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DE202006009817U1 - Bremsgriff - Google Patents

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DE202006009817U1
DE202006009817U1 DE202006009817U DE202006009817U DE202006009817U1 DE 202006009817 U1 DE202006009817 U1 DE 202006009817U1 DE 202006009817 U DE202006009817 U DE 202006009817U DE 202006009817 U DE202006009817 U DE 202006009817U DE 202006009817 U1 DE202006009817 U1 DE 202006009817U1
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hand
brake
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Makita Engineering Germany GmbH
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    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/04Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears
    • A01G3/047Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears portable
    • A01G3/053Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears portable motor-driven

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Abstract

Handgeführtes Arbeitsgerät, insbesondere eine Heckenschere, mit einem einen Verbrennungsmotor aufweisenden Antrieb für ein Schneidwerkzeug (6) und
einem Griff (3) für eine Benutzerhand und
wenigstens einem von dem einen Griff (3) beabstandeten anderen Griff (2, 19) für eine andere Benutzerhand und
einem an dem einen Griff (3) vorgesehenen und durch die eine Benutzerhand betätigbaren, die Leistung des Antriebs steuernden Gashebel (8) und
wenigstens einem zwischen einer Bremsstellung und einer Schneidstellung verstellbaren Bremshebel (9) für eine Anlaufbremse des Schneidwerkzeugs (6), dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Bremshebel (9) an dem wenigstens einen anderen Griff (2, 19) vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein handgeführtes Arbeitsgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Durch Verbrennungsmotoren angetriebene Heckenscheren müssen eine Bremse aufweisen, die ein Verletzungen verursachendes, unerwünschtes Anlaufen des Scherblattes während des Startens des Verbrennungsmotors verhindert. Dazu ist in der DE 36 39 650 A1 ein kombinierter Brems- und Gashebelmechanismus in dem hinteren Pistolengriff vorgeschlagen. Der nicht betätigte Bremshebel blockiert dabei den Gashebel und der Gashebel ist erst bedienbar, nachdem der Bremshebel heruntergedrückt ist und den Gashebel frei gegeben hat.
  • In der DE 39 32 137 A1 ist ein Sicherheitsmechanismus mit Gashebel und Schlepphebel vorgesehen. Beim Starten des Gerätes wird die Bremse durch einen auf einem verstellbaren Raststift liegenden Schlepphebel festgesetzt. Nach dem Starten wird der Gashebel in die Vollgasstellung gedrückt, wodurch der Schlepphebel vom Raststift abhebt, dieser in seine Ausgangsstellung zurückfährt und der Schlepphebel somit gelöst wird.
  • In der DE 198 21 697 C2 ist ebenfalls ein am hinteren Pistolengriff einer Heckenschere angeordneter Sicherheitsmechanismus mit kombiniertem Gas- und Bremshebel beschrieben, die beide mit einer Benutzerhand betätigt werden können.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein handgeführtes Arbeitsgerät mit einem anderen Bremsmechanismus zur Verfügung zu stellen.
  • Die Aufgabe wird durch ein eingangs genanntes handgeführtes Arbeitsgerät gelöst, das das Merkmal des kennzeichnenden Teils des Hauptanspruchs aufweist.
  • Die erfindungsgemäße, geltenden Sicherheitsstandards genügende Anlaufbremse macht von der Idee Gebrauch, Gashebel und Bremshebel an voneinander beabstandeten Griffen für jeweils eine Benutzerhand vorzusehen und so eine zum Starten des Verbrennungsmotors übliche Grifffolge auszunutzen. Der eine, mit dem Gashebel versehene Griff wird im Schneidbetrieb mit der einen und der andere, mit dem Bremshebel versehene Griff mit der anderen Benutzerhand gegriffen. Beide Hebel sind günstigerweise unabhängig voneinander betätigbar und in ihrer Stellung kontinuierlich frei einstellbar. Ein Kopplungsmechanismus zwischen Gas- und Bremshebel wird damit vorteilhafterweise überflüssig.
  • Das erfindungsgemäße Arbeitsgerät weist vorzugsweise einen Seilzugstarter zum Starten des Verbrennungsmotors auf, der mittels eines, mit der anderen Benutzerhand zu greifenden Startergriffs betätigbar ist. Ein den nicht betätigten wenigstens einen Bremshebel in seine Bremsstellung automatisch zurückführender Rückstellmechanismus steht mit dem Bremshebel in Verbindung.
  • Während des Startvorgangs muss die den wenigstens einen Bremshebel im Schneidbetrieb durch Umfassen des anderen Griffs automatisch betätigende und in die Schneidstellung verstellende andere Benutzerhand, den anderen Griff zum Greifen des Startergriffs loslassen.
  • Die eine Benutzerhand kann hingegen sowohl während des Startens als auch während des Schneidbetriebs den einen Griff umfassen.
  • Unter handgeführten Arbeitsgeräten sind hier neben Trennschleifern, Rasenkantenschneidern und Kettensägen, insbesondere Heckenscheren zu verstehen. Die wenigstens insgesamt zwei Griffe können entlang einer Mittellinie des Arbeitsgerätes verlaufen, aber beispielsweise auch senkrecht zur Mittellinie angeordnet sein. Bei mehr als nur genau einem anderen Griff kann sogar jeder der anderen Griffe einen Bremshebel aufweisen.
  • Vorzugsweise ist der Gashebel über eine Steuerung mit einer Vergaserklappe eines Verbrennungsmotors verbunden. Die Steuerung kann in Form eines Steuerungsseils, eines Bowdenzugs oder ähnlichem ausgebildet sein und die Winkelstellung der Vergaserklappe in der Luft-/Gasgemischzuführung zum Verbrennungsmotor steuern.
  • Der Rückstellmechanismus für den wenigstens einen Bremshebel ist bevorzugt als eine in dem anderen Griff vorgesehene Rückstellfeder oder als ein in der Schneidstellung gespanntes Bremsseil ausgebildet. Er zieht die Anlaufbremse während des Startens oder nach dem ungewollten Loslassen des wenigstens einen Bremshebels vorteilhafterweise an. Der Bremshebel ist über eine Bremssteuerung mit der Anlaufbremse verbunden. Die Bremssteuerung kann als Bremsseil, Bowdenzug oder ähnlichem ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das Bremsseil in einer Seilführung geschützt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, ist der Bremshebel länglich ausgebildet und verläuft entlang des wenigstens einen anderen Griffs, und in der Bremsstellung steht er von dem wenigstens einen anderen Griff vor, während er in der Schneidstellung gegen eine Rückstellkraft des Rückstellmechanismus in einer Aufnahme des wenigstens einen anderen Griffs versenkt ist. Er bildet dort einen Teil einer insgesamt glatten Grifffläche aus, und das Arbeitsgerät kann somit bequem auch über längere Betriebszeiten vom Benutzer gehalten werden.
  • In einer besonders haltbaren Ausführungsform der Erfindung ist der wenigstens eine, längliche Bremshebel über genau ein Gelenk mit dem Griff verbunden.
  • Günstigenfalls ist der eine Griff außen an der dem Schneidwerkzeug abgewandten Seite des Antriebs, und der wenigstens eine andere Griff ist an der dem Schneidwerkzeug zugewandten Seite des Antriebs, vorzugsweise in einem entlang einer Mittellinie des Arbeitsgerätes etwa mittleren Abschnitt vorgesehen. Die Anordnung der Griffe entlang der Mittellinie gestattet deren große Beabstandung voneinander und damit verbundene, leichte Schwenkbewegungen, trotz geringer äußerer Gesamtabmessungen.
  • Vorzugsweise bei einseitigen Heckenscheren ist der wenigstens eine andere Griff in einer Draufsicht aus der üblichen Benutzerperspektive im Schneidbetrieb auf das Schneidwerkzeug, im Wesentlichen vollständig seitlich neben dem Schneidwerkzeug und entlang der Mittellinie des Arbeitsgerätes etwa mittig vorgesehen und im Wesentlichen parallel zu dem genau einen hinteren Griff angeordnet. Wenn der seitliche Griff in der genannten Draufsicht rechts des Schneidwerkzeugs angeordnet ist, eignet sich die Heckenschere ergonomisch besonders gut zur Handhabung durch Rechtshänder und umgekehrt. Der Benutzer hält die Heckenschere in beiden Fällen quer vor sich.
  • Vorzugsweise weist der seitliche vordere Griff, an einem dem Schneidwerkzeug zugewandten Ende einen Handschutz auf, der günstigstenfalls vom Schneidwerkzeug weg gebogen ist und damit die andere Benutzerhand besonders gut schützt.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die insbesondere für zweiseitige Heckenscheren geeignet ist, ist der vordere Griff in einer Draufsicht aus der üblichen Benutzerperspektive im Schneidbetrieb, senkrecht zur Mittellinie etwa mittig über dem Schneidwerkzeug angeordnet. Er kann besonders stabil als ein mit seinen beiden Ende mit einem Rahmen verbundener Bügel ausgebildet sein. Vorzugsweise ist der hintere Griff dann entlang der Mittellinie ausgerichtet. Die zueinander senkrechte Anordnung der beiden Griffe ist für den zweiseitigen Betrieb ergonomisch besonders günstig. Die Heckenschere wird von dem Benutzer senkrecht vor sich gehalten und kann so in links und rechts schwenkenden Bewegungen eingesetzt werden.
  • Der Rahmen, der seitliche Griff und der Bügel können kostengünstig Rohrabschnitte, vorzugsweise Abschnitte eines einteiligen Rahmenrohres sein.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung, insbesondere für Heckenscheren, sind der Bügel und der seitliche Griff vorzugsweise wahlweise montierbar. Der hintere Griff weist dann günstigenfalls einen Schwenkmechanismus auf, um die für eine einseitige, oder zweiseitige Heckenschere ergonomisch günstige, zueinander parallele bzw. senkrechte Griffstellung einzustellen. Sowohl der Bügel als auch der seitliche Griff weisen hier einen Bremshebel auf, wobei die zugehörige Bremssteuerung jeweils lösbar mit der Anlaufbremse verbindbar ist.
  • Die Erfindung wird anhand von zwei Ausführungsbeispielen in sieben Figuren beschrieben. Dabei zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Griff-Getriebeeinheit,
  • 2 eine Seitenansicht in 1,
  • 3 eine Draufsicht in 1,
  • 4 Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in 3,
  • 5 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Griff-Getriebeeinheit,
  • 6 eine Seitenansicht in 5,
  • 7 eine Draufsicht in 5.
  • 1 zeigt einen Teil einer Heckenschere mit einem von einem Rahmen 1 abgehenden, seitlichen mittleren Griff 2 und einem hinteren Griff 3, sowie mit einem an einem Aufsatz 4 für einen (nicht eingezeichneten) Antrieb angeordneten, einseitigen Scherblatt 6. Der Antrieb ist vorzugsweise ein Verbrennungsmotor, insbesondere ein Zweitaktverbrennungsmotor. Der Rahmen 1 weist ein mehrfach gekrümmtes, im Wesentlichen durchgängig hohles Rohr auf, dessen eines Ende im Wesentlichen den hinteren Griff 3 und dessen anderes Ende im Wesentlichen den seitlichen mittleren Griff 2 der Heckenschere ausbildet.
  • Der hintere Griff 3 und der seitliche mittlere Griff 2 verlaufen quer zu einer Mittellinie M des Scherblattes 6. Aus ergonomischen Gründen verlaufen der hintere Griff 3 und der seitlichen mittlere Griff 2 zum Benutzer hin voneinander weg. Jedoch ist auch ein paralleler Verlauf des hinteren Griffs 3 und des seitlichen mittleren Griffs 2 möglich, während dann beide Griffe 2, 3 senkrecht zur Mittellinie des Scherblattes 6 angeordnet sind. Die Heckenschere der 1 wird während des Schneidbetriebs von einem Benutzer mit seiner linken Hand am hinteren Griff 3 und mit seiner rechten Hand am seitlichen mittleren Griff 2 geführt. Ein Handschutz 7 ist an einem dem Scherblatt 6 zugewandten Ende des seitliche mittleren Griffs 2, ihn vollständig und rotationssymmetrisch umlaufend, vorgesehenen und seine Normale ist parallel zum seitlichen mittleren Griff 2 angeordnet, um die rechte Benutzerhand vor während des Schneidens abgesprengten Schneidresten zu schützen.
  • In den hinteren Griff 3 ist ein Gashebel 8 integriert, der in seiner in 1 gezeigten Nullgasstellung maximal aus dem Griff herausragt und während des Betriebs vom Benutzer kontinuierlich in eine dafür vorgesehene Aussparung des hinteren Griffs 3 hinein drückbar ist, um somit die Leistung des Verbrennungsmotors stufenlos zu erhöhen und umgekehrt. Der Gashebel 8 ist über eine Steuereinrichtung, z. B. einen Bowdenzug oder ein Steuerseil mit der Vergaserkappe eines dem Verbrennungsmotor vorgeordneten Vergasers verbunden, und er steuert die Leistung des Verbrennungsmotors über die Winkelstellung der Vergaserklappe in der Gas-Luftgemischzuführung.
  • In dem seitlichen mittleren Griff 2 ist ein Bremshebel 9 integriert, der zwischen einer ausgeklappten Bremsstellung gemäß 1 und einer eingeklappten Schneidstellung durch Druckausübung mit der rechten Benutzerhand verstellbar ist. In der eingeklappten Stellung bildet der Bremshebel 9 mit dem seitlichen mittleren Griff 2 eine glatte Grifffläche aus. Der Bremshebel 9 ist länglich, kubisch ausgebildet und in der (nicht eingezeichneten) Schneidstellung parallel und in der Bremsstellung in einem Winkel zum seitlichen mittleren Griff 2 angeordnet. Ein dem Scherblatt 6 abgewandtes Ende des Bremshebels 9 ist über ein Gelenk mit einer Innenwandung des seitlichen mittleren Griffs 2 verbunden. Ein dem Scherblatt 6 zugewandtes Ende des Bremshebels 9 ist in der Bremsstellung vom seitlichen mittleren Griff 2 beabstandet und wird durch die rechte Benutzerhand beim Schneidvorgang in eine im seitlichen mittleren Griff 2 vorgesehene Aufnahme 5 hinein gedrückt und dadurch in die Schneidstellung überführt.
  • Die in 2 dargestellte seitliche Ansicht der Heckenschere, von links vorn in 1, zeigt ein Getriebegehäuse 4 mit einer Aufnahme für den Verbrennungsmotor, der zwischen dem hinteren Griff 3 und dem seitlichen mittleren Griff 2 vorgesehen ist. Der seitliche mittlere Griff 2 und der hintere Griff 3 liegen gemeinsam in etwa in einer parallel zu einer Scherebene des Scherblattes 6 verschobenen Ebene.
  • Die in 3 dargestellte Draufsicht zeigt eine elastische Aufhängung des Getriebegehäuses 4 mit eingestecktem Scherblatt 6 am Rahmen 1 an zwei äußeren und zwei mittleren Federn 11. Der seitliche mittlere Griff 2 ist vollständig seitlich der und mit seiner Längsrichtung quer zur Mittellinie M des Scherblattes 6 vorgesehen. Eine Längsrichtung des hinteren Griffs 3 ist ebenfalls quer zur Mittellinie M des Scherblattes 6 angeordnet, jedoch schneidet die Mittellinie M den hinteren Griff 3 etwa mittig.
  • Die Kupplungstrommel 12 ist von einem sie festsetzenden, angezogenen Bremsband 13 umfasst. Das Bremsband 13 ist über einen Spannmechanismus 14 verstellbar. Ein Ende des in einer Seilführung 17 verlaufenden Bremsseils 16 ist mit dem Spannmechanismus 14 und ein anderes Ende des Bremsseils 16 ist mit dem Bremshebel 9 verbunden. Das Bremsseil 16 ist durch einen scherblattseitigen Abschnitt des Rahmens 1 zum seitlichen mittleren Griff 2 geführt.
  • In der Ruhestellung zieht der Bremshebel 9 über ein Bremsseil 16 und einen Spannmechanismus 14 ein Bremsband 13 um eine Kupplungstrommel 12 fest und verhindert damit auch nach dem Starten des Verbrennungsmotors ein ungewolltes Anlaufen des Scherblatts 6. Zum Starten greift der Benutzer mit seiner linken Hand den hinteren Griff 3 und mit seiner rechten Hand einen (nicht eingezeichneten) Handgriff des Seilzugstarters und startet die Heckenschere. Das Scherblatt 6 ist jetzt blockiert. Selbst beim Anziehen des Gashebels 8 läuft das Scherblatt 6 nicht an, solange das Bremsband 16 fest angezogen ist. Ein ungewolltes und den Benutzer gefährdendes Anlaufen des Scherblattes 6, unmittelbar nach dem Starten, wird durch die Anlaufbremse verhindert. Erst nach dem Starten des Antriebs greift der Benutzer mit seiner rechten Hand die Heckenschere am mittleren seitlichen Griff 2 und drückt dabei mit seinem Handballen den Bremshebel 9 in die Aussparung 5 hinein und inaktiviert damit die Anlaufbremse. Das Bremsband 13 löst sich von der Kupplungstrommel 12 und über den Gashebel 8 ist die Schergeschwindigkeit und Leistung mit der linken Benutzerhand stufenlos einstellbar.
  • Die in 4 dargestellte Schnittansicht zeigt den in einem Querschnitt in Längsrichtung des seitlichen mittleren Griffs 2 im Wesentlichen L-förmig ausgebildeten Bremshebel 9 mit einem kurzen, in den seitlichen mittleren Griff 2 hineinragenden L-Schenkel 9a und mit einem langen, in der Bremsstellung aus dem seitlichen mittleren Griff 2 herausragenden L-Schenkel 9b. Ein zwischen kurzem und langem L-Schenkel 9a, 9b ausgebildeter L-Winkel ist über eine Drehachse mit einer Griffinnenwandung über ein Gelenk verschwenkbar verbunden.
  • Ein Ende der Seilführung 17 schlägt an einer dem Scherblatt 6 zugewandten Seite einer gelochten Halteplatte 18 an und ist gegenüber dem seitlichen mittleren Griff 2 damit im Abstand fixiert. Das Bremsseil 16 verläuft durch das Loch zum kurzen L-Schenkel 9a. Das Bremsseil 16 ist in der Seilführung 17 geführt. Der Handschutz 7 ist zum mittleren seitlichen Griff 2 hin gebogen ist.
  • Die in den 14 beschriebene, getrennte Anordnung von Bremshebel 9 und Gashebel 8 ist hinsichtlich des Bremshebels auch in doppelter Ausführung bei einer Heckenschere mit einem Rahmen 1 gemäß 5, 6, 7 möglich.
  • Diese zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Heckenschere weist neben dem hinteren Griff 3 zwei montierte andere Griffe 2, 19 auf. Jeder der beiden anderen Griffe 2, 19 ist einzeln montierbar und demontierbar. Der seitliche mittlere Griff 2 ist gemäß der oben beschriebenen, ersten Ausführungsform der Erfindung ausgebildet. Ein weiterer anderer Griff ist in Form eines Rahmenbogens 19 vorgesehen. Sowohl der Rahmenbogen 19, als auch der seitliche mittlere Griff 2 weisen jeweils einen (nicht eingezeichneten) Bremshebel auf. Das jeweils zugehörige Bremsseil 16 ist durch den Rahmen 1 hindurch zum Spannmechanismus 14 für das um die Kupplungstrommel 12 gelegte Bremsband 13 geführt.
  • Der Rahmen 1 gemäß 5, 6, 7 eignet sich zur wahlweisen Verwendung eines einseitigen Scherblattes 6, wie in allen Figuren dargestellt, oder auch eines (nicht dargestellten) zweiseitigen Scherblattes. Bei Verwendung eines einseitigen Scherblattes 6 ist der Rahmenbogen 19 vorzugsweise, im Gegensatz zur Darstellung in 5, 6, 7 demontiert und die Heckenschere hat im Wesentlichen das Aussehen der ersten Ausführungsform. Das einseitige Scherblatt 6 kann durch ein zweiseitiges Scherblatt ersetzt werden, dafür ist in dem Getriebegehäuse 4 ein Steckmechanismus vorgesehen. Die zweiseitige Heckenschere wird mit der rechten Benutzerhand am Rahmenbogen 19 geführt, und der seitliche mittlere Griff 2 ist dann demontiert. Bei der Demontage/Montage der beiden anderen Griffe 2, 19 sind die jedem der beiden anderen Griffe 2, 19 zugeordneten Bremsseile 16 zu lösen bzw. zu installieren.
  • Des Weiteren ist der hintere Griff 3 aus seiner Stellung im Wesentlichen senkrecht zur Mittellinie M des Scherblattes 6 für die einseitige Heckenschere in eine Stellung im Wesentlichen parallel zur Mittellinie M für die zweiseitige Heckenschere verschwenkbar.

Claims (17)

  1. Handgeführtes Arbeitsgerät, insbesondere eine Heckenschere, mit einem einen Verbrennungsmotor aufweisenden Antrieb für ein Schneidwerkzeug (6) und einem Griff (3) für eine Benutzerhand und wenigstens einem von dem einen Griff (3) beabstandeten anderen Griff (2, 19) für eine andere Benutzerhand und einem an dem einen Griff (3) vorgesehenen und durch die eine Benutzerhand betätigbaren, die Leistung des Antriebs steuernden Gashebel (8) und wenigstens einem zwischen einer Bremsstellung und einer Schneidstellung verstellbaren Bremshebel (9) für eine Anlaufbremse des Schneidwerkzeugs (6), dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Bremshebel (9) an dem wenigstens einen anderen Griff (2, 19) vorgesehen ist.
  2. Handgeführtes Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine, nicht betätigte Bremshebel (9) in der Bremsstellung und der wenigstens eine, betätigte Bremshebel (9) in der Schneidstellung ist und dadurch, dass der wenigstens eine Bremshebel (9) durch für den ordnungsgemäßen Betrieb vorgesehenes Greifen des wenigstens einen anderen Griffs (2, 19) durch die andere Benutzerhand aus der Bremsstellung in die Schneidstellung überführbar ist.
  3. Handgeführtes Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Bremshebel (9) mit einem automatischen Rückstellmechanismus in Verbindung steht.
  4. Handgeführtes Arbeitsgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gashebel (8) über eine die Winkelstellung einer Vergaserklappe eines Vergasers für den Verbrennungsmotor steuernde Steuerung verbunden ist.
  5. Handgeführtes Arbeitsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Bremshebel (9) entlang des wenigstens einen Griffs (2, 19) verlaufend, länglich ausgebildet ist und in der Bremsstellung von dem wenigstens einen anderen Griff (2, 19) absteht und in der Schneidstellung gegen eine Rückstellkraft des Rückstellmechanismus in einer Aussparung (5) des wenigstens einen anderen Griffs (2, 19) versenkt ist.
  6. Handgeführtes Arbeitsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des länglichen wenigstens einen Bremshebels (9) über ein Gelenk mit dem wenigstens einen anderen Griff (2, 19) verbunden ist.
  7. Handgeführtes Arbeitsgerät nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Griff (3) außen an der dem Schneidwerkzeug (6) abgewandten Seite des Antriebs und der wenigstens eine andere Griff (2, 19) an der dem Schneidwerkzeug (6) zugewandten Seite des Antriebs quer zu einer Mittellinie (M) des Arbeitsgerätes vorgesehen ist.
  8. Handgeführtes Arbeitsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine andere Griff (2, 19) in einer Draufsicht aus einer Benutzerperspektive während des Schneidbetriebs auf das Schneidwerkzeugs (6) im Wesentlichen vollständig seitlich neben dem Schneidwerkzeug (6) und entlang der Mittellinie (M) in einem mittleren Abschnitt des Arbeitsgerätes vorgesehen ist.
  9. Handgeführtes Arbeitsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, das der wenigstens eine seitliche mittlere Griff (2) als Endabschnitt eines Rahmens (1) ausgeformt ist und ein dem Schneidwerkzeug (6) abgewandtes Ende des wenigstens einen seitlichen mittleren Griffs (2) frei ist.
  10. Heckenschere nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche mittlere Griff (2) an seinem dem Schneidwerkzeug (6) zugewandten Ende einen quer zum seitlichen mittleren Griff (2) angeordneten Handschutz (7) aufweist.
  11. Handgeführtes Arbeitsgerät nach Anspruch 7, 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine andere Griff (19) in einer Draufsicht aus einer Benutzerperspektive während des Schneidbetriebs auf das Schneidwerkzeug (6) quer zur Mittellinie (M) im Wesentlichen mittig über dem Schneidwerkzeug (6) vorgesehen ist.
  12. Handgeführtes Arbeitsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Griff (19) als Bügel ausgeformt ist, dessen beide Enden fest mit dem Rahmen (1) verbunden sind.
  13. Handgeführtes Arbeitsgerät nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine andere Griff (2, 19) abnehmbar ist.
  14. Handgeführtes Arbeitsgerät nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Seilzugstarter mit einem zum Starten des Verbrennungsmotors mit der anderen Benutzerhand zu umfassenden Startergriff.
  15. Handgeführtes Arbeitsgerät nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsgerät eine Heckenschere und das Schneidwerkzeug ein Scherblatt (6) ist.
  16. Heckenschere nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass wahlweise ein einseitiges Scherblatt (6) oder ein zweiseitiges Scherblatt (6) in einen Steckmechanismus eines Getriebegehäuses (4) lösbar einsteckbar ist und der hintere Griff (3) für den einseitigen Betrieb in eine Stellung quer zur Mittellinie (M) schwenkbar ist und der wenigstens eine andere Griff im einseitigen Betreib ausschließlich den seitlichen mittleren Griff (2) aufweist und der hintere Griff (3) für den zweiseitigen Betrieb in eine Stellung entlang der Mittellinie (M) schwenkbar ist und der wenigstens eine andere Griff (2, 19) ausschließlich den Bügelgriff (19) aufweist.
  17. Heckenschere nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Bügelgriff (19) zugeordnete wenigstens eine Bremshebel und der dem seitlichen mittlere Griff (2) zugeordnete Bremshebel (9) jeweils eine Bremssteuerung (16) aufweisen und beide Bremssteuerungen (16) einzeln lösbar und/oder befestigbar sind, um eine Demontage und/oder Montage sowohl des Bügelgriffs (19) als auch des seitlichen mittleren Griffs (2) zu ermöglichen.
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