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DE202007005495U1 - Warnleuchtsäule - Google Patents

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Abstract

Warnleuchtsäule zur optischen Anzeige von wenigstens einem Betriebszustand von einem technischen Gerät wie einer Maschine, einer Anlage, eines Fahrzeugs oder dergleichen, mit wenigstens zwei unterschiedlich färbbarer Leuchtbereiche (4), wobei die Leuchtbereiche (4) jeweils wenigstens ein Leuchtelement (8), insbesondere auf wenigstens einer Leiterplatte (7) angeordnete Leuchtdiode (8), aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtelemente (8) als RGB-Leuchtdioden (RGB-LED) (8) ausgebildet sind und dass eine RGB-LED-Einzel-Ansteuereinheit zum einzelnen Ansteuern der RGB-LED (8) vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Warnleuchtsäule zur optischen Anzeige von wenigstens einem Betriebszustand nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Warnleuchtsäulen, die im Fachjargon auch vielfach als sogenannte Signalsäulen bezeichnet werden, umfassen im Allgemeinen mehrere Signalelemente bzw. Wechselmodule, die unterschiedliche Farben aufweisen. So wird beispielsweise in der Druckschrift DE 195 13 983 eine Signalsäule beschrieben, bei der die einzelne Signalelemente mittels eines Bajonettverschlusses miteinander verbunden werden, wobei beim mechanischen Verbinden zugleich die elektrische Kontaktierung realisiert wird. Eine derartige Signalsäule zeichnet sich durch eine relativ hohe Flexibilität für verschiedenste Anwendungsbereiche auf, da je nach Bedarf die einzelnen Signalelemente miteinander kombinierbar und einfach zu verbinden sind.
  • Nachteilig hierbei ist jedoch, dass der Anwender sich bereits beim Kauf festlegen muss, welche Farben er benötigt. Sollte im Laufe der Lebensdauer der Signalsäule der Anwender eine andere bzw. weitere Signalfarbe benötigen, so muss dieser ein weiteres Signalelement bzw. Wechselmodul beim Hersteller einkaufen und hoffen, dass beispielsweise nach Jahren noch ein entsprechend passendes Signalelement erhältlich ist und mit seiner bereits vor langem gekauften Signalsäule kompatibel ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine Warnleuchtsäule vorzuschlagen, die noch flexibler ist.
  • Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Warnleuchtsäule der einleitend genannten Art, durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die in den Unteransprüchen genannten Maßnahmen sind vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen der Warnleuchtsäule möglich.
  • Dementsprechend zeichnet sich eine Warnleuchtsäule gemäß der Erfindung dadurch aus, dass die Leuchtelemente als RGB-Leuchtdioden ausgebildet sind und dass eine RGB-LED-Einzelansteuereinheit zum einzelnen bzw. gruppenweisen Ansteuern der RGB-LED vorgesehen ist.
  • Im Sinn der Erfindung wird unter einer RGB-LED eine Leuchtdiode bzw. ein Bauelement verstanden, die/das sich aus drei einzelnen Leuchtdioden zusammensetzt und es sich hierbei um eine rote, grüne und eine blaue LED handelt. Das bedeutet, dass die drei einzelnen, unterschiedlich gefärbten LEDs in einem Bauelement untergebracht und dieses auf der Leiterplatte montierbar bzw. elektrisch kontaktierbar ist. In Fachkreisen werden derartigen RGB-LED auch als sogenannte „Vollfarb-LED" oder „Full Color-LED" bezeichnet.
  • Die RGB-LED sind derart ausgebildet, dass diese den sogenannten RGB-Farbraum realisieren können, wobei sich die Grundfarben der drei einzelnen LEDs zu weiß addieren. Eine Farbe, die mit einer RGB-LED realisiert werden kann, wird durch drei Werte beschrieben, den Rot-, den Grün- und den Blauanteil. Jeder Farbanteil kann zwischen 0% und 100% variieren. Hiermit können alle Farben generiert werden, die dass menschliche Auge wahrnehmen kann.
  • Die Kombination von RGB-LED und einer entsprechenden Einzelansteuereinheit gemäß der Erfindung ermöglicht es, mit einer standardisierten Warnleuchtsäule alle Farben für den jeweiligen Farbbereich zu realisieren. Das bedeutet auch, dass alle möglichen Farben für die wenigstens zwei unterschiedlichen Farbbereiche der Warnleuchtsäule in beliebiger Weise miteinander kombinierbar sind. Beispielsweise kann gemäß der Erfindung ein erster Farbbereich als grüner Farbbereich in Abhängigkeit des Betriebszustands des technischen Gerätes leuchten. Ein zweiter Farbbereich kann in Abhängigkeit des Betriebszustandes des technischen Gerätes rot oder mit einer anderen Farbe leuchten. In vorteilhafter Weise kann zusätzlich gegebenenfalls auch der erste Farbbereich bei diesem Betriebszustand ebenfalls mit der gleichen Farbe bzw. rot leuchten, so dass der mit rot bzw. dieser Farbe signalisierte Betriebszustand des technischen Gerätes besser von entsprechenden Personen wahrnehmbar ist.
  • Weiterhin kann der Anwender der erfindungsgemäßen Warnleuchte die Farben der einzelnen Anzeigebereiche beliebig ändern und gegebenenfalls an entsprechend geänderte Bedingungen die Signalisierung somit anpassen.
  • Vorteilhafterweise ist die Anzahl der RGB-LED durch zwei oder drei teilbar. Hiermit kann in besonders einfacher Weise z.B. eine Warnleuchtsäule mit insgesamt drei unterschiedlich färbbaren Leuchtbereichen generiert werden. Diese dreiteilige Warnleuchtsäule entspricht vorzugsweise der Farbaufteilung von Verkehrsampeln, was die Interpretation der Signalisierung bei entsprechenden Bedienpersonen besonders vereinfacht. Beispielsweise weist die Warnleuchtsäule einen grünen, einen gelben und einen roten Bereich auf, die entsprechend drei unterschiedlichen Betriebszuständen des technischen Gerätes zuzuordnen sind.
  • Weiterhin kann in einer besonderen Weiterbildung der Erfindung eine zwei- oder vierfarbige Warnleuchtsäule, z.B. mit grün und rot oder mit grün, gelb, blau und rot etc., realisiert werden.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung weist die RGB-LED-Einzelansteuereinheit wenigstens einen Konfigurator zur frei konfigurierbaren Ansteuerung der RGB-LED auf. Insbesondere umfasst der Konfigurator wenigstens einen programmierbaren Mikroprozessor und/oder wenigstens einen oder zwei Schalter zum Einstellen unterschiedlicher Betriebsarten der RGB-LED. Mit Hilfe eines derartigen Konfigurators können die unterschiedlich färbbaren Leuchtbereiche bzw. einzelnen RGB-LED in besonders eleganter Weise angesteuert und entweder bereits vom Hersteller vorkonfiguriert und/oder vom Anwender selbsttätig nach seinem Bedarf entsprechend konfiguriert werden. Auch kann die Konfiguration der erfindungsgemäßen Warnleuchtsäule zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt geändert werden.
  • Vorzugsweise sind die RGB-LED auf einer gemeinsamen Leiterplatte angeordnet. Beispielsweise erstreckt sich die gemeinsame Leiterplatte über die gesamten Leuchtbereiche. Hiermit ist eine einfache bzw. kostengünstige Herstellung und Positionierung der RGB-LED gemäß der Erfindung in der Warnleuchtsäule realisierbar.
  • Vorteilhafterweise sind die RGB-LED auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Leiterplatte angeordnet. Hiermit wird gewährleistet, dass die Warnleuchtsäule im Wesentlichen rundum beleuchtet ist. Eine derartige Rundumbeleuchtung wird in vorteilhafter Weise durch einen entsprechend großen Abstrahlwinkel der RGB-LED und/oder mit Hilfe einer vorteilhaften Streuung der Kalotte der Warnleuchtsäule gemäß der Erfindung erreicht.
  • In einer besonderen Variante der Erfindung ist eine sich über die Leiterplatte erstreckende gemeinsame Kalotte vorgesehen. Vorzugsweise ist die Kalotte durchsichtig bzw. weiß ausgebildet, so dass das ausgesendete Licht der RGB-LED durch die Kalotte nicht wesentlich verändert wird. Eine derartige gemeinsame Kalotte für alle Leuchtbereiche ermöglicht eine einfache Herstellung und Montage der erfindungsgemäßen Warnleuchtsäule.
  • Grundsätzlich kann mit Hilfe der Erfindung eine gezielte Ansteuerung der RGB-LED z.B. durch einen vorteilhaften Mikroprozessor verwirklicht werden, wodurch eine frei konfigurierbare Warnleuchtsäule generiert wird. Durch die erfindungsgemäßen RGB-LED in einer bevorzugten durchgängigen, klaren Kalotte wird erreicht, dass diese RGB-LED durch eine entsprechende vorteilhafte Ansteuerung beliebige Farben erzeugen können. Die gesamte Warnleuchtsäule kann so durch z.B. von rot auf grün wechseln.
  • Gemäß der Erfindung kann jedoch mit Hilfe der vorteilhaften RGB-LED-Einzelansteuereinheit jede einzelne LED und/oder zu Gruppen zusammengefasste LED gezielt angesteuert werden. So kann beispielsweise eine Rot-Gelb-Grün-Warnleuchtsäule simuliert werden. Hierbei wird eine bestimmte RGB-LED-Anzahl beispielsweise im oberen Bereich der Säule rot angesteuert, ein Bereich darunter gelb und die unteren RGB-LED grün. Die Aufteilung der Bereiche kann flexibel verändert werden. So kann beispielsweise bei Signal „rot" nicht nur der obere Bereich rot werden, sondern die ganze Säule, also alle LED rot angesteuert werden, womit die Signalwirkung deutlich erhöht wird.
  • Durch den Anwender bzw. Benutzter kann die Warnleuchtsäule beispielsweise mittels Schalter und/oder direkter Softwareprogrammierung diese frei konfiguriert werden. Der Anwender kann also festlegen, ob „rot" oben, in der Mitte oder unten ist. Ebenso kann die Lage von grün, gelb oder blau etc., festgelegt werden. Zugleich kann die Anzahl der Stufen frei gewählt werden. Das heißt, ob die Warnleuchtsäule gemäß der Erfindung ein-, zwei-, drei- oder vierstufig etc. ist. Bisher musste der Anwender hierfür verschiedenfarbige Leuchtelemente bzw. Wechselmodule verwenden und diese durch umstecken konfigurieren bzw. bei Bedarf entsprechend andersfarbige Leuchtelemente bzw. Wechselmodule nachkaufen.
  • Gerade die Verwendung von Schaltern in der erfindungsgemäßen Warnleuchtsäule ist für die freie Konfiguration von Vorteil. Beispielsweise können sogenannte DIP-Schalter bzw. DIP-Schalterbänke verwendet werden, die z.B. vierstufig ausgebildet sind. Dies ist beispielsweise bei einer vierstufigen Warnleuchtsäule von Vorteil. Gegebenenfalls kann pro Stufe festgelegt werden: an/aus; Farbe; Blinken ja/nein; etc..
  • Mit der Verwendung einer PC-Schnittstelle zur Konfiguration der Warnleuchtsäule pro Stufe, z.B. USB etc., kann das Leuchtbild ebenfalls festgelegt werden, z.B. Blinklicht, Rundumlicht, Blitzlicht, geometrische Muster, Signalsymbole, Buchstaben etc..
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend näher erläutert.
  • Im Einzelnen zeigt:
  • 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Signalsäule,
  • 2 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Signalsäule,
  • 3 eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht einer Fassung für eine Signalsäule gemäß 1 und
  • 4 eine weitere Ausführungsform einer Fassung für eine Signalsäule gemäß 1.
  • Die Signalleuchte 1 gemäß 1 umfasst eine Kalotte 2 sowie einen Sockel 3. Die Kalotte 2 ist im dargestellten Beispiel aus einzelnen Segmenten 4 zusammengesetzt, wobei die einzelnen Segmente 4 vorzugsweise miteinander fest verbunden, z.B. verschweißt oder verklebt sind. Auch die Verbindung der Kalotte 2 zum Sockel 3 ist entsprechend ausgeführt, so dass sich eine als Ganzes handhabbare Baueinheit ergibt.
  • Jedes Segment 4 ist mit einem Quersteg 5 versehen, der bei der zusammengesetzten Kalotte 2 als Zwischenboden bzw. als Blend- und/oder Reflexionshilfe dient.
  • Durch eine zentrale Ausnehmung 6 der Querstege bzw. der Zwischenböden 5 ist eine vorzugsweise einen Mikroprozessor umfassende Leuchtdioden-Leiterplatte 7 eingeführt. Sie trägt mehrere RGB-Leuchtdioden 8, die gruppenweise jeweils einem Segment 4 zugeordnet sind und sich dementsprechend zwischen den beiden, das entsprechende Segment 4 begrenzenden Querstegen bzw. Zwischenböden befinden.
  • Die LED-Leiterplatte 7 ist beim dargestellten Beispiel streifenförmig ausgebildet und in eine quer verlaufende Steckplatine 9 eingesteckt, wodurch in nicht näher dargestellter Weise die Kontaktierung der erforderlichen elektrischen Leitungen vorgenommen wird. Die Steckplatine 9 trägt die erforderliche Steuereinheit, die aus Gründen der besseren Anschaulichkeit in 1 nicht im Einzelnen dargestellt ist.
  • An der Oberseite der Kalotte 2 befindet sich ein Abschlussdeckel 10, der ebenfalls fest mit den Segmenten 4 verbunden, beispielsweise verschweißt oder verklebt ist. Innenseitig ist im Abschlussdeckel 10 ein Piezo-Summer 11 schwingfähig aufgehängt. Steckkontakte 12 sorgen für den Anschluss des Piezo-Summers 11 an die nicht im Einzelnen dargestellte Steuereinheit auf der Steckplatine 9.
  • In dem Querschnitt gemäß 2 ist erkennbar, dass die Ausnehmung 6 zwei seitliche Führungsschlitze 13 aufweist, in denen die LED-Leiterplatte 7 geführt ist. Die Führungsschlitze 13 dienen der einfachen Positionierung und zugleich der Stabilisierung der Leiterplatte 7. Die Breite B der Ausnehmung 6 ist entsprechend der Größe der RGB-LED 8 zu wählen, so dass ein freies Einführen der LED-Leiterplatte 7 durch die Querstege 5 gewährleistet ist.
  • Über die Steckplatine 9, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel am Sockel 3 befestigt ist, findet die Kontaktierung über Kontaktstifte 14 nach außen hin statt. Der Sockel 3 kann wie im dargestellten Ausführungsbeispiel offen oder aber auch verschlossen ausgebildet werden, beispielsweise zur Abdichtung des Innenraums der Signalsäule 2. In jedem Fall dienen die Kontaktstifte 14 zur Kontaktierung in einer zugehörigen Fassung 15 bzw. 15' (vgl. 3 und 4) bei der Fixierung des Sockels 3 und somit der gesamten Signalsäule 1 auf der Fassung 15.
  • In der Fassung 15 gemäß 3 ist eine entsprechende nicht näher dargestellte Kabeldurchführung vorgesehen, um den Anschluss der Signalleuchte 7 herzustellen. In der Fassung 15' gemäß 4 ist ein Stecker 16 angebracht, so dass die elektrische Verbindung durch Aufstecken einer entsprechenden Buchse stattfindet. Die Fassung 15' könnte auch dementsprechend eine Buchse tragen, die mit einem entsprechenden kabelseitigen Stecker verbindbar ist.
  • Verschiedene umfangsseitige Rastnasen 17, 18 an der Fassung 15 bzw. 15' dienen für einen sicheren Verschluss mit dem Sockel 3 nach Art eines Bajonettverschlusses. In der vorliegenden Ausführungsform wird der Kontakt zwischen den Kontaktstiften 14 und entsprechenden Federkontakten 19 während des Einsteckens des Sockels 3 in die Fassung 15 bzw. 15' und der anschließenden Arretierung geschlossen.
  • Erfindungsgemäß sind die LED auf der LED-Leiterplatte 7 als RGB-LED 8 ausgebildet, so dass die gegebenenfalls einzelnen Segmente 4 mit unterschiedlichen Farben leuchten können. Auf diese Weise ist ein und dieselbe LED-Leiterplattenausbildung für unterschiedliche aufgebaute Kalotten 2 verwendbar.
  • In anderer Ausführung können jedoch die RGB-LED 8 gruppenweise je nach dem zugeordneten Segment 4 eine unterschiedliche oder auch gleiche Farben aufweisen. Es ergibt sich hierbei die Möglichkeit einer einfarbigen bzw. transparenten Kalotte 2 mit entsprechenden Fertigungsvorteilen, insbesondere dann, wenn die Kalotte 2 einstückig mit oder ohne Blend- und Reflexionshilfen ausgebildet wird. Im Falle einer durchgehend farblos transparenten Kalotte 2 besteht weiterhin die Möglichkeit, mit Hilfe unterschiedlich farbiger RGB-LED 8 ein und derselben LED-Gruppe im jeweiligen Segment 4 einzelnen Segmenten 4 zwei oder mehrere Farben zuzuweisen, die je nach Anwendungsfall angesteuert werden. Grundsätzlich sind auch Mischfarben durch entsprechende Ansteuerung der RGB-LED 8 denkbar.
  • Alternativ zur dargestellten Kalotte 2 können die Querstege gegebenenfalls entfallen, so dass die Kalotte 2 im Wesentlichen als Zylinderrohr ausgebildet ist.
  • Lediglich aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in 4 schematisch eine DIP-Schalterbank 20 mit vier einzelnen DIP-Schaltern sowie eine USB-Schnittstelle 21 als Anschluss zur freien Konfiguration der RGB-LED 8 der einzelnen Segmente 4 angedeutet. Gegebenenfalls kann mittels der Schalter pro Stufe festgelegt werden: an/aus; Farbe; Blinken ja/nein; etc..
  • Mit der Verwendung einer PC-Schnittstelle bzw. der USB-Schnittstelle 21 zur Konfiguration der Warnleuchtsäule pro Stufe, kann das Leuchtbild ebenfalls festgelegt werden, z.B. Blinklicht, Rundumlicht, Lauflicht, Blitzlicht, geometrische Muster, Signalsymbole, Buchstaben etc..
  • Gerade für relativ komplexe Muster bzw. Leuchtbilder ist es grundsätzlich von Vorteil, deutlich mehr RGB-LED 8, insbesondere pro Segment 4, zu verwenden als in den Figuren dargestellt sind. Beispielsweise können nicht nur wie dargestellt, eine vertikale LED-Zeile, sondern mehrere vertikale LED-Zeilen vorgesehen werden. Eine matrizenartige Anordnung und/oder Ansteuerung der RGB-LED 8 ermöglicht in eleganter Weise die Verwirklichung von komplexeren Leuchtbildern.
  • 1
    Signalsäule
    2
    Kalotte
    3
    Sockel
    4
    Segment
    5
    Quersteg
    6
    Ausnehmung
    7
    LED-Leiterplatte
    8
    LED
    9
    Steckplatine
    10
    Abschlussdeckel
    11
    Piezo-Summer
    12
    Steckkontakte
    13
    Führungsschlitz
    14
    Kontaktstift
    15
    Fassung
    16
    Stecker
    17
    Rastnase
    18
    Rastnase
    19
    Federkontakt
    20
    Schalter
    21
    Schnittstelle

Claims (8)

  1. Warnleuchtsäule zur optischen Anzeige von wenigstens einem Betriebszustand von einem technischen Gerät wie einer Maschine, einer Anlage, eines Fahrzeugs oder dergleichen, mit wenigstens zwei unterschiedlich färbbarer Leuchtbereiche (4), wobei die Leuchtbereiche (4) jeweils wenigstens ein Leuchtelement (8), insbesondere auf wenigstens einer Leiterplatte (7) angeordnete Leuchtdiode (8), aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtelemente (8) als RGB-Leuchtdioden (RGB-LED) (8) ausgebildet sind und dass eine RGB-LED-Einzel-Ansteuereinheit zum einzelnen Ansteuern der RGB-LED (8) vorgesehen ist.
  2. Warnleuchtsäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der RGB-LED (8) durch zwei oder drei teilbar ist.
  3. Warnleuchtsäule nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die RGB-LED-Einzel-Ansteuereinheit wenigstens einen Konfigurator (20) zur frei konfigurierbaren Ansteuerung der RGB-LED (8) aufweist.
  4. Warnleuchtsäule nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Konfigurator (20) wenigstens einen programmierbaren Mikroprozessor umfasst.
  5. Warnleuchtsäule nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Konfigurator (20) wenigstens einen Schalter (20) zum Einstellen unterschiedlicher Betriebsarten der RGB-LED (8) umfasst.
  6. Warnleuchtsäule nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die RGB-LED (8) auf einer gemeinsamen Leiterplatte (7) angeordnet sind.
  7. Warnleuchtsäule nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die RGB-LED (8) auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Leiterplatte (7) angeordnet sind.
  8. Warnleuchtsäule nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich über die Leiterplatte (7) erstreckende gemeinsame Kalotte (2) vorgesehen ist.
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