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DE202007002999U1 - Ausziehbarer Schubladeneinsatzkasten - Google Patents

Ausziehbarer Schubladeneinsatzkasten Download PDF

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DE202007002999U1
DE202007002999U1 DE202007002999U DE202007002999U DE202007002999U1 DE 202007002999 U1 DE202007002999 U1 DE 202007002999U1 DE 202007002999 U DE202007002999 U DE 202007002999U DE 202007002999 U DE202007002999 U DE 202007002999U DE 202007002999 U1 DE202007002999 U1 DE 202007002999U1
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Baliko Karl Ing
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/90Constructional details of drawers
    • A47B88/969Drawers having means for organising or sorting the content
    • A47B88/994Drawers having means for organising or sorting the content in the form of trays or inserts

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Abstract

Ausziehbarer Schubladeneinsatzkasten (10), im Wesentlichen bestehend aus nichtmetallischem Material, insbesondere Holz, mit
• wenigstens einem Einsatzteil (20) mit
– einer Einsatzteil-Bodenplatte (21) und
– einem Einsatzteil-Rahmen aus zwei Einsatzteil-Seitenzargen (22), einer Einsatzteil-Vorderzarge (23) mit einem nach aussen gerichteten ersten Falz (23a) und einer Einsatzteil-Hinterzarge (24) mit einem nach aussen gerichteten zweiten Falz (24a)
und
• einem Aufnahmeteil (30) mit
– einer Aufnahmeteil-Bodenplatte (31) und
– einem Aufnahmeteil-Rahmen aus einer Aufnahmeteil-Vorderzarge (33), einer Aufnahmeteil-Hinterzarge (34) und gegebenenfalls einer Aufnahmeteil-Seitenzarge (32),
wobei die Aufnahmeteil-Vorderzarge (33) und die Aufnahmeteil-Hinterzarge (34) gegenüberliegend so beabstandet sind, dass der Einsatzteil-Rahmen passgenau in den Aufnahmeteil (30) einsetzbar ist, sodass der erste und der zweite Falz (23a, 24a) jeweils auf dem Aufnahmeteil-Rahmen aufliegen und somit der Einsatzteil (20) in einem zusammengesetzten Zustand des Schubladeneinsatzkastens (10) gegenüber dem Aufnahmeteil (30) in einer Richtung (40) verschiebbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen ausziehbaren Schubladeneinsatzkasten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Schubladeneinsatzkästen werden zum Einlegen in Schubläden von Möbeln, insbesondere Küchenmöbeln, verwendet. Dadurch kann eine Unterteilung innerhalb einer Schublade, beispielsweise zum ordentlichen Verstauen von spezifischen Gegenständen, erzeugt werden. Um ein Verrutschen eines solchen im Üblichen aus Holz gefertigten Schubladeneinsatzkastens, wie zum Beispiel eines Besteckkastens, bei Betätigung der Schublade zu verhindern, kann ein solcher Einsatz passgenau für eine Schublade hergestellt werden. Da zahlreiche Möbelhersteller unterschiedliche Masse für ihre Schubläden verwenden und einige Möbel in für eine spezielle Zimmergrösse angepassten Massen hergestellt werden, müssen passgenaue Schubladeneinsatzkästen jeweils individuell und somit sehr aufwändig angefertigt werden.
  • Aus der DE 10 2005 057 612 B3 und der US 5 887 961 A sind Schubladeneinsatzkästen mit einem mehrteiligen, zusammensetzbaren Aufbau bekannt. Die dort beschriebenen Schubladeneinsatzkästen bestehen aus zwei Seitenteilen mit jeweils einem Boden, einer Vorder-, einer Hinter- und einer Seitenwand, wobei ein Seitenteil links und eines rechts in eine Schublade eingesetzt wird, und mindestens einem Mittelteil mit einem Boden, einer Vorder- und einer Hinterwand und zwei Seitenwänden. Der Mittelteil liegt teilweise auf dem linken und teilweise auf dem rechten Seitenteil auf. Das Ausmass des Überschnitts ist so wählbar, dass der zusammengesetzte Schubladeneinsatzkasten entsprechend der Schubladengrösse adaptiert ist. Der Mittelteil weist am Rahmen vorne und hinten einen Falz auf, der jeweils auf Wänden des Seitenteils aufliegt.
  • In der DE 10 2005 057 612 B3 wird darüber hinaus beschrieben, die Einzelteile des Schubladeneinsatzkastens nach passgenauer Zusammensetzung fest zu verbinden. Dafür weisen die Wände der Seitenteile Bohrungen auf, durch die beispielsweise Schrauben in eine Wand des Mittelteils gedreht werden können. Die Vorder- und Hinterwand und die daran anschliessenden Falze des Mittelteils sind somit relativ dickwandig ausgebildet. Infolgedessen ergibt sich jeweils von einer Wand eines Seitenteils zur jeweiligen Falz hin eine hohe und unschöne Stufe, die für einen Benutzer eine Verletzungsgefahr birgt und eine hohe Kante für ein Einsitzen von Schmutz bietet. Des Weiteren wird die Grösse des Innenraums durch die dicke Ausgestaltung der Vorder- und Hinterwand des Mittelteils verringert.
  • Üblicherweise werden Subladeneinsatzkästen für ein Verstauen von Besteck mit dafür vorgesehenen Unterteilungen verwendet. Allerdings entstehen schon nach kurzer Zeit an den Innenflächen der Wände eines Besteckkastens, insbesondere an senkrecht zur Schubladenauszugsrichtung gerichteten Stirnflächen, durch das Betätigen der Schublade unschöne Kratzer und Furchen, da Messer, Gabeln, Fleischmesser, Brotmesser und Fleischgabeln zweckmässig oft sehr spitz und scharf ausgebildet sind und beim Öffnen oder Schliessen der Schublade ruckartig an die Stirnwände boxen.
  • Die meisten handelsüblichen Schubladen weisen an den Innenkanten Wischkanten auf, die ein Einsitzen von Krümeln in den Innenkanten verhindern. Dadurch sind die Schubladen einfacher und gründlicher zu reinigen. Bisher bekannte Schubladeneinsatzkästen weisen oben an den Seitenwänden deshalb eine nach aussen gerichtete, überstehende Ausbuchtung auf, um die aufgrund der Wischkanten entstehenden Spalte zwischen den Seitenwänden des Schubladeneinsatzkastens und den Schubladenwänden oben zu schliessen. Dies verhindert zwar ein Einlagern von Schmutz in die Spalte, verringert jedoch das Raumangebot innerhalb des Schubladeneinsatzkastens.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen an eine Schubladengrösse anpassungsfähigen Schubladeneinsatzkasten bereitzustellen, der den Schubladeninnenraum besser ausnutzt und darüber hinaus unanfälliger für ein Zerkratzen durch spitze oder scharfe Gegenstände ausgebildet ist, wobei eine einfache Anpassung des Schubladeneinsatzkastens an eine Schubladengrösse und ein einfaches Einsetzen in die Schublade gewährleistet ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die Verwirklichung der Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Merkmale, die die Erfindung in alternativer oder vorteilhafter Weise weiterbilden, sind den abhängigen Schutzansprüchen zu entnehmen.
  • Ein erfindungsgemässer Schubladeneinsatzkasten besteht im Wesentlichen aus nichtmetallischem Material, vorzugsweise Holz, und weist einen Einsatzteil und einen Aufnahmeteil auf. Der Einsatzteil ist gegenüber dem Aufnahmeteil in einer Richtung verschiebbar, wodurch der Schubladeneinsatzkasten an eine Vielzahl von verschiedenen Schubladengrössen anpassbar ist.
  • Ebenso kann der Schubladeneinsatzkasten Teil eines modularen Systems aus mehreren Einsatzkästen, die nebeneinander in eine Schublade gesetzt werden, sein.
  • Der Einsatzteil besteht aus einer Einsatzteil-Bodenplatte und einem Einsatzteil-Rahmen aus zwei Einsatzteil-Seitenzargen, einer Einsatzteil-Vorderzarge mit einem nach aussen gerichteten ersten Falz und einer Einsatzteil-Hinterzarge mit einem nach aussen gerichteten zweiten Falz.
  • Der Aufnahmeteil besteht aus einer Aufnahmeteil-Bodenplatte und einem Aufnahmeteil-Rahmen aus einer Aufnahmeteil-Vorderzarge, einer Aufnahmeteil-Hinterzarge und gegebenenfalls einer Aufnahmeteil-Seitenzarge. Der Aufnahmeteil-Rahmen ist also zu einer Seite hin offen ausgebildet. Die Aufnahmeteil-Vorderzarge und die Aufnahmeteil-Hinterzarge sind gegenüberliegend so beabstandet, dass der Einsatzteil-Rahmen passgenau in den Aufnahmeteil-Rahmen zur offenen Seite hin einsetzbar ist. Der erste und der zweite Falz liegen dann jeweils auf dem Aufnahmeteil-Rahmen auf. Dadurch ist der Einsatzteil in einem zusammengesetzten Zustand des Schubladeneinsatzkastens gegenüber dem Aufnahmeteil in einer Richtung ausziehbar.
  • Die Einsatzteil-Vorderzarge oder die Einsatzteil-Hinterzarge weist erfindungsgemäss eine Metallplatte oder Platte aus metall- oder blechähnlichem Material auf, so sind insbesondere wenigstens die Falze der Einsatzteil-Vorderzarge und der Einsatzteil-Hinterzarge als metallene Platte ausgebildet, um das Aufliegen auf dem Aufnahmeteil-Rahmen zu verbessern und eine Bildung einer hohen Stufe zu vermeiden. Zusätzlich kann eine metallene Platte als Abdeckung und Kratzschutz an einer Stirnfläche der Einsatzteil-Vorderzarge oder der Einsatzteil-Hinterzarge angebracht sein. Eine dünne Ausbildung der Platte, wie z.B. mit einer Stärke von höchstens 3 mm, insbesondere ca. 1 mm, ist dabei vorzuziehen, um möglichst wenig Raum in Anspruch zu nehmen und die Stufe vom Aufnahmeteil-Rahmen hin zur Falz möglichst niedrig zu halten. Allerdings sollte die gewählte Stärke der Platte dennoch genügend Stabilität bereitstellen.
  • Insbesondere können Einsatzteil-Vorder- und -Hinterzarge auch komplett jeweils als dünne Metallplatte oder Platte aus metall- oder blechähnlichem Material ausgebildet sein. Die Falze können dabei anhand eines Umbiegens der Platte erzeugt werden. Dadurch sind die Einsatzteil-Vorderzarge und die Einsatzteil-Hinterzarge an sich weniger anfällig für ein bei Betätigung der Schublade durch Anstossen von Besteck verursachtes Zerkratzen. Des Weiteren wird dadurch der in der Schublade zur Verfügung stehende Raum besser ausgenutzt und eine hohe, unschöne, schmutzanfällige und verletzungs-gefährdende Stufe zwischen Aufnahmeteil-Rahmen und Falz vermieden.
  • Zur Horizontrierung der Einsatzteil-Bodenplatte weist der Einsatzteil unterseitig an der nicht mit dem Aufnahmeteil überlappenden Seite einen Fuss auf, dessen Höhe im Wesentlichen einer Stärke der Aufnahmeteil-Bodenplatte entspricht, und somit den über den Aufnahmeteil hinaushängenden Teil des Einsatzteils abstützt.
  • Gegebenenfalls kann der Schubladeneinsatzkasten auch mehrere Einsatzteile aufweisen. Beispielsweise kann der Aufnahmeteil zu beiden Seiten hin offen ausgebildet sein und somit zwei Einsatzteile aufnehmen, die dann jeweils nach aussen hin ausziehbar sind.
  • Des Weiteren können die unteren Aussenkanten des Schubladeneinsatzkastens, insbesondere des Aufnahmeteils, und eine aussenseitige Unterkante des Fusses durch eine im Querschnitt dreieckige oder dreieckähnliche Aussparung entschärft sein. Dies erlaubt ein Anpassen des Schubladeneinsatzkastens bis hin zum bündigen Anschluss der Kastenseiten an die Schubladenwände und somit über die Wischkanten des Schubladens hinweg. Dadurch wird eine Entstehung eines Spalts zwischen Schubladenwänden und Schubladeneinsatzkasten – über der Wischkante – vermieden und der zur Verfügung stehende Raum der Schublade besser ausgenutzt.
  • Üblicherweise werden der Einsatzteil und der Aufnahmeteil aus furnierten Sperrholzplatten oder Massivholzplatten gefertigt, wobei gegebenenfalls die als Metallplatte ausgebildeten Einsatzteil-Vorder- und -Hinterzarge am Einsatzteil angebracht werden können. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, den Einsatzteil und den Aufnahmeteil jeweils aus einem Stück zu fertigen.
  • Das erfindungsgemässe Verfahren und die erfindungsgemässe Vorrichtung werden nachfolgend anhand von in den Zeichnungen schematisch dargestellten konkreten Ausführungsbeispielen rein beispielhaft näher beschrieben, wobei auch auf weitere Vorteile der Erfindung eingegangen wird. Im Einzelnen zeigen:
  • 1 einen Schubladeneinsatzkasten des Standes der Technik;
  • 2 einen erfindungsgemässen Schubladeneinsatzkasten von schräg oben; und
  • 3 den Schubladeneinsatzkasten in einer Schublade – ohne Schubladenfront – von vorne.
  • 1 zeigt einen Schubladeneinsatzkasten 70 des Standes der Technik, der in eine Schublade 50 eingesetzt ist. Der Schubladeneinsatzkasten 70, gattungsgemäss gefertigt komplett aus Holz, besteht aus drei Teilen, einem linken Seitenteil, einem rechten Seitenteil und einem Mittelteil. Der Mittelteil, dessen Vorder- und Hinterzargen jeweils Falze 71a aufweisen, liegt auf den Seitenteilen auf. In die Vorderzarge des Mittelteils 71 werden durch Vorbohrungen an Vorderzargen der Seitenteile hindurch Schrauben eingedreht, was eine dickwandige und relativ weiche Ausbildung der Vorderzarge des Mittelteils 71 erfordert. Dadurch wird das zur Verfügung stehende Raumangebot der Schublade 50 unnötig verringert. Ebenso ist eine für ein Eindrehen von Schrauben ausgebildete und somit relativ weiche Vorderzarge 71 anfällig für Kratzer und Furchen bei einem Anboxen von spitzem Besteck.
  • Die Schublade 50 weist in den Innenkanten Wischkanten 51 auf, weswegen der Schubladeneinsatzkasten 70 nur bis zum Ansatz der Wischkante 51 ausgezogen werden kann. Der so entstehende Spalt zwischen Schubladenwand und Seitenzargen der Seitenteile kann zwar durch Ausbuchtungen 72 an den äusseren Oberkanten der Seitenzargen geschlossen werden, allerdings geht dabei erneut wertvoller Platz innerhalb des Schubladeneinsatzkastens 70 verloren.
  • Darüber hinaus erzeugt der an der Vorderzarge 71 angebrachte Falz 71a, der gattungsgemäss aus Holz besteht und somit, um genügend Stabilität zu bieten, relativ stark ausgebildet ist, durch das Aufliegen den Seitenteilen eine hohe, unschöne und gefährdende Stufe 74.
  • 2 zeigt einen erfindungsgemässen Schubladeneinsatzkasten 10 mit einem Einsatzteil 20 und einem Aufnahmeteil 30, wobei der Einsatzteil 20 in den Aufnahmeteil 30 in einer Richtung 40 einschiebbar ist. Die Einsatzteil-Vorderzarge 23 und die Einsatzteil-Hinterzarge 24 sind jeweils als beispielsweise 1 mm starke Metallplatte ausgebildet und weisen eine Biegung zu einem Falz 23a, 24a auf. Die Falze 23a, 24a liegen jeweils auf der Vorderzarge 33 bzw. der Hinterzarge 34 des Aufnahmeteils 30 auf. In einem eingeschobenen Zustand des Schubladeneinsatzkastens 10 liegt ebenso die Einsatzteil-Bodenplatte 21 zumindest teilweise auf der Aufnahmeteil-Bodenplatte 31 auf.
  • Gerade in Schubladenauszugsrichtung 41 rumpelt Besteck durch Öffnung oder Schliessung der Schublade häufig an eine Besteckkastenwand, was üblicherweise zu Schäden am Holz führt. Die Ausbildung der Einsatzteil-Vorder- und -Hinterzarge 23, 24 jeweils als dünne Metallplatte bietet eine geringe Anfälligkeit für Beschädigungen und Kratzer durch spitzes Besteck. Des Weiteren wird der zur Verfügung stehende Schubladeninnenraum besser ausgenutzt und eine hohe Stufe vom Rahmen des Aufnahmeteils 30 hin zu einem Falz vermieden.
  • Um eine Fächeraufteilung im Innenraum des Einsatzteils 20 zu erreichen, sind an der Einsatzteil-Bodenplatte Zwischenwände 26 befestigt, üblicherweise aus Holz. Jedoch können die Stirnseiten der Zwischenwände 26 auch mit einer Platte aus metall- oder blechähnlichem Material zur Verhinderung eines Zerkratzens belegt sein oder eine Zwischenwand als metallene Platte ausgebildet sein.
  • In 3 ist der Schubladeneinsatzkasten 10 eingesetzt in einer Schublade 50 gezeigt, wobei die Zierfront der Schublade abgenommen ist. Die Schublade 50 weist an den Innenkanten schräge Wischkanten 51 auf. Da eine Unterkante 11 des Aufnahmeteils 30 und der Fuss 22a, der als Teil der Einsatzteil-Seitenzarge 22 ausgebildet ist, erfindungsgemäss jeweils eine schräge Aussparung aufweisen, kann der Schubladeneinsatzkasten 10 so weit ausgezogen werden, bis die äusseren Seitenzargen an der Schubladenwand bündig anliegen. Es entsteht kein schmutzanfälliger Spalt und das Raumangebot innerhalb der Schublade wird gut ausgenützt. Alternativ könnte der Fuss auch von der Aussenkante eingerückt an der Unterseite der Einsatzteil-Bodenplatte 21 angebracht sein, was ebenso ein Ausziehen des Einsatzteiles 20 bis über die Wischkante hinaus erlauben würde. Als Fuss sind dabei jegliche Mittel zu verstehen, die auf einen über den Aufnahmeteil 30 überstehenden Teil des Einsatzteils 20 eine stützende Wirkung ausüben und somit die Einsatzteil-Bodenplatte horizontrieren, wie z.B. eine Holzleiste, Holzklötze oder Gummipfropfen.
  • Aufgrund der Ausbildung der Einsatzteil-Vorderzarge 23 und deren Falz 23a als dünne Metallplatte entsteht durch das Aufliegen der Falz 23a auf der Aufnahmeteil-Vorderzarge 33 nur eine sehr kleine, unscheinbar wirkende Stufe.
  • Es versteht sich, dass diese dargestellten Figuren nur Beispiele möglicher Ausführungsformen darstellen.
  • 10
    Schubladeneinsatzkasten
    11
    entschärfende, dreiecksförmige Aussparung
    20
    Einsatzteil
    21
    Einsatzteil-Bodenplatte
    22
    Einsatzteil-Seitenzargen
    22a
    Fuss einer Einsatzteil-Seitenzarge
    23
    Einsatzteil-Vorderzarge
    23a
    erster Falz
    24
    Einsatzteil-Hinterzarge
    24a
    zweiter Falz
    25
    Einsatzteil-Rahmen
    26
    Zwischenwand
    30
    Aufnahmeteil
    31
    Aufnahmeteil-Bodenplatte
    32
    Aufnahmeteil-Seitenzarge
    33
    Aufnahmeteil-Vorderzarge
    34
    Aufnahmeteil-Hinterzarge
    35
    Aufnahmeteil-Rahmen
    40
    Einsatzteil-Auszugsrichtung
    41
    Schubladenauszugsrichtung
    50
    Schublade
    51
    Wischkante der Schublade
    70
    Schubladeneinsatzkasten des Standes der Technik
    71
    Stufe von einer Wand eines Seitenteils zur Falz
    72
    nach aussen gerichtete, überstehende Ausbuchtung

Claims (7)

  1. Ausziehbarer Schubladeneinsatzkasten (10), im Wesentlichen bestehend aus nichtmetallischem Material, insbesondere Holz, mit • wenigstens einem Einsatzteil (20) mit – einer Einsatzteil-Bodenplatte (21) und – einem Einsatzteil-Rahmen aus zwei Einsatzteil-Seitenzargen (22), einer Einsatzteil-Vorderzarge (23) mit einem nach aussen gerichteten ersten Falz (23a) und einer Einsatzteil-Hinterzarge (24) mit einem nach aussen gerichteten zweiten Falz (24a) und • einem Aufnahmeteil (30) mit – einer Aufnahmeteil-Bodenplatte (31) und – einem Aufnahmeteil-Rahmen aus einer Aufnahmeteil-Vorderzarge (33), einer Aufnahmeteil-Hinterzarge (34) und gegebenenfalls einer Aufnahmeteil-Seitenzarge (32), wobei die Aufnahmeteil-Vorderzarge (33) und die Aufnahmeteil-Hinterzarge (34) gegenüberliegend so beabstandet sind, dass der Einsatzteil-Rahmen passgenau in den Aufnahmeteil (30) einsetzbar ist, sodass der erste und der zweite Falz (23a, 24a) jeweils auf dem Aufnahmeteil-Rahmen aufliegen und somit der Einsatzteil (20) in einem zusammengesetzten Zustand des Schubladeneinsatzkastens (10) gegenüber dem Aufnahmeteil (30) in einer Richtung (40) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Einsatzteil-Vorderzarge (23) und/oder die Einsatzteil-Hinterzarge (24) • eine Metallplatte oder eine Platte aus metall- oder blechähnlichem Material aufweist oder • als Metallplatte oder Platte aus metall- oder blechähnlichem Material ausgebildet ist, insbesondere zur Verhinderung eines bei Betätigung der Schublade durch Anstossen von Besteck verursachten Zerkratzens.
  2. Schubladeneinsatzkasten (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallplatte bzw. die Platte aus metallähnlichem Material höchstens eine Stärke von 3 mm, insbesondere ca. 1 mm, aufweist.
  3. Schubladeneinsatzkasten (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine untere Aussenkante des Schubladeneinsatzkastens, insbesondere des Aufnahmeteils (30), durch eine im Querschnitt dreieckige oder dreieckähnliche Aussparung (11) entschärft ist.
  4. Schubladeneinsatzkasten (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzteil-Bodenplatte (21) an der Unterseite einen Fuss (22a) aufweist, dessen Höhe im Wesentlichen einer Stärke der Aufnahmeteil-Bodenplatte (31) entspricht, und somit im zusammengesetzten Zustand des Schubladeneinsatzkastens (10) einen über den Aufnahmeteil (30) hinausragenden Teil des Einsatzteils (20) stützt, sodass die Einsatzteil-Bodenplatte (21) horizontal ausgerichtet ist.
  5. Schubladeneinsatzkasten (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuss (22a) als Teil einer Einsatzteil-Seitenzarge (22) ausgebildet ist.
  6. Schubladeneinsatzkasten (10) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Unterkante des Fusses eine im Querschnitt dreieckige oder dreieckähnliche Aussparung (11) aufweist.
  7. Schubladeneinsatzkasten (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Innenraum des Einsatzteils (20) durch mindestens eine Zwischenwand (26) in Fächer unterteilt ist, wobei insbesondere die mindestens eine Zwischenwand (26) eine Metallplatte oder eine Platte aus metallähnlichem Material aufweist oder als Metallplatte oder Platte aus metallähnlichem Material ausgebildet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013204939B4 (de) * 2013-03-20 2019-03-28 GARANT Productions GmbH Schlitztrennwand für Schubladen und Fachböden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102013204939B4 (de) * 2013-03-20 2019-03-28 GARANT Productions GmbH Schlitztrennwand für Schubladen und Fachböden

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Legal Events

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Effective date: 20070531

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20100416

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20130417

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years
R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20150422

R071 Expiry of right