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DE202007008180U1 - Halterung für Fensterblende - Google Patents

Halterung für Fensterblende Download PDF

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DE202007008180U1
DE202007008180U1 DE202007008180U DE202007008180U DE202007008180U1 DE 202007008180 U1 DE202007008180 U1 DE 202007008180U1 DE 202007008180 U DE202007008180 U DE 202007008180U DE 202007008180 U DE202007008180 U DE 202007008180U DE 202007008180 U1 DE202007008180 U1 DE 202007008180U1
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BOS GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/20Accessories, e.g. wind deflectors, blinds
    • B60J1/2011Blinds; curtains or screens reducing heat or light intensity
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    • B60J3/00Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles
    • B60J3/02Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles adjustable in position

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Abstract

Einhängehalter (10; 110; 210; 310) für eine Fensterblende (50; 150; 250) für ein Fahrzeug, mit
– einem Befestigungsabschnitt (12) zur fahrzeugfesten Montage im Randbereich eines Fensters und
– einem Auflageabschnitt (34; 134; 234) zum Tragen der Fensterblende (50; 150; 250),
dadurch gekennzeichnet, dass
der Auflageabschnitt (34; 134; 234) gegenüber dem Befestigungsabschnitt (12) in einer Halterichtung (2) mittels eines Verstellmittels (30; 130; 230; 330, 338) lageverstellbar ist.

Description

  • Anwendungsgebiet und Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft einen Einhängehalter für eine Fensterblende für ein Fahrzeug mit einem Befestigungsabschnitt zur fahrzeugfesten Montagen im Randbereich des Fensters und einem Auflageabschnitt zum Tragen der Fensterblende.
  • Derartige Einhängehalter sind aus dem Stand der Technik bekannt. Sie werden insbesondere oberhalb von Fahrzeugfenstern, insbesondere von Seitenfenstern eines Fahrzeugs, befestigt und gestatten ein unkompliziertes Einhängen einer Fensterblende, insbesondere einer Sonnenschutzblende. Die Einhängehalter werden dabei üblicherweise paarweise verwendet, so dass eine eingehängte Fensterblende stabilen Halt findet und durch Fahrzeugerschütterungen aus ihrer Soll-Position nicht oder nicht weit ausgelenkt wird. Insbesondere finden gattungsgemäße Einhängehalter bei Fensterblenden Anwendung, die rolloartig von einer Rollowelle abziehbar sind. Zumeist ist die Rollowelle dabei unterhalb des Fensters angeordnet, während der Einhängehalter am oberen Rand des Fensters vorgesehen ist. Bei anderen Ausführungsformen wird das Rollo horizontal von einer vertikal orientierten Rollowelle abgerollt. In einem solchen Fall ist der Einhängehalter an der bezogen auf die Rollowelle gegenüberliegenden Seite des Fensters.
  • Als nachteilig an dem aus dem Stand der Technik bekannten Einhängehaltern wird angesehen, dass sie beispielsweise durch unsaubere Montage zu einem schiefen Sitz einer eingehängten Fensterblende führen. Die Fensterblende ist also gegenüber ihrer Soll-Position verkippt, was zu Spannungen in der Fensterblende führen kann und darüber hinaus auch in ästhetischer Hinsicht als nachteilig angesehen wird. Hierdurch kann es insbesondere auch zu einem unschönen Faltenwurf der Fensterblende kommen.
  • Aufgabe und Lösung
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, Einhängehalter so fortzubilden, dass sie eine wunschgemäße Lage einer eingehängten Fensterblende gewährleisten.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass der Auflageabschnitt gegenüber dem Befestigungsabschnitt in einer Halterichtung mittels eines Verstellmittels lageverstellbar ist.
  • Der Auflageabschnitt ist der Abschnitt, auf dem im Benutzungszustand die Fensterblende mit einem Einhängeabschnitt unmittelbar aufliegt. Der Befestigungsabschnitt ist ein fahrzeugfest vorgesehener Abschnitt, der im Randbereich eines Fensters angeordnet ist und von dem aus sich der Auflageabschnitte mittelbar oder unmittelbar erstreckt. Vorzugsweise ist je Auflageabschnitt eine separater Befestigungsabschnitt vorgesehen, so dass jeweils ein Befestigungsabschnitt mit einem Auflageabschnitt und gegebenenfalls einem dazwischen liegenden Verbindungsabschnitt gemeinsam einen erfindungsgemäßen Einhängehalter bilden. Es sind jedoch auch Ausführungsformen denkbar und von der Erfindung umfasst, bei denen ein gemeinsamer Befestigungsabschnitt für mehrere Auflageabschnitte genutzt wird. Die Lageverstellbarkeit ist in einer Halterichtung gegeben. Als Halterichtung wird dabei die Richtung angesehen, in der durch die Fensterblende eine Kraft auf die Einhängehalter ausgeübt wird. In dem üblichsten Fall, bei dem der Einhängehalter oberhalb des Fensters angeordnet ist und bei dem die Fensterblende mittels ihrer Gewichtskraft oder aufgrund einer Rückholkraft einer Rollowelle eine Kraft auf den Einhängehalter ausübt, entspricht die Halterichtung im Wesentlichen der Fahrzeughochrichtung. Bei einer vertikal ausgerichteten Rollowelle auf der einen Seite eines Seitenfensters und einem Einhängehalter auf der gegenüberliegenden Seite, entspricht die Halterichtung in etwa der Fahrzeuglängsrichtung. Als Verstellmittel kommen jegliche Verstellmittel in Frage, die eine fixierbare Lageveränderung des Befestigungsabschnitts zum Auflageabschnitt gewährleisten. Dies umfasst beispielsweise Rastverzahnungen, Gleitlagerungen mit Arretierschrauben, Stellschrauben und ähnliches.
  • Durch die erfindungsgemäß vorgesehen Verstellbarkeit des Auflageabschnitts gegenüber dem Befestigungsabschnitt sind Fehler und Ungenauigkeiten bei der Befestigung des Befestigungsabschnitts im Randbereich des Fensters anschließend noch durch eine Verlagerung des Auflageabschnitts korrigierbar. So kann beispielsweise ein oberhalb eines Fensters etwas zu niedrig angebrachter Befestigungsabschnitt dadurch korrigiert werden, dass der Auflageabschnitt relativ zum Befestigungsabschnitt in eine relativ weit oben befindliche Lage gebracht wird.
  • Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist der Auflageabschnitt Teil einer Aufnahmeschale, die in ihrer Gesamtheit gegenüber dem Befestigungsabschnitt lageverstellbar ist. Als eine Aufnahmeschale wird im Zusammenhang mit dieser Erfindung ein konkaver Abschnitt, insbesondere ein konkaver Profilabschnitt, angesehen, in den ein korrespondierender Einhängeabschnitt einer Fensterblende eingehängt werden kann. Der Einhängeabschnitt liegt dann in einer Senke der Aufnahmeschale oder wird durch eine Rollokraft in die Senke der Aufnahmeschale gezogen und ist damit gegen Herausrutschen gesichert ist. Bei dieser Weiterbildung ist das Verstellmittel, welches die Verstellbarkeit zwischen Befestigungsabschnitt und Auflageabschnitt gewährleistet, vorzugsweise in einem Verbindungsabschnitt zwischen dem Befestigungsabschnitt und der Aufnahmeschale vorgesehen.
  • Alternativ kann der Auflageabschnitt am Grund einer Aufnahmeschale vorgesehen sein und gegenüber dieser lageverstellbar ausgebildet sein. Bei einer solchen Gestaltung ist die Aufnahmeschale selbst fest gegenüber dem Befestigungsabschnitt beabstandet, wobei sich insbesondere eine einstückige Ausgestaltung von Befestigungsabschnitt mit Aufnahmeschale anbietet. In der Aufnahmeschale ist der lageverstellbare Auflageabschnitt vorgesehen. Der Auflageabschnitt ist so angeordnet, dass der Einhängeabschnitt auf dem Auflageabschnitt aufliegt, wenn er beim Einhängen der Fensterblende in eine stabile Position in der Aufnahmeschale rutscht. Diese Gestaltung ist technisch sehr einfach zu realisieren.
  • Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist das Verstellmittel derart angeordnet und ausgebildet, dass es auch in einem montierten Zustand des Einhängehalters für eine Verstellbetätigung zugänglich ist. Dies ist von Vorteil, wenn die Verstellbetätigung insbesondere genutzt wird, um Montageungenauigkeiten in Hinblick auf die Einhängehalter ausgleichen zu können. Es ist in solchen Fällen möglich, zunächst die Einhängehalter zu montieren, anschließend zu ermitteln, inwieweit ihre jeweiligen Auflageabschnitte bezüglich ihrer Höhe voneinander abweichen, und anschließend durch die Verstellbetätigung die Höhe der Auflageabschnitte aneinander anzupassen.
  • Bei einer Weiterbildung der Erfindung umfasst das Verstellmittel eine Schraube, die mit dem Auflageabschnitt derart wirkverbunden ist, dass die Lage des Auflageabschnitts von einer Einschraubtiefe der Schraube abhängt. Die Schraube ist als Verstellmittel insbesondere deshalb von Vorteil, da sie eine sehr genaue Justierung und eine sehr einfache Anpassung erlaubt. Darüber hinaus sind die selbsthemmenden Eigenschaften eines Schraubengewindes vorteilhaft, die verhindern, dass die Schraube sich unter der Last der Fensterblende aus ihrer einmal eingestellten Soll-Lage entfernt.
  • Bei einer Weiterbildung der Erfindung weist eine Einschraubrichtung der Schraube zumindest eine Richtungskomponente in Halterichtung auf, wobei eine Stirnfläche der Schraube unmittelbar den Auflageabschnitt bildet. Dies stellt eine besonders einfache Konstruktion dar. Die Schraube ist dabei so im Einhängehalter vorgesehen und angeordnet, dass sie abhängig von ihrer Lage unmittelbar Einfluss darauf nimmt, wie der Auflageabschnitt angeordnet ist. Vorzugsweise stellt die dem Schraubenkopf abgewandte Stirnseite der Schraube den Auflageabschnitt dar. Die Einschraubrichtung der Schraube entspricht vorzugsweise der Halterichtung. Es sind jedoch auch Ausgestaltungen von dieser Weiterbildung umfasst, bei denen die Schraube schräg eingeschraubt wird. Dies kann bezüglich der Zugänglichkeit der Schraube von Vorteil sein.
  • Besonders bevorzugt ist es, wenn die Schraube als Gewindestift, vorzugsweise als Gewindestift mit Innensechskant ausgebildet ist. Ein solcher Gewindestift ohne Schraubenkopf ist besonders einfach in einer Art und Weise unterzubringen, die den ästhetischen Eindruck des Einhängehalters nicht stört. Der Gewindestift ist bezüglich seiner Länge dabei vorzugsweise derart bemessen, dass er vollständig in einer korrespondierenden Gewindebohrung des Einhängehalters Platz findet.
  • Die Lageveränderbarkeit des Auflageabschnitts beträgt vorzugsweise wenigstens 1 mm, insbesondere wenigstens 2 mm.
  • Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein Set bestehend aus zwei Einhängehaltern, die zum gemeinsamen Tragen einer Fensterblende ausgebildet sind, wobei mindestens einer der Einhängehalter, vorzugsweise genau einer der Einhängehalter, in oben beschriebener Art ausgebildet ist. Da es bei der Justierung in aller Regel nicht darauf ankommt, dass die Fensterblende im eingehängten Zustand in einer bezüglich der Höhe bestimmten Soll-Lage angeordnet ist, sondern eher darauf, dass eine korrekte waagerechte Ausrichtung erzielt wird, reicht es aus, wenn nur einer der Einhängehalter mit einem Verstellmittel ausgebildet ist. Dennoch wird eine besonders umfängliche Einstellbarkeit durch die Verwendung zweier Einhängehalter erzielt.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung, das anhand der Zeichnung dargestellt ist. Dabei zeigt:
  • 1 einen erfindungsgemäßen Einhängehalter mit Verstellmittel,
  • 2 ein Set aus einem Einhängehalter mit Verstellmittel und einem Einhängehalter ohne Verstellmittel in einem Funktionszustand mit einer Sonnenblende und
  • 3a bis 3c drei weitere Ausführungsformen erfindungsgemäßer Einhängehalter mit Verstellmitteln
  • Detaillierte Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Einhängehalter 10. Dieser umfasst einen Befestigungsabschnitt 12, der mittels nicht dargestellter Schrauben in den dafür vorgesehenen Bohrungen 14 oberhalb eines Fensters eines Fahrzeugs, insbesondere eines Seitenfensters, befestigt werden kann. Vom Befestigungsabschnitt 12 aus erstreckt sich eine einstückig angeformte hakenförmige Aufnahmeschale 16 nach unten, die in der Art eines U-Profils einen Aufnahmeraum 18 umgibt, der nach oben offen ist. Am Grund 20 dieser Aufnahmeschale 16 ist eine in Fahrzeughochrichtung 2 ausgerichtete Gewindebohrung 22 vorgesehen, die sich durch das U-Profil hindurch erstreckt.
  • Zur Aufnahme im Gewinde der Gewindebohrung 22 ist ein Gewindestift 30 vorgesehen, der in nicht dargestellter Art und Weise mittels einer Inbusausnehmung in die Gewindebohrung 22 eingeschraubt werden kann. Der Gewindestift 30 kann dabei entweder nur in geringem Maße eingeschraubt werden, so dass er auf der Innenseite der Aufnahmeschale 16 nicht in diese hineinragt, oder derart tief eingeschraubt werden, dass er bis in den Innenbereich 18 der Aufnahmeschale 16 hineinragt und sich von unten in diesen derart erstreckt, dass sein oberes Ende 34 die Auflagefläche für eine Fensterblende bildet.
  • 2 zeigt ein Set bestehend aus zwei Einhängehaltern, von denen ein erster Einhängehalter 10 dem oben beschriebenen Typ entspricht. Ein zweiter Einhängehalter 40 ist bis auf die Tatsache, dass er keinen Gewindestift 30 aufweist, ebenfalls in ähnlicher Art und Weise ausgebildet. Die beiden Einhängehalter 10, 40 tragen gemeinsam eine Fensterblende 50, die als Sonnenschutzblende ausgebildet ist. Diese weist eine starre Einhängeleiste 52 auf, die über zwei Ausnehmungen 54, 56 verfügt. Diese Ausnehmungen 54, 56 sind in der dargestellten Art und Weise zum Einhängen in die oben beschriebenen Einhängehalter vorgesehen und geeignet.
  • Die Fensterblende 50 ist in zwei Zuständen dargestellt. In dem mittels durchgezogener Linien dargestellten Zustand ruht die Fensterblende 50 beidseitig jeweils unmittelbar auf dem Grund 20 der Aufnahmeschale 16 der Einhängehalter 10, 40. In dem gepunktet dargestellten Zustand ist der Gewindestift 30 am Einhängehalter 10 von der Außenseite aus tiefer eingeschraubt worden, so dass er sich bis in den Aufnahmeraum 18 erstreckt. Er bildet somit die tatsächliche Auflagefläche, auf der die Leiste 52 der Sonnenblende 50 auf der Seite des Einhängehalters 10 aufliegt.
  • Gegenüber der mit durchgezogenen Linien dargestellten Einstellung ist die Fensterblende 50 somit linksseitig leicht angehoben, beispielsweise um 2 mm. Hierdurch kann erreicht werden, dass die Leiste 52 in ästhetischer Art und Weise mit der Fahrzeuglängsrichtung 4 fluchtend ausge richtet ist. Weiterhin wird hierdurch vermieden, dass die Fensterblende selbst unter Spannung steht oder unerwünscht Falten wirft.
  • Die 3a bis 3c zeigen alternative Ausgestaltungen.
  • Bei der Ausführungsform der 3a ist ein Einhängehalter 110 vorgesehen, dessen Aufbau mit dem Einhängehalter der 1 weitgehend übereinstimmt. Abweichend von diesem ist statt des Gewindestiftes 30 ein Drehstift 130 vorgesehen, der von unten über einen nicht dargestellten Eingriff, beispielsweise über eine Ausnehmung für einen Inbusschlüssel, drehbar ausgebildet ist. Ein Gewinde ist am Drehstift 130 nicht vorgesehen, so dass eine Drehung keine Verlagerung des Drehstiftes 130 in Fahrzeughochrichtung 2 bewirkt.
  • Allerdings ist am oberen Ende des Drehstifts 130 im Innenbereich 118 der Aufnahmeschale 116 eine helixartig gewundene Fläche als Auflageabschnitt 136 ausgebildet. Dieser Auflageabschnitt 136 ist mit dem Drehstift 130 fest verbunden, so dass er mit diesem gemeinsam um eine vertikale Achse drehbar ausgebildet ist. Hierdurch ist eine Auflagefläche 134 des Auflageabschnitts 136, die dort angeordnet ist, wo im eingehängten Zustand die Einhängeleiste 152 aufliegt, aufgrund der Helixform bezüglich ihrer vertikalen Lage verstellbar.
  • Um eine großflächige Auflage der Einhängeleiste 152 auf dieser Auflagefläche 134 des Auflageabschnitts 136 zu ermöglichen, ist die korrespondierende Ausnehmung 154 der Einhängeleiste 152 an ihrem oberen Rand 154a ebenfalls helixförmig ausgebildet.
  • Diese Ausgestaltung erlaubt es, durch eine nur geringe Drehung des Drehstifts 130 die Einstellung der eingehängten Sonnenblende 150 zu verändern.
  • Die Ausführungsform der 3b entspricht wiederum weitgehend der Ausführungsform der 1. Abweichend von dieser ist die Auflagefläche 234 als Oberseite eines in Fahrzeugquerrichtung 6 verschiebbaren Keilabschnitts 236 ausgebildet. Dieser Keilabschnitt 236 ist in nicht näher dargestellter Art und Weise am Grund 220 der Aufnahmeschale 216 geführt. Die Lage des Keilabschnitts 236 ist durch eine mit dem Keilabschnitt 236 wirkverbundene Stellschraube 230 einstellbar. In Abhängigkeit von deren Einschraubtiefe ändert sich die Lage des Keilabschnitts 236.
  • Korrespondierend mit dem Keilabschnitt 236 ist auch der obere Rand 254a der Ausnehmungen 254 der Einhängleiste 252 mit einer entsprechenden Keilfläche 254b ausgebildet.
  • Im einhängten Zustand liegt diese Keilfläche 254b auf der Auflagefläche 234 des Keilabschnitt 236 auf. Durch Verändern der Einschraubtiefe der Stellschraube 230 kann der Keilabschnitt 236 bezüglich seiner Lage verändert werden, wodurch gleichzeitig ein Anheben oder Absenken der Einhängeleiste 252 verursacht wird.
  • Die Ausführungsform der 3c ist bis auf einen Unterschied mit der Ausführungsform der 1 identisch. Der Gewindestift 330 ist bei der Ausführungsform statt mit einer Ausnehmung an seinem unteren Ende mit einer Rändelschraube 338 versehen. Diese bietet eine werkzeuglos bedienbare, einfache Einstellmöglichkeit hinsichtlich der Ausrichtung der Sonnenblende.

Claims (9)

  1. Einhängehalter (10; 110; 210; 310) für eine Fensterblende (50; 150; 250) für ein Fahrzeug, mit – einem Befestigungsabschnitt (12) zur fahrzeugfesten Montage im Randbereich eines Fensters und – einem Auflageabschnitt (34; 134; 234) zum Tragen der Fensterblende (50; 150; 250), dadurch gekennzeichnet, dass der Auflageabschnitt (34; 134; 234) gegenüber dem Befestigungsabschnitt (12) in einer Halterichtung (2) mittels eines Verstellmittels (30; 130; 230; 330, 338) lageverstellbar ist.
  2. Einhängehalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflageabschnitt Teil einer Aufnahmeschale ist, die in ihrer Gesamtheit gegenüber dem Befestigungsabschnitt lageverstellbar ist.
  3. Einhängehalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflageabschnitt (34; 134; 234) in einem Grund (20; 220) einer Aufnahmeschale (16; 116; 216) vorgesehen ist und gegenüber dieser lageverstellbar ist.
  4. Einhängehalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellmittel (30; 130; 230; 330) derart angeordnet und ausgebildet ist, dass es auch in einem montierten Zustand des Einhängehalters (10; 110; 210; 310) für eine Verstellbetätigung zugänglich ist.
  5. Einhängehalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellmittel (30; 230; 330) eine Schraube (30; 230; 330) umfasst, die mit dem Auflageabschnitt (34; 234) derart wirkverbunden ist, dass die Lage des Auflageabschnitts (34; 234) von einer Einschraubtiefe der Schraube (30; 230) abhängt.
  6. Einhängehalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einschraubrichtung der Schraube (30; 330) zumindest eine Richtungskomponente in Halterichtung (2) aufweist und eine Stirnfläche (34) der Schraube unmittelbar den Auflageabschnitt (34) bildet.
  7. Einhängehalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (30; 230) als Gewindestift (30; 230), vorzugsweise als Gewindestift (30; 230) mit Innensechskant, ausgebildet ist.
  8. Einhängehalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lageveränderbarkeit wenigstens 1 mm, vorzugsweise mindestens 2 mm, beträgt.
  9. Set bestehend aus zwei Einhängehaltern (10, 40), die zum gemeinsamen Tragen einer Fensterblende (50) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Einhängehalter (10), vorzugsweise genau einer der Einhängehalter (10), als Einhängehalter (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet ist.
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