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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Abzugshaube zum Absaugen von
Dunst. Dabei wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung unter dem
Begriff "Dunst" jede Form von gasförmigem Trägermaterial
verstanden, der mit festen oder flüssigen Stoffen geringer Partikelgröße kontaminiert
ist.
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Ein
wichtiger Einsatzbereich für
Abzugshauben sind Küchen,
wo diese zum Absaugen und/oder Reinigen von Kochdünsten verwendet
werden, die an einer Kochstelle entstehen. Weitere Anwendungsgebiete
für Abzugshauben
sind beispielsweise Reinst-Räume, industrielle
Arbeitsstellen, wie z. B. Werkzeugmaschinen mit Kühlmitteleinsatz,
und Raucherecken. In allen vorgenannten Fällen bildet eine jeweilige
Raumluft den gasförmigen
Trägerstoff,
der beispielsweise durch Staub, Rauch, Wasser, Fett, Öl etc. belastet
ist.
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Abzugshauben
umfassen in einer Grundform ein Gebläse, eine sich in Abzugsrichtung
verjüngend ausgebildete
Haube und einen den Gebläseeingang abdeckenden
Filter, der für
Dunstabzugshauben für Küchen einen
Fettfilter darstellt. Zur leichteren Handhabung, aber auch zur mechanischen
Stabilisierung, werden Fettfilter in der Regel in Form von Filteranordnungen,
insbesondere in Form von Filterkassetten ausgeführt. Derartige Filterkassetten
werden in der Regel im Bereich eines Gebläseeinganges an einem Gehäuse der
Dunstabzugshaube fixiert. Um den Filter zu reinigen oder zu ersetzen,
muss die Filteranordnung lösbar
mit der Dunstabzugshaube verbunden sein.
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In
der Regel wird die Filteranordnung durch eine Verriegelungseinrichtung
an der Dunstabzugshaube befestigt. Sobald die Verriegelungseinrichtung zum
Herausnehmen der Filteranordnung gelöst wird, besteht keine Verbindung
mehr zwischen der Dunstabzugshaube und der Filteranordnung. Es kann
daher vorkommen, dass die Filteranordnung beim Herausnehmen herunter
fällt.
Moderne Filteranordnungen weisen meist aufgrund ihrer Größe und der
gewählten
Filtertechnologie ein relativ hohes Eigengewicht auf. Beim Herunterfallen
besteht somit eine Verletzungsgefahr für den Benutzer und zudem können darunter
befindliche Gegenstände
beschädigt werden.
Bei Dunstabzugshauben für
Küchen
kann beispielsweise das unter der Haube befindliche Kochfeld beschädigt werden.
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Um
dieses Herunterfallen zu verhindern sind im Stand der Technik Sicherungsvorrichtungen
vorgeschlagen worden. In der
DE 101 62 921 A1 ist beispielsweise ein flexibles
Halteelement beschrieben, das ein Band darstellen kann, das eine
endseitige Verdickung zum Einhängen
und Aushängen
an einer gehäuseseitig
vorgesehenen, ungefähr
schlüssellochförmigen Ausnehmung
aufweist. Diese Sicherungsvorrichtung ist allerdings in der Herstellung
relativ aufwendig und die Handhabung ist verhältnismäßig umständlich, da der Benutzer das
Halteelement manuell mit dem Gehäuse
verbinden muss.
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Weiterhin
ist in der
DE 102
08 475 A1 eine Abzugshaube beschrieben, bei der an einer
Filterkassette zur Ausbildung einer gelenkartigen Verbindung mit
einer jeweils zugehörigen
Ausnehmung des Gehäuses
der Abzugshaube eine Lasche vorgesehen ist, die im Wesentlichen
hakenförmig
ausgebildet ist.
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Ein
Nachteil dieser Sicherungsvorrichtung besteht darin, dass beim Lösen der
Verriegelungseinrichtung die Filterkassette um das mittels des Hakens
gebildeten Gelenks schwenkt und in der aufgeschwenkten Position
das gesamte Gewicht der Filterkassette an dem Haken der Filterkassette
anliegt. Hierdurch wird der Haken stark belastet und kann bei anhaltender
Belastung brechen. Zudem können
die Haken bei der Reinigung der Filterkassette als störend empfunden
werden.
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Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Abzugshaube
zu schaffen, bei der Sicherungsvorrichtungen gegen ein Herunterfallen
einer Filteranordnung bei der Montage und Demontage vorgesehen sind,
wobei die Abzugshaube mit dieser Sicherungsvorrichtung einfach herzustellen
ist und leicht zu handhaben ist. Zudem soll die Stabilität der Sicherungsvorrichtung
gewährleistet
sein.
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Die
Abzugshaube, zum Absaugen von Dunst, weist erfindungsgemäß ein Gehäuse, insbesondere
zur Halterung des Gebläses
der Abzugshaube, auf. Die Absaugöffnung
der Abzugshaube ist mit einer Filteranordnung abgedeckt. Die Abzugshaube zeichnet
sich dadurch aus, dass die Filteranordnung eine Rückwand aufweist,
in der mindestens eine Aufnahmeöffnung
vorgesehen ist, wobei die Aufnahmeöffnung zur Aufnahme eines Rastvorsprungs
dient, der an dem Gehäuse
vorgesehen ist, und an dem Gehäuse
zumindest ein Anschlag für
die Rückwand der
Filteranordnung vorgesehen ist, der von dem Rastvorsprung beabstandet
angeordnet ist und unter einem Winkel zu dem Rastvorsprung steht.
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Diese
erfindungsgemäße Ausgestaltung
der Abzugshaube weist eine Reihe von Vorteilen auf. Zum einen kann
die Filteranordnung einfach aufgebaut sein. Es sind an dieser keine
Halterungen, wie die im Stand der Technik beschriebenen Haken, notwendig.
Hierdurch wird zum einen die Herstellung der Filteranordnung vereinfacht
und zum anderen die Verletzungsgefahr für den Benutzer, der die Filteranordnung
aus der Abzugshaube herausnimmt um diese zu reinigen, verringert.
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Als
Filteranordnung wird im Sinne der Erfindung insbesondere eine Filterkassette
bezeichnet. Die Filteranordnung umfasst vorzugsweise einen Rahmen,
der beispielsweise aus einem Blech bestehen kann. In dem Rahmen
ist das eigentliche Filtermaterial aufgenommen.
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Indem
der Rastvorsprung an dem Gehäuse vorgesehen
und mit diesem starr verbunden ist, kann die Montage und Demontage
der Filteranordnung vereinfacht werden. Ein gesondertes Einführen von Sicherungselementen
in das Gehäuse
oder die Filteranordnung kann hierbei entfallen.
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Durch
die Komponenten des Rastvorsprungs, der Aufnahmeöffnung und des Anschlages wird
ein Gelenk gebildet, das die Bewegung der Filteranordnung begrenzt.
Dieser Aufbau weist mehrere Vorteile auf. Zum einen kann durch den
Anschlag die Filteranordnung in einer Position gehalten und unterstützt werden,
in der diese um einen Winkel gegenüber der Abzugshaube verschwenkt
ist. Diese Position soll im Folgenden als die geöffnete Position bezeichnet
werden. Ein weiteres Schwenken der Filteranordnung, wie dieses mit
herkömmlichen
Sicherungsvorrichtungen auftreten kann, wird hierdurch ausgeschlossen.
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Weiterhin
wird in der geöffneten
Position das Gewicht der Filteranordnung nicht ausschließlich von dem
Zusammenspiel des Rastvorsprungs und der Aufnahmeöffnung getragen.
Vielmehr wird das Gewicht durch das Anliegen der Rückwand der
Filteranordnung an dem Anschlag auch auf diesen verteilt. Der Anschlag
stützt
somit die Filteranordnung zusätzlich
ab. Durch geeignete Wahl des Abstandes des Rastvorsprungs zu dem
Anschlag wird es weiterhin möglich
den Winkel, unter dem die Filteranordnung in der geöffneten
Position zu der Abzugshaube steht, festlegen zu können.
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Mit
der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist
die Filteranordnung bereits in einem frühen Stadium der Montage der
Filteranordnung so an dem Gehäuse
der Abzugshaube fixiert, dass die Filteranordnung selbst bei höherem Eigengewicht
nicht mehr aus dieser Lage heraus- und herunterfallen kann.
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Der
Anschlag ist vorzugsweise in einem Abstand zu der Rückseite
des Gehäuses
angeordnet. In dieser Ausführungsform
wird somit zwischen dem Rastvorsprung und dem Anschlag ein Zwischenraum definiert, über den
die Rückwand
der Filteranordnung eingeführt
werden kann, bevor der Rastvorsprung in die Aufnahmeöffnung eingeführt wird.
Der Anschlag wirkt in dieser Ausführungsform in der geöffneten
Position mit der Innenseite der Oberkante der Rückwand der Filteranordnung
zusammen. Da hierdurch ein Halt der Filteranordnung gewährleistet
wird, kann die Länge
des Rastvorsprungs gering gewählt
werden.
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Alternativ
oder zusätzlich
kann ein Anschlag vorsehen sein, der in der Ebene der Rückseite
des Gehäuses
liegt. Bei dieser Ausführungsform
wirkt der Anschlag in der geöffneten
Position der Filteranordnung mit der Außenseite der Unterkante der
Rückwand
der Filteranordnung zusammen. Der Anschlag kann hierbei durch die
Rückwand
des Gehäuses
selber gebildet sein, wodurch der Aufbau des Gehäuses einfach gehalten wird.
Es ist aber auch möglich
einen Anschlag, beispielsweise in Form eines Blechs an der Unterseite
der Rückseite
des Gehäuses
vorzusehen. Ist lediglich ein Anschlag in der Ebene der Rückseite
des Gehäuses
vorgesehen, d.h. ist kein weiterer Anschlag in einem Anstand von
der Rückseite
des Gehäuses
vorgesehen, so wird die Länge
des Rastvorsprungs größer gewählt werden
müssen,
um ein Abrutschen der Filteranordnung von dem Rastvorsprung vermeiden
zu können.
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Die
Länge des
Rastvorsprungs wird in Abhängigkeit
der Höhe
der Aufnahmeöffnung,
der Höhe des
Rastvorsprungs und gegebenenfalls vorgesehenen Anschlägen gewählt. Die
Länge ist
in jedem Fall so zu wählen,
dass in der Position der maximalen Verschwenkung der Filteranordnung
gegenüber
dem Rastvorsprung die obere Kante der Aufnahmeöffnung das Ende der Rastnase
nicht erreicht. Durch die Wahl der Höhe der Aufnahmeöffnung kann
der Winkel, um den die Filteranordnung verschwenkt werden kann,
festgelegt werden.
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Der
Rastvorsprung ist vorzugsweise über seine
Länge gerade
ausgestaltet. Hierdurch kann die Montage und Demontage der Filteranordnung
und die Herstellung des Gehäuses
vereinfacht werden. Im einfachsten Fall kann der Rastvorsprung nämlich durch
einfaches Biegen eines Teils der Rückwand des Gehäuses erzeugt
werden. Ein Einfädeln,
wie dies bei Vorsprüngen,
die eine Hakenform aufweisen, notwendig ist, kann bei dieser Ausführungsform entfallen,
wodurch die Handhabung weiter vereinfacht wird.
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Der
Winkel unter dem sich der Rastvorsprung von der Rückseite
des Gehäuses
erstreckt, ist im wesentlichen von den vorgesehenen Anschlägen abhängig. Bei
der Ausführungsform,
in der ein Anschlag in einem Abstand zu der Rückseite des Gehäuses vorgesehen
ist, wird der Rastvorsprung vorzugsweise leicht nach unten geneigt,
d.h. unter einem Winkel zu der horizontalen Richtung, angeordnet
sein. Hierdurch kann beim Einführen
der Filteranordnung das Umgehen des Anschlages erleichtert werden.
Der Halt der Filteranordnung ist bei diese Ausführungsform nach dem Einführen der
Filteranordnung durch das Zusammenwirken der Rückwand der Filteranordnung
mit dem Anschlag aber weiterhin gegeben.
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Der
Anschlag beziehungsweise die Anschläge sind vorzugsweise integral
mit dem Gehäuse
ausgebildet. Dies erleichtert die Herstellung, da die Anzahl von
Einzelteilen, die für
die Herstellung notwendig sind, verringert und dadurch der Arbeitsaufwand minimiert
wird. Zudem kann durch die integrale Ausgestaltung die relative
Position des Anschlages zu dem Rastvorsprung präzise eingestellt werden. Wir das
Gehäuse
durch ein Blech, insbesondere ein Trägerblech, gebildet; so kann
der Anschlag beispielsweise durch Biegen hergestellt werden. Weiterhin wird
durch die integrale Ausgestaltung die Stabilität erhöht und dadurch die Sicherheit
gegen ein Herunterfallen der Filteranordnung gesteigert.
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Vorzugsweise
ist auch der Rastvorsprung integral mit dem Gehäuse ausgestaltet. Auch dieser kann
bei einem Gehäuse,
das im wesentlichen aus Blech gefertigt ist durch einen einfachen
Biegeschritt hergestellt werden.
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Die
Anzahl der Rastvorsprünge
und Anschläge
wird vorzugsweise gering gewählt.
In einer Ausführungsform
weist die Abzugshaube zwei Rastvorsprünge und einen sich in Breitenrichtung
der Abzugshaube erstreckenden Anschlag auf. Die Rastvorsprünge sind
hierbei in Breitenrichtung der Abzugshaube im Bereich der Enden
des Anschlags vorgesehen.
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Das
Gehäuse
ist vorzugsweise ein Blech, wobei die Rückseite des Gehäuses eine
Abkantung des Bleches ist. Das Blech, das auch als Trägerblech bezeichnet
wird, kann an der Unterseite des Schirms oder des Abluftschachtes
befestigt sein.
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Der
Anschlag kann beispielsweise durch eine Schiene gebildet sein. Diese
Schiene kann vorzugsweise durch Biegen des Materials des Gehäuses hergestellt
werden. Besonders bevorzugt wird hierbei der Anschlag an einer Aussparung
in dem Gehäuse
vorgesehen. Eine solche Aussparung ist beispielsweise für das Gebläse der Abzugshaube
in dem Gehäuse
vorgesehen. Diese Aussparung bietet sich für die Erzeugung des Anschlages
an, da die hintere Kante dieser Aussparung in der Nähe der Rückseite
des Gehäuses
liegt.
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Die
Ausrichtung des Anschlages hängt
von dessen Position ab. Wird der Abschlag in einem Abstand von der
Rückseite
des Gehäuses
vorgesehen, so ist dieser Anschlag vorzugsweise von der Rückseite
des Gehäuses
weg geneigt, um den Zwischenraum zwischen dem Rastvorsprung und
dem Anschlag für
das Einführen
der Rückwand
der Filteranordnung zu optimieren. Bei einem Anschlag in der Ebene
der Rückseite
des Gehäuses
wird dieser hingegen vorzugsweise in vertikaler Richtung vorgesehen.
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Die
Aufnahmeöffnung,
der Rastvorsprung und der Anschlag sind vorzugsweise so ausgelegt, dass
die Filteranordnung maximal um einen Winkel von weniger als 45°, vorzugsweise
zwischen 15° und 25° gegen das
Gehäuse
verschwenkt werden kann. Für
diese Auslegung können
die Abmessungen der Komponenten sowie deren relative Position zueinander
verwendet werden.
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Die
Abzugshaube weist vorzugsweise zumindest ein Verriegelungsmittel
zum Verriegeln der Filteranordnung an dem Gehäuse auf. Das Verriegelungsmittel
dient zum Fixieren der Filteranordnung in der eingebauten Position.
In dieser Position wirkt der Rastvorsprung mit der Aufnahmeöffnung als
Stütze der
Filteranordnung an der Rückseite
zusammen, so dass es ausreichend ist das Verriegelungsmittel in der
Mitte der Filteranordnung oder an der Vorderseite der Filteranordnung
vorzusehen.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen, die in den
beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, genauer beschrieben. Es
zeigen:
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1:
eine schematische Frontansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abzugshaube;
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2:
eine schematische, Perspektivansicht der Ausführungsform der Abzugshaube
nach 1;
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3:
eine schematische Schnittansicht durch die Ausführungsform der Abzugshaube
nach 1;
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4:
eine schematische Detailansicht des Ausschnitts B aus 3;
und
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5:
eine schematische Schnittansicht entlang der der Schnittlinie A-A
in 3.
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Die
Figuren sind nicht maßstabsgetreu.
Gleiche Bestandteile werden in den einzelnen Figuren mit den gleichen
Bezugsziffern bezeichnet und deren Aufbau und Funktion wird gegebenenfalls
nur einmalig erläutert.
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In 1 ist
die eine Ausführungsform
der Abzugshaube 1 gemäß der Erfindung
dargestellt. Die Abzugshaube 1 umfasst hierbei eine Filteranordnung 10,
ein Gehäuse 50 zur
Aufnahme des Dunstabzugsgebläses 20,
einen Schirm 30, sowie einen Abluftkanal 40. An
dem Schirm 30 sind Lampen 31 und Bedienelemente 32 vorgesehen.
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In
der Filteranordnung 10 sind Öffnungen 13 für den Lichtdurchlass
von den Lampen 31 vorgesehen. An diesen Öffnungen 13 sind
in der dargestellten Ausführungsform
auch die Verriegelungselemente 33 in Form von Befestigungsringen
vorgesehen.
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Wie
sich aus den 2 und 3 ergibt, weist
die Filteranordnung 10 eine Wannenform auf. Die Rückwand 12 der
Filteranordnung 10 erstreckt sich hierbei senkrecht zu
dem Boden 11 der Filteranordnung 10. In der Wanne
der Filteranordnung 10 ist das Filtermaterial 14 angeordnet,
das beispielsweise aus Fließ oder
aus einem geeigneten Metallgeflecht bestehen kann. Das Filtermaterial 14 bedeckt
im wesentlichen den gesamten Boden 11 der Filteranordnung 10 sowie
die Seitenwände.
An der Rückseite 12 der
Filteranordnung 10 wird das Filtermaterial 14 allerdings
nicht bis an diese herangeführt,
sondern endet in einem Abstand dazu. Abhängig von dem gewählten Filtermaterial 14 ist
es aber auch möglich das
Filtermaterial 14 bis an die Rückwand zu führen. Hierbei muss dieses das
Eindringen des Rastvorsprungs 52 des Gehäuses, der
später
erläutert
wird, durch die Rückwand 12 weiterhin
ermöglichen,
d.h. beispielsweise aus einem flexiblen Material bestehen.
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In 4 ist
der Bereich B der Ausführungsform
der 3 in vergrößerter Darstellung
gezeigt. Die dargestellte Ausführungsform
zeigt eine Abzugshaube, die an der Wand (nicht dargestellt) montiert wird.
Die Rückseite 51 des
Gehäuses 50 liegt
hierbei an der Wand an. Das Gehäuse 50 weist
in der dargestellten Ausführungsform
die Form eines Trägerblechs
auf, das sich an der Wand erstreckt und an der Unterseite des Abluftkanals 40 und
des Schirms 30 befestigt ist.
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Wie
sich der 4 entnehmen lässt, sind
in dieser Ausführungsform
sowohl die Rastvorsprünge 52 als
auch die Anschläge 53, 54 integral
mit dem Gehäuse 50 ausgebildet.
Insbesondere wird der Rastvorsprung 52 durch einen in Richtung
der Filteranordnung 10 gebogenen Streifen der Rückseite 51 des
Gehäuses 50 gebildet.
Der obere Anschlag 53 ist eine Abkantung des Gehäuseblechs
an der Aussparung für
das Gebläse 20.
Die untere Kante der Rückseite 51 des
Gehäuses 50 dient
bei der dargestellten Ausführungsform
als unterer Anschlag 54.
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In
der Rückwand 12 der
Filteranordnung 10 sind bei der dargestellten Ausführungsform
zwei Aufnahmeöffnungen 15 in
Form von Schlitzen vorgesehen.
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Die
relative Anordnung der Schlitze 15 und des Anschlages 53 lässt sich
der Ansicht in 5 entnehmen. Der Anschlag 53 erstreckt
sich über
den größten Teil
der Breite des Gehäuses 50.
Die Aufnahmeöffnungen 15 sind
in der dargestellten Ausführungsform
im Bereich der Enden des Anschlages 53 an der Filteranordnung 10 vorgesehen.
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Zum
Einbringen der Filteranordnung 10 in das Gehäuse 50 kann
diese mit der Rückwand 12 hinter
den Anschlag 53 gebracht werden. Anschließend wird
die Filteranordnung 10 nach hinten, d.h. in Richtung der
Rückseite 51 des
Gehäuses 50 geschoben.
Mittels der Befestigungsringe 33 kann die Filteranordnung 10 in
dieser Position fixiert werden. An der Rückseite 12 wird die
Filteranordnung 10 durch die beiden Aufnahmeöffnungen 15 und
die Rastvorsprünge 52 gehalten.
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Soll
die Filteranordnung 10 entfernt werden, so werden die Befestigungsringe 33 gelöst. Die
Filteranordnung 10 ist dadurch im vorderen Bereich nicht mehr
mit dem Gehäuse 50 verbunden
und schwenkt nach unten. Durch den oberen Anschlag 53 und
den unteren Anschlag 54 wird die Filteranordnung 10 hierbei
um einen bestimmten Winkel geneigt gehalten. Dieser Winkel beträgt vorzugsweise
20°.
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Das
Halten der Filteranordnung 10 in der geschwenkten bzw.
geöffneten
Position ist vorteilhaft, da dadurch ein Herunterfallen der Filteranordnung 10 vermieden
werden kann. Während
die Filteranordnung 10 sich in dieser Position befindet
kann der Benutzer beispielsweise umgreifen, um die Filteranordnung 10 aus
der Abzugshaube 1 entfernen zu können. Um die Filteranordnung 10 aus
der geöffneten Position
bringen und von der Abzugshaube entfernen zu können, wird diese leicht angehoben,
wodurch der Kontakt zwischen dem Anschlag 53, 54 und
der Rückwand 12 der
Filteranordnung 10 aufgehoben wird. Die Filteranordnung 10 kann
dann leicht nach vorne gezogen und so von der Abzugshaube getrennt
werden.
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Die
Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt. So
können
auch mehr als die zwei gezeigten Rastvorsprünge an dem Gehäuse vorgesehen
sein. Obwohl es erfindungsgemäß bevorzugt
ist, dass die Anschläge
und Rastvorsprünge
integral mit dem Gehäuse
ausgebildet sind ist es auch möglich
diese als separate Bestandteile zu fertigen und mit dem Gehäuse durch
Schrauben, Schweißen
oder eine andere geeignete Verbindungsart zu verbinden.
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Mit
der vorliegenden Erfindung wird somit die Möglichkeit geschaffen mit einfachen
Mitteln, insbesondere mit einer Blechkonstruktion, das unbeabsichtigte
Herabfallen von Filteranordnungen, insbesondere Kassettenfiltern,
von der Haube auf darunter befindliche Gegenstände, beispielsweise Kochplatten
oder Kochfelder zu verhindern. Hierdurch wird zudem die Sicherheit
des Benutzers gesteigert.