DE20200619U1 - Transportfahrzeug für Transportpaletten und/oder Transportbehältnisse - Google Patents
Transportfahrzeug für Transportpaletten und/oder TransportbehältnisseInfo
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Description
Transportfahrzeug für Transportpaletten und/oder Transportbehältnisse
Die Erfindung betrifft ein Transportfahrzeug für Transportpaletten und/oder Transportbehältnisse, welches eine Antriebseinrichtung und mindestens zwei Fahrzeugabschnitte mit Fahrwerk aufweist, von denen mindestens ein Fahrzeugabschnitt angetrieben ist.
Transportfahrzeüge der vorgenannten Art werden als Transportmittel z. B. in Großlagern oder Versandzentren zum Transport von Waren verwendet. Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich dieser Transportfahrzeuge ist der Transport von Produkten, Produktteilen, Montageteilen oder Zubehör im Fertigungsbereich von produzierenden Gewerbebetrieben. So können beispielsweise Karosserien, Motoren oder Innenausstattungselemente im Fertigungsbetrieb eines Fahrzeugherstellers transportiert werden.
Es ist bekannt, diese Transportfahrzeuge anhand von am Boden verlegten Schienen zu führen und/oder als Schienenfahrzeug auszuführen. Nachteilig an dieser Ausführungsform ist, dass die am Boden verlegten Schienen ein
Hindemis für andere im Bereich der Halle/des Betriebes bewegte Fahrzeuge darstellt. Des weiteren ist der mit schienengebundenen Fahrzeugen erreichbare minimale Kurvenradius begrenzt, so dass eine platzsparende Anordnung der Fahrwege des Transportfahrzeugs häufig nicht möglich ist. Schließlich wird häufig eine Übertragung elektrischer Energie auf das Transportfahrzeug durch die Schienen realisiert, was ein Sicherheitsrisiko darstellt. Dieses Sicherheitsrisiko kann nur durch zusätzliche Maßnahmen verringert werden. Der durch Schienenfahrzeuge verursachte Lärm stellt eine Belastung der im Bereich des Transportfahrzeugs tätigen Menschen dar.
Zur Vermeidung einiger der vorgenannten Nachteile ist es bekannt, das Transportfahrzeug als Hängevorrichtung auszuführen, welche an Schienen, die an der Decke befestigt sind, geführt wird. Auf diese Weise kann die Behinderung des sonstigen Verkehrs durch am Boden verlegte Schienen vermieden werden und das Sicherheitsrisiko durch die Energieübertragung wird verringert. Auch hier ist jedoch der minimale Kurvenradius, beschränkt und es erfolgt eine Lärmbelästigung des im Bereich der Transportvorrichtung befindlichen Personals. Des weiteren sind aufwendige Maßnahmen erforderlich, um eine ausreichende Tragfähigkeit der sogenannten Elektrohängebahn zu gewährleisten. Dies stellt insbesondere in Betrieben, in denen schwere Lasten transportiert werden müssen, eine wesentliche Einschränkung dar.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Transportfahrzeug anzugeben, das die vorgenannten Transportfahrzeuge dahingehend verbessert, dass schwere Lasten in rationeller Weise transportiert werden können, dass keine Beeinträchtigung des übrigen Verkehrs im Bereich der Transportvorrichtung erfolgt und enge Kurven gefahren werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Transportfahrzeug Fahrzeugabschnitte aufweist, welche um mindestens eine etwa senkrecht zur Fahrebene des Fahrzeugs stehende Schwenkachse gegeneinander verschwenkbar sind.
Auf diese Weise wird erreicht, dass durch die Verschwenkung der Fahrzeugabschnitte gegeneinander das erfindungsgemäße
Transportfahrzeug eine Kurve mit engem Radius fahren kann. Hierzu ist keine Führung an einer Schiene, welche etwa am Boden oder an der Decke verlegt ist, erforderlich. Dadurch wird eine Behinderung anderer Fahrzeuge, welche sich im Bereich der Fahrwege des Transportfahrzeugs bewegen, vermieden. ,
Die Fahrzeugabschnitte des Transportfahrzeugs werden vorzugsweise als Rahmenkonstruktion ausgeführt werden. Dabei können die Rahmenkonstruktionen so ausgebildet werden, dass sie jeweils eine Transportpalette und/oder ein Transportbehältnis aufnehmen können.
Die Fahrzeugabschnitte können aber auch schwenkbar mit einem Fahrzeugrahmen verbunden sein, welcher die eine oder mehrere Transportpaletten und/oder ein Transportbehältnisse aufnehmen kann.
Diese Transportpaletten und/oder ein Transportbehältnisse können beispielsweise in Aufnahmeschienen als Lastaufnahmemittel eingesetzt werden, welche mit dem Fahrzeugabschnitt verbunden sind und quer zur Längsachse des Transportfahrzeugs ausgerichtet sind, so dass eine Be- und Entladung des Transportfahrzeugs zu den Seiten des Fahrzeugs möglich ist. Als Lastaufnahmemittel können alternativ Rollenbahnen, Kettenförderer o. dgl. eingesetzt werden. Die Fahrebene des Fahrzeugs wird durch die Berührpunkte oder Berührflächen des Fahrwerks mit dem Untergrund, auf dem sich das Transportfahrzeug bewegt, bestimmt.
Eine vorteilhafte Ausführungsform des Transportfahrzeugs sieht vor, dass die Fahrzeugabschnitte jeweils mindestens eine Radachse aufweisen. Diese Radachse ist Bestandteil des Fahrwerks des Fahrzeugsabschnitts. Wenn die Fahrzeugabschnitte in der Weise verbunden sind, dass sie ein Drehmoment um parallel zur Fahrebene des Fahrzeugs liegende Achsen übertragen können, so wird dann, wenn die Fahrzeugabschnitte nur jeweils eine Radachse aufweisen, ein besonders kompakter und einfacher Aufbau des Transportfahrzeugs erreicht. Die Radachsen können dabei mit einem Rad verbunden sein oder auch zwei oder mehr Räder tragen.
In vorteilhafterweise sind die Radachsen starr in den Fahrzeugabschnitten gelagert. Auf diese wird, im Gegensatz zu Transportfahrzeugen, bei denen einzelne Radachsen beweglich - ggf. lediglich passiv beweglich als
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Nachlaufrollen - ausgeführt sind, erreicht, dass die Räder des Transportfahrzeugs auf einer definierten Kreisbahn laufen, wenn die Fahrzeugabschnitte gegeneinander verschwenkt werden. Des weiteren ist infolge der Verschwenkbarkeit der Fahrzeugabschnitte eine Verschwenkbarkeit der Radachsen innerhalb der Fahrzeugabschnitte nicht erforderlich, so dass dieser konstruktive Aufwand vermieden werden kann.
Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn der Abstand der Radachsen der beiden Fahrzeugabschnitte von der Schwenkachse des Transportfahrzeugs jeweils etwa gleich ist.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Fahrzeug mindestens zwei Fahrwerke mit jeweils einer zugeordneten Schwenkachse aufweist, wobei vorzugsweise der Abstand der jeweiligen Schwenkachse von der Transportfahrzeugmitte etwa gleich ist. Dabei sind die Fahrwerke etwa mittels Drehgelenken verschwenkbar an einem Fahrzeugrahmen angeordnet. Es können auch mehrere Fahrwerke mit mehreren Schwenkachsen vorhanden sein, die von der Fahrzeugmitte oder voneinander gleichweit entfernt sind. Auf diese Weise wird erreicht, dass das Transportfahrzeug, wenn die Fahrzeugabschnitte gegeneinander verschwenkt sind, eine Kreisbahn fährt, wobei der Radius der Kreise, welche die beiden Fahrzeugabschnitte jeweils abfahren, weitestgehend gleich ist. Die Radachsen werden dabei in vorteilhafter Weise unter Berücksichtigung des Schwerpunkts des Fahrzeugsabschnitts im entladenen und/oder beladenen Zustand angeordnet. D. h., wenn lediglich eine Radachse pro Fahrzeugabschnitt vorhanden ist, sollte diese Achse etwa unterhalb des Schwerpunkts liegen, wenn zwei Achsen pro Fahrzeugabschnitt vorhanden sind, sollten diese jeweils um den gleichen Betrag vom Schwerpunkt beabstandet angeordnet sein.
Bei einer konstruktiv günstigen Variante ist vorgesehen, dass mindestens ein Transportfahrzeugabschnitt zwei Achsen aufweist, welche fluchtend zueinander angeordnet sind und die unabhängig voneinander durch Antriebsmittel antreibbar sind. Auf diese Weise wird erreicht, dass die erforderliche Antriebskraft für den solcher Art aufgebauten Fahrzeugabschnitt durch zwei separate Antriebsmittel, wie z. B.
Bei einer konstruktiv günstigen Variante ist vorgesehen, dass mindestens ein Transportfahrzeugabschnitt zwei Achsen aufweist, welche fluchtend zueinander angeordnet sind und die unabhängig voneinander durch Antriebsmittel antreibbar sind. Auf diese Weise wird erreicht, dass die erforderliche Antriebskraft für den solcher Art aufgebauten Fahrzeugabschnitt durch zwei separate Antriebsmittel, wie z. B.
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Elektromotoren, aufgebracht wird, wodurch die einzelnen Antriebsmittel kleiner und leichter ausgeführt werden könnten, als ein alleiniges Antriebsmittel, welche die gesamte Antriebsleistung aufbringen muss. Des weiteren wird durch die unabhängige Dreh- und Antreibbarkeit der zueinander fluchtenden Radachsen vermieden, dass ein mechanisches Differential verwendet werden muss, wie es für alle Fahrzeuge mit quer zur Fahrtrichtung versetzten, an einer Achse befestigten Rädern für die Kurvenfahrt erforderlich ist.
Durch die unabhängige Antreibbarkeit der Radachsen wird des Weiteren ermöglicht, eine Richtungssteuerung des Transportfahrzeugs zu bewirken. So kann, ähnlich wie bei Kettenfahrzeugen üblich, durch einen Überschuß an Antriebsleistung auf einer Antriebsseite gegenüber der anderen Antriebsseite eine Richtungsänderung des Transportfahrzeugs in Richtung der geringer angetriebenen Seite bewirkt werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind zwei Fahrzeugabschnitte mittels einer Kopplungseinrichtung miteinander gekoppelt. Diese Kopplungseinrichtung bewirkt, dass die Fahrzeugabschnitte nur eine gegensinnige Verschwenkung, vorzugsweise um jeweils etwa den gleichen Betrag, ausführen können. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass die an den Fahrzeugabschnitten befestigten Räder bei Kurvenfahrt in entgegengesetzte Richtungen weisen, wodurch, in der Weise einer Vorder- und Hinterradlenkung, die Räder der Fahrzeugabschnitte den gleichen Kurvenradius abfahren.
Vorteilhaft ist, wenn das Transportfahrtzeug Steuermittel aufweist, welche eine Verschwenkung der Fahrzeugabschnitte zueinander bewirken. Durch Betätigung der Steuermittel kann eine Verschwenkung und Rückschwenkung der Fahrzeugabschnitte gegeneinander bewirkt werden. Wenn die Fahrzeugabschnitte in zuvor beschriebener Weise miteinander gekoppelt sind, muss lediglich einer der Fahrzeugabschnitte durch die Steuerungseinrichtung verschwenkt werden.
Dabei kann insbesondere vorgesehen werden, dass die Antriebsmittel und/oder Steuermittel Elektromotoren sind, insbesondere können Bremsmotoren verwendet werden.
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Hierdurch wird erreicht, dass, wenn als Steuermittel ein Bremsmotor verwendet wird, das Fahrzeug bei Betätigung des Motors in eine verschwenkte Lage gebracht wird und diese Lage, wenn die Bremswirkung des Motors genutzt wird, beibehalten wird.
Besonders vorteilhaft ist die Verwendung von Bremsmotoren als Antriebsmotoren dann, wenn diese Bremsmotoren: zwei zueinander fluchtende Achsen antreiben. Auf diese Weise wird ein kompakter Antrieb mit hoher Leistung erreicht, ein mechanisches Differential vermieden und zugleich eine Bremswirkung auf beide zueinander fluchtenden Achsen ausgeübt. Auf diese Weise wird ein „elektrisches Differential" realisiert, welches gleichzeitig den Antrieb und die Abbremsung des Transportfahrzeugs bewirkt. Es ist somit nicht erforderlich, zusätzliche Bremsvorrichtungen an dem Transportfahrzeug vorzusehen
Die Steuermittel können vorteilhaft in Form eines Zahnkranzsegments ausgeführt werden, dessen Mittelachse mit der Schwenkachse des Transportabschnitts übereinstimmt und der mit einem Zahnrad zusammenwirkt, welches durch einen Elektromotor angetrieben wird. Das Zahnkranzsegment ist dabei drehmomentfest mit einem Fahrzeugabschnitt verbunden, wohingegen der Elektromotor drehmomentfest an einem anderen Fahrzeugabschnitt eine Fahrzeugrahmen befestigt ist, der mit dem erstgenannten Fahrzeugabschnitt schwenkbar verbunden ist.
Dabei können Zahnkranz und Zahnrad in der Weise zusammenwirken, dass sie ineinander eingreifen. Desweiteren kann ein Kette vorgesehen sein, in welche das Zahnrad und das Zahnkranzsegment eingreift.
In vorteilhafter Weise kann vorgesehen werden, dass Energieübertragungsmittel vorgesehen sind, welche eine Energieübertragung aus einer ortsfest installierten Quelle auf das Transportfahrzeug bewirken. Diese Energieübertragungsmittel können beispielsweise in konventioneller Weise durch eine am Boden oder an der Decke verlegte Stromschiene ausgeführt sein, aus welcher das Transportfahrzeug mittels eines Schleifkontakts elektrische Energie bezieht.
Besonders ist vorteilhaft ist, wenn die Energieübertragungsmittel induktiv wirken. Auf diese Weise kann die Gefährdung des im Bereichs des Transportfahrzeugs tätigen Personais stark verringert werden, da durch die mögliche elektrische Isolierung der Schiene offenliegende, stromführende Teile vermieden werden können. Des weiteren ist die induktive Energieübertragung wesentlich weniger störungsanfällig durch Verschmutzungen oder Fremdkörper. .
Die Energieübertragungsmittel können zusätzlich auch zur Übermittlung von Informationen genutzt werden. Hierdurch ist es möglich, Informationen über Fahrwege, Fahrziele oder das Ladegut zwischen einzelnen Transportfahrzeugen oder den Transportfahrzeugen und einer zentralen Steuerstelle auszutauschen.
Schließlich kann vorgesehen werden, dass Mittel zur automatischen Steuerung der Fahrtrichtung der Transportvorrichtung vorgesehen sind. Auf diese Weise wird erreicht, dass das Transportfahrzeug seine Ziele und Fahrwege automatisch anfährt, ohne dass für die Wahl des Fahrwegs ein Eingriff durch Bedienpersonal erforderlich wäre.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Mittel zur automatischen Steuerung der Fahrtrichtung mit induktiven Energieübertragungsmitteln zusammenwirken, welche aus einer ortsfest installierten Quelle Energie auf das Transportfahrzeug übertragen. Die Fahrtrichtung verläuft dann entlang der ortsfest verlegten Energiequellen. Dies kann in der Weise erreicht werden, dass die Höhe der durch die Energieübertragungsmittel übertragenen Energie gemessen wird und als Maß dafür dient, wie weit die fahrzeugseitig montierte Energieübertragungseinrichtung von der ortsfest installierten Energiequelle entfernt ist. Je höher die übertragbare Energie ist, desto geringer ist der vorbeschriebene Abstand. Im Betrieb kann dann, wenn ein vorbestimmter Wert der übertragbaren Energie unterschritten wird, eine Kurskorrektur durch Verschwenkung der Transportabschnitte des Transportfahrzeugs vorgenommen werden, um die am Transportfahrzeug befestigte Energieübertragungsvorrichtung wieder näher an die ortsfest installierte Energiequelle zu bringen. Dabei sind regelmäßig Kurskorrekturen in lediglich zwei Richtungen denkbar, von denen nur eine Richtung eine Erhöhung der übertragbaren Energie bewirkt, wohingegen
die andere (falsche) Richtung eine weitere Verringerung der übertragbaren Energie verursacht. Auf diese Weise kann mit einer üblichen Regelungsweise die Fahrt des Transportfahrzeugs entlang der ortsfest installierten Quelle automatisch erreicht werden.
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Transportfahrzeugs sind nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Erfindung im verschwenkten Zustand,
Figur 2 eine Draufsicht auf die Ausführungsform nach Fig. 1 mit zwei . aufgeladenen Paletten,
Figur 3 eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform nach Fig. 1 im nicht-verschwenkten Zustand,
Figur 4 eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform nach Fig. 1 mit zwei aufgeladenen Paletten,
Figur 5 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform der Erfindung,
Figur 6 eine geschnittene Seitenansicht entlang der Linie A-A in Fig. 5 der Schwenkachskonstruktion der Ausführungsform der Fig. 5,
Figur 7 eine perspektivische Seitenansicht der Energieübertragungsvorrichtung
Figur8 eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
Figur 9 eine Seitenansicht der Ausführungsform der Fig. 8,
Figur 10 eine Draufsicht auf die Ausführungsform der Fig. 8,
Figur 11 eine Frontansicht auf die Ausführungsform der Fig. 8, und
Figur 10 eine Draufsicht auf die Ausführungsform der Fig. 8,
Figur 11 eine Frontansicht auf die Ausführungsform der Fig. 8, und
Figur 12 eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform der Fig. 8 mit zwei aufgesetzten Transportpaletten.
Bezug nehmend zu Fig. 1 und 3 setzt sich das dargestellte Transportfahrzeug aus einem ersten Fahrzeugabschnitt 1 und einem
zweiten Fahrzeugabschriitt 2 zusammen. Der Fahrzeugabschnitt 1 ist aus einem rechteckigen Grundrahmen 10 aufgebaut. Der Grundrahmen 10 weist Längsträger 11 und Querträger 12 auf, welche an den Ecken des Grundrahmens 10 miteinander verbunden sind. An dem Grundrahmen 10 ist ein dreieckiger Verbindungsrahmen 20 befestigt. Der Verbindungsrahmen 20 des ersten Fahrzeugabschnitts ist mittels eines Verbindungsgelenks 50 mit einem Verbindungsrahmen 30 des zweiten Fahrzeugabschnitts 2 verbunden. Der zweite Fahrzeugabschnitt 2 weist, ebenso wie der erste Fahrzeugabschnitt 1, einen rechteckigen Grundrahmen 40 auf, an dem der Verbindungsrahmen 30 befestigt ist.
Der zweite Fahrzeugabschnitt 2 weist einen Steuerquerträger 60 auf, an dem ein Steuerungsmotor 61 befestigt ist. Der Steuerungsmotor 61 ist so angeordnet, dass seine Drehachse senkrecht zur Bodenfläche steht, auf welcher das Fahrzeug fährt (der sogenannten Fahrebene).
Am Grundrahmen 40 des zweiten Fahrzeugabschnitts sind zwei Fahrwerke 80a und 80b befestigt. Diese Fahrwerke umfassen Räder 81a, b und Achsen 82a, b. Die Räder 81a, b sind drehbar um eine horizontale, quer zur Fahrtrichtung liegende Achse gelagert und starr mit dem Rahmen 40 verbunden.
Der erste Fahrzeugabschnitt 1 weist zwei Antriebseinrichtungen 90a, b auf. Die Antriebseinrichtungen 90a und 90b sind funktional gleich aufgebaut. Jede Antriebseinrichtung 90a, b besteht aus einem Antriebsmotor 91a, b und einem an diesen angeflanschtem Winkelgetriebe 92 a, b. Der Antriebsmotor 91a, b ist ein Bremsmotor, d. h. er kann sowohl einen Antriebsdrehmoment als auch ein Bremsdrehmoment erzeugen. Der Antriebsmotor 91a, b ist an einem Längsträger 13 in der Weise befestigt, dass Gewichtskräfte und Antriebskräfte aufgenommen werden können. Die Drehachse des Antriebsmotors 91 liegt in Fahrtrichtung des ersten Fahrzeugabschnitts. Das Winkelgetriebe 92a, b ist drehmomentsteif am Antriebsmotor 91a, b angeflanscht. Es setzt die Drehbewegung der Antriebswelle des Elektromotors in eine Drehbewegung einer Achse, welche quer zur Fahrtrichtung und horizontal liegt, um und bewirkt gleichzeitig eine Untersetzung der Drehzahl des Antriebsmotors 91. Das Winkelgetriebe 92 ist ebenfalls am Längsträger 13 befestigt. Die quer zur
Fahrtrichtung liegende Abtriebsachse des Winkelgetriebes 92 ist drehmomentsteif mit dem Antriebsrad 93 des ersten Fahrzeugabschnitts über eine Radachse verbunden. Die Radachse ist starr im Längsträger 11 des Grundrahmens 10 gelagert.
Wie Fig. 2 und Fig. 4 zeigen, weisen beide Fahrzeugabschnitte zwei quer zur Fahrtrichtung angeordnete Transportschienen 14 und 16 auf. Auf den Transportschienen 14, 16 kann eine Palette 100 im Euroformat abgelegt werden. Die Palette 100 kann mittels Be- und Entladevorrichtungen (nicht gezeigt) in Richtung der Transportschienen 14, 16 verschoben werden und auf diese Weise seitlich auf das Transportfahrzeug aufgeladen oder von diesem abgenommen werden.
Anhand der Figuren 1 - 4 soll eine Ausführungsform der Steuereinrichtung des erfindungsgemäßen Transportfahrzeugs erläutert werden. Die Steuereinrichtung umfasst einen Steuerungsmotor 61, welcher an einem Steuerquerträger 60 befestigt ist. Der Steuerquerträger 60 ist starr mit dem Grundrahmen des zweiten Fahrzeugabschnitts verbunden. Die Rotationswelle des Steuerungsmotors 61 ist senkrecht zur Fahrebene des Transportfahrzeugs angeordnet. Am Abtriebsende der Rotationswelle des Steuerungsmotors 61 ist ein Zahnrad 62 in der Weise auf der Antriebswelle befestigt, dass ein Drehmoment aus dem Steuerungsmotor 61 auf das Zahnrad 62 übertragen werden kann. Das Zahnrad 62 steht mit einem Zahnkreissegment 63 im Eingriff. Das Zahnkreissegment 63 ist an einer Oberplatte 21 befestigt, welche mit dem Verbindungsrahmen 20 fest verbunden ist. Die Mittelachse 64 des Zahnkreissegment 63 stellt die Schwenkachse des Verbindungsgelenks 50 dar, um welche die Fahrzeugabschnitte 1 und 2 gegeneinander verschwenkt werden können.
Fig. 5 stellt ein alternatives Ausführungsbeispiel des Transportfahrzeugs der Figuren 1-4 dar, welches sich von dem zuvor beschriebenen darin unterscheidet, dass die Verbindungsrahmen eine kürzere Bauform aufweisen. Hierdurch wird die Gesamtlänge des Transportfahrzeugs verringert und der maximale Schwenkwinkel gemindert, da ab einem bestimmten Schwenkwinkel ein Kontakt der Grundrahmen der Fahrzeugabschnitte erfolgt. Der kleinste, fahrbare Radius der Ausführungsform der Figur 5 kann somit, trotz des geringeren Radstandes
grosser sein als der kleinste, fahrbare Radius der Ausführungsform mit dem längeren Radstandes. \
Bezug nehmend zu Fig. 6 ist das Verbindungsgelenk 50 zwischen den beiden Verbindungsrahmen der beiden Fahrzeugabschnitte der Fig. 1-5 so ausgebildet, dass am Verbindungsrahmen 20 die Oberplatte 21 und eine Unterplatte 22 befestigt ist. Oberplatte 21 und Unterplatte 22 weisen zwei zueinander fluchtende Bohrungen auf, durch die sich ein Verbindungsbolzen 65 erstreckt. Eine Lagereinheit 66, welche an einer Oberplatte 31 und einer Unterplatte 32 befestigt ist, bewirkt eine verschwenkbare Lagerung der Ober- und Unterplatte 31, 32, an dem Verbindungsbolzen 65. Oberplatte 31 und Unterplatte 32 sind an dem Verbindungsrahmen 30 des zweiten Fahrzeugabschnitts befestigt. Die Lagereinheit 66 besteht aus zwei Kegelrollenlagern 67a, b in o-Anordnung, deren Außenring von einem Lagergehäuse 68 aufgenommen wird und deren Innenring auf dem Verbindungsbolzen 65 aufsetzt. Der Verbindungsbolzen 65 weist an einem Ende einen Kopf 69 auf, das andere Ende des Verbindungsbolzens 65 ist mit einer Fase 71 versehen. Der Verbindungsbolzen 65 ist mittels einer Schraube 70, welche sich durch den Kopf 69 erstreckt und in eine Gewindebohrung in der Oberplatte 21 eingeschraubt ist gegen Verrutschen gesichert. Durch Lösen der Schraube 70 kann der Verbindungsbolzen 65 auf einfache Weise entsichert werden und durch Herausziehen des Verbindungsbolzen 65 aus der Lagereinheit können die beiden Fahrzeugabschnitte in einfacher Weise voneinander entkoppelt werden.
Bezug nehmend zu den Figuren 8 - 12 besteht eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Transportfahrzeugs aus einem Hauptrahmen, der sich aus mehreren Längsträgern 200 - 205 und vier Querträgern 210 - 213 zusammensetzt. Der Hauptrahmen ist rechtwinklig aufgebaut. Unter den Längsträgern 200 und 205 sind zwei in Längsrichtung des Fahrzeugs angeordnete Hohlprofile 206 und 209 befestigt, an welchen wiederum ein Drehlager 220 befestigt ist.
Das Drehlager 220 ist als Axial-Radiallager ausgeführt und weist einen Durchmesser auf, der nahezu der gesamten Fahrzeugbreite entspricht. Das Drehlager 220' verbindet den Fahrzeughauptrahmen 200 - 209 mit
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einem Fahrzeugabschnitt 230. Der Fahrzeugabschnitt 230 ist ebenfalls aus einem rechtwinkligen Rahmengestell aufgebaut, welches aus zwei Längsträgern 231, 233 und zwei Querträgern 232 und 234 besteht.
An dem Fahrzeugabschnitt 230 sind die Antriebsmotoren 240, Winkelgetriebe 250 und das Fahrwerk in ähnlicher Weise befestigt, wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Transportfahrzeugs.
Der sich in Längsrichtung erstreckende Fahrzeughauptrahmen weist an beiden Enden schwenkbar gelagerte Fahrzeugabschnitte auf. So ist, in gleicher Weise wie an den Längsträgern 200 und 205, auch den Längsträgern 202 und 203 jeweils ein Hohlprofil 207 und 208 befestigt. Auch an den Hohlprofilen 207 und 208 ist ein Drehlager 260 befestigt, welches diesen Teil des Fahrzeughauptrahmens mit einem zweiten Fahrzeugabschnitt schwenkbar verbindet.
Der zweite Fahrzeugabschnitt ist in gleicher Weise aufgebaut, wie der zuvor beschriebene Fahrzeugäbschnitt. Der zweite Fahrzeugabschnitt weist jedoch keine Antriebsmittel auf, sondern ist lediglich mit einem Fahrwerk versehen.
Die beiden schwenkbar mit dem Fahrzeughauptrahmen verbundenen Fahrzeugabschnitte sind untereinander mittels einer Gelenkstange 270 verbunden. Die Gelenkstange 270 ist an einem Ende gelenkig mit dem ersten Fahrzeugabschnitt verbunden und am zweiten Ende gelenkig mit dem zweiten Fahrzeugabschnitt verbunden. Die Gelenkstange 270 verläuft diagonal zur Fahrzeuglängsachse und bewirkt, dass die Verschwenkung der beiden Fahrzeugabschnitte synchron in der Weise erfolgt, dass sich die beiden Fahrzeugabschnitte stets um etwa den gleichen Betrag in entgegengesetzter Richtung verschwenken.
Bezug nehmend zu Figur 10 bedeutet das, dass sich der erste Fahrzeugabschnitt 230 gegenüber dem Fahrzeughauptrahmen 200 - 209 im Uhrzeigersinn verdreht, wenn sich der zweite Fahrzeugabschnitt 280 gegenüber dem Fahrzeughauptrahmen entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht. Auf diese Weise wird erreicht, dass das Transportfahrzeug eine
Kurve fährt, wobei erster und zweiter Fahrzeugabschnitt auf dem gleichen Radius fahren.
Die Ausführungsformen der Figuren 8-12 weist den Vorteil auf, dass sie bei kleinerer Gesamtlänge und kleinerem Achsabstand des Transportfahrzeugs einen Kreis mit gleichem oder kleinerem Radius wie die erste und zweite Ausführungsform nach den Figuren 1 - 7 fahren kann. Dies wird dadurch erreicht, dass bei Verschwenkung der beiden Fahrzeugabschnitte gegeneinander derjenige Fahrzeugteil, nämlich der Fahrzeughauptrahmen, welcher die Transportpaletten oder Transportbehältnisse trägt, nicht verschwenkt wird. Auf diese Weise kann ein Kontakt der beiden Paletten oder von Rahmenteilen, der diese Paletten tragenden Fahrzeugteile, vermieden werden, wenn die Fahrzeugabschnitte gegeneinander verschwenkt werden. Die Paletten können somit sehr dicht beieinander auf dem Transportfahrzeug angeordnet werden.
Bezug nehmend zu Fig. 7 besteht eine Energieübertragungsvorrichtung 270 aus einer im Querschnitt U-förmigen Schiene oder einem Profil 1 TO, welches vorzugsweise aus Kunststoff besteht. In den beiden Schenkeln der Schiene 110 sind Leitungen 111, 112 integriert, welche sich in Längsrichtung der Schiene 110 erstrecken. Die Leitungen 111, 112 stellen funktional die Primärleiter eines Transformators dar und werden von einer Wechselspannung durchflossen. Die Schiene 110 wird in den die Fahrebene bildenden Boden bündig eingelassen, so dass sie kein Hindernis für andere Fahrzeuge darstellt.
Oberhalb der Schiene 110 ist eine Aufnahmeeinheit 113 angeordnet. In dieser Aufnahmeeinheit ist eine Aufnahmespule, deren Längsachse senkrecht zur Fahrebene angeordnet ist, enthalten. Die Aufnahmespule stellt funktional die Sekundärspule eines Transformators dar. Aufnahmeeinheit 113 und Schiene 110 berühren sich nicht. Die Aufnahmeeinheit 113 kann mittels Bohrungen 114a - d an einem oder beiden Fahrzeugabschnitten des Transportfahrzeugs befestigt werden. Die in der Aufnahmespule induzierte Spannung kann über eine Anschlussbuchse 115 abgegriffen werden und zum Antrieb der Antriebsmotoren und des Steuerungsmotors verwendet werden.
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Eine besonders hohe Energieübertragung ist möglich, wenn die Sekundärspule in dem zwischen den Schenkeln befindlichen Hohlraum geführt wird. Der zwischen den Schenkeln befindliche Hohlraum kann ggf. jedoch auch mit nichtmagnetisierbarem Material aufgefüllt werden. In diesem Fall kann die Sekundärspule oberhalb der Schiene geführt werden.
Durch Modulation der Spannungsfrequenzen in den Leitern 111,112 kann eine Informationsübermittlung zwischen der ortsfest verlegten Primärspule und der am Fahrzeug befindlichen Sekundärspule erreicht werden. Hierbei sind übliche Modulationsverfahren der Nachrichtentechnik anwendbar.
Claims (17)
1. Transportfahrzeug für Transportpaletten und/oder Transportbehältnisse umfassend eine Antriebseinrichtung 91a und mindestens zwei Fahrzeugabschnitte 1; 2 mit. Fahrwerk, von denen mindestens ein Fahrzeugabschnitt angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugabschnitte 1; 2 um mindestens eine etwa senkrecht zur Fahrebene des Fahrzeugs stehende Schwenkachse 64 gegeneinander verschwenkbar sind.
2. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugabschnitte 1, 2 jeweils mindestens eine Radachse 94a aufweisen.
3. Transportfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Radachsen 94a starr in den Fahrzeugabschnitten 1; 2 gelagert sind.
4. Transportfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Schwenkachse 64 von den Radachsen 94a, 80a der beiden Fahrzeugabschnitten etwa gleich ist.
5. Transportfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug mindestens zwei Fahrwerke mit jeweils einer zugeordneten Schwenkachse aufweist, wobei vorzugsweise der Abstand der jeweiligen Schwenkachse von der Transportfahrzeugmitte etwa gleich ist.
6. Transportfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem Fahrzeugabschnitt zwei fluchtend zueinander angeordnete Radachsen 94a, 94b vorgesehen sind und die unabhängig voneinander durch Antriebsmittel 91a, 91b antreibbar sind.
7. Transportfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Steuermittel 61, 63 vorgesehen sind, welche eine Verschwenkung der Fahrzeugabschnitte zueinander bewirken.
8. Transportfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Fahrzeugabschnitte mittels einer Kopplungseinrichtung (270) miteinander gekoppelt sind, die eine gegensinnige Verschwenkung der Fahrzeugabschnitte bewirkt.
9. Transportfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel 91a, 91b und/oder Steuermittel 61 Elektromotoren, insbesondere Bremsmotoren, aufweisen.
10. Transportfahrzeug nach Anspruch 7 oder 8, . dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel ein Zahnkranzsegment 63 umfassen, dessen Mittelachse mit der Schwenkachse 64 übereinstimmt und das mit einem Zahnrad 62 zusammenwirkt, welches durch einen Elektromotor 61 angetrieben wird.
11. Transportfahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad 62 in das Zahnkranzsegment 63 eingreift
12. Transportfahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel eine Kette aufweisen, in welche das Zahnrad 62 und das Zahnkranzsegment 63 eingreifen.
13. Transportfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Energieübertragungsmittel vorgesehen sind, welche eine Energieübertragung aus einer ortsfest installierten Quelle 110-112 auf eine mit dem Transportfahrzeug verbundene Aufnahmevorrichtung 113 bewirken.
14. Transportfahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieübertragungsmittel induktiv wirken.
15. Transportfahrzeug nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieübertragungsmittel zur Übermittlung von Information genutzt werden.
16. Transportfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur automatischen Steuerung der Fahrtrichtung der Transportfahrzeug vorgesehen sind.
17. Transportfahrzeug nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur automatischen Steuerung der Fahrtrichtung der Transportfahrzeug vorgesehen sind die mit induktiven Energieübertragungsmitteln 110-113 zusammenwirken und die Fahrtrichtung entlang ortsfest verlegter Energiequellen 110- 112 verläuft.
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