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Die
Erfindung betrifft Zweimengen-Ablaufventil mit einem Gehäuse, in
dem ein Ventilkörper
mit einem Schwimmer an seinem unteren Ende mittels eines Vollspülzugelements
höhenverstellbar
beweglich ist. Ein über
ein Teilspülzugelement
betätigbares Zusatzelement
ist mit dem Ventilkörper über ein
reversibles Kopplungselement zur Durchführung einer Teilspülung koppelbar,
um den Ventilkörper
nach Auslösen
der Teilspülung
vorzeitig in eine Schließposition
zu bringen. Das Kopplungselement umfasst dabei eine mit dem jeweiligen
Gegenpart verrastbare Klinke.
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Häufig weisen
bekannte Ablaufventilen in dem Gehäuse zudem eine verschließbare Bypassöffnung in
einer den Schwimmer aufnehmenden Schwimmerkammer auf.
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Derartige
Ablaufventile werden in einem Spülkasten
angeordnet und es können
durch Betätigung
des Vollspülzugelements über eine
Vollspültaste
an einer Armatur zum einen die Vollspülmenge von bis zu 9 Litern
durch Anheben des Ventilkörpers
gespült
werden. Zur Durchführung
der Spülung
wird der Ventilkörper über das
Vollspülzugelement
von einem Ventilsitz abgehoben und der Schwimmer senkt sich mit
sinkendem Spülwasserstand
in dem Spülkasten ab
bis der Ventilkörper
den Ablauf bzw. den Ventilsitz wieder verschließt und damit die Schließposition
einnimmt.
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Zur
Realisierung einer Teilspülung
von ca. 3 Litern sehen bekannte Ablaufventile häufig ein als Zusatzgewicht
ausgebildetes Zusatzelement vor, das längsverschieblich auf den Ventilkörper geführt ist und
bei der Teilspülung über die
Kopplungsvorrichtung mit dem Ventilkörper durch Betätigung des
Teilspülzugelements
koppelbar ist. Das Zusatzgewicht wirkt dabei als zusätzliches
Gewicht gegen die Auftriebskraft des Schwimmers und drückt somit
den Ventilkörper
schneller einen korrespondierenden Ventilsitz. Das Zusatzgewicht
ist vorzugsweise über eine
Teilspültaste
an der Armatur betätigbar,
so dass der Benutzer deutlich zwischen einer Vollspülung und
einer Teilspülung
unterscheiden kann.
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Die
Zugelemente können
beispielsweise getrennte Schwenkhebel umfassen, die über von
außen
bedienbare Tasten betätgibar
sind. Beim Drücken
der Tasten greifen die Zugelemente am Ventilkörper oder am Zusatzgewicht
an, um entweder den Ventilkörper
alleine (Vollspülung)
oder das Zusatzgewicht gekoppelt mit dem Ventilkörper (Teilspülung) anzuheben.
Bei der Teilspülung
wird der Ventilkörper über ein
Kopplungselement mit dem Zusatzgewicht mitgenommen. Beim Loslassen
der Taste „Teilspülmenge" lastet das Zusatzgewicht
am Ventilkörper
auf und zwingt diesen in der beschriebenen Weise vor der vollständigen Entleerung
des Spülkastens
vorzeitig auf den Ventilsitz des Ablaufventils.
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Daneben
betrifft die Erfindung eine Spüleinrichtung,
mit der zur wahlweisen Auslösung
einer Voll- und Teilspülung
ein Ventilkörper
eines Ablaufventils anzuheben ist.
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Ablaufventile
und Spüleinrichtungen
dieser Art sind bekannt und ermöglichen
eine erhebliche Einsparung an Spülwassermenge.
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Eine
gattungsgemäßes Ablaufventil
der beschriebenen Art ist beispielsweise aus der
EP 0 722 020 bekannt.
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Bei
den bekannten Ablaufventilen ist der Ventilkörper in der Öffnung der
Trennwand des Gehäuses
verschieblich geführt.
Die Trennwand trennt somit innerhalb des Gehäuses die Schwimmerkam mer zur
Aufnahme des Schwimmers von einem oberhalb der Schwimmerkammer in
dem Gehäuse
ausgebildeten Reservoir. Der zwischen der äußeren Mantelfläche des
Ventilkörpers
und der Öffnung
in der Trennwand gebildete Ringspalt ermöglicht dabei ein geregeltes
Abfließen
des im Reservoir enthaltenen Spülwassers,
nachdem der Wasserspiegel unterhalb des Reservoirs abgesenkt wurde.
Dabei dichtet der Ringspalt den Zwischenraum zwischen dem Ventilkörper und
der Öffnung
bedingt ab und verhindert ein frühzeitiges
Absenken des Schwimmers innerhalb der Schwimmerkammer. Erst wenn
das Spülwasser
durch den Ringspalt aus dem Reservoir vollständig abgelaufen ist, gelangt
Luft in die Schwimmerkammer und bewirkt ein sofortiges Schließen des Ventils.
Dieses ist dadurch begründet,
dass aus dem Reservoir durch den Ringspalt in die Schwimmerkammer
einströmendes
Spülwasser
einen Lufteintritt in die Schwimmerkammer verhindert und somit durch weiteres
Absenken der Spülmenge
ein Unterdruck in der Schwimmerkammer aufrechterhalten wird, auch wenn
sich der Spülwasserspiegel
außerhalb
des Gehäuses
tiefer als die Höhe
der Trennwand absinkt. Erst wenn das Spülwasser aus dem Reservoir vollständig durch
den Ringspalt in die Schwimmerkammer abgelaufen ist, wird dieser
Unterdruck aufgehoben und das Ventil schließt somit augenblicklich.
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In
der geöffneten
Stellung kann Luft auch durch die in der Mantelfläche der
Schwimmerkammer des Gehäuses
ausgebildete Bypassöffnung
in die Schwimmerkammer einströmen,
sobald der Spülwasserspiegel
auf die Höhe
der Bypassöffnung
abgesenkt wurde und der Schließvorgang
(Absenken des Schwimmers) wird eingeleitet. Durch entsprechende
Anordnung der verschließbaren
Bypassöffnung
kann somit ein vorzeitiges Schließen auch ohne vollständiges Entleeren
des Reservoirs verwirklicht und somit die Vollspülmenge über die Bypassöffnung reguliert
werden. Diese Bypassöffnung
zur Regelung der Vollspülmenge
liegt üblicherweise
auf einer Füllstandshöhe von 6
Litern Spülmenge.
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Bekannte
Ablaufventile zur Verwirklichung einer Zwei-Mengenspülung sind vom Aufbau her relativ
kompliziert und er fordern einen gewissen Bauraum, z.B. für das Zusatzgewicht.
Die Vielzahl beweglicher Teile ist ferner insbesondere bei langjähriger Anwendung
fehleranfällig,
z.B. durch Abrieb oder Verkalkung.
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
diese Nachteile zumindest teilweise zu vermeiden und eine Ablaufventil
zur Verwirklichung einer Zwei-Mengenspülung vorzusehen,
die einen besonders einfachen und platzsparenden Aufbau aufweist
und zudem besonders langlebig ist.
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Die
erfindungsgemäße Aufgabe
wird dadurch gelöst,
dass das Kopplungselement ein gegen ein Gegenelement zur Erzielung
einer Rastposition anliegendes Federelement und ein gegen das Federelement
wirkendes Gewichtselement aufweist.
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Das
Gegenelement kann entweder der Ventilkörper oder das Zusatzelement
sein. Vorzugsweise ist an dem jeweiligen Gegenelement ein Rastrand, Flansch,
Kranz oder dergleichen vorgesehen, gegen den das Federelement bei
geschlossenem Ventilkörper
anliegen. Vorzugsweise weist der Ventilkörper einen außenseitig
angeformten Kranz auf.
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Durch
die erfindungsgemäße Ausbildung wird
der mechanische Aufbau der Kopplungseinrichtung deutlich vereinfacht
und damit deren Fehleranfälligkeit
entscheidend verbessert.
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Das
Zusatzelement kann entweder als Zusatzgewicht oder Schließelement
für eine
Teilmengenbypassöffnung
ausgebildet sein, die in einem Erstreckungsabschnitt auf der Höhe der Teilspülmenge in
der Schwimmerkammer angeordnet ist und in der parallel eingereichten
Anmeldung der Anmelderin beschrieben ist.
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Beim
Betätigen
des Teilspülzugelementes wird
die reversible Kopplungseinrichtung mit einem entsprechenden Gegenelement
errastet, um die Teilspülung
einzuleiten. Bei der Vollspülung
hingegen wird nur der Ventilkörper
ohne das Schließelement angehoben,
sodass das Zusatzelement in der unteren Ruheposition verbleibt.
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Durch
die kompakte Bauweise ist die vorgeschlagene Ablaufgarnitur besonders
für den
Einsatz in beengten und dünnen
Spülkästen geeignet.
Ferner bietet die erfindungsgemäße Ablaufgarnitur
eine sehr gute Mengengenauigkeit und Fehlmengen werden fast vollständig ausgeschlossen.
Sie benötigt
zudem geringen Umrüstaufwand.
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Das
Federelement liegt zumindest bei geschlossenem Ventil in der Schließposition
gegen einen Anschlag an und wird somit bei gefülltem Spülkasten (Füllwasserstand oberhalb der
Klinke) in die geöffnete
(nicht verrastete) Ruhestellung gedrückt.
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Das
Federelement kann beispielsweise eine Blattfeder umfassen, die sich
radial von einem Drehpunkt zur Befestigung der Klinke erstreckt.
Alternativ ist auch denkbar, dass die Federmittel als Spiralfeder ausgebildet
sind, die um den vorzugsweise als Zapfen ausgebildeten Drehpunkt
angeordnet ist. Diese Spiralfeder liegt an einem ersten Ende gegen
das eine Element (Zusatzelement oder Ventilkörper) und mit einem zweiten
Ende gegen das entsprechende Gegenelement an.
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Vorzugsweise
fungiert ein an der Klinke ausgebildeter und nach oben offener Behälter gefüllt mit Spülwasser
als Gewicht, welches die Klinke oberhalb des Spülwassers in die Raststellung
zur Kopplung der Elemente drückt.
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Zum
vereinfachen des Einbaus des Ablaufventils in beengte Bauräume mit
Spülkästen mit
großer
Höhe und/oder
geringer Tiefe, kann der Ventilkörper
trenn- und/oder knickbar ausgebildet sein. Die Verbindung der beiden
Teile des Ventilkörpers
kann z.B. über
ein elastisches Verbindungselement oder mittels eines Drehgelenks
erfolgen, welches z.B. an dem einen Teil des Ventilkörpers ausgebildete
Stifte und diese an dem anderen Teil des Ventilkörpers in Einbaulage umgreifende
Augen umfasst. Andere geeignete Ausgestaltungen zur schwenkbeweglichen Verbin dung
sind liegen im Rahmen der Erfindung.
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Weitere
Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung lassen sich dem
folgenden Teil der Beschreibung entnehmen, in dem ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Ablaufventils
anhand von Zeichnungen näher
erläutert
wird. Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform des Ablaufventils
im geschlossenen Zustand;
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2 eine
Frontansicht – teilweise
im Schnitt – des
Ablaufventils gemäß 1;
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3 eine
vergrößerte Ansicht
der Federklinke und des Schiebers gemäß 1;
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4 eine
vergrößerte Ansicht
der Federklinke und des Schiebers gemäß 2;
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5 eine
perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform des Ablaufventils
bei der Vollspülung;
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6 eine
Frontansicht – teilweise
im Schnitt – des
Ablaufventils gemäß 5;
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7 eine
vergrößerte Ansicht
der Federklinke und des Schiebers gemäß 5;
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8 eine
vergrößerte Ansicht
der Federklinke und des Schiebers gemäß 6;
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9 eine
perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform des Ablaufventils
bei der Teilspülung;
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10 eine
Frontansicht – teilweise
im Schnitt – des
Ablaufventils gemäß 9;
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11 eine
vergrößerte Ansicht
der Federklinke und des Schiebers gemäß 9;
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12 eine
vergrößerte Ansicht
der Federklinke und des Schiebers gemäß 10; und
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13 ein
Querschnitt eines Spülkastens mit
eingesetztem Ablaufventil.
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Gleiche
oder gleich wirkende Teile sind mit denselben Bezugszeichen versehen.
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Die
Figuren zeigen eine in einen nicht dargestellten Spülkasten 86 einsetzbare
Ablaufventil 2. Zur Betätigung
des Ablaufventil ist im oberen Bereich des Spülkastens 86 eine bekannte
Betätigungsvorrichtung
angeordnet. Diese weist beispielsweise zwei getrennte Zugelemente
auf, die vorzugsweise unabhängig
voneinander schwenkbar an einem Steg des Spülkastens gelagert sind. Diese
Zugelemente weisen an einem Ende jeweils eine Vollmengen- und eine Teilmengentaste
auf, die von außen
zugänglich sind
und zur Auslösung
einer Spülung
von Hand betätigbar
sind.
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Das
Vollspülzugelement
greift mit dem einer Vollmengentaste gegenüberliegenden Ende in eine Ventilkörperöse 4 eines
Ventilkörpers 6 ein,
der hier als Überlaufrohr
ausgebildet ist. Beim Drücken
der Vollmengentaste wird der Ventilkörper 6 angehoben.
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Ein
als Schieber 10 ausgebildetes Zusatzelement ist höhenverstellbar
an dem Ventilkörper 6 befestigt.
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Zum
Anheben des Schiebers 10 und des Ventilkörpers 14 können die
Zugelemente mittels Tasten betätigt
werden, wie bei Spülkästen üblich ist. Denkbar
sind auch andere Betätigungsvorrichtungen,
mit denen wahlweise der Schieber 10 oder der Ventilkörper 14 angehoben
werden können.
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Beim
Anheben des Ventilkörpers 6 wird
ein am unteren Ende des Ventilkörpers 6 angeordneter Ventilteller 12 von
einem Ventilsitz 13 des Ablaufventils 2 angehoben.
Im Spülkasten 2 enthaltendes
Spülwasser
kann dann durch Fenster des Gehäuses 14 durch den
Ablaufstutzen in eine nicht dargestellte WC-Schüssel fließen. Der angehobene Ventilkörper 6 wird
durch einen Schwimmer 18 in an sich bekannter Weise schwimmend
gehalten, bis der Spülkasten im
Wesentlichen vollständig
geleert ist. Durch Drücken
der Vollmengentaste wird somit eine Vollspülung ausgelöst. Der Schieber 10 ist
hierbei unbeteiligt.
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Zur
Auslösung
einer Teilspülung
wird die Teilmengentaste betätigt
und damit der Schieber 10 mit dem Ventilkörper 6 angehoben.
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Das
Gehäuse 14 umfasst
innenseitig eine sich horizontal erstreckende Trennwand 22,
welche das Gehäuse 14 in
eine untere Schwimmerkammer 24 zur Aufnahme des Schimmers 18 und
ein oberes Reservoir 26 aufteilt. Das Reservoir 26 ist
zum Spülkasten
hin nach oben offen. Die Trennwand 22 weist eine mittlere
Durchgangsöffnung
auf, in welcher der Ventilkörper 6 verschieblich
geführt
ist.
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Die
erfindungsgemäße Kopplungseinrichtung
zur reversiblen Kopplung des Schiebers 10 mit dem Ventilkörper 6 ist
als Federklinke ausgebildet, die in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 28 versehen
ist. Die Federklinke 28 ist an einem Drehpunkt drehbar
auf einen radial außenseitig
von dem Ventilkörper 6 herausragenden
Zapfen 30 aufgeklipst.
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Die
Federklinke 28 weist in der vorliegenden Ausführungsform
einen von diesem Drehpunkt sich radial erstreckenden Arm 32 auf,
an dessen Freiende ein nach oben offener Topfkörper 34 einstückig angeformt
ist. Dieser Topfkörper 34 nimmt
bei sinkendem Spülwasserstand
Spülwasser
in sich auf und bildet somit einen Gewichtskörper. Einstückig angeformt an die Federklinke 28,
sich radial erstreckend von dem Drehpunkt und etwa quer verlaufend
zur gedachten Längsachse
des Arms 32 ist ein Rasthaken 36 mit einem nach
innen versetzten Hinterschnitt ausgebildet. Die Geometrie dieses
Hinterschnitts korrespondiert negativ zu der Geometrie einer korrespondierend seitlich
an dem Schie ber 10 angeformten Rastnase 38. Geringfügig nach
unten versetzt, sich parallel zur Achsrichtung des Zapfens 30 erstreckend
ist an der Rückseite
der Federklinke 28 ein Federarm 40 angeformt,
der eine sich radial nach außen
erstreckende Führungsschräge 42 an
dem Ventilkörper 6 in
Einbaulage untergreift. Dieser Federarm 40 erzeugt eine Kraft
auf die Federklinke 28, die bewirkt, dass die Federklinke
ohne die gegenwirkende Gewichtskraft des mit Wasser gefüllten Topfkörpers 34 in
der nicht verrastenden Position gehalten wird, wie sie in den 1 bis 4 abgebildet
ist.
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An
der Unterseite des Schiebers 10 ist eine im Wesentlichen
zylindrische Ventilplatte 44 angeformt, die sich parallel
versetzt zur Längsachse
des Ventilkörpers 6 nach
unten erstreckt. Diese Ventilplatte 44 sitzt in den 1 bis 8 auf
einer in den 9 bis 11 dargestellten
Teilmengenbypassöffnung 46 in
der oberen Horizontalwand 48 eines Erstreckungsabschnitts 50 auf,
der innenseitig mit der Schwimmerkammer verbunden ist und sich kaminartig
einseitig neben dem Reservoir 26 bis auf eine Höhe erstreckt,
welche der gewünschten
Teilspülmenge
entspricht. Vorzugsweise ist diese Teilspülmenge in Einbaulage in dem
Spülkasten
einer Höhe angeordnet,
die einer Teilspülmenge
von 3 Litern entspricht.
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Die 5 bis 8 zeigen
das Ablaufventil 2 bei der Vollspülung. Das in die Ventilkörperöse 4 eingreifende
Vollspülzugelement
hat den Ventilkörper 6 aus
der Schließposition
gehoben, so dass der Ventilteller 12 die Mündung des
Ablaufstutzens 16 freigibt. Ungefähr 9 Liter Spülwasser
strömen
nunmehr durch die seitlichen Öffnungen
des Ventilsitzes 13 in den Ablaufstutzen 16. Da
sich die Federklinke 28 beim Anheben des Ventilkörpers 6 im
Spülwasser befindet,
wirkt die Gewichtskraft des mit Wasser gefüllten Topfkörpers 34 nicht gegen
die durch den Federarm 40 erzeugte Federkraft, welcher
in Schließposition
gegen die Führungsschräge 42 des
Ventilkörpers 6 anliegt.
Aus diesem Grund ist der Rasthaken 36 der Federklinke 28 nicht
mit der Rastnase 38 des Schiebers 10 verrastet.
Folglich wird der Schieber 10 bei der Vollspülung nicht
beim Anheben des Ventilkörpers 6 mit
angehoben.
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Die 9 bis 12 zeigen
das Ablaufventil 2 bei der Teilspülung. Hierbei wird ein Arm 52 durch das
Teilspülzugelement
hochgezogen, welcher sich am oberseitigen Ende eines sich parallel
versetzt zur Längsachse
des Ventilkörpers 6 erstreckt.
Dieser Arm 52 ist oberseitig einstückig an den Schieber 10 angeformt.
Beim Anheben schlägt
der obere Rand des Schiebers 10 gegen einen Kranz 54 an,
der radial nach außen
umlaufend an dem zylindrischen Ventilkörper 6 angeformt ist.
Dieser Kranz 54 bildet einen Anschlag, welcher beim Anheben
des Schiebers 10 den Ventilkörper 6 mitnimmt. In
der angehobenen Stellung wirkt die Gewichtskraft des nunmehr sich außerhalb
des Spülwassers
befindlichen und mit Spülwasser
gefüllten
Topfkörpers 34 und
drückt
den Rasthaken 36 der Federklinke 28 in die Schließposition
zum Verrasten mit der korrespondierenden Rastnase 38. Der
Schieber 10 ist somit mit dem Ventilkörper 6 gekoppelt und
sinkt somit auch beim Loslassen der Teilspültaste kontrolliert mit dem
Ventilkörper 6 ab.
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Durch
das Anheben des Schiebers wird die Teilmengenbypassöffnung 46 freigegeben.
Bei geöffnetem
Ablaufventil fließt
das Spülwasser
in der zuvor beschriebenen Weise durch den Ablaufstutzen 16 ab,
bis dieses auf die Höhe
der Teilmengenbypassöffnung 46 abgesunken
ist. Sodann tritt Luft durch die Teilmengenbypassöffnung 46 in
die Schwimmerkammer 24 ein, der Unterdruck in der Schwimmerkammer 24 wird
unterbrochen und der Ventilkörper 6 sinkt mit
seinem Ventilteller 12 in die in den 1 bis 4 dargestellte
Schließposition
auf dem Dichtsitz ab.
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Seitlich
an einer Ecke des Erstreckungsabschnittes 50 ist ein Verschlussschieber 76 in
einer an dem Erstreckungsabschnitt 50 ausgebildeten Schwalbenschwanzführung höhenverstellbar
eingesetzt. Dieser in der Schwalbenschwanzführung verschieblich gelagerte
Verschlussschieber 76 deckt selektiv Vollmengenbypassöffnungen
auf verschiedenen Füllstandshöhen in den
Erstre ckungsabschnitt 50 ab. Somit kann dieser Verschlussschieber 76 eingesetzt
werden, um die Vollmengenbypassöffnungen selektiv
freizugeben oder zu schließen.
Damit können
einfach verschiedene Vollspülmengen
eingestellt werden, ab der das Ablaufventil 4 schließt.
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Alle
Ausführungsformen
der Ablaufgarnitur können
zum Einbau in dünne
Spülkästen und
beengte Bauräume
knickbar ausgebildet werden. Hierzu ist der Ventilkörper 6 trennbar
und besteht aus einem unteren Ventilteil 78 sowie einen
auf diesen aufgerasteten oberen Ventilteil 80. Der obere
Ventilteil 80 bildet eine Verlängerung des unteren Ventilteils 78 und kann
zur Anpassung an die Höhe
des Spülkastens durch
einen solchen in einer anderen Länge
ersetzt werden. Der obere Ventilteil 78 ist mit zwei angeformten
Rastungen auf den unteren Ventilteil 78 dreh- und lösbar auf
gerastet.
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Das
erfindungsgemäße Ablaufventil 2 kann über eine
sich rückseitig
nach oben erstreckende Montagelasche 82 in einem Spülkasten 86 montiert werden.
Diese Montagelasche 82 untergreift in Einbaulage einen
an dem Spülkasten 86 drehbar
befestigten Halter 88. Dieser Halter 88 ist zur
Fixierung des Ablaufventils 2 in dem Spülkasten 86 in die
in 25 dargestellte Montageposition
gedreht, so dass die Montagelasche 82 den Halter 98 untergreift
und das Ablaufventil 2 somit ortsfest in dem Spülkasten 86 fixiert
ist.
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Die
erfindungsgemäße, als
Federklinke ausgebildete Kopplungseinrichtung ist es selbstverständlich auch
mit anderen und bekannten Zusatzelementen verwendbar, zum Beispiel
mit topfartigen Zusatzgewichten.
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Der
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus
dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern aus der Kombination der
einzelnen Patentansprüche
untereinander. Alle in den Unterlagen – einschließlich der Zusammenfassung – offenbarten
Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte
räumliche
Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie
einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu
sind.
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- 2
- Ablaufventil
- 4
- Ventilkörperöse
- 6
- Ventilkörper
- 8
- Zusatzelementöse
- 10
- Schieber
- 12
- Ventilteller
- 13
- Ventilsitz
- 14
- Gehäuse
- 16
- Ablaufstutzen
- 18
- Schwimmer
- 22
- Trennwand
- 24
- Schwimmerkammer
- 26
- Reservoir
- 28
- Federklinke
- 30
- Zapfen
- 32
- Arm
- 34
- Topfkörper
- 36
- Rasthaken
- 38
- Rastnase
- 40
- Federarm
- 42
- Führungsschräge
- 44
- Ventilplatte
- 46
- Teilmengenbypassöffnung
- 48
- Horizontalwand
- 50
- Erstreckungsabschnitt
- 52
- Arm
- 59
- Kranz
- 56
- Hebel
- 58
- Drehzapfen
- 60
- Vorsprung
- 62
- Lagerelement
- 64
- Aufnahmeöffnung
- 66
- Öffnung
- 68
- Blattfeder
- 70
- Stift
- 72
- Mitnehmer
- 74
- Teller
- 76
- Verschlussschieber
- 78
- unteres
Ventilteil
- 80
- oberes
Ventilteil
- 82
- Montagelasche
- 86
- Spülkasten