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DE202006021211U1 - Spielfigur (Gute-Laune-Macher) - Google Patents

Spielfigur (Gute-Laune-Macher) Download PDF

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DE202006021211U1
DE202006021211U1 DE200620021211 DE202006021211U DE202006021211U1 DE 202006021211 U1 DE202006021211 U1 DE 202006021211U1 DE 200620021211 DE200620021211 DE 200620021211 DE 202006021211 U DE202006021211 U DE 202006021211U DE 202006021211 U1 DE202006021211 U1 DE 202006021211U1
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/36Details; Accessories
    • A63H3/365Details; Accessories allowing a choice of facial features, e.g. to change the facial expression

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Toys (AREA)

Abstract

Spielfigur mit einer Ausgangsmimik (1) und mindestens einer zweiten aktivierbaren Mimik (2), aufweisend
eine elastische, die Spielfigur bildende Hülle (3), in die die Form der Ausgangs- (1) oder der weiteren Mimiken (2) eingearbeitet ist,
mindestens einem von der Hülle (3) umschlossenem Hohlraum (4),
ein den von der elastischen, die Spielfigur bildende Hülle (3) umschlossenem Hohlraum (4) teilweise oder vollständig füllendes inkompressibles Medium (5),
wobei beim Zusammendrücken der elastischen, die Spielfigur bildende Hülle (3) der Spielfigur durch Verdrängen des inkompressiblen Mediums (5) der Druck auf alle Bereiche der Hülle (3) der Spielfigur, die nicht Zusammengedrückt werden, erhöht und/oder gesenkt und dadurch der Wechsel von der Ausgangs- (1) in die zweite (2) oder jede weitere Mimik der Spielfigur erzeugt wird, wobei beim Loslassen der Spielfigur die Spielfigur in die Ausgangsmimik (1) zurückkehrt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Spielfigur mit einer Ausgangsmimik und mindestens einer zweiten aktivierbaren Mimik.
  • Oftmals sind viele Menschen unzufrieden, angespannt, oft schlecht gelaunt. Es ist ihnen verloren gegangen, Freude zu empfinden, zu lächeln, Dinge nicht so ernst zu nehmen. Ein einfaches Gegenmittel gegen diese Depression unseres Zeitalters ist es einfach mal zu lachen. Dieses Wissen hat sogar soweit geführt, Lachseminare anzubieten, um die Menschen auf einfache Art und Weise in ihr seelisches Gleichgewicht zurückzuführen.
  • Eine einfache Methode, Menschen zum Lachen zu bringen, ist, sie anzulachen. Auch beginnen sie zu lachen, wenn man ihnen vor Augen führt, welchen trübsinnigen Eindruck sie machen. Sie quasi nachäfft, vorausgesetzt der Gegenüber lässt dies zu. Oftmals ist es aber auch angezeigt, dem Menschen, der zum Lachen gebracht werden soll, nicht direkt von Mensch zu Mensch mit seiner trübsinnigen Stimmung zu konfrontieren. In solchen Fällen werden in Therapien Puppen oder Verkleidungen verwendet, auf welche betroffene Menschen leichter und schneller reagieren und sich diesen gegenüber leichter öffnen. Jeder kennt diese Wirkung z. B. aus Kasperletheatern, von Krankenhausclowns oder Bauchrednerpuppen.
  • Mimikdarstellende Puppen sind aus dem Stand der Technik bekannt. So beschreibt die DE 100 00 309 eine Spielfigur mit einem Drahtgeflecht im Inneren der Figur, welches durch Versteifung der Figur eine definierte Einstellung der Körperhaltung, Mimik etc. der Figur erlaubt.
  • In der US 6,454,626 ist ein Stofftier dargestellt, welches im Inneren des Körpers eine komplexe Mechanik aufweist, die es ermöglicht, mit dem dort offenbarten Stofftier Emotionen, Gesten und Mimik des Menschen nachahmen zu können.
  • Nachteilig an den aus dem Stand der Technik bekannten Spielzeugen, mit welchen Gesten, Mimik und damit Emotionen nachgeahmt werden können ist, dass sowohl bei der DE-Schrift als auch bei der US-Schrift zur Einstellung eines bestimmten emotionalen Ausdrucks viele Handgriffe am Spielzeug getätigt werden müssen. Jedes Körperteil muss eigenständig und nacheinander in die einer Emotion entsprechenden Stellung gebracht werden, um dann im Gesamtkonzept von beispielsweise Augenbrauenstellung zu Mund- und Augenstellung zum gewünschten Ausdruck zu gelangen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Spielzeugfigur angeben zu können, an welcher schnell und einfach der Wechsel von Mimiken vollzogen werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe, indem sie eine Spielfigur mit einer Ausgangsmimik und mindestens einer zweiten aktivierbaren Mimik, die eine elastische, die Spielfigur bildende Hülle, in die die Form der Ausgangs- oder der weiteren Mimiken eingearbeitet ist, mindestens einem von der Hülle umschlossenem Hohlraum und ein den von der elastischen, die Spielfigur bildende Hülle umschlossenem Hohlraum teilweise oder vollständig füllendes inkompressibles Medium aufweist, wobei beim Zusammendrücken der elastischen, die Spielfigur bildende Hülle der Spielfigur durch Verdrängen des inkompressiblen Mediums der Druck auf Bereiche der Hülle der Spielfigur, die nicht Zusammengedrückt werden, erhöht und/oder gesenkt und dadurch der Wechsel von der Ausgangs- in die zweite oder jede weitere Mimik der Spielfigur erzeugt wird und beim Loslassen der Spielfigur die Spielfigur in die Ausgangsmimik zurückkehrt.
  • Die Spielfigur ist eine Puppe in Form einer Person, eines Tieres, aber auch eines Fabelwesens. Sie besitzt in allen Ausführungsformen Elemente zum Ausdrücken von Emotionen, wie Gliedmaßen, Gesichtzüge, Sinnesorgane und einen Rumpf.
  • Für ein angenehmeres Gefühl ist die Hülle der Spielfigur mit einem weichen Gewebe, welches abnehmbar und auch waschbar sein kann, umhüllt oder auf der Hülle ein weiches, plüschiges oder glattes Gewebe oder Material aufgetragen, aufgeflockt oder fixiert. Es können verschiedenen Gewebe- oder Materialarten gleichzeitig verarbeitet sein.
  • Ausgangsmimik bedeutet, dass die Spielfigur im ungedrückten Zustand eine Mimik einer bestimmten Emotion zeigt. Vorzugsweise ist dies eine traurige Mimik, mit beispielsweise schlaff herunterhängenden Ohren und Mundwinkeln, hängenden Schultern und zusammengefallenen Augen. Wird diese Spielfigur gedrückt, wobei eine bevorzugte Stelle der Bauch bzw. Rumpf ist, wird das inkompressible Medium in erschlaffte Hohlraumbereiche bzw. in Hohlraumbereiche der Hülle der Spielfigur, in welchen kein inkompressibles Medium war, wie beispielsweise Ohren, Arme und Beine, Nasenbereich etc. gedrückt und diese mit diesem gefüllt. Durch das Hineindrücken des Mediums in diese Hohlraumbereiche wird die Form dieses Hohlraums verändert und zwar in der Art, dass die neue Form jedes einzelnen Hohlraums nach dem Drücken im Zusammenspiel aller Bereiche der Hülle eine neue, nämlich eine zweite Mimik, ergibt, die von der Ausgangsmimik unterschiedlich ist. Einige mögliche Veränderungen in diesen Hüllenbereichen sind beispielsweise das Aufstellen der Ohren, indem die Hohlraum im Ohrbereich gefüllt wurde, Heben der Augenlider, Heben oder Strecken von Armen und/oder Beinen, hochgezogene Mundwinkel etc. durch Füllen eben dieser Hohlräume dieser Hüllenbereiche. Vorzugsweise ist die zweite Mimik eine der ersten Mimik emotional gegenüberstehende Mimik. Sei die Ausgangsmimik ein traurige, trostlose Gestalt, so sei dann die zweite Mimik eine frohe, lustige und lachende Gestalt.
  • Mit dieser Spielfigur wird erreicht, dass die Veränderung einer Mimik mittels eines Handgriffs, dem Zusammendrücken der Figur, erzeugt wird. Traurig aussehenden Menschen kann diese Spielfigur in trauriger Mimik vorgehalten werden. Wird sie daraufhin gedrückt, erscheint ein lachendes Gesicht der Spielfigur. Damit wird der betroffenen Person einerseits wie in einer Art Spiegel die eigene Emotion verdeutlicht. Andererseits wird ihr eine mögliche Wandlung der augenblicklichen Emotion angeboten, nämlich das Lachen, die Fröhlichkeit, die Gute Laune. Viele Menschen lassen sich durch solche einfachen Effekte in ihrer Stimmung heben, vergessen Ärger und Groll und fangen ebenfalls an zu lachen.
  • In einer besonderen Ausführungsform weist die elastische, die Spielfigur bildende Hülle Bereiche unterschiedlicher Schichtdicken und/oder Einlagen und/oder Verstärkungen und/oder Verbindungsstege auf. Dies führt, ähnliche wie in der anderen Variante, bei welcher die elastische, die Spielfigur bildende Hülle Bereiche größerer und/oder geringerer Dehnbarkeit und/oder feste, insbesondere formstabile Bereiche aufweist, dazu, dass aufgrund dieser Ausgestaltungen von Hüllenbereichen beim Füllen der darunter liegenden Hohlräume diese in eine definierte Form gebracht werden. Bereich mit einer geringeren Dehnbarkeit als Bereich mit höherer halten länger ihre ursprüngliche Form bei, wohingegen Bereiche mit höherer Dehnbarkeit gegenüber den vorgenannten Bereichen schneller dem Druck nachgeben und sich ausdehnen. Entsprechendes gilt für Bereiche unterschiedlicher Schichtdicke, mit Einlagen, Verstärkungen oder für Verbindungsstege. Alle diese Mittel führen, indem sie an dafür ausgewählte Bereiche der Hülle gesetzt werden, dazu, dass beim Füllen bzw. auch beim Leeren der darunter liegenden Hohlräume die Hülle in eine definierte Form gebracht wird.
  • In einer weiteren Ausführungsform kann die Spielfigur einen oder eine Mehrzahl von Hohlräumen aufweisen, wobei jeder Hohlraum von einer elastischen Membran umschlossen ist, und alle membranumschlossenen Hohlräume von der elastischen, die Spielfigur bildenden Hülle umschlossen sind. In dieser Ausführungsform kann zwischen Hohlraum bzw. Hohlräumen und Hülle eine Membran eingerichtet sein, d. h die Membran ist an der Innenseite der Hülle angeordnet. Einerseits kann durch die Membran das Hüllenmaterial verstärkt werden, andererseits kann, insofern die Membran für das eingefüllte inkompressible Medium undurchlässig ist, als Hülle der Spielfigur dann auch ein Material verwendet werden, welches durchbrochen ist oder für das inkompressible Medium durchlässig wäre. Beispielhafterweise könnte das Hüllenmaterial dann ein elastisches Gewebe oder ein elastischer Stoff sein.
  • Auch kann jeder einzelne Hohlraum oder eine Gruppe von Hohlräumen von einer eigenen Membran umgeben sein. Jeder membranumgebener Hohlraum oder die membranumgebene Gruppe von Hohlräumen ist mit einem inkompressiblen Medium gefüllt, wobei in jedem membranumgebenem Hohlraum oder die membranumgebenen Gruppe von Hohlräumen ein anderes inkompressibles Medium eingefüllt sein kann.
  • Vorteilhaft an einer Ausführungsform mit mehreren von einer Membran umgebenen Hohlräumen oder Hohlraumgruppen ist, dass beim Zusammendrücken nur eines Teilbereiches der Spielfigur auch nur eine Teilanzahl von Hohlräumen zusammengedrückt wird, wodurch, da die Hohlräume durch die umschlossene Membran jeweils nur einen Teilbereich des Inneren der Spielfigur ausfüllen, auch nur eine Teilanzahl von Hüllenbereichen in ihrer Form durch deren Zusammendrücken verändern wird. Hierdurch kann beispielsweise im Vergleich zum vollständigen Zusammendrücken der Spielfigur anstatt beiden Ohren nur ein Ohr oder anstatt beiden Armen nur ein Arm angehoben werden. So kann auch durch Umformung von nur Teilbereichen der Hülle eine Kombination von Merkmalen der Ausgangsmimik und der zweiten Mimik erzielt werden, die wiederum in ihrer Gesamtheit ein dritte Mimik einer dritten Emotion ergeben.
  • Die den Hohlkörper umschließende Membran kann ebenfalls Bereiche unterschiedlicher Schichtdicken und/oder Einlagen und/oder Verstärkungen und/oder Verbindungsstege aufweisen. Gleichsam können an oder in der den Hohlkörper umschließende Membran Bereiche größerer und/oder geringerer Dehnbarkeit und/oder feste, insbesondere formstabile Bereiche eingerichtet sein.
  • Die Hohlräume oder Gruppen von Hohlräumen können über einen Kanal oder mehrere Kanäle miteinander verbunden sein. Damit sind die Hohlräume oder Gruppen von Hohlräumen über kommunizierende Röhren verbunden, durch die ebenfalls eine gezielte Umformung von Teilbereichen durch Drücken eines Teilbereiches der Hülle der Spielfigur erreicht werden kann.
  • Das inkompressible Medium kann Wasser oder jede andere inkompressible Flüssigkeit sein. Vorteilhaft sind viskose Flüssigkeit oder Gele. Die Hohlräume können aber auch mit Schaumstoffkugeln, Kunststoffgranulaten oder auch mit Sanden gefüllt sein.
  • Des Weiteren können die einzelnen Mimiken akustisch untermalt und unterstützt sein. Hierzu ist im Inneren der Spielfigur ein durch Knopfdruck, durch Zusammendrücken oder Bewegen der Spielfigur auslösbare Spieluhr eingerichtet, mit welcher die verschiedenartigsten Laute, Musiken oder Sprachen entsprechend der Emotion, in der sich die Spielfigur befindet, ausgelöst werden können. In einer besonderen Ausführungsform ist ein Steuer- und Schaltsystem gekoppelt mit einer Speichereinheit zur Auswahl der zur dargestellten Emotion bzw. Mimik passenden akustischen Untermalung eingerichtet, welches mit einem Sensor oder mehreren Sensoren verbunden ist, mit deren Hilfe die Form der Hülle der Spielfigur bestimmt, diese Form einer bestimmten Emotion, die auf der Speichereinheit gespeichert ist zugeordnet wird und daraufhin die dieser Emotion zugeordneten akustischen Untermalung abgespielt wird.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Die Figuren zeigen:
  • 1 Spielfigur (nicht zusammengedrückt) mit einer Ausgangsmimik
  • 2 Spielfigur (zusammengedrückt – nicht gezeigt) mit einer zweiten Mimik
  • 3 Querschnitt durch einen Teilbereich der Spielfigur (nicht zusammengedrückt)
  • 4 Querschnitt durch einen Teilbereich der Spielfigur (zusammengedrückt)
  • Die 1 zeigt die Spielfigur im nicht zusammengedrückten Zustand. Die von einer elastische, die Spielfigur bildenden Hülle 3 umgebene Spielfigur zeigt eine Ausgangsmimik 1, hier ein trauriges, mitleiderregendes Gesicht. Die Form der Ausgangsmimik 1 ist in die Hülle 3 eingearbeitet. Die 2 zeigt die Spielfigur im zusammengedrückten Zustand mit einer zweiten Mimik 2. Die aktivierbare zweite Mimik ist ebenfalls in die Hülle 3 eingearbeitet.
  • Die 3 zeigt einen Querschnitt durch einen Teilbereich der Hülle 3, hier der das Ohr formenden Hülle 3, der nicht zusammengedrückt Spielfigur mit einer Ausgangsmimik 1. Die Hülle 3 umschließt einen Hohlraum 4, der teilweise mit einem inkompressiblen Medium 5 gefüllt ist. Die elastische, die Spielfigur bildende Hülle 3 weist Bereiche unterschiedlicher Schichtdicken 6, 7 sowie einen festen, formstabilen Bereich 8 auf. Im Zustand der ungedrückten Spielfigur hängt das Ohr schlaff nach unten. Die Ausgangsmimik 1 (1) wird des Weiteren durch hängende Augenlider und halbgeschlossene Augen charakterisiert, wobei auch diese charakteristischen Merkmale dreidimensional durch die elastische, die Spielfigur bildenden Hülle 3 erzeugt werden.
  • In der 4 ist ein Querschnitt durch einen Teilbereich der zusammengedrückten Spielfigur dargestellt. Das inkompressible Medium 5 ist durch den Druck auf ein nicht gezeigte Bereich der Spielfigur u. a. in den Hohlraum 4 des Ohres hineingedrückt worden. Unter Druck verändert sich die äußere Form der Hülle 3. Das Ohr stellt sich auf. Die Augenlider heben sich, das Auge ist aufgerissen. Die Spielfigur zeigt nun die zweite Mimik 2 (2), ein fröhliches, lachendes und aufmerksames Gesicht. Die Umformung der Hülle 3 in diese Richtung (Pfeil) erfolgt aufgrund der in die Hülle eingearbeiteten unterschiedlichen Schichtdicken 6, 7 der Hülle 3 in Kombination mit dem formstabilen Bereich 8. Wird die Figur wieder losgelassen, strömt das inkompressible Medium 5 aus den Ohrbereich ausfüllenden Hohlraum 4 des Ohres in den nun wieder mit dem Hohlraum 4 verbundenen entspannten Hohlraum im beispielsweise Rumpf der Spielfigur zurück. Der Druck im Ohr nimmt ab, wodurch die Hülle 3 wieder in die Ausgangsmimik 1 (1) zurückfällt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 10000309 [0004]
    • US 6454626 [0005]

Claims (10)

  1. Spielfigur mit einer Ausgangsmimik (1) und mindestens einer zweiten aktivierbaren Mimik (2), aufweisend eine elastische, die Spielfigur bildende Hülle (3), in die die Form der Ausgangs- (1) oder der weiteren Mimiken (2) eingearbeitet ist, mindestens einem von der Hülle (3) umschlossenem Hohlraum (4), ein den von der elastischen, die Spielfigur bildende Hülle (3) umschlossenem Hohlraum (4) teilweise oder vollständig füllendes inkompressibles Medium (5), wobei beim Zusammendrücken der elastischen, die Spielfigur bildende Hülle (3) der Spielfigur durch Verdrängen des inkompressiblen Mediums (5) der Druck auf alle Bereiche der Hülle (3) der Spielfigur, die nicht Zusammengedrückt werden, erhöht und/oder gesenkt und dadurch der Wechsel von der Ausgangs- (1) in die zweite (2) oder jede weitere Mimik der Spielfigur erzeugt wird, wobei beim Loslassen der Spielfigur die Spielfigur in die Ausgangsmimik (1) zurückkehrt.
  2. Spielfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische die Spielfigur bildende Hülle (3) Bereiche unterschiedlicher Schichtdicken (6, 7) und/oder Einlagen und/oder Verstärkungen und/oder Verbindungsstege aufweist.
  3. Spielfigur nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische die Spielfigur bildende Hülle (3) Bereiche größerer und/oder geringerer Dehnbarkeit und/oder feste, insbesondere formstabile Bereiche (8) aufweist.
  4. Spielfigur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielfigur einen oder eine Mehrzahl von Hohlräumen (4) aufweist, wobei jeder Hohlraum (4) von einer elastischen Membran umschlossen ist, und alle membranumschlossenen Hohlräume (4) von der elastischen, die Spielfigur bildenden Hülle (3) umschlossen sind.
  5. Spielfigur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die den Hohlraum umschließende Membran Bereiche unterschiedliche Schichtdicken und/oder Einlagen und/oder Verstärkungen und/oder Verbindungsstege aufweist.
  6. Spielfigur nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Hohlraum (4) umschließende Membran Bereiche größerer und/oder geringerer Dehnbarkeit und/oder feste, insbesondere formstabile Bereiche aufweist.
  7. Spielfigur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Hohlräume (4) über einen Kanal oder mehrere Kanäle miteinander verbunden sind.
  8. Spielfigur nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das inkompressible Medium (5) ausgewählt ist aus der Gruppe „Wasser, inkompressible Flüssigkeiten, viskose Flüssigkeit, Gele, Schaumstoffkugeln, Sande, Kunststoffgranulate”.
  9. Spielfigur nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren der Spielfigur ein durch Knopfdruck und/oder durch Zusammendrücken und/oder Bewegen der Spielfigur auslösbare Spieluhr eingerichtet ist, wobei von dieser vorzugsweise Laute, Musiken oder Sprachen entsprechend der Emotion, in der sich die Spielfigur befindet, abspielbar sind.
  10. Spielfigur nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spieluhr ein Steuer- und Schaltsystem und eine Speichereinheit aufweist, wobei die Steuer- und Schaltelektronik vorzugsweise mit der Speichereinheit gekoppelt ist, und die Steuer- und Schaltelektronik mit einem Sensor oder mehreren Sensoren verbunden ist, wobei mit den Sensoren die aktivierte Mimik (1, 2) der Hülle (3) der Spielfigur bestimmbar ist, wobei die aktivierte Mimik (1, 2) der Hülle (3) einer Emotion zuweisbar ist und dieser Emotion Laute und/oder Musiken und/oder Sprachen zuweisbar sind.
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