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DE202007002238U1 - Revisionsvorrichtung - Google Patents

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DE202007002238U1 DE200720002238 DE202007002238U DE202007002238U1 DE 202007002238 U1 DE202007002238 U1 DE 202007002238U1 DE 200720002238 DE200720002238 DE 200720002238 DE 202007002238 U DE202007002238 U DE 202007002238U DE 202007002238 U1 DE202007002238 U1 DE 202007002238U1
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F19/00Other details of constructional parts for finishing work on buildings
    • E04F19/08Built-in cupboards; Masks of niches; Covers of holes enabling access to installations
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/003Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation with movable parts, e.g. pivoting panels, access doors

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Abstract

Revisionsvorrichtung, insbesondere Revisionsabdeckung, mit einem Revisionsrahmen (1) mit Rahmenprofil (2) und einem hierin einsetzbaren Revisionsdeckel (3) mit Deckelprofil (4), und mit einer Verkleidung (5) für Revisionsrahmen (1) und/oder den Revisionsdeckel (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung (5) wenigstens hinsichtlich ihrer Flächenausdehnung variabel und mehrteilig mit zumindest einer mittigen Standardplatte (5a) und randseitigen Eck- und/oder Füllplatten (5b; 5c, 5d) ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Revisionsvorrichtung, insbesondere Revisionsabdeckung, mit einem Revisionsrahmen mit Rahmenprofil und einem hierin einsetzbaren Revisionsdeckel mit Deckelprofil, und mit einer Verkleidung für den Revisionsrahmen und/oder den Revisionsdeckel.
  • Solche Revisionsvorrichtungen sind allgemein aus der Praxis und beispielsweise durch die EP 1 516 978 A1 bekannt geworden. Im Allgemeinen dienen Revisionsvorrichtungen dazu, eine Öffnung in einer Wandverkleidung, Deckenverkleidung oder auch Bodenverkleidung mit einer verschließbaren Klappe auszurüsten, um einen nachträglichen Zugang zu hinter der betreffenden Verkleidung befindlichen Installationen, Leitungen etc. zuzulassen. Bei der Verkleidung mag es sich um übliche Dämmplatten, Gipskartonplatten, Mineral-faserplatten, aber auch Holzplatten, Kunststoffplatten, Stahlplatten sowie Kombinationen handeln.
  • Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen an der jeweiligen Baustelle werden in der Praxis eine Vielzahl verschiedener Revisionsvorrichtungen realisiert, die sich beispielsweise in ihrer Größe unterscheiden, je nachdem wie groß die zu verschließende Öffnung gestaltet ist. Auch werden unterschiedliche Revisionsvorrichtungen realisiert, um Anforderungen des Bauwerks hinsichtlich Brandschutz, Schallschutz, Strahlenschutz, Desinfektionsschutz etc. Rechnung tragen zu können. Bisher hat man diese verschiedenen Notwendigkeiten mit jeweils unterschiedlich gestalteten Revisionsvorrichtungen zu beherrschen versucht, was natürlich die Herstellung und die Lagerhaltung erschwert. – Hier setzt die Erfindung ein.
  • Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine derartige Revisionsvorrichtung so weiter zu entwickeln, dass auf durchgängige Standardbauteile zurückgegriffen werden kann, so dass insbesondere die Herstellungs- und Lagerkosten reduziert sind.
  • Zur Lösung dieser technischen Problemstellung ist Gegenstand der Erfindung eine gattungsgemäße Revisionsvorrichtung, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verkleidung wenigstens hinsichtlich ihrer Flächenausdehnung variabel und mehrteilig mit zumindest einer mittigen Standardplatte und randseitigen Eck- und/oder Füllplatten zur flexiblen Größenanpassung der jeweils zu verkleidenden Fläche ausgebildet ist.
  • Im Rahmen der Erfindung geht es also primär darum, für die Verkleidung des Revisionsdeckels und/oder des Revisionsrahmens eine möglichst flexible Lösung zu finden, die auch bei unterschiedlich gestalteten Revisionsvorrichtungen zum Einsatz kommen kann. Insbesondere steht im Fokus eine flexible (Flächen-)Größenanpassung der Verkleidung zu realisieren. Zu diesem Zweck ist die Verkleidung mehrteilig ausgebildet und setzt sich aus der fraglichen mittigen Standardplatte und den randseitigen Eck- respektive Füllplatten zusammen. Die Eck-/Füllplatten formen dabei vorteilhaft zusammengenommen einen Rahmen für die in der Mitte angeordnete Standardplatte.
  • Zu diesem Zweck verfügen die Eck-/Füllplatten über eine in etwa gleiche Plattenstärke im Vergleich zur mittigen Standardplatte. Dadurch wird eine von ihrer Stärke her durchgängige Verkleidung zur Verfügung gestellt, die beispielsweise das Innere des Revisionsdeckels vollständig ausfüllt. Selbst-verständlich kann auch der Revisionsrahmen mit einer solchen und hinsichtlich ihrer Flächenausdehnung flexiblen Verkleidung ausgerüstet werden. Meistens wird der Revisionsrahmen jedoch an der ohnehin vorhandenen Wand-, Decken- und/oder Bodenverkleidung festgelegt, so dass in diesem Fall nur noch eine zusätzliche Verkleidung für den Revisionsdeckel erforderlich ist. Dadurch, dass diese Verkleidung insgesamt flächenvariabel durch ihre mehrteilige Ausgestal tung ausgeführt ist, kann ganz unterschiedlichen Deckelgrößen im Beispielfall Rechnung getragen werden.
  • Denn die Erfindung greift in der Regel auf ein und dieselbe mittige Standardplatte zurück und variiert lediglich die randseitigen Eck-/Füllplatten, um die erforderliche Verkleidung für einen Revisionsdeckel zur Verfügung zu stellen. Dabei ist die mittige Standardplatte meistens von ihren Abmessungen her so gestaltet, dass sie beispielsweise flächenbündig in den kleinstmöglichen Revisionsdeckel passt. Andere, größere Revisionsdeckel werden ebenfalls mit der besagten mittigen Standardplatte ausgerüstet, die dann eine flächenmäßige Vergrößerung durch die randseitigen Eck-/Füllplatten erfährt.
  • Tatsächlich mag es sich bei diesen Eck-/Füllplatten um solche Platten handeln, die Eckbereiche einer vom Deckelprofil im Beispielfall umschlossenen und auszufüllenden Fläche abdecken. Dagegen dienen die Füllplatten meistens dazu, zwischen den Eckplatten randseitig verbleibende Freiräume zu schließen. Selbstverständlich können auch kombinierte Eck-/Füllplatten Verwendung finden, welche sowohl den Eckbereich als auch den jeweiligen oder mehrere Freiräume abdecken. Außerdem versteht es sich, dass die Eck- und/oder Füllplatten keinen umlaufenden Rahmen für die mittige Standardplatte formen müssen, sondern genauso gut beabstandet zueinander ausgebildet sein können. Darüber hinaus liegt es selbstverständlich im Rahmen der Erfindung, mit einer einteiligen Eck-/Füllplatte als gleichsam Rahmen für die Standardplatte zu arbeiten.
  • In jedem Fall empfiehlt es sich, dass die Eck- und/oder Füllplatten an Befestigungsschenkeln des Rahmenprofils und/oder des Deckelprofils fixiert sind. Diese Befestigungsschenkel formen zumeist in Verbindung mit Sichtschenkeln das jeweilige Profil. Dabei sind Befestigungsschenkel und Sichtschenkel zumeist senkrecht oder zumindest winklig zueinander angeordnet. Auf diese Weise kann zwanglos das Rahmenprofil und/oder das Deckelprofil im Querschnitt L- oder T-förmig ausgebildet werden. Auch eine im Querschnitt U-förmige Gestaltung ist denkbar, wobei zumindest der eine U-Schenkel als Sichtschenkel ausgeführt ist und die U-Basis den Befestigungsschenkel bildet. Ebenso sind Kombinationen der vorerwähnten Profilgestaltungen denkbar.
  • Um eine durchgängige Verkleidung zu erreichen, empfiehlt es sich, wenn die Standardplatte und die Eck-/Füllplatten Stoß an Stoß aneinander liegen. Zusätzlich oder alternativ kann aber auch eine Verbindung, beispielsweise eine formschlüssige und ggf. lösbare Verbindung, an dieser Stelle zwischen der Standardplatte, den Eckplatten und ggf. den Füllplatten vorliegen. Dabei hat es sich bewährt, wenn die fragliche Verbindung als Nut-/Federverbindung ausgebildet ist. Vorzugsweise erstrecken sich dabei Nut und Feder in Rahmen- bzw. Deckelebene. Beispielsweise kann die mittige Standardplatte mit einer umlaufenden Feder oder mit mehreren Federabschnitten an ihrem Umfang ausgerüstet sein, die in eine zugehörige umlaufende Nut oder mehrere Einzelnuten der Eck-/Füllplatten eingreifen, die die fragliche mittige Standard-platte umrahmen.
  • Neben der beschriebenen Flächenflexibilität der erfindungsgemäßen mehrteiligen Verkleidung wird vorteilhaft auch eine Höhenflexibilität der fraglichen Verkleidung beobachtet. Das heißt, die Verkleidung kann zusätzlich auch hinsichtlich ihrer Höhenausdehnung mehrteilig aufgebaut sein und sich aus mehrere Schichten zusammensetzen. Damit sich diese Schichten nicht gegeneinander bewegen bzw. fixiert sind, können sie durch formschlüssige Verbindungen und/oder durchgängige Verbindungsmittel miteinander gekoppelt werden. Dabei empfiehlt es sich, wenn die fraglichen Verbindungsmittel nicht nur für eine Kopplung der Schichten untereinander sorgen, sondern zugleich die Verkleidung insgesamt am Rahmenprofil respektive Deckelprofil festlegen. Dann sind die Verbindungsmittel gleichzeitig als Befestigungsmittel ausgeführt.
  • Neben der bereits beschriebenen Flächenflexibilität und Höhenflexibilität der erfindungsgemäßen mehrteiligen Verkleidung hat es sich bewährt, dass zusätzlich der Revisionsrahmen und/oder der Revisionsdeckel aus miteinander verbundenen Profilstücken aufgebaut sind. Diese Profilstücke mögen jeweils als Strangpressprofile, Biegestanzteile etc. ausgeführt sein. Dabei empfiehlt es sich, wenn die Profilstücke nahezu in einem Arbeitsschritt komplett hergestellt werden können, und zwar mit vorgegebener Länge. Auf diese Weise kann der Revisionsrahmen respektive der Revisionsdeckel mit praktisch beliebiger Flächengröße mit Hilfe der miteinander verbundenen Profilstücke definiert werden. Je nach Flächengröße des Revisionsdeckels oder des Revisionsrahmens erfolgt dann die Auswahl der Eck-/Füllplatten, um die mittige Standardplatte flächenmäßig soweit aufzurüsten, dass die gesamte zu verkleidende Fläche ausgefüllt wird.
  • Die fraglichen Arbeiten, das heißt, die Verbindung der Profilstücke und die Abdeckung der von den Profilstücken definierten Fläche, können jeweils vor Ort, das heißt unmittelbar beim Einbau vorgenommen werden. Dadurch eignet sich die erfindungsgemäße Revisionsvorrichtung nicht nur für einen geplanten Einbau, sondern auch und insbesondere für Nachrüstungen.
  • Im Übrigen können die Einzelteile der mehrteiligen Verkleidung unschwer an topologische Besonderheiten angepasst werden, muss hierzu nicht mehr die gesamte Verkleidung bearbeitet werden. Beispielsweise lassen sich in die Eck-/Füllplatten unschwer Aussparungen, Fräsungen oder dergleichen für einen etwaigen Verschluss, für Scharniere etc. einbringen. Das lässt sich viel einfacher bewerkstelligen, als wenn insgesamt eine voluminöse Verkleidung aus einem Stück bearbeitet werden müsste.
  • Durch die nicht nur flächenvariable, sondern auch höhenvariable Ausgestaltung der erfindungsgemäßen mehrteiligen Verkleidung kann zudem nicht nur flexibel auf unterschiedliche zu verkleidende Flächen reagiert werden, sondern lassen sich ausdrücklich auch ggf. wechselnde bauphysikalische Ansprüche befriedigen. So kann je nach gefordertem Brandschutz, Schallschutz, Strahlenschutz oder auch Desinfektionsschutz etc. die gesamte Stärke der Verkleidung verändert werden, indem mehrere Schichten der Verkleidung übereinander kombiniert werden. Schließlich lassen sich in die erfindungsgemäße Verkleidung auch unschwer Aufnahmenuten etc. einbringen, um beispielsweise den Befestigungsschenkel des Rahmenprofils respektive Deckelprofils hierin geschützt aufnehmen zu können. Hierdurch wird eine gleichsam wärme-technische Isolation des fraglichen Schenkels erreicht und insgesamt die Brandschutzsicherheit und folglich auch die Brandschutzklasse erhöht. Hierin sind die wesentlichen Vorteile zu sehen.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
  • 1a eine Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Revisionsvorrichtung,
  • 1b eine abgewandelte Ausführungsform gemäß 1a,
  • 2 eine Ansicht der 1 im Eckbereich von Revisionsdeckel und Revisionsrahmen im Schnitt und
  • 3 einen schematischen Querschnitt durch die 1 im Spaltbereich.
  • In den Figuren ist eine Revisionsvorrichtung dargestellt, die im Rahmen des Beispiels und nicht einschränkend als Revisionsabdeckung ausgeführt ist. Die fragliche Revisionsvorrichtung bzw. Revisionsabdeckung setzt sich aus einem umlaufenden Revisionsrahmen 1 mit Rahmenprofil 2 und einem in den Revisionsrahmen 1 einsetzbaren Revisionsdeckel 3 mit Deckelprofil 4 zusammen. Zum grundsätzlichen Aufbau gehört noch eine Verkleidung 5 für den Revisionsrahmen 1 und/oder den Revisionsdeckel 3.
  • Erfindungsgemäß ist die Verkleidung 5 flächenvariabel und mehrteilig ausgebildet. Zusätzlich und als Option ist die Verkleidung 5 darüber hinaus höhenvariabel ausgeführt. Die Flächenvariabilität der Verkleidung 5 wird dadurch erreicht, dass sich diese aus einer mittigen Standardplatte 5a und randseitigen Eckplatten 5b sowie Füllplatten 5c, 5d zur flexiblen Größenanpassung der zu verkleidenden Fläche zusammensetzt. Bei der fraglichen Fläche handelt es sich im Rahmen des Ausführungsführungsbeispiels um die vom Deckelprofil 4 umschlossene Fläche des Revisionsdeckels 3. Selbst-verständlich kann ergänzend auch der Revisionsrahmen 1 mit seinem Rahmenprofil 2 mit einer entsprechenden Verkleidung 5 ausgerüstet werden, was jedoch nicht dargestellt ist.
  • Man erkennt im Detail, dass die Eckplatten 5b und die Füllplatten 5c, 5d zusammengenommen einen Rahmen 5b, 5c, 5d für die demgegenüber mittige Standardplatte 5a formen. Im Rahmen des Ausführungsbeispiels und nicht zwingend ist der fragliche Rahmen 5b, 5c, 5d als durchgängiger Rahmen ausgeführt, weil die einzelnen Eckplatten 5b und Füllplatten 5c, 5d Stoß an Stoß aneinander angrenzen. Im Übrigen sind die Eckplatten 5b vorteilhaft nahezu quadratisch ausgebildet, wohingegen es sich bei den Füllplatten 5c, 5d um jeweils rechteckige Grundkörper handelt. Selbstverständlich können die Eckplatten 5b und die Füllplatten 5c auch ggf. kombiniert werden, wie dies die 1 b deutlich macht. Dann sind jeweils eine Eckplatte 5b und eine Füllplatte 5c, 5d zu einer kombinierten Eck-/Füllplatte 5b, 5c bzw. 5b, 5d zusammengefasst.
  • In jedem Fall verfügen die Eckplatten 5b und die Füllplatten 5c, 5d im Rahmen der Erfindung über eine in etwa gleiche Plattenstärke im Vergleich zur mittigen Standardplatte 5a, so dass die Verkleidung 5 insgesamt bzw. ihre Einzelteile 5a, 5b, 5c, 5d eine durchgängige ebene Fläche bilden. Dabei hat es sich insgesamt bewährt, wenn die Eckplatten 5b und die Füllplatten 5c, 5d an Befestigungsschenkeln 4b des Revisionsdeckels 3 bzw. dessen Deckelprofil 4 und/oder an Befestigungsschenkeln 2b des Revisionsrahmens 1 respektive dessen Rahmenprofils 2 fixiert sind. Anhand der 3 erkennt man, dass das jeweilige Rahmenprofil 2 und das Deckelprofil 4 jeweils im Querschnitt L-förmig ausgebildet sind. Die L-Form wird dabei von dem besagten Befestigungsschenkel 2b, 4b in Verbindung mit einem zugehörigen Sichtschenkel 2a, 4a gebildet. Sichtschenkel 2a, 4a und Befestigungsschenkel 2b, 4b stehen jeweils senkrecht unter Bildung des L-förmigen Rahmenprofils 2 und Deckelprofils 4 aufeinander.
  • Zur Festlegung der Eckplatten 5b und der Füllplatten 5c, 5d an den fraglichen Befestigungsschenkeln 2b, 4b sind im Ausführungsbeispiel durchgängige Verbindungsmittel 6 vorgesehen. Bei diesen Verbindungsmitteln 6 handelt es sich vorliegend zumindest teilweise um Befestigungsmittel 6, also Mittel, die gleichzeitig für eine Festlegung des fraglichen Teiles bzw. Verkleidungsteiles 5a, 5b, 5c, 5d am zugehörigen Rahmenprofil 2 respektive Deckelprofil 4 sorgen.
  • Die Standardplatte 5 wird mit den Eckplatten 5b respektive Füllplatten 5c, 5d beispielsweise ebenfalls durch Verbindungsmittel 6 gekoppelt. Im Rahmen des Ausführungsbeispiels und nach bevorzugter Ausführungsform liegen jedoch die Standardplatte 5a und die Eck-/Füllplatten 5b, 5c, 5d nicht Stoß an Stoß aneinander an, sondern ist eine Verbindung 7, 8 zwischen einerseits der Standardplatte 5a und andererseits den Eck-/Füllplatten 5b, 5c, 5d vorgesehen, welche in der Art eines Rahmens die mittige Standardplatte 5a umschließen. Die fragliche Verbindung 7, 8 ist im Ausführungsbeispiel als Nut-/Federverbin dung 7, 8 ausgeführt und primär in den 2 und 3 dargestellt. Hierdurch lässt sich eine zugleich formschlüssige und ggf. lösbare Verbindung 7, 8 darstellen.
  • Im Detail erstrecken sich die zugehörige Nut 7 und die Feder 8 im Allgemeinen in einer vom Revisionsrahmen 1 respektive dem Revisionsdeckel 3 aufgespannten Ebene. Diese Rahmen- bzw. Deckelebene fällt in den Ausführungsbeispielen mit der Zeichenebene nach den 1 und 2 zusammen. Man erkennt, dass vorliegend die mittige Standardplatte 5a mit einer umlaufenden Feder 8 ausgerüstet ist, die in eine ebenfalls umlaufende Nut 7 eingreift, die randseitig des Rahmens aus den Eckplatten 5b und den Füllplatten 5c, 5d gebildet wird. Zusätzlich sorgen die Verbindungsmittel 6 dafür, dass die fragliche Verbindung 7, 8 fixiert wird. Selbstverständlich kann dies auch dergestalt bewerkstelligt werden, dass zwischen Nut 7 und Feder 8 ein Adhäsivmittel für die notwendige Kopplung von einerseits der Standard-platte 5a mit andererseits dem Rahmen 5b, 5c, 5d sorgt. – Es versteht sich, dass die beschriebene Nut-/Federverbindung 7, 8 auch zur Kopplung der Eckplatten 5b sowie der Füllplatten 5c, 5d zu dem Rahmen 5b, 5c, 5d in dieser oder einer anderen Ausgestaltung eingesetzt werden kann.
  • Wie bereits einleitend beschrieben, ist die Verkleidung 5 nicht nur flächenvariabel, sondern im Rahmen des Ausführungsbeispiels auch höhenvariabel aufgebaut. Zu diesem Zweck verfügt die Verkleidung 5 hinsichtlich ihrer Höhenausdehnung über mehrere übereinander angeordnete Schichten 9, die man insbesondere in der 3 erkennt. Die einzelnen Schichten 9 lassen sich wiederum mit Hilfe durchgängiger Verbindungsmittel 6 miteinander koppeln. Dabei ist der Aufbau in der 3 sogar so gewählt, dass die Verkleidung 5 insgesamt über eine Schichtdicke D verfügt, welche einen Freiraum F zwischen einem kopfseitigen Ende des jeweiligen Sichtschenkels 2a, 4a und dem Befestigungsschenkel 2b, 4b überschreitet. Auf diese Weise kann der jeweilige Befestigungsschenkel 2b, 4b ausweislich der 3 in einer Nut 10 innerhalb der Verkleidung 5 aufgenommen werden bzw. wird der betreffende Befestigungsschenkel 2b, 4b entsprechend abgedeckt. Das erhöht die Brandschutzwirkung ernorm.
  • In der fraglichen 3 erkennt man zusätzlich noch zwei an dem jeweiligen Profil 2, 4 angebrachte Blähstreifen 11, welche einen Spalt S zwischen dem Revisionsrahmen 1 und dem Revisionsdeckel 3 beispielsweise im Brandfall verschließen. – Sowohl das Rahmenprofil 2 als auch das Deckelprofil 4 können nicht nur L-förmig im Querschnitt, sondern alternativ oder zusätzlich auch U-förmig oder T-förmig ausgeführt sein. Außerdem hat es sich als günstig erwiesen, wenn die jeweiligen Profile 2, 4 aus miteinander verbundenen Profilstücken aufgebaut sind. Diese in der 2 besonders zu erkennenden Profilstücke lassen sich problemlos beispielsweise durch Splinte miteinander zu einerseits dem Revisionsrahmen 1 und andererseits dem Revisionsdeckel 3 verbinden. Danach braucht lediglich die Verkleidung 5 am Revisionsdeckel 3 im Beispielfall angebracht zu werden, um die Revisionsvorrichtung insgesamt zu vervollständigen. Das kann auch nachträglich vor Ort geschehen.

Claims (10)

  1. Revisionsvorrichtung, insbesondere Revisionsabdeckung, mit einem Revisionsrahmen (1) mit Rahmenprofil (2) und einem hierin einsetzbaren Revisionsdeckel (3) mit Deckelprofil (4), und mit einer Verkleidung (5) für Revisionsrahmen (1) und/oder den Revisionsdeckel (3), dadurch gekenn zeichnet, dass die Verkleidung (5) wenigstens hinsichtlich ihrer Flächenausdehnung variabel und mehrteilig mit zumindest einer mittigen Standardplatte (5a) und randseitigen Eck- und/oder Füllplatten (5b; 5c, 5d) ausgebildet ist.
  2. Revisionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eck- und/oder Füllplatten (5b; 5c, 5d) zusammengenommen einen Rahmen (5b; 5c, 5d) für die mittige Standardplatte (5a) formen.
  3. Revisionsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Eck- und/oder Füllplatten (5b; 5c, 5d) eine in etwa gleiche Plattenstärke im Vergleich zur Standardplatte (5a) aufweisen.
  4. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Eck- und/oder Füllplatten (5b; 5c, 5d) an Befestigungsschenkeln (2b, 4b) des Rahmenprofils (2) und/oder Deckelprofils (4) fixiert sind.
  5. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Standardplatte (5a) und die Eck-/Füllplatten (5b; 5c, 5d) Stoß an Stoß liegen und/oder eine Verbindung, beispielsweise formschlüssige Verbindung (7, 8), eingehen.
  6. Revisionsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung (7, 8) als Nut-/Federverbindung (7, 8) ausgebildet ist, wobei sich Nut (7) und Feder (8) vorzugsweise in Rahmen- bzw. Deckelebene erstrecken.
  7. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung (5) zusätzlich hinsichtlich ihrer Höhenausdehnung mehrteilig aufgebaut ist und sich aus mehreren Schichten (9) zusammensetzt.
  8. Revisionsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten (9) durch beispielsweise formschlüssige Verbindungen (7, 8) und/oder durchgängige Verbindungsmittel (6) miteinander gekoppelt sind.
  9. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Revisionsrahmen (1) und/oder der Revisionsdeckel (3) aus miteinander verbundenen Profilstücken aufgebaut sind.
  10. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (2) und/oder das Deckelprofil (4) im Querschnitt L-, U- und/oder T-förmig ausgebildet sind.
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