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DE202007002465U1 - Halter für Aggregate einer Kleinkläranlage - Google Patents

Halter für Aggregate einer Kleinkläranlage Download PDF

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DE202007002465U1
DE202007002465U1 DE202007002465U DE202007002465U DE202007002465U1 DE 202007002465 U1 DE202007002465 U1 DE 202007002465U1 DE 202007002465 U DE202007002465 U DE 202007002465U DE 202007002465 U DE202007002465 U DE 202007002465U DE 202007002465 U1 DE202007002465 U1 DE 202007002465U1
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/12Activated sludge processes
    • C02F3/1236Particular type of activated sludge installations
    • C02F3/1242Small compact installations for use in homes, apartment blocks, hotels or the like
    • C02F3/1247Small compact installations for use in homes, apartment blocks, hotels or the like comprising circular tanks with elements, e.g. decanters, aeration basins, in the form of segments, crowns or sectors
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Abstract

Halter (60) für Aggregate (32, 42) einer Kleinkläranlage (10), insbesondere für Druckluftheber oder dergleichen, gekennzeichnet durch zwei etwa parallele, voneinander beabstandet angeordnete Rohre (62, 64), von denen jedes Rohr (62, 64) in seiner Rohrwand mit einem Schlitz (84) versehen ist, der sich von einem oberen Rohrende aus über einen Teil der Länge des Rohrs (62, 64) erstreckt, sowie durch einen Verbindungssteg (66), der die Rohre (62, 64) verbindet und sich etwa senkrecht zu den Rohren (62, 64) erstreckt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Halter für Aggregate einer Kleinkläranlage, insbesondere für Druckluftheber oder dergleichen.
  • Die Abwässer von Haushalten, die nicht an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen sind, werden häufig in Kleinkläranlagen gereinigt, die nach dem SBR-Verfahren (Sequencing Batch Reactor) arbeiten. Solche Anlagen umfassen gewöhnlich einen Behälter, dessen Innenraum durch Trennwände in verschiedene Kammern unterteilt ist, wie etwa eine oder mehrere Vorklärkammern und die eigentliche Klärkammer, in der die biologische Abwasserreinigung stattfindet. Über einen Zulauf wird das Abwasser zunächst in eine Vorklärkammer eingeleitet, in der ein Absetzvorgang stattfinden kann. Anschließend wird das vorgeklärte Wasser entweder in eine zweite Vorklärkammer oder unmittelbar in die biologische Klärkammer eingeleitet. Hierzu werden Förderaggregate verwendet, die das Wasser über die jeweilige Trennwand in die nächste Kammer befördern und beispielsweise einen Druckluftheber umfassen können. Weitere Druckluftheber dienen zum Abpumpen des gereinigten Wassers aus der Klärkammer sowie zum Rückführen überschüssigen Klärschlamms zurück in die Vorklärung.
  • Die Druckluftheber können beispielsweise durch Rohrschellen an den Trennwänden des Behälters befestigt sein. Hierzu ist es notwendig, Dübel zur Montage der Rohrschellen in die Trennwände einzusetzen. Zu diesem Zweck muß ein Monteur über eine Öffnung im Deckel des Behälters einsteigen und die Montagearbeiten an Ort und Stelle durchführen. Dies ist umständlich und relativ zeitaufwendig. Außerdem ist es erforderlich, dass der Behälter während der Montagearbeiten geleert ist. Eine Anbringung solcher fest installierten Haltersysteme während des laufenden Betriebs der Kleinkläranlage ist nicht möglich. Das bedeutet, dass der Klärprozeß zum Wechsel oder zur Wartung von Aggregaten unterbrochen werden muß. Dies ist umständlich und kostspielig.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sämtliche Aggregate an einem einzigen Halter anzubringen, der durch die Öffnung im Deckel über die Trennwände gehängt wird, so dass jedes Aggregat in der dafür vorgesehenen Kammer eingesetzt ist. Bei dieser Anordnung müssen jedoch stets alle Aggregate gemeinsam durch die vergleichsweise enge Öffnung aus dem Behälter gehoben werden, was in Anbetracht der Abmessungen der Druckluftheber und des zu hebenden Gesamtgewichts schwierig und umständlich sein kann.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Halter der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine einfachere und flexiblere Anbringung und Entfernung der Aggregate im Behälter einer Kleinkläranlage ermöglicht, als es beim Stand der Technik der Fall ist. Insbesondere soll dies auch im laufenden Klärbetrieb problemlos möglich sein.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Halter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Der erfindungsgemäße Halter umfaßt zwei etwa parallele, voneinander beabstandet angeordnete Rohre, die jeweils in ihrer Rohrwand mit einem Schlitz versehen sind. Dieser erstreckt sich von einem Rohrende, das in der Montageposition des Halters oben angeordnet ist, über einen Teil der Länge des Rohrs hinweg. Die Rohre sind durch einen Verbindungssteg verbunden, der sich etwa senkrecht zu den Rohren erstreckt.
  • Dieser Halter läßt sich derart auf eine Trennwand im Behälter der Kleinkläranlage hängen, dass die vom Verbindungssteg aus unteren Abschnitte der Rohre an den gegenüberliegenden Wandflächen anliegen und der Verbindungssteg oben auf der Wand aufliegt. Die Schlitze dienen dazu, entsprechende Montageelemente an den zu befestigenden Aggregaten aufzunehmen, wie beispielsweise Schrauben oder dergleichen, deren Schäfte in die Schlitze eingeschoben werden. Die Köpfe der Schrauben verhindern dann ein Herausgleiten der Montageelemente aus den Schlitzen, und das Aggregat hat einen festen Halt am Rohr. Die Höhe der Aufhängung wird durch die Position des Schlitzendes in der Rohrwand bestimmt, an welchem das unterste Montageelement des jeweiligen Aggregats aufliegt.
  • Es ist wahlweise möglich, zuerst den Halter auf die Trennwand aufzusetzen und danach die Aggregate in die Schlitze einzuschieben, oder den Halter mit den bereits daran angebrachten Aggregaten als eine Einheit durch die Zugangsöffnung im Behälterdeckel einzusetzen. Eine solche Einheit, die z.B. nur ein oder zwei Aggregate umfassen kann, ist bezüglich ihres Gewichts und ihrer Abmessungen gut handhabbar. In jedem Fall kann das Einsetzen oder Entnehmen im laufenden Betrieb der Anlage erfolgen. Ferner kann auf die Anbringung von Befestigungselementen wie etwa Dübeln oder dergleichen in den Seitenwänden der betreffenden Trennwand verzichtet werden, so dass es nicht erforderlich ist, zur Montage in den Behälter einzusteigen.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Halters ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 7. Anspruch 8 betrifft eine Aggregateinheit, welche einen derartigen Halter sowie wenigstens ein Aggregat umfaßt, welches an einer Befestigungsseite ein vorspringendes Montageelement umfaßt, das in einen der Schlitze des Halters einführbar ist. Anspruch 9 betrifft eine bevorzugte Ausgestaltung einer solchen Aggregateinheit.
  • Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
  • 1 ist ein schematischer Schnitt durch eine Kleinkläranlage, die mit einem erfindungsgemäßen Aggregathalter ausgestattet ist;
  • 2 ist eine Teilansicht von 1; und
  • 3 bis 5 sind Ansichten des Halters aus den 1 und 2 aus unterschiedlichen Perspektiven.
  • Die Kleinkläranlage 10 in 1 umfaßt einen zylindrischen Behälter 12 aus Beton, mit einem Boden 14, einer zylinderförmigen Außenwand 16 und einem kegelstumpfförmigen Deckel 18, der in der Mitte mit einer kreisförmigen Öffnung 20 versehen ist. Das Innere des Behälters 12 ist durch Trennwände in unterschiedliche Klärkammern unterteilt. In 1 sichtbar sind eine Vorklärkammer 22 und die Klärkammer 24, in der eine biologische Klärung nach dem SBR-Verfahren stattfindet. Vorklärkammer 22 und Klärkammer 24 sind durch eine Trennwand 26 getrennt, die in der Figur im Schnitt sichtbar ist. Eine weitere Trennwand 28 trennt die Vorklärkammer 22 und die Klärkammer 24 von einer weiteren, in der Figur nicht sichtbaren Kammer, die als weitere Vorklärkammer dienen kann. Über einen Zulauf 30 strömt Schmutzwasser entweder direkt in die Vorklärkammer 22 ein, oder aber wahlweise in die in der Figur nicht sichtbare dritte Kammer, von wo aus das Abwasser zunächst in die Vorklärkammer 22 auf nicht dargestellte Weise gefördert wird. In jedem Fall findet innerhalb der Vorklärkammer 22 zunächst ein Absetzvorgang statt, in welchem sich grobe Bestandteile am Boden des Behälters 12 absetzen oder im Bereich des Wasserspiegels abscheiden können. Ein Druckluftheber 32 dient dazu, das vorgeklärte Abwasser aus der Vorklärkammer 22 über die Trennwand 26 hinweg in die Klärkammer 24 zu befördern. Der Druckluftheber 32, dessen Konstruktion in ihren Grundzügen bekannt ist, ist in 1 lediglich schematisch dargestellt. Er umfaßt insbesondere eine Rohrleitung, von welcher sich ein Rohrleitungsabschnitt 34 parallel zur Trennwand 26 senkrecht nach oben erstreckt, woran sich ein rechtwinklig abgewinkelter Rohrleitungsabschnitt 36 anschließt, der sich über die Trennwand 26 hinweg erstreckt, so dass sich seine Mündung 38 über der Klärkammer 24 befindet. Das vorgeklärte Abwasser kann somit durch eine Einlaßöffnung 40 in den Druckluftheber 32 einströmen und wird durch den senkrechten Rohrleitungsabschnitt 34 und den abgewinkelten Abschnitt 36 durch die Mündung 38 in die Klärkammer 24 befördert.
  • Innerhalb der Klärkammer 24 ist ein ähnlicher Druckluftheber 42 angeordnet, mit einem ebenfalls senkrecht und parallel zur Trennwand 26 verlaufenden Rohrleitungsabschnitt 44 und einem davon abgewinkelten Mündungsabschnitt 46, an welchen sich ein Schlauch 48 anschließt, der in einen Ablauf 50 des Behälters 12 mündet. Durch einen Einlaß 52 kann das biologisch geklärte Wasser in den Druckluftheber 42 einströmen und gelangt durch den senkrechten Rohrleitungsabschnitt 44 und den Mündungsabschnitt 46 sowie über den Schlauch 48 in den Ablauf 50.
  • Die Druckluftheber 32, 42 stehen in der vorliegenden Ausführungsform beispielhaft für Aggregate der Kleinkläranlage 10, die durch einen Halter 60 im Behälter 12 aufgehängt werden können, wie er in 2 im Detail dargestellt ist.
  • Der Halter 60 umfaßt zwei Rohre 62, 64, die parallel verlaufen und durch einen Verbindungssteg 66 verbunden sind, der sich senkrecht zu den Rohren 62, 64 erstreckt. Der Verbindungssteg 66 ist selbst als Rohrabschnitt ausgebildet. Im einzelnen ist der Halter 60 aus verschiedenen Rohrelementen zusammengesetzt, nämlich zwei T-Stücken 68, 70, die im in 2 oberen Teil des Halters 60 angeordnet sind und durch einen kurzen horizontalen Rohrabschnitt 72 verbunden sind, sowie zwei parallele Rohrabschnitte 74, 76, die sich unten an die T-Stücke 68, 70 anschließen und parallel zueinander stehen.
  • 2 zeigt den in 1 mit B bezeichneten Ausschnitt in einer vergrößerten Ansicht. In der in 2 gezeigten Montageposition liegt der Verbindungssteg 66 auf der Oberseite einer Trennwand 26 auf, während sich die beiden Rohre 62, 64 zu beiden Seiten der Trennwand 26 nach unten erstrecken. Die Länge des Verbindungsstegs 66 ist so bemessen, dass sie gleich oder geringfügig größer ist als die Dicke der Trennwand 26, so dass ein seitliches Verschieben des Halters 60 in einer Erstreckungsrichtung des Verbindungsstegs 66 nicht möglich ist. Damit sich der Halter 60 auch nicht in einer Richtung senkrecht dazu entlang der Trennwand 26 verschieben kann, ist der Verbindungssteg 66 mit Befestigungsmitteln versehen, die eine Montage des Halters 60 auf der Trennwand 26 gestatten. Dabei handelt es sich um Durchgangsbohrungen 78 in der Rohrwand des Rohrabschnitts 72 des Verbindungsstegs 66, welche Durchgangsbohrungen 78 derart übereinander angeordnet sind, dass sich ein stiftförmiges Befestigungsorgan 80 senkrecht durch die Bohrungen 78 hindurch in die Trennwand 26 erstrecken kann. Der Befestigungsstift 80 kann insbesondere als Gewindestift ausgebildet sein, der zusammen mit einem Dübel in eine senkrechte Bohrung 82 in der Trennwand 26 eingesetzt ist. Durch Anziehen des Gewindestiftes 80 wird der Halter 60 fest auf der Trennwand 26 montiert. Der Gewindestift 80 kann an seinem oberen Ende eine in 2 nicht dargestellte Ringöse, eine Flügelmutter oder dergleichen aufweisen, die die Handhabung erleichtert.
  • Die Befestigung der Druckluftheber 32, 42 am Halter 60 geschieht mit Hilfe von Schlitzen 84, von denen ein Schlitz 84 an einer Seite des Halters 60 in der Seitenansicht in 4 und in der perspektivischen Ansicht in 5 sichtbar ist. Der Schlitz auf der gegenüberliegenden Seite des Halters 60 ist identisch ausgebildet. Jedes der Rohre 62, 64 ist in seiner Rohrwand mit ei nem solchen Schlitz 84 versehen, der sich vom in der Montageposition in 2 oberen Rohrende aus in der Erstreckungsrichtung des Rohrs über einen Teil von dessen Länge erstreckt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Schlitz 84 vom oberen Rohrende bis etwa zur Längsmitte des jeweiligen Rohrs 62, 64. In das obere offene Ende des Schlitzes 84 lassen sich Montageelemente der Druckluftheber 32, 42 einführen und nach unten durchschieben, bis das unterste Montageelement am unteren Ende 86 des Schlitzes 84 anschlägt. Wie in 2 gezeigt, handelt es sich bei diesen Montageelementen beispielsweise um Schrauben 88, die von der dem Halter 60 zugewandten Befestigungsseite des jeweiligen Drucklufthebers 32, 42 vorspringen, so dass ein Abschnitt des Schafts 90 der Schraube 88 freiliegt. Der Durchmesser des Schafts 90 ist geringer bemessen als die Breite des Schlitzes 84, so dass der Schaft 90 problemlos in den Schlitz 84 einführbar ist und in diesem gleiten kann. Der Kopf 92 der Schraube 88 ist jedoch erweitert und weist einen größeren Durchmesser auf als die Breite des Schlitzes 84, so dass die Schraube 88 im in den Schlitz 84 eingeschobenen Zustand nicht seitlich, das heißt in 2 in horizontaler Richtung vom Halter 60 abgezogen werden kann oder versehentlich herausgleiten kann. Jede der Schrauben 88 ist in eine Rohrschelle 94 eingeschraubt, die den senkrechten Rohrleitungsabschnitt 34, 44 des Drucklufthebers 32, 42 vollständig umfaßt. Insgesamt ist jeder Druckluftheber 32, 42 mit zwei solcher Rohrschellen 94 bzw. daran angebrachten Schrauben 88 ausgestattet, von denen die unterste Schraube 88 in der Montageposition am unteren Schlitzende 86 aufliegt.
  • Durch die in den Schlitzen 84 einliegenden Schrauben 88 sind die Druckluftheber 32, 42 mit dem Halter 60 zu einer Aggregateinheit verbunden, die sich nach dem Lösen und Herausnehmen des Gewindestiftes 80 aus der Trennwand 26 und dem Verbindungssteg 66 leicht von der Trennwand 26 anheben läßt. Diese Anordnung bietet den Vorteil, dass sie einerseits den Drucklufthebern 32, 42 in der Montageposition sicheren Halt bietet, gleichzeitig jedoch keine Befestigungsmittel seitlich in der Trennwand 26 angebracht werden müssen. Die Montage wird hierdurch wesentlich erleichtert, und für einen Wechsel oder eine Wartung der Aggregate muß die Kleinkläranlage 10 nicht geleert werden. Solche Arbeiten können hingegen problemlos im laufenden Betrieb der Anlage vorgenommen werden. In der Regel wird es auch nicht notwendig sein, dass zur Montage des Halters 60 ein Monteur in den Behälter 12 einsteigen muß, da die Oberseite der Trennwände 26 durch die Öffnung 20 leicht von oben zugänglich ist. Es ist wahlweise möglich, die Druckluftheber 32, 42 einzeln durch Herausziehen der Schrauben 88 aus dem Schlitz 84 zu entnehmen, ohne dass der Halter 60 gelöst werden muß.
  • Die oberen Rohrenden der Rohre 60, 62 können durch einen in den Figuren nicht dargestellten Verschlug verschließbar sein, der die oberen Enden der Schlitze 84 verschließt und verhindert, dass Aggregate durch ihren Auftrieb im Wasser nach oben aus dem Halter 60 herausrutschen. Insbesondere kann dieser Verschlug einen etwa U-förmig abgewinkelten Rohrabschnitt umfassen, dessen Enden in der Position in 2 nach unten weisen, so dass sie auf die oberen Rohrenden, also auf die nach oben weisenden kurzen Abschnitte der T-Stücke 68, 70 aufsteckbar sind und die oberen Enden der Schlitze 84 verschliessen.
  • 3 zeigt nochmals den Aufbau des Halters 60 mit den beiden T-Stücken 68, 70, dem die T-Stücke 68, 70 verbindenen kurzen horizontalen Rohrabschnitt 78 und den beiden längeren Rohrabschnitten 74, 76. Für die Funktionsweise des Halters 60 im Sinne der vorliegenden Erfindung ist übrigens keineswegs eine exakt parallele Ausrichtung der Rohre 62, 64 erforderlich. Leichte Abweichungen von der parallelen Stellung sind ohne weiteres tolerierbar, so dass die Rohre 62, 64 einen sehr kleinen spitzen Winkel miteinander einschliessen und ihr Abstand sich zu ihren unteren Enden hin geringfügig vergrössert. Dies kann das Einhängen auf der Trennwand 26 erleichtern.
  • In der Seitenansicht in 4 ist sichtbar, dass sich die Schlitze 84 jeweils vollständig senkrecht durch die T-Stücke 68, 70 hindurch erstrecken und an ihrem unteren Ende in Schlitzabschnitte übergehen, die sich durch die Rohrabschnitte 74, 76 hindurch erstrecken. Dies ist auch in der perspektivischen Ansicht in 5 zu erkennen, welche außerdem die oberste Bohrung 78 des Verbindungsstegs 66 zeigt, die zur Aufnahme des Gewindestifts 80 vorgesehen ist.

Claims (9)

  1. Halter (60) für Aggregate (32, 42) einer Kleinkläranlage (10), insbesondere für Druckluftheber oder dergleichen, gekennzeichnet durch zwei etwa parallele, voneinander beabstandet angeordnete Rohre (62, 64), von denen jedes Rohr (62, 64) in seiner Rohrwand mit einem Schlitz (84) versehen ist, der sich von einem oberen Rohrende aus über einen Teil der Länge des Rohrs (62, 64) erstreckt, sowie durch einen Verbindungssteg (66), der die Rohre (62, 64) verbindet und sich etwa senkrecht zu den Rohren (62, 64) erstreckt.
  2. Halter gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg (66) mit Mitteln zur Befestigung des Halters (60) auf einer Wand (26) des Behälters (12) der Kleinkläranlage (10) versehen ist.
  3. Halter gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel mindestens eine Durchgangsbohrung (78) zur Aufnahme eines stiftförmigen Befestigungsorgans (80) umfassen.
  4. Halter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg (66) als Rohrabschnitt (72) ausgebildet ist.
  5. Halter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg (66) zu den oberen Enden der Rohre (62, 64) hin versetzt angeordnet ist.
  6. Halter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Verschluss zum Verschliessen der oberen Rohrenden.
  7. Halter gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss einen etwa U-förmig abgewinkelten Rohrabschnitt aufweist, dessen Enden auf die oberen Enden der Rohre (62, 64) aufsteckbar sind.
  8. Aggregatanordnung einer Kleinkläranlage, umfassend einen Halter (69) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche und mindestens ein Aggregat (32, 42) mit einem an einer Befestigungsseite des Aggregats (32, 42) vorspringenden Montageelement (88), das in einen der Schlitze (84) des Halters (60) einführbar ist.
  9. Aggregatanordnung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Montageelement (88) einen Schaft (90) umfasst, dessen Durchmesser geringer ist als die Breite der Schlitze (84) und dessen Ende zu einem Kopf (92) erweitert ist, dessen Durchmesser größer ist als die Breite der Schlitze (84).
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