselemente
    8
    Bodenanker
    9
    Beschwerungsmittel

Claims (9)

  1. Schutzwall für den Hochwasserschutz bestehend aus L-förmigen Formkörpern (1.11.n), wobei jeder Formkörper (1) aus einer aufrecht stehenden rechteckigen Wand (4) und einem von der Wasserseite wegweisenden Boden (5) besteht, benachbarte Formkörper (1.1, 1.2) miteinander im Wandbereich wasserdicht koppelbar sind, der Boden (5) eine Fundamentplatte (3) aufweist oder mit dieser flächig verbindbar ist und zwischen Wand (4) und Boden (5) jedes Formkörpers (1.11.n) mindestens ein diese verbindender Stützsteg (6) angeordnet ist.
  2. Schutzwall nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Formkörper (1.11.n) mindestens teilweise als Hohlkammer (2) ausgebildet und die Hohlkammern (2) mit Wasser, Sand oder einer anderen schüttfähigen kleinkörnigen Masse verfüllbar sind.
  3. Schutzwall nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (4) und der Boden (5) getrennte Hohlkammern (2) aufweisen.
  4. Schutzwall nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützsteg (6) eine rechtwinklige Querschnittsform aufweist, so dass eine Kathete an der Wand (4) und eine am Boden (5) anliegt.
  5. Schutzwall nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass für eine kurvenförmige Anordnung die Formkörper (1) bevorzugt einen keilförmig ausgebildeten Boden (5) ausweisen, dessen längere Seite mit der Wand (4) verbunden ist.
  6. Schutzwall nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der keilförmige Boden (5) als gleichschenkliges Trapez oder als rechtwinkliges Trapez ausgebildet ist.
  7. Schutzwall nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Nutzung von Formkörpern (1) mit rechteckförmigen Böden (5) bei Fluchten mit einer Innenkurve keilförmige Bodenverbindungselemente (7) zwischen benachbarten Bodenaußenseiten einsetzbar sind.
  8. Schutzwall nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (5) mit Fundamentplatte (3) über mindestens einen Bodenanker (8) verfügt.
  9. Schutzwall nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite des Bodens (5) Beschwerungsmittel (9) angeordnet sind, die demontier- bzw. entfernbar sind.
DE200720003224 2007-02-26 2007-02-26 Schutzwall für den Hochwasserschutz Expired - Lifetime DE202007003224U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200720003224 DE202007003224U1 (de) 2007-02-26 2007-02-26 Schutzwall für den Hochwasserschutz

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200720003224 DE202007003224U1 (de) 2007-02-26 2007-02-26 Schutzwall für den Hochwasserschutz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202007003224U1 true DE202007003224U1 (de) 2007-09-06

Family

ID=38513825

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200720003224 Expired - Lifetime DE202007003224U1 (de) 2007-02-26 2007-02-26 Schutzwall für den Hochwasserschutz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202007003224U1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007057270B3 (de) * 2007-11-27 2009-02-26 Isaak Dorfman Hochwasserschutzwall
WO2011031177A1 (en) * 2009-09-09 2011-03-17 Rade Milutinovic "l" shape universal structural elements and methods of its use
WO2011131886A1 (fr) * 2010-04-21 2011-10-27 Hydroplus Hausse fusible pour ouvrage hydraulique notamment du type barrage
DE202007016616U1 (de) 2007-11-27 2012-11-21 Isaak Dorfman Hochwasserschutz

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007057270B3 (de) * 2007-11-27 2009-02-26 Isaak Dorfman Hochwasserschutzwall
DE202007016616U1 (de) 2007-11-27 2012-11-21 Isaak Dorfman Hochwasserschutz
WO2011031177A1 (en) * 2009-09-09 2011-03-17 Rade Milutinovic "l" shape universal structural elements and methods of its use
WO2011131886A1 (fr) * 2010-04-21 2011-10-27 Hydroplus Hausse fusible pour ouvrage hydraulique notamment du type barrage
FR2959252A1 (fr) * 2010-04-21 2011-10-28 Hydroplus Hausse fusible pour ouvrage hydraulique notamment du type barrage.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3784252T2 (de) Rahmen zur verlegung von holzernen bloecken.
DE102014006489A1 (de) Variables Stecksystem formschlüssiger Bauteile
DE10260978A1 (de) Einschalung
DE102007010579B4 (de) Schutzwall für den Hochwasserschutz
DE202007003224U1 (de) Schutzwall für den Hochwasserschutz
EP2320001B1 (de) Vorrichtung zum Erstellen einer Teilabschalung und/oder einer Dehnungsfugen-Abschalung an einem Betonbauwerk
EP1747331A1 (de) Stützmauer und formstein aus beton zur herstellung einer stützmauer
DE7830516U1 (de) Vorgefertigtes bauelement fuer mauern
DE3536409A1 (de) Formstein zur ableitung von oberflaechenwasser von erdreichabdeckungen und verfahren zu seiner herstellung
DE202016105078U1 (de) Entwässerungselement und Baukastensystem
AT360574B (de) Stuetz- und futtermauer
EP2977529A1 (de) Punktfundament
DE102010021156A1 (de) Vertikal und/oder horizontal aneinandergereihte Betonbausteine, die Boden- und/oder Wandflächen bilden und Verfahren zu deren Herstellung
AT15152U1 (de) Vorrichtung zum vertikalen Ausrichten und lösbaren Befestigen eines Pfostens in einem festen Fundament
DE9403411U1 (de) Formstein
DE102010034600B4 (de) Randbegrenzungsbord
DE19808092A1 (de) Vorrichtung für die Anpflanzung von Bäumen und dgl.
DE102004009388B4 (de) Mobiler Hochwasserschutz
DE202008000194U1 (de) Bausatz aus Formsteinen zur Erstellung einer Erdreichabdeckung
DE202009004454U1 (de) Sickerrigole
DE10239249A1 (de) Mobiler Hochwasserschutz
DE3402216A1 (de) Transportable hochwasser-schutzwand
DE202009005371U1 (de) Wasserfülldamm für den Schutz vor Überschwemmungen
DE102004058795B4 (de) Verlorene Schalung für eine Fundamentsohle und Verfahren zu deren Anwendung
DE102017009020A1 (de) Betonpflasterstein

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20071011

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20101123