DE202007006806U1 - Sicherheitseinrichtung für den Schalter eines Schirms - Google Patents
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Abstract
Schirm,
insbesondere Regenschirm, mit einem Mechanismus zum automatischen Öffnen und/oder
Schließen
des Schirms, mit einem Knauf und mit einem im Knauf angeordneten
Schalter zum Auslösen
des Mechanismus, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Knauf ein zwischen
zwei Endlagen beweglich gelagertes Mittel vorgesehen ist, welches
in einer Endlage den Schalter unzugänglich abdeckt.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schirm, insbesondere Regenschirm, mit einem Mechanismus zum automatischen Öffnen und/oder Schließen des Schirms, mit einem Knauf und mit einem im Knauf angeordneten Schalter zum Auslösen des Mechanismus.
- Ein herkömmlicher Regenschirm
10 ist in21 dargestellt und umfasst im Wesentlichen einen Stock8 und einen Schlitten7 , der verschieblich auf dem Stock8 gelagert ist. Eine Kappe6 ist am oberen Ende des Stocks angeordnet, am unteren Ende des Stocks8 ist ein Knauf10 angeordnet. Ein Dach9 umfasst eine Vielzahl von Spannstäben, die schwenkbar zwischen dem Schlitten7 und Rippen angeordnet sind, und welche zum Auffalten oder Zusammenziehen des Daches bestimmt sind. Die meisten Schirme sind selbstöffnend und umfassen einen Schalter12 , der es dem Benutzer erlaubt, den Öffnungsmechanismus des Schirms zu betätigen oder den Schirm zusammen zu falten. - Nachteilig an diesen Schirmen ist, dass der Schalter
12 unbeabsichtigt betätigt werden kann, was ein unangenehmes Entfalten des Schirms zur Unzeit bewirkt. - Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen bekannten Schirm so weiter zu bilden, dass der Schalter des Öffnungs/Schließ-Mechanismus nicht unbeabsichtigt betätigt werden kann.
- Dies gelingt dadurch, dass an dem Knauf ein zwischen zwei Endlagen beweglich gelagertes Mittel vorgesehen wird, welches in einer Endlage den Schalter unzugänglich abdeckt.
- Das Mittel kann gleichwohl als verschieblich im Knauf gelagerter Deckel oder als drehbar im Knauf gelagertes Betätigungsglied ausgeführt sein.
- Ein Positionshalter kann zwischen Knauf und Deckel vorgesehen werden, um den Deckel in einer der beiden Positionen zu halten.
- Bevorzugte Ausführungsbeispiele ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Die Erfindung soll nun anhand von den in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen unter Zuhilfenahme der nun folgenden Beschreibung näher erläutert werden. Die Zeichnungen zeigen – nur zu Illustrationszwecken – bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung:
-
1 : Knauf einer ersten Ausführungsform in Explosionsdarstellung; -
2a : Deckel in Abdeckposition; -
2b : Deckel verschieblich zwischen erster und zweiter Position; -
2c : Deckel gibt Schalter frei; -
3 : Knauf einer zweiten Ausführungsform in Explosionsdarstellung; -
4a : Deckel in Abdeckposition; -
4b : Deckel verschieblich zwischen erster und zweiter Position; -
4c : Deckel gibt Schalter frei; -
5 : Knauf einer dritten Ausführungsform mit abgenommenen Deckel; -
6a : Deckel gibt Schalter frei; -
6b : Deckel verschieblich zwischen erster und zweiter Position; -
6c : Deckel in Abdeckposition; -
7 : Knauf einer vierten Ausführungsform in Explosionsdarstellung; -
8a : Deckel in Abdeckposition; -
8b : Deckel verschieblich zwischen erster und zweiter Position; -
9 : Fünfte Ausführungsform in Explosionsdarstellung; -
10a : Deckel in Freigabeposition; -
10b : Deckel schwenkbar zwischen erster und zweiter Position; -
10c : Deckel in Abdeckposition; -
11 : Sechste Ausführungsform in Explosionsdarstellung; -
12 : Siebte Ausführungsform in Explosionsdarstellung; -
13a : Deckel in Freigabeposition; -
13b : Deckel schwenkbar; -
13c : Deckel in Verschlussposition; -
14 : Explosionsdarstellung eines achten Ausführungsbeispiels; -
15a : Schieber in Freigabestellung; -
15b : Schieber in Verschlussstellung; -
16 : Explosionsdarstellung eines neunten Ausführungsbeispiels; -
17a : Querschnitt durch Rahmen des neunten Ausführungsbeispiels der Erfindung; -
17b: Querschnitt durch das Betätigungsglied des neunten Ausführungsbeispiels; -
17c : Querschnitt durch neuntes Ausführungsbeispiel, welches zeigt, wie der Rahmen drehbar im Betätigungsglied gelagert ist; -
18 : Explosionsdarstellung eines zehnten Ausführungsbeispiels; -
18a : Querschnitt durch zehntes Ausführungsbeispiel; -
19 : Elftes Ausführungsbeispiel in Explosionsdarstellung; -
19a : Querschnitt durch elftes Ausführungsbeispiel, welches zeigt, wie der Rahmen drehbar mit dem Betätigungsglied verbunden ist, -
20 : Explosionsdarstellung des zwölften Ausführungsbeispiels; -
20a : Deckel des zwölften Ausführungsbeispiels verschließt den Schalter; -
20b : Deckel des zwölften Ausführungsbeispiels ist zur Seite geschoben; -
21 : Herkömmlicher, selbst öffnender Regenschirm (Stand der Technik). - Zu den
1 ,2a ,2b und2c :
Die erste Ausführungsform des Knaufes eines erfindungsgemäßen, selbstentfaltenden Schirms umfasst einen Knauf15 , der hohl ausgeführt ist und einen Rahmen11 , der in dem Knauf15 aufgenommen ist. Ein Schalter12 ist in dem Rahmen11 befestigt und durch eine Öffnung in dem Knauf15 erreichbar. Der Knauf15 weist zwei Nuten19 auf, in denen ein Deckel18 verschieblich geführt ist, so dass der Deckel18 zwischen einer ersten und zweiten Position relativ zu dem Knauf verschoben werden kann. In seiner ersten Position ist der Deckel18 so angeordnet, dass er den Schalter12 verdeckt, in seiner zweiten Position gibt er den Deckel12 frei. Zwei Verblendungsplatten16 ,7 sind an den Seiten des Knaufes15 angebracht. - Ein Positionshalter
29 ist zwischen dem Deckel18 und dem Knauf15 so angebracht, dass er den Deckel18 in seiner ersten und seiner zweiten Position hält. Der Positionshalter29 umfasst eine Vertiefung151 in dem Knauf15 , eine Feder14 und einen in der Vertiefung151 aufgenommenen Schnäpper13 . Der Schnäpper13 wird von der Feder14 vorgespannt, ein Teil des Schnäppers tritt aus der Vertiefung151 hervor und drückt so gegen den Deckel18 , um ihn zu positionieren. Wenn sich der Deckel18 in seiner ersten Position befindet, kann der Schalter12 nicht ungewollt gedrückt werden. - Die
3 und4a bis4c zeigen eine zweite Ausführungsform eines Knaufes des erfindungsgemäßen Schirms. Der Knauf23 ist als Hohlknauf ausgeführt und ein Rahmen21 ist im Knauf23 aufgenommen. Der Schalter22 ist in dem Rahmen21 befestigt und kann durch eine Öffnung in dem Knauf23 betätigt werden. Zwei Verblendungsplatten24 ,25 sind an beiden Seiten des Knaufes23 befestigt. Ein Verschlussstück27 ist an dem Knauf23 befestigt, so dass ein Spalt zwischen dem Verschlussstück27 und dem Knauf23 ausgebildet wird. Der Deckel26 ist in dem Spalt aufgehoben, sofern sich der Deckel in seiner zweiten Position befindet. Ein Anschlag28 erhebt sich senkrecht aus dem Knauf23 hervor, um den Deckel26 davon abzuhalten, sich aus dem Knauf23 zu lösen. Ein Grat261 erhebt sich an einer Seite des Deckels26 und ist höher als die Außenfläche des Verschlussstückes27 . Der Benutzer kann den Grat261 drücken, um den Deckel zu betätigen. Der Positionshalter29 umfasst eine Feder und einen Schnäpper, um den Deckel26 zu positionieren. - In den
5 und6a bis6c ist eine dritte Ausführungsform des Knaufes eines erfindungsgemäßen Schirms dargestellt. Der Deckel32 umfasst hier eine Mehrzahl von Gleitsteinen321 , die sich beidseitig an der Unterseite des Deckels hervorheben. Die Gleitsteine321 sind verschieblich in den Nuten34 des Knaufes gelagert, so dass der Schalter31 bedeckt, bzw. frei gegeben werden kann. - Der Positionshalter umfasst zwei Torsionsfedern
33 , die jeweils einen ersten und einen zweiten Schenkel umfassen. Die beiden ersten Schenkel sind mit einem Vorsprung331 des Knaufes30 verbunden. Die beiden zweiten Schenkel greifen jeweils in zwei Löcher322 an der Unterseite des Deckels32 ein. - In den
7 und8a bis8b ist eine vierte Ausführungsform des Knaufes des erfindungsgemäßen Schirms dargestellt. Hierbei erhebt sich eine Schiene44 radial aus dem Knauf40 hervor und ist senkrecht zur Längsachse des Knaufes40 angeordnet. Der Rahmen41 ist in dem Knauf40 aufgehoben und der Schalter42 mit dem Rahmen41 verbunden. Der Deckel43 ist an seiner Unterseite mit einem Führungsschlitz45 versehen; die Schiene44 greift in den Führungsschlitz45 ein. Ein Anschlag46 hebt sich senkrecht aus dem Knauf40 hervor, um zu verhindern, dass sich die Verbindung von Schiene und Führungsschlitz löst. - In den
9 und10a bis10c ist eine fünfte Ausführungsform des Knaufes der vorliegenden Erfindung dargestellt. Der Rahmen51 ist in dem Knauf50 aufgehoben und der Schalter52 in dem Rahmen51 gelagert. Die Öffnung befindet sich in dem Knauf50 und der Schalter52 ist in der Öffnung gelagert. Der Knauf50 umfasst eine Einsenkung. - Zwei Laschen
54 erheben sich aus dem Knauf50 und sich mittig in der Einsenkung angeordnet. Der Deckel53 ist ebenfalls in der Einsenkung aufgenommen und weist einen Fortsatz auf, der über einen Zapfen55 zwischen den beiden Laschen54 schwenkbar gelagert ist. Über den Zapfen55 ist der Deckel53 zwischen der ersten und der zweiten Position schwenkbar gelagert. In der ersten Position ist der Deckel so angeordnet, dass er den Schalter52 abdeckt, in der zweiten Position gibt er den Schalter52 frei. Der Positionshalter ist zwischen Deckel53 und Knauf so angeordnet, dass er den Deckel53 in einer seiner beiden Positionen hält. Der Positionshalter umfasst eine Feder56 , die auf dem Zapfen55 angeordnet ist und Deckel53 und Knauf50 zueinander vorspannt. Zwei Fingerzugänge58 sind in dem Knauf50 angeordnet und korrespondieren mit der Einsenkung, so dass der Benutzer seinen Finger in die Einsenkung einstecken kann, um den Deckel53 zu schwenken. Zwei Buckel57 erheben sich aus der Einsenkung an deren inneren Enden hervor, um den Deckel53 zu kontaktieren und zu positionieren. -
11 zeigt die sechste Ausführungsform der Erfindung, wobei das sechste Ausführungsbeispiel dieselbe Struktur aufweist als das in9 gezeigte Beispiel, dies gilt insbesondere für den Knauf60 , den Rahmen61 , den Schalter62 , den Deckel63 , den Stift65 , die Feder66 und die Laschen64 . Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Feder66 als Schraubenfeder ausgeführt ist. - Die
12 und13a bis13c zeigen eine siebte Ausführungsform der Erfindung. Der Öffnungsmechanismus des Schirms umfasst einen Knauf70 und einen Rahmen71 , der in dem Knauf70 aufgenommen ist. Ein Schalter72 ist in dem Rahmen71 gelagert und kann durch eine Öffnung in den Knauf70 erreicht werden. Ein Loch75 ist in dem Knauf70 etwa mittig eingebracht. Ein Deckel73 weist einen Gelenkstift77 auf, der sich aus der Unterseite des Deckels hervorhebt. Der Gelenkstift77 ist drehbar in dem Loch75 aufgenommen. Der Deckel73 kann um den Gelenkstift gedreht werden, um in die erste und die zweite Position geschwenkt zu werden. In der ersten Position ist der Deckel73 über dem Schalter72 angeordnet, um diesen abzudecken. In seiner zweiten Position gibt der Deckel73 den Schalter72 frei. Ein Positionshalter ist zwischen dem Deckel73 und dem Knauf70 angeordnet, um die Position des Deckels73 einer von den beiden Positionen zu fixieren. Der Positionshalter umfasst zwei Buckel74 ,76 , die sich aus dem Knauf70 hervorheben. Der Deckel73 weist an seiner Unterseite einen Rücksprung78 auf. In den beiden Positionen greift jeweils einer der beiden Buckel74 ,76 in den Rücksprung78 ein, um den Deckel73 in der jeweiligen Position zu halten. - Die
14 und15a bis15b zeigen eine achte Ausführungsform des Knaufes des erfindungsgemäßen Schirms, Hier wird der Schalter nicht abgedeckt, sondern blockiert, sodass er zwar zugänglich, aber undrückbar ist. Der alternative Schirm umfasst einen Knauf80 mit einem darin aufgenommenen Rahmen81 sowie mit einem Schalter82 , der mit dem Rahmen81 verbunden ist. Eine Öffnung befindet sich in dem Knauf80 und der Schalter82 ist in der Öffnung gelagert. An einem Ende84 des Knaufes80 befindet sich eine Ausnehmung in dem Knauf. Zwei Durchbrüche85 sind in einer Wand der Ausnehmung eingebracht und korrespondieren mit dem Inneren des Rahmens81 . Ein Schieber83 ist beweglich in der Ausnehmung gelagert und weist zwei Zapfen86 auf, die beweglich in die Durchbrüche85 eingesteckt sind. Der Deckel82 ist beweglich zwischen einer ersten und einer zweiten Position. Die beiden Zapfen86 sind beiderseits des Schalters82 angeordnet und füllen den Raum an der Unterseite des Schalters82 , so dass der Schalter nicht nach unten gedrückt werden kann, wenn der Schieber83 sich in einer ersten Position befindet. So sich der Schieber83 in der zweiten Position befindet, sind die beiden Zapfen86 von dem Schalter82 entfernt, so dass er nach unten gedrückt werden kann. Ein Anschlag84 erhebt sich aus einem inneren Boden, so dass der Schieber83 davor bewahrt wird, aus der Ausnehmung84 heraus zu fallen. Zwei Buckel811 erheben sich aus dem Grund der Ausnehmung. Der Schieber83 weist an seiner Unterseite entsprechende Ausnehmungen auf, die die Buckel811 eingreifen, um den Schieber83 in seinen Endlagen zu fixieren. - Die
16 ,17a bis17c zeigen eine neunte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schirms. Dessen Knauf90 umfasst einen darin aufgenommenen Rahmen91 und einen Schalter92 , der in dem Rahmen91 angeordnet ist. Eine Öffnung befindet sich in dem Knauf90 und in dieser ist der Schalter aufgenommen. Ein Betätigungsglied1001 ist drehbar an dem Knauf90 gelagert, so dass der Schalter92 von dem Betätigungsgebiet1100 verdeckt ist, wenn sich das Betätigungsglied1100 in der ersten Position befindet. In einer zweiten Position gibt das Betätigungsglied1100 den Schalter92 frei. Ein Loch befindet sich in der Wandung des Betätigungsgliedes1100 , so dass der Schalter92 durch das Loch in der Wand des Betätigungsgliedes zugänglich ist, wenn sich dieses in der ersten Position befindet. - Ein Drehstift
9100 erhebt sich aus der Unterseite des Knaufes90 und umfasst einen konisch erweiterten Kopf913 . Eine Aufnahmebohrung1110 ist an dem inneren Ende des Betätigungsgliedes1100 angeordnet und umfasst einen konischen Raum1170 , der sich zu dem inneren Ende des Betätigungsgliedes1100 öffnet. Zwischen der Aufnahmebohrung1110 und dem konischen Raum1170 wird ein enger Spalt ausgebildet. Der konisch erweiterte Kopf913 wird durch den konischen Raum1170 hindurch gezwängt, so dass der enge Spalt in der Aufnahmebohrung1110 aufgenommen ist. Eine Verschlusskappe1150 umfasst eine Mehrzahl von Vorsprüngen1160 , die in Vertiefungen1120 an der Außenseite des anderen Endes des Betätigungsgliedes1100 angeordnet sind. Eine Feder1140 ist mit ihrem einen Ende an der inneren Seite der Endkappe1150 angesetzt und spannt einen Schnäpper1130 mit ihrem anderen Ende. Die Unterseite des Knaufes umfasst zwei Vertiefungen912 , in die der Schnäpper jeweils eingreift, wenn sich das Betätigungsglied1100 in der ersten bzw. zweiten Position befindet. - Die
18 und18a zeigen eine zehnte Ausführungsform der Erfindung, wobei der Knauf2000 mit einer Spiralschiene2010 versehen ist. Die Spiralschiene erhebt sich aus dem Außenumfang des Knaufes heraus und das Betätigungsglied2300 umfasst an seinem inneren Umfang eine spiralförmige Nut2310 . Die Spiralschiene2010 greift in die spiralförmige Nut2310 ein. Auf diese Art und Weise kann der Schalter2200 dadurch abgedeckt werden, dass das Betätigungsglied2300 über ihn geführt wird. Er wird frei gegeben, wenn das Betätigungsglied2300 entfernt ist. Ein Blindflansch2020 ist an einem Ende des Knaufes2000 angeordnet und hält das Betätigungsglied2300 davon ab, von dem Knauf abzufallen. - Die
19 und19a zeigen eine elfte Ausführungsform der Erfindung. Hierbei erstreckt sich eine Gewindestange3010 an einer Unterseite des Knaufes3000 und das Betätigungsglied3300 ist mit einer Hülse3310 versehen, die sich von einem inneren Ende hieraus erhebt. Die Hülse3310 umfasst ein Innengewinde, welches mit dem Außengewinde der Gewindestange3010 in Eingriff steht. Das Betätigungsglied3300 wird entlang der Längsachse des Knaufes3000 bewegt und hat ein Loch, durch welches der Schalter3200 zugänglich ist. Der Schalter3200 ist in einem in dem Knauf3000 aufgenommenen Rahmen3100 aufgenommen. - Die
20 ,20a und20b zeigen eine zwölfte Ausführungsform der Erfindung. Hierbei ist das Betätigungsglied4300 mit einer inneren Platte und einem Kragen4400 versehen, welcher sich seitlich von der Innenseite der Platte fort erstreckt. Der Kragen4400 ist drehbar in einer Nut4020 des Rahmens4000 gelagert, wobei letzterer einen Raum4010 zur Aufnahme des Schalters4200 umfasst. Durch Drehen des Betätigungsgliedes4300 deckt die Platte den Schalter4200 ab, der in der Öffnung4110 des Knaufes4100 aufgenommen ist, wenn sich die Platte in der ersten Position befindet. Ein Buckel4500 erhebt sich aus der Außenfläche des Knaufes4100 hervor und greift in eine Vertiefung4310 an der Innenseite der Platte in, wenn das Betätigungsglied4300 sich in seiner ersten Position befindet. - Gemeinsamkeiten der Ausführungsbeispiele sollen noch einmal zusammen gefasst werden: Der Schirm umfasst einen Knauf und einen in dem Knauf aufgenommenen Rahmen, in dem ein Schalter befestigt ist. Der Schalter ist durch eine Öffnung in dem Knauf erreichbar. Ein Betätigungsglied ist drehbar in dem Knauf zwischen einer ersten und einer zweiten Position gelagert. In der ersten Position verdeckt das Betätigungsglied den Schalter, in der zweiten Position gibt es ihn frei. Das Betätigungsglied kann ersetzt werden durch einen Deckel, der verschieblich in dem Knauf gelagert ist, um den Schalter abzudecken, bzw. frei zu geben.
- Die Erfindung wurde anhand von mehreren Ausführungsbeispielen erläutert. Gleichwohl sei klar gestellt, dass es dem Fachmann gelingt, weitere erfindungsgemäße Gestaltungen zu finden.
Claims (31)
- Schirm, insbesondere Regenschirm, mit einem Mechanismus zum automatischen Öffnen und/oder Schließen des Schirms, mit einem Knauf und mit einem im Knauf angeordneten Schalter zum Auslösen des Mechanismus, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Knauf ein zwischen zwei Endlagen beweglich gelagertes Mittel vorgesehen ist, welches in einer Endlage den Schalter unzugänglich abdeckt.
- Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Knauf ein Rahmen aufgenommen ist und der Schalter mit dem Rahmen verbunden ist, wobei eine Öffnung in dem Knauf eingebracht ist und der Schalter in dieser Öffnung geführt ist, wobei ein Deckel in dem Knauf zwischen einer ersten und einer zweiten Position verschieblich gelagert ist, wobei in der ersten Position der Deckel über dem Schalter angeordnet ist, um ihn abzudecken, wobei der Deckel in der zweiten Position den Schalter frei gibt und wobei eine Positioniereinrichtung zwischen dem Deckel und dem Knauf dergestalt angeordnet ist, dass der Deckel in einer der beiden Positionen gehalten wird.
- Schirm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Knauf zwei Nuten angeordnet sind und der Deckel gleitend in den Nuten geführt ist.
- Schirm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Verblendungsplatten beidseitig an den Knauf angebracht sind.
- Schirm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Positionshalter eine Vertiefung in dem Knauf, eine Feder und einen Schnäpper umfasst, wobei die Feder und der Schnäpper in der Vertiefung aufgenommen sind, wobei der Schnäpper von der Feder vorgespannt ist und wobei ein Teil des Schnäppers sich aus der Vertiefung heraus erhebt und gegen den Deckel drückt.
- Schirm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag sich senkrecht aus dem Knauf erhebt, um den Deckel zu stoppen.
- Schirm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschlussstück an dem Knauf angebracht ist und ein Raum zwischen dem Verschlussstück und dem Knauf ausgebildet wird, wobei der Deckel in seiner zweiten Position in diesem Raum aufgehoben ist.
- Schirm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Grat sich von einem Ende des Deckels höher als die Außenfläche des Verschlussstücks hervorhebt.
- Schirm nach Anspruch 2, wobei der Deckel mit einer Vielzahl von Gleitsteinen versehen ist, die sich an beiden Seiten aus der Unterseite des Deckels hervorheben und die verschieblich in den Nuten des Knaufes geführt sind.
- Schirm nach Anspruch 9, wobei der Positionshalter zwei Torsionsfedern umfasst, die jeweils einen ersten und einen zweiten Schenkel aufweisen, wobei die jeweiligen ersten Schenkel mit einem Vorsprung des Knaufes verbunden sind und wobei die jeweiligen zweiten Schenkel in zwei Löcher an der Unterseite des Deckels eingreifen.
- Schirm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine Schiene radial aus dem Knauf heraus erhebt und senkrecht zu der Längsachse des Knaufes angeordnet ist, wobei der Deckel einen Führungsschlitz an seiner Unterseite aufweist, dergestalt, dass die Schiene in den Führungsschlitz eingreift.
- Schirm nach Anspruch 11, wobei sich ein Anschlag senkrecht aus dem Knauf hervor hebt, um den Deckel zu stoppen.
- Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Knauf ein Rahmen aufgenommen ist und der Schalter an diesem Rahmen befestigt ist, wobei sich in dem Knauf eine Öffnung befindet und der Schalter in dieser Öffnung angeordnet ist, wobei sich zwei Laschen aus dem Knauf hervor erheben, wobei das Mittel als Deckel mit einem Fortsatz ausgeführt ist, der mittels eines Gelenkzapfens schwenkbar zwischen den beiden Laschen gelagert ist, dergestalt, dass der Deckel um den Gelenkzapfen zwischen der ersten und zweiten Position schwenkbar ist, wobei der Deckel in der ersten Position über dem Schalter angeordnet ist und ihn in der zweiten Position frei gibt, und wobei ein Positionshalter zwischen Deckel und Knauf dergestalt angeordnet ist, dass der Deckel in einer der beiden Positionen gehalten wird.
- Schirm nach Anspruch 13, wobei der Positionshalter eine Feder umfasst, die auf dem Gelenkzapfen angeordnet ist und den Deckel gegenüber dem Knauf vorspannt.
- Schirm nach Anspruch 13, wobei der Knauf eine Einsenkung aufweist, in der der Deckel aufgenommen ist, und wobei zwei mit der Einsenkung kommunizierenden Fingerzugänge in dem Knauf angeordnet sind.
- Schirm nach Anspruch 15, wobei die beiden Laschen mittig in der Einsenkung angeordnet sind und wobei zwei Nocken sich an den beiden inneren Enden der Einsenkung hervor erheben und jeweils gegen den Deckel drücken.
- Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Knauf ein Rahmen aufgenommen ist, wobei der Schalter an dem Rahmen befestigt ist, wobei in dem Knauf eine Öffnung ausgebildet ist, in der der Schalter angeordnet ist, wobei in einem mittleren Abschnitt des Knaufes ein Loch angeordnet ist und wobei das Mittel als drehbarer Deckel ausgeführt ist, aus dessen Unterseite sich ein Drehzapfen hervor erhebt und drehbar in das Loch eingreift, wodurch der Deckel um den Drehzapfen zwischen der ersten und der zweiten Position drehbar ist, dergestalt, dass der Deckel in der ersten Position den Schalter abdeckt und in einer zweiten Position frei gibt und wobei ein Positionshalter zwischen dem Deckel und dem Knauf dergestalt angeordnet ist, dass der Deckel in einer der beiden Positionen gehalten wird.
- Schirm nach Anspruch 17, wobei der Positionshalter zwei Buckel umfasst, die sich aus dem Knauf hervor erheben und der Deckel eine Vertiefung an seiner Unterseite aufweist, in die jeweils einer der beiden Buckel eingreift.
- Schirm, insbesondere Regenschirm, mit einem Mechanismus zum automatischen Öffnen und/oder Schließen des Schirms, mit einem Knauf und mit einem im Knauf angeordneten Schalter zum Betätigen des Mechanismus, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Knauf ein Rahmen aufgenommen ist, dass der Schalter an dem Rahmen befestigt ist, dass sich in dem Knauf eine Öffnung befindet und der Schalter in der Öffnung aufgenommen ist, wobei an einem Ende des Knaufes eine Ausnehmung vorgesehen ist, in deren Wand sich zwei Durchbrüche befinden, die mit dem Inneren des Rahmens kommunizieren, wobei ein Schieber in der Ausnehmung aufgenommen ist und von zwei in die Durchbrüche eingesteckte Zapfen verschieblich zwischen einer ersten und zweiten Position geführt ist, wobei die Zapfen beidseitig des Schalters angeordnet sind, dergestalt, dass der Schalter blockiert ist, wenn der Schieber sich in der ersten Position befindet, und dass der Schalter freigegeben ist, wenn der Schieber sich in der zweiten Position befindet und wobei sich ein Anschlag aus dem inneren Boden der Einsenkung hervor erhebt, um den Schieber davon abzuhalten, aus der Einsenkung herauszufallen.
- Schirm nach Anspruch 19, wobei sich zwei Buckel aus der Oberfläche der Einsenkung hervor erheben und der Schieber an seiner Unterseite eine Vertiefung aufweist, dergestalt, dass jeweils einer der beiden Buckel in die Vertiefung zwecks Positionierung des Schiebers eingreift, wenn dieser sich in der ersten oder zweiten Position befindet.
- Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Knauf ein Rahmen aufgehoben ist und der Schalter an diesem Rahmen befestigt ist, wobei der Knauf eine Öffnung aufweist, in welcher sich der Schalter befindet und wobei das Mittel als Betätigungsglied ausgeführt ist, welches drehbar auf dem Knauf angeordnet ist, dergestalt, dass der Schalter von dem Betätigungsglied verdeckt ist, sofern sich dieses in der ersten Position befindet und das der Schalter zugänglich ist, wenn das Betätigungsglied sich in seiner zweiten Position befindet.
- Schirm nach Anspruch 21, wobei sich ein Gelenkzapfen aus der Unterseite des Knaufes hervor erhebt und eine Aufnahmeöffnung an einem inneren Ende des Betätigungsgliedes angeordnet ist, wobei der Gelenkzapfen drehbar in die Aufnahmeöffnung eingesteckt ist.
- Schirm nach Anspruch 22, wobei der Gelenkzapfen einen konisch erweiterten Kopf aufweist, wobei das Aufnahmeloch einen konischen Raum aufweist, der sich zu dem inneren Ende des Betätigungsgliedes öffnet, wobei ein enger Spalt zwischen der Aufnahmebohrung und dem konischen Raum ausgebildet wird, dergestalt dass, das der konisch erweiterte Kopf in den konischen Raum eingepresst ist und der enge Spalt in der Aufnahmebohrung aufgenommen ist.
- Schirm nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass ein Blindflansch an der Außenseite des einen Endes des Betätigungsgliedes eingesetzt ist, wobei der Blindflansch eine Vielzahl von Vorsprüngen umfasst, die in Vertiefungen an dem Ende des Betätigungsgliedes eingreifen.
- Schirm nach Anspruch 23, wobei eine Feder mit einem Ende an der Innenseite des Flansches anliegt und mit dem anderen Ende einen Schnäpper vorspannt, wobei die Unterseite des Knaufes zwei Vertiefungen aufweist, in die der Schnäpper jeweils eingreift.
- Schirm nach Anspruch 21, wobei in der Wandung des Betätigungsgliedes eine Öffnung ausgebildet ist, wobei der Schalter durch diese Öffnung zugänglich ist, wenn sich das Betätigungsglied in der zweiten Position befindet.
- Schirm nach Anspruch 21, wobei der Knauf mit einer Spiralschiene versehen ist, die sich an seiner Außenseite hervor erhebt und wobei das Betätigungsglied an seinem Innenumfang mit einer Spiralnut versehen ist, wobei die Spiralschiene in die Spiralnut eingreift.
- Schirm nach Anspruch 27, wobei sich ein Blindflansch an einem Ende des Außenumfangs des Knaufes hervor erhebt und das Betätigungsglied daran hindert, sich von dem Knauf zu lösen.
- Schirm nach Anspruch 21, wobei eine Gewindestange sich aus der Unterseite des Knaufes hervor erhebt und das Betätigungsglied an einem inneren Ende mit einer Hülse versehen ist, wobei die Hülse ein Innengewinde aufweist, welches auf das Außengewinde der Gewindestange aufgeschraubt ist.
- Schirm nach Anspruch 21, wobei das Betätigungsglied eine Platte und einen Kragen aufweist, der sich seitlich von der Innenseite der Platte hervor erhebt, wobei der Kragen drehbar in einer Nut des Rahmens aufgenommen ist, dergestalt, dass die Platte den in der Öffnung des Knaufes aufgenommenen Schalter abdeckt, sofern sich diese in der ersten Position befindet.
- Schirm nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass ich ein Buckel aus der Außenfläche des Knaufes hervor erhebt und in eine Vertiefung an der Innenseite der Platte eingreift, sofern sich das Betätigungsglied in seiner ersten Position befindet.
Applications Claiming Priority (9)
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