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Die
Erfindung betrifft ein Entkoppelelement zum Einsatz mit Abgasanlagen
und von im Wesentlichen hohlzylindrischer Form mit insbesondere
kreisförmigem oder annährend ovalem Querschnitt
und mit zumindest einem Ende, welches zum Anschluss eines Leitungselementes
an das Entkoppelelement geeignet ist, und mit zumindest zwei im
Wesentlichen koaxial angeordneten Lagen.
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Derartige
Entkoppelelemente werden in der Regel als Zwischenstück
in Abgasleitungen bzw. -anlagen von Kraftfahrzeugen zwischengeschaltet,
um Bewegungen und Schwingungen aufzunehmen und von der Weiterleitung
an angrenzende Bauteile abzukoppeln. Üblicherweise entstehen
derartige Bewegungen und Schwingungen durch eine elastisch gelagerte
Antriebsmaschine in Folge von Lastwechselreaktion im normalen Fahrbetrieb.
Ein derartiges Entkoppelelement muss dabei ebenso auch thermische Längenänderungen
der Abgasleitung kompensieren, die durch die Aufheizung der Abgasleitung
durch heiße Abgase der Antriebsmaschine entstehen.
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Gewöhnlich
bestehen diese Entkoppelelemente aus zumindest zwei koaxial angeordneten
Lagen, wobei als innerste Lagen eine gasführende Komponente
und ein schraubengangförmiger oder ringgewellter Metallbalg
vorgesehen sind. Die verschiedenen Lagen erhöhen bzw. verbessern
die Beweglichkeit des Entkoppelelements, gleichzeitig schützen
sie das Entkoppelelement gegen Beschädigungen von außen
und gewährleisten dessen Gasdichtheit. Zur Reduzierung
von Schadstoffen im Abgas der Antriebsmaschine sind oft stromabwärts
des Entkoppelelementes in der Abgasleitung in der Regel Katalysatoren
oder Diesel-Partikel-Filter angeordnet. Damit diese schneller Betriebstemperatur
und damit reduzierte Abgasemissionen erreichen können,
ist es erforderlich, dass die Temperatur des Abgases beim Durchgang
durch das Entkoppelelement nicht unnötig durch zusätzliche
Wärmeabstrahlung vermindert wird. Beim Eintritt des Abgases
in den Katalysator soll dieses den Katalysator möglichst
schnell auf die zur optimalen Wirkung zur Reduzierung der Abgasemissionen
erforderliche Betriebstemperatur erwärmen. Im Falle von
Dieselmotoren sind möglichst hohe Temperaturen des Abgases
auch notwendig, um die temperaturabhängige Regeneration
von Dieselpartikelfiltern zu ermöglichen. Derzeit übliche
Dieselmotoren erzeugen relativ niedrige Abgastemperaturen. Dies
wirkt sich insbesondere dann negativ auf die vorgenannte Regeneration
der Diesel-Partikelfilter aus, wenn es zu einer zusätzlichen
Abkühlung der Abgase beim Durchgang durch das Entkoppelelement
kommt. Letztendlich bedeutet dies eine schlechtere Regeneration
von Diesel-Partikelfiltern.
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Dieses
Problem versucht man im Stand der Technik dadurch zu umgehen, dass
relativ teure Oberflächenbeschichtungen für Diesel-Partikelfilter eingesetzt
werden oder Additiv-Systeme. Diese reduzieren die zur Regeneration
der Partikelfilter erforderliche Abgas-Minimaltemperatur.
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Weiterhin
ist aus der
DE 103
93 976 T5 auch ein flexibles Rohr bekannt, welches zwischen
der radial innersten Lage, die als gasführende Komponente
ausgebildet ist, und der radial dazu nächstkommenden äußeren
Lage eines gewellten Metallbalges zumindest teilweise einen Luftspalt
aufweist. Der Luftspalt verhindert eine übermäßige
Wärmeabstrahlung des flexiblen Rohres. Damit ist eine Verminderung
der Reduktion der Abgastemperatur nach dem Durchgang des Gases durch
das flexible Rohr möglich.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Wärmeabstrahlung
eines Entkoppelelementes einfach und kostengünstig weiter
zu minimieren, ohne dass die Dämpfungseigenschaften des Entkoppelelementes
dadurch verschlechtert werden.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass im Bereich des zumindest einen Endes des Entkoppelelementes
eine Isolierschicht zur Wärmedämmung vorgesehen
ist.
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Durch
die Verwendung einer Isolierschicht zur Wärmedämmung
wird eine reduzierte Wärmeabstrahlung erstmals auch im
Bereich des zumindest einen Endes des Entkoppelelementes erreicht.
Gegenüber dem flexiblen Rohr aus der
DE 103 39 976 T5 , bei dem
an den beiden Enden der Luftspalt zur Isolierung aufgrund der direkt
aufeinander bzw. aneinander liegenden verschiedenen Lagen nicht
mehr vorhanden ist und somit eine erhöhte Wärmeabstrahlung
im Bereich der Enden des flexiblen Rohres die Folge ist, wird insgesamt
durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Isolierschicht
die Temperatur des Abgases beim Strömungsdurchgang durch
das Entkoppelelement weniger stark herabgesetzt. Stromabwärts
des Entkoppelelementes angeordnete Katalysatoren oder Diesel-Partikelfilter
erreichen schneller die für eine Reduktion von Schadstoffen bzw.
die für die Regeneration des Partikelfilters notwendige
Betriebstemperatur. Falls die Isolierschicht – wie es besonders
zweckmäßig ist – auf einer radialen Innenseite
zumindest einer Lage angeordnet ist, wird die Isolierschicht gegenüber
Beschädigungen von außen abgeschirmt, so dass
auf eine teure Schutzummantelung der Isolierschicht verzichtet werden kann.
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Zweckmäßigerweise
ist ein an das Entkoppelelement angeschlossenes Leitungselement über eine
stoffschlüssige Verbindung, insbesondere über eine
Schweißverbindung, an zumindest einer Lage des Entkoppelelementes
festgelegt. Damit wird eine einfache und kostengünstige
Möglichkeit zur Festlegung des Leitungselementes am Entkoppelelement aufgezeigt.
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Damit
die Isolierschicht im Bereich des zumindest einen Endes des Entkoppelelementes
nicht aufgrund von Bewegungen und Schwingungen der Antriebsmaschine
in ihrer Position am zumindest einen Ende des Entkoppelelementes
aus ihrer ursprünglichen Lage verrutscht und sich damit
die Wärmeabstrahlung am dann nur noch teilweise isolierten einen
Ende erhöht, ist es zweckmäßig, wenn
ein Anschlag für die Beweglichkeit der Isolierschicht in
zumindest einer Axialrichtung angeordnet ist.
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Besonders
vorteilhaft ist es dabei, wenn der Anschlag durch die gemeinsame
stoffschlüssige Verbindung gebildet wird. Damit entfallen
aufwendige und teure separate Montagearbeiten für einen
zusätzlichen Anschlag, um die Beweglichkeit der Isolierschicht
zu beschränken.
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Zweckmäßigerweise
ist die Isolierschicht zur Wärmedämmung im Bereich
des zumindest einen Endes des Entkoppelelementes zwischen den Lagen einer
gasführenden Komponente und einer Lage eines in das Entkoppelelement
teilweise eingesteckten Leitungselementes angeordnet. Damit ist
es möglich, die Isolierschicht auch erst direkt bei der
Montage des Leitungselementes am Entkoppelelement anzuordnen, indem
die Isolierschicht zusammen mit dem Leitungselement in das Entkoppelelement
eingesteckt wird. Anschließend kann dann das Leitungselement
am Entkoppelelement festgelegt werden.
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Vorteilhafterweise
ist eine Lage des Entkoppelelementes als gasführende Komponente,
insbesondere als Liner (der üblicherweise aus einem gewickelten
Metallschlauch, insbesondere einem Agraffschlauch besteht) oder
Flammrohr ausgebildet. Der Einsatz eines Liners erhöht
zusätzlich die Dämpfungseigenschaften des Entkoppelelementes,
wohingegen der Einsatz eines Flammrohres ein dämpfungsarmes
und weitgehend lineares Verhalten des Entkoppelelementes bewirkt.
Zur Erhöhung der Dämpfungswirkung kann der Liner
auch mit einem Aussengestricke versehen sein.
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In
der Regel ist es zweckmäßig, zumindest eine Lage
des Entkoppelelementes in Form eines Metallbalges, insbesondere
mit im Wesentlichen wellenförmigem Profil, vorzusehen,
um eine Gasdichtheit des Entkoppelelementes zu gewährleisten.
Der Metallbalg kann dabei auch mehrlagig ausgeführt sein,
wobei die Isolierschicht dann auch zwischen den Lagen des Metallbalges
angeordnet sein kann.
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Zur
weiteren Verbesserung des Entkoppelelementes ebenso wie zum Schutz
des Entkoppelelementes vor Beschädigungen von außen,
ist es vorteilhaft, dass zumindest eine weitere Lage in Form eines
Aussengeflechtes oder -gestrickes und/oder in Form einer Endhülse
oder eines Endringes angeordnet ist. Dabei liegt es ebenfalls im
Rahmen der Erfindung, dass zumindest eine der weiteren Lagen zumindest
zweilagig ausgeführt ist. Die Isolierschicht kann dann
auch zwischen den zumindest zwei Lagen der weiteren Lage angeordnet
sein.
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Damit
die Lage der gasführenden Komponente durch das Anschließen
des Leitungselementes nicht beschädigt wird und gleichzeitig
ein strömungsgünstiger Übergang eines
Gases vom Leitungselement in die gasführende Komponente
erfolgen kann, ist es vorteilhaft, wenn eine Lage im Bereich des
zumindest einen Endes durch eine Anschlusshülse gebildet
wird, die an der gasführenden Komponente angeordnet ist,
wobei insbesondere Anschlusshülse und gasführende
Komponente über eine stoff-, kraft- oder formschlüssige
Verbindung aneinander festgelegt sind.
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Um
die Isolierschicht am zumindest einen Ende des Entkoppelelementes
zu fixieren, ist es zweckmäßig, dass die Isolierschicht
stoff-, kraft- oder formschlüssig mit zumindest einer weiteren
Lage im Bereich des zumindest einen Endes des Entkoppelelementes
festgelegt ist.
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Weiterhin
ist es vorteilhaft, wenn die Isolierschicht sich vom Bereich des
zumindest einen Endes im Wesentlichen in axialer Richtung in das
Entkoppelelement hinein erstreckt. Damit wird erreicht, dass die
Isolationswirkung der Isolierschicht auch im Übergangsbereich
zwischen dem zumindest einen Ende und dem Inneren des Entkoppelelementes
eintritt bzw. verbessert wird. Dabei liegt es ebenfalls im Rahmen
der Erfindung, dass sich die Isolierschicht in axialer Richtung
durch das gesamte Entkoppelelement erstreckt.
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Besonders
wesentlich ist dabei, dass die Isolierschicht zumindest zwei Abschnitte
aufweist, die die Isolierschicht in Axialrichtung unterteilen, wobei insbesondere
die zumindest zwei Abschnitte der Isolierschicht jeweils unterschiedliche
stoffliche Zusammensetzung und/oder unterschiedlichen radialen Querschnitt
besitzen. Die Unterteilung der Isolierschicht in zumindest zwei
Abschnitte ermöglicht es, die Isolierschicht in verschiedenen
Bereichen jeweils den entsprechenden baulichen Gegebenheiten des Entkoppelelementes
anzupassen. Dabei kann je nach gewünschter Isolierwirkung
die stoffliche Zusammensetzung variiert werden, um den Wärmeverlust
weiter zu reduzieren. Eben so kann die Dicke der Isolierschicht entsprechend
angepasst werden, um bestimmte Bereiche besser zu isolieren bzw.
eventuelle Hohlräume auszufüllen.
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Zweckmäßigerweise
besteht die Isolierschicht aus thermisch beständigem Isolationsmaterial,
thermisch beständigen Verbundwerkstoffen oder ähnlichem.
Dies garantiert eine optimale Dämmwirkung der Isolierschicht,
wobei gleichzeitig die Stabilität des Entkoppelelementes
verbessert wird. Als thermisch beständiges Isolationsmaterial
eignen sich insbesondere Mineralfasern, Glaswolle, Steinwolle, Keramik
oder ähnliches, als thermisch beständige Verbundwerkstoffe
sind besonders Mehrschicht-Aluminium-Dämmmatten, etc. geeignet.
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Besonders
vorteilhaft ist es dabei, wenn die Isolierschicht im Wesentlichen
aus Luft besteht und durch Beabstandung zweier radial benachbarter
Lagen gebildet wird. Zur Beabstandung können Abstandshalter
vorgesehen sein, die insbesondere an zumindest einer Lage angeordnet
sind. Durch die Verwendung von Luft als Isolierschicht werden hohe Kosten
für Dämmmaterialien vermieden. Zudem kann ebenfalls
auf die stoffschlüssige Festlegung bzw. die Anordnung von
Anschlägen zur Begrenzung der axialen Beweglichkeit der
Isolierschicht verzichtet werden. Eine aufwendige Montage der Isolierschicht
an einer Lage entfällt ebenfalls.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnungen. Dabei zeigt:
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1 ein erfindungsgemäßes
Entkoppelelement mit einer Isolierschicht und verschiedenen Ausführungsformen;
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2 ein
Entkoppelelement gemäß dem Stand der Technik;
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3 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Entkoppelelement mit einer Isolierschicht.
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In 1a–h ist ein erfindungsgemäßes
Entkoppelelement E im Bereich seines zumindest einen Endes 10 im
Axialschnitt gezeigt. Dieser Endbereich 10 des Entkoppelelementes
E in der 1a weist dabei koaxial angeordnete
Lagen 1, 2, 3, 4 bezüglich der
Achse des Entkoppelelementes E auf. Dabei wird die radial innerste
Lage durch eine gasführende Komponente 1, beispielsweise
durch einen Liner oder ein Flammrohr gebildet. Auf der radialen
Außenseite der gasführenden Komponente 1 ist
ein Balg 2 angeordnet, der üblicherweise aus Metall
besteht und schraubengangförmig oder ringgewellt ist und
im Endbereich 10 des Entkoppelelementes 1 einen
Bereich ohne Wellen aufweist. Zum Schutz des Balges 2 ist
auf dessen radialer Außenseite eine Außenkomponente
in Form eines Aussengestrickes oder -geflechtes 3 angeordnet.
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Zur
Festlegung der radial inneren Lagen 1, 2, 3 ist
im Endbereich 10 noch eine weitere Lage in Form einer Endhülse 4 und/oder
eines Endringes vorgesehen.
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Wird
ein Leitungselement in Form eines Anschlussrohres 5 in
Axialrichtung R in das Entkoppelelement E teilweise eingesteckt,
so ist das Anschlussrohr auf der radialen Innenseite 1i der
gasführenden Komponente 1 im Endbereich 10 des
Entkoppelelementes E angeordnet. Zur Festlegung des Anschlussrohres 5 am
Entkoppelelement E dient dabei eine stoffschlüssige Verbindung 6,
die üblicherweise in Form einer Schweißverbindung
ausgeführt ist und an der radialen Außenseite 5A des
Anschlussrohres 5 angeordnet ist. Sie verbindet die dem
Anschlussrohr 5 zugewandten Stirnseiten 1S, 2S, 3S, 4S der Lagen 1, 2, 3, 4 des
Entkoppelelementes E mit der radialen Außenseite 5A des
Anschlussrohres 5.
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In 1a ist nun eine erfindungsgemäße Isolierschicht 7 auf
der radialen Innenseite 1i der gasführenden Komponente 1 im
Endbereich 10 des Entkoppelelementes E angeordnet. Die
Isolierschicht 7 im Endbereich 10 erstreckt sich
dabei in Axialrichtung im Wesentlichen von der stoffschlüssigen
Verbindung 6 bis zu einer Stufe S der gasführenden
Komponente 1 bzw. einer dem Inneren I zugewandten Stirnseite 5S des
eingesteckten Anschlussrohres 5. Dabei kann die Stirnseite 7S der
Isolierschicht 7 ebenfalls über die stoffschlüssige
Verbindung 6 mit den anderen Lagen 1, 2, 3, 4 des
Entkoppelelementes E bzw. mit dem Anschlussrohr 5 verbunden
sein.
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Die
Stufe S der gasführenden Komponente 1 unterteilt
stetig bzw. kontinuierlich die gasführende Komponente 1 in
zumindest zwei Bereiche mit unterschiedlichem Innen- und/oder Außendurchmesser. Im
gewellten Bereich des Balgs 2 weist die gasführende
Komponente 1 einen kleineren Innen- und/oder Aussendurchmesser
auf als im Endbereich 10 des Entkoppelelementes E. Der Übergang
zwischen den unterschiedlichen Innen- bzw. Außendurchmessern
erfolgt dabei im Wesentlichen linear. Dabei liegt es ebenfalls im
Rahmen der Erfindung, dass die Stufe S die gasführende
Komponente 1 jeweils nur in zwei Bereiche mit unterschiedlichem
Innendurchmesser oder Außendurchmesser unterteilt.
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In 1b ist ein analoger Aufbau gemäß 1a zu sehen. Die Isolierschicht 7 ist
dabei nun jedoch auf einer radialen Innenseite 2i des Balges 2 im Endbereich 10 des
Entkoppelelementes E angeordnet. Damit ist die Isolierschicht 7 zwischen
der gasführenden Komponente 1 und dem Balg 2,
das heißt zwischen der Innenseite 2i des Balgs 2 und
der Außenseite 1A der gasführenden Komponente 1,
angeordnet.
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In 1c ist eine weitere Ausgestaltung eines
erfindungsgemäßen Entkoppelelementes E gezeigt,
wobei nun im Endbereich 10 zusätzlich eine Anschlusshülse 1' angeordnet
ist, die die gasführende Komponente 1 an den Endbereich 10 des
Entkoppelelementes E anbindet. Die Anschlusshülse 1' weist
dabei analog der Stufe S der gasführenden Komponente 1 eine
Stufe S' auf. Die Festlegung der gasführenden Komponente 1 an
der Anschlusshülse 1' erfolgt dabei über
eine stoff-, kraft- oder formschlüssige Verbindung 8, üblicherweise
durch Verpressen oder Verschweißen. Die erfindungsgemäße Isolierschicht 7 ist
dabei zwischen der Außenseite 1'A der Anschlusshülse 1' und
der Innenseite 2i des Balges 2 angeordnet. Die
Länge der axialen Erstreckung der Isolierschicht 7 entspricht
dabei im Wesentlichen der der Anschlusshülse 1'.
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Ähnlich
zu 1c ist die Anordnung der Isolierschicht 7 in 1d. Die Isolierschicht 7 ist
dabei wieder auf der radialen Innenseite 2i des Balges 2 angeordnet.
Das Entkoppelelement E weist im Endbereich 10 nun keine
Anschlusshülse 1' mehr auf. Demzufolge liegt die
Isolierschicht 7 zumindest teilweise an der Außenseite 5A des
teilweise in das Entkoppelelement E eingesteckten Anschlussrohres 5 und
zumindest teilweise an der Außenseite 1A der gasführenden
Komponente 1 an. Die Isolierschicht 7 ist dabei
mit Hilfe einer stoff-, kraft- oder formschlüssigen Verbindung 8 an
der gasführenden Komponente 1 festgelegt und ist
wie in den anderen 1a–c, e–h
bezüglich ihrer Beweglichkeit in zumindest einer Axialrichtung
durch die stoffschlüssige Verbindung 6 begrenzt.
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In 1e ist die Isolierschicht 7 auf
der radialen Innenseite 2i eines Balges 2 angeordnet
und befindet sich dabei im Wesentlichen zwischen der Lage der gasführenden
Komponente 1 und des Balges 2. Die Isolierschicht 7 weist
jedoch im Unterschied zu 1a in axialer
Richtung zumindest zwei Teilbereiche 7a, 7b auf,
welche unterschiedlichen radialen Querschnitt besitzen. Der Bereich 7a der
Isolierschicht 7 weist dabei eine größere
Wandstärke auf, als die Wandstärke im Bereich 7b der
Isolierschicht 7. Gleichzeitig erstreckt sich im Unterschied
zu 1a die Isolierschicht 7 in
Axialrichtung R vom Endbereich 10 des Entkoppelelementes
E teilweise in das Innere I des Entkoppelelementes E.
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In 1f ist im Unterschied zu 1a der Balg 2 zumindest
zweilagig mit einer radial inneren Lage 2a und einer radial äußeren
Lage 2b ausgestaltet. Die Isolierlage 7 ist zwischen
den beiden Lagen 2a, 2b des Balges 2 angeordnet
und wird in radialer Richtung von diesen beiden Lagen 2a, 2b begrenzt. Eine
Begrenzung der Beweglichkeit der Isolierlage 7 in zumindest
einer Axialrichtung erfolgt dabei wieder durch die stoffschlüssige
Verbindung 6.
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In
den 1g bzw. 1h ist
ein analoger Aufbau eines erfindungsgemäßen Entkoppelelementes E
gemäß 1b gezeigt.
Die Isolierschicht 7 ist in 1g nun
auf der radialen Innenseite 3i des Aussengstrickes 3 und
damit radial zwischen der Lage des Aussengestrickes 3 und
der Lage des Balges 2 angeordnet, in 1h ist
die Isolierschicht 7 auf der radialen Innenseite 4i der
Endhülse 4 und damit zwischen der Lage der Endhülse 4 und
der Lage des Aussengestrickes 3 angeordnet. In beiden Fällen
erstreckt sich der Isolierschicht 7 in axialer Richtung
im Wesentlichen bis zum gewellten Bereich des Balges 2 und
wird bezüglich ihrer Beweglichkeit in zumindest einer Axialrichtung
durch die stoffschlüssige Verbindung 6 begrenzt.
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In 2 ist
ein Entkoppelelement E gemäß dem Stand der Technik
gezeigt. Das Entkoppelelement E weist dabei im Endbereich 10 von
innen nach außen koaxiale Lagen einer gasführenden
Komponente 1 mit einer Stufe S, eines gewellten Balges 2, eines
Aussengestrickes 3 sowie einer Endhülse 4 auf,
wobei die einzelnen Lagen 1, 2, 3, 4 über
eine gemeinsame stoffschlüssige Verbindung 6 an
ihren Stirnseiten 1S, 2S, 3S, 4S im
Endbereich 10 des Entkoppelelementes E mit einer Außenseite 5A eines
in Axialrichtung R in das Entkoppelelement E teilweise eingesteckten
Anschlussrohres 5 festgelegt sind. Eine Isolierschicht 7 ist
dabei im Endbereich 10 nicht vorhanden.
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In
den 3a, 3b sind
radiale Querschnitte eines erfindungsgemäßen Entkoppelelementes
E gezeigt.
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3a zeigt dabei einen radialen Querschnitt
gemäß 1b im Endbereich 10 des
Entkoppelelementes E. Die radial innerste Lage bildet dabei die
Lage der gasführenden Komponente 1. Koaxial dazu
ist auf der radialen Außenseite 1A der gasführenden
Komponente 1 zumindest teilweise über den Umfang
des Entkoppelelementes E eine Isolierschicht 7 angeordnet,
die von der Lage eines Balges 2 radial nach außen
begrenzt wird. Koaxial zu der Lage des Balges 2 sind wiederum
auf dessen radialen Außenseite Lagen eines Aussengestrickes 3 bzw. einer
Endhülse 4 angeordnet.
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In 3b sind zwei Ausschnitte eines radialen
Querschnitts eines erfindungsgemäßen Entkoppelelementes
E gezeigt. Die Isolierschicht 7 ist dabei zwischen der
radialen Außenseite 1A der gasführenden
Komponente 1 und der radialen Innenseite 2i des
Balges 2 angeordnet. Der Balg 2 weist dabei Bereiche
B1, B2 auf, in denen
der Balg 2 einen unterschiedlichen radialen Abstand von
der Achse M des Entkoppelelementes E besitzt und somit auch unterschiedliche
Abstände im Bezug auf die radial weiter innen liegende
Lage der gasführenden Komponente 1 aufweist. Aus
diesem Grund bilden sich Zwischenräume Z, Z1,
Z2, zwischen der radialen Außenseite 1A der
gasführenden Komponente 1 und der radialen Innenseite 2i des
Balges 2, in denen die Isolierschicht 7 angeordnet
ist. Dabei kann die Dicke bzw. Wandstärke der Isolierschicht 7 in
den unterschiedlichen Bereichen B1 bzw.
B2 so ausgestaltet sein, dass diese den
Zwischenraum Z, der radial zwischen der Lage der gasführen den
Komponente 1 und der Lage des Balges 2 angeordnet
ist, formschlüssig ausfüllt. Die Isolierschicht 7 kann
dabei vollumfänglich und kontinuierlich über den
gesamten Umfang des Entkoppelelementes E angeordnet sein, gemäß der
Darstellung der 3b, linke Seite.
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Auf
der rechten Seite der 3b ist ein Entkoppelelement
E im radialen Querschnitt entsprechend 3b,
linke Seite gezeigt. Dabei ist jedoch nun die Lage des Balges 2 in
Bereichen B1, B2 so ausgebildet,
dass in den Bereichen B1 der Balg 2 zumindest
mit seiner radialen Innenseite 2i direkt an der radialen
Außenseite 1A der Lage der gasführenden Komponente 1 anliegt.
Der in 3b, linke Seite sich über
den ganzen Umfang erstreckende Zwischenraum Z ist nun dadurch in
verschiedene Teilzwischenräume Z1,
Z2 entlang des Umfangs des Entkoppelelementes
E unterteilt. Die Isolierschicht 7 ist dabei so angeordnet,
dass diese in den Bereichen B2 angeordnet
ist, in denen die Teilzwischenräume Z1, Z2 durch die radiale Beabstandung von gasführender Komponente 1 und
Balg 2 bewirkt werden. Die Lage der Isolierschicht 7 ist
dann nicht stetig bzw. kontinuierlich über den gesamten
Umfang des Entkoppelelementes angeordnet, sondern ist lediglich
in bestimmten Bereichen B2 angeordnet.
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Grundsätzlich
liegt es im Rahmen der Erfindung nicht nur eine Isolierschicht,
sondern mehrere Isolierschichten im Bereich des zumindest einen
Endes des Entkoppelelementes zur Wärmedämmung vorzusehen,
beispielsweise durch Kombination verschiedener gezeigter Ausführungsformen
für die Anordnung der Isolierschicht gemäß den 1 und 3.
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Zusammenfassend
bietet die vorliegende Erfindung den Vorteil, dass mit Hilfe der
Isolierschicht im Bereich des zumindest einen Endes des Entkoppelelementes
eine deutliche Reduktion der Wärmeabstrahlung in diesem
Bereich bei Durchleitung von heißen Abgasen von Benzin-
oder Dieselmotoren erreicht wird. Stromabwärts des Entkoppelelementes angeordnete
Katalysatoren bzw. Diesel-Partikelfilter erreichen damit schneller
Betriebstemperatur. Reduzierte Abgasemissionen bzw. eine verbesserte
Regeneration von Diesel-Partikelfiltern ist die Folge.
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- E
- Entkoppelelement
- 1
- gasführende
Komponente
- 1i
- radiale
Innenseite gasführende Komponente
- 1A
- radiale
Außenseite gasführende Komponente
- 1S
- Stirnseite
gasführende Komponente
- 1'
- Anschlusshülse
- 1'i
- Innenseite
Anschlusshülse
- 1'A
- Außenseite
Anschlusshülse
- 1'S
- Stirnseite
Anschlusshülse
- 2
- Balg
- 2i
- radiale
Innenseite Balg
- 2a,
2b
- Lagen
Metallbalg
- 2S
- Stirnseite
Lage Balg
- 3
- Aussengestricke
- 3i
- radiale
Innenseite Aussengestricke
- 3S
- Stirnseite
Lage Aussengestricke
- 4
- Endhülse
- 4i
- radiale
Innenseite Endhülse
- 4S
- Stirnseite
Lage Endhülse
- 5
- Anschlussrohr
- 5A
- radiale
Außenseite Anschlussrohr
- 5S
- Stirnseite
Anschlussrohr
- 6
- stoffschlüssige
Verbindung
- 7
- Isolierschicht
- 7a,
7b
- Teilbereiche
Isolierschicht
- 7S
- Stirnseite
Isolierschicht
- 8
- stoff-
oder formschlüssige Verbindung
- 10
- Ende
Entkoppelelement
- I
- Inneres
Entkoppelelement
- R
- Einsteckrichtung
Anschlussrohr
- Z,
Z1, Z2
- Zwischenräume
- B1, B2
- Bereiche
- M
- Achse
Entkoppelelement
- S,
S'
- Stufe
gasführende Komponente bzw. Anschlusshülse
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 10393976
T5 [0005]
- - DE 10339976 T5 [0008]