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DE202007007289U1 - Vorrichtung zum lösbaren Befestigen eines Staubfilterbeutels in einem staubsaugenden Gerät - Google Patents

Vorrichtung zum lösbaren Befestigen eines Staubfilterbeutels in einem staubsaugenden Gerät Download PDF

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DE202007007289U1
DE202007007289U1 DE200720007289 DE202007007289U DE202007007289U1 DE 202007007289 U1 DE202007007289 U1 DE 202007007289U1 DE 200720007289 DE200720007289 DE 200720007289 DE 202007007289 U DE202007007289 U DE 202007007289U DE 202007007289 U1 DE202007007289 U1 DE 202007007289U1
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closure flap
flange
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DE200720007289
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Branofilter GmbH
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    • A47L9/1427Means for mounting or attaching bags or filtering receptacles in suction cleaners; Adapters
    • A47L9/1436Connecting plates, e.g. collars, end closures
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Vorrichtung zum lösbaren Befestigen eines Staubfilterbeutels in einem staubsaugenden Gerät, mit einem außen an der Beutelwandung sitzenden Flanschteil aus steifem Material, das eine mit einer Eintrittsöffnung in der Beutelwandung fluchtende Durchtrittsöffnung aufweist, und einer gerätespezifischen Adapterplatte aus steifem Material, die einerseits am staubsaugenden Gerät festlegbar und andererseits mit dem Flanschteil lösbar verbindbar ist, wobei die Adapterplatte eine im verbundenen Zustand mit der Durchtrittsöffnung des Flanschteils fluchtende und zusammen mit dieser eine Durchströmöffnung bildende Durchgangsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass am Flanschteil (5) eine der Durchtrittsöffnung (6) zugeordnete Verschlussklappe (32) um eine Schwenkachse (33) zwischen einer die Durchtrittsöffnung (6) zumindest im wesentlichen verschließenden Schließstellung und einer in das Beutelinnere (4) geschwenkten Offenstellung verschwenkbar angeordnet ist und dass die Adapterplatte (7) einen bei ihrem Verbinden mit dem Flanschteil (5) gegen die Verschlussklappe (32) stoßenden und diese in ihre Offenstellung verschwenkenden Betätigungsvorsprung (34) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren Befestigen eines Staubfilterbeutels in einem staubsaugenden Gerät, mit einem außen an der Beutelwandung sitzenden Flanschteil aus steifem Material, das eine mit einer Eintrittsöffnung in der Beutelwandung fluchtende Durchtrittsöffnung aufweist, und einer gerätespezifischen Adapterplatte aus steifem Material, die einerseits am staubsaugenden Gerät festlegbar und andererseits mit dem Flanschteil lösbar verbindbar ist, wobei die Adapterplatte eine im verbundenen Zustand mit der Durchtrittsöffnung des Flanschteiles fluchtende und zusammen mit dieser eine Durchströmöffnung bildende Durchgangsöffnung aufweist.
  • Bei staubsaugenden Geräten werden zum Sammeln des anfallenden Staubes Filterbeutel verwendet. Dabei wird mittels eines Gebläses ein Saugstrom erzeugt, der den Staub in einen Saugschlauch oder dergleichen zieht und von dort durch die Eintrittsöffnung in den Filterbeutel fördert. Der in der ange saugten Luft enthaltene Staub wird von der Beutelwandung zurückgehalten. Der vom Staub befreite Luftstrom durchdringt die Beutelwandung und wird anschließend in die Umgebung ausgeblasen. Ist der Filterbeutel voll, wird er entnommen und kann weggeworfen werden. Sodann wird ein neuer Filterbeutel in das staubsaugende Gerät eingesetzt.
  • Das Festlegen des Filterbeutels im staubsaugenden Gerät erfolgt üblicherweise mittels eines außen an der Beutelwandung im Bereich der Eintrittsöffnung angebrachten und eine mit der Eintrittsöffnung fluchtende Durchströmöffnung enthaltende Anschlussstücks, das mit einer geräteseitigen Halterung in Eingriff gebracht wird. Die auf dem Markt befindliche Staubsauger unterschiedlicher Hersteller weisen jedoch regelmäßig unterschiedliche Halterungen auf, so dass eine entsprechende Anzahl von Filterbeuteltypen bereitgestellt werden muss, die jeweils ein anderes Anschlussstück aufweisen. Dies ist aufwendig.
  • Daher wird in der DE 20 2006 006 268 U1 eine Vorrichtung der eingangs genannten Art vorgeschlagen, die es ermöglicht, gleich ausgebildete Staubfilterbeutel für staubsaugende Geräte mit unterschiedlichen Halterungen zu verwenden. Hierzu wird das bis dahin übliche Anschlussstück aufgeteilt in eine Adapterplatte und ein am Filterbeutel sitzendes Flanschteil.
  • Dabei ist die Adapterplatte einerseits an die Halterung des betreffenden Staubsaugers angepasst und kann andererseits mit dem stets gleich bleibenden Flanschteil verbunden werden. Auf diese Weise kann der unverändert bleibende Staubfilterbeutel für staubsaugende Geräte mit unterschiedlichen Halterungen verwendet werden, da die Anpassung an die jeweilige Halterung durch die Adapterplatte erfolgt. Somit müssen nur noch an die verschiedenen Halterungen angepasste Adapterplatten bereitgestellt werden, die alle lösbar mit dem stets gleichen Filterbeutel-Flanschteil verbindbar sind. Seitens des Herstellers müssen lediglich mehrere jeweils an eine der verschiedenen Halterungen unterschiedlicher staubsaugender Geräte angepasste Adapterplatten angeboten werden, die alle mit einem gleichen Flanschteil lösbar verbindbar sind. Der Verbraucher muss dann nur die zu seinem Staubsauger passende Adapterplatte auswählen, die er dann für alle von ihm gekauften Filterbeutel verwenden kann. Die Adapterplatte kann dauerhaft, auch bei einem Wechsel des Filterbeutels, im Staubsauger verbleiben oder beim Filterbeutelwechsel zusammen mit dem Filterbeutel entnommen und außerhalb des Staubsaugers mit dem Flanschteil eines neuen Filterbeutels verbunden und dann wieder eingesetzt werden.
  • Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der aus dem Filterbeutel nach seiner Wegnahme von der Adapterplatte möglichst kein Staub in die Umgebung austreten kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass am Flanschteil eine der Durchtrittsöffnung zugeordnete Verschlussklappe um eine Schwenkachse zwischen einer die Durchtrittsöffnung zumindest im wesentlichen verschließenden Schließstellung und einer in das Beutelinnere geschwenkten Offenstellung verschwenkbar angeordnet ist und dass die Adapterplatte einen bei ihrem Verbinden mit dem Flanschteil gegen die Verschlussklappe stoßenden und diese in ihre Offenstellung verschwenkenden Betätigungsvorsprung aufweist.
  • Auf diese Weise wird beim Verbinden des Flanschteils mit der Adapterplatte die Verschlussklappe selbsttätig in das Beutelinnere verschwenkt, so dass der Staubfilterbeutel sofort einsatzfähig ist. Nimmt man den Staubfilterbeutel dann wieder von der Adapterplatte weg, indem man das Flanschteil von der Adapterplatte löst, gibt der Betätigungsvorsprung die Verschlussklappe frei, so dass sich diese schließt und kein Staub durch die Durchtrittsöffnung nach außen gelangen kann.
  • Die vorliegende Erfindung erstreckt sich ferner jeweils für sich auch auf die Adapterplatte und den Staubfilterbeutel mit Flanschteil.
  • Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
  • 1 die Adapterplatte einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in gesonderter Darstellung in Draufsicht, wobei die im mit dem Flanschteil verbundenen Zustand dem Flanschteil zugewandte Seite dem Betrachter zugewandt ist,
  • 2 das mit der Adapterplatte der 1 zusammenpassende, am Filterbeutel sitzende Flanschteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Draufsicht, wobei die im mit der Adapterplatte verbundenen Zustand der Adapterplatte zugewandte Seite dem Betrachter zugewandt ist,
  • 3 die Adapterplatte und das Flanschteil nach den 1 und 2 im Schnitt gemäß den Schnittlinien III-III in den 1 und 2, wobei das Flansch teil in Schrägstellung an der Adapterplatte eingehängt wird, und
  • 4 die Anordnung nach 3 nach dem Verbinden des Flanschteils mit der Adapterplatte im der 3 entsprechenden Schnitt in vergrößerter Teildarstellung.
  • Die aus der Zeichnung hervorgehende Vorrichtung dient zum lösbaren Befestigen eines Staubfilterbeutels 1 in einem nicht dargestellten staubsaugenden Gerät, das hierzu in üblicher Weise eine entsprechende Steckhalterung aufweist. von dem Staubfilterbeutel 1 ist nur ein kleines Stück seiner Beutelwandung 2 gezeigt. Die Beutelwandung 2 besteht aus luftdurchlässigem Material und enthält eine Eintrittsöffnung 3, durch die die ankommende Staubluft in das Beutelinnere 4 gelangt.
  • An der Außenseite der Beutelwandung 2 ist im Bereich der Eintrittsöffnung 3 ein Flanschteil 5 aus steifem Material, insbesondere Kunststoffmaterial, befestigt, das an die Beutelwandung 2 beispielsweise angeklebt oder mit dieser verschweißt ist. Das Flanschteil 5 weist eine mit der Eintrittsöffnung 3 fluchtende Durchtrittsöffnung 6 auf.
  • Ferner ist eine ebenfalls aus steifem Material wie Kunststoffmaterial bestehende gerätespezifische Adapterplatte 7 vorhanden, die einerseits am staubsaugenden Gerät festlegbar und andererseits mit dem Flanschteil 5 lösbar verbunden werden kann. Auf diese weise wird der Filterbeutel 1 mit dem fest an ihm sitzenden Flanschteil 5 über die Adapterplatte 7 mit dem jeweiligen staubsaugenden Gerät – nachstehend nur noch Staubsauger genannt – verbunden.
  • Die auf dem Markt befindlichen Staubsauger weisen unterschiedliche Halterungen auf. Stellt man für diese unterschiedlichen Halterungen jeweils eine entsprechend angepasste Adapterplatte 7 zur Verfügung, wobei alle Adapterplatten an der anderen Seite gleich gestaltet sind, kann man für alle Staubsaugertypen den gleichen Staubsaugerbeutel verwenden, da ja das Flanschteil 5 mit jedem Adapterteil 7 unabhängig von dessen mit dem jeweiligen Staubsauger zu verbindenden Seite verbunden werden kann.
  • Das Adapterteil 7 kann dauerhaft im Staubsauger eingesetzt bleiben, so dass man bei einem Filterbeutelwechsel nur den Filterbeutel mit seinem Flanschteil 5 austauschen muss. Selbstverständlich kann man jedoch auch so vorgehen, dass man die Adapterplatte 7 zusammen mit dem Filterbeutel entnimmt und den Filterbeutel dann wechselt, wonach man den neuen Filterbeutel im mit der Adapterplatte 7 verbundenen Zustand wieder in den Staubsauger einsetzt.
  • Eine der gängigen Halterungen in einem Staubsauger ist in 1 strichpunktiert angedeutet. Sie wird von zwei geräteseitigen, im der Breite der Adapterplatte 7 entsprechenden Abstand zueinander angeordneten Führungsleisten 8, 9 gebildet, hinter die die Adapterplatte 7 mit ihren seitlichen Randbereichen parallel zu ihrer Plattenebene in linearer Richtung 10 eingesteckt werden kann.
  • Die Adapterplatte 7 weist eine im mit dem Flanschteil 5 verbundenen Zustand mit dessen Durchtrittsöffnung 6 fluchtende Durchgangsöffnung 11 auf, die zusammen mit der Durchtrittsöffnung 6 eine Durchströmöffnung bildet, durch die hindurch der angesaugte Luftstrom in den Filterbeutel gelangt.
  • Geräteseitig ist üblicherweise ein Anschlussstutzen vorhanden, der bei in den Staubsauger eingesetzter Adapterplatte 7 in oder durch deren Durchgangsöffnung 11 ragt. In diesem Zusammenhang ist an der Adapterplatte 7 eine gelochte Dichtmembran 12 angeordnet, die einen in radialer Richtung in die Durchgangsöffnung 11 vorstehenden, ringförmig umlaufenden Dichtbereich 13 bildet, der bei in den Staubsauger eingesetzter Adapterplatte 7 den Anschlussstutzen umgreift und sich dichtend an den Anschlussstutzen anschmiegt.
  • Ferner muss Vorsorge dafür getroffen werden, dass beim Betrieb des Staubsaugers an der Schnittstelle zwischen der Adapterplatte 7 und dem Flanschteil 5 kein Staub nach außen gelangen kann. Daher ist außerdem eine im verbundenen Zustand zwischen der Adapterplatte 7 und dem Flanschteil 5 wirksame Ringdichtung 14 zum Abdichten der Durchströmöffnung nach außen hin vorhanden.
  • Das Flanschteil 5 und die Adapterplatte 7 sind voneinander gesonderte Teile. Zum Herstellen der Verbindung zwischen dem Flanschteil 5 und der Adapterplatte 7 kann die Anordnung so getroffen sein, dass das Flanschteil 5 radial außerhalb der Ringdichtung 14 in von der Adapterplatte 7 weg geneigter Schrägstellung gelenkig eingehängt und dann gegen die Adapterplatte 7 geschwenkt und mit dieser lösbar fest verbunden wird. Zum gelenkigen Einhängen ist an der Adapterplatte 7 eine Einhängeeinrichtung angeordnet, die beispielsweise von zwei Einhängestegen 15, 16 gebildet wird. Die beiden Einhängestege 15, 16 werden jeweils von zwei Haltestegen 19, 20 bzw. 21, 22 unter Bildung eines Zwischenraums vor der Adapterplatte 7 gehalten, so dass sie hintergriffen werden können (siehe 4).
  • Der Einhängeeinrichtung ist eine Eingreifeinrichtung am Flanschteil (5) zugeordnet, die zweckmäßigerweise von zwei jeweils einem Einhängesteg 15, 16 zugeordneten Einhängehaken 17, 18 gebildet wird. Die Einhängehaken 17, 18 werden in Richtung gemäß Pfeil 23 hinter die Einhängestege 15, 16 eingesteckt, wonach man das Flanschteil 5 um die eine Gelenkachse 24 bildenden Einhängestege 15, 16 in Richtung gemäß Pfeil 25 zur Adapterplatte 7 hin verschwenkt.
  • Das Festlegen des Flanschteils 5 an der Adapterplatte 7 erfolgt durch Verrasten. Hierzu weist die Adapterplatte 7 ein der Gelenkachse 24 entgegengesetztes Verriegelungsteil 26 auf, das um eine zur Gelenkachse 24 parallele Anlenkachse 27 verschwenkbar angeordnet und durch eine Feder 28 so belastet ist, dass es in seiner Ausgangslage etwas nach radial innen geneigt ist (siehe 3). Dem Verriegelungsteil 26 ist ein Rastabsatz 29 am Flanschteil 5 zugeordnet. Beim Verschwenken des Flanschteils 5 in Richtung gemäß Pfeil 25 läuft der Rastabsatz 29 gegen eine Auflauffläche am Verriegelungsteil 26, so dass dieses selbsttätig ausgelenkt wird und mit einem an ihm angeordneten Rastvorsprung 30 hinter dem Rastabsatz 29 verrastet.
  • Ist das Flanschteil 5 gegen die Adapterplatte 7 geschwenkt und mit dieser verrastet, liegt das Flanschteil 5 mit einer zum Beispiel von einem Dichtsteg gebildeten Dichtfläche 31 dicht am Dichtring 14 an.
  • Zum Lösen der Verbindung drückt der Benutzer gegen das Verriegelungsteil 26, so dass dieses entsprechend verschwenkt wird und der Rastabsatz 29 frei kommt.
  • Die Durchtrittsöffnung 6, die Durchgangsöffnung 11 und die Ringdichtung 14 sind zweckmäßigerweise kreisförmig.
  • Ist der Filterbeutel mit Staub gefüllt, wird er von der Adapterplatte 7 weggenommen. Damit aus dem weggenommenen Filterbeutel möglichst kein Staub in die Umgebung austritt, ist am Flanschteil 5 eine der Durchtrittsöffnung 6 zugeordnete Verschlussklappe 32 angeordnet, die um eine Schwenkachse 33 zwischen einer die Durchtrittsöffnung 6 zumindest im wesentlichen verschließenden Schließstellung (2 und 3) und einer in das Beutelinnere 4 geschwenkten Offenstellung (4) verschwenkbar ist. Die Adapterplatte 7 weist einen bei ihrem Verbinden mit dem Flanschteil 5 gegen die Verschlussklappe 32 stoßenden und diese in ihre Offenstellung verschwenkenden Betätigungsvorsprung 34 auf.
  • Der Betätigungsvorsprung 34 und die Schwenkachse 33 sind so angeordnet, dass der Betätigungsvorsprung 34 in der Nähe der Schwenkachse 33 gegen die Verschlussklappe 32 stößt. Dabei ist ferner vorgesehen, dass die Schwenkachse 33 der Verschlussklappe 32 parallel zur von den Einhängestegen 15, 16 gebildeten Gelenkachse 24 verläuft und im der Gelenkachse 24 zugewandten Umfangsbereich der Verschlussklappe 32 angeordnet ist.
  • Die Verschlussklappe 32 ist zweckmäßigerweise über ein die Schwenkachse 33 bildendes Filmscharnier an das Flanschteil 5 angesetzt, so dass das Flanschteil 5 und die Verschlussklappe 32 einstückig über eine das Filmscharnier 35 bildende Schwachstelle miteinander verbunden sind.
  • Aus der Zeichnung geht ferner hervor, dass der Betätigungsvorsprung 34 im Bereich des Umfangs der Durchgangsöffnung 11 der Adapterplatte 7 angeordnet ist. Dabei ragt der Betätigungsvorsprung 34 aus der Durchgangsöffnung 11 nach vorne hin vor, so dass er beim Einhängen des Flanschteils 5 an der Adapterplatte 7 in Schräglage und anschließendem Verschwenken des Flanschteils 5 zur Adapterplatte 7 hin gegen die Verschlussklappe 32 stößt und diese in das Beutelinnere 4 drückt, bis die aus 4 hervorgehende Offenstellung erreicht ist.
  • Bei diesem Überführen der Verschlussklappe 32 in die Offenstellung gelangen der Betätigungsvorsprung 34 und die Verschlussklappe 32 in Mitnahmeeingriff miteinander, so dass der Betätigungsvorsprung 34 beim späteren Wegnehmen des Flansch teils 5 von der Adapterplatte 7 die Verschlussklappe 32 wieder in ihre Schließstellung zieht, so dass der Filterbeutel verschlossen wird.
  • Der Mitnahmeeingriff ist zweckmäßigerweise ein Verhakungseingriff. Hierzu weist der Betätigungsvorsprung 34 zweckmäßigerweise zwei gabelartig mit Abstand parallel zueinander verlaufende, elastisch biegbare Betätigungsarme 36, 37 mit aufeinander zu gerichteten Verhakungsansätzen 38, 39 an ihren freien Endbereichen auf. Ferner ist an der Verschlussklappe 32 eine mit den Verhakungsansätzen 38, 39 in Verhakungseingriff gelangende Verhakungspartie 40 angeordnet, die beim Nachinnendrücken der Verschlussklappe 32 in Richtung gemäß Pfeil 43 unter elastischem Auseinanderspreizen der beiden Betätigungsarme 36, 37 zwischen die Betätigungsarme 36, 37 gelangt und dann von den Verhakungsansätzen 38, 39 der Betätigungsarme 36, 37 hintergriffen wird.
  • Prinzipiell könnte ein einziger Betätigungsarm mit Verhakungsansatz ausreichend sein. Ferner könnte man, insbesondere im Falle nur eines Betätigungsarms, anstelle des Betätigungsarms oder zusätzlich die Verhakungspartie 40 elastisch biegbar ausbilden. Die beiden Betätigungsarme 36, 37 sind in Umfangsrichtung der Durchgangsöffnung 11 mit Abstand zueinander angeordnet.
  • Auf diese weise wird die Verhakungspartie 40 und somit die Verschlussklappe 32 beim Entfernen des Flanschteils 5 vom Betätigungsvorsprung 34 sozusagen an Ort und Stelle gehalten, so dass die Verschlussklappe 32 relativ zum Flanschteil 5 in seine Schließstellung gezogen wird.
  • Der Verschlussklappe 32 ist ein am Flanschteil 5 angeordneter Anschlag 41 zugeordnet, an dem die Verschlussklappe 32 in der Schließstellung zur Anlage gelangt, so dass sich beim weiteren wegnehmen des Flanschteils 5 von der Adapterplatte 7 der Mitnahmeeingriff löst. Dies erfolgt durch elastisches Auseinanderspreizen der beiden Betätigungsarme 36, 37.
  • Die Verhakungspartie 40 der Verschlussklappe 32 steht von der in der Schließstellung dem Beutelinneren 4 abgewandten Außenseite 42 der Verschlussklappe 32 ab und weist eine L-artige Gestalt auf.
  • Die Anordnung könnte ferner so getroffen sein, dass die Verschlussklappe 32 aus ihrer bei von der Adapterplatte 7 getrenntem Flanschteil 5 eingenommenen Schließstellung entgegen einer Rückstellkraft in die Offenstellung verschwenkt wird. In diesem Falle wird die Verschlussklappe 32 durch die Rückstellkraft in Richtung auf ihre Schließstellung hin beauf schlagt. Eine solche Rückstellkraft kann beispielsweise in das Filmscharnier 35 integriert sein.
  • Schließlich geht aus 3 noch hervor, dass das Flanschteil 5 an seiner dem Beutelinneren 4 zugewandten Innenseite eine dem Umfang der Durchtrittsöffnung 6 entlang verlaufende Vertiefung 44 zur Aufnahme des Umfangsrandbereichs der Verschlussklappe 32 in der Schließstellung aufweisen kann.

Claims (16)

  1. Vorrichtung zum lösbaren Befestigen eines Staubfilterbeutels in einem staubsaugenden Gerät, mit einem außen an der Beutelwandung sitzenden Flanschteil aus steifem Material, das eine mit einer Eintrittsöffnung in der Beutelwandung fluchtende Durchtrittsöffnung aufweist, und einer gerätespezifischen Adapterplatte aus steifem Material, die einerseits am staubsaugenden Gerät festlegbar und andererseits mit dem Flanschteil lösbar verbindbar ist, wobei die Adapterplatte eine im verbundenen Zustand mit der Durchtrittsöffnung des Flanschteils fluchtende und zusammen mit dieser eine Durchströmöffnung bildende Durchgangsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass am Flanschteil (5) eine der Durchtrittsöffnung (6) zugeordnete Verschlussklappe (32) um eine Schwenkachse (33) zwischen einer die Durchtrittsöffnung (6) zumindest im wesentlichen verschließenden Schließstellung und einer in das Beutelinnere (4) geschwenkten Offenstellung verschwenkbar angeordnet ist und dass die Adapterplatte (7) einen bei ihrem Verbinden mit dem Flanschteil (5) gegen die Verschlussklappe (32) stoßenden und diese in ihre Offenstellung verschwenkenden Betätigungsvorsprung (34) aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsvorsprung (34) und die Schwenkachse (33) so angeordnet sind, dass der Betätigungsvorsprung (34) in der Nähe der Schwenkachse (33) gegen die Verschlussklappe (32) stößt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flanschteil (5) in von der Adapterplatte (7) weg geneigter Schrägstellung gelenkig an der Adapterplatte (7) einhängbar und zum Verbinden mit der Adapterplatte (7) um die so gebildete Gelenkachse (24) gegen die Adapterplatte (7) schwenkbar ist, wobei die Schwenkachse (33) der Verschlussklappe (32) parallel zur Gelenkachse (24) verläuft und im der Gelenkachse (24) zugewandten Umfangsbereich der Verschlussklappe (32) angeordnet ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsvorsprung (34) im Bereich des Umfangs der Durchgangsöffnung (11) der Adapterplatte (7) angeordnet ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (32) über ein die Schwenkachse (33) bildendes Filmscharnier (35) an das Flanschteil (5) angesetzt ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (32) bei von der Adapterplatte (7) getrenntem Flanschteil (5) ihre Schließstellung einnimmt und entgegen einer Rückstellkraft in die Offenstellung verschwenkbar ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellkraft in das Filmscharnier (35) integriert ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsvorsprung (34) und die Verschlussklappe (32) beim Überführen der Verschlussklappe (32) in die Offenstellung in Mitnahmeeingriff miteinander gelangen, so dass der Betätigungsvorsprung (34) beim Wegnehmen des Flanschteils (5) von der Adapterplatte (7) die Verschlussklappe (32) in ihre Schließstellung zieht, wobei der Verschlussklappe (32) ein am Flanschteil (5) angeordneter Anschlag (41) zugeordnet ist, an dem die Verschlussklappe (32) in der Schließstellung zur Anlage gelangt, so dass sich beim weiteren Wegnehmen des Flanschteils (5) der Mitnahmeeingriff löst.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnahmeeingriff ein Verhakungseingriff ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsvorsprung (34) mindestens einen Betätigungsarm (36, 37) mit einem Verhakungsansatz (38, 39) aufweist und an der Verschlussklappe (32) eine mit dem Verhakungsansatz (38, 39) in Verhakungseingriff gelangende Verhakungspartie (40) angeordnet ist, wobei der Betätigungsarm (36, 37) und/oder die Verhakungspartie (40) zum Herstellen und Lösen des Verhakungseingriffs elastisch biegbar ausgebildet sind.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsvorsprung (34) zwei gabelartig mit Abstand parallel zueinander verlaufende, elastisch biegbare Betätigungsarme (36, 37) mit aufeinander zu gerichteten Verhakungsansätzen (38, 39) an ihren freien Endbereichen zum beidseitigen Hintergreifen der Verhakungspartie (40) aufweist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Betätigungsarme (36, 37) in Umfangsrichtung der Durchgangsöffnung (11) der Adapterplatte (7) mit Abstand zueinander angeordnet sind.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Flanschteil (5) an seiner dem Beutelinneren (4) zugewandten Innenseite eine dem Umfang der Durchtrittsöffnung (6) entlang verlaufende Vertiefung (44) zur Aufnahme des Umfangsrandbereichs der Verschlussklappe (32) in der Schließstellung aufweist.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (11) der Adapterplatte (7), die Durchtrittsöffnung (6) des Flanschteils (5) und die Verschlussklappe (32) kreisrunde Gestalt aufweisen.
  15. Adapterplatte einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
  16. Staubfilterbeutel mit Flanschteil einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2108297A3 (de) * 2008-04-09 2011-01-05 The Scott Fetzer Company Baugruppe zur Befestigung eines Filterbeutels
PL424160A1 (pl) * 2018-01-03 2019-07-15 Wytwórnia Wyrobów Papierowych Worwo Spółka Z Ograniczoną Odpowiedzialnością Płytka instalująca worek filtracyjny w odkurzaczu

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