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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Trennwand, insbesondere eine Duschtrennwand,
gemäß den im
Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
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Aus
der
EP 1 460 220 A2 ist
eine derartige als Duschtrennwand ausgebildete Trennwand mit einem
schwenkbaren Türelement
bekannt, welches mittels wenigstens eines Scharniers mit einem feststehenden
Wandelement schwenkbar gekoppelt ist. Das Scharnier enthält ein erstes
mit dem Türelement verbundenes
Scharnierteil sowie ein zweites mit dem feststehenden Wandelement
verbundenes Scharnierteil, wobei zur Kopplung der beiden Scharnierteile
ein Scharnierbolzen vorgesehen ist. In einer ersten Position oder
Nullstellung wird mittels des Türelements
ein Durchgang beispielsweise von außen in einen Duschinnenraum
bzw. umgekehrt, abgesperrt. Nach zumindest teilweise Aufschwenken
des Türelements
in eine zweite Position wird der Durchgang zumindest teilweise freigegeben.
In der ersten Position wird die Unterkante des Türelements mittels eines Dichtelements
zum Boden hin oder zu einem Wannenrand hin abgedichtet. Beim Schwenken
des Türelements
können
Probleme hinsichtlich der etwaigen Beschädigung des Dichtelements auftreten.
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Daher
ist beispielsweise aus der
EP
1 243 213 A2 eine Duschtrennwand bekannt, deren Türelement
im Bereich einer vertikalen Längskante
ein Gelenkprofil aufweist. Am oberen Ende des Gelenkprofils ist
eine obere Lageranordnung mit einem den Längsbereich übergreifenden Lagerarm vorgesehen. Weiterhin
ist unterhalb der Unterkante des Türelements eine untere Lageranordnung
vorgesehen, welche mittels eines Lagerzapfens mit dem genannten Gelenkprofil
gekoppelt ist. Die untere Lageranordnung enthält ein auf einem Wannenrand
oder Boden angeordnetes Lagerelement mit einer Ausnehmung, in welche
ein mit dem Gelenkprofil verbundener Zapfen mittels Nocken eingreifen
kann, um bestimmte Schwenkpositionen, beispielsweise die vorgenannte erste
Position und/oder die zweite Position vorzugeben. Das Türelement
wird beim Schwenken entsprechend seiner Drehwinkelposition angehoben
oder abgesenkt. Die genannte untere Lageranordnung ist frei zugänglich,
und es besteht die Gefahr von Funktionsstörungen infolge von Verschmutzung
oder in die Lageranordnung gelangende Fremdkörper. Ferner weist der Schwerpunkt
des Türelements
zu der genannten unteren Lageranordnung einen recht großen Abstand
bzw. Hebelarm auf, so dass auf die Lageranordnung und deren Ausnehmungen
sowie Nocken ein erhebliches Drehmoment einwirkt, wodurch eine massive
und großvolumige
Ausbildung der Lageranordnung bedingt ist.
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Hiervon
ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die genannte
Trennwand mit einem geringen konstruktiven Aufwand dahingehend weiterzubilden,
dass bei einfacher Bauweise und mit geringem Bauvolumen das Türelement
beim Schwenken angehoben bzw. abgesenkt werden kann. Hierzu sollen
möglichst
wenige und ein geringes Bauvolumen erfordernde Bauteile erforderlich sein,
um den Fertigungs- und Montageaufwand zu reduzieren. Des weiteren
sollen die eingangs aufgezeigten Nachteile vermieden werden. Auch
soll der Materialeinsatz auf ein Minimum reduziert werden, wobei
zudem den insbesondere bei Duschtrennwänden wichtigen Designanforderungen
in einfacher Weise entsprochen werden soll.
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Die
Lösung
dieser Aufgabe erfolgt gemäß den im
Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
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Die
vorgeschlagene Trennwand zeichnet sich aufgrund der Integration
der Hebemechanik in das Scharnier durch eine einfache und gleichwohl funktionssichere
Konstruktion aus. Die Hebemechanik, welche beim Aufschwenken des
Türelements aus
der ersten Position ein Anheben bewirkt und beim Zurückschwenken
ein Absenken ermöglicht,
ist in bevorzugter Weise innerhalb einer gleichfalls in das Scharnier
integrierten Abdeckung angeordnet und somit gegen äußere Einwirkungen
geschützt. Das
Türelement
enthält
im Scharnierbereich an seiner vertikalen Längskante eine Ausnehmung, in
welche die Hebemechanik und die in zweckmäßiger Weise vorgesehene Abdeckung
zumindest teilweise angeordnet sind und/oder eingreifen. Sofern
das Wandelement ähnlich
dem Türelement
als eine Platte und als ein feststehendes Trennelement der Trennwand
ausgebildet ist, kann alternativ die genannte Ausnehmung auch im
Bereich der vertikalen Längskante
des Trennelements angeordnet sein. Wird das feststehende Wandelement
durch eine Raumwand, insbesondere eines Bade- oder Duschraumes,
gebildet, so ist hingegen die genannte Ausnehmung ebenso wie das
erste Scharnierteil dem schwenkbaren Türelement zugeordnet, so ist
das zweite Scharnierteil zweckmäßig als
ein mit der Raumwand verbindbares Winkelstück ausgebildet, dessen Scharnierarm
zusammen mit der Hebemechanik in die zugeordnete Ausnehmung des
Türelements
eingreift.
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Zur
Kopplung des ersten mit dem Türelement
verbundenen Scharnierteils mit dem zweiten Scharnierteil ist bevorzugt
ein Bolzen vorgesehen, welcher im Bereich der genannten Ausnehmung
angeordnet ist. Die Hebemechanik enthält zwei miteinander korrespondierende
Hebekörper
und/oder Lagerelemente und Druckelemente, welche mittelbar oder
unmittelbar mit dem ersten Scharnierarm bzw. dem zweiten Scharnierarm
drehfest verbunden sind. Die genannten Hebekörper besitzen einander zugeordnete
Schrägflächen, Kurventeile
oder dergleichen, welche derart aneinander liegen, dass beim Schwenken
des Türelements
dieses angehoben bzw. abgesenkt wird. Die Trennwand enthält bevorzugt
zwei beabstandet zueiander angeordnete Scharniere mit der integrierten
Hebemechanik. Somit werden die Kräfte auf die beiden Hebemechaniken verteilt,
so dass diese im Vergleich mit einer einzigen Hebemechanik für wesentlich
niedrigere Belastungen ausgelegt werden können und im Ergebnis ein erheblich
reduziertes Bauvolumen aufweisen. Des weiteren sind die beiden Scharniere
vorteilhaft in vorgegebenen Abständen
unterhalb der Oberkante des Türelements
bzw. oberhalb der Unterkante des Türelements angeordnet. Es hat
sich als zweckmäßig erwiesen,
die Scharniere wenigstens in einem Abstand von 5% zur Oberkante
bzw. zur Unterkante anzuordnen, wobei der Abstand zweckmäßigerweise
bis 30% von der Oberkante bzw. Unterkante vorgegeben wird.
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Ferner
sind in bevorzugter Weise das Scharnier einschließlich der
Hebemechanik derart ausgebildet, dass das Türelement aus der ersten Position, welche
auch als Nullstellung bezeichnet wird, in beide Richtungen schwenkbar
bzw. pendelbar ist, und zwar vorteilhaft jeweils bis 90°, insbesondere
bis 100°,
ggf. auch darüber,
so dass das Türelement
insgesamt über
einen Winkel von mindestens 180°,
vorteilhaft 200° und
ggf. auch darüber
schwenkbar ist. Das Türelement
kann somit in zwei der genannten zweiten Positionen zur Freigabe
des Durchgangs geschwenkt werden. Dies bedeutet bei Ausbildung einer
Duschtrennwand, dass das Türelement
bedarfsweise nach innen in den Duschinnenraum oder nach außen in einen
Außenraum
aufgeschwenkt werden kann. In der einen oder in beiden zweiten Positionen kann
das Türelement
in vorteilhafter Weise arretiert werden, insbesondere durch entsprechende
Ausbildung und Abstimmung der Hebekörper. Ferner sei festgehalten,
dass aufgrund der Abdeckung und insbesondere der Anordnung der Hebemechanik
innerhalb der Abdeckung die Hebemechanik unsichtbar für einen
Anwender oder Benutzer ist, wodurch in zweckmäßiger Weise den Forderungen
an die Sicherheit und/oder das Design der Trennwand und insbesondere
deren Scharnier entsprochen wird. Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen,
die Abdeckung im wesentlichen und/oder zumindest näherungsweise
zylindrisch auszubilden, wodurch nicht nur ein gutes ansprechendes
Design ermöglicht
ist, sondern auch eine kompakte Bauweise erreicht ist.
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Besondere
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen sowie
der weiteren Beschreibung angegeben.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhang der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne
dass insoweit eine Beschränkung
erfolgt. Es zeigen:
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1 perspektivisch
eine Detaildarstellung der Trennwand im Bereich des Scharniers,
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2 in
einer seitlichen Ansicht das Scharnier in angehobener Position des
ersten Scharnierteils,
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3 eine
Detaildarstellung ähnlich 1, jedoch
ohne Abdeckkappe,
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4 eine
Detaildarstellung ähnlich 1 einer
besonderen Ausführungsform.
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1 zeigt
ein Detail der Trennwand mit einem schwenkbaren Türelement 2 und
einem feststehenden Wandelement 4, bezüglich welchem das Türelement 2 um
eine im wesentlichen vertikale Schwenkachse 6 schwenkbar
angeordnet bzw. gelagert ist. Die Trennwand enthält bevorzugt zwei derartige
Scharniere 8, welche in einem vorgegebenen Abstand über der
Unterkante des Türelements 2 bzw. unterhalb
der Oberkante des Türelements 2 jeweils angeordnet
sind. Zweckmäßig sind
die beiden Scharniere übereinstimmend
ausgebildet und die nachfolgenden Erläuterungen gelten für jedes
dieser Scharniere. Das Scharnier 8 enthält ein erstes Scharnierteil 10 und
ein zweites Scharnierteil 12, welche zur Vorgabe der Schwenkachse 6 miteinander
gekoppelt sind, insbesondere mittels eines Bolzens, welcher sich
innerhalb einer Abdeckkappe 14 befindet. Das erste Scharnierteil 12 ist
an der hier sichtbaren Außenseite
des Türelements 2 in
geeigneter Weise befestigt, bevorzugt mittels eines auf der hinter
der Zeichenebene und an der Rückseite
des Türelements 2 angeordneten
Verbindungselements 16, wobei das Türelement 2 zwischen
dem ersten Scharnierteil 10 und dem Verbindungselement 16 festgespannt
ist. Das Verbindungselement 16 ist gemäß Zeichnung, ebenso wie das
erste Scharnierteil 10, plattenförmig ausgebildet, wobei mittels
geeigneten Befestigungselementen, wie Schrauben oder dergleichen,
das erste Scharnierteil 10 mit dem Verbindungselement 16 verbunden
ist. Auch kann das Verbindungselement 16 grundsätzlich als
Schraube ausgebildet sein, deren Schraubenkopf flächenbündig mit
der Rückseite
des Türelements 2 angeordnet
ist und durch entsprechende Bohrungen oder Ausnehmungen des Türelements 2 hindurch
mit dem ersten Scharnierteil 10 verbunden ist. Auch kann
das erste Scharnierteil 10 eine von der hier dargestellten
rechteckigen Form abweichende Kontur oder andere Ausgestaltungen
der Oberfläche
oder entsprechende Abdeckungen mit dem gewünschten Design aufweisen.
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Entsprechend
dem ersten Scharnierteil ist das zweite Scharnierteil 12 mit
dem feststehenden Wandelement 4 verbunden, insbesondere
mit einem weiteren Verbindungselement 18 an dessen Rückseite.
Für das
weitere Verbindungselement und dessen Kopplung mit dem zweiten Scharnierteil 10 gelten
die Erläuterungen
zum ersten Verbindungselement 16 analog. Ferner kann das
zweite Scharnierteil 12 entsprechend dem ersten Scharnierteil 10 angeordnet
und/oder ausgebildet sein. Das zweite Scharnierteil 12 enthält einen
Scharnierarm 20, welcher in eine zweckmäßig rechteckförmige Aus nehmung 22 des
ersten Scharnierteils 10 eingreift, wobei sein hier nicht
sichtbares Ende von der Abdeckkappe 14 umgeben ist. Der
die Schwenkachse 16 definierende Bolzen oder ein sonstiges
Kopplungselement greift einerseits in das genannte Ende des Scharnierarms und
andererseits in korrespondierend angeordnete Lagerelemente 24, 26 des
zweiten Scharnierteils 12 ein. Bei der hier dargestellten
Ausführungsform
sind die Lagerelemente 24, 26 als zum zweiten
Scharnierteil 12 ausgerichtete Schenkel des ersten Scharnierteils 10 ausgebildet
oder in diesen enthalten oder mit diesen verbunden. Die genannten
Lagerelemente bzw. Schenkel 24, 26 begrenzen unten
und oben die Ausnehmung 22 des ersten Scharnierteils 10.
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Im
Kopplungsbereich der beiden Scharnierteile 10, 12 und/oder
im Bereich der Schwenkachse 6 ist eine Hubmechanik angeordnet,
weiche in vorteilhafter Weise von der Abdeckkappe 14 umgeben
und von dieser gegen äußere Einwirkungen
geschützt
ist. Die Abdeckkappe 14 besitzt bevorzugt eine im wesentlichen
zylindrische und/oder zur Scharnierachse 6 koaxiale Außenfläche, so
dass problemlos ein Dichtelement 28 am zweiten Scharnierteil 12 derart vorgesehen
sein kann, dass zumindest in der ersten Position des Türelements 2 eine
Abdichtung im Bereich der Ausnehmung 22 in Kombination
mit der Abdeckkappe 14 vorgegeben ist. Die Abdeckkappe 14 enthält einen,
vorteilhaft an der Unterseite offenen Schlitz 30, durch
welchen der Scharnierarm 20 in den Innenraum der Abdeckkappe 14 hineinragt.
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Das
Scharnier 8 ist bevorzugt derart ausgebildet und angeordnet,
dass die Schwenkachse 6 in einer im wesentlichen vertikalen
Ebene liegt, welche durch das Türelement 2 verläuft. Hierbei
enthält
das Türelement 2 im
vertikalen Randbereich, welcher dem zweiten Scharnierteil 12 zugewandt
ist, eine Ausnehmung 32, welche in Richtung zum zweiten Scharnierteil 12 bevorzugt
offen ausgebildet ist. In diese Ausnehmung 32 greifen die
Abdeckkappe 14 und/oder die innerhalb desselben angeordnete
Hubmechanik und/oder die Kopplungselemente der beiden Scharnierteile
zumindest teilweise hinein. Des weiteren ist zwischen den einander
gegenüberliegenden
vertikalen Stirnkanten des Türelements 2 und
dem Wandelement 4 eine durchgehende Dichtleiste 34 angeordnet,
welche im Bereich des Scharniers vorteilhaft gemäß Zeichnung hinter dem Scharnierarm 20 liegt,
so dass zumindest in der ersten Position des Türelements, in welcher der Durchgang
der Trennwand mittels des Türelements 2 verschlossen ist,
eine funktionssichere Abdichtung gegeben ist.
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Die
innerhalb der Abdeckkappe 14 vorgesehene Hubmechanik enthält als Hebekörper ein
mit dem ersten Scharnierteil 10 drehfest verbundenes Lagerelement
und ferner ein mit dem zweiten Scharnierteil 12 drehfest
verbundenes Druckelement, wobei auf diesem das Lagerelement aufliegt.
Die Hebekörper
bzw. das Lagerelement und das Druckelement weisen miteinander korrespondierende
Auflagenflächen
derart auf, dass das Türelement 2,
und zwar ausgehend von der hier dargestellten ersten Position, beim
Aufschwenken um die Schwenkachse 6 um einen vorgegebenen
Betrag in Richtung des Pfeiles 36 nach oben bewegt wird.
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Das
Scharnier 8 ist in vorteilhafter Weise derart ausgebildet
und/oder mit der Trennwand verbunden, dass das Türelement 2 sowohl
nach außen,
also gemäß Zeichnung
aus der Zeichenebene nach vorn heraus, als auch nach innen, beispielsweise
in einen Duschinnenraum, also gemäß Zeichnung hinter die Zeichenebene,
um vorgegebene Winkel geschwenkt werden kann, wobei jeweils aufgrund
der integrierten Hebemechanik ein Anheben des Türelements 2 erfolgt.
Die vorgegebenen Winkelbereiche sowohl nach außen als auch nach innen betragen
zweckmäßig zumindest
näherungsweise
90°, zweckmäßig wenigstens
100°, so
dass der gesamte Bewegungswinkel mit zumindest 180°, zweckmäßig bis
200° und
ggf. auch darüber
vorgegeben ist.
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In
einer alternativen Ausgestaltung der Trennwand und/oder des bzw.
der Scharniere wird das Wandelement durch eine feststehende Raumwand,
beispielsweise eines Bade- oder
Duschraumes, gebildet, wobei das zweite Scharnierteil mit dem Scharnierarm 20 als
ein Winkelstück
ausgebildet ist. Hierbei steht das Türelement 2 in der
ersten Position im wesentlichen rechtwinklig zur Raumwand. Des weiteren
kann das zweite Scharnierteil mit einem Wand- und/oder Ausgleichsprofil
verbunden sein, welches beispielsweise mit einer feststehenden Raumwand
in geeigneter Weise verbunden ist.
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2 zeigt
in einer seitlichen Ansicht ohne die Trennwand das Scharnier 8,
wobei das erste Scharnierteil 10 bezüglich des zweiten Scharnierteils 12 um
die Schwenkachse 6 um einen Winkel von ca. 30° in Richtung
des Pfeiles 40 aus der ersten Position geschwenkt dargestellt
ist. Hierbei ist entsprechend der Ausbildung der Hebemechanik das
erste Scharnierteil 10 und somit das Türelement 2 mit einem
Hub 42 von beispielsweise 4 mm gegenüber dem zweiten Wandelement
bzw. dem zweiten Scharnierteil 12 angehoben. Wie ersichtlich,
sind das erste Scharnierteil 10 und die in dessen Ausnehmung 22 angeordnete Abdeckkappe 14 angehoben,
wobei aufgrund des Schlitzes 30 in der Abdeckkappe 14 diese
bezüglich des
Scharnierarms 20 nach oben bewegt werden konnte. Die vorteilhaft
am Wandelement in geeigneter Weise befestigte, beispielsweise aufgeklemmte, Dichtleiste 34 verläuft gemäß Zeichnung
hinter dem Scharnierarm 20 und insgesamt durchgehend im
wesentlichen über
die Gesamthöhe
des Wandelements bzw. der Trennwand.
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3 zeigt, ähnlich 1,
eine besondere Ausführungsform,
wobei die Abdeckkappe nicht dargestellt ist. Es sind nunmehr die
Hebemechanik mit dem Lagerelement 44 des ersten Scharnierteils 10 und
ferner das Druckelement 46 des zweiten Scharnierteils 12 zu
erkennen. Das Lagerelement 44 ist als eine erste Kurvenscheibe
ausgebildet und das Druckelement 46 als eine zweite Kurvenscheibe,
wobei die beiden Kurvenscheiben aufeinander abgestimmte und aneinander
liegende Kurvenflächen
aufweisen. In der dargestellten ersten Position ragt ein Nocken 48 des
oberen Lagerelements bzw. der oberen Kurvenscheibe 44 in
eine korrespondierende Nut 50 des Druckelements bzw. der
zweiten Kurvenscheibe 46. Der Nocken 48 und die
Nut 50 weisen korrespondierend ausgebildete Seitenflächen derart auf,
dass beim Aufschwenken des Türelements 2 um die
Schwenkachse das Türelement 2 angehoben wird.
Das Lagerelement 44 und das Druckelement 46 sind
vorteilhaft als Scheiben ausgebildet, welche den die Schwenkachse 6 definierenden
Scharnierbolzen 52 umgeben. Im unteren Bereich der Ausnehmung 22 im
ersten Scharnierteil 10 ist vorteilhaft wenigstens ein,
zweckmäßig sind
es zwei, Führungskörper 54 unterhalb
der das Lagerelement 44 sowie das Druckelement 46 enthaltenden
Hebemechanik angeordnet. Auch der oder die Führungskörper 54 sind in vorteilhafter
Weise koaxial zum Scharnierbolzen 52 und/oder auf diesem
angeordnet.
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4 zeigt
in einer 3D-Detaildarstellung die Trennwand bzw. das Scharnier 8 mit
der ersten Kurvenscheibe 44 und der zweiten darunter angeordneten
Kurvenscheibe 46. Des weiteren ist der Scharnierbolzen 52 gut
zu erkennen, welcher in den Lagerelementen 24 und 26 des
ersten Scharnierteils 10 abgestützt und/oder gelagert ist.
Auch sind die beiden unteren Führungskörper 54, 55 gut
zu erkennen, welche gleichfalls als Scheiben ausgebildet sind und ebenso
wie die Lagerelemente 44, 46 vom Scharnierbolzen 52 durchdrungen
werden. Der erste Führungskörper 54 ist
drehfest mit dem ersten Scharnierteil 10 gekoppelt, während der
zweite Führungskörper 55 drehfest
mit dem zweiten Scharnierteil 12 gekoppelt ist. Die beiden
Führungskörper 54, 55 besitzen
einander zugeordnete und aneinander liegende Schrägflächen 66 derart,
dass in zweckmäßiger Weise
beim Schwenken des Türelements 2 dieses
angehoben wird. Mittels Befestigungselementen 56, 58, welche
bevorzugt als Schrauben und korrespondierende Gewindebuchsen ausgebildet
sind, sind die beiden Scharnierteile 10, 12 mit
den zugeordneten und hinter dem Türelement 2 bzw. dem
Wandelement 4 und diese festspannenden Verbindungselemente 16 bzw. 18 miteinander
verbunden.
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- 2
- Türelement
- 4
- Wandelement
- 6
- Schwenkachse
- 8
- Scharnier
- 10
- erstes
Scharnierteil
- 12
- zweites
Scharnierteil
- 14
- Abdeckkappe
- 16
- Verbindungselement
- 18
- weiteres
Verbindungselement
- 20
- Scharnierarm
von 12
- 22
- Ausnehmung
von 10
- 24,
26
- Lagerelement
von 12
- 28
- Dichtelement
- 30
- Schlitz
in 14
- 32
- Ausnehmung
in 2
- 34
- Dichtleiste
- 36
- Pfeil
- 40
- Pfeil
- 42
- Hub
- 44
- Lagerelement/erste
Kurvenscheibe
- 46
- Druckelement/zweite
Kurvenscheibe
- 48
- Nocken
von 44
- 50
- Nut
von 46
- 52
- Scharnierbolzen
- 54,
55
- unterer
Führungskörper
- 56,
58
- Befestigungselement