DE202006008907U1 - Modulares System - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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Abstract
Element
das aus 2n + 1 Vorsprüngen gebildet
wird, die aufgrund ihrer geometrischen Gestaltung n Einbuchtungen
bilden, die ihrerseits so ausgebildet sind, dass sie die Vorsprünge eines
oder mehrerer weiterer Elemente aufnehmen können.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein modulares System das im Wesentlichen aus gleichförmigen Elementen aufgebaut ist, die zu dreidimensionalen Körpern zusammengesetzt werden können.
- Sowohl im Spielzeugsektor, als auch beim Elementbau von, z.B. von Möbeln, sind grundsätzlich schon modulate Systeme beschrieben, mittels derer man mehr oder weniger beliebige dreidimensionale Körper zusammensetzen kann z.B. Lego®). Die modularen Systeme aus dem Bereich der Möbelherstellung bestehen allerdings im Wesentlichen aus Flächenmodulen und separaten Verbindungselementen, die auch in die Flächenmodule integriert sein können.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Element (
1 ,2 ), bei dem das Flächenmodul so ausgestaltet ist, dass es Flächenmodul und Verbindungselement in einem ist. - Das Grundelement (
1 ,2 ) ist so gestaltet, dass es aus 2n + 1 (mit n mindestens gleich 0, bevorzugterweise n = 1 bis 10, 1 bis 5, 1 bis 2, 2) Vorsprüngen gebildet wird, die aufgrund ihrer geometrischen Gestaltung 2n Einbuchtungen bilden, die ihrerseits so ausgebildet sind, dass sie die Vorsprünge eines oder mehrerer weiterer Elemente aufnehmen können. Bevorzugterweise sind die Vorsprünge, und damit auch die Einbuchtungen, in ihrer Geometrie gleich und rund. - Zur Stabilisierung der Verbindung zweier Elemente können z.B. wie in
1 eingezeichnet Vorrichtungen zum Einrasten, z.B. auf den Vorsprüngen Erhebungen (7 ) oder Federn (10 ) und in den Einbuchtungen Dellen (6 ) oder Nuten (11 ), oder, bevorzugterweise, in den Einbuchtungen Erhebungen (7 ) oder Federn (10 ) und auf den Vorsprüngen Dellen (6 ) oder Nuten (11 ). Anstelle der mechanischen Elemente können auch Magnet/Magnet oder Magnet/Metallkombinationen verwendet werden. - Solche Vorrichtungen zum Einrasten sind an sich dem Fachmann bekannt.
- Grundsätzlich kann man die Elemente auch verkleben, was zu einer höheren Stabilität führen würde, gleichzeitig aber den Vorteil der Flexibilität einschränken würde.
- Bevorzugterweise beträgt die Gesamtfläche des Elementes 1 bis 10*(π*R2)(n+2), also etwa das 1 bis 10 fache der Fläche eines Vorsprunges gemessen als Vollkreis, ganz bevorzugterweise beträgt die Gesamtfläche des Elementes 1,5 bis 2,5*(π*R2)(n+2), also etwa das 1,5 bis 2,5 fache der Fläche eines Vorsprunges gemessen als Vollkreis
- Überraschenderweise gleicht die Figur mit n = 2 dem Pictogram eines Menschen.
- Als Abschlussstücke können die Elemente (
8 ,9 ) gemäß3 verwendet werden, wobei für die Ausgestaltung lediglich der Verbindungsteil, der aus den erfindungsgemäßen Vorsprüngen und Einbuchtungen besteht, den Vorgaben für die erfindungsgemäßen Elemente entsprechen muss, während das übrige Element der jeweiligen Verwendung entsprechend gestaltet werden kann. - Die Dicke (
5 ) der Elemente kann ebenfalls der Verwendung angepasst werden. Um eine sichere Verzahnung der Elemente zu gewährleisten, sollte die Dicke vorteilhafterweise mindestens dem Radius der Vorsprünge/Einbuchtungen entsprechen. - Der Querschnitt des Elementes ist üblicherweise rechteckig. Allerdings können auch die Kanten gebrochen oder abgerundet sein. Es können auch Elemente mit kugelförmigen Vorsprüngen mit Elementen mit Vorsprüngen mit rechteckigem Querschnitt kombiniert werden.
- Die Elemente sind vorteilhafterweise aus elastischen Materialien gefertigt. Bei Elementen, die aus starren Materialien, wie z.B. Stahl gefertigt sind, muss der Radius der Vorsprünge geringfügig kleiner sein, als der Radius der Einbuchtungen, um eine Verzahnung zu gewährleisten. Bei der Verwendung von elastischen Materialien, wie z.B. Schaumstoff, oder bei geringfügig verformbaren Materialien wie z.B. Polyurethan können die Radien identisch sein.
- Bevorzugte Materialien sind Kunststoffe, besonders bevorzugt sind dabei Polyurethan, ABS, Polyamid und Hartschäume. Vorteilhaft sind auch Wellkarton und Kunstglas. Gut verwendet werden können auch Holz und aus Holzspänen oder Holzmehl verpresste Materialien.
- Gegenstand der Erfindung sind auch dreidimensionale Körper, die im Wesentlichen aus den erfindungsgemäßen Elementen aufgebaut sind. Besonders bevorzugt sind dreidimensionale Körper, die ausschließlich aus erfindungsgemäßen Elementen und Abschlussstücken aufgebaut sind.
- Abbildungen:
-
1 – Aufsicht auf ein Element -
2 – Querschnitt -
3 – Verzahnung zweier Elemente -
4 – Verzahnung zweier Abschlussstücke mit einem Element mittels Delle und Erhebung/Hocker -
5a – oberes Abschlussstück -
5b –unteres Abschlussstück -
6 – Verzahnungsstabilisierung mittels Nut und Feder -
- 1, 2
- Element
- 3
- Innenradius
- 4
- Außenradius
- 5
- Dicke
- 6
- Delle
- 7
- Erhebung
- 8
- Abschlusselement mit 2 Vorsprüngen
- 9
- Abschlusselement mit 1 Vorsprung
- 10
- Nut
- 11
- Feder
Claims (13)
- Element das aus 2n + 1 Vorsprüngen gebildet wird, die aufgrund ihrer geometrischen Gestaltung n Einbuchtungen bilden, die ihrerseits so ausgebildet sind, dass sie die Vorsprünge eines oder mehrerer weiterer Elemente aufnehmen können.
- Element gemäß Anspruch 1, wobei n mindestens gleich 1 ist.
- Element gemäß Anspruch 2, wobei n 1 bis 10 ist.
- Element gemäß Anspruch 2, wobei n 1 bis 5 ist.
- Element gemäß Anspruch 2, wobei n 1 oder 2 ist.
- Element gemäß Anspruch 2, wobei n 2 ist.
- Element nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei zur Stabilisierung der Verzahnung zweier Elemente komplementäre Vorrichtungen zum Einrasten, bestehend aus einer konkaven und einer komplementären konvexen Form, wobei bevorzugterweise die konvexen Formen in den Einbuchtungen und die konkaven Formen auf den Vorsprüngen angebracht sind.
- Element nach Anspruch 7, wobei die konvexen Formen Erhebungen oder Federn sind und die konkaven Formen komplementäre Dellen oder Nuten sind.
- Element nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Element aus Kunststoff, bevorzugterweise aus Polyamid, Polyethylen oder Polyurethan gefertigt ist.
- Element nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Element aus Pappe, bevorzugterweise aus Wellpappe oder Pappmache gefertigt ist.
- Dreidimensionaler Körper, aufgebaut aus Elementen gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10.
- Dreidimensionaler Körper nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Möbelstück ist, bevorzugterweise ein Möbelstück ausgewählt aus Stuhl, Regal und Bank.
- Dreidimensionaler Körper nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Spielzeug ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE200620008907 DE202006008907U1 (de) | 2006-06-02 | 2006-06-02 | Modulares System |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE202006008907U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1916023A1 (de) * | 2006-10-23 | 2008-04-30 | Jugmans, Martin | Bauteile mit Verbindungsköpfe |
| DE102007026296A1 (de) * | 2007-06-06 | 2008-12-18 | Airbus Deutschland Gmbh | Wabenkern, insbesondere für ein Sandwichbauteil, aus wenigstens zwei miteinander verbundenen Wabenkernteilen und Verfahren zu seiner Herstellung |
| EP2523736B1 (de) | 2010-01-11 | 2015-10-14 | Buggi Toys GmbH | Spielbaustein |
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2006
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1916023A1 (de) * | 2006-10-23 | 2008-04-30 | Jugmans, Martin | Bauteile mit Verbindungsköpfe |
| WO2008049799A1 (en) * | 2006-10-23 | 2008-05-02 | Martin Jugmans | Assembly elements with connection heads |
| DE102007026296A1 (de) * | 2007-06-06 | 2008-12-18 | Airbus Deutschland Gmbh | Wabenkern, insbesondere für ein Sandwichbauteil, aus wenigstens zwei miteinander verbundenen Wabenkernteilen und Verfahren zu seiner Herstellung |
| EP2523736B1 (de) | 2010-01-11 | 2015-10-14 | Buggi Toys GmbH | Spielbaustein |
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Effective date: 20060914 |
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| R150 | Term of protection extended to 6 years |
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Effective date: 20150101 |