[go: up one dir, main page]

DE202006017571U1 - Träger und zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton für Dosen - Google Patents

Träger und zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton für Dosen Download PDF

Info

Publication number
DE202006017571U1
DE202006017571U1 DE202006017571U DE202006017571U DE202006017571U1 DE 202006017571 U1 DE202006017571 U1 DE 202006017571U1 DE 202006017571 U DE202006017571 U DE 202006017571U DE 202006017571 U DE202006017571 U DE 202006017571U DE 202006017571 U1 DE202006017571 U1 DE 202006017571U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective layer
edges
cans
carrier
contact surfaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE202006017571U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WANFRIED DRUCK KALDEN GmbH
WANFRIED-DRUCK KALDEN GmbH
Original Assignee
WANFRIED DRUCK KALDEN GmbH
WANFRIED-DRUCK KALDEN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WANFRIED DRUCK KALDEN GmbH, WANFRIED-DRUCK KALDEN GmbH filed Critical WANFRIED DRUCK KALDEN GmbH
Priority to DE202006017571U priority Critical patent/DE202006017571U1/de
Publication of DE202006017571U1 publication Critical patent/DE202006017571U1/de
Priority to PT07022060T priority patent/PT1923323E/pt
Priority to ES07022060T priority patent/ES2342430T3/es
Priority to AT07022060T priority patent/ATE459547T1/de
Priority to DE502007002987T priority patent/DE502007002987D1/de
Priority to EP07022060A priority patent/EP1923323B1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D71/00Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material
    • B65D71/40Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material comprising a plurality of articles held together only partially by packaging elements formed by folding a blank or several blanks
    • B65D71/42Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material comprising a plurality of articles held together only partially by packaging elements formed by folding a blank or several blanks formed by folding a single blank into a single layer element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2517/00Containers specially constructed to be opened by cutting, piercing or tearing of wall portions, e.g. preserving cans or tins
    • B65D2517/0001Details
    • B65D2517/0098Means for preventing dust contacting pouring opening, e.g. a cover over the tear panel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Cartons (AREA)

Abstract

Träger aus Kraftkarton für Dosen (18), die an ihren oberen Enden mit wulstförmigen Dosenrändern (18a) versehen sind, mit einem Bodenteil (4), das seitlich von parallel zueinander angeordneten Faltlinien (9a, 9b) begrenzt und an einer Unterseite (16) mit Anlageflächen (A bis D) für die Dosenränder (18a) versehen ist, und mit von den Faltlinien (9a, 9b) ausgehenden, nach unten umgefalteten Seitenteilen (5a, 5b), wobei die Faltlinien (9a, 9b) einen entsprechend den Querschnitten der Dosenränder (18a) bemessenen Abstand voneinander haben und wobei im Bereich der Faltlinien (9a, 9b) schlitzartige Öffnungen (19) vorgesehen sind, in denen die Dosenränder (18a) beim Anlegen an die Anlageflächen (A bis D) federnd einrasten können, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (4) zumindest im Bereich der Anlageflächen (A bis D) mit einer Faserabriss vermeidenden und mit den Dosenrändern (18a) verkleb- oder versiegelbaren Schutzschicht (22) versehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Träger und einen Zuschnitt nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 23.
  • Gefüllte und geschlossene Getränkedosen werden an ihrem oberen Rand, der in der Regel auf Grund einer Bördelung wulstförmig ausgebildet ist, häufig mit einer Schutzabdeckung versehen. Diese besteht entweder aus einer auf den Dosenrand aufsetzbaren Schutzkappe aus Kunststoff od. dgl. ( DE 197 04 148 A1 ) oder aus einer dünnen, geprägten Aluminiumfolie, die durch Kleben oder auch bloßes Anschmiegen am oberen Dosenteil befestigt wird ( EP 1 135 304 B1 ). Zweck dieser Schutzabdeckungen ist es, die Dosen mit einem Hygieneschutz gegenüber Verunreinigungen zu versehen, der erst unmittelbar vor dem Öffnen der Dose abgenommen wird. Da die in den Dosen befindlichen Getränke meistens unmittelbar aus der Dose verzehrt werden und dazu der Dosenrand mit dem Mund berührt wird, ist durch die Schutzabdeckung eine wesentlich hygienischere Entnahme des Doseninhalts als beim Fehlen einer solchen Schutzabdeckung sichergestellt.
  • Den bekannten Schutzabdeckungen ist gemeinsam, dass sie nach dem Füllen der Dosen einzeln auf diese aufgebracht und vor dem Gebrauch der Dosen wieder einzeln von diesen entfernt und entsorgt werden müssen. Die Anwendung von Kunststoff kappen verändert außerdem das Erscheinungsbild der Dosen und verhindert deren Verpackung in sogenannten Dosenträgern (z. B. EP 1 340 691 A1 ). Dagegen ergibt sich bei der Anwendung von geprägten Aluminiumfolien das Problem, dass diese mit aufwendigen Prägevorrichtungen vorbereitet und dann mit ebenfalls aufwendigen Etikettier- und Klebstoff-Auftragsgeräten mit den oberen Dosenrändern verbunden werden müssen.
  • Ausgehend davon besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Schutzabdeckung für Dosen zu schaffen, die mit vergleichsweise einfachen Mitteln hergestellt und an den Dosen befestigt werden kann und einfacher in der Handhabung beim Gebrauch der Dosen ist.
  • Die Erfindung geht zur Lösung dieser Aufgabe von einem Träger nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. von einem Zuschnitt nach dem Oberbegriff des Anspruchs 22 aus und besteht in den kennzeichnenden Merkmalen der Ansprüche 1 und 23.
  • Erfindungsgemäß wird die Schutzabdeckung zunächst am Dosenträger bzw. an dem zu dessen Herstellung bestimmten Zuschnitt angebracht. Dadurch werden insbesondere fünf Vorteile erzielt. Zunächst können die Träger bzw. Zuschnitte mittels vergleichsweise einfacher und preisgünstiger Verfahren mit der Schutzschicht versehen werden. Weiter erfolgt die Verbindung der Schutzschicht mit den Dosenrändern beim Einlegen der Dosen in die Dosenträger. Dadurch es ist möglich, alle in einen Dosenträger passenden Dosen in einem gemeinsamen Verfahrensschritt an der Schutzschicht zu befestigen. Vorteilhaft ist drittens, dass die Dosen bei ihrer Entnahme aus dem Dosenträger automatisch auch von der Schutzschicht befreit werden, da diese aufgrund der Vermeidung von Faserabriss trotz ihrer Anbringung am Kraftkarton zumindest zum größten Teil am Träger haften bleibt. Aus diesem Grund ergibt sich viertens kein spezielles Entsorgungsproblem, wie dies bei Anwendung von Schutzkappen oder Aluminiumfolien der Fall ist, da nur der Dosenträger insgesamt nach seiner Entleerung entsorgt werden muss. Vorteilhaft ist schließlich fünftens auch, dass nach der Entnahme einer Dose aus dem Dosenträger ein gut sichtbarer Abdruck an der An lagefläche des Dosenträgers zurückbleibt, der den sogenannten Erstentnahme-Nachweis ermöglicht.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsbeispielen anhand der beiliegenden, in unterschiedlichen Maßstäben gehaltenen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Unteransicht eines erfindungsgemäßen Zuschnitts zur Herstellung eines Trägers für Dosen;
  • 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der 1;
  • 3 und 4 je eine Vorderansicht und Draufsicht des Zuschnitts nach 1 mit umgeklappten ersten und zweiten Seitenteilen;
  • 5 und 6 je eine Vorderansicht und Draufsicht des Zuschnitts nach 1 mit einem umgeklappten ersten Deckenteil;
  • 7 die Vorderansicht des Zuschnitts entsprechend 6 nach dem Umklappen auch eines zweiten Deckenteils bzw. des dadurch entstandenen, gebrauchsfertigen Dosenträgers;
  • 8 eine Vorderansicht des Dosenträgers entsprechend 7 mit einer eingeclipsten Dose; und
  • 9 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht des Dosenträgers nach 7 mit eingeclipsten Dosen.
  • 1 und 2 zeigen einen einstückigen Zuschnitt 1 zur Herstellung eines Trägers für Dosen in Form eines im wesentlichen flach liegenden, ungefalteten Grundelements sowie in einem Zustand, wie er aus einer entsprechenden Stanzvorrichtung kommt. Der Zuschnitt 1 hat eine im wesentlichen rechteckige Außenkontur, die von zwei gegenüber liegenden langen Längskanten 2a, 2b und zwei im wesentlichen senkrecht dazu angeordneten, kürzeren Querkanten 3a, 3b gebildet ist. Zur Herstellung des Zuschnitts 1 wird ein Kraftkarton mit einem Gewicht (bzw. einer Grammatur) verwendet, das z. B. zwischen 300 g/m2 und 450 g/m2 betragen kann, was davon abhängt, wie viele Dosen pro Dosenträger vorgesehen sind und welches Aufnahmevermögen die Dosen haben (z. B. 0,5 l oder 1 l).
  • Der Zuschnitt 1 ist in einer Mehrzahl von Feldern unterteilt und enthält gemäß 1 insbesondere ein Bodenteil 4 und je ein links und rechts davon liegendes erstes Seitenteil 5a, 5b. Der Zuschnitt 1 weist ferner links vom ersten Seitenteil 5a ein zweites Seitenteil 6a und rechts vom Seitenteil 5b ein weiteres zweites Seitenteil 6b auf. Schließlich enthält der Zuschnitt 1 links vom Seitenteil 6a ein erstes Deckenteil 7a und rechts vom Seitenteil 6b ein zweites Deckenteil 7b. Alle diese Teile 4 bis 7 haben im wesentlichen rechteckige Umfangskonturen und sind quer zu einer Längsachse 8 des Zuschnitts 1 so nebeneinander angeordnet, dass ihre langen Seiten im wesentlichen parallel und ihre kurzen Seiten im wesentlichen senkrecht zur Längsachse 8 angeordnet sind.
  • Die Teile 4 bis 7 sind durch vorzugsweise im wesentlichen parallel zur Längsachse 8 angeordnete, gedachte Faltlinien voneinander getrennt, die zur Erleichterung des weiter unten erläuterten Faltens oder Umklappens der verschiedenen Teile auch aus bereits beim Stanzen angebrachten Prägungen, Rillen, Rill-Schneid-Linien od. dgl. bestehen können. Insbesondere ist zwischen dem Bodenteil 4 und jedem der angrenzenden ersten Seitenteile 5a und 5b je eine erste Faltlinie 9a bzw. 9b, zwischen den ersten und zweiten Seitenteilen 5a, 6a bzw. 5b, 6b je eine zweite Faltlinie 10a bzw. 10b, zwischen dem Seitenteil 6a und dem ersten Deckenteil 7a eine dritte Faltlinie 11 und zwischen dem Seitenteil 6b und dem zweiten Deckenteil 7b eine vierte Faltlinie 12 vorhanden.
  • Wie insbesondere 1 zeigt, sind die das Bodenteil 4 seitlich begrenzenden Faltlinien 9a und 9b nicht wie die anderen Faltlinien 10 bis 12 in Richtung der Längsachse 8 durchgehend ausgebildet, sondern jeweils durch beim Stanzen hergestellte, den Grundkörper durchsetzende Schnittlinien 14a, 14b unterbrochen. Diese Schnittlinien 14a, 14b sind bogenförmig ausgebildet und bezüglich der Längsachse 8 konvex nach außen gewölbt. Die Schnittlinien 14a, 14b dienen, wie weiter unten erläutert ist, zur Bildung von Öffnungen, in die Ränder von Dosen rastend eintreten können. Sie verlaufen daher vorzugsweise längs Bogenlinien mit einem dem Radius der Dosenränder im wesentlichen entsprechenden Radius, erstrecken sich aber nur jeweils z. B. über ein einem Viertelkreis entsprechendes Teilstück des umlaufenden Dosenrandes. Außerdem sind die Abstände der ersten Faltlinien 9a, 9b und der Schnittlinien 14a, 14b voneinander entsprechend der jeweiligen Dosengröße, insbesondere entsprechend den Durchmessern der Dosenränder bemessen. Die Zahl der in Längsrichtung vorhandenen Schnittlinien 14a, 14b entspricht der Zahl der aufzunehmenden Dosen, weshalb der Zuschnitt nach 1 zur Herstellung eines Dosenträgers 15 (7) für vier Dosen bestimmt ist. Daraus folgt, dass die in 1 sichtbare Unterseite des Bodenteils 1 im Ausführungsbeispiel vier schematisch dargestellte, seitlich von den Schnittlinien 14a, 14b begrenzte Anlageflächen A bis D aufweist, im Bereich von denen je ein Dosenrand zu liegen kommt. Alternativ wäre es natürlich auch, mehr oder weniger Anlageflächen für z.B. zwei, drei oder mehr als vier Dosenränder vorzusehen.
  • Die Herstellung des Dosenträgers 15 aus dem Zuschnitt 1 erfolgt in der aus 3 bis 7 ersichtlichen Weise. Ausgehend vom Zuschnitt 1 nach 1 und 2 werden zunächst die links und rechts von den ersten Faltlinien 9a und 9b liegenden Zuschnittsabschnitte nach unten gefaltet bzw. geklappt, worauf dann die links und rechts von den zweiten Faltlinien 10a bzw. 10b liegenden Zuschnittsabschnitte nach oben geklappt werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass in 2 die unten liegende Seite bzw. eine untere Oberfläche 16 des Zuschnitts 1 die Unterseite und eine in
  • 2 oben liegende Seite bzw. eine obere Oberfläche 17 die Oberseite des Zuschnitts 1 bildet. Entsprechend wird eine Faltung nach unten bzw. oben hier so verstanden, dass diese von der Lage in 2 aus nach unten bzw. oben erfolgt.
  • Nach den beschriebenen Falt- bzw. Umklappvorgängen besitzt der Zuschnitt 1 die aus 3 und 4 ersichtliche Gestalt. Seine beiden ersten Seitenteile 5a und 5b ragen mit einer gewissen Schrägstellung und unter Bildung eines Winkels α von z. B. 145° vom Bodenteil 4 nach unten und außen, während die zweiten Seitenteile 6a, 6b und die Deckenteile 7a, 7b von den äußeren, durch die Faltlinien 10a, 10b definierten Seitenrändern der Seitenteile 5a, 5b aus nach oben ragen und dabei etwa senkrecht zu der Oberseite 17 des Bodenteils 4 stehen. Durch den Faltvorgang werden im Bereich der Faltlinien 9a, 9b zwischen den aneinander grenzenden Längskanten des Bodenteils 4 und der ersten Seitenteile 5a, 5b charakteristische, schlitzartige Öffnungen erhalten, die zum Einsetzen der Dosenränder dienen. Diese Öffnungen entstehen dadurch, dass beim beschriebenen Faltvorgang durch die Schnittlinien 14a, 14b begrenzte, über die Faltlinien 9a, 9b nach außen ragende Laschen 4a, 4b des Bodenteils 4 stehen bleiben (3), während die durch sie in den ersten Seitenteilen 5a, 5b entstehenden Ausnehmungen zusammen mit diesen Seitenteilen 5a, 5b umgeklappt werden.
  • Nach 5 und 6 wird jetzt z. B. das erste Deckenteil 7a um die Faltlinie 11 um ca. 90° nach innen geklappt, auf die Oberseite 17 des Bodenteils 4 aufgelegt und mit einer vorher angebrachten Leimschicht fest mit diesem verbunden. Abschließend wird das zweite Deckenteil 7b um die Faltlinie 12 um ca. 90° nach innen umgeklappt (7), auf die Oberseite des ersten Deckenteils 7a aufgelegt und mittels einer vorher aufgebrachten Leimschicht fest mit diesem verbunden.
  • Der Dosenträger 15 (7) ist jetzt fertig zum Gebrauch. Es können daher Dosen 18 (8 und 9) von der Rückseite her mit ihren oberen, wulstförmigen Dosenrändern 18a voraus so an das Bodenteil 4 angenähert werden, dass die Dosenränder 18a in die oben erwähnten Öffnungen eintreten. Das ist insbesondere in dem aufgebrochenen Abschnitt der 9 ersichtlich. Hier ist einerseits eine der bogenförmigen Laschen 4b, die nach dem Ausbilden der Schnittlinie 14b vom Bodenteil 4 nach außen ragt (vgl. auch 1, 3, 5 und 7) und beim Umklappen der ersten Seitenteile 5a, 5b parallel zum Bodenteil 4 stehen bleibt, andererseits mit dem Bezugszeichen 19 eine der dadurch im Bereich der Faltlinien 9a, 9b gebildete, schlitzförmige Öffnung angedeutet. Außerdem lässt 9 den in die Öffnung 19 eintretenden und in dieser verrasteten Dosenrand 18a erkennen.
  • Im übrigen zeigt 9, dass der Dosenträger 15 im Ausführungsbeispiel vier Dosen 18 aufnehmen kann, wobei die Dosenränder 18a jeweils im Bereich einer der Anlageflächen A bis D gemäß 1 zu liegen kommen.
  • Dosenträger der beschriebenen Art, ihre Herstellung und ihre Bestückung mit Dosen sind in vielen verschiedenen Varianten allgemein bekannt (z. B. US-PS 2 331 038 , DE-AS 1 214 136, EP 0 806 372 A2 , EP 1 340 691 A1 ) und brauchen daher nicht näher erläutert werden.
  • Wie insbesondere in 2 angedeutet ist, besteht der Zuschnitt 1 vorzugsweise aus einem üblichen Kraftkarton, der eine erste, in 2 mit dem Bezugszeichen 20 versehene Schicht bildet. Auf seiner Unterseite ist der Kraftkarton vorzugsweise mit einer durch Streichen hergestellten, in der Regel weißen Schicht 21 belegt, d. h. der Kraftkarton ist als ein einseitig gestrichener Karton ausgebildet. Die Schicht 21 dient dem Zweck, die Sichtseiten des Kraftkartonmaterials mit einer gestrichenen Oberfläche zu versehen, die das Aufbringen qualitativ hochwertiger Druckbilder durch Tief-, Offset- oder Flexodruck ermöglicht. Daher ist die Schicht 21 im Prinzip nur dort erforderlich, wo der Zuschnitt 1 aus Werbegründen od. dgl. mit einem Druckbild versehen werden soll. Aus herstellungstechnischen Gründen ist es jedoch zweckmäßig, die Zuschnitte 1 aus einer durchgehend einseitig gestrichenen Bogenware auszustanzen. Da die (meistens braune) Oberseite 17 des Zuschnitts 1, wie 1 bis 7 zeigen, im fertigen Dosenträger 15 innen liegt und nicht sichtbar ist, kann hier auf die Anwendung eines zweiseitig gestrichenen Kraftkartons verzichtet werden.
  • Wie 2 weiter zeigt, ist die gestrichene Schicht 21 des Zuschnitts 1 auf ihrer freien Seite erfindungsgemäß mit einer Schutzschicht 22 belegt. Diese Schutzschicht 22 kann ebenfalls nur auf Teilen der gesamten Unterseite des Zuschnitts 1 vorgesehen sein, bedeckt diese bzw. die Unterseite 16 des Kraftkartons aber zumindest überall dort, wo bei der Bestückung des fertigen Dosenträgers 15 mit Dosen 18 deren Ränder 18a zu liegen kommen sollen bzw. wo an der Unterseite des Dosenträgers 15 die in 1 angedeuteten Anlageflächen A bis D für die Dosenränder 18a angeordnet sind. Das ist in 2 dadurch angedeutet, dass sich die Schutzschicht 22 im wesentlichen nur über denjenigen Bereich des Zuschnitts 1 erstreckt, der vom Bodenteil 4 einschließlich der Laschen 4a, 4b eingenommen wird und sich sicherheitshalber bis zu den Faltlinien 10a, 10b zwischen den ersten und zweiten Seitenteilen 5a, 6a und 5b, 6b erstrecken kann. Im übrigen ist die Schutzschicht 22 in 2, 4, 5 und 6 schraffiert gezeichnet, während die Schicht 21 zur Vereinfachung der Darstellung nur in 2 gesondert dargestellt ist.
  • Die Schutzschicht 22 dient einerseits dem Zweck, im eingeclipsten Zustand der Dosen 18 mit den Dosenrändern 18a fest verbunden zu werden, um dadurch diese und die von ihnen umrandeten Deckeloberflächen der Dosen 18 während derjenigen Zeit, in welcher die Dosen 18 in den Dosenträgern 15 aufbewahrt werden, vor Verunreinigungen zu schützen. Andererseits übernimmt die Schutzschicht 22 die wichtige Aufgabe, bei der späteren Herausnahme der Dosen 18 aus den Dosenträgern 15 einen sogenannten Faserabriss zu verhindern, d. h. sicherzustellen, dass bei der Herausnahme der Dosen 18 aus dem Dosenträger 15 keine Papierfasern, Reste der gestrichenen Schicht 21 od. dgl. am Dosenrand 18a hängen bleiben und dieser dadurch unhygienisch aussieht und wirkt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele für die Schutzschicht 22 näher erläutert.
  • Beispiel 1
  • Es wird ein faltbares, aus einseitig gestrichenem Kraftkarton bestehendes Material als Bogenware mit diversen Formaten, z.B. im 3B-Format, verarbeitet. Der Kraftkarton wird auf seiner gestrichenen Oberfläche (Schicht 21 in 1) durch Offset-, Flexo- oder Tiefdruck mit einem Druckbild versehen und unmittelbar danach auf der Druckbild-Oberfläche mit einer Schutzschicht 22 aus Wasserkastenlack (WKL) beschichtet bzw. überzogen. Hierzu können Standard-Verfahren angewendet werden, wie sie beim Schützen von Druckbildern gegen Abrieb, Farbveränderungen od. dgl. bekannt und daher äußerst kostengünstig sind.
  • Erfindungsgemäß wird ein Wasserkastenlack verwendet, der die mit dem Druckbild versehene Oberfläche des Kraftkartons zugleich derart versiegelt, dass der erwähnte Faserabriss vermieden wird. Als besonders zweckmäßig für diesen Zweck hat sich ein Wasserkastenlack erwiesen, der unter der Bezeichnung "WKL G9/147-045 GA" auf dem Markt angeboten wird. Aber auch andere Wasserkastenlacke, die von verschiedenen Herstellern und zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden, sind brauchbar.
  • Die Oberfläche des Wasserkastenlacks wird zumindest im Bereich der Anlageflächen A bis D für die Dosenränder 18a mit einem Klebstoff beschichtet. Als besonders geeignet hat sich ein Klebstoff erwiesen, der auf dem Markt unter der Bezeichnung "Adhesin VN 6349" angeboten wird (z. B. Firma Henkel & Cie AG, CH-5015 Erlinsbach, Schweiz) und lebensmittel-unbedenklich ist.
  • Nach dem Aufbringen des Klebstoffs auf die Auflageflächen A bis D des Dosenträgers 15 wird dieser mit den Dosen 18 bestückt, wobei die Dosenränder 18a bis zum Aushärten des Klebstoffs vorzugsweise mit leichtem Druck gegen die Auflageflächen A bis D gedrückt werden. Es wird dadurch ein Hygieneschutz für die Dosenränder 18a hergestellt, der erst zerstört wird, wenn eine Dose 18 aus dem Dosenträger 15 herausgenommen wird. Da der vorzugsweise verwendete Klebstoff peelfähig ist, bleiben nach der Herausnahme der Dosen 18 keinerlei Klebstoffreste an den Dosenrändern 18a hängen. Da der Wasserkastenlack außerdem Faserabriss verhindert, kann sich der Klebstoff auch nicht zusammen mit Kraftkartonfasern oder Partikeln aus der gestrichenen Schicht 21 vom Dosenträger 18 ablösen.
  • Beispiel 2
  • Ein faltbarer, einseitig gestrichener Kraftkarton entsprechend Beispiel 1 wird unmittelbar nach dem Aufbringen des Druckbilds mit einer die Druckbildoberfläche abdeckenden Schutzschicht 22 aus Blisterlack überzogen. Als Blisterlack wird ein unter der Bezeichnung "Terrawet Blisterlack G 9/414" auf dem Markt befindliches, heiß- und ultraschallsiegelbares Produkt der Firma Terra Lacke GmbH, 31275 Lehrte, Deutschland, verwendet.
  • Zur Befestigung der Dosenränder 18a an der Schutzschicht 22 wird, ausgehend von der Stellung nach 9, z. B. ein Heißsiegelbalken von oben her auf den Dosenträger 15 gelegt und unter Erwärmung auf eine Temperatur von beispielsweise zwischen 80°C und 160°C für z. B. ein bis drei Sekunden unter geringem Druck gegen diesen gedrückt. Dadurch wird eine innige Verschmelzung des Blisterlacks mit den Dosenrändern 18a und als Folge davon nach dem Erkalten ein allseitig dichter Hygieneverschluss an den oberen Enden der Dosen 18 erhalten.
  • Bei der Herausnahme einer Dose 18 aus dem Dosenträger 15 bleiben aufgrund des peelfähigen Charakters des Blisterlacks keine unerwünschten Rückstände am Dosenrand 18a zurück.
  • Die Verbindung der Schicht 22 mit den Dosenrändern 18a kann wie im Beispiel 1 durch entsprechende Ausbildung einer Verpackungsmaschine maschinell und im Zuge der Herstellung des Dosenträgers 15 erfolgen.
  • Beispiel 3
  • Es wird wie in Beispiel 2 vorgegangen, jedoch mit dem Unterschied, dass die aus Blisterlack bestehende Schutzschicht 22 durch Ultraschall erweicht und der Dosenträger 15 während dieses Vorgangs mit einem Druck von z. B. 3 bar bis 6 bar gegen die Dosenränder 18a gedruckt wird.
  • Auch bei diesem Beispiel bleiben bei der Entnahme einer Dose 18 aus dem Dosenträger 15 keine unhygienischen Rückstände am Dosenrand 18a zurück.
  • Beispiel 4
  • Ein faltbarer, einseitig gestrichener Kraftkarton entsprechend dem Beispiel 1 wird nach dem Aufbringen eines Druckbildes auf die gestrichene Oberfläche auf der Bildseite mit einer heißsiegelfähigen OPP-Folie (OPP = orientiertes Polypropylen) kaschiert und veredelt. Diese Maßnahme erfolgt in einem zusätzlichen Verfahrensschritt z. B. dadurch, dass die OPP-Folie mittels eines Primers mit der bedruckten Kartonoberfläche fest haftend verbunden wird.
  • Für diesen Zweck geeignete OPP-Folien sind vor allem solche, die heißsiegel- oder ultraschallsiegelfähig sind und wie in den Beispielen 2 und 3 wenige Sekunden lang durch Anwendung von beheizten oder durch Ulraschall in Schwingungen versetzbaren Druckbalken zum Schmelzen gebracht und dadurch fest mit den Dosenrändern 18a verbunden werden können.
  • Beim Erkalten der OPP-Folie wird ein allseitig dichter Hygieneverschluss für die Dosenränder 18a erhalten. Da derart aufgebrachte und verschweißte OPP-Folien in der Regel peelfähig sind, bleiben beim Entfernen einer Dose 18 aus dem Dosenträger 15 keinerlei Rückstände am Dosenrand 18a zurück.
  • Beispiel 5
  • Es wird wie im Beispiel 4 vorgegangen, jedoch unter Anwendung einer kaltsiegelfähigen OPP-Folie. Zur Sicherstellung der gewünschten Peelfähigkeit wird die freie Oberfläche der OPP-Folie vorzugsweise mit einem peelfähigen Blisterlack überzogen. Ob hierfür der im Beispiel 2 oder irgendein anderer Blisterlack geeignet ist, muss im Einzelfall durch Tests ermittelt werden.
  • Die Verbindung der aus der OPP-Folie und dem Blisterlack bestehenden Schutzschicht 22 mit den Dosenrändern 18a erfolgt hier z. B. allein dadurch, dass eine Andrückplatte von oben her mit einem Druck von z. B. 3 bar bis 6 bar für eine ausreichende Zeitlang auf den z. B. in der Stellung nach 9 befindlichen Dosenträger 15 gepresst wird.
  • Die auf diese Weise erzielte Verbindung zwischen der Schutzschicht 22 und den Dosenrändern 18a ist bei Anwendung geeigneter Materialien wiederum peelfähig.
  • Im übrigen sind die beschriebenen Verbindungsverfahren und die hierfür geeigneten Materialien, insbesondere auf der Basis von thermoplastischen Kunststoffen, aus der Verpackungsindustrie allgemein bekannt, wo sie allerdings bisher nur für andere Zwecke und in anderen Kombinationen angewendet werden. Für den Fachmann sind daher weitere Erläuterungen nicht erforderlich. Die Dicke der Schutzschicht 22 kann unabhängig davon, ob sie mit einem Lack oder einer Folie erzeugt wird, beispielsweise 10 μm bis 30 μm betragen.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die dem Hygieneschutz dienende Schutzschicht 22 bei Auswahl der richtigen Materialkombinationen durch die Entnahme einer Dose 18 aus dem Dosenträger 15 automatisch vom Dosenrand 18a getrennt wird und fest am Dosenträger 15 haften bleibt. Dadurch werden die Schutzschichten 22 stets als Ganzes zusammen mit den Dosenträgern 15 entsorgt und nicht einzeln oder stückweise abgezogen und weggeworfen, wie dies für andere bekannte Schutzabdeckungen zutrifft. Außerdem ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass nach der Entnahme der Dosen 18 aus dem Dosenträger 15 dort, wo die Dosenränder 18a den Anlageflächen A bis D angelegen haben, ein nachträglich nicht mehr unkenntlich machbarer, ringförmiger Abdruck auf der Schutzschicht 22 zurückbleibt, der erkennbar macht, dass an der betreffenden Stelle bereits eine Dose 18 befestigt war. Dieser Abdruck zeigt somit die sog. Erstentnahme an, was neuerdings auch im Bereich der EU vielfach gefordert wird, um möglichen Mißbräuchen vorzubeugen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die auf vielfache Weise abgewandelt werden können. Das gilt zunächst für die anhand der 1 bis 9 beschriebene Form und Herstellung der Dosenträger 15, die – wie die oben genannten Druckschriften zeigen – in unterschiedlichen Varianten vorliegen können. Insbesondere kann die Erfindung auch bei Dosenträgern verwirklicht werden, bei denen die Dosen 18 in zwei oder mehr Reihen am Dosenträger befestigt werden können. Es empfiehlt sich jedoch, dass die Öffnungen stets mit so wenig Spiel bzw. um so wenig größer als die Dosenränder 18a ausgebildet werden, dass sich diese beim Tragen einer Verpackungseinheit nicht von selbst von der Schutzschicht 22 ablösen. Auch das Aufbringen der Schutzschicht 22 auf dem Kraftkarton und/oder deren hygienisch dichte Verbindung mit den Dosenrändern 18a kann auf eine andere als die in den Beispielen 1 bis 5 beschriebene Weise erfolgen. Zum Aufbringen der Schutzschichten 22 stehen insbesondere zahlreiche Verfahren des Beschichtens, Lackierens, Veredelns, Kaschierens usw. zur Verfügung, während die Verbindung der Schutzschicht 22 mit den Dosenrändern 18a durch zahlreiche Verfahren des Wärmekontakt- oder Wärmeimpulssiegelns sowie des Ultraschallschweißens, aber auch z. B. durch Kaltsiegeln od. dgl. vorgenommen werden kann, indem die dafür individuell geeigneten Temperaturen, Einwirkungszeiten, Drücke usw. beachtet werden. Weiter ist es möglich, die gestrichene Schicht 21 ganz oder teilweise wegzulassen, insbesondere wenn die Anbringung eines Druckbildes nicht erwünscht oder erforderlich ist, z. B. im Bereich der Anlageflächen A bis D. Dagegen braucht die Schutzschicht 22 im Prinzip nur im Bereich der Anlageflächen A bis D angebracht werden, die auch nur aus denjenigen Bereichen des Bodenteils 4 gebildet werden können, an denen die Dosenränder 18a zu liegen kommen. Aus herstellungstechnischen Gründen kann es aber zweckmäßig sein, den Kraftkarton unabhängig davon, ob und wo ein Druckbild erwünscht ist, durchgehend einseitig gestrichen auszubilden und unabhängig davon, wo genau die Anlageflächen A bis D bzw. die Dosenränder 18a zu liegen kommen, mit einer ebenfalls durchgehenden Schutzschicht 22 zu versehen. Weiter ist klar, dass unter der Bezeichnung "Dosen" im Rahmen der vorliegenden Erfindung alle ins besondere zur Aufnahme von Getränken und Lebensmitteln bestimmte Behälter verstanden werden, die in der oben erläuterten Weise dazu geeignet sind, in dem Dosenträger 15 oder einem ähnlichen Dosenträger verpackt zu werden. Außerdem können andere Materialien als oben beschrieben für die Herstellung der Schutzschicht 22 und deren Verbindung mit den Dosenrändern 18a verwendet werden, wobei bevorzugt durchweg lebensmittel-unbedenkliche Materialien zum Einsatz kommen sollten. Weiterhin ist klar, dass die im Anschluss an die ersten Seitenteile 5a, 5b vorgesehenen Teile des Dosenträgers 15 weitgehend beliebig gestaltet werden können, weil die für die Erfindung wesentlichen Teile des Dosenkörpers 15 das Bodenteil 4 und die ersten Seitenteile 5a, 5b sind. Schließlich versteht sich, dass die verschiedenen Merkmale auch in anderen als den beschriebenen und dargestellten Kombinationen angewendet werden können.

Claims (27)

  1. Träger aus Kraftkarton für Dosen (18), die an ihren oberen Enden mit wulstförmigen Dosenrändern (18a) versehen sind, mit einem Bodenteil (4), das seitlich von parallel zueinander angeordneten Faltlinien (9a, 9b) begrenzt und an einer Unterseite (16) mit Anlageflächen (A bis D) für die Dosenränder (18a) versehen ist, und mit von den Faltlinien (9a, 9b) ausgehenden, nach unten umgefalteten Seitenteilen (5a, 5b), wobei die Faltlinien (9a, 9b) einen entsprechend den Querschnitten der Dosenränder (18a) bemessenen Abstand voneinander haben und wobei im Bereich der Faltlinien (9a, 9b) schlitzartige Öffnungen (19) vorgesehen sind, in denen die Dosenränder (18a) beim Anlegen an die Anlageflächen (A bis D) federnd einrasten können, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (4) zumindest im Bereich der Anlageflächen (A bis D) mit einer Faserabriss vermeidenden und mit den Dosenrändern (18a) verkleb- oder versiegelbaren Schutzschicht (22) versehen ist.
  2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftkarton aus einem zumindest im Bereich der Anlageflächen (A bis D) gestrichenen Material besteht.
  3. Träger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (22) mit einem Wasserkastenlack hergestellt ist.
  4. Träger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (22) mit einem Blisterlack hergestellt ist.
  5. Träger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (22) aus einer OPP-Folie besteht.
  6. Träger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (22) aus einer heißsiegelfähigen OPP-Folie besteht.
  7. Träger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (22) aus einer kaltsiegelfähigen OPP-Folie besteht.
  8. Träger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die kaltsiegelfähige OPP-Folie mit einer Schicht aus einem peelfähigen Blisterlack überzogen ist.
  9. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftkarton auf der die Anlageflächen (A bis D) aufweisenden Seite vollflächig gestrichen ist.
  10. Träger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftkaron auf der die Anlageflächen (A bis D) aufweisenden Seite vollflächig mit der Schutzschicht (22) versehen ist.
  11. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (22) aus einem peelfähigen Material hergestellt ist.
  12. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass er zwischen dem gestrichenen Oberflächenabschnitt und der Schutzschicht (22) mit einem Druckbild versehen ist.
  13. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Mehrzahl von Dosen (18) zu einer Verpackungseinheit zusammengefasst ist, wobei die Dosenränder (18a) den Anlageflächen (A bis D) anliegen und durch Kleben oder Siegeln fest mit der Schutzschicht (22) verbunden sind.
  14. Träger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (22) aus einem Wasserkastenlack besteht und die Dosenränder (18a) mittels eines Klebers an der Schutzschicht (22) befestigt sind.
  15. Träger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber lebensmittel- unbedenklich ist.
  16. Träger nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber peelfähig ist.
  17. Träger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (22) aus einem Blisterlack besteht und die Dosenränder (18a) durch Heiß- oder Ultraschallsiegeln mit der Schutzschicht (22) verbunden sind.
  18. Träger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (22) aus einer durch Kaschieren mit dem Kraftkarton verbundenen, heißsiegelfähigen OPP-Folie besteht und die Dosenränder (18a) durch Heißsiegeln mit der OPP-Folie verbunden sind.
  19. Träger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (22) aus einer durch Kaschieren mit dem Kraftkarton verbundenen, kaltsiegelfähigen und ggf. mit einem Blisterlack überzogenen OPP-Folie besteht und die Dosenränder (18a) durch Kaltsiegeln mit der Schutzschicht (22) verbunden sind.
  20. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (5a, 5b) an unteren, vom Bodenteil (4) entfernten Faltlinien (10a, 10b) mit weiteren, nach oben ragenden Seitenteilen (6a, 6b) verbunden sind und wenigstens eines der Seitenteile (6a, 6b) an einer oberen Faltlinie (11, 12) mit einem parallel zum Bodenteil (4) erstreckten und mit einer Oberseite des Bodenteils (4) fest verbundenen Deckenteil (7a, 7b) verbunden ist.
  21. Träger nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckenteil (7a, 7b) durch Kleben mit dem Bodenteil (4) verbunden ist.
  22. Träger nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosenränder (18a) derart mit der Schutzschicht (22) verbunden sind, daß bei der Entnahme einer Dose (18) ein irreversibler, die Erstentnahme anzeigender Abdruck des Randes (18a) dieser Dose (18) an der Schutzschicht (22) zurückbleibt.
  23. Zuschnitt aus Kraftkarton zur Herstellung eines Trägers (15) für Dosen (18), die an ihren oberen Enden mit wulstförmigen Dosenrändern (18a) versehen sind, enthaltend ein im wesentlichen rechteckiges, flach liegendes, ungefaltetes und einstückiges Grundelement mit einer Oberseite (17), einer Unterseite (16), einem mittleren Bodenteil (4), das an der Unterseite (16) Anlageflächen (A bis D) für die Dosenränder (18a) aufweist, und wenigstens zwei, längs Faltlinien (9a, 9b) mit dem Bodenteil (4) verbundenen, ersten Seitenteilen (5a, 5b), wobei die Faltlinien (9a, 9b) einen entsprechend den Querschnitten der Dosenränder (18a, 18b) bemessenen Abstand voneinander haben und durch Schnittlinien (14a, 14b) derart unterbrochen sind, dass diese beim längs der Faltlinien (9a, 9b) und zur Unterseite hin erfolgenden Falten der Seitenteile (5a, 5b) schlitzartige, zum Einclipsen der Dosenränder (18a) bestimmte Öffnungen (19) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (4) zumindest im Bereich der Anlageflächen (A bis D) mit einer Faserabriss vermeidenden und mit den Dosenrändern (18a) verkleb- oder versiegelbaren Schutzschicht (22) versehen ist.
  24. Zuschnitt nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftkarton aus einem im Bereich der Anlageflächen (A bis D) zumindest teilweise gestrichenen Material besteht.
  25. Zuschnitt nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem auf seiner ganzen Unterseite gestrichenen Kraftkarton besteht.
  26. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (22) nach einem der Ansprüche 2 bis 8 und 10 oder 11 ausgebildet ist.
  27. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass er zwischen dem gestrichenen Oberflächenabschnitt und der Schutzschicht (22) mit einem Druckbild versehen ist.
DE202006017571U 2006-11-15 2006-11-15 Träger und zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton für Dosen Expired - Lifetime DE202006017571U1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202006017571U DE202006017571U1 (de) 2006-11-15 2006-11-15 Träger und zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton für Dosen
PT07022060T PT1923323E (pt) 2006-11-15 2007-11-14 Portadora para latas, para cuja produção é necessário determinado corte de cartão kraft, assim como uma máquina de empacotamento para a produção de unidades de empacotamento a partir destas portadoras e de latas
ES07022060T ES2342430T3 (es) 2006-11-15 2007-11-14 Soporte para latas, recorte de carton kraft destinado a la fabricacion del mismo, asi como maquina de embalaje para la obtencion de unidades de embalaje a partir de dichos soportes y latas.
AT07022060T ATE459547T1 (de) 2006-11-15 2007-11-14 Träger für dosen, zu dessen herstellung bestimmter zuschnitt aus kraftkarton sowie verpackungsmaschine zur herstellung von verpackungseinheiten aus diesen trägern und dosen
DE502007002987T DE502007002987D1 (de) 2006-11-15 2007-11-14 Träger für Dosen, zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton sowie Verpackungsmaschine zur Herstellung von Verpackungseinheiten aus diesen Trägern und Dosen
EP07022060A EP1923323B1 (de) 2006-11-15 2007-11-14 Träger für Dosen, zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton sowie Verpackungsmaschine zur Herstellung von Verpackungseinheiten aus diesen Trägern und Dosen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202006017571U DE202006017571U1 (de) 2006-11-15 2006-11-15 Träger und zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton für Dosen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202006017571U1 true DE202006017571U1 (de) 2007-03-01

Family

ID=37853229

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202006017571U Expired - Lifetime DE202006017571U1 (de) 2006-11-15 2006-11-15 Träger und zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton für Dosen
DE502007002987T Active DE502007002987D1 (de) 2006-11-15 2007-11-14 Träger für Dosen, zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton sowie Verpackungsmaschine zur Herstellung von Verpackungseinheiten aus diesen Trägern und Dosen

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE502007002987T Active DE502007002987D1 (de) 2006-11-15 2007-11-14 Träger für Dosen, zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton sowie Verpackungsmaschine zur Herstellung von Verpackungseinheiten aus diesen Trägern und Dosen

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP1923323B1 (de)
AT (1) ATE459547T1 (de)
DE (2) DE202006017571U1 (de)
ES (1) ES2342430T3 (de)
PT (1) PT1923323E (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1923323A1 (de) * 2006-11-15 2008-05-21 Wanfried-Druck Kalden GmbH Träger für Dosen, zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton sowie Verpackungsmaschine zur Herstellung von Verpackungseinheiten aus diesen Trägern und Dosen

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2593378A1 (de) * 2010-07-14 2013-05-22 Crown Packaging Technology, Inc. Dosendeckel scheibe mit schlitzen

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2331038A (en) 1941-04-30 1943-10-05 Reginald B Meller Merchandise holder
DE1214136B (de) 1962-05-31 1966-04-07 Continental Can Co Maschine zum selbsttaetigen Abteilen und Verpacken einer Gruppe von in geschlossener Reihe zugefuehrten Blechdosen mit oberer Randwulst oder aehnlicher Gegenstaende
US3527345A (en) * 1969-02-10 1970-09-08 Anthony J Iorio Portable package for containers
GB9609767D0 (en) 1996-05-10 1996-07-17 Riverwood Int Corp Retaining device for a plurality of containers
DE19704148A1 (de) 1997-02-04 1998-08-13 Yoshikazu Takayama Dose mit Verschluß
US5791464A (en) * 1997-03-17 1998-08-11 Galbierz; Jerome Joseph Cover for containers in multipack carriers
EP1135304B1 (de) 1999-09-30 2006-02-15 Krones Ag Getränkedose mit einer schutzabdeckung sowie verfahren und vorrichtung zum anbringen einer schutzabdeckung auf getränkedosen
DE20203017U1 (de) 2002-02-26 2003-02-27 Mann, Wolfgang, 37281 Wanfried Verpackungskörper zur Aufnahme von Dosen oder dosenähnlichen Behältnissen
DE202006017571U1 (de) * 2006-11-15 2007-03-01 Wanfried-Druck Kalden Gmbh Träger und zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton für Dosen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1923323A1 (de) * 2006-11-15 2008-05-21 Wanfried-Druck Kalden GmbH Träger für Dosen, zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton sowie Verpackungsmaschine zur Herstellung von Verpackungseinheiten aus diesen Trägern und Dosen

Also Published As

Publication number Publication date
ATE459547T1 (de) 2010-03-15
PT1923323E (pt) 2010-06-02
EP1923323B1 (de) 2010-03-03
ES2342430T3 (es) 2010-07-06
EP1923323A1 (de) 2008-05-21
DE502007002987D1 (de) 2010-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69508986T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Schlauchpackung und nach diesem Verfahren hergestellte Packung
DE102008000232A1 (de) Verpackung zum Lagern einer fließfähigen, pastösen oder pulvrigen Substanz und Verfahren zum Lagern und Applizieren der Substanz
DE60315644T2 (de) Verpackung zum verpacken mindestens eines objekts der aus einer schrumpfbaren kunststoffmaterialhülse bestehenden art
EP0815040A1 (de) Verfahren zum verschliessen einer behälteröffnung, behälter mit einem behälterverschluss sowie deckelmaterial zur herstellung eines solchen behälterverschlusses
EP0403773B1 (de) Etikett
EP2206655B1 (de) Deckel zum Verschliessen einer Behälteröffnung, Verpackung mit einem Behälter und einem solchen Deckel sowie Verfahren zum Versiegeln eines Behälters mit einem solchen Deckel
WO2010010130A2 (de) Wiederverschliessbare verpackung mit peelmembran
EP2070826B1 (de) Behälter mit leicht zu öffnendem Verschlusselement
DE2155069A1 (de) Verpackungsbehaelter fuer fluessige und pastoese stoffe
EP1747148A1 (de) Behälter
DE202006017571U1 (de) Träger und zu dessen Herstellung bestimmter Zuschnitt aus Kraftkarton für Dosen
AT10078U1 (de) Versiegelungsfolie
DE3023751A1 (de) Trinkhilfsvorrichtung fuer getraenkedosen
DE102004035045B4 (de) Etikett
EP1762503A1 (de) Sterilisierbarer, halbstarrer Behälter mit Deckel und Etikett
DE102013015581B3 (de) Dichtscheibe zur lnduktionsversiegelung eines Behälters
EP1645526B1 (de) Blisterverpackung, Verfahren zum Herstellen einer solchen sowie Verwendung eines Klebeetiketts
DE19829603C2 (de) Etikett mit integrierter Aufhängelasche und Herstellungsverfahren dazu
DE3902911A1 (de) Beuteletikett und dessen verwendung sowie verfahren zum befuellen von beuteletiketten und zum konfektionieren von artikeln mit zubehoerteilen
DE202012009286U1 (de) Trinkbecher mit Trinkfolie
EP0605498B1 (de) Vorrichtung zur sicherung eines tubenverschlusses
EP2908304A1 (de) Etikett
DE4223974A1 (de) Selbstklebe-Etikett mit vergrößerter Informationsfläche
DE202004007693U1 (de) Verpackung mit mehreren Aufnahmebereichen
DE29913387U1 (de) Flache Verpackung für Schmelzprodukte

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20070405

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20100112

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years
R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20121203

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years
R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20141215

R071 Expiry of right