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DE2950227A1 - Sack fuer die aufnahme von schuettgut - Google Patents

Sack fuer die aufnahme von schuettgut

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Publication number
DE2950227A1
DE2950227A1 DE19792950227 DE2950227A DE2950227A1 DE 2950227 A1 DE2950227 A1 DE 2950227A1 DE 19792950227 DE19792950227 DE 19792950227 DE 2950227 A DE2950227 A DE 2950227A DE 2950227 A1 DE2950227 A1 DE 2950227A1
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DE
Germany
Prior art keywords
sack
side wall
sack according
attached
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792950227
Other languages
English (en)
Inventor
John Patrick Beaven
Blazey Par St
Beaumont Baines Varcoe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imerys Minerals Ltd
Original Assignee
English Clays Lovering Pochin Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by English Clays Lovering Pochin Co Ltd filed Critical English Clays Lovering Pochin Co Ltd
Publication of DE2950227A1 publication Critical patent/DE2950227A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/16Large containers flexible
    • B65D88/1612Flexible intermediate bulk containers [FIBC]
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/16Large containers flexible
    • B65D88/1612Flexible intermediate bulk containers [FIBC]
    • B65D88/1675Lifting fittings
    • B65D88/1681Flexible, e.g. loops, or reinforcements therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft einen Sack für die Aufnahme von Schüttgut und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich für Materialien, die aus Klumpen, Körnchen und/oder Teilchen mit einer Teilchengröße von nicht mehr als 2cm bestehen. Diese Säcke können beispielsweise für den Transport von Ton verwendet werden.
Große Säcke für die Aufnahme von Schüttgut sind bereits bekannt. Viele dieser Säcke sind jedoch sehr kostspielig oder neigen unter Belastung zum Bruch, beispielsweise wenn der gefüllte Sack mit Hilfe eines Kranes angehoben wird.
In den GB-PSen 1 431 581 und 1 484 984 sind Säcke beschrieben, die vier getrennte Hebeschlaufen aufweisen, die an der Oberseite der Säcke angeordnet sind. Jede Schlaufe umfaßt zwei Schenkel, die jeweils dadurch an dem Gewebe des Sackes befestigt sind, daß das Gewebe in S-Form gefaltet wird, worauf eine Naht durch die drei Gewebelagen und das Schenkelmaterial geführt wird, wobei das Schenkelmaterial entweder auf der freiliegenden Oberfläche des gefalteten Bereiches oder zwischen den Falten angeordnet sein kann. Diese Anordnung besitzt den Nachteil, daß das Gewebe des belasteten Sackes dazu neigt, in der Nähe oder unterhalb der unteren Enden der Schlaufenschenkel aufzureißen, so daß der gefüllte Sack in Form eines Körpers zu Boden stürzen kann.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, einen Sack zu schaffen, der dieses nachteilige Verhalten der herkömmlichen Säcke nicht zeigt.
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TER MEER - MULUER - STEINMEISTER
English Clays Lovering.. 19985/002
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Diese Aufgabe wird nun gelöst durch einen Sack für die Aufnahme von Schüttgut, mit einer öffnung und mindestens drei Transportschlaufen oder Hebeschlaufen, wobei jede Transportschlaufe eine öffnung oder Schlinge in der Nähe der Sacköffnung und zwei sich von der öffnung weg erstreckende Schenkel aufweist, die an einer Stelle an dem Sack befestigt sind, an der das Sackmaterial gefaltet ist, so daß sich mindestens zwei überlappende Materiallagen ergeben, an denen die Schenkel festgelegt sind, der dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens einer der Schenkel von mindestens zwei der Transportschlaufen sich im wesentlichen bis zu dem Boden des Sackes erstreckt.
Der Sack kann eine Seitenwand, eine Bodenplatte und eine Abdeckung zum Verschließen der öffnung aufweisen. Die Seitenwand des Sackes besteht vorzugsweise aus einem im wesentlichen rechteckigen Stück eines gewebten Materials, dessen gegenüberliegende Enden mit mindestens einer Nahtreihe und vorzugsweise zwei oder drei Nahtreihen miteinander verbunden sind, wobei diese Naht auch den verlängerten Schenkel einer der Trageschlaufen an der Seitenwand festlegt. In dieser Weise wird eine feste Vertikalnaht gebildet, die durch das Material des verlängerten Transportschlaufenschenkels zusätzlich verstärkt wird.
Das Material, aus dem die Transportschlaufen gebildet sind, sollte vorzugsweise eine Bruchlast von mindestens 2000kg besitzen. Obwohl man zur Ausbildung der Tragschlaufen ein Material mit kreisförmigem Querschnitt, wie ein Seil verwenden kann, ist es bevorzugt, ein flaches Material zu verwenden, wie insbesondere einen Gurt aus einem gewebten Material, wie gewebtes Poly(äthylenterephthalat). Die Breite des Gurtbandes sollte mit Vorteil im Bereich von etwa 35mm bis etwa
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English Clays Lovering 19985/002
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75mm liegen. Wenn die Handgriffe der Transportschlaufen aus einem flachen Material oder Bandmaterial gebildet werden, erreicht man die doppelte Dicke einer jeden Transportschlaufe dadurch, daß man die beiden Schenkel mit mindestens zwei Nahtreihen zusammennäht, wobei die gleichen Nahtreihen auch dazu dienen, die Transportschlaufe an der Falte in dem oberen Abschnitt der Seitenwand zu befestigen.
Die Seitenwand, die Bodenplatte und die Abdeckung können aus einem gewebten Material aus Naturfasern,wie Jute, bestehen, sind jedoch vorzugsweise aus einem Gewebe aus synthetischen Fasern, wie Fasern aus Poly(ethylenterephthalat) , Rayon, Polyamid (Nylon) und insbesondere Polypropylen, gefertigt.
Vorzugsweise ist die Abdeckung derart an der Seitenwand befestigt, daß der untere Randbereich der Abdeckung die äußere Oberfläche der Seitenwand und das obere Ende der Falten überlappt. Am bevorzugtesten überlappt der Rand der oberen Platte oder der Abdeckung die Seitenwand um mindestens 20mm.
Die Erfindung sei im folgenden näher unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 bis 4 eine schematische Darstellung von vier verschiedenen Stufen der Herstellung eines Sackes zur Aufnahme von Schüttgut;
Fig. 5 eine schematische perspektivische Darstellung des fertigen Sackes;
Fig. 6a, 6b und 6c Schnittansichten längs der Linie VI-VI der Fig. 5, die drei alternative Ausführungsformen wiedergeben;
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English Clays Lovering.... 19985/002
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Fig. 7 eine schematische perspektivische Ansicht einer
weiteren Ausführungsform des Sackes; und Fig. 8 eine Schnittansicht in der Ebene VIII-VIII der Fig. 7.
Die Fig. 5 zeigt einen mit Schüttgut, wie Ton, gefüllten Sack. Der Sack umfaßt eine Seitenwand 2, die aus einem rechteckigen Gewebestück gebildet ist, welches zu einem Schlauch geformt ist, indem die vertikalen Ränder des Gewebes mit drei Nahtreihen zusammengenäht sind.
Alternativ kann die Seitenwand 2 auch in Form eines nahtlosen Schlauches gewebt sein. An der Oberseite des Sackes sind vier Transportschlaufen oder Hebeschlaufen vorgesehen, die es ermöglichen, den Sack und seinen Inhalt anzuheben, beispielsweise mit Hilfe eines Kranes Der Sack weist eine im wesentlichen viereckige, vorzugsweise quadratische Bodenplatte 19 auf, die am Inneren des unteren Randes der Seitenwand 2 mit Hilfe von drei Nahtreihen befestigt ist, wobei die Saumbreite 25mm beträgt. Das in dem Sack enthaltene Material wird durch Einschneiden eines Schlitzes in die Bodenplatte entleert. Der Sack besitzt eine Abdeckung 4 in Form einer Schürze, die an den oberen Rand der Seitenwand 2 angenäht ist. Zur Befüllung des Sackes wird die Abdeckung 4 über den Außenrand der Seitenwand 4 und über die Transportschlaufen 9 gezogen, so daß sich an der Oberseite des Sackes eine große, im wesentlichen viereckige und insbesondere quadratische öffnung ergibt. Wenn der Sack gefüllt ist, wird die Abdeckung 4 wieder nach oben gezogen und an ihrem oberen Rand zu einem Hals 17 zusammengefaßt, der mit Bändern 18 verschlossen wird, die vorzugsweise aus einem synthetischen Fasermaterial bestehen und in die (nicht dargestellte) Vertikalnaht der Abdeckung 4 eingenäht sind.
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Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann die Bodenplatte 19 die Form einer Schürze besitzen, deren unterer Rand zu einem Hals zusammengefaßt werden kann, der in gleicher Weise zugebunden wird, wie die Abdeckung 4. Zur Entleerung des Sackinhalts können die um den Hals der Bodenschürze gebundenen Bänder aufgeknotet werden, worauf die Schürze als Auslauf verwendet werden kann, um das Schüttgut in einen Schüttgutbehälter oder einen sonstigen Behälter zu führen. Bei dieser Konstruktion kann der Sack ohne weiteres wiederverwendet werden.
Das Gewebe der Seitenwand 2 ist derart angeordnet, daß (bei der normalen aufrechten Stellung des Sackes) die Schußrichtung des Gewebes vertikal und die Kettrichtung des Gewebes horizontal verlaufen. Diese Orientierung der Kettrichtung und der Schußrichtung bedeutet, daß das Material der Seitenwand im allgemeinen in der horizontalen Richtung (das heißt der Kettrichtung) fester ist als in der vertikalen Richtung (das heißt der Schußrichtung).
Wenngleich beim Anheben die Kräfte in der Seitenwand im wesentlichen in vertikaler Richtung verlaufen, ist diese Orientierung bevorzugt, da bei einem Reißen des Sackes die Fäden langsam nachgeben, statt plötzlich zu reißen, so daß ein diagonaler Riß in der Seitenwand 2 auftritt, der eine sichtbare Warnung des bevorstehenden Versagens des Sackes darstellt. Die Seitenwand 2 und die Bodenplatte 19 bestehen aus einem gewebten Polypropylenmaterial, das in der Kettrichtung 590 Fäden pro Meter und der Schußrichtung 4 72 Fäden pro Meter aufweist.
Die Abdeckung besteht aus einer leichteren Qualität eines Polypropylengewebes (Quality 196). Das Material für die Transportschlaufen ist ein gewebtes Gurtband aus Poly(äthylenterephthalat)-Fasern mit einer Breite von
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50mm und einer minimalen Bruchfestigkeit von 2270kg.
Die Fig. 1 bis 4 verdeutlichen die Herstellungsschritte des in der Fig.5 dargestellten Sackes.
Die Fig.1 zeigt, wie im oberen Bereich der Seitenwand 2 eine Falte 1 gebildet wird. Der obere Rand der Seitenwand 2 wird zunächst nach innen gefaltet, um einen Saum 3 zu bilden, worauf die Falte gebildet wird, indem man das Gewebe der Seitenwand 2 in Zick-Zack-Form umlegt, wie es in der Zeichnung dargestellt ist. Die Falte besitzt im allgemeinen eine Breite von etwa 50mm und eine Länge von etwa 300mm für den Fall eines Sackes mit einer Seitenwandhöhe von 1,370mm, was bedeutet, daß die Länge der Falte etwa ein Viertel bis ein Fünftel der Höhe der Seitenwand beträgt.
Die Fig.2 verdeutlicht die Tatsache, wie das Material der Abdeckung 4 über die Außenseite des oberen Randes der Seitenwand gelegt wird. Die Falte 1 wird beispielsweise mit zwei gekreuzten Nahtreihen 5 festgelegt, worauf der untere Rand der Abdeckung 4 unter Bildung eines Saumes nach innen umgelegt wird, wonach die Abdeckung 4 in der mit den Pfeilen 7 dargestellten Weise auf die Seitenwand 2 aufgelegt wird.
Die Fig.3 verdeutlicht die Befestigung der Abdeckung 4 an der Seitenwand 2 mit Hilfe von zwei Nahtreihen 8, die durch die Oberseite der Falte 1 geführt werden und diese festlegen. Die Abdeckung 4 überlappt die Seitenwand 2 um etwa 20mm.
Die Fig.4 verdeutlicht die Befestigung einer Transportschlaufe 9 an dem Sack. Die Transportschlaufe 9 umfaßt
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English Clays Lovering ... iO9f.5/002
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eine öffnung oder Schlinge 10 und zwei Schenkel 11 und Die Schenkel werden in direktem Kontakt miteinander zusammengelegt, so daß sich eine doppelte Lage 13 ergibt. Der Schenkel 12 ist langer als der Schenkel 11 und erstreckt sich im wesentlichen bis zum Boden der Seitenwand 2, wie es durch den Pfeil 14 verdeutlicht wird. Die doppelte Lage 13 wird über die Falte 1 genäht, worauf die doppelte Lage und der verlängerte Schenkel mit drei Nahtreihen 15 an der Seitenwand angenäht werden. Die Falte 1 und die Naht zwischen der Abdeckung 4 und der Seitenwand 2 werden mit Hilfe einer weiteren Nahtreihe 16 in Zick-Zack-Form zusätzlich verstärkt.
Die Fig.6a zeigt eine Schnittansicht durch die Schenkel 11 und 12 der Transportschlaufe 9 und durch die Falte 1 und verdeutlicht die doppelte Lage 13, die an der freiliegenden Außenseite der Seitenwand 2 befestigt ist.
Die Fig.6b zeigt die Ausführungsform, nach der die doppelte Lage 13 an der freiliegenden inneren Oberfläche der Seitenwand 2 befestigt ist.
Die Fig.6c zeigt schließlich die Ausführungsform, gemäß der die doppelte Lage 13 zwischen den Materiallagen in der Falte 1 befestigt ist.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sackes. Wie der in der Fig. 5 dargestellte Sack, umfaßt der in den Fig. 7 und 8 gezeigte Sack eine Seitenwand 2, eine Bodenplatte 19 und eine Abdeckung 4, die zu einem Hals 17 zusammengefaßt ist, der mit Hilfe von Bändern 18 zugebunden ist. Die verwendeten Materialien sind die gleichen, wie sie auch für den in der Fig.5 dargestellten Sack eingesetzt wurden. Wie im Fall des in der Fig.5 dargestellten
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English Clays Lovering.. 19985/002
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Sackes sind vier Transportschlaufen 9 angeordnet, die jeweils eine Öffnung 10 und Schenkel 11 und 12 aufweisen. Die Schenkel 11 und 12 sind unter Bildung einer doppelten Lage zusammengenäht, welche doppelte Lage sich etwa über ein Fünftel der Höhe der Seitenwand 2 erstreckt. Von der doppelten Lage aus erstreckt sich der Schenkel 12 bis zum unteren Ende der Seitenwand 2.
An der Stelle der Anordnung einer jeden Transportschlaufe 9 ist das Material der Seitenwand 2 zu einer Falte 20 geformt, indem das Material längs eines einzigen Knickes gefaltet wird. Die Falte 20 verläuft über die gesamte Höhe der Seitenwand 2. Die Schenkel 11 und 12 sind zwischen den in dieser Weise gebildeten zwei Materiallagen angeordnet und durch Vernähen in dieser Position festgelegt. Die Falte 20 besitzt eine Breite von etwa 70mm. Eine der Falten 20 ist in der Vertikalnaht angeordnet, mit der die Enden des Materials der Seitenwand 2 miteinander vernäht sind.
Bei beiden Ausführungsformen kann das Gewebe abgedichtet und wasserdicht ausgerüstet werden, indem man eine Schicht aus geschmolzenem Polypropylen aufbringt. Da die Abdeckung 4 sich über den oberen Rand der Seitenwand 2 hinaus erstreckt und an der Außenseite der Seitenwand 2 angenäht ist, ergibt sich in der Naht keine nach oben geöffnete Fuge, in der sich das Wasser ansammeln könnte. Aus dem gleichen Grund ist die Bodenplatte 19 an die Innenseite der Seitenwand 2 angenäht.
Ein typischer Sack, der eine solche Größe besitzt, daß er eine Tonne ProzeUanton aufnehmen kann, besitzt eine Seitenwandhöhe von 1,370 m und eine quadratische Grundfläche mit einer Seitenlänge von 915mm.
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English Clays Lovering... 19385/002
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Da die Schenkel 12 der Transportschlaufen sich bis zu dem Boden oder dem unteren Rand der Seitenwand 2 erstrecken, ist ein Reißen des Sackes im oberen Bereich der Seitenwand 2 unwahrscheinlich. Wenn ein Reißen des Materials auftritt, erfolgt dieses am wahrscheinlichsten in Form eines allmählichen Aufreißens des Gewebes der Seitenwand 2 oder der Bodenplatte 19 oder durch ein Aufgehen der Naht zwischen der Seitenwand 2 und der Bodenplatte 19. Das in dieser Weise erfolgende Nachgeben des Sackes führt im allgemeinen dazu, daß das in dem Sack enthaltene Material in Form eines fallenden Strahles ausläuft, was für das darunterstehende Personal relativ harmlos ist, im Vergleich zu der Situation, daß ein gefüllter Sack als Folge eines Reißens des oberen Bereiches des Sackes nach unten fällt.
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Claims (24)

  1. TER MEER - MÜLLER - STEINMEISTER
    Beim Europäischen Patentamt zugelassene Vertreter Prof. Representatives before the European Patent Office - Mandatalres agrees pres !'Office europeen des brevets
    Dipl.-Chem. Dr. N. ter Meer Dipl.-lng. H. Steinmeister
    Dipl,lng. F E. Müller Siekerwall 7, Triftstrasse 4,
    D-8000 MÜNCHEN 22 D-4800 BIELEFELD 1
    19985/002 13. Dezember 1979
    tM/hm
    ENGLISH CLAYS LOVERING POCHIN & COMPANY LIMITED John Keay House, St. Austell, Cornwall, PL25 4DJ
    Großbritannien
    Sack für die Aufnahme von Schüttgut
    Priorität: 15. Dezember 1978 - Großbritannien - No. 48737/78
    η.
    PATENTANSPRÜCHE
    Sack für die Aufnahme von Schüttgut, mit einer Öffnung und mindestens drei Transportschlaufen, wobei jede Transportschlaufe eine Öffnung in der Nähe der Sacköffnung und zwei sich von der Öffnung erstreckende Schenkel aufweist, die an einer Stelle an dem Sack befestigt sind, an der das Material des Sacks gefaltet ist, um mindestBBS zwei überlappende Materiallagen zu ergeben, an denen die Schenkel festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens einer der Schenkel (11, 12) von mindestens zwei der
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    ORIGINAL INSPECTED
    English Clays Lovering Case: 19985/002
    ER MEER - MÜLLER - STEINMEIS'ER
    Transportschlaufen (9) sich im wesentlichen bis zu dem Boden des Sackes erstrecken.
  2. 2. Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die beiden Schenkel (11/ 12) einer jeden Transportschlaufe in Kontakt miteinander befestigt sind.
  3. 3. Sack nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß er eine um den Sack herumlaufende Seitenwand (2) und eine Bodenplatte (19) umfaßt, die an der Unterseite der Seitenwand (2) befestigt ist, wobei die Tranportschlaufen(9) an der Seitenwand (2) befestigt sind.
  4. 4. Sack nach Anspruch 3, dadurch
    gekennzeichnet , daß die Bodenplatte (19) im wesentlichen quadratisch ist.
  5. 5. Sack nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß er eine um den Sack herumlaufende Seitenwand (2) und eine Bodenschürze (19) umfaßt, die an der Unterseite der Seitenwand (2) befestigt ist, wobei die Bodenschürze (19) derart ausgelegt ist, daß sie zum Verschließen der Unterseite des Sackes zu einer zugebundenen öffnung zusammengefaßt werden kann, und daß die Tranportschlaufen (9) an der Seitenwand (2) befestigt sind.
  6. 6. Sack nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Seitenwand (2) aus einem gewebten Material besteht.
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    ER MEER - MÜLLER - S T E I NME I S". E R
    English Clays Lovering 19985/002
  7. 7. Sack nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß das gewebte Material der Seitenwand (2) derart angeordnet ist, daß die Schußrichtung des Gewebes im wesentlichen vertikal und die Kettrichtung des Gewebes im wesentlichen horizontal in bezug auf die aufrechte Stellung des Sackes mit der öffnung nach oben und der Bodenplatte nach unten angeordnet sind.
  8. 8. Sack nach den Ansprüchen 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Seitenwand
    (2) aus einem gewebten synthetischen Fasermaterial besteht.
  9. 9. Sack nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Seitenwand aus Polypropylen besteht.
  10. 10. Sack nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Seitenwand ein im wesentlichen rechteckiges Materialstück umfaßt, das durch Verbinden seiner Enden mit mindestens einer Naht (15) zu einem Schlauch geformt ist.
  11. 11. Sack nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens eine Naht (15) zur Befestigung des verlängerten Endes
    (12) einer der Transportschlaufen (9) an dem Material des Sackes dient.
  12. 12. Sack nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Bodenplatte oder die Bodenschürze (19) aus gewebtem Polypropylen besteht.
    030026/0766
    English Clays Lovering 1998·5/002
    PER MEER - MÜLLER - STEINMEISVER
    -A-
  13. 13. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (11, 12) einer jeden Transportschlaufe (9) an der äußeren Oberfläche der äußersten überlappenden Materiallage befestigt sind.
  14. 14. Sack nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Schenkel
    (11, 12) einer jeden Transportschlaufe (9) an der inneren Oberfläche der innersten überlappenden Materiallage befestigt sind.
  15. 15. Sack nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Schenkel (11, 12) einer jeden Transportschlaufe (9) zwischen der oder zwei der überlappenden Materiallagen befestigt sind.
  16. 16. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Abdeckung (4) zum Verschließen der Sacköffnung umfaßt.
  17. 17. Sack nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß die Abdeckung (4) eine Schürze aus einem im wesentlichen rechteckigen Materialstück umfaßt, das durch Vernähen der gegenüberliegenden Enden zu einem Schlauch geformt ist, wobei die Abdeckung an dem die öffnung umgebenden Material des Sackes angenäht ist.
    030026/0766
    TER MEER - MÜLLER - STEINMEISTER
    English Clays Lovering 199Γ·5/002
    — 5 —
  18. 18. Sack nach Anspruch 17, dadurch
    gekennzeichnet , daß die Abdeckung (4) derart ausgelegt ist, daß sie zu einer zugebundenen
    öffnung (17) zusammengefaßt werden kann.
  19. 19. Sack nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet , daß das Material der Abdeckung (4) die äußere Oberfläche des Sackmaterials überlappt.
  20. 20. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Transportschlaufen (9) aus einem Gurtband bestehen.
  21. 21. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Transportschlaufen eine Bruchlast von mindestens 2000kg aufweist.
  22. 22. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Sackes derart gefaltet ist, daß sich überlappende Materiallagen über mindestens ein Zehntel der Höhe des Sackes ergeben.
  23. 23. Sack nach Anspruch 22, dadurch
    gekennzeichnet , daß das Material des Sackes derart gefaltet ist, daß sich überlappende Materiallagen über im wesentlichen die gesamte Höhe
    des Sackes ergeben.
  24. 24. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Sackes derart gefaltet ist, daß sich mindestens drei überlappende Materiallagen ergeben.
    030026/0766
DE19792950227 1978-12-15 1979-12-13 Sack fuer die aufnahme von schuettgut Withdrawn DE2950227A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB7848737A GB2036691A (en) 1978-12-15 1978-12-15 Flexible skip

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Publication Number Publication Date
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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792950227 Withdrawn DE2950227A1 (de) 1978-12-15 1979-12-13 Sack fuer die aufnahme von schuettgut

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DE (1) DE2950227A1 (de)
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GB (1) GB2036691A (de)
IT (1) IT1124500B (de)

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