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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte mit zumindest einem
transluzenten Flächenelement
und einer Leuchtmittelfassung zum Halten eines das transluzente
Flächenelement
hinterleuchtenden Leuchtmittels.
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Transluzente
Leuchten sind weit verbreitet. Unter Transluzenz versteht man die
Fähigkeit
eines Körpers,
für einen
Teil des auf ihn fallenden Lichts durchlässig zu sein. Einem transluzenten
Körper
fehlt aber im Gegensatz zu einem transparenten Körper die Eigenschaft der vollständigen Bilddurchlässigkeit. Hinter
einem transluzenten Körper
liegende Gegenstände
sind daher für
einen Betrachter nicht oder nur sehr undeutlich zu erkennen. Diese
Eigenschaft wird bei transluzenten Leuchten ausgenutzt, um einerseits über die
teilweise Lichtdurchlässigkeit
einen jeweils gewünschten
Beleuchtungseffekt zu erzielen, andererseits aber das Innere der
Leuchte, wie beispielsweise das Leuchtmittel oder seine Fassung, vor
dem Blick eines Betrachters zu verbergen.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, eine Leuchte mit zumindest einem transluzenten
Flächenelement zu
schaffen, mit der sich neuartige, ästhetisch ansprechende Beleuchtungseffekte
erzielen lassen.
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Die
Lösung
der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale eines der Ansprüche 1, 12
oder 21.
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Bei
einer erfindungsgemäßen Leuchte
mit zumindest einem transluzenten Flächenelement und einer Leuchtmittelfassung
zum Halten eines das transluzente Flächenelement hinterleuchtenden Leuchtmittels
sind im transluzenten Flächenelement Bereiche
unterschiedlicher Flächendicke
ausgebildet, die sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Flächendicke
in ihrer Lichtdurchlässigkeit
voneinander unterscheiden.
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Bei
einem solchen reliefartigen, transluzenten Flächenelement wird der Effekt
ausgenutzt, dass das Material des Flächenelements mit zunehmender Flächendicke
einen größeren Teil
des vom hinterleuchtenden Leuchtmittel ausgesandten Lichts absorbiert.
Bereiche größerer Flächendicke
erscheinen also dunkler gegenüber
Bereichen geringerer Flächendicke.
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Auf
diese Weise lässt
sich das transluzente Flächenelement
allein aufgrund seiner variierenden Flächendicke auf vielfältige Weise
mit unterschiedlichen Mustern, Ornamenten oder auch Bildern versehen,
ohne dass auf das Flächenelement
Farben aufgebracht werden müssen.
Es eröffnen
sich somit gegenüber
bekannten Leuchten vollkommen neuartige Gestaltungsmöglichkeiten.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung können
die Grenzen zwischen zumindest zwei Bereichen unterschiedlicher
Flächendicke
stufenförmig
ausgebildet sein. Durch die diskrete Abstufung der unterschiedlichen
Flächendicken
lassen sich besonders interessante und insbesondere durch scharfe
Linien begrenzte geometrische Formen verwirklichen. Zusätzlich entsteht
ein Kanteneffekt, indem im Bereich der Stufenkanten Licht unter
einem anderen Winkel aus dem Flächenelement
austreten kann. Hierdurch lassen sich zusätzliche überraschende Gestaltungseffekte
erzielen.
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Vorteilhafterweise
kann das Flächenelement zumindest
bereichsweise, insbesondere vollständig, aus Porzellan bestehen.
Dabei können
die Berei che unterschiedlicher Flächendicke durch die Hinterleuchtung
in unterschiedlichen Weiß-,
Beige- und Brauntönen
erscheinen. Hierfür
hat sich die Porzellanqualität "Bone China" als sehr geeignet
erwiesen, die einen Anteil von 60 % Rinderknochenmehl aufweist.
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Die
Flächenelemente
können
alternativ aber auch aus Kunststoff oder Glas mit ausreichend großen Absorptionskoeffizienten
gefertigt sein.
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Bevorzugt
kann die Leuchtmittelfassung zur Aufnahme einer oder mehrerer Licht
emittierenden Dioden (LEDs) ausgelegt sein. LEDs zeichnen sich durch
eine hohe Lichtausbeute bei gleichzeitig geringer Energieaufnahme
aus, was zu einer deutlich verminderten Wärmeabgabe im Vergleich zu herkömmlichen
Glühlampen
führt.
Dadurch lassen sich thermische Probleme bei geschlossenen Leuchten
vermeiden, was wiederum den Einsatz auch von vergleichsweise dünnen, empfindlichen
Flächenelementen
ermöglicht.
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Es
sind verschiedene LEDs erhältlich,
die weißes
Licht in unterschiedlichen Farbtemperaturen emittieren. Darüber hinaus
können
aber auch farbig emittierende LEDs eingesetzt werden, wodurch sich besondere
Hinterleuchtungseffekte erzielen lassen.
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Durch
den Betrieb mit Niederspannung bei vergleichsweise geringer Stromaufnahme
eignen sich LEDs insbesondere auch zur Verwendung in Feuchträumen, wo
sonst der Einsatz von Netzspannung üblicherweise erhöhte Anforderungen
an die elektrische Isolierung und Absicherung stellen würde.
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In
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann sich ein Hauptleuchtbereich
des Flächenelements
im Wesentlichen innerhalb einer Ebe ne erstrecken. Hiermit lässt sich
eine optische Wirkung des Flächenelements
erzielen, die der eines Bildes oder Gemäldes gleicht.
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Weiterhin
bevorzugt ist, wenn der Hauptleuchtbereich eine quadratische oder
rechteckige Form in der Art üblicher
Wand- oder Bodenfliesen aufweist. Derartige Flächenelemente lassen sich beliebig
aneinander reihen, ohne dass störende
Zwischenräume
entstehen, die nicht hinterleuchtet sind. Hierdurch kann die optische
Wirkung einer beleuchteten Fliesenwand erzielt werden.
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Es
hat sich ferner als vorteilhaft erwiesen, wenn das Flächenelement
einen umlaufenden Rahmen aufweist, welcher sich auf der der Leuchtmittelfassung
zugewandten Seite des Hauptleuchtbereichs im Wesentlichen senkrecht
zu diesem erstreckt. Durch diesen Rahmen wird gewährleistet, dass
sich der Hauptleuchtbereich in einem geeigneten Abstand zum Leuchtmittel
befindet, um eine ausreichende Ausleuchtung seiner Fläche zu erhalten. Ferner
dient der Rahmen der Befestigung des Flächenelements an einen Träger, z.B.
an einem Profilrahmen oder an einer Wand.
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Bevorzugt
kann das Flächenelement
schalen- oder wannenförmig
oder als Hohlkörper
ausgebildet sein, und auf einer der Leuchtmittelfassung zugewandten
Seite eine Öffnung
aufweisen. Bei dieser Ausführung
wird ebenfalls eine ausreichende Beabstandung des Flächenelements
vom Leuchtmittel ermöglicht,
wobei durch die einstückige
Ausführung auch
ein Lichtaustritt aus den zum Hauptleuchtbereich senkrechten Seitenflächen möglich ist.
Weiterhin kann durch den genannten Hohlkörper der Eindruck eines Licht
abstrahlenden dreidimensionalen Körpers erweckt werden.
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Bevorzugt
können
die Innenseiten des Rahmens und/oder des Hohlkörpers im Bereich der dem Hauptleuchtbereich
abgewandten Kanten einen Falz aufweisen. Mit Hilfe des Falzes wird
das Flächenelement
an einem Träger
befestigt, wobei mit dem Träger
verbundene Befestigungselemente an einer beliebigen Stelle im Bereich
des Falzes angreifen können.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
können
die Bereiche unterschiedlicher Flächendicke als Erhebungen und/oder
Vertiefungen auf der der Leuchtmittelfassung abgewandten Seite des
Flächenelements
ausgebildet sein. Bei dieser Ausführungsform wird das Flächenelement
für den
Betrachter ständig
als Relief erkennbar, da die Konturen der Bereiche unterschiedlicher
Flächendicke
auch in einem unbeleuchteten Zustand erkennbar sind.
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Bei
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
können
die Bereiche unterschiedlicher Flächendicke als Erhebungen und/oder
Vertiefungen auf der der Leuchtmittelfassung zugewandten Seite des
Flächenelements
ausgebildet sein. Bei dieser Ausführungsform erscheint das Flächenelement
von außen weitgehend
plan, die Strukturen sind erst nach Aktivierung der Hinterleuchtung
zu erkennen.
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Selbstverständlich können bei
einem erfindungsgemäßen Flächenelement
auch Erhebungen und/oder Vertiefungen auf dessen beiden Seiten ausgebildet
sein.
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Vorteilhaft
ist ein komplettes Flächenleuchtensystem
mit zumindest einem Flächenelement
gemäß der vorhergehenden
Beschreibung, wobei das Flächenelement
mittels zumindest eines Profilrahmens an einer Befestigungsfläche, insbesondere
einer Wand anbringbar ist. Durch ein derartiges Flächenleuchtensystem
wird die erfindungsgemäße Leuchte
derart weitergebildet, dass auch größere Flächen als die eines einzelnen
Flächenelements hinterleuchtet
werden können.
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Ein
solches Flächenleuchtensystem
vermittelt dem Betrachter den Eindruck einer selbst leuchtenden
Wand bzw. eines selbst leuchtenden Wandbereichs. Es können Flächenelemente
mit verschiedener Struktur verwendet werden, wobei größere Muster
durch mehrere, aneinander angrenzende Flächenelemente nach der Art eines
Mosaiks dargestellt werden können.
Durch die Verwendung eines Profilrahmens zur Befestigung wird eine
Möglichkeit
zur schnellen und kostengünstigen
Montage auch einer hierfür
benötigten
größeren Anzahl
von Flächenelementen
geschaffen.
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Die
Profile können
zum Beispiel aus Aluminium oder Kunststoff im Strangpressverfahren
hergestellt sein.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform kann
das zumindest eine Flächenelement
durch Klemmelemente, welche mittels Hinterschneidung mit dem Flächenelement
und insbesondere mit dem vorhergehend beschriebenen Falz in Wirkverbindung stehen,
am Profilrahmen anbringbar sein. Durch die Verwendung derartiger
Klemmelemente kann das Flächenelement
in einer von außen
nicht sichtbaren Weise gehalten werden. Es ist somit nicht nötig, von außen auf
das Flächenelement
wirkende Befestigungselemente vorzusehen, die darüber hinaus
ein weitgehend lückenloses
Aneinanderreihen einzelner Flächenelemente
behindern würden.
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Vorteilhafterweise
können
die Klemmelemente zumindest bereichsweise elastisch ausgebildet
sein. Diese sind geeignet, das Flächenelement ohne Zuhilfenahme
von Werkzeugen aufzunehmen, und auch für eine Demontage, beispielsweise
zum Leuchtmittelwechsel, wieder freizugeben.
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Weiterhin
bevorzugt ist, wenn die Klemmelemente im Profilrahmen verschiebbar
angeordnet sind. Es lässt
sich somit ein modulares Flächenleuchtensystem
schaffen, bei dem auch ein einheitlicher Profilrahmen zur Aufnahme
von Flächenelementen verschiedener
Größe ausgelegt
sein kann, ohne dass eine Anzahl auf verschiedene Flächenelementgrößen ausgelegter
Profilrahmen/Klemmelementkombinationen geschaffen und vorrätig gehalten
werden muss.
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Bevorzugt
kann zumindest eine Leuchtmittelfassung für ein Leuchtmittel zur Hinterleuchtung des
zumindest einen Flächenelements
im Profilrahmen angeordnet sein. Dies erübrigt das separate Befestigen
der Leuchtmittelfassung an der Befestigungsfläche wodurch der Materialaufwand
und vor allem der Montageaufwand reduziert wird.
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Bevorzugt
kann die zumindest eine Leuchtmittelfassung für ein Leuchtmittel zur Hinterleuchtung im
Profilrahmen verschiebbar sein. Dies führt ebenso wie die Verschiebbarkeit
der Klemmelemente zu einem schnellen und vor allem flexiblen Aufbau
eines Flächenleuchtensystems.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
können
mehrere Profilrahmen eine Gitterstruktur zur Befestigung einer Mehrzahl
von Flächenelementen
bilden. Die Gitterstruktur erlaubt ein rationelles Aufbauen eines
Flächenleuchtensystems,
da nicht für
jedes einzelne Flächenelement
ein eigener Profilrahmen auf der Befestigungsfläche angebracht werden muss.
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Vorteilerhafterweise
können
die Kreuzungspunkte der aus den Profilrahmen gebildeten Gitterstruktur
in einem zentralen Bereich jeweils eines Flächenelements angeordnet sein.
Weiterhin bevorzugt kann die zumindest eine Leuchtmittelfassung
jeweils in Kreuzungspunkten der Gitterstruktur angeordnet sein.
Bei einer derartigen Anordnung können
diesel ben Profilrahmen sowohl die Klemmelemente als auch die Leuchtmittelfassungen
tragen.
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Weitere
vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung sind den abhängigen
Ansprüchen,
der Beschreibung sowie der Zeichnung zu entnehmen.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen erläutert;
in diesen zeigen:
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1a ein
Flächenelement
in einer perspektivischen Ansicht;
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1b ein
Flächenelement
gemäß 1a in
einer Draufsicht;
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1c einen
Teilbereich eines Flächenelements
in einer Schnittansicht;
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2a einen
Teilbereich einer Leuchte in einer ersten senkrechten Schnittansicht;
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2b einen
weiteren Teilbereich einer Leuchte in einer zweiten senkrechten
Schnittansicht;
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3 einen
Profilrahmen mit einem Leuchtmittel in einer Draufsicht;
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4 einen
Profilrahmen mit einer Gitterstruktur in einer Draufsicht; und
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5 ein
Flächenleuchtensystem
in einer Draufsicht in halbtransparenter Darstellung.
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1a stellt
ein transluzentes, quaderförmiges
Flächenelement 10 dar,
auf dessen Oberseite ein Hauptleuchtbereich 12 ausgebildet
ist. Die vier Seiten des Quaders, von denen zwei in 1a sichtbar sind,
bilden einen Rahmen 14. Das Flächenelement 10 ist
nach unten offen, wobei die Öffnung 16 in
dieser Darstellung nicht sichtbar ist. Auf der der Öffnung 16 abgewandten
Seite des Hauptleuchtbereichs 12 sind mehrere Erhebungen 18 unterschiedlicher
Höhe und
Form angeordnet, die sich nach oben hin stufenförmig verjüngen.
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1b stellt
eine Draufsicht auf ein Flächenelement 10 gemäß 1a dar.
Das Flächenelement 10 ist
durch ein hier nicht erkennbares Leuchtmittel hinterleuchtet, welches
hinter dem zentralen Bereich des Hauptleuchtbereichs 12 angeordnet
ist. Dementsprechend erscheinen die zentralen Bereiche des Hauptleuchtbereichs,
die keine Erhebungen 18 aufweisen, heller als die ebenfalls
keine Erhebungen 18 aufweisenden Randbereiche des Hauptleuchtbereichs 12.
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Die
in 1a als Relief zu erkennenden Erhebungen 18 stellen
sich in 1b als dunkle Bereiche dar,
wobei die Helligkeit mit zunehmender Flächendicke aufgrund von Absorption
des vom Leuchtmittel abgestrahlten Lichtes abnimmt.
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1c stellt
einen zur Darstellungsebene von 1b senkrechten
Schnitt durch einen Teil des Flächenelements 10 dar.
Auf dem Hauptleuchtbereich 12 sind mehrere Erhebungen 18 angeordnet. Der
Rahmen 14 erstreckt sich senkrecht zum Hauptleuchtbereich 12 auf
dessen den Erhebungen 18 abgewandter Seite. Das Flächenelement 10 weist
auf der dem Hauptleuchtbereich 12 gegenüberliegenden Seite die in Verbindung
mit 1 bereits erwähnte Öffnung 16 auf. An
der unteren Kante des Rah mens 14 ist im Bereich der Öffnung 16 ein
nach innen gerichteter, vorzugsweise über den gesamten Rahmen umlaufender
Falz 20 ausgebildet. Die Breite des Falzes 20 beträgt hier
etwa das Dreifache der Wandstärke
des Rahmens 14, während
seine Höhe
ungefähr der
zweifachen Rahmenstärke
entspricht.
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Die 1a bis 1c sind
nicht maßstäblich zueinander
wiedergegeben. Daher sollen im Folgenden typische Abmessungen und
Materialstärken für das hier
dargestellte Ausführungsbeispiel
eines Flächenelements 10 angegeben
werden. Demnach betragen die Seitenlängen des quadratischen Hauptleuchtbereichs 12 jeweils
200 mm, während
die Höhe des
Rahmens 14 etwa 30 mm beträgt. Die Materialstärke bemisst
sich für
den keine Erhebungen 18 aufweisenden Hauptleuchtbereich 12,
den Rahmen 14 und eine einzelne Stufe einer Erhebung jeweils
mit 1 mm. Der Falz erstreckt sich um 2 mm von der Innenseite des
Rahmens gemessen nach innen, während seine
Höhe ebenfalls
etwa 2 mm beträgt.
Es soll angemerkt werden, dass weitere Ausführungsformen der Erfindung
nicht auf die hier angegebenen Maße beschränkt sind, sondern insbesondere
vom zu erzielenden optischen Effekt sowie vom Absorptionskoeffizienten
des verwendeten Materials abhängen.
Die Seitenlängen
des Hauptleuchtbereichs können
vorzugsweise an beliebige handelübliche
quadratische oder rechteckige Wand- oder Bodenfliesenformate angepasst
sein.
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In 2a ist
ein Flächenelement 10 dargestellt,
das mittels eines Klemmelements 22 an einem Profilrahmen 24 befestigt
ist. Der Profilrahmen 24 weist einen im Wesentlichen rechteckigen
Querschnitt auf und ist innen hohl. An seiner Oberseite ist eine
Nut 26 ausgebildet, wobei die Kanten des Profilrahmens 24 im
Bereich der Nut 26 um 90° nach
innen umgebogen sind.
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In
der Nut 26 des Profilrahmens 24 ist ein Klemmelement 22 verschiebbar
angeordnet, wobei es durch einen an seiner Unterseite ausgebildeten Fuß 28 durch
Hinterschneidung im Profilrahmen 24 gehalten wird.
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Der
Rahmen 14 liegt im Bereich des Falzes 20 auf dem
Profilrahmen 24 auf und wird durch eine den Falz 20 hinterschneidende,
insbesondere elastische Nase 30 des Klemmelements 22 fixiert.
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Bei
einer erfindungsgemäßen Leuchte
sind an allen vier Rahmenseiten 14 derartige im Profilrahmen 24 angeordnete
Klemmelemente 22 vorgesehen, so dass ein seitliches Verschieben
des Flächenelements 10 verhindert
wird.
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Gemäß 2b ist
in der Nut 26 des Profilrahmens 24 eine Leuchtmittelfassung 32 mit
einem Leuchtmittel 34 angeordnet. Die Breite der Leuchtmittelfassung 32 entspricht
in einem oberen Abschnitt ungefähr
der Weite der Nut 26, während
ein unterer Abschnitt der Leuchtmittelfassung 32 etwas breiter
als die Nut 26 ist. Die Leuchtmittelfassung 32 ist
so bemessen, dass das Leuchtmittel 34 sich noch vollständig innerhalb
des Profilrahmens 24 befindet und somit nicht nach oben über diesen
hinausragt. Hierdurch wird ein größtmöglicher Abstand zwischen dem
Leuchtmittel 34 und dem Hauptleuchtbereich 12 und
damit dessen maximale Ausleuchtung erreicht.
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In 3 ist
ausschnittsweise ein Gitterprofil 36 dargestellt, das aus
vier zu einem Kreuz zusammengesetzten Profilrahmen 24 besteht.
Im Kreuzungspunkt der vier einzelnen Profilrahmen 24 ist eine
Leuchtmittelfassung 32 mit einem Leuchtmittel 34 angeordnet.
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4 zeigt
ein Gitterprofil 36, welches fünf in einer Reihe angeordnete
Befestigungspositionen für jeweils
fünf Leuchtmittelfassungen 32 und
fünf nicht dargestellte
Flächenelemente
aufweist. Die Flächenelemente
werden so angebracht, dass sie sich jeweils mittig über einem
Kreuzungspunkt bzw. einer Leuchtmittelfassungen 32 des
Gitterprofils 36 befinden. Das Gitterprofil 36 ist
mit einem Versorgungskabel 38 versehen, mit dem alle fünf Leuchtmittelfassungen 32 elektrisch
verbunden sind.
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Die
Anordnung der Flächenelemente 10 auf einem
Gitterprofil 36 wird aus 5 noch besser
ersichtlich. Das hier dargestellte Gitterprofil 36 weist insgesamt
neun Befestigungspositionen für
ebenso viele zu einem Quadrat angeordnete Flächenelemente 10 auf.
Es ist erkennbar, dass sich die mit Leuchtmittelfassungen 32 versehenen
Kreuzungspunkte des Gitterprofils 36 jeweils in der Mitte
eines Flächenelements 10 befinden.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
werden alle neun Leuchtmittelfassungen 32 über ein
gemeinsames Versorgungskabel 38 versorgt.
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5 zeigt
schließlich
auch, dass sich die durch die Hervorhebungen 18 der einzelnen
Flächenelemente 10 gebildeten
Muster bei aneinander angrenzenden Flächenelementen zu einem größeren Gesamtmuster
nach Art eines Mosaiks ergänzen können.
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- 10
- Flächenelement
- 12
- Hauptleuchtbereich
- 14
- Rahmen
- 16
- Öffnung
- 18
- Erhebung
- 20
- Falz
- 22
- Klemmelement
- 24
- Profilrahmen
- 26
- Nut
- 28
- Fuß
- 30
- Nase
- 32
- Leuchtmittelfassung
- 34
- Leuchtmittel
- 36
- Gitterprofil
- 38
- Versorgungskabel