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DE202007005406U1 - Big Bag mit funktionsintegriertem Trageband - Google Patents

Big Bag mit funktionsintegriertem Trageband Download PDF

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DE202007005406U1
DE202007005406U1 DE200720005406 DE202007005406U DE202007005406U1 DE 202007005406 U1 DE202007005406 U1 DE 202007005406U1 DE 200720005406 DE200720005406 DE 200720005406 DE 202007005406 U DE202007005406 U DE 202007005406U DE 202007005406 U1 DE202007005406 U1 DE 202007005406U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/16Large containers flexible
    • B65D88/1612Flexible intermediate bulk containers [FIBC]
    • B65D88/1675Lifting fittings
    • B65D88/1681Flexible, e.g. loops, or reinforcements therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Flexibler Behälter aus Gewebe mit Trageschlaufen für die Aufnahme von Hebezeugen, gekennzeichnet dadurch, dass das Gewebe im Bereich des Behälteroberrandes (21, 21') mit Öffnungen (31, 32, 33, 34) versehen wird und durch diese Öffnungen an einem Gurtband (45) befestigte Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) hindurchgeführt werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft textile Transportbehälter (Big Bags) für den Transport von rieselfähigen, pulverförmigen, pastösen oder schmelzenden (und danach aushärtenden) Massengütern. Diese Behälter sind in der Regel mit mehreren Schlaufen für die Aufnahme von Haken oder Trägern für Tragmittel, wie z. B. Gabelstapler, versehen.
  • Es ist bekannt aus EP30442 , dass solche Verpackungen hergestellt werden z. B. aus Polyethylen- oder Polypropylengeweben. Die Seitenwände des Behälters können aus langgestreckten Streifen gebildet werden, wie dies z. B. bekannt ist aus EP 96946 oder aus einem rundgewebten Schlauch wie in EP171944 . Dabei können die oberen Enden der für die Herstellung der Behälter abgelängten Wandelemente aus vernähten Flachgeweben oder endlos gewebten Schlauchelementen umgeschlagen und mehrfach vernäht werden, wie dies z. B. in EP 505 447 und EP 968 936 dargestellt ist. Auf diese Weise wird eine Verstärkung des oberen Randes der Behälter erreicht, die dazu dient, im Bereich der Oberkante des Behälters die Tragfähigkeit der Behälterkonstruktion zu vergrößern und so die Krafteinleitung aus den Trageschlaufen in das Gewebe zu verbessern. Die bekannten Ausführungen der beschriebenen Behälter tragen dabei die an den Trageschlaufen auftretenden Kräfte über die mit dem Behälter vernähten Füße oder/und Verlängerungen der Füße der Trageschlaufen in das den Behälter bildende Gewebe ab.
  • Aus der GB 2130172 ist bekannt, dass zur Verbesserung der Kraftaufnahmeeigenschaften ein zusätzliches Band auf die über den oberen Behälterrand überstehenden Schlaufenteile und im Zwischenbereich zwischen den Schlaufen an den oberen Rand des den Behälter bildenden Gewebes aufgenäht ist.
  • Aus der EP 119 473 ist ein Behälter bekannt, bei dem der obere Rand zu einem Bandkanal umgenäht ist, in dem ein Endlosband durchgezogen ist, das als einzelne Schlaufe zum Anheben des Behälters dient.
  • Aus DE 26 59 487 ist bekannt, eine Hebeschlinge durch einen Kanal am oberen Rand eines hängematteartigen Tragebandes oder eines Beutels zu führen, wobei der Kanal durch Umfalten des Hängematten- bzw. Beutelmaterials und anschließendes Vernähen gebildet wird. Schon in der Anmeldung wird darauf hingewiesen, dass diese Konstruktion problematisch ist wegen der Gefahr des Aufreißens des Kanalmundes. Um Abhilfe zu schaffen wird eine konkave Ausbildung der Beuteloberkante vorgeschlagen. Diese Ausführung ist für die heutigen Anwendungen nicht sinnvoll, da die Behälter in der Regel mit einem Deckel verschlossen werden, dessen auf die konkave Bauteiloberkante abgestimmte Formgestaltung zusätzliche Nachteile in der Anwendung mit sich bringt.
  • Weiter wird in der DE 26 59 487 vorgeschlagen, ein einziges, durchgehendes Zugseil durch die Tragkanäle der vier Seitenwände des sackartigen Behälters zu führen und daraus an den Eckpunkten eines quadratischen Querschnittes Hebeschlaufen zu bilden. Diese Lösung hat den Nachteil, dass keine Fixierung der Hebeschlaufen gegeben ist. Vielmehr kann es bei unsymetrischem Anheben der Last zu seitlichem Verrutschen der Last dadurch kommen, dass sich durch eine fehlende Fixierung der Schlaufen unterschiedlich lange Hebeschlaufen bilden.
  • Der beschriebene Stand der Technik hat weiter Nachteile bezüglich des Aufwandes für das Umnähen des Behälteroberrandes und das Aufnähen der Füße der Schlaufen, weil letzteres auf den zugeschnittenen Schlauchelementen bzw. den bereits zusammengenähten Einzelwandelementen erfolgen muss.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, hier eine Lösung bereitzustellen, die eine einfache, kostengünstige und tragfähige Verarbeitung dadurch ermöglicht, dass ein funktionsintegriertes Trageband für eine werkstoffgerechte weitgehend formschlüssige Krafteinleitung sorgt und ein vorgefertigtes Trageschlaufen-Tragegurt-System eine rationelle Fertigung ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Trageschlaufen mit einem sie tragenden Tragegurt als gesondertes Teil vorgefertigt werden und durch vorgefertigte Öffnungen im Gewebe in der Nähe des oberen Randes des Behälters geführt werden. Über diese Öffnungen wird die aufzunehmende Hebekraft in das den Behälter bildende Gewebe eingeleitet.
  • Trageschlaufen und Tragegurt, die das gesamte Tragbandsystem darstellen, können aus handelsüblichem hoch-tragfähigem Gewebe, wie es z. B. für Tragbänder oder Sicherheitsgurte angewandt wird, bestehen. Sie können aber auch gebildet werden aus einem mehrschichtigen Band, das aus dem Schlauchgewebe durch einfaches oder mehrfaches Falten und anschließendes Verbinden dieser Schichten mit Fäden hoher Tragfähigkeit oder Verschweißen oder Vernieten hergestellt wird. Darüber hinaus sind auch kombinierte Werkstoffsysteme, z. B. kunststoffumspritzte Faser- bzw. flexible Metallgewebe oder entsprechende Bänder anwendbar.
  • In einer weiteren Ausgestaltung wird das Trageband gebildet aus einem endlos hergestellten Seilring, der im Bereich der Trageschlaufen zur Bildung dieser Trageschlaufen über Kreuz verdreht ist, wobei im Kreuzungspunkt die beiden übereinander liegenden Teile des Seiles miteinander verbunden werden durch die in den Ansprüchen genannten Verbindungsmittel.
  • In einer weiteren Ausgestaltung wird dieses Trageband gebildet aus einem endlos hergestellten Seilring, bei dem im Bereich der vorgesehenen Trageschlaufen diese Trageschlaufen durch Verknoten eines Seilabschnittes gebildet werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung können die Tragegurte mit der Behälterwand verbunden werden und die Trageschlaufen als vorgefertigte, weitgehend formstabile Einhängehaken, z. B. aus Kunststoff oder Metall, angenäht oder eingeklipst werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zur Erhöhung der Tragfähigkeit vorgesehen, dass Tragegurt und/oder Trageschlaufen durch ein zusätzliches Verstärkungsband ergänzt werden, das mit mindestens einer Naht mit Tragegurt und Trageschlaufen kraftschlüssig verbunden wird.
  • Das Trageband mit den ausgebildeten Schlaufen wird in einem weiteren Verarbeitungsschritt mit der Seitenwand bzw. den Seitenwänden des Behälters verbunden.
  • Auf Bearbeitungsschritte im Zusammenhang mit dem Behälterboden wird im Folgenden nicht eingegangen, da diese im Zusammenhang der Erfindung ohne Belang sind.
  • Im oberen Randbereich der Behälterwandung werden in der Schlauchfolie Öffnungen hergestellt, durch welche die Trageschlaufen durchgezogen werden. Die Herstellung der Öffnungen für die Durchführung der Trageschlaufen erfolgt durch Schneiden oder mechanisches Stanzen in den Rohling des Sackgewebes. Alternativ kann die Herstellung der Öffnungen durch thermisches Stanzen ohne oder mit Hitzeschild erfolgen, so dass die Polymerfäden, die das Schlauchgewebe bilden, im Bereich der Öffnung miteinander verschweißt werden. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die Öffnungen im Schlauchgewebe für die Durchführung der Trageschlaufen bereits bei der Herstellung des Gewebes im Webmuster eingearbeitet werden, so dass die Struktur der Polymerfäden unverändert bleibt und keine Störungen in der Tragstruktur des Gewebes auftreten.
  • Je nach Bedarf des herzustellenden Transportbehälters werden die Ränder dieser Öffnungen verstärkt. Dabei sind sämtliche Lösungen möglich, die zum Stand der Technik für die Verstärkung von Lochrändern gehören. Dazu zählen Verstärkungsringe aus Kunststoff oder Metall, die geklipst, verschweißt oder angespritzt werden.
  • Danach kann der überstehende Teil der Schlauchfolie umgeschlagen werden und mit einer oder mehreren Nähten oder anderen Verbindungsarten verbunden werden. Durch das Umschlagen und Verbinden der Gewebelagen wird eine hoch tragfähige Gesamtkonstruktion erzeugt, durch welche die beim Anheben des gefüllten Transportbehälters auf das den Behälter bildende Gewebe wirkenden Kräfte sicher aufgenommen und verteilt werden können.
  • Werden umgeschlagenes und in der ursprünglichen Lage verbliebenes Gewebe unterhalb die Tragegurtes verbunden, so entsteht ein Kanal, in dem der Tragegurt beweglich ist. Beim Anheben des Behälters legt sich der Tragegurt so an das Gewebe in der Umschlaglinie an, dass der Tragegurt vollflächig Kontakt mit dem Behältergewebe in der Umschlaglinie hat und die Tragkräfte in das Behältergewebe abgeleitet werden.
  • Werden umgeschlagenes und in der ursprünglichen Lage verbliebenes Gewebe in Höhe des Tragegurtes verbunden, so entsteht ein Verbindungsbereich "äußeres Behälterwandgewebe/Tragegurt/inneres Behälterwandgewebe", über den die Tragkräfte in das Behältergewebe abgeleitet werden.
  • Aber selbst ohne Umschlagen des Randbereiches ist die entwickelte Konstruktion tragfähig. Bei Belastung der Trageschlaufen durch Anheben des Transportbehälters werden die entstehenden Tragkräfte durch die Trageschlaufen und den Tragegurt in das Gewebe der Transportbehälterwand eingeleitet. Spannungsspitzen, die zu einem Aufreissen des Gewebes führen könnten, werden durch die Randverstärkungen der Öffnungen in die umliegenden Gewebeteile abgeleitet.
  • Wird der Tragegurt aus verstärktem Gewebe oder anderen hochfesten Werkstoffen, z. B. gespritzten verstärkten Kunststoffen oder Metallbändern bzw. Kombinationen daraus hergestellt, kann das Trageschlaufen-Tragegurt-System so formstabil werden, dass es einerseits im Fertigungsprozess rationell eingefügt werden kann, andererseits durch seine Eigensteifigkeit Anwendungsvorteile bietet. So kann es beim Entfalten ein weitgehend selbsttätiges Aufspannen des Deckels erreicht und die betriebliche Handhabung vereinfacht werden. Weiterhin wird durch die Eigensteifigkeit die Krafteinleitung von den Trageschlaufen in die Seitenwände gefördert.
  • Weiter können im Bereich der Trageschlaufen und Durchführungsöffnungen des Schlauchgewebes Verstärkungselemente vorgesehen werden, die mit mindestens einer, bevorzugt aber zwei oder drei Nahtreihen mit dem den Behälter bildenden Schlauchgewebe auf der einen Seite und dem Umschlagbereich des oberen Behälterrandes auf der anderen Seite vernäht werden.
  • Mit der Erfindung wird der bisher bestehende Befestigungs- und Krafteinleitungskonflikt, den das Annähen der Tragebänder bedingt, gelöst. Die bestehenden System sind hinsichtlich der Tragfähigkeit auf die Güte und dauerhafte Festigkeit der Nähte angewiesen, die deshalb auch bei hoch belastbaren Systemen aus hochfestem Polyestergarn bestehen, während die Behältergewebe üblicherweise aus Polypropylen hergestellt werden. Wenn die Nähte reißen, versagt das gesamte System.
  • Überraschend wird bei der vorstehenden Erfindung das Tragebandsystems durch Öffnungen in der Behälterwandung gesteckt und es wird damit durch einen Formschluss gesichert, dass das System auch dann seine Tragfähigkeit behält, wenn die Nähte versagen. Durch das Umlegen der überstehenden Bereiche der Behälterwandung wird der Formschluss noch weiter gesichert und die auf die Öffnung wirkenden Kräfte über die umgeschlagene Kante in den Behälterbereich zwischen den Tragschlaufen verteilt. Die nach dem Umschlagen noch auf die Nähte wirkenden Kräfte reduzieren sich enorm, so dass auch für hoch belastbare Systeme zukünftig Polypropylengarne verwendet werden können. Diese bieten den Vorteil, dass ein aus 100% Polypropylen bestehendes System nach der Nutzung hervorragend werkstofflich aufgearbeitet und wiederverwertet werden kann. Polyester besitzt einen Schmelzpunkt von 250 bis 270°C, während Polypropylen mit einem Schmelzpunkt von 150 bis 180°C bei diesen Temperaturen schon thermisch geschädigt wird.
  • Wenn das in der beschriebenen Art eingebettete Tragegurtsystems durch Vernähen fixiert wird, wird das System hinsichtlich der Aufnahme der Traglasten nahezu unüberwindbar, die Grenze stellt dann die Belastbarkeit des Behältergewebes dar.
  • Mit der Erfindung ist es deshalb erstmalig gelungen, eine konsequente formschlüssige Krafteinleitung bei den üblichen Big Bag Konstruktionen zu verwirklichen. Die Möglichkeiten rationeller Vorfertigung der erfindungsgemäßen Konstruktion bietet auch Hochlohnländern wettbewerbsfähige Fertigungschancen. Durch geschickte Konstruktion und Werkstoffwahl für das Tragebandsystem ergeben sich verbesserte Anwendungschancen und durch die Möglichkeit, Polypropylengarne einzusetzen, hervorragende Chancen für werkstoffliches Recycling.
  • Beschreibung der Figuren
  • Es zeigen
  • 1 ein Beispiel zum bestehenden Stand der Technik,
  • 2 einen schlauchförmigen Rohling mit den Öffnungen für die Durchführung der Trageschlaufen
  • 3 den Behälter in der erfinderischen Form mit nach innen umgeschlagenem Randbereich,
  • 4 einen Schnitt durch das obere Ende der Behälterwand der 3,
  • 4a einen Schnitt durch das obere Ende der Behälterwand in einer Ausführung mit einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen Behälterwand und umgeschlagenem Behältergewebe,
  • 4b einen Schnitt durch das obere Ende der Behälterwand in einer Ausführung mit einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen Behälterwand und umgeschlagenem Behältergewebe im Bereich des umschlossenen Tragegurtes,
  • 4c einen Schnitt durch das obere Ende der Behälterwand in einer Ausführung mit mehrfach umgeschlagenem oberen Randbereich,
  • 5 eine Abwicklung des Tragebandes in einer Ausführung, die vor dem Einführen der Trageschlaufen in die Ösen zum kreisförmigen Trageband verbunden wird,
  • 6 das Trageband entsprechend 5 in der als gekreuztes Band erzeugten Schlaufe,
  • 7 den Kreuzungsbereich der 6 mit drei Verbindungsnähten,
  • 8 das Trageband der 6 mit einem Verstärkungsband entlang der durchgeführten Grundstruktur entsprechend 5,
  • 9 einen Schnitt durch das Trageband der 8,
  • 10 das Trageband gebildet aus einem Seil mit Erzeugung der Trageschlaufen durch Verknoten des Seiles,
  • 11, 12 und 13 verschiedene Ausführungen der Durchführung einer aus dem gekreuzten Tragegurt erzeugten Schlaufe durch eine Öse.
  • 14 zeigt die Verstärkung der Durchführungsöffnungen für die Trageschlaufen durch ein umgebendes Gewebeteil.
  • In 15 ist die Verstärkung der Durchführungsöffnungsendbereiche durch Gewebestreifen dargestellt.
  • 16 zeigt eine integrierte Lösung, bei der ein Gewebestreifen (27, 27') um die Hebeschlaufen (41', 42', 43', 44') herum aus Verstärkungskonstruktion ausgebildet sind.
  • Detaillierte Beschreibung der Abbildungen
  • 1 zeigt ein Beispiel aus dem Stand der Technik mit Füßen (6a, 6b) der Trageschlaufen (7, 8, 9, 10), die auf der Seitenwand des Behälters herunter geführt und dort in der Regel durch Vernähen befestigt sind, so dass die in den Trageschlaufen wirkenden Kräfte über die gesamte Höhe der Seitenwand vertikal in die Seitenwände des Behälters eingeleitet werden können.
  • 2 zeigt einen Behälter der erfinderischen Ausgestaltung, hier mit kreisförmigem Querschnitt. Der Behälter wird gebildet aus einem Abschnitt des endlos gewebten Schlauchgewebes oder in Längsnähten verbundenen Einzelbahnen. Die Einarbeitung des Behälterbodens wird hier nicht dargestellt, da sie nicht Gegenstand der Erfindung ist. In die obere Randzone (21, 21') werden Öffnungen (31, 32, 33, 34) eingearbeitet. Hier werden Behältergrundkörper mit vier Öffnungen für die Einführung von Trageschlaufen dargestellt. Werden mehr als vier Trageschlaufen benötigt werden entsprechend mehr Öffnungen hergestellt.
  • 3 zeigt den Behälter der 2. Die Trageschlaufen (41, 42, 43 44) werden auf dem Tragegurt (45) in einem gesonderten Arbeitsgang zur Herstellung des Tragebandes (40) befestigt. Nachfolgend werden die Trageschlaufen durch die Öffnungen (31, 32, 33, 34) hindurch gezogen. Der Tragegurt liegt am Behältergewebes (11) im Bereich der Zone (30) an, je nach gewählter Lösung innen oder außen. In den 3 und 4 ist die Lösung mit innen anliegendem Tragegurt dargestellt. Nach Positionierung des Tragebandes wird die obere Randzone (21') des Behältergewebes entlang der Umschlagslinie (22) nach innen geschlagen.
  • 4 zeigt einen Schnitt durch die Behälterwand der 3. Die umgeschlagene Randzone (21') liegt gegenüber dem Randzonenbereich (21). Zwischen beiden liegt der Tragegurt (45) mit der daran befestigten Trageschlaufe (41).
  • 4a zeigt einen Schnitt durch den oberen Bereich der Behälterwand im Bereich der Tragebanddurchführungsöffnung (31) und der Trageschlaufe (41). Der Abschnitt (21) der Behälteraußenwand und der umgeschlagene Abschnitt (21') sind im Endbereich des umgeschlagenen Teils durch ein oder mehrere Verbindungsnähte (25, 25', ...) sowie optional mit einer weiteren Verbindungsnaht (26) im Bereich des Tragegurtes (45) kraftschlüssig miteinander verbunden, so dass sie einen Kanal bilden. In diesem Kanal liegt das Trageband (40) mit dem Tragegurt (45) und den Trageschlaufen (41, 42, 43, 44). Der Tragegurt (45) kann sich, wenn nur die unteren Verbindungsnähte (25, 25') erstellt wurden, in diesem Kanal frei bewegen oder er ist durch die oberen Verbindungsnaht (26) mit den Behältergewebeabschnitten (21, 21') kraftschlüssig verbunden.
  • 4b zeigt ebenfalls einen Schnitt durch den oberen Bereich der Behälterwand im Bereich der Tragebanddurchführungsöffnung (31) und der Trageschlaufe (41). Der umgeschlagene Behältergewebeabschnitt (21') ist mit dem Tragegurt (45) und dem Behältergewebeabschnitt (21) kraftschlüssig verbunden.
  • 4c zeigt ein Beispiel für das mehrfache Umschlagen des Behälteroberrandgewebes.
  • Die 5 bis 10 zeigen verschiedene Ausgestaltungen des Tragebandes (40). In 5 sind die Trageschlaufen (41, 42, 43, 44), die aus einem hoch tragfähigen, handelsüblichen Gurtmaterial hergestellt sind, auf dem Tragegurt (45), der in der Regel aus dem gleichen Material wie die Trageschlaufen besteht, befestigt.
  • Wird das Trageband ohne kraftschlüssige Verbindung mit dem Behältergewebe 21, 21') in einen Kanal eingelegt, so muss das der Tragegurt (45) Endbereiche (48, 48') haben, die vor dem Einbau des Tragebandes in das Behältergewebe kraftschlüssig miteinander verbunden werden, damit das Trageband (40) einen tragfähigen Ring bildet. Wird der Tragegurt kraftschlüssig mit den Gewebeabschnitten (21, 21') verbunden, so kann je nach den aufzunehmenden Belastungen bei ausreichender Tragfähigkeit in den Abschnitten (47, 47') auf den Überlappungsbereich verzichtet werden.
  • Je nach Beanspruchung des Behälters können aber auch verschiedene Materialien für Trageschlaufen und Tragegurt verwendet werden. Aus Gründen der Sortenreinheit beim Recycling können Tragegurt und Trageschlaufen auch aus dem gleichen Material wie das Gewebe des Transportbehälters bestehen.
  • Die Trageschlaufen werden bei der Herstellung des Tragebandes (40) nacheinander auf dem Gurtband (45) befestigt. In der Regel erfolgt dies durch Nähen mit mehreren gleichzeitig erstellten Nähten unter Verwendung eines hoch tragfähigen Garnes. Aber auch die Erstellung der Nähte in mehreren Arbeitsgängen oder die Anwendung anderer Verbindungstechniken nach dem Stand der Technik für die Verbindung mehrerer Gewebelagen ist möglich.
  • 6 zeigt die Bildung des Tragebandes (40) durch einen im Bereich der Trageschlaufen (41', 42', 43', 44) in Schleifen gelegten Tragegurt 45; 7 zeigt ein Detail der Verbindung der gekreuzten Lagen des Gurtbandes (45) durch mehrfache Nähte.
  • 8 und 9 zeigen ein Trageband (40), das entsprechend 6 durch ein in Schleifen gelegtes Gurtband (45) erzeugt ist und mit einem zusätzlichen Gurtband (46) verstärkt ist. Diese Verstärkungsband (46) kann im Bezug auf das Gurtband (45) schmaler, gleich breit oder breiter sein.
  • 10 zeigt ein Trageband (40), das aus einem handelsüblichen Tragseil in Ringform gebildet ist. Die Trageschlaufen (41', 42', 43', 44') sind gebildet dadurch, dass das Seil geknotet wird. Für die Darstellung ist das Ringseil im Bereich 49 aufgeschnitten.
  • 11 die Durchführung einer aus dem gekreuzten Tragegurt erzeugten Trageschlaufe durch die Öse. Der obere Rand des den Behälter bildenden Gewebes ist nicht umgeschlagen. Der Rand der Öse (31) ist verstärkt, um die Übertragung der aus der Trageschlaufe (41') auf das Gewebe (19) des Behälters (18) wirkenden Kräfte besser übertragen zu können und ein Aufreissen des Gewebes im Randbereich der Öse zu verhindern. Da der Übertragungsbereich aber relativ klein ist, ist eine solche Lösung nur für Behälter mit geringen Belastungen anwendbar.
  • 12 zeigt die Durchführung der Trageschlaufe durch die der 11 entsprechende Öse mit einem umgeschlagenen und mit der Seitenwand (19, 21) durch eine Naht (25) kraftschlüssig verbundenen Randbereich (21'). Aus den Gewebeabschnitten (21) und (21') mit der Naht (25) wird ein Kanal gebildet, in dem das Gurtband (45) eingelegt ist. Bei dieser Lösung erfolgt die Krafteinleitung aus dem Gurtband (45) in die Behälterseitenwand (19) über den Scheitelbereich der Umschlagzone (22).
  • 13 zeigt in Abwandlung zu 12. eine zusätzliche kraftschlüssige Verbindung (26) zwischen den inneren und äußeren Gewebeabschnitten (21 und 21') und dem Gurtband (45). Bei dieser Erfindungsausführung erfolgt die hauptsächliche Krafteinleitung aus dem Gurtband (45) in die Behälterwand (19) über die Naht (26).
  • 14 zeigt die Anordnung der Bereiche des Behältergewebes im Bereich der Durchführungsöffnungen (31, 32, 33 34), die bei hoher Lasteintragung aus der Trageschlaufen (41, 42, 43, 44 bzw. 41', 42', 43', 44') in das Behältergewebe (19) gefährdet sind aufzureißen, durch eine Verstärkungslage (25). Für diese Verstärkungslage wird in der Regel Material des gleichen Werkstoffes wie das Behältergewebe verwendet, um für die Wiederaufarbeitung Sortenreinheit des Materials zu erreichen. Aber auch die Verwendung anderer Werkstoffe ist möglich.
  • 15 und 16 zeigen weitere Varianten, die das Behältergewebe im Bereich der Enden der Durchführungsöffnungen (31, 32, 33 34) gegen Aufreißen zu sichern. Zusätzliche Gewebestreifen (26) werden auf dem Behältergewebe befestigt und erhöhen damit die Tragfähigkeit der Gesamtkonstruktion.
  • In vielen Fällen wird bei der Erstellung der Naht zwischen den Gewebeabschnitten (21) und (21') auch der Deckel des Transportbehälters mit eingenäht. Die dabei erforderlichen Schritte sind in der Beschreibung und den Abbildungen nicht dargestellt, da sie die erfinderische Lösung nicht betreffen.
  • Die Verbindung der einzelnen beschriebenen Materiallagen wurde in den vorstehenden Beispielen durch Vernähen dargestellt. Genauso ist es aber auch möglich, die Verbindung durch Verschweißen der einzelnen Materiallagen herzustellen. Auch eine Befestigung durch Vernieten ist in vielen Fällen möglich, ohne dass durch die dabei auftretenden Störungen der einheitlichen Gewebestruktur die notwendige Tragfähigkeit der Gesamtkonstruktion beeinträchtigt wird.
  • Wenn in der Beschreibung von einer Naht gesprochen wird, kann dies entsprechend dem Stand der Technik auch eine Doppelnaht oder eine andere Mehrfachnaht sein.

Claims (50)

  1. Flexibler Behälter aus Gewebe mit Trageschlaufen für die Aufnahme von Hebezeugen, gekennzeichnet dadurch, dass das Gewebe im Bereich des Behälteroberrandes (21, 21') mit Öffnungen (31, 32, 33, 34) versehen wird und durch diese Öffnungen an einem Gurtband (45) befestigte Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) hindurchgeführt werden.
  2. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der obere Rand (21') des Behälters nach innen umgeschlagen wird.
  3. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der obere Rand (21') des Behälters nach außen umgeschlagen wird.
  4. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, dass die umgeschlagene Lage (21') mit dem Gurtband (45) und dem unteren Teil der Randzone (21) des Behälterkörpers kraftschlüssig verbunden wird.
  5. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, dass die umgeschlagene Lage (21') mit dem unteren Teil (21) der Randzone des Behälterkörpers kraftschlüssig so verbunden wird, dass zwischen dem äußeren und dem inneren Randzonenbereichen (21, 21') ein Kanal entsteht, in dem der Tragegurt (45) in seiner Längsrichtung bewegt werden kann.
  6. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, dass die umgeschlagene Lage (21') mit dem unteren Teil der Randzone (21) des Behälterkörpers kraftschlüssig so verbunden wird, dass zwischen dem äußeren und dem inneren Randzonenbereichen (21, 21') ein Kanal entsteht, in dem der Tragegurt (45) durch kraftschlüssiges Verbinden mit den umgebenden Gewebelagen fixiert wird.
  7. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, dass die umgeschlagene Lage (21') mit dem unteren Teil der Randzone (21) des Behälterkörpers und dem Tragegurt (45) nur im Bereich des Tragegurtes (45) kraftschlüssig verbunden wird.
  8. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 4 bis 7, gekennzeichnet dadurch, dass das Verbinden der Einzellagen (21, 21') des umgeschlagenen Gewebematerials im Oberrandbereich mit mindestens zwei Nähten erfolgt.
  9. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, dass das Herstellen der Öffnungen (31, 32, 33, 34) für das Durchführen der Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) nachträglich durch mechanische Verfahren wie Schneiden oder Stanzen erfolgt.
  10. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, dass die Herstellung der Öffnungen (31, 32, 33, 34) für das Durchführen der Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) nachträglich durch thermische Verfahren wie Brennen oder Laserschneiden erfolgt.
  11. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, dass die Herstellung der Öffnungen (31, 32, 33, 34) für das Durchführen der Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) durch Bildung eines gewebefreien Bereiches bei der Herstellung der Rohbahn erfolgt.
  12. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, dass an den Rändern der Öffnungen (31, 32, 33, 34) für das Durchführen der Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) Verstärkungen (38) aus Kunststoff oder Metall angebracht werden.
  13. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, dass die Ränder der Öffnungen (31, 32, 33, 34) für das Durchführen der Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) durch Verschweißen oder Spritzgießanbindung des umgebenden Rohmaterialgewebes mit vorgefertigten oder angespritzten Verstärkungselementen verstärkt werden.
  14. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet dadurch, dass als Tragegurt (45) handelsübliche Gurtmaterialien hoher Tragfähigkeit verwendet werden.
  15. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet dadurch, dass als Tragegurt (45) handelsübliche Seile hoher Tragfähigkeit verwendet werden.
  16. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet dadurch, dass als Tragegurt (45) mehrlagiges und kraftschlüssig miteinander verbundenes Behältergewebe verwendet werden.
  17. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 14 oder 16 gekennzeichnet dadurch, dass die Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) auf einem handelsüblichem Gurtgewebe (45) kraftschlüssig befestigt werden.
  18. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet dadurch, dass die Trageschlaufen (41', 42', 43', 44') gebildet werden durch jeweils eine Kreuzschleife des Gurtgewebes (45), wobei die sich kreuzenden Lagen kraftschlüssig miteinander verbunden werden.
  19. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 14 oder 16, gekennzeichnet dadurch, dass die Fußenden der Trageschlaufen über den Tragegurt (45) hinaus in Richtung des Behälterfußes verlängert sind, wobei eine kraftschlüssige Verbindung der Fußverlängerungen mit dem Behältergewebe erfolgt.
  20. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet dadurch, dass die kraftschlüssige Verbindung der Schlaufen im Kreuzungsbereich des Tragebandes (45) durch Metallclipse erfolgt.
  21. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet dadurch, dass die kraftschlüssige Bildung der Schlaufen (41, 42, 43, 44) durch Verknoten des Tragegurtes (45) erfolgt.
  22. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 1 bis 16, gekennzeichnet durch die Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) vorgefertigte formstabile Einhängehaken aus Kunststoff oder Metall sind, die an den Tragegurt (45) angeklipst werden.
  23. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 22, gekennzeichnet dadurch, dass der Tragegurt (45) aus Kunststoff gespritzt wird.
  24. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 22, gekennzeichnet dadurch, dass der Tragegurt (45) aus Metallgewebe besteht.
  25. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 22, gekennzeichnet dadurch, dass der Tragegurt (45) aus Metallband besteht.
  26. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 22 oder 24 bis 25 gekennzeichnet dadurch, dass der Tragegurt (45) mit Kunststoff umspritzt wird.
  27. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 26, gekennzeichnet dadurch, dass das Trageband (40) aus Tragegurt (45) und den Trageschlaufen (41, 42, 43, 44 bzw. 41', 42', 43', 44') über den gesamten Umfang des Behälters geführt wird.
  28. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 14 oder 16 bis 26, gekennzeichnet dadurch, dass das Trageband (40) der Trageschlaufen (41, 42, 43, 44 bzw. 41', 42', 43', 44') nur über einen Teilbereich des Umfang des Behälters auf beiden Seiten der Trageschlaufen geführt wird.
  29. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 1 bis 28, gekennzeichnet dadurch, dass der Tragegurt (45) verstärkt wird durch ein durchgehendes Zusatzband (46).
  30. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 1 bis 28, gekennzeichnet dadurch, dass der Tragegurt (45) verstärkt wird durch ein unterbrochenes Zusatzband (46').
  31. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 1 bis 28, gekennzeichnet dadurch, dass das Trageband (40) verstärkt wird durch ein durchgehendes Zusatzband, das zwischen den Trageschlaufen entlang dem Tragegurt (45) geführt ist und im Bereich der Trageschlaufen den Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) folgt.
  32. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 1 bis 28, gekennzeichnet durch die Verstärkung des Tragebandes (40) durch ein unterbrochenes Zusatzband (46) erfolgt, das zwischen den Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) dem Tragegurt (45) folgt, aber jeweils unterbrochen ist und im Bereich der Trageschlaufen den Trageschlaufen (41, 42, 43, 44) folgt.
  33. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 32, gekennzeichnet dadurch, dass eine Verstärkung der Öffnungsbereiches (31, 32, 33, 34) durch ein oder mehrere Zusatzlagen (25) aus dem Behältergewebematerial erfolgt, die kraftschlüssig mit dem Behältergrundkörper verbunden werden.
  34. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 32, gekennzeichnet dadurch, dass die kraftschlüssigen Verbindungen durch Vernähen mit einem oder mehreren Fäden hoher Festigkeit hergestellt werden.
  35. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 32, gekennzeichnet dadurch, dass die kraftschlüssigen Verbindungen durch thermisches Verbinden hergestellt werden.
  36. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 32, gekennzeichnet dadurch, dass die kraftschlüssigen Verbindungen durch Vernieten mit Nieten aus Metall oder Kunststoffen hergestellt werden.
  37. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 32, gekennzeichnet dadurch, dass die kraftschlüssigen Verbindungen durch Verkleben hergestellt werden.
  38. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 32, gekennzeichnet dadurch, dass für die kraftschlüssigen Verbindungen mehrere der Verfahren nach den Ansprüchen 34 bis 37 angewendet werden.
  39. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 38, gekennzeichnet dadurch, dass das Rohmaterial für den Behälter ein endlos gewebter Schlauch ist.
  40. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 38, gekennzeichnet dadurch, dass das Rohmaterial für den Behälter ein endloses Bahnmaterial ist, das nach dem Ablängen für die Herstellung des Behälters mit einer Naht zu einem Schlauch vernäht wird.
  41. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 38, gekennzeichnet dadurch, dass das Rohmaterial für den Behälter endloses Bahnmaterial von der Breite einer Behälterseite ist, das nach dem Ablängen für die Herstellung des Behälters zu einem Schlauch vernäht wird.
  42. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet dadurch, dass das Behältergewebe (19) im Bereich der Öffnungen (31, 32, 33, 34) durch Gewebegurte (26) verstärkt wird.
  43. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 42, gekennzeichnet dadurch, dass die Gewebegurte (26) an den Enden der Öffnungen (31, 32, 33, 34) angeordnet sind.
  44. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 42, gekennzeichnet dadurch, dass der Gewebegurt 27 mit einer Schlaufe (28) um die Trageschlaufe (41', 42', 43', 44') herumgeführt wird.
  45. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 44, gekennzeichnet dadurch, dass die Enden (27, 27') über Kreuz geführt werden.
  46. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 44, gekennzeichnet dadurch, dass die Enden (27, 27') parallel nebeneinander geführt werden.
  47. Flexibler Behälter aus Gewebe nach Anspruch 44, gekennzeichnet dadurch, dass die Enden (27, 27') übereinander geführt werden.
  48. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 47, gekennzeichnet dadurch, dass der erzeugte Behälter eine kreisförmige Grundfläche hat.
  49. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 47, gekennzeichnet dadurch, dass der erzeugte Behälter eine quadratische Grundfläche hat.
  50. Flexibler Behälter aus Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 47, gekennzeichnet dadurch, dass der erzeugte Behälter die Grundfläche eines Vielecks hat.
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