DE20200629U1 - Fugen-Former - Google Patents
Fugen-FormerInfo
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Classifications
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Description
Es ist bekannt, das bei der handwerklichen Bearbeitung von z.B. Bädern, Böden, dem Setzen von Fenstern u.v.m. Silikon und ähnliche Materialien zum Verfugen verarbeitet werden. Dies gilt auch für den Außenbereich. Da die Konsistenz von beispielsweise Silikon sehr klebrig und daher auch schwer zu verarbeiten ist, habe ich durch eigene Praxiserfahrung dieses manuelle Handgerät konstruiert und weiterentwickelt.
Der in den Ansprüchen angegebenen Erfindung liegt das Problem zu Grunde, die klebrige Silikonmasse glatt, gleichmäßig und in der notwendigen Breite und Länge, selbst an unzugänglicheren Stellen, zu verarbeiten. Und dies gelingt schneller als traditionell mit dem einzelnen Finger einer Hand. Zudem soll verhindert werden, das, wie so oft, die Hände und das Werkzeug dabei unangenehm verkleben. Diese lassen sich dann nur schwer reinigen und hinterlassen manchmal an Stellen wo das Silikon nicht erwünscht ist unerfreuliche Spuren, die dann wieder gereinigt werden müssen. Die weitere Arbeit mit dem Silikon oder anderen Werkzeugen wir dadurch erschwert. Die Silikonfugen selbst werden dadurch oft zu breit, ungleichmäßig, zu dünn, verschmiert oder unvollständig. Nicht nur Heimwerker werden oft mit diesem Problem konfrontiert. Sie haben dadurch einen höheren Arbeitsaufwand als vorher, wenn erneut altes Silikon entfernt werden und mit der eigentlichen Arbeit wieder von vorn begonnen werden muß.
Analog zu dem vorher Gesagten verhindert die Erfindung durch die entsprechende handliche Größe das Verschmutzen der Hände, da genügend Spielraum von der zu bearbeitenden Fläche und der führenden Hand Hegt. Überreste des Silikon können durch die schlichte Konstruktion leicht vom Handgerät entfernt werden. Noch leichter gelingt dies, wenn ein haushaltsübliches Trennmittel auf den FUGEN-FORMER aufgetragen wird, jedoch nicht auf das bereits in die Fuge eingespritzte SUikon o.a.. Das wird leicht durch das Eintauchen in einen Behälter mit dem entsprechenden Trennmittel erreicht. Durch die kugelförmigen Köpfe wird ein Abrutschen in die Fuge verhindert, da die Kugel seitlich breiter wird, was ein erneutes Einfügen des Silikon erfordern würde. Die glatte Kugel führt zu einer gleichmäßigen, abgegrenzten Silikonfuge.
-2-
Fliesen und andere emfindliche Materialien werden z.B. durch die Kunststoff- bzw. Gummirohstoffe o.a. Materialien nicht beschädigt. Die variable Kugelform ermöglicht das Bearbeiten jeglicher Breite von Fugen.
Der Kugelkopf gem. Fig. 1 besteht aus einer glatten Oberfläche (Vollgummi, Kunststoff, Metall (usw.), der es dem Benutzer ermöglicht, dass in den Fugen befindliche Silikon, bzw. andere Fugenfüllstoffe im Innen- und Außenbereich, zu formen und zu glätten. Je nach Fugenbreite kann die Kugel größer oder kleiner sein z.B. (0,3 cm; 0,5 cm; 0,75 cm; 1 cm, 2
cm im Durchmesser. usw.). Sie kann auch 1/3; 1/2 etc. des Kugelvolumens der ganzen
Kugel besitzen.
Fig. 1 zeigt insbesondere die Abstreifvorrichtungen in Darstellung einer beispielsweisen Dreieckform die als Auflagefläche dienen, um das überschüssige Silikon, Acryl o.a. zu transportieren, die das Entstehen von z.B. Silikonresten, ober- und unterhalb der bereits gezogenen Silikonfuge, verhindern soll. Wird die Kugel in einer Komponente mit der Abstreifvorrichtung produziert, so soll der Ansatzpunkt beider Komponenten ebenfalls mit einer kleinen Rundung verbunden werden, um das Handgerät besser reinigen zu können. Dieser Grundsatz gilt für alle Produktvarianten in ihrer ganzen Form. Durch das volle Volumen der Kugelköpfe in Verbindung mit den Abstreifvorrichtungen kann sogar Material eingespart werden, da sich zuerst das Material anfänglich von den Abstreifern zur Kugel hin sammelt und bei fehlendem Fugenmaterial wieder zusätzlich in die Fuge verteilt und sogar hineingepresst wird. Es bestehen also bessere Hinterfulleigenschaften. Die Abstreifer können verschiedene Größen haben und können zusätzlich an den äußeren Rändern, die an den zu bearbeitenden Flächen anliegen ein Neigungsgefälle haben, das wie ein Feinschliff aussieht. Sie können auch verschiedene Größen und Neigungswinkel haben, da ja viele Wände keine exakte 90° Beziehung zueinander haben, also <, =, > 90°.
Fig. 4, sowie Fig. 6 und Fig.7 zeigen verschiedene Schnitte als Beispiel rechts und links, sowie oben oder unten an der Kugel, um in den Ecken das Ziehen der Fugenfüllstoffe noch besser zu erleichtern, je nachdem, ob Sie eine horizontale oder vertikale Fuge ziehen.
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Fig. Ib hingegen dient dem Ziehen einer Fuge am besten aHein am Boden oder an einer Wand, daher sind die Abstreifvorrichtungen von ihrer Lage her anders konstruiert Alle diese Kugelformen haben ihren vollen Umfang, es handelt sich also nicht um eine Scheibe.
Es handelt sich bei der gezogenen Fuge mittels des FUGEN-FORMERS um ein Hohl-bzw. Rundkehlfuge, die entgegengesetzt zu Dreieckfugen belastbarer und damit stabiler sind. Fig. 2, Fig. 3 und Fig.4 hingegen zeigen beispielhaft und nicht erschöpfend eine alternative Griffkonstruktion. Sie ist nur eine Alternative und kann letztendlich in ihrer endgültigen Form, z.B. Rundstab, oval, Rundstab kombiniert mit Handgriffmuster usw., nur vom jeweiligen Großeinkäufer bestimmt werden. Daher zeigt Fig. 2 und Fig. 3 einen spezielleren Handgriff in Maulschlüsselform mit verschiedenen Kugelgrößen, den Feinschliff mit Neigungswinkel, die geradlinige Abstreifvorrichtung, vom Griff auf die Kugel fibergehend, Fig. 6 und Fig. 7 an beiden Seiten , dem z.B. runden, oben liegenden Schnitt für die vertikale Fuge bis unter die Decke oder dem Boden und die entsprechende Kugelrestformgröße zur passenden Fuge . Der Fl GEN FORMER kann auch alsMER als ein dreieckiges Handgerät mit 3 verschiedenen Kugelformgrößen zur Bearbeitung von 3 verschiedenen Fugenbreiten produziert werden.
Fig. 4, 6 und 7 zeigen die Kugelform im geschliffenen Zustand. Das volle Kugelvolumen und ihre Größe, die Abstreifvorrichtungen an den Wandflächen und die dazwischen verbliebene Rundung je nach Fugenbreite Fig. 5 zeigt eine entsprechende Modifikation dahingehend, das die verschiedenen FUGEN-FORMER als Einfach- oder Mehrfachkomponenten hergestellt werden können. Also entweder in einem Teil gespritzt, oder z.B. Griff, Stab, Kugel, Abstreifvorrichtungen usw. werden gesondert als Steckverbindungen oder mit Gewinde hergestellt Analoges gilt für alle anderen FUGEN-FORMER. Bei Fig. 7 werden an der Kugel selbst verschieden lange und verschieden häufige Vertikal- und Horizontalschnitte durchgeführt. Übrig bleibt eine Würfel- Kugelformkombination durch die Schnitte a und der verbliebenen Restkugelform in der Art verschieden großer Rundungen b) zum Bearbeiten verschieden großer Fugen. Diese Formation kann in handlicher Größe hergestellt werden, oder aber wieder mit den o.g. Griff- und Teileformationen.
Claims (21)
1. Fugen-Former, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Kunststoff, Gummi, Metall oder anderen Materialien besteht, welcher an einem oder beiden Enden der Griffe unterschiedlich große, fixierte Kugeln ohne Rolleffekt besitzt, und mit oder ohne Abstreifvorrichtungen versehen sein kann, oder die mindestens durch 2 verschiedene Horizontal- und Vertikalschnitte an einer Kugel mit vollem Volumen erreichte Würfel- Kugelfor-mkombination mit z. B. ergonomisch rillenförmigen, glatten, T-förmigen o. ä. Griffflächen in der Stabmitte oder an einem Ende des Stabes.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Kugelform mindestens 1/3; 1/2; beträgt und geometrisch (z. B. zylindrisch) ausgeformt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, wobei die Kugeln beliebige Durchmesser haben können, mindestens jedoch 0,3 cm bis 3 cm.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, wobei die zum Stab gerichtete Unterseite der Kugel über eine z. B. kreisrunde Öffnung verfügen kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, wobei die Köpfe der unterschiedlich großen Kugelformen oder Würfel-Kugelformkombinationen ausgewechselt werden können.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei, je nach der Größe der Kugelform unterschiedliche große Abstreifvorrichtungen an den Kugeln angebracht werden können.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, wobei die Abstreifvorrichtungen gerade, eckig oder durch Rundungen ausgeformt werden können.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, wobei die anliegenden Abstreifvorrichtungen einen Schliff in der Neigung eines Gefälles an den Kanten haben können.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, wobei die Abstreifvorrichtungen und die Kugeln, sowie das ganze Werkzeug, in beiden Varianten, als Ein- oder Mehrfachkomponentenwerkzeuge hergestellt werden können.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, wobei mindestens eine der Abstreifvorrichtungen einen Winkelverlauf von <, =, > 90 Grad haben können.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, wobei die Abstreifvorrichtungen und Kugel- bzw. kugelähnlichen Formen, sowie die Kombination aus Kugel/Würfel aus Produktionsmaterialien unterschiedlichen Weichheits- oder Härtegrades bestehen kann.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei das jeweilige volle Volumen der Kugelformen unterschiedlich lange und geometrisch verschiedene Horizontal- und Vertikalschnitte (mindestens 2) in verschiedenen Neigungsgraden aufweisen kann.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, wobei durch die Schnitte eine kombinierte Würfel- und Kugelform entsteht.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, wobei die verbleibenden Flächen der Kugelform für die unterschiedlichen Breiten und zum Formen der Fugen angepasst werden kann.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, wobei die Schnitte als Abstreifvorrichtung, sowie der Passgenauigkeit für die Auflageflächen dienen können.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, im dem eine Kunststoffhülse in die z. B. kreisrunde Öffnung der Kugel, oder der Würfel-Kugelformkombination gesteckt oder verklebt werden kann.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 15, bei der die Kugel, oder die Würfel- Kugelformkombination mit der Hülse in einen hohlen Kunststoffstab an beiden Enden gesteckt oder verklebt werden kann, oder die Würfel-Kugelformkombination ohne Stab produziert wird.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 16, bei dem der Kunststoffstab kein Halbzeug ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 17, wobei der Stab z. B. eine ergonomisch glatte, rillenförmige, T-förmige o. ä. Griffigkeit und Passgenauigkeit für die Hand des Anwenders hat.
20. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 18, wobei an einem Ende des Kunststoffstabes sich zwei Kugeln, oder eine Kugel und ein trapetzförmiger Schaber befinden kann.
21. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 19, wobei die Seitenteile und der vordere Teil des Schabers nach vorne und zu den Seiten hin abgeflacht ist.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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| DE20200629U Expired - Lifetime DE20200629U1 (de) | 2001-01-17 | 2002-01-11 | Fugen-Former |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE20200629U1 (de) |
-
2002
- 2002-01-11 DE DE20200629U patent/DE20200629U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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