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DE202007008827U1 - Vorrichtung mit einem Unterteil und einer Rückholfeder zur drehbaren Lagerung eines Ausstattungsteils, insbesondere eines Türdrückers - Google Patents

Vorrichtung mit einem Unterteil und einer Rückholfeder zur drehbaren Lagerung eines Ausstattungsteils, insbesondere eines Türdrückers Download PDF

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DE202007008827U1
DE202007008827U1 DE200720008827 DE202007008827U DE202007008827U1 DE 202007008827 U1 DE202007008827 U1 DE 202007008827U1 DE 200720008827 DE200720008827 DE 200720008827 DE 202007008827 U DE202007008827 U DE 202007008827U DE 202007008827 U1 DE202007008827 U1 DE 202007008827U1
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DE200720008827
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BEHLE WILFRIED
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BEHLE WILFRIED
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/02Striking-plates; Keepers; Bolt staples; Escutcheons
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B3/00Fastening knobs or handles to lock or latch parts
    • E05B3/06Fastening knobs or handles to lock or latch parts by means arranged in or on the rose or escutcheon
    • E05B3/065Fastening knobs or handles to lock or latch parts by means arranged in or on the rose or escutcheon with spring biasing means for moving the handle over a substantial distance, e.g. to its horizontal position

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Abstract

Vorrichtung mit einem Unterteil (10) und einer eingebauten Rückholfeder (51) zur drehbaren Lagerung eines Ausstattungsteils (1, 2), wobei das Ausstattungsteil (1, 2) einen zylindrischen Lagerabschnitt (5) mit einer Aufnahmeöffnung (6) für ein Betätigungsorgan (7) und das Unterteil (10) eine von einer Lagerbuchse (47) gebildete Lagerungsbohrung (9) für den Lagerabschnitt (5) aufweist und wobei die Rückholfeder (51) eine die Lagerbuchse (47) mit einem vorgewählten Spiel kreisförmig umgebende Schenkelfeder mit an ihren Enden vorgesehenen Ansätzen (53) ist, auf die beim Drehen des Ausstattungsteils (1, 2) unter Spannung der Rückholfeder (51) eingewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (47) und der Lagerabschnitt (5) mit wenigstens je einer in Umfangsrichtung erstreckten, von einander gegenüberliegenden Stirnseiten (11b, 5a) begrenzten Aussparung (48; 49, 50) versehen sind, wobei die beiden Aussparungen (48; 49, 50) im montierten Zustand aufeinander ausgerichtet sind, und dass die Ansätze (53) der Rückholfeder (51) radial nach innen abgebogen sind, im montierten Zustand in...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung und ein dafür geeignetes Unterteil.
  • Vorrichtungen dieser Art dienen beispielsweise bei Türen, Fenstern od. dgl. zur drehbaren Lagerung eines Ausstattungsteils wie z. B. eines Türdrückers und haben meistens die Form einer Rosette oder eines Schildes. Insbesondere bei der drehbaren Lagerung von Türdrückern besteht häufig die Forderung, dass die Vorrichtung mit einer Rückholfeder versehen ist, die in der normalen Einbaulage eine waagrechte Stellung des Drückergriffs und damit auch die Schließstellung der Schlossfalle sicherstellt. Dadurch soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass die hierzu üblicherweise verwendeten, in das Schloss eingebauten Rückholfedern häufig zu schwach sind oder die Federkraft im Laufe der Zeit nachlässt.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs bezeichneten Gattung enthält das Unterteil eine Lagerbuchse mit einer zylindrischen Lagerbohrung zur drehbaren Aufnahme eines zylindrischen Lagerabschnitts des Ausstattungsteils. Die Lagerbuchse ist von einer Rückholfeder in Form einer zwei oder mehr Windungen aufweisenden Schenkelfeder umgeben. Die beiden Enden der Rückholfeder sind mit radial nach außen abgebogenen Ansätzen versehen, die von einem vom Unterteil aufragenden Vorsprung gespreizt gehalten werden. In den dadurch entstehenden Zwischenraum zwischen den beiden Ansätzen ragt ein Mitnehmerhaken, der an einem separaten Betätigungselement ausgebildet ist, das mit einem Vierkantloch für einen üblichen, eine Schlossnuss durchragenden Vierkantstift versehen ist. Wird der in die Lagerungsbohrung eingesetzte Türdrücker betätigt, dann wird über den Vierkantstift auch das Betätigungselement gedreht, wobei dessen Mitnehmerhaken den einen oder anderen Ansatz in Drehrichtung mitnimmt und die Rückholfeder dadurch zusammenzieht und spannt. Bei der späteren Freigabe des Türdrückers entspannt sich die Rückholfeder, wobei sie über den Mitnehmerhaken und den Vierkantstift den Türdrücker in seine Ausgangslage zurückstellt.
  • Eine Vorrichtung dieser Art ist in mancher Hinsicht nicht zufriedenstellend. Abgesehen davon, dass sie aus zahlreichen Teilen besteht, zu denen auch das Betätigungselement mit seinem Mitnehmerhaken gehört, ist für eine stabile Konstruktion eine so große Bauhöhe erforderlich, dass mit ihr ausgerüstete Rosetten oder Türschilder eine Bauhöhe von wenigstens 12 mm aufweisen. Außerdem ist es schwierig, Rosetten und Türschilder mit Breiten von weniger als 30 mm herzustellen. Dadurch wirken derartige Rosetten und Türschilder häufig klobig und optisch nicht befriedigend. Besonders unerwünscht ist es außerdem der Umstand, dass das Betätigungselement auf das Maß des im Einzelfall verwendeten Vierkantstifts oder irgendeines anderen Betätigungsorgans abgestimmt werden muss. Schließlich sind keine Vorrichtungen der eingangs bezeichneten Gattung bekannt, die innerhalb der als wünschenswert erscheinenden Abmessungen zusätzlich mit einer sich selbst verriegelnden Einrichtung versehen sind, die den Türdrücker gegen axiales Abziehen vom betreffenden Türschild od. dgl. sichert.
  • Das technische Problem der Erfindung besteht daher darin, die Vorrichtung der eingangs bezeichneten Gattung und ein hierfür geeignetes Unterteil so auszubilden, dass eine niedrige und schmale Bauform ermöglicht wird, nur wenige Bauteile erforderlich sind und keine Abhängigkeit von der Art des im Einzelfall vorgesehenen Vierkantstifts od. dgl. besteht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 18.
  • Die Erfindung bringt zunächst den Vorteil mit sich, dass die Betätigung der Rückholfeder mit Hilfe des Ausstattungsteils selbst erfolgt, so dass zusätzliche Betätigungselemente nicht erforderlich sind. Die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung hergestellten Rosetten und Türschilder sind daher universal für alle vorkommenden Vierkantstifte und ggf. andere Betätigungsorgane geeignet, deren Abmessungen weitgehend frei wählbar sind. Außerdem ergibt sich eine einfache Montage. Weiterhin lassen sich die kompletten Rosetten und Türschilder mit Höhen von weniger als 12 mm und Breiten von maximal 30 mm herstellen, ohne auf eine ausreichende Stabilität der Konstruktion verzichten zu müssen, wodurch sich schlanke, formschöne Rosetten und Türschilder realisieren lassen. In besonders vorteilhafter Weise gilt dies auch dann, wenn die Vorrichtung in Weiterbildung der Erfindung mit einer Einrichtung zur Sicherung des Ausstattungsteils gegen axiales Abziehen kombiniert und zu diesem Zweck sowohl der Rückholmechanismus als auch die Sicherungseinrichtung an demselben Unterteil verwirklicht wird.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 in einer teilweise aufgebrochenen und geschnitten dargestellten Draufsicht eine erfindungsgemäße Vorrichtung am Beispiel einer Türdrückerverbindung;
  • 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung nach 1;
  • 3 einen Schnitt längs der Linie III-III der 1 durch die Vorrichtung in einem axial verriegelten Zustand eines als Türdrücker ausgebildeten Ausstattungsteils;
  • 4 eine Draufsicht auf ein Unterteil der Vorrichtung nach 1;
  • 5 und 6 Schnitte längs der Linien V-V und VI-VI der 4;
  • 7 eine Draufsicht auf ein Abdeckteil für das Unterteil nach 4 bis 6;
  • 8 und 9 Schnitte längs der Linien VIII-VIII und IX-IX der 7;
  • 10 eine Draufsicht auf eine Abdeckkappe für die Vorrichtung nach 3;
  • 11 einen Schnitt längs der Linie XI-XI der 10;
  • 12 die Rückansicht eines erfindungsgemäßen Ausstattungsteils in Form eines Türdrückers;
  • 13 eine Draufsicht auf das Ausstattungsteil nach 12;
  • 14 eine Draufsicht auf die Rückseite des Unterteils nach 4 bis 6;
  • 15 eine Draufsicht auf die Rückseite des Unterteils entsprechend 14 nach dem Einsetzen einer erfindungsgemäßen Rückholfeder und des Ausstattungsteils nach 12 und 13, jedoch unter Weglassung eines Handgriffs;
  • 16 eine Draufsicht auf die in das Unterteil nach 15 eingelegte Rückholfeder;
  • 17 einen Schnitt längs der Linie XVII-XVII der 16;
  • 18 und 19 schematische Vorderansichten zur Darstellung der Funktion eines mit einer Vorrichtung nach 1 bis 17 montierten Ausstattungsteils mit einem nach rechts weisenden Handgriff bei wahlweiser Anwendung einer Rosette oder eines Türschildes;
  • 20 und 21 den 18 und 19 entsprechende Ansichten für ein Austattungsteil mit einem nach links weisenden Handgriff;
  • 22 eine Draufsicht auf ein Halteelement für die Rückholfeder nach 16 und 17; und
  • 23 einen Schnitt längs der Linie XXIII-XXIII der 22.
  • 1 zeigt schematisch die Montage von zwei als Türdrücker ausgebildeten, vorzugsweise baugleichen Ausstattungsteilen 1 und 2 an einer nicht dargestellten Tür. Das Ausstattungsteil 1 enthält z. B. eine mit einer Ummantelung 3 aus Metall oder Kunststoff versehene Stahleinlage 4, die an ihrem Vorderende mit einem angeschweißten, beispielsweise hülsenartigen Lagerabschnitt 5 versehen ist. Dieser ragt teilweise aus der Ummantelung 3 heraus, ist außen zylindrisch ausgebildet und weist innen eine Aufnahmeöffnung 6 für einen üblichen, z. B. als Vierkant ausgebildeten Drückerdorn 7 auf. Dabei kann der Drückerdorn 7 durch mit Hammerschlägen herbeigeführte Quetschungen oder Körnungen, mittels einer in eine Querbohrung eingedrehten Schraube 8 oder sonstwie in der einen entsprechenden Querschnitt aufweisenden Aufnahmeöffnung 6 des Lagerabschnitts 5 festgelegt sein.
  • Der Lagerabschnitt 5 ist drehbar in einer zylindrischen Lagerungsbohrung 9 eines Unterteils 10 gelagert, das auf seiner Rückseite im Bereich dieser Lagerungsbohrung 9 mit einem Vorsprung 11 versehen ist, der in eine entsprechende Bohrung der Tür ragt und das Unterteil 10 zentriert. Dabei ist der Lagerabschnitt 5 in einer solchen axialen Länge und mit so wenig Spiel in der Lagerungsbohrung 9 gelagert, dass sich ein stabiler, wackelfreier Sitz für das Ausstattungsteil 1 ergibt. Weitere rückwärtige Vorsprünge 12 am Unterteil 10 ragen in durchgehende Bohrungen der Tür und dienen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben 14 und Gewindehülsen 15, um das Unterteil 10 mit dem nicht näher erläuterten und im Wesentlichen entsprechend ausgebildeten Unterteil für das andere Ausstattungsteil 2 in an sich bekannter Weise an der Tür zu verspannen.
  • Auf der Außenseite des Unterteils 10 wird gemäß 1 und aus weiter unten erläuterten Gründen je ein Abdeckteil 16 befestigt. Außerdem werden das Unterteil 10 und das Abdeckteil 16 im montierten Zustand von einer Abdeckkappe 17 abgedeckt, die z. B. mittels einer Schnappverbindung auf das Unterteil 10 aufgeclipst wird.
  • Die beschriebene, das Unterteil 10, das Abdeckteil 16 und die Abdeckkappe 17 aufweisende Vorrichtung bildet im Ausführungsbeispiel eine Rosette, weshalb die genannten Teile kreisrund ausgebildet sind. Alternativ könnte sie aber auch ein kurzes oder langes Türschild bilden und daher aus im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildeten Teilen zusammengesetzt sein.
  • Auf der anderen Seite der Tür ist das Ausstattungsteil 2 mit einer entsprechend ausgebildeten Vorrichtung versehen. Vorrichtungen dieser Art sind außerdem allgemein bekannt, so dass auf eine ausführlichere Beschreibung zur Vermeidung von Wiederholungen verzichtet wird.
  • Das plattenförmige Unterteil 10 ist erfindungsgemäß auf seiner der Tür zugewandten Platten- bzw. Breitseite mit zur Aufnahme eines Rückholmechanismus bestimmten Mitteln und auf seiner von der Tür abgewandten Platten- bzw. Breitseite mit Mitteln versehen, die zur drehbaren, jedoch axial unverschiebbaren Lagerung des Ausstattungsteils 1 im Unterteil 10 dienen.
  • 3 bis 6 zeigen Einzelheiten des Unterteils 10, das bis auf die Vorsprünge 11 und 12 im Wesentlichen aus einer planparallelen, die zentral angeordnete Lagerungsbohrung 9 aufweisenden Platte besteht, die mit zur Aufnahme der Befestigungsschrauben 14 und Gewindehülsen 15 dienenden Löchern 18 versehen ist und eine Vorderseite 19, eine Rückseite 20 und eine Umfangsfläche 21 aufweist. Das Unterteil 10 weist im Bereich der Lagerungsbohrung 9 ferner eine von seiner Vorderseite 19 her eingearbeitete Ausnehmung 22 auf, die einen im Wesentlichen kreisringförmigen Querschnitt besitzt, aber nicht bis zur Rückseite 20 durchgeht. Vom Boden dieser Ausnehmung 22 ragt ein an die Lagerungsbohrung 9 grenzender Wandabschnitt 23 empor, der im Ausführungsbeispiel nach Art einer hohlzylindrischen, zur Lagerungsbohrung 9 koaxialen Buchse ausgebildet ist und in axialer Richtung bündig mit der Vorderseite 19 des Montageteils 10 abschließt. In diesem Wandabschnitt 23 sind in vorgewählten Abständen mehrere Durchgänge 24 ausgebildet, die eine der Breite von Rastelementen 25 (3) entsprechende Breite aufweisen. Die Rastelemente 25 bestehen z. B. aus in die Durchgänge 24 eingesetzten Lagerkugeln. Die radiale Länge der Durchgänge 24 bzw. die Wandstärke des Wandabschnitts 23 ist kleiner, als der radialen Länge der Rastelemente 25 entspricht, während die Höhe der Durchgänge 24, von ihren Böden aus gemessen, im Vergleich zur Höhe der Rastelemente 25 vorzugsweise gleich oder größer ist.
  • Die Ausnehmung 22 bildet einen den Wandabschnitt 23 im Wesentlichen kreisringförmig umgebenden Kanal, weist aber an zwei diametral gegenüberliegenden Seiten je eine radiale Erweiterung 26 bzw. 27 auf. Im Boden der Erweiterung 27 ist eine Entriegelungsöffnung 28 ausgebildet, die im Wesentlichen senkrecht zur Achse der Lagerungsbohrung 9 verläuft.
  • Das in 1 und 7 bis 9 dargestellte Abdeckteil 16 ist plattenförmig ausgebildet. Es weist eine Platte 29 mit einem Mittelloch 30 auf, das zum Durchtritt des Lagerabschnitts 5 dient und vorzugsweise dieselbe Größe wie die Lagerungsbohrung 9 besitzt. Außerdem weist das Abdeckteil 16 Löcher 31 auf, die zur Aufnahme der Befestigungsschrauben 14 und Gewindehülsen 15 dienen und den Löchern 18 (6) des Unterteils 10 zugeordnet sind. An seiner Rückseite hat das Abdeckteil 16 einige in Umfangsrichtung beabstandete, biegbare Zungen 32, die in am Rand des Unterteils 10 ausgebildete Ausnehmungen 33 (6) ragen und an dessen Rückseite 20 umgebogen werden, um das Abdeckteil 16 dadurch fest mit dem Unterteil 10 zu verbinden. Schließlich weist auch das Abdeckteil 16 eine Entriegelungsöffnung 34 auf, die im richtig montierten Zustand der Vorrichtung auf die Entriegelungsöffnung 28 (4) ausgerichtet ist.
  • Die Abdeckkappe 17 ist nach 10 und 11 im Wesentlichen so ausgebildet, dass sich ein rückwärtiger Randabschnitt 35 im montierten Zustand (1) an der Tür abstützt und dabei das auf dem Unterteil 10 aufliegende Abdeckteil 16 umschließt. Außerdem weist die Abdeckkappe 17 ein mit der Lagerungsbohrung 9 koaxiales Mittelloch 36 und eine Entriegelungsöffnung 37 auf, die im richtig montierten Zustand auf die Entriegelungsöffnung 34 (7) des Abdeckteils 16 und die Entriegelungsöffnung 28 (4) des Unterteils 10 ausgerichtet ist.
  • Aus 3 ist weiterhin ein Verriegelungselement 38 für die Rastelemente 25 ersichtlich. Im Ausführungsbeispiel besteht das Verriegelungselement 38 aus einem Verriegelungsring, der genau in die kreisringförmige Ausnehmung 22 des Unterteils 10 passt und, wenn er in die Ausnehmung 22 eingelegt ist, mit seiner zylindrischen Innenwand an der Außenwand des Wandabschnitts 23 anliegt. Die Innenand weist abwechselnd eine Anzahl von Sperrflächen und dazwischen liegenden Freiräumen in Form von Aussparungen 39 (3) auf, die z. B. halbzylindrisch ausgebildet sind und in Umfangsrichtung mit denselben Abständen und in derselben Anzahl angeordnet sind, wie dies für die längs des Umfangs des Wandabschnitts 23 beabstandeten Durchgänge 24 (4) gilt.
  • Das Verriegelungselement 38 weist an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen Ansätze 40 bzw. 41 auf, die im montierten Zustand in den Erweiterungen 26, 27 (4) des Unterteils 10 zu liegen kommen und eine begrenzte Hin- und Herdrehung des Verriegelungselements 38 in der Ausnehmung 22 zulassen. Dabei ist der Ansatz 41 gemäß 3 mit einer analog zur Schlitzöffnung 28 (4) ausgebildeten Schlitzöffnung 42 versehen, die an einem Ende von einer zumindest teilweise abgeschrägten Gleitfläche begrenzt ist.
  • Wie insbesondere 1 zeigt, liegt im richtig montierten Zustand das Unterteil 10 der Tür an, während die Abdeckkappe 17 auf das Unterteil 10 aufgesetzt ist. Die Lagerungsbohrung 9 (1, 3) und die Mittellöcher 30, 36 des Abdeckteils 16 und der Abdeckkappe 17 sind koaxial aufeinander ausgerichtet und vom Lagerabschnitt 5 des Ausstattungsteil 1 bzw. 2 durchsetzt.
  • Gemäß 12 und 13 ist der Lagerabschnitt 5 des Ausstattungsteils 1 an seiner äußeren Mantelfläche mit einer vorzugsweise umlaufenden Nut 43 versehen. Im montierten Zustand des Ausstattungsteils 1 ist diese Nut 43 axial auf die Durchgänge 24 und die in diesen gelagerten Rastelemente 25 ausgerichtet. Außerdem weist der Lagerungsabschnitt 5 die auch aus 1 ersichtliche Aufnahmeöffnung 6 für den Drückerdorn 7 auf.
  • Zur axialen Verbindung des Ausstattungsteils 1 mit der beschriebenen Vorrichtung wird sein Lagerabschnitt 5 in die Lagerungsbohrung 9 gesteckt, wobei den Rastelementen 25 jeweils eine Aussparung 39 des Verriegelungselements 38 gegenübersteht, so dass die Rastelemente 25 radial nach außen ausweichen können, bis der Lagerabschnitt 5 axial richtig platziert ist. Im Anschluss daran wird das Verriegelungselement 38, vorzugsweise automatisch unter der Wirkung einer Feder 44 (3), die sich am Ansatz 40 und an einer Wand des Unterteils 10 abstützt, gedreht, bis an allen Durchgängen 24 des Wandabschnitts 23 von außen her eine zwischen zwei Aussparungen 39 befindliche Sperrfläche des Verriegelungselements 38 anliegt. In dieser Stellung, die aus 3 ersichtlich ist, werden die Rastelemente 25 radial nach innen und in die Nut 43 des Lagerabschnitts 5 gedrückt, wodurch das Ausstattungsteil 1 axial unverschiebbar, jedoch drehbar in der Vorrichtung festgelegt ist.
  • In entsprechender Weise wird das andere Ausstattungsteil 2 montiert.
  • Zur Lösung der Verbindung ist es lediglich erforderlich, ein geeignetes Werkzeug, z. B. einen Stahlstift, in die Entriegelungsöffnungen 28, 32 und 37 des Unterteils 10, des Abdeckteils 16 und der Abdeckkappe 17 einzuführen und dadurch in die Schlitzöffnung 42 (3) zu drücken, wodurch das Verriegelungselement 38 gegen die Kraft der Feder 44 gedreht werden kann, bis seine Aussparungen 39 den Durchgängen 24 gegenüberstehen und das Ausstattungsteil 1 bzw. 3 aus der Vorrichtung herausgezogen werden kann.
  • Ein Verriegelungsmechanismus dieser Art ist aus dem Dokument DE 93 199 81 U1 bekannt, das zur Vermeidung weiterer Erläuterungen hiermit zum Gegenstand der vorliegenden Offenbarung gemacht wird.
  • Erfindungsgemäß ist auf der Rückseite 20 des beschriebenen Unterteils 10 ein Rückholmechanismus für das zugehörige Ausstattungsteil 1 bzw. 2 vorgesehen. Zu diesem Zweck weist das Unterteil 10 eine von seiner Rückseite 20 her eingearbeitete, nutförmige Ausnehmung 45 auf, die einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt besitzt, aber nicht bis zur Oberseite 19 durchgeht. Dadurch bleibt einerseits zwischen den beiden Ausnehmungen 22, 45 ein aus 6 ersichtlicher Zwischenboden 46 stehen, während andererseits der Vorsprung 11, der Wandabschnitt 23 und ein dieser verbindender Wandabschnitt eine das Unterteil 10 durchragende, die Lagerungsbohrung 9 umgebende Lagerbuchse bilden, die nachfolgend allgemein mit dem Bezugszeichen 47 bezeichnet wird. Diese Lagerbuchse 47 ist zur Vorderseite 19 hin von der Ausnehmung 22 und zur Rückseite 20 hin von der Ausnehmung 45 umgeben.
  • Wie insbesondere aus 6 und 14 ersichtlich ist, weist die Lagerbuchse 47 im Bereich des Vorsprungs 11 eine in Umfangsrichtung erstreckte Aussparung 48 auf, die sich in Umfangsrichtung über einen Winkel von z. B. 60° erstreckt und axial bis zum freien Ende des Vorsprungs 11 reicht. Eine entsprechende Aussprung 49 ist gemäß 12 in dem Lagerabschnitt 5 jedes Ausstattungsteils 1, 2 ausgebildet, wobei diese Aussparung vom axial äußeren Ende des Lagerabschnitts 5 her in diesen eingearbeitet ist, jedoch vorzugsweise an einer axial vor der Nut 43 befindlichen Stelle endet. Mit besonderem Vorteil weist der Lagerabschnitt 5 zwei derartige, einander diametral gegenüber liegende Aussparungen 49 und 50 auf, wie insbesondere 12 zeigt. Beide Aussparungen 49, 50 erstrecken sich in Umfangsrichtung zweckmäßig im Wesentlichen über denselben Winkel wie die Aussparung 48 in der Lagerbuchse 47.
  • Die die Lagerbuchse 47 umgebende Ausnehmung 45 dient gemäß 15 zur Aufnahme einer als Schenkelfeder ausgebildeten Rückholfeder 51. Die Rückholfeder 51 besitzt, wie insbesondere 16 und 17 zeigen, lediglich eine Windung und vorzugsweise einen quadratischen Querschnitt. Sie erstreckt sich außerdem im entspannten Zustand (16) über einen Umfangswinkel, der etwas kleiner ist, als dem Umfangswinkel des bis zur Aussparung 48 reichenden Umfangabschnitts der Lagerbuchse 47 entspricht. Weiterhin weist eine äußere Umfangsfläche 51a der Rückholfeder 51 im entspannten Zustand einen Radius auf, der etwas größer ist, als dem Radius einer den Vorsprung 11 mit Abstand und im Wesentlichen koaxial umgebenden, zylindrischen Anschlagfläche 52 (14) entspricht, die die Ausnehmung 45 nach außen hin begrenzt. Dagegen besitzt eine innere Umfangsfläche 51b der Rückholfeder 51 im entspannten Zustand einen Radius, der größer als der Radius einer äußeren Mantelfläche 11a (11) des Vorsprungs 11 ist. Schließlich besitzt die Ausnehmung 45 eine größere Breite als die Rückholfeder 51.
  • Die Maße der beschriebenen Teile sind im Übrigen so aufeinander abgestimmt, dass die Rückholfeder 51 nur in einem etwas vorgespannten Zustand in die Ausnehmung 45 eingelegt werden kann und sich dann mit ihrer äußeren Umfangsfläche 51a an die Anlagefläche 52 anlegt, wodurch sie auch nach dem Einbau in einem etwas vorgespannten Zustand gehalten wird (15).
  • Die Rückholfeder 51 weist an ihren freien Enden radial nach innen abgebogene Ansätze 53 auf, die mit dem übrigen Teil der Rückholfeder 51 zweckmäßig in einer Ebene liegen. Diese Ansätze 53 sind so bemessen, dass sie nach dem richtigen Einlegen der Rückholfeder 51 in die Ausnehmung 45 radial in die Aussparung 48 (14) des Vorsprungs 11 ragen und sich an die Aussparung 48 begrenzende Stirnflächen 11b des Vorsprungs 11 anlegen (14 und 15).
  • Wie 15 weiter zeigt, wird der Lagerabschnitt 5 des Ausstattungsteils 1, 2 bei der Montage von der Vorderseite 19 des Unterteils 10 her in die Lagerungsbohrung 9 eingesetzt, bis die Rastelemente 25 in die Umfangsnut 43 einrasten, wie oben be schrieben ist, während das die Aussparungen 49, 50 aufweisende Vorderende des Lagerabschnitts 5 axial tiefer im Unterteil 10 zu liegen kommt und bis in den Vorsprung 11 ragt. Bei der so erfolgenden Montage wird der Lagerabschnitt 5 in einer solchen Drehstellung gehalten, dass eine der beiden Aussparungen 49 bzw. 50 auf die Aussparung 48 ausgerichtet ist, was in 15 für die Aussparung 49 zutrifft. Die radiale Länge der Ansätze 53 ist außerdem so gewählt, dass diese Ansätze 53 nach der Montage des Lagerabschnitts 5 radial nach innen bis in die betreffende Aussparung 49, 50 ragen und sich an Stirnflächen 5a (12) des Lagerabschnitts 5 anlegen, die diese Aussparungen 49, 50 begrenzen, wie aus 15 klar ersichtlich ist. Aufgrund der beschriebenen Dimensionierung der Ausnehmung 45 besteht in diesem Zustand ein vergleichsweise großer Zwischenraum zwischen der äußeren Mantelfläche 11a des Vorsprungs 11 und der inneren Umfangsfläche 51b der Rückholfeder 51.
  • Aus 15 ist schließlich auch ersichtlich, dass der Lagerabschnitt 5 drehbar in der Lagerbuchse 47 bzw. dem Vorsprung 11 gelagert ist, wobei der in die Aufnahmeöffnung 6 eingesetzte Drückerdorn 7 sowohl den Vorsprung 11 als auch die ganze Lagerbuchse 47 frei durchragt, ohne sie zu berühren.
  • Die Wirkungsweise des beschriebenen Rückholmechanismus ergibt sich insbesondere aus 18 bis 21, wobei in 18 und 19 ein Ausstattungsteil 1 mit einem in 15 nicht dargestellten, nach rechts weisenden Handgriff 1a und in 20 und 21 ein Ausstattungsteil 1 mit einem nach links weisenden Handgriff 1a dargestellt ist. Außerdem sind in 18 bis 21 mit einer Linie 54 jeweils kreisrunde Rosetten und mit einer Linie 55 flachovale Kurzschilder angedeutet, um zu zeigen, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung unabhängig davon ist, ob sie als Rosette oder Türschild ausgebildet wird und welche Umfangskonturen diese aufweisen. Im Übrigen ist angenommen, dass es sich in 18, 19 bzw. 20, 21 um dasselbe Ausstattungsteil 1 handelt, das in 20, 21 eine um 180° gegenüber 18, 19 gedrehte Stellung einnimmt. Da der Lagerabschnitt 5 gemäß 12 zwei Aussparungen 49, 50 aufweist, kann dasselbe Ausstattungsteil 1 in den beiden aus 18 und 20 ersichtlichen Stellungen montiert werden, ohne dass irgendwelche Änderungen erforderlich sind, da die Ansätze 53 der Rückholfeder 51 in diesem Fall wahlweise in die Aussparung 49 (18, 19) oder in die Aussparung 50 (20, 21) ragen können.
  • Im unbelasteten Zustand des Ausstattungsteils 1 nimmt der Handgriff 1a vorzugsweise eine horizontale Stellung ein (18 oder 20). In dieser Lage wird das Ausstattungsteil 1 durch die leicht vorgespannte Rückholfeder 51 gehalten, da deren Federkraft bestrebt ist, die beiden Ansätze 53 in Umfangsrichtung zu spreizen und sich an an die ortsfesten Stirnflächen 11b des Vorsprungs 11 anzulegen.
  • Wird das Ausstattungsteil 1 gemäß 19 im Uhrzeigersinn gedreht, dann hat dies zur Folge, dass der in 18 rechte Ansatz 53 der Rückholfeder 51 durch die in 18 rechte Stirnfläche 5a des Lagerabschnitts 5 im Uhrzeigersinn mitgenommen wird. Der in 18 linke Ansatz 53 wird dagegen von der linken Stirnfläche 11b des stationären Vorsprungs 11 festgehalten. Diese Drehbewegung kann so lange fortgesetzt werden, bis die beiden Ansätze 53 aneinander anliegen bzw. der in 18 rechte Ansatz 53 um z. B. 40° im Uhrzeigersinn bis zur Anlage an den in 18 linken Ansatz bewegt worden ist, wie 19 zeigt.
  • Durch die beschriebene Drehbewegung wird die Rückholfeder 51 weiter gespannt und zusammengezogen, was theoretisch so weit möglich ist, bis sie mit ihrer inneren Umfangsfläche 51b an der äußeren Mantelfläche 11a des Vorsprungs 11 anliegt.
  • Wird der Handgriff 1a danach losgelassen, dann wird das Ausstattungsteil 1 durch die Kraft der Rückholfeder 51 in die Lage nach 18 zurückgedreht, da jetzt der in 19 rechte Ansatz 53 auf die rechte Stirnfläche 5a des Lagerabschnitts 5 einwirkt und diesen im Gegenuhrzeigersinn dreht.
  • Bei Anwendung der Anordnung nach 20 und 21 ergibt sich dasselbe Bewegungsspiel mit dem Unterschied, dass beim Niederdrücken des Handgriffs 1a der in 20 linke Ansatz 53 im Gegenuhrzeigersinn bewegt wird, bis er am rechten Ansatz 53 anliegt (21).
  • Normalerweise ist es erwünscht, den Lagerabschnitt 5 in der Lagerbuchse 47 trotz üblicher Herstellungstoleranzen völlig spiel- und wackelfrei zu lagern. Um dies zu erreichen, werden seine Aussparungen 49, 50 so ausgebildet und angeordnet, dass sie im montierten Zustand mit einem geringfügigen Versatz relativ zur Aussparung 48 zu liegen kommen. Für die Anordnung nach 18 bedeutet das, dass die rechte Stirnfläche 5a in Umfangsrichtung etwas in die Aussparung 48 hineinragt, während die linke Stirnfläche 5a entsprechend um ein geringfügiges Maß (z. B. einige zehntel Millimeter) links von der zugehörigen Stirnfläche 11b des Vorsprungs 11 zu liegen kommt. Um das Ausstattungsteil 1 in der aus 18 ersichtlichen Weise montieren zu können, muss es daher über die aus 18 ersichtlichen Grundstellung hinaus um dieses Maß im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden, damit auch die in 18 rechte Stirnfläche 5a hinter dem zugehörigen Ansatz 53 zu liegen kommt. Bei der Montage gemäß 20 ist eine entsprechende Drehung im Uhrzeigersinn erforderlich. Dadurch werden einerseits etwaige Toleranzen ausgeglichen. Andererseits kann auf diese Weise erreicht werden, dass der Handgriff 1a im montierten Zustand nicht genau horizontal angeordnet, sondern um einen Winkel von z. B. 1° oder 2° über die Horizontalstellung hinaus nach oben geneigt ist. Diese leichte Schrägstellung entspricht dann derjenigen, die häufig auch mit Hilfe der üblichen, in das Schloss eingebauten Rückholfedern angestrebt wird.
  • Um mit nur einer, über ca. 300° erstreckten Windung der Rückholfeder 51 eine ausreichende Federkraft aufzubringen, besitzt diese im Gegensatz zu üblichen Rückholfedern vorzugsweise einen quadratischen Querschnitt. Dadurch wird bei gleicher Breite eine Vergrößerung der Querschnittsfläche um ca. 27 % und eine entsprechend erhöhte Federkraft erreicht.
  • Schließlich ist es erwünscht, einen Bewegungshub von ca. 40° für die Ansätze 53 und damit auch für das Ausstattungsteil 1 in der einen oder anderen Richtung zu erreichen, ohne die Breite des Unterteils 10 vergrößern zu müssen. Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, wie insbesondere 14 zeigt, die zylindrische Anlagefläche 52, die die Ausnehmung 45 an der radial außen liegenden Seite begrenzt, in der Mittelebene der Aussparung 48 mit einem Mittelpunkt M1 deutlich exzentrisch bezüglich der äußeren Mantelfläche 11a des Vorsprungs 11 mit ihrem Mittelpunkt M2 anzuordnen. Dadurch ergeben sich, wie 15 zeigt, besonders günstige Verhältnisse, so dass trotz Anwendung einer Schenkelfeder mit nur einer Windung auf engem Raum eine Drehung der Ansätze 53 um z. B. 40° ermöglicht werden kann.
  • Zur Fixierung der axialen Lage der Rückholfeder 51 in der Ausnehmung 45 ist es zweckmäßig, ein in 22 und 23 dargestelltes Halteelement 56 vorgesehen. Dieses ist z. B. als eine dünne Platte mit einer im Wesentlichen rautenförmigen Umfangskontur ausgebildet, die nur wenig größer als die Außenkonturen des Vorsprungs 11 und der Rückholfeder 51 ist. Zur Montage dieses Halteelements 56 ist in die Rückseite 20 des Unterteils 10 eine entsprechend flache Ausnehmung 57 eingearbeitet (z. B. 6, 14 und 15), die das Halteelement 56 formschlüssig aufnimmt. Am Boden der Ausnehmung 57 sind außerdem Löcher 58 ausgebildet, die am Halteelement 56 angebrachte und senkrecht von diesem abstehende Haltezapfen 59 z. B. mit Klemmsitz aufnehmen. Außerdem ist das Halteelement 56 wie das Unterteil 10 mit einem Mittelloch 60 für den Lagerabschnitt 5 und einem Durchgang 61 versehen, der im montierten Zustand auf die Schlitz- und Entriegelungsöffnungen 28, 34, 37 und 42 ausgerichtet ist und das Einführen eines Entriegelungswerkzeugs für das Ausstattungsteil 1 ermöglicht.
  • Die Erfindung bringt zusätzlich zu den eingangs bereits genannten Vorteilen den weiteren Vorteil mit sich, dass einerseits die Größe des Betätigungshubs für die Ausstattungsteile 1, 2 durch Wahl der in Umfangsrichtung gemessenen Länge der Aussparungen 48 bis 50 und damit unabhängig von den anderen Teilen eingestellt und andererseits die für den Rückholvorgang gewünschte Federkraft durch geeignete Bemessung des quadratischen Querschnitts der Rückholfeder 51 und der Exzentrizität der Anlagefläche 52 festgelegt werden kann.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, das auf vielfache Weise abgewandelt werden kann. Beispielsweise wäre es möglich, die Einrichtung zur axialen Festlegung der Ausstattungsteile 1, 2 anders als beschrieben auszubilden und nicht zusammen mit dem Rückholmechanismus in demselben Unterteil 10 unterzubringen. Weiterhin kann die Vorrichtung abweichend von 18 bis 21 auch als Langschild oder als eine Rosette mit einer von der Kreisform abweichenden Umfangskontur ausgebildet werden. Weiterhin ist klar, dass die Köpfe der Befestigungsschrauben 14 und Gewindehülsen 15 vorzugsweise auf dem Abdeckteil 16 zu liegen kommen, weshalb dieses zweckmäßig aus Stahl gefertigt wird, während die übrigen Teile auch aus Kunststoff-Spritzgussteilen bestehen können. Außerdem ist die beschriebene Funktion unabhängig davon, wie das Ausstattungsteil 1, 2 jeweils mit dem Drückerdorn 7 verbunden wird und ob eine entsprechende Vorrichtung auch an der anderen Seite der Tür vorgesehen ist oder ob eines der Ausstattungsteile 1, 2 z. B. als Blindknopf ausgebildet oder durch ein ganz anderes Ausstattungsteil ersetzt wird. Schließlich versteht sich, dass die verschiedenen Merkmale auch in anderen als den beschriebenen und dargestellten Kombinationen angewendet werden können.

Claims (18)

  1. Vorrichtung mit einem Unterteil (10) und einer eingebauten Rückholfeder (51) zur drehbaren Lagerung eines Ausstattungsteils (1, 2), wobei das Ausstattungsteil (1, 2) einen zylindrischen Lagerabschnitt (5) mit einer Aufnahmeöffnung (6) für ein Betätigungsorgan (7) und das Unterteil (10) eine von einer Lagerbuchse (47) gebildete Lagerungsbohrung (9) für den Lagerabschnitt (5) aufweist und wobei die Rückholfeder (51) eine die Lagerbuchse (47) mit einem vorgewählten Spiel kreisförmig umgebende Schenkelfeder mit an ihren Enden vorgesehenen Ansätzen (53) ist, auf die beim Drehen des Ausstattungsteils (1, 2) unter Spannung der Rückholfeder (51) eingewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (47) und der Lagerabschnitt (5) mit wenigstens je einer in Umfangsrichtung erstreckten, von einander gegenüberliegenden Stirnseiten (11b, 5a) begrenzten Aussparung (48; 49, 50) versehen sind, wobei die beiden Aussparungen (48; 49, 50) im montierten Zustand aufeinander ausgerichtet sind, und dass die Ansätze (53) der Rückholfeder (51) radial nach innen abgebogen sind, im montierten Zustand in die Aussparungen (48; 49, 50) ragen und an deren Stirnseiten (11b, 5a) anliegen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (47) von einem Boden des Unterteils (10) aufragt und der Boden mit einer die Lagerbuchse (47) umgebenden, zur Aufnahme der Rückholfeder (51) bestimmten Ausnehmung (45) versehen ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückholfeder (51) einen quadratischen Querschnitt aufweist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückholfeder (51) nur eine Windung aufweist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (45) nach innen von einer zylindrischen Mantelfläche (11a) der Lagerbuchse (47) und nach außen durch eine zylindrische, exzentrisch zur Mantelfläche (11b) angeordnete Anlagefläche (52) begrenzt ist, an der die Rückholfeder (51) in einer Grundstellung des Ausstattungsteils (1, 2) anliegt.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückholfeder (51) in der Grundstellung des Ausstattungsteils (1, 2) durch die Anlagefläche (52) eine vorgewählte Vorspannung erhält.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerabschnitt (5) auf zwei diametral gegenüberliegenden Seiten je eine Aussparung (49, 50) aufweist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (10) im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet ist und auf einer Breitseite die Rückholfeder (51) und auf der anderen Breitseite eine Einrichtung zur axial unverschieblichen, jedoch drehbaren Verbindung des Ausstattungsteils (1, 2) mit dem Unterteil (10) aufweist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerabschnitt (5) an seinem Außenumfang eine Nut (43) aufweist, ein Wandabschnitt (23) der Lagerbuchse (47) mit wenigstens einem radialen Durchgang (24) und einem lose verschiebbar in dem Durchgang (24) gelagerten, in die Nut (43) des Lagerabschnitts (5) ragenden Rastelement (25) versehen ist und das Unterteil (10) ein Verriegelungselement (38) enthält, das wahlweise in eine das Rastelement (25) in die Nut (43) drückende Verriegelungsstellung oder eine das Rastelement (25) freigebende Entriegelungsstellung bringbar ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (38) drehbar gelagert und durch Drehen in die Verriegelungs- oder Entriegelungsstellung bringbar ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (38) mit einem Mittel zum Ansetzen eines der Herstellung der Entriegelungsstellung wirkenden Werkzeugs versehen ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel aus einer im Verriegelungselement (38) ausgebildeten, von einer schrägen Gleitfläche begrenzten Schlitzöffnung (42) besteht.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine auf das Unterteil (10) aufsetzbare Abdeckkappe (17) aufweist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein zwischen dem Unterteil (10) und der Abdeckkappe (17) angeordnetes Abdeckteil (16) mit einem auf die Lagerungsbohrung (9) ausgerichteten Mittelloch (30) enthält.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie als eine Rosette oder ein Türschild ausgebildet ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie im montierten Zustand eine Bauhöhe von weniger als 12 mm aufweist.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie im montierten Zustand eine Breite von höchstens 30 mm aufweist.
  18. Unterteil mit eingebauter Rückholfeder (51) zur drehbaren Lagerung eines Ausstattungsteils (1, 2), dadurch gekennzeichnet, dass es nach einem der Ansprüche 1, 2, 5, 6 und 8 bis 12 ausgebildet ist.
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