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DE202007001490U1 - Springform mit einem spann- und spreizbaren Formrand - Google Patents

Springform mit einem spann- und spreizbaren Formrand Download PDF

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DE202007001490U1
DE202007001490U1 DE200720001490 DE202007001490U DE202007001490U1 DE 202007001490 U1 DE202007001490 U1 DE 202007001490U1 DE 200720001490 DE200720001490 DE 200720001490 DE 202007001490 U DE202007001490 U DE 202007001490U DE 202007001490 U1 DE202007001490 U1 DE 202007001490U1
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    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B3/00Parts or accessories of ovens
    • A21B3/13Baking-tins; Baking forms
    • A21B3/137Baking-tins; Baking forms with detachable side and bottom parts, e.g. springform

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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Abstract

Springform mit einem spann- und spreizbaren Formrand (22) zum Einspannen eines Formbodens (12), wobei der Formrand (22) zwei gegeneinander verschiebliche Spannenden (26a, 26b) und einen die Spannenden (26a, 26b) übergreifenden Spannverschluss (40) aufweist und der Spannverschluss (40) einen an einem der Spannenden (26b) schwenkbar gelagerten Hebel (50), einen am Hebel (50) schwenkbar gelagerten Spannbügel (52) und ein am anderen Spannende (26a) angeordnetes Halteelement (44) zum Ein- und Auskoppeln des Spannbügels (52) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannverschluß (40) am halteelementseitigen Spannende (26a) ein Anschlagmittel (46) aufweist, gegen das der Spannbügel (52) beim öffnenden Schwenken des Hebels (50) anschlägt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Springform mit einem spann- und spreizbaren Formrand zum Einspannen eines Formbodens, wobei der Formrand zwei gegeneinander verschiebliche Spannenden und einen die Spannenden übergreifenden Spannverschluß nach Art eines Bügelverschlusses aufweist, der einen an einem der Spannenden schwenkbar gelagerten Hebel, einen an dem Hebel schwenkbar gelagerten Spannbügel und ein an dem anderen Spannende angeordnetes Halteelement zum lösbaren Befestigen des Spannbügels aufweist.
  • Solche Springformen mit einem Formrand und einem in den Formrand eingespannten Formboden sind bekannt. Der Spannhebel des Spannverschlusses ist an dem einem Spannende schwenkbeweglich gelagert, während der am Spannhebel schwenkbeweglich angeordnete Spannbügel am anderen Spannende des Formrands an dem Halteelement, z.B. einem Haken, ein- oder ausgehängt werden kann. Da der Spannverschluß teilbar ist, können die Spannenden vollständig voneinander getrennt werden. Um den Formrand von einem noch auf dem Formboden befindlichen, fertig gebackenen Kuchen zu entfernen, muß zunächst der Hebel von einer am Formrand anliegenden Schließstellung zum Haken hin geschwenkt werden, wodurch der Spannbügel aus dem Haken ausrückt und damit der Spannverschluß geteilt wird. Anschließend müssen die beiden Formrandenden erfasst und auseinandergezogen werden. Die Spannenden sind mit Topflappen oder Backhandschuhen nur umständlich zu greifen und schwer festzuhalten, denn der noch heiße Kuchen erlaubt nur ein Halten der Formrandenden an einem schmalen oberen Randbereich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Springform mit einem Formrand und einem teilbaren Spannverschluß zu schaffen, bei der die Spannenden des Formrands komfortabler voneinander getrennt werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Spannverschluß am halteelementseitigen Spannende ein Anschlagmittel aufweist, gegen das der Spannbügel beim öffnenden Schwenken des Hebels anschlägt.
  • Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, daß der Spannbügel beim Umlegen des Hebels in die Öffnungslage am Anschlag zur Anlage kommt und hierdurch der Formrand ein Stück weit auseinander geschoben wird. Indem der Spannbügel in Umfangsrichtung beim Schwenken des Hebels gegen das Anschlagmittel drückt, werden die Spannenden auseinander geschoben und der Durchmesser des Formrands vergrößert sich hierdurch, so dass sich der Formboden vom Formrand löst und der Formboden mit dem Kuchen aus dem Formrand herausgehoben werden kann. Die zum Schwenken des Hebels nötige Hebelkraft ist dabei durch die Hebelwirkung kleiner als die auf den Anschlag wirkende Kraft, wodurch die Spannenden kontrolliert gegeneinander verschiebbar sind. Selbst wenn beim Schwenken des Hebels in dessen offene Stellung der Formrand nicht ausreichend weit gespreizt wird, um den Kuchen aus der Form zu heben, können die Spannenden jedenfalls erheblich leichter von Hand ergriffen und auseinandergezogen werden, da sich die Spannenden schon ein Stück weit voneinander und vom Kuchen entfernt haben.
  • Das Halteelement ist vorzugsweise als Haken mit einer Hakenöffnung zum Ein- und Aushängen des Spannbügels ausgebildet. Die Hakenöffnung weist zweckmäßig in Umfangsrichtung des Formrandes. Das Anschlagelement springt vorzugsweise in einem Abstand von der Hakenöffnung radial vom Formrand vor. Das Anschlagmittel und Halteelement können an einem Beschlagteil einstückig ausgebildet sein. Natürlich ist es auch möglich, das Anschlagmittel und das Halteelement als separat am Formrand befestigte Teile auszubilden. Vorzugsweise ist das Anschlagmittel in Form einer vom Beschlagteil und damit vom Formrand abstehende Lasche ausgeführt. Der Haken kann einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt haben. Eine solche U-förmige Ausgestaltung des Hakens hat den Vorteil, daß nach dem Einhängen des Spannbügels beim Verschließen des Formrands der eingehängte Teil des Spannbügels durch einen Schenkel des Hakens zumindest teilweise übergriffen ist, so dass das im Haken aufgenommene Spannbügelteil nicht unbeabsichtigt herausrutschen kann.
  • Um beim Öffnen des Spannhebels die Spannenden möglichst weit auseinander zu schieben, ist der Abstand zwischen dem Haken und dem Anschlag möglichst gering und insbesondere kleiner als der Abstand zwischen der Schwenkachse des Griffs und der Schwenkachse des Spannbügels.
  • Der Haken und der Anschlag können im wesentlichen gleich weit vom Formrand abstehen. Der Anschlag kann dabei etwa senkrecht, also radial vom Formrand abstehen oder leicht in Richtung des Hakens geneigt sein. Alternativ kann das Anschlagsmittel in eine Handhabungslasche übergehen, die dann vorzugsweise weiter vom Formrand absteht als der Haken, um beim Öffnen der Form als Handhabungsteil zu dienen. Die Handhabungslasche kann vom Formrand schräg geneigt abstehen.
  • Das Anschlagmittel kann mit einem sich beabstandet zum Formrand erstreckenden Sicherungsschenkel versehen sein, der beim Anschlag des Spannbügels den anschlagenden Spannbügelteil übergreift. Der Sicherungsschenkel kann etwa parallel zum Formrand verlaufen und sich bis über das Halteelement erstrecken, wobei sich zwischen dem Sicherungsschenkel und dem Haltelement ein Schlitz ausbildet, durch den der Spannbügel zum Aus- bzw. Einhängen führbar ist.
  • Der Spannbügel kann entweder als im Wesentlichen geschlossene Drahtschlaufe oder als Drahtangel mit einem freien Drahtende ausgeführt sein. Falls der Spannbügel als Drahtangel mit einem freien, sich parallel zur Schwenkachse des Spannbügels verlaufenden Drahtende ausgeführt ist, ist dieses zweckmäßig vertikal beweglich am Hebel geführt. Das Haltelement weist dann vorzugsweise eine hülsenartige Öffnung auf, in die das freie Drahtende einsteckbar ist, womit dann die Drahtangel durch vertikales Verschieben in das Halteelement ein- und aushängbar ist. Durch die Hülsenartige Gestaltung des Halteelements wirkt dieses auch als Anschlagelement, nämlich beim Schließen des Hebels als Haltelement und beim Öffnen des Hebels als Anschlag. Das Halteelement begrenzt bei Verwendung einer Drahtangel vorzugsweise die Beweglichkeit des eingehangenen freien Drahtendes in Umfangsrichtung sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen des Spannhebels.
  • Der Formrand kann aus mindestens zwei gelenkig miteinander verbundenen Formrandteilen bestehen, die an Gelenkenden schwenkbeweglich miteinander verbunden sind. Dies hat den Vorteil, daß der Formrand beim Öffnen des Spannverschlusses nicht aufgebogen werden muß, dass also keine durch die Federsteifigkeit des Formrands bedingten Rückstellkräfte auftreten. In einer solchen Ausgestaltung können die Formrandteile nach dem Teilen des Spannverschlusses und Auseinanderschieben der Spannenden ganz leicht auseinandergeschwenkt werden, d.h. der Formrand kann kräfte- bzw. spannungsfrei aufklappen. Ein Kuchen kann durch den dann radial weit geöffneten Formrand bequem vom Formboden abgenommen werden. Der Formrand kann dabei in besonders einfacher Weise seitlich vom Backwerk entfernt werden. Ferner ist es möglich, den Formrand so im aufgeklappten Zustand auch im Bereich der Spannenden einfach zu reinigen, da die Spannenden nicht die Neigung haben, sich von selbst wieder in die Schließstellung zu begeben. Die Formrandteile sind vorzugsweise an ihren Gelenkenden jeweils mittels eines Scharniers verbunden. Das Scharnier ist zweckmäßig an der dem Backwerk abgewandten Außenseite des Formrands angeordnet und verbindet dabei die benachbarten Gelenkenden. In bevorzugter Ausgestaltung ist der Formrand durch genau zwei Formrandhälften als Formrandteile gebildet. Dadurch weist jede Formrandhälfte ein Spannende und ein dem Spannende gegenüberliegendes Gelenkende auf. Der Formrand kann sich vom Formboden konisch aufweiten. Springformen mit einem derartigen Formrand werden auch als Springbleche bezeichnet. Bei dieser Ausgestaltung ist die Aufklappbarkeit des Formrands von besonderem Vorteil, da der Formrand allein durch Aufklappen vom Backwerk gelöst werden kann, ohne daß der Formrand über das Backwerk gehoben werden muß. Alternativ kann der Formrand zy lindrisch vom Formboden aufragen. Die Springform kann eine "klassische" runde Form haben oder auch oval geformt sein oder einen etwa polygonalen Grundriß haben.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, worin eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand eines Beispiels näher erläutert ist. Es zeigt:
  • 1 eine Springform nach der Erfindung mit einem geöffneten Formrand mit einem Spannverschluß in einer perspektivischen Ansicht;
  • 2 den Spannverschluß nach 1 in einer Vorderansicht;
  • 3 den Spannverschluß nach 2 in einer Draufsicht längs der Linie III;
  • 4 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Spannverschlusses in einer Draufsicht;
  • 5 den Gegenstand der 4 in einer seitlichen Schnittansicht an einem schematisch dargestellten Formrand;
  • 6 den Gegenstand der 5 im Schnitt gemäß 5 in einer anderen Stellung;
  • 7 eine weitere Stellung des Spannverschlusses ähnlich der 5 und 6;
  • 8 eine weiteres Ausführungsbeispiel eines Spannverschlusses in einer Vorderansicht; und
  • 9 den Gegenstand gemäß 8 in einer Draufsicht.
  • 1 zeigt eine in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete Springform, die im wesentlichen aus einem Formboden 12 und einem Formrand 22 besteht. Der Formboden 12 weist ein kreisförmiges Bodenteil 14 auf, das an seinem Umfang von einem tiefer als das Bodenteil 14 liegenden Griffrand 15 unter Bildung einer dazwischenliegenden Rille 16 begrenzt ist. Die Rille 16 ist innenseitig über eine vom Bodenteil 14 steil abfallende Innenschulter 18 begrenzt und geht außen in eine den Griffrand bildende Außenschulter 20 über. Der mit seiner unteren Randkante 19 in die Rille 16 einsetzbare Formrand 22 ist in 1 in einem geöffneten Zustand dargestellt. Der Formrand 22 und der Formboden 12 sind aus Blech gefertigt. Der Formboden 12 ist schnittfest versiegelt, insbesondere emailliert, und der Formrand ist an seiner Innenseite antihaftbeschichtet.
  • Der Formrand besteht beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei schwenkbeweglich miteinander verbundenen Formrandhälften 24 und 26. Die eine Formrandhälfte 24 hat ein erstes Gelenkende 28a und ein erstes Spannende 26a. Entsprechend hat die andere Formrandhälfte 24b ein zweites Spannende 26b und ein zweites Gelenkende 28b. An den Gelenkenden 28a, 28b sind die Formrandhälften 24a, 24b mit einem Scharnier 30 gelenkig miteinander verbunden, das als Beschlagteil mit vier Nieten 32 an den Außenseiten der Formrandteile 24a, 24b befestigt ist. Im geschlossenen Zustand des Formrands sind die Spannenden 26a und 26b überlappend aneinander geführt, wobei die oben und unten umgebördelten Wulste der Formrandhälften 24a, 24b ineinander fassen.
  • An den Spannenden 26a, 26b ist ein in seiner Gesamtheit mit 40 bezeichneter Spannverschluß angeordnet, der in zwei Spannverschlußhälften 40a, 40b teilbar ist, die den jeweiligen Spannenden 26a, 26b zugeordnet sind. Die am ersten Spannende 26a angeordnete Spannverschlußhälfte 40a besteht dabei aus einem Beschlagteil 42 (siehe auch 2 und 3), das an seinem zum zweiten Spannteil 26b hinweisenden Ende eine zu einem Haken 44 mit einer Hakenöffnung 45 umgeformte Zunge aufweist. An seinem anderen Ende ist das Beschlagteil 42 mit einer von der Formrandhälfte 24a abstehenden Handhabungslasche 47 versehen, die zur leichten Handhabung der Form an dieser Formrandhälfte 24a dient. Die Lasche 46 steht schräg und vom Haken 44 weggeneigt vom Formrand 22 ab. Beabstandet vor der Hakenöffnung 45 ragt ein Anschlagmittel 46 in Radialrichtung auf. Das Anschlagmittel 46 ragt im wesentlichen in Radialrichtung bis zur Höhe des Hakens 44 auf. Die Lasche 46, der Haken 44 und der Anschlag 46 sind an dem Beschlagteil 42 einstückig ausgebildet. Der Haken 44 hat einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt. Der Anschlag 47 ist durch eine rechteckige Zunge des Beschlagteils 42 gebildet, die von dem am Formrand 22 anliegenden Teil des Beschlags 42 gebogen ist.
  • Die andere Spannverschlußhälfte 40b wird durch einen Bügelverschluß gebildet, der einen an der zugehörigen Formrandhälfte 24b angenieteten Beschlag 48 aufweist, der mit einem aufragenden Steg 49 versehen ist. An dem Steg 49 ist ein Spannhebel 50 mit einem Spannhebelfuß 51 schwenkbeweglich gelagert. Der Spannhebelfuß 51 weist dazu eine zu einer Öse gebogene Zunge 54 auf, die durch einen Schlitz im Steg 49 greift. Am Spannhebel 50 ist im Abstand vom Spannhebelfuß 51 eine Drahtschlaufe als Spannbügel 52 schwenkbeweglich angeschlossen, der mit seinem freien Ende in den Haken 44 am anderen Spannende 26a einhaken kann. Der als Griff dienende Spannhebel 50 weist zwei Halteösen 53 auf, in die die Drahtschlaufe 53 eingehängt ist. Die Drahtschlaufe 52 ist sechseckig geformt und ist an einer Seite des Sechsecks von den Halteösen 53 umgriffen. Die Schwenkachsen des Spannbügels 52 und des Spannhebels 50 sind mit H und B gekennzeichnet. Der Spannhebel 50 dient zusammen mit dem Spannbügel als Handhabungsteil zur Betätigung des Spannverschlusses 40 und zum Öffnen bzw. Schließen des Formrandes 22.
  • Falls der Spannverschluß 40 sich in der in 2 und 3 gezeigten, geschlossenen Lage befindet, ist die Drahtschlaufe 52 in den Haken 44 eingehängt, der eine Seite der Drahtschlaufe 52 teilweise umgreift. Wenn der Spannhebel 50 aus der geschlossenen Stellung zum Beschlagteil 42 hin geschwenkt wird, rückt die Drahtschlaufe durch die Hakenöffnung 45 aus dem Haken 44 aus und es bewegt sich die vormals eingehängte Seite der Drahtschlaufe 52 in Umfangsrichtung bis diese Spannbügelseite an der Anschlagszunge 46 anschlägt und zur Anlage kommt. Beim weiteren Öffnen des Spannhebels 50 drückt die Drahtschlaufe 52 gegen den Anschlag 46 und schiebt die beiden Spannenden 26a, 26b auseinander, wodurch der Formrand 22 gespreizt wird. Das Anschlagmittel 46 bildet somit ein Widerlager für den Spannbügel 52, ohne daß die Spannenden manuell auseinander gezogen werden müssen. Indem der Spannbügel 52 beim Schwenken des Hebels gegen die Lasche 46 drückt, werden die Spannenden 26a, 26b gegeneinander verschoben und der Durchmesser des Formrands wird geweitet, so daß der sich der Formboden 12 vom Formrand 22 löst. Da die Spannenden 26a, 26b schon teilweise durch Schwenken des Hebels 50 gegeneinander verschoben und der Formboden 12 nicht mehr im Formrand 22 eingespannt ist, lassen sich die Spannenden 26a, 26b leicht auseinanderziehen. Der Formrand 22 kann dann aufgeklappt werden und der Formboden mit dem Kuchen aus dem Formrand genommen werden. Die Hebelwirkung des Spannhebels 50 erleichtert das Auseinanderschieben der Spannenden 26a, 26b im Gegensatz zum manuellen Auseinanderziehen der Spannenden 26a, 26b.
  • In den 4, 5, 6 und 7 ist ein in seiner Gesamtheit mit 140 bezeichneter Spannverschluß dargestellt. In den 5, 6 und 7 ist der Spannverschluß 140 mit Nieten an einem Formrand 122 befestigt, der nur als Segmentbogen angedeutet ist. Der Spannverschluß 140 weist ein angenietetes Beschlagteil 148 und einen daran schwenkbar gelagerten Spannhebel 150 mit einem Spannhebelfuß 151 und einer Drahtschlaufe 152 auf. Die Ausgestaltung dieser Bestandteile des Spannverschluß 140 entspricht der Ausgestaltung der in den 1, 2 und 3 gezeigten Bestandteile 48, 50, 51 und 52, weshalb auf deren Beschreibung verwiesen wird.
  • Der Spannverschluß 140 weist ferner ein am Formrand mit zwei Nieten befestigtes, im wesentlichen rechteckiges Beschlagteil 142 auf, das im Unterschied zum in den 2 bis 4 gezeigten Beschlagteil 42 keine Handhabungslasche hat. Das Beschlagteil 142 ist an seiner dem Beschlagteil 148 zugewandten Längsseite mit einem im Querschnitt U-förmigen Haken 144 versehen, der eine Hakenöffnung 145 aufweist. Vor dem Haken 144 ist aus dem Beschlagteil eine Lasche 146 aufragend umgebogen, die im wesentlichen in Radialrichtung vom Formrand 122 absteht. Die Lasche 146 ist in Längsrichtung des Beschlagteils 142 zwischen den beiden Nietöffnungen 143 und vor dem Haken 144 ausgebildet. Die Lasche 146 und der Haken 144 stehen im wesentlichen gleich weit vom Formrand 122 ab. Der Haken 144 hat einen zur Lasche 146 weisenden Schenkel 147. Der Schenkel 147 und die Lasche 146 begrenzen einen Schlitz 149, durch den der Spannbügel 152 geführt werden kann, wie in den 5, 6 und 7 in einer zeitlichen Abfolge dargestellt ist. Der Schlitz 149 ist nur wenig breiter als der Drahtdurchmesser der Drahtschlaufe 152. Um die Drahtschlaufe 152 leichter in den Schlitz einführen zu können, ist der äußere Randbereich der Lasche 146 schräg abgewinkelt ausgebildet und von dem Schenkel 147 abgewandt. Da der Abstand des Hakens 144 und des durch die Lasche 146 gebildeten Anschlags klein ist, liegen die Raststellung des Drahtbügels 152 am Haken 144 beim Spannen des Verschlusses 144 und die Anschlagstellung des Drahtbügels 152 am Anschlag 146 nahe beieinander, wodurch beim Öffnenen des Spannhebels 150 die nicht dargestellten Formrandenden besonders weit auseinander geschoben werden und der Formrand 122 weiter gespreizt wird als in dem in den 1 bis 3 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel.
  • In den 8 und 9 ist ein drittes Ausführungsbeispiel eines Spannverschlusses dargestellt. Der Spannverschluß 240 weist ein Beschlagteil 248 und einen am Beschlagteil 248 schwenkbar gelagerten Spannhebel 250 auf und hat ferner eine am Spannhebel 250 schwenkbar gelagerte Drahtangel 252 sowie ein Beschlagteil 242. Die Drahtangel 252 hat eine Griffschlaufe 252a, einen anschließenden, sich zum Formrand 222 in Axialrichtung erstreckenden Halteabschnitt 252b, einen zum Beschlagteil 242 hin reichenden Armabschnitt 252c und ein sich zum Halteabschnitt parallel erstreckendes freies Ende 252d. Am Spannhebel 250 ist mittig ein Haltesteg 253 ausgebildet, der den Halteabschnitt 252b der Drahtangel 252 umgreift. Das Beschlagteil 242 ist an dem dem anderen Beschlagteil 248 zugewandten Ende mit einer zu einer Hülse 246 umgebogenen Zunge versehen. Zum Öffnen und Schließen des Spannverschlusses 240 dient die Griffschlaufe 252a als Handhabungsteil und die Drahtangel 252 ist mit dem Halteabschnitt 252b in Axialrichtung am Spannhebel 250 führbar, wodurch das freie Ende 252d von unten in die Hülse 246 einsteckbar ist. Das eingesteckte Ende 252d ist von der Hülse 246 umgriffen und damit in Um fangsrichtung in seiner Beweglichkeit begrenzt. Die Hülse 246 bildet daher beim Öffnen des Spannhebels 250 einen Anschlag für das Ende 252d der Drahtangel 252, wodurch der Formrand 222 beim Öffnen des Spannverschlusses 240 ein Stück weit aufgespreizt wird. Anschließend kann der Spannverschluß 240 mit seinem Halteabschnitt 252b gegenüber dem Haltesteg axial verschoben werden, so dass das vergelichsweise kurze, freie Ende 252d außer Eingriff mit der Hülse 246 gelangt; wodurch die beiden Spannenden des Formrands 222 nicht länger miteinander verbunden sind und somit problemlos weiter geöffnet werden können.

Claims (17)

  1. Springform mit einem spann- und spreizbaren Formrand (22) zum Einspannen eines Formbodens (12), wobei der Formrand (22) zwei gegeneinander verschiebliche Spannenden (26a, 26b) und einen die Spannenden (26a, 26b) übergreifenden Spannverschluss (40) aufweist und der Spannverschluss (40) einen an einem der Spannenden (26b) schwenkbar gelagerten Hebel (50), einen am Hebel (50) schwenkbar gelagerten Spannbügel (52) und ein am anderen Spannende (26a) angeordnetes Halteelement (44) zum Ein- und Auskoppeln des Spannbügels (52) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannverschluß (40) am halteelementseitigen Spannende (26a) ein Anschlagmittel (46) aufweist, gegen das der Spannbügel (52) beim öffnenden Schwenken des Hebels (50) anschlägt.
  2. Springform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement als Haken (44) mit einer Hakenöffnung (45) zum Ein- und Aushängen des Spannbügels (52) ausgebildet und das Anschlagmittel (46) beabstandet vor der Hakenöffnung (44) vom Formrand absteht.
  3. Springform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagmittel (46) und der Haken (44) an einem Beschlagteil (42) einstückig ausgebildet sind.
  4. Springform nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagmittel (46) als eine vom Formrand (22) abstehende Lasche ausgeführt ist.
  5. Springform nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (44) einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt hat.
  6. Springform nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Haken (44) und dem Anschlagmittel (46) kleiner als der Abstand zwischen der Schwenk achse (H) des Hebels (50) und der Schwenkachse (B) des Spannbügels (52) ist.
  7. Springform nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (44) und das Anschlagsmittel (46) im wesentlichen gleich weit vom Formrand (22) abstehen.
  8. Springform nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagsmittel (46) als Handhabungslasche ausgebildet ist.
  9. Springform nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagmittel mit einem sich in Richtung des Hakens erstreckenden Sicherungsschenkel versehen ist.
  10. Springform nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsschenkel das Haltelement zumindest teilweise übergreift.
  11. Springform nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbügel (52) als Drahtschlaufe ausgeführt ist.
  12. Springform nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbügel als Drahtangel mit einem freien Drahtende ausgeführt ist.
  13. Springform nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtangel vertikal beweglich am Hebel geführt ist und durch vertikales Verschieben in das Haltelement ein- und aushängbar ist, wobei das Haltelement einen Abschnitt der Drahtangel umgreift und somit den Anschlag bildet.
  14. Springform nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Formrand (22) aus mindestens zwei gelenkig miteinander verbundenen Formrandteilen (24a, 24b) besteht, die an Gelenkenden (28a, 28b) schwenkbeweglich miteinander verbunden sind.
  15. Springform nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Formrandteile (24a, 24b) an ihren Gelenkenden (28a, 28b) jeweils mittels mindestens eines Scharniers verbunden sind.
  16. Springform nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier an der dem Backwerk abgewandten Außenseite des Formrands (22) angeordnet ist.
  17. Springform nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Formrandteile (24a, 24b) des Formrands (22) aus genau zwei Formrandhälften bestehen.
DE200720001490 2007-01-26 2007-01-26 Springform mit einem spann- und spreizbaren Formrand Expired - Lifetime DE202007001490U1 (de)

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