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DE102004043069A1 - Dunstabzugshaube - Google Patents

Dunstabzugshaube Download PDF

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DE102004043069A1
DE102004043069A1 DE200410043069 DE102004043069A DE102004043069A1 DE 102004043069 A1 DE102004043069 A1 DE 102004043069A1 DE 200410043069 DE200410043069 DE 200410043069 DE 102004043069 A DE102004043069 A DE 102004043069A DE 102004043069 A1 DE102004043069 A1 DE 102004043069A1
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stop
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filter
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DE200410043069
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Andreas Mayle
Ulmar Neumann
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BSH Hausgeraete GmbH
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BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/20Removing cooking fumes
    • F24C15/2035Arrangement or mounting of filters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Abzugshaube zum Absaugen von Dunst mit einer Haube, die ein Gehäuse (50) aufweist und deren Absaugöffnung mit einer Filteranordnung (10) abgedeckt ist. Die Abzugshaube zeichnet sich dadurch aus, dass die Filteranordnung (10) eine Rückwand (12) aufweist, in der mindestens eine Aufnahmeöffnung (15) vorgesehen ist, wobei die Aufnahmeöffnung (15) zur Aufnahme eines Rastvorsprungs (52) dient, der an dem Gehäuse (50) vorgesehen ist, und an dem Gehäuse (50) zumindest ein Anschlag (53, 54) für die Rückwand (12) der Filteranordnung (10) vorgesehen ist, der von demm Rastvorsprung (52) beabstandet angeordnet ist und unter einem Winkel zu dem Rastvorsprung (52) steht. Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Möglichkeit geschaffen, mit einfachen Mitteln das unbeabsichtigte Herabfallen von Filteranordnungen von der Haube auf darunter befindliche Gegenstände zu verhindern. Zudem wird die Sicherheit des Benutzers gesteigert.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abzugshaube zum Absaugen von Dunst. Dabei wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung unter dem Begriff "Dunst" jede Form von gasförmigem Trägermaterial verstanden, der mit festen oder flüssigen Stoffen geringer Partikelgröße kontaminiert ist.
  • Ein wichtiger Einsatzbereich für Abzugshauben sind Küchen, wo diese zum Absaugen und/oder Reinigen von Kochdünsten verwendet werden, die an einer Kochstelle entstehen. Weitere Anwendungsgebiete für Abzugshauben sind beispielsweise Reinst-Räume, industrielle Arbeitsstellen, wie z. B. Werkzeugmaschinen mit Kühlmitteleinsatz, und Raucherecken. In allen vorgenannten Fällen bildet eine jeweilige Raumluft den gasförmigen Trägerstoff, der beispielsweise durch Staub, Rauch, Wasser, Fett, Öl etc. belastet ist.
  • Abzugshauben umfassen in einer Grundform ein Gebläse, eine sich in Abzugsrichtung verjüngend ausgebildete Haube und einen den Gebläseeingang abdeckenden Filter, der für Dunstabzugshauben für Küchen einen Fettfilter darstellt. Zur leichteren Handhabung, aber auch zur mechanischen Stabilisierung, werden Fettfilter in der Regel in Form von Filteranordnungen, insbesondere in Form von Filterkassetten ausgeführt. Derartige Filterkassetten werden in der Regel im Bereich eines Gebläseeinganges an einem Gehäuse der Dunstabzugshaube fixiert. Um den Filter zu reinigen oder zu ersetzen, muss die Filteranordnung lösbar mit der Dunstabzugshaube verbunden sein.
  • In der Regel wird die Filteranordnung durch eine Verriegelungseinrichtung an der Dunstabzugshaube befestigt. Sobald die Verriegelungseinrichtung zum Herausnehmen der Filteranordnung gelöst wird, besteht keine Verbindung mehr zwischen der Dunstabzugshaube und der Filteranordnung. Es kann daher vorkommen, dass die Filteranordnung beim Herausnehmen herunter fällt. Moderne Filteranordnungen weisen meist aufgrund ihrer Größe und der gewählten Filtertechnologie ein relativ hohes Eigengewicht auf. Beim Herunterfallen besteht somit eine Verletzungsgefahr für den Benutzer und zudem können darunter befindliche Gegenstände beschädigt werden. Bei Dunstabzugshauben für Küchen kann beispielsweise das unter der Haube befindliche Kochfeld beschädigt werden.
  • Um dieses Herunterfallen zu verhindern sind im Stand der Technik Sicherungsvorrichtungen vorgeschlagen worden. In der DE 101 62 921 A1 ist beispielsweise ein flexibles Halteelement beschrieben, das ein Band darstellen kann, das eine endseitige Verdickung zum Einhängen und Aushängen an einer gehäuseseitig vorgesehenen, ungefähr schlüssellochförmigen Ausnehmung aufweist. Diese Sicherungsvorrichtung ist allerdings in der Herstellung relativ aufwendig und die Handhabung ist verhältnismäßig umständlich, da der Benutzer das Halteelement manuell mit dem Gehäuse verbinden muss.
  • Weiterhin ist in der DE 102 08 475 A1 eine Abzugshaube beschrieben, bei der an einer Filterkassette zur Ausbildung einer gelenkartigen Verbindung mit einer jeweils zugehörigen Ausnehmung des Gehäuses der Abzugshaube eine Lasche vorgesehen ist, die im Wesentlichen hakenförmig ausgebildet ist.
  • Ein Nachteil dieser Sicherungsvorrichtung besteht darin, dass beim Lösen der Verriegelungseinrichtung die Filterkassette um das mittels des Hakens gebildeten Gelenks schwenkt und in der aufgeschwenkten Position das gesamte Gewicht der Filterkassette an dem Haken der Filterkassette anliegt. Hierdurch wird der Haken stark belastet und kann bei anhaltender Belastung brechen. Zudem können die Haken bei der Reinigung der Filterkassette als störend empfunden werden.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Abzugshaube zu schaffen, bei der Sicherungsvorrichtungen gegen ein Herunterfallen einer Filteranordnung bei der Montage und Demontage vorgesehen sind, wobei die Abzugshaube mit dieser Sicherungsvorrichtung einfach herzustellen ist und leicht zu handhaben ist. Zudem soll die Stabilität der Sicherungsvorrichtung gewährleistet sein.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Abzugshaube, zum Absaugen von Dunst, weist erfindungsgemäß ein Gehäuse, insbesondere zur Halterung des Gebläses der Abzugshaube, auf. Die Absaugöffnung der Abzugshaube ist mit einer Filteranordnung abgedeckt. Die Abzugshaube zeichnet sich dadurch aus, dass die Filteranordnung eine Rückwand aufweist, in der mindestens eine Aufnahmeöffnung vorgesehen ist, wobei die Aufnahmeöffnung zur Aufnahme eines Rastvorsprungs dient, der an dem Gehäuse vorgesehen ist, und an dem Gehäuse zumindest ein Anschlag für die Rückwand der Filteranordnung vorgesehen ist, der von dem Rastvorsprung beabstandet angeordnet ist und unter einem Winkel zu dem Rastvorsprung steht.
  • Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung der Abzugshaube weist eine Reihe von Vorteilen auf. Zum einen kann die Filteranordnung einfach aufgebaut sein. Es sind an dieser keine Halterungen, wie die im Stand der Technik beschriebenen Haken, notwendig. Hierdurch wird zum einen die Herstellung der Filteranordnung vereinfacht und zum anderen die Verletzungsgefahr für den Benutzer, der die Filteranordnung aus der Abzugshaube herausnimmt um diese zu reinigen, verringert.
  • Als Filteranordnung wird im Sinne der Erfindung insbesondere eine Filterkassette bezeichnet. Die Filteranordnung umfasst vorzugsweise einen Rahmen, der beispielsweise aus einem Blech bestehen kann. In dem Rahmen ist das eigentliche Filtermaterial aufgenommen.
  • Indem der Rastvorsprung an dem Gehäuse vorgesehen und mit diesem starr verbunden ist, kann die Montage und Demontage der Filteranordnung vereinfacht werden. Ein gesondertes Einführen von Sicherungselementen in das Gehäuse oder die Filteranordnung kann hierbei entfallen.
  • Durch die Komponenten des Rastvorsprungs, der Aufnahmeöffnung und des Anschlages wird ein Gelenk gebildet, das die Bewegung der Filteranordnung begrenzt. Dieser Aufbau weist mehrere Vorteile auf. Zum einen kann durch den Anschlag die Filteranordnung in einer Position gehalten und unterstützt werden, in der diese um einen Winkel gegenüber der Abzugshaube verschwenkt ist. Diese Position soll im Folgenden als die geöffnete Position bezeichnet werden. Ein weiteres Schwenken der Filteranordnung, wie dieses mit herkömmlichen Sicherungsvorrichtungen auftreten kann, wird hierdurch ausgeschlossen.
  • Weiterhin wird in der geöffneten Position das Gewicht der Filteranordnung nicht ausschließlich von dem Zusammenspiel des Rastvorsprungs und der Aufnahmeöffnung getragen. Vielmehr wird das Gewicht durch das Anliegen der Rückwand der Filteranordnung an dem Anschlag auch auf diesen verteilt. Der Anschlag stützt somit die Filteranordnung zusätzlich ab. Durch geeignete Wahl des Abstandes des Rastvorsprungs zu dem Anschlag wird es weiterhin möglich den Winkel, unter dem die Filteranordnung in der geöffneten Position zu der Abzugshaube steht, festlegen zu können.
  • Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist die Filteranordnung bereits in einem frühen Stadium der Montage der Filteranordnung so an dem Gehäuse der Abzugshaube fixiert, dass die Filteranordnung selbst bei höherem Eigengewicht nicht mehr aus dieser Lage heraus- und herunterfallen kann.
  • Der Anschlag ist vorzugsweise in einem Abstand zu der Rückseite des Gehäuses angeordnet. In dieser Ausführungsform wird somit zwischen dem Rastvorsprung und dem Anschlag ein Zwischenraum definiert, über den die Rückwand der Filteranordnung eingeführt werden kann, bevor der Rastvorsprung in die Aufnahmeöffnung eingeführt wird. Der Anschlag wirkt in dieser Ausführungsform in der geöffneten Position mit der Innenseite der Oberkante der Rückwand der Filteranordnung zusammen. Da hierdurch ein Halt der Filteranordnung gewährleistet wird, kann die Länge des Rastvorsprungs gering gewählt werden.
  • Alternativ oder zusätzlich kann ein Anschlag vorsehen sein, der in der Ebene der Rückseite des Gehäuses liegt. Bei dieser Ausführungsform wirkt der Anschlag in der geöffneten Position der Filteranordnung mit der Außenseite der Unterkante der Rückwand der Filteranordnung zusammen. Der Anschlag kann hierbei durch die Rückwand des Gehäuses selber gebildet sein, wodurch der Aufbau des Gehäuses einfach gehalten wird. Es ist aber auch möglich einen Anschlag, beispielsweise in Form eines Blechs an der Unterseite der Rückseite des Gehäuses vorzusehen. Ist lediglich ein Anschlag in der Ebene der Rückseite des Gehäuses vorgesehen, d.h. ist kein weiterer Anschlag in einem Anstand von der Rückseite des Gehäuses vorgesehen, so wird die Länge des Rastvorsprungs größer gewählt werden müssen, um ein Abrutschen der Filteranordnung von dem Rastvorsprung vermeiden zu können.
  • Die Länge des Rastvorsprungs wird in Abhängigkeit der Höhe der Aufnahmeöffnung, der Höhe des Rastvorsprungs und gegebenenfalls vorgesehenen Anschlägen gewählt. Die Länge ist in jedem Fall so zu wählen, dass in der Position der maximalen Verschwenkung der Filteranordnung gegenüber dem Rastvorsprung die obere Kante der Aufnahmeöffnung das Ende der Rastnase nicht erreicht. Durch die Wahl der Höhe der Aufnahmeöffnung kann der Winkel, um den die Filteranordnung verschwenkt werden kann, festgelegt werden.
  • Der Rastvorsprung ist vorzugsweise über seine Länge gerade ausgestaltet. Hierdurch kann die Montage und Demontage der Filteranordnung und die Herstellung des Gehäuses vereinfacht werden. Im einfachsten Fall kann der Rastvorsprung nämlich durch einfaches Biegen eines Teils der Rückwand des Gehäuses erzeugt werden. Ein Einfädeln, wie dies bei Vorsprüngen, die eine Hakenform aufweisen, notwendig ist, kann bei dieser Ausführungsform entfallen, wodurch die Handhabung weiter vereinfacht wird.
  • Der Winkel unter dem sich der Rastvorsprung von der Rückseite des Gehäuses erstreckt, ist im wesentlichen von den vorgesehenen Anschlägen abhängig. Bei der Ausführungsform, in der ein Anschlag in einem Abstand zu der Rückseite des Gehäuses vorgesehen ist, wird der Rastvorsprung vorzugsweise leicht nach unten geneigt, d.h. unter einem Winkel zu der horizontalen Richtung, angeordnet sein. Hierdurch kann beim Einführen der Filteranordnung das Umgehen des Anschlages erleichtert werden. Der Halt der Filteranordnung ist bei diese Ausführungsform nach dem Einführen der Filteranordnung durch das Zusammenwirken der Rückwand der Filteranordnung mit dem Anschlag aber weiterhin gegeben.
  • Der Anschlag beziehungsweise die Anschläge sind vorzugsweise integral mit dem Gehäuse ausgebildet. Dies erleichtert die Herstellung, da die Anzahl von Einzelteilen, die für die Herstellung notwendig sind, verringert und dadurch der Arbeitsaufwand minimiert wird. Zudem kann durch die integrale Ausgestaltung die relative Position des Anschlages zu dem Rastvorsprung präzise eingestellt werden. Wir das Gehäuse durch ein Blech, insbesondere ein Trägerblech, gebildet; so kann der Anschlag beispielsweise durch Biegen hergestellt werden. Weiterhin wird durch die integrale Ausgestaltung die Stabilität erhöht und dadurch die Sicherheit gegen ein Herunterfallen der Filteranordnung gesteigert.
  • Vorzugsweise ist auch der Rastvorsprung integral mit dem Gehäuse ausgestaltet. Auch dieser kann bei einem Gehäuse, das im wesentlichen aus Blech gefertigt ist durch einen einfachen Biegeschritt hergestellt werden.
  • Die Anzahl der Rastvorsprünge und Anschläge wird vorzugsweise gering gewählt. In einer Ausführungsform weist die Abzugshaube zwei Rastvorsprünge und einen sich in Breitenrichtung der Abzugshaube erstreckenden Anschlag auf. Die Rastvorsprünge sind hierbei in Breitenrichtung der Abzugshaube im Bereich der Enden des Anschlags vorgesehen.
  • Das Gehäuse ist vorzugsweise ein Blech, wobei die Rückseite des Gehäuses eine Abkantung des Bleches ist. Das Blech, das auch als Trägerblech bezeichnet wird, kann an der Unterseite des Schirms oder des Abluftschachtes befestigt sein.
  • Der Anschlag kann beispielsweise durch eine Schiene gebildet sein. Diese Schiene kann vorzugsweise durch Biegen des Materials des Gehäuses hergestellt werden. Besonders bevorzugt wird hierbei der Anschlag an einer Aussparung in dem Gehäuse vorgesehen. Eine solche Aussparung ist beispielsweise für das Gebläse der Abzugshaube in dem Gehäuse vorgesehen. Diese Aussparung bietet sich für die Erzeugung des Anschlages an, da die hintere Kante dieser Aussparung in der Nähe der Rückseite des Gehäuses liegt.
  • Die Ausrichtung des Anschlages hängt von dessen Position ab. Wird der Abschlag in einem Abstand von der Rückseite des Gehäuses vorgesehen, so ist dieser Anschlag vorzugsweise von der Rückseite des Gehäuses weg geneigt, um den Zwischenraum zwischen dem Rastvorsprung und dem Anschlag für das Einführen der Rückwand der Filteranordnung zu optimieren. Bei einem Anschlag in der Ebene der Rückseite des Gehäuses wird dieser hingegen vorzugsweise in vertikaler Richtung vorgesehen.
  • Die Aufnahmeöffnung, der Rastvorsprung und der Anschlag sind vorzugsweise so ausgelegt, dass die Filteranordnung maximal um einen Winkel von weniger als 45°, vorzugsweise zwischen 15° und 25° gegen das Gehäuse verschwenkt werden kann. Für diese Auslegung können die Abmessungen der Komponenten sowie deren relative Position zueinander verwendet werden.
  • Die Abzugshaube weist vorzugsweise zumindest ein Verriegelungsmittel zum Verriegeln der Filteranordnung an dem Gehäuse auf. Das Verriegelungsmittel dient zum Fixieren der Filteranordnung in der eingebauten Position. In dieser Position wirkt der Rastvorsprung mit der Aufnahmeöffnung als Stütze der Filteranordnung an der Rückseite zusammen, so dass es ausreichend ist das Verriegelungsmittel in der Mitte der Filteranordnung oder an der Vorderseite der Filteranordnung vorzusehen.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen, die in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, genauer beschrieben. Es zeigen:
  • 1: eine schematische Frontansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abzugshaube;
  • 2: eine schematische, Perspektivansicht der Ausführungsform der Abzugshaube nach 1;
  • 3: eine schematische Schnittansicht durch die Ausführungsform der Abzugshaube nach 1;
  • 4: eine schematische Detailansicht des Ausschnitts B aus 3; und
  • 5: eine schematische Schnittansicht entlang der der Schnittlinie A-A in 3.
  • Die Figuren sind nicht maßstabsgetreu. Gleiche Bestandteile werden in den einzelnen Figuren mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet und deren Aufbau und Funktion wird gegebenenfalls nur einmalig erläutert.
  • In 1 ist die eine Ausführungsform der Abzugshaube 1 gemäß der Erfindung dargestellt. Die Abzugshaube 1 umfasst hierbei eine Filteranordnung 10, ein Gehäuse 50 zur Aufnahme des Dunstabzugsgebläses 20, einen Schirm 30, sowie einen Abluftkanal 40. An dem Schirm 30 sind Lampen 31 und Bedienelemente 32 vorgesehen.
  • In der Filteranordnung 10 sind Öffnungen 13 für den Lichtdurchlass von den Lampen 31 vorgesehen. An diesen Öffnungen 13 sind in der dargestellten Ausführungsform auch die Verriegelungselemente 33 in Form von Befestigungsringen vorgesehen.
  • Wie sich aus den 2 und 3 ergibt, weist die Filteranordnung 10 eine Wannenform auf. Die Rückwand 12 der Filteranordnung 10 erstreckt sich hierbei senkrecht zu dem Boden 11 der Filteranordnung 10. In der Wanne der Filteranordnung 10 ist das Filtermaterial 14 angeordnet, das beispielsweise aus Fließ oder aus einem geeigneten Metallgeflecht bestehen kann. Das Filtermaterial 14 bedeckt im wesentlichen den gesamten Boden 11 der Filteranordnung 10 sowie die Seitenwände. An der Rückseite 12 der Filteranordnung 10 wird das Filtermaterial 14 allerdings nicht bis an diese herangeführt, sondern endet in einem Abstand dazu. Abhängig von dem gewählten Filtermaterial 14 ist es aber auch möglich das Filtermaterial 14 bis an die Rückwand zu führen. Hierbei muss dieses das Eindringen des Rastvorsprungs 52 des Gehäuses, der später erläutert wird, durch die Rückwand 12 weiterhin ermöglichen, d.h. beispielsweise aus einem flexiblen Material bestehen.
  • In 4 ist der Bereich B der Ausführungsform der 3 in vergrößerter Darstellung gezeigt. Die dargestellte Ausführungsform zeigt eine Abzugshaube, die an der Wand (nicht dargestellt) montiert wird. Die Rückseite 51 des Gehäuses 50 liegt hierbei an der Wand an. Das Gehäuse 50 weist in der dargestellten Ausführungsform die Form eines Trägerblechs auf, das sich an der Wand erstreckt und an der Unterseite des Abluftkanals 40 und des Schirms 30 befestigt ist.
  • Wie sich der 4 entnehmen lässt, sind in dieser Ausführungsform sowohl die Rastvorsprünge 52 als auch die Anschläge 53, 54 integral mit dem Gehäuse 50 ausgebildet. Insbesondere wird der Rastvorsprung 52 durch einen in Richtung der Filteranordnung 10 gebogenen Streifen der Rückseite 51 des Gehäuses 50 gebildet. Der obere Anschlag 53 ist eine Abkantung des Gehäuseblechs an der Aussparung für das Gebläse 20. Die untere Kante der Rückseite 51 des Gehäuses 50 dient bei der dargestellten Ausführungsform als unterer Anschlag 54.
  • In der Rückwand 12 der Filteranordnung 10 sind bei der dargestellten Ausführungsform zwei Aufnahmeöffnungen 15 in Form von Schlitzen vorgesehen.
  • Die relative Anordnung der Schlitze 15 und des Anschlages 53 lässt sich der Ansicht in 5 entnehmen. Der Anschlag 53 erstreckt sich über den größten Teil der Breite des Gehäuses 50. Die Aufnahmeöffnungen 15 sind in der dargestellten Ausführungsform im Bereich der Enden des Anschlages 53 an der Filteranordnung 10 vorgesehen.
  • Zum Einbringen der Filteranordnung 10 in das Gehäuse 50 kann diese mit der Rückwand 12 hinter den Anschlag 53 gebracht werden. Anschließend wird die Filteranordnung 10 nach hinten, d.h. in Richtung der Rückseite 51 des Gehäuses 50 geschoben. Mittels der Befestigungsringe 33 kann die Filteranordnung 10 in dieser Position fixiert werden. An der Rückseite 12 wird die Filteranordnung 10 durch die beiden Aufnahmeöffnungen 15 und die Rastvorsprünge 52 gehalten.
  • Soll die Filteranordnung 10 entfernt werden, so werden die Befestigungsringe 33 gelöst. Die Filteranordnung 10 ist dadurch im vorderen Bereich nicht mehr mit dem Gehäuse 50 verbunden und schwenkt nach unten. Durch den oberen Anschlag 53 und den unteren Anschlag 54 wird die Filteranordnung 10 hierbei um einen bestimmten Winkel geneigt gehalten. Dieser Winkel beträgt vorzugsweise 20°.
  • Das Halten der Filteranordnung 10 in der geschwenkten bzw. geöffneten Position ist vorteilhaft, da dadurch ein Herunterfallen der Filteranordnung 10 vermieden werden kann. Während die Filteranordnung 10 sich in dieser Position befindet kann der Benutzer beispielsweise umgreifen, um die Filteranordnung 10 aus der Abzugshaube 1 entfernen zu können. Um die Filteranordnung 10 aus der geöffneten Position bringen und von der Abzugshaube entfernen zu können, wird diese leicht angehoben, wodurch der Kontakt zwischen dem Anschlag 53, 54 und der Rückwand 12 der Filteranordnung 10 aufgehoben wird. Die Filteranordnung 10 kann dann leicht nach vorne gezogen und so von der Abzugshaube getrennt werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt. So können auch mehr als die zwei gezeigten Rastvorsprünge an dem Gehäuse vorgesehen sein. Obwohl es erfindungsgemäß bevorzugt ist, dass die Anschläge und Rastvorsprünge integral mit dem Gehäuse ausgebildet sind ist es auch möglich diese als separate Bestandteile zu fertigen und mit dem Gehäuse durch Schrauben, Schweißen oder eine andere geeignete Verbindungsart zu verbinden.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird somit die Möglichkeit geschaffen mit einfachen Mitteln, insbesondere mit einer Blechkonstruktion, das unbeabsichtigte Herabfallen von Filteranordnungen, insbesondere Kassettenfiltern, von der Haube auf darunter befindliche Gegenstände, beispielsweise Kochplatten oder Kochfelder zu verhindern. Hierdurch wird zudem die Sicherheit des Benutzers gesteigert.

Claims (11)

  1. Abzugshaube, zum Absaugen von Dunst mit einer Haube, die ein Gehäuse (50) aufweist und deren Absaugöffnung mit einer Filteranordnung (10) abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Filteranordnung (10) eine Rückwand (12) aufweist, in der mindestens eine Aufnahmeöffnung (15) vorgesehen ist, wobei die Aufnahmeöffnung (15) zur Aufnahme eines Rastvorsprungs (52) dient, der an dem Gehäuse (50) vorgesehen ist, und an dem Gehäuse (50) zumindest ein Anschlag (53, 54) für die Rückwand (12) der Filteranordnung (10) vorgesehen ist, der von dem Rastvorsprung (52) beabstandet angeordnet ist und unter einem Winkel zu dem Rastvorsprung (52) steht.
  2. Abzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (53) in einem Abstand zu der Rückseite (51) des Gehäuses (50) angeordnet ist.
  3. Abzugshaube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (54) vorsehen ist, der in der Ebene der Rückseite (51) des Gehäuses (50) liegt.
  4. Abzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastvorsprung (52) über seine Länge gerade ausgestaltet ist.
  5. Abzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastvorsprung (52) nach unten geneigt ist.
  6. Abzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Anschlag (53, 54) integral mit dem Gehäuse (50) ausgebildet ist.
  7. Abzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastvorsprung (52) integral mit dem Gehäuse (50) ausgestaltet ist.
  8. Abzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugshaube (1) zwei Rastvorsprünge (52) und einen sich in Breitenrichtung der Abzugshaube (1) erstreckenden Anschlag (53) aufweist, wobei die Rastvorsprünge (52) in Breitenrichtung der Abzugshaube (1) im Bereich der Enden des Anschlags (53) vorgesehen sind.
  9. Abzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (50) ein Blech ist, wobei die Rückseite (51) des Gehäuses (50) eine Abkantung des Bleches ist.
  10. Abzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (53) eine Schiene darstellt, insbesondere eine Abkantung an einer Aussparung in dem Gehäuse (50), vorzugsweise an der Aussparung für ein Gebläse (20) der Abzugshaube (1).
  11. Abzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (15), der Rastvorsprung (52) und der Anschlag (53, 54) so ausgelegt sind, dass die Filteranordnung (10) maximal um einen Winkel von weniger als 45°, vorzugsweise zwischen 15° und 25° gegen das Gehäuse (50) verschwenkt werden kann.
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