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Die
Erfindung betrifft ein handgeführtes
Arbeitsgerät
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Durch
Verbrennungsmotoren angetriebene Heckenscheren müssen eine Bremse aufweisen,
die ein Verletzungen verursachendes, unerwünschtes Anlaufen des Scherblattes
während
des Startens des Verbrennungsmotors verhindert. Dazu ist in der
DE 36 39 650 A1 ein
kombinierter Brems- und Gashebelmechanismus in dem hinteren Pistolengriff
vorgeschlagen. Der nicht betätigte
Bremshebel blockiert dabei den Gashebel und der Gashebel ist erst
bedienbar, nachdem der Bremshebel heruntergedrückt ist und den Gashebel frei
gegeben hat.
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In
der
DE 39 32 137 A1 ist
ein Sicherheitsmechanismus mit Gashebel und Schlepphebel vorgesehen.
Beim Starten des Gerätes
wird die Bremse durch einen auf einem verstellbaren Raststift liegenden
Schlepphebel festgesetzt. Nach dem Starten wird der Gashebel in
die Vollgasstellung gedrückt, wodurch
der Schlepphebel vom Raststift abhebt, dieser in seine Ausgangsstellung
zurückfährt und
der Schlepphebel somit gelöst
wird.
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In
der
DE 198 21 697
C2 ist ebenfalls ein am hinteren Pistolengriff einer Heckenschere
angeordneter Sicherheitsmechanismus mit kombiniertem Gas- und Bremshebel
beschrieben, die beide mit einer Benutzerhand betätigt werden
können.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, ein handgeführtes Arbeitsgerät mit einem
anderen Bremsmechanismus zur Verfügung zu stellen.
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Die
Aufgabe wird durch ein eingangs genanntes handgeführtes Arbeitsgerät gelöst, das
das Merkmal des kennzeichnenden Teils des Hauptanspruchs aufweist.
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Die
erfindungsgemäße, geltenden
Sicherheitsstandards genügende
Anlaufbremse macht von der Idee Gebrauch, Gashebel und Bremshebel
an voneinander beabstandeten Griffen für jeweils eine Benutzerhand
vorzusehen und so eine zum Starten des Verbrennungsmotors übliche Grifffolge
auszunutzen. Der eine, mit dem Gashebel versehene Griff wird im
Schneidbetrieb mit der einen und der andere, mit dem Bremshebel
versehene Griff mit der anderen Benutzerhand gegriffen. Beide Hebel
sind günstigerweise
unabhängig
voneinander betätigbar
und in ihrer Stellung kontinuierlich frei einstellbar. Ein Kopplungsmechanismus
zwischen Gas- und Bremshebel wird damit vorteilhafterweise überflüssig.
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Das
erfindungsgemäße Arbeitsgerät weist vorzugsweise
einen Seilzugstarter zum Starten des Verbrennungsmotors auf, der
mittels eines, mit der anderen Benutzerhand zu greifenden Startergriffs betätigbar ist.
Ein den nicht betätigten
wenigstens einen Bremshebel in seine Bremsstellung automatisch zurückführender
Rückstellmechanismus
steht mit dem Bremshebel in Verbindung.
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Während des
Startvorgangs muss die den wenigstens einen Bremshebel im Schneidbetrieb durch
Umfassen des anderen Griffs automatisch betätigende und in die Schneidstellung
verstellende andere Benutzerhand, den anderen Griff zum Greifen des
Startergriffs loslassen.
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Die
eine Benutzerhand kann hingegen sowohl während des Startens als auch
während
des Schneidbetriebs den einen Griff umfassen.
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Unter
handgeführten
Arbeitsgeräten
sind hier neben Trennschleifern, Rasenkantenschneidern und Kettensägen, insbesondere
Heckenscheren zu verstehen. Die wenigstens insgesamt zwei Griffe können entlang
einer Mittellinie des Arbeitsgerätes verlaufen,
aber beispielsweise auch senkrecht zur Mittellinie angeordnet sein.
Bei mehr als nur genau einem anderen Griff kann sogar jeder der
anderen Griffe einen Bremshebel aufweisen.
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Vorzugsweise
ist der Gashebel über
eine Steuerung mit einer Vergaserklappe eines Verbrennungsmotors
verbunden. Die Steuerung kann in Form eines Steuerungsseils, eines
Bowdenzugs oder ähnlichem
ausgebildet sein und die Winkelstellung der Vergaserklappe in der
Luft-/Gasgemischzuführung
zum Verbrennungsmotor steuern.
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Der
Rückstellmechanismus
für den
wenigstens einen Bremshebel ist bevorzugt als eine in dem anderen
Griff vorgesehene Rückstellfeder
oder als ein in der Schneidstellung gespanntes Bremsseil ausgebildet.
Er zieht die Anlaufbremse während
des Startens oder nach dem ungewollten Loslassen des wenigstens
einen Bremshebels vorteilhafterweise an. Der Bremshebel ist über eine
Bremssteuerung mit der Anlaufbremse verbunden. Die Bremssteuerung
kann als Bremsseil, Bowdenzug oder ähnlichem ausgebildet sein.
Vorzugsweise ist das Bremsseil in einer Seilführung geschützt.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung, ist der Bremshebel länglich ausgebildet und verläuft entlang
des wenigstens einen anderen Griffs, und in der Bremsstellung steht
er von dem wenigstens einen anderen Griff vor, während er in der Schneidstellung
gegen eine Rückstellkraft
des Rückstellmechanismus
in einer Aufnahme des wenigstens einen anderen Griffs versenkt ist.
Er bildet dort einen Teil einer insgesamt glatten Grifffläche aus,
und das Arbeitsgerät
kann somit bequem auch über
längere Betriebszeiten
vom Benutzer gehalten werden.
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In
einer besonders haltbaren Ausführungsform
der Erfindung ist der wenigstens eine, längliche Bremshebel über genau
ein Gelenk mit dem Griff verbunden.
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Günstigenfalls
ist der eine Griff außen
an der dem Schneidwerkzeug abgewandten Seite des Antriebs, und der
wenigstens eine andere Griff ist an der dem Schneidwerkzeug zugewandten
Seite des Antriebs, vorzugsweise in einem entlang einer Mittellinie des
Arbeitsgerätes
etwa mittleren Abschnitt vorgesehen. Die Anordnung der Griffe entlang
der Mittellinie gestattet deren große Beabstandung voneinander und
damit verbundene, leichte Schwenkbewegungen, trotz geringer äußerer Gesamtabmessungen.
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Vorzugsweise
bei einseitigen Heckenscheren ist der wenigstens eine andere Griff
in einer Draufsicht aus der üblichen
Benutzerperspektive im Schneidbetrieb auf das Schneidwerkzeug, im
Wesentlichen vollständig
seitlich neben dem Schneidwerkzeug und entlang der Mittellinie des
Arbeitsgerätes
etwa mittig vorgesehen und im Wesentlichen parallel zu dem genau
einen hinteren Griff angeordnet. Wenn der seitliche Griff in der
genannten Draufsicht rechts des Schneidwerkzeugs angeordnet ist,
eignet sich die Heckenschere ergonomisch besonders gut zur Handhabung
durch Rechtshänder
und umgekehrt. Der Benutzer hält
die Heckenschere in beiden Fällen
quer vor sich.
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Vorzugsweise
weist der seitliche vordere Griff, an einem dem Schneidwerkzeug
zugewandten Ende einen Handschutz auf, der günstigstenfalls vom Schneidwerkzeug
weg gebogen ist und damit die andere Benutzerhand besonders gut
schützt.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung, die insbesondere für zweiseitige Heckenscheren
geeignet ist, ist der vordere Griff in einer Draufsicht aus der üblichen
Benutzerperspektive im Schneidbetrieb, senkrecht zur Mittellinie
etwa mittig über
dem Schneidwerkzeug angeordnet. Er kann besonders stabil als ein
mit seinen beiden Ende mit einem Rahmen verbundener Bügel ausgebildet
sein. Vorzugsweise ist der hintere Griff dann entlang der Mittellinie
ausgerichtet. Die zueinander senkrechte Anordnung der beiden Griffe
ist für
den zweiseitigen Betrieb ergonomisch besonders günstig. Die Heckenschere wird
von dem Benutzer senkrecht vor sich gehalten und kann so in links
und rechts schwenkenden Bewegungen eingesetzt werden.
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Der
Rahmen, der seitliche Griff und der Bügel können kostengünstig Rohrabschnitte,
vorzugsweise Abschnitte eines einteiligen Rahmenrohres sein.
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In
einer Weiterbildung der Erfindung, insbesondere für Heckenscheren,
sind der Bügel
und der seitliche Griff vorzugsweise wahlweise montierbar. Der hintere
Griff weist dann günstigenfalls
einen Schwenkmechanismus auf, um die für eine einseitige, oder zweiseitige
Heckenschere ergonomisch günstige,
zueinander parallele bzw. senkrechte Griffstellung einzustellen.
Sowohl der Bügel
als auch der seitliche Griff weisen hier einen Bremshebel auf, wobei
die zugehörige
Bremssteuerung jeweils lösbar mit
der Anlaufbremse verbindbar ist.
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Die
Erfindung wird anhand von zwei Ausführungsbeispielen in sieben
Figuren beschrieben. Dabei zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Griff-Getriebeeinheit,
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2 eine
Seitenansicht in 1,
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3 eine
Draufsicht in 1,
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4 Schnittansicht
entlang der Linie IV-IV in 3,
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5 eine
perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Griff-Getriebeeinheit,
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6 eine
Seitenansicht in 5,
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7 eine
Draufsicht in 5.
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1 zeigt
einen Teil einer Heckenschere mit einem von einem Rahmen 1 abgehenden,
seitlichen mittleren Griff 2 und einem hinteren Griff 3,
sowie mit einem an einem Aufsatz 4 für einen (nicht eingezeichneten)
Antrieb angeordneten, einseitigen Scherblatt 6. Der Antrieb
ist vorzugsweise ein Verbrennungsmotor, insbesondere ein Zweitaktverbrennungsmotor.
Der Rahmen 1 weist ein mehrfach gekrümmtes, im Wesentlichen durchgängig hohles Rohr
auf, dessen eines Ende im Wesentlichen den hinteren Griff 3 und
dessen anderes Ende im Wesentlichen den seitlichen mittleren Griff 2 der
Heckenschere ausbildet.
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Der
hintere Griff 3 und der seitliche mittlere Griff 2 verlaufen
quer zu einer Mittellinie M des Scherblattes 6. Aus ergonomischen
Gründen
verlaufen der hintere Griff 3 und der seitlichen mittlere
Griff 2 zum Benutzer hin voneinander weg. Jedoch ist auch
ein paralleler Verlauf des hinteren Griffs 3 und des seitlichen
mittleren Griffs 2 möglich,
während
dann beide Griffe 2, 3 senkrecht zur Mittellinie
des Scherblattes 6 angeordnet sind. Die Heckenschere der 1 wird während des
Schneidbetriebs von einem Benutzer mit seiner linken Hand am hinteren
Griff 3 und mit seiner rechten Hand am seitlichen mittleren
Griff 2 geführt.
Ein Handschutz 7 ist an einem dem Scherblatt 6 zugewandten
Ende des seitliche mittleren Griffs 2, ihn vollständig und
rotationssymmetrisch umlaufend, vorgesehenen und seine Normale ist
parallel zum seitlichen mittleren Griff 2 angeordnet, um
die rechte Benutzerhand vor während
des Schneidens abgesprengten Schneidresten zu schützen.
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In
den hinteren Griff 3 ist ein Gashebel 8 integriert,
der in seiner in 1 gezeigten Nullgasstellung
maximal aus dem Griff herausragt und während des Betriebs vom Benutzer
kontinuierlich in eine dafür
vorgesehene Aussparung des hinteren Griffs 3 hinein drückbar ist,
um somit die Leistung des Verbrennungsmotors stufenlos zu erhöhen und
umgekehrt. Der Gashebel 8 ist über eine Steuereinrichtung,
z. B. einen Bowdenzug oder ein Steuerseil mit der Vergaserkappe
eines dem Verbrennungsmotor vorgeordneten Vergasers verbunden, und
er steuert die Leistung des Verbrennungsmotors über die Winkelstellung der
Vergaserklappe in der Gas-Luftgemischzuführung.
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In
dem seitlichen mittleren Griff 2 ist ein Bremshebel 9 integriert,
der zwischen einer ausgeklappten Bremsstellung gemäß 1 und
einer eingeklappten Schneidstellung durch Druckausübung mit
der rechten Benutzerhand verstellbar ist. In der eingeklappten Stellung
bildet der Bremshebel 9 mit dem seitlichen mittleren Griff 2 eine
glatte Grifffläche aus.
Der Bremshebel 9 ist länglich,
kubisch ausgebildet und in der (nicht eingezeichneten) Schneidstellung
parallel und in der Bremsstellung in einem Winkel zum seitlichen
mittleren Griff 2 angeordnet. Ein dem Scherblatt 6 abgewandtes
Ende des Bremshebels 9 ist über ein Gelenk mit einer Innenwandung des
seitlichen mittleren Griffs 2 verbunden. Ein dem Scherblatt 6 zugewandtes
Ende des Bremshebels 9 ist in der Bremsstellung vom seitlichen
mittleren Griff 2 beabstandet und wird durch die rechte
Benutzerhand beim Schneidvorgang in eine im seitlichen mittleren
Griff 2 vorgesehene Aufnahme 5 hinein gedrückt und
dadurch in die Schneidstellung überführt.
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Die
in 2 dargestellte seitliche Ansicht der Heckenschere,
von links vorn in 1, zeigt ein Getriebegehäuse 4 mit
einer Aufnahme für
den Verbrennungsmotor, der zwischen dem hinteren Griff 3 und dem
seitlichen mittleren Griff 2 vorgesehen ist. Der seitliche
mittlere Griff 2 und der hintere Griff 3 liegen gemeinsam
in etwa in einer parallel zu einer Scherebene des Scherblattes 6 verschobenen
Ebene.
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Die
in 3 dargestellte Draufsicht zeigt eine elastische
Aufhängung
des Getriebegehäuses 4 mit
eingestecktem Scherblatt 6 am Rahmen 1 an zwei äußeren und
zwei mittleren Federn 11. Der seitliche mittlere Griff 2 ist
vollständig
seitlich der und mit seiner Längsrichtung
quer zur Mittellinie M des Scherblattes 6 vorgesehen. Eine
Längsrichtung
des hinteren Griffs 3 ist ebenfalls quer zur Mittellinie
M des Scherblattes 6 angeordnet, jedoch schneidet die Mittellinie
M den hinteren Griff 3 etwa mittig.
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Die
Kupplungstrommel 12 ist von einem sie festsetzenden, angezogenen
Bremsband 13 umfasst. Das Bremsband 13 ist über einen
Spannmechanismus 14 verstellbar. Ein Ende des in einer
Seilführung 17 verlaufenden
Bremsseils 16 ist mit dem Spannmechanismus 14 und
ein anderes Ende des Bremsseils 16 ist mit dem Bremshebel 9 verbunden. Das
Bremsseil 16 ist durch einen scherblattseitigen Abschnitt
des Rahmens 1 zum seitlichen mittleren Griff 2 geführt.
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In
der Ruhestellung zieht der Bremshebel 9 über ein
Bremsseil 16 und einen Spannmechanismus 14 ein
Bremsband 13 um eine Kupplungstrommel 12 fest
und verhindert damit auch nach dem Starten des Verbrennungsmotors
ein ungewolltes Anlaufen des Scherblatts 6. Zum Starten
greift der Benutzer mit seiner linken Hand den hinteren Griff 3 und
mit seiner rechten Hand einen (nicht eingezeichneten) Handgriff
des Seilzugstarters und startet die Heckenschere. Das Scherblatt 6 ist
jetzt blockiert. Selbst beim Anziehen des Gashebels 8 läuft das
Scherblatt 6 nicht an, solange das Bremsband 16 fest
angezogen ist. Ein ungewolltes und den Benutzer gefährdendes
Anlaufen des Scherblattes 6, unmittelbar nach dem Starten,
wird durch die Anlaufbremse verhindert. Erst nach dem Starten des
Antriebs greift der Benutzer mit seiner rechten Hand die Heckenschere am
mittleren seitlichen Griff 2 und drückt dabei mit seinem Handballen
den Bremshebel 9 in die Aussparung 5 hinein und
inaktiviert damit die Anlaufbremse. Das Bremsband 13 löst sich
von der Kupplungstrommel 12 und über den Gashebel 8 ist
die Schergeschwindigkeit und Leistung mit der linken Benutzerhand
stufenlos einstellbar.
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Die
in 4 dargestellte Schnittansicht zeigt den in einem
Querschnitt in Längsrichtung
des seitlichen mittleren Griffs 2 im Wesentlichen L-förmig ausgebildeten
Bremshebel 9 mit einem kurzen, in den seitlichen mittleren
Griff 2 hineinragenden L-Schenkel 9a und mit einem
langen, in der Bremsstellung aus dem seitlichen mittleren Griff 2 herausragenden L-Schenkel 9b.
Ein zwischen kurzem und langem L-Schenkel 9a, 9b ausgebildeter
L-Winkel ist über eine
Drehachse mit einer Griffinnenwandung über ein Gelenk verschwenkbar
verbunden.
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Ein
Ende der Seilführung 17 schlägt an einer dem
Scherblatt 6 zugewandten Seite einer gelochten Halteplatte 18 an
und ist gegenüber
dem seitlichen mittleren Griff 2 damit im Abstand fixiert.
Das Bremsseil 16 verläuft
durch das Loch zum kurzen L-Schenkel 9a. Das Bremsseil 16 ist
in der Seilführung 17 geführt. Der
Handschutz 7 ist zum mittleren seitlichen Griff 2 hin
gebogen ist.
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Die
in den 1–4 beschriebene,
getrennte Anordnung von Bremshebel 9 und Gashebel 8 ist
hinsichtlich des Bremshebels auch in doppelter Ausführung bei
einer Heckenschere mit einem Rahmen 1 gemäß 5, 6, 7 möglich.
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Diese
zweite Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Heckenschere
weist neben dem hinteren Griff 3 zwei montierte andere
Griffe 2, 19 auf. Jeder der beiden anderen Griffe 2, 19 ist
einzeln montierbar und demontierbar. Der seitliche mittlere Griff 2 ist
gemäß der oben
beschriebenen, ersten Ausführungsform
der Erfindung ausgebildet. Ein weiterer anderer Griff ist in Form
eines Rahmenbogens 19 vorgesehen. Sowohl der Rahmenbogen 19,
als auch der seitliche mittlere Griff 2 weisen jeweils
einen (nicht eingezeichneten) Bremshebel auf. Das jeweils zugehörige Bremsseil 16 ist
durch den Rahmen 1 hindurch zum Spannmechanismus 14 für das um
die Kupplungstrommel 12 gelegte Bremsband 13 geführt.
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Der
Rahmen 1 gemäß 5, 6, 7 eignet
sich zur wahlweisen Verwendung eines einseitigen Scherblattes 6,
wie in allen Figuren dargestellt, oder auch eines (nicht dargestellten)
zweiseitigen Scherblattes. Bei Verwendung eines einseitigen Scherblattes 6 ist
der Rahmenbogen 19 vorzugsweise, im Gegensatz zur Darstellung
in 5, 6, 7 demontiert
und die Heckenschere hat im Wesentlichen das Aussehen der ersten
Ausführungsform.
Das einseitige Scherblatt 6 kann durch ein zweiseitiges
Scherblatt ersetzt werden, dafür
ist in dem Getriebegehäuse 4 ein
Steckmechanismus vorgesehen. Die zweiseitige Heckenschere wird mit
der rechten Benutzerhand am Rahmenbogen 19 geführt, und
der seitliche mittlere Griff 2 ist dann demontiert. Bei
der Demontage/Montage der beiden anderen Griffe 2, 19 sind
die jedem der beiden anderen Griffe 2, 19 zugeordneten
Bremsseile 16 zu lösen
bzw. zu installieren.
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Des
Weiteren ist der hintere Griff 3 aus seiner Stellung im
Wesentlichen senkrecht zur Mittellinie M des Scherblattes 6 für die einseitige
Heckenschere in eine Stellung im Wesentlichen parallel zur Mittellinie
M für die
zweiseitige Heckenschere verschwenkbar.