[go: up one dir, main page]

DE202006005655U1 - Türmodul für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Türmodul für ein Kraftfahrzeug Download PDF

Info

Publication number
DE202006005655U1
DE202006005655U1 DE200620005655 DE202006005655U DE202006005655U1 DE 202006005655 U1 DE202006005655 U1 DE 202006005655U1 DE 200620005655 DE200620005655 DE 200620005655 DE 202006005655 U DE202006005655 U DE 202006005655U DE 202006005655 U1 DE202006005655 U1 DE 202006005655U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
movable element
door module
module according
free end
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200620005655
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
Original Assignee
Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brose Fahrzeugteile SE and Co KG filed Critical Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
Priority to DE200620005655 priority Critical patent/DE202006005655U1/de
Publication of DE202006005655U1 publication Critical patent/DE202006005655U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/04Doors arranged at the vehicle sides
    • B60J5/0412Lower door structure
    • B60J5/0416Assembly panels to be installed in doors as a module with components, e.g. lock or window lifter, attached thereto
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R16/00Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
    • B60R16/02Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
    • B60R16/0207Wire harnesses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Abstract

Türmodul zur Montage über eine Öffnung einer Türinnenhaut einer Kraftfahrzeugtür, wobei die Türinnenhaut mit dem Türmodul einen Nassraum von einem Trockenraum der Kraftfahrzeugtür trennt, mit
– einem Modulträger, der in einem Einbauzustand des Türmoduls die Öffnung der Türinnenhaut überdeckt,
– mindestens einer auf dem Modulträger angeordneten Baugruppe einer Kraftfahrzeugausstattung, und
– einem mit der Baugruppe verbundenen, teilweise im Nassraum angeordneten Kabelbaum, der aus einer Transportposition in eine Betriebsposition bewegbar ist, in der der Kabelbaum zur Herstellung einer Verbindung mit einer fahrzeugseitigen Elektronik abschnittsweise durch eine Montageöffnung der Kraftfahrzeugtür aus dem Nassraum herausgeführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Türmodul (6) ein bewegbares Element (12) aufweist, dass dazu ausgebildet ist, im Einbauzustand des Türmoduls (6) aus einer ersten Position in eine zweite Position bewegt zu werden, wobei der Kabelbaum (9) aus der Transportposition in die Betriebsposition mitgenommen wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Türmodul für ein Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein derartiges Türmodul ist zur Montage in eine Öffnung einer Türinnenhaut einer Kraftfahrzeugtür vorgesehen, wobei die Türinnenhaut zusammen mit dem Türmodul einen Nassraum von einem Trockenraum der Kraftfahrzeugtür trennt. In einem Einbauzustand des Türmoduls ist die Öffnung der Türinnenhaut vom Trockenraum her durch einen Modulträger des Türmoduls überdeckt, der als Träger mindestens einer Baugruppe einer Kraftfahrzeugausstattung dient. Das Türmodul kann dabei eine dem Innenraum des Kraftfahrzeuges zugewandte Türinnenverkleidung umfassen (Verkleidungsmodul) oder als ein reines Trägermodul ausgebildet sein, das mittels einer separat ausgebildeten Türinnenverkleidung zu überdecken ist. Hierbei kann die separat ausgebildete Türinnenverkleidung am Türmodul festgelegt sein. Die Baugruppe kann beispielsweise Funktionskomponenten wie einen Fensterheber oder ein Türschlossmodul umfassen.
  • Weiterhin weist ein solches Türmodul mindestens einen mit der Baugruppe verbundenen Kabelbaum auf, der bei der Montage des Türmoduls aus einer Transportposition in eine Betriebsposition bewegbar ist, in der der Kabelbaum zur Herstellung einer Verbindung mit einer fahrzeugseitigen Elektronik vom Nassraum her abschnittsweise durch eine Montageöffnung der Kraftfahrzeugtür aus dem Nassraum herausgeführt ist. Der Kabelbaum umfasst dabei zumindest eine Leitungsverbindung, über die die Baugruppe mit der fahrzeugseitigen Elektronik (z.B. einer Leistungselektronik) verbunden ist.
  • Bei Türmodulen der vorstehenden Art besteht die Schwierigkeit, dass der Kabelbaum zum Verbinden der Baugruppe mit der fahrzeugseitigen Elektronik bei der Montage des Türmoduls an der Türinnenhaut in den Nassraum N der Kraftfahrzeugtür eingeführt und von dort durch eine Montageöffnung an einer Stirnseite der Kraftfahrzeugtür aus dem Nassraum herausgeführt werden muss, so dass der Kabelbaum mit einer fahrzeugseitigen Elektronik verbunden werden kann. Hierbei wird der Kabelbaum durch eine weitere Montageöffnung einer der Kraftfahrzeugtür zugeordneten Scharnierzarge eines Kraftfahrzeuges, an der die Kraftfahrzeugtür schwenkbar gelagert ist, zur fahrzeugseitigen Elektronik geführt. Da der Nassraum der Kraftfahrzeugtür schlecht einzusehen ist, ist dieser Vorgang kompliziert und daher unvorteilhaft zeitaufwendig. Zu Beginn der Montage ist der Kabelbaum in einer Transportposition angeordnet. In dieser Position befindet sich der Kabelbaum insbesondere während eines Transports des Türmoduls zu seinem Einbauort und beim Positionieren des Türmoduls an der Türinnenhaut der Kraftfahrzeugtür.
  • Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, ein Türmodul der eingangs genannten Art bereitzustellen, das einfach aufgebaut und schnell montierbar ist.
  • Dieses Problem wird durch ein Türmodul mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Danach ist vorgesehen, dass das Türmodul ein bewegbares Element aufweist, das zwischen einer ersten und einer zweiten Position hin und her bewegbar ist, wobei das bewegbare Element den Kabelbaum beim Bewegen aus der ersten Position in die zweite Position mitnimmt, so dass der Kabelbaum in der Betriebsposition angeordnet wird. Hierdurch wird das Herausführen des Kabelbaumes aus dem Nassraum der Kraftfahrzeugtür erheblich vereinfacht.
  • Vorzugsweise sind Mittel vorgesehen, die dazu eingerichtet sind, das bewegbare Element bei der Bewegung aus der ersten Position in die zweite Position definiert zu führen, und zwar insbesondere entlang eines gesamten Verstellweges, der sich von der ersten zur zweiten Position erstreckt. Weiterhin ist das bewegbare Element bevorzugt derart ausgebildet, dass es – bezogen auf den Einbauzustand des Türmoduls – vom Trockenraum her manuell aus der ersten in die zweite Position bewegbar ist. Auf diese Weise kann der Kabelbaum bei bereits montiertem Türmodul (hierbei überdeckt der Modulträger die Öffnung der Türinnenhaut) mit einem einfachen Handgriff mittels des bewegbaren Elementes in die Betriebsposition, d.h., zur Montageöffnung geführt werden. Von dort aus kann der Kabelbaum manuell mit der fahrzeugseitigen Elektronik verbunden werden. Vorzugsweise weist das bewegbare Element zur manuellen Betätigung einen Griffbereich auf.
  • Beim Positionieren des Türmoduls an der Türinnenhaut ist der Kabelbaum in einer Transportposition bzw. das bewegbare Element in der ersten Position angeordnet, in der das bewegbaren Element den Modulträger des Türmoduls nicht überragt, so dass es bei seiner Montage an die Türinnenhaut leicht auf die Öffnung der Türinnenhaut aufgesetzt werden kann. In der zweiten Position des bewegbaren Elementes ragt dieses (nebst Kabelbaum) über einen äußeren umlaufenden Rand des Modulträgers hinaus.
  • Bevorzugt weist das bewegbare Element einen freien Endbereich auf, der dazu ausgebildet ist den Kabelbaum, insbesondere den freien Endabschnitt des Kabelbaums, zu halten. Entscheidend ist dabei, dass das bewegbare Element derart mit dem Kabelbaum zusammenwirkt, dass dieser beim Bewegen des bewegbaren Elementes aus der Transportposition in die Betriebsposition mitgenommen und definiert (reproduzierbar) in seine Betriebsposition geführt wird.
  • In einer Variante der Erfindung ist der freie Endbereich des bewegbaren Elementes flexibel ausgebildet. Dies ist vorteilhaft, wenn der freie Endbereich des bewegbaren Elementes in der zweiten Position derart angeordnet ist, dass er einen Teil einer beweglichen Verbindung zwischen der Kraftfahrzeugtür und einer Scharnierzarge eines Kraftfahrzeuges bildet, über die die Kraftfahrzeugtür schwenkbar am Kraftfahrzeug gelagert ist. Bei einem derartigen freien Endbereich kann es sich beispielsweise um eine schlauchförmige Hülle (z.B. einen Faltenbalg) handeln, die mittels des bewegbaren Elementes samt des in dem Faltenbalg angeordneten Endabschnittes des Kabelbaums durch die Montageöffnung hindurch abschnittsweise aus dem Nassraum herausgeführt wird, um einen Abschnitt des Kabelbaumes zu schützen, der von der Montageöffnung zu einer der Montageöffnung gegenüberliegenden weiteren Montageöffnung der Scharnierzarge verläuft.
  • In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das bewegbare Element zum Bewegen des Kabelbaums in die Betriebsposition entlang einer Bewegungsrichtung linear ver schieblich am Modulträger gelagert, so dass es aus der ersten Position, in der der Kabelbaum in der Transportposition angeordnet ist, in die zweite Position bewegt werden kann, in der der Kabelbaum in der Betriebsposition angeordnet ist. Bevorzugt verläuft die Bewegungsrichtung dabei entlang einer Erstreckungsebene des Modulträgers bzw. parallel zu einer Fläche, die ein die Öffnung der Türinnenhaut umlaufender Rand aufspannt.
  • Weiterhin ist das bewegbare Element vorzugsweise entlang der Bewegungsrichtung längs erstreckt ausgebildet und ist entlang der Bewegungsrichtung durch eine erste Durchgangsöffnung des Modulträgers vom Trockenraum her in den Nassraum geführt (bezogen auf den Einbauzustand des Türmoduls), wobei das bewegbare Element in der ersten Durchgangsöffnung beweglich gelagert ist. Vorzugsweise umschließt das bewegbare Element den Kabelbaum hierbei zumindest abschnittsweise hüllenartig, und zwar derart, dass der beim linearen Verschieben des bewegbaren Elementes jeweils in der ersten Durchgangsöffnung befindliche Abschnitt des Kabelbaumes vom bewegbaren Element umhüllt ist. Zur Abdichtung des Trockenraumes der Kraftfahrzeugtür gegenüber dem Nassraum ist an der ersten Durchgangsöffnung ein Dichtungselement vorgesehen, das das bewegbare Element im Querschnitt ringförmig umschließt. Die erste Durchgangsöffnung, durch die hindurch das bewegbare Element – bezogen auf den Einbauzustand des Türmoduls – vom Trockenraum her in den Nassraum geführt ist, ist bevorzugt in einer zum Nassraum hin ausgebildeten Mulde des Modulträgers ausgebildet.
  • In einer alternativen Variante der Erfindung ist am Modulträger eine zweite Durchgangsöffnung vorgesehen, die beabstandet zur ersten Durchgangsöffnung am Modulträger ausgebildet ist. Hierbei ist der Kabelbaum bevorzugt durch die zweite Durchgangsöffnung in den Nassraum geführt, während das bewegbare Element in der ersten Durchgangsöffnung längsverschieblich gelagert ist.
  • In einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das bewegbare Element um eine Achse schwenkbar am Modulträger gelagert, so dass es aus der ersten Position in die zweite Position geschwenkt werden kann, wobei der Kabelbaum in der Betriebsposition angeordnet wird. Bevorzugt ist die Achse quer zur Erstrecksebene des Modulträgers orientiert, so dass sie in einem Einbauzustand des Türmoduls (bezogen auf einen in ein Kraftfahrzeug eingebauten und geschlossenen Zustand der Kraftfahrzeugtür) entlang der Fahrzeugquerachse verläuft. Vorzugsweise ist das bewegbare Element hierbei derart am Modulträger schwenkbar gelagert, dass der freie Endbereich des bewegbaren Elementes – bezogen auf den Einbauzustand des Türmoduls – vor dem Bewegen des Kabelbaums in die Betriebsposition (d.h., in der ersten Position) entlang der vertikalen Fahrzeugachse oberhalb der Montageöffnung angeordnet ist (bezogen auf einen in ein Kraftfahrzeug eingebauten und geschlossenen Zustand der Kraftfahrzeugtür). Alternativ hierzu ist das bewegbare Element derart schwenkbar am Modulträger gelagert, dass der freie Endbereich – bezogen auf den Einbauzustand des Türmoduls – vor dem Bewegen des Kabelbaums in die Betriebsposition entlang der vertikalen Fahrzeugachse unterhalb der Montageöffnung angeordnet ist.
  • Vorzugsweise ist das bewegbare Element als eine den Kabelbaum zumindest abschnittsweise umgebende schlauchförmige Hülle ausgeformt, durch die hindurch der Kabelbaum – bezogen auf einen Einbauzustand des Türmoduls – vom Trockenraum in den Nassraum der Kraftfahrzeugtür geführt ist, in die das Türmodul einzubauen ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sollen anhand von Zeichnungen von Ausführungsbeispielen nachstehend erläutert werden. Es zeigen:
  • 1 eine schematische, ausschnitthafte Schnittansicht einer Kraftfahrzeugtür, mit einem daran befestigten Türmodul und einem am Türmodul gelagerten bewegbaren Element, das zum Bewegen eines Kabelbaumes des Türmoduls in eine Betriebsposition dient,
  • 2 eine schematische, ausschnitthafte Schnittansicht der in der 1 gezeigten Kraftfahrzeugtür, mit dem in der Betriebsposition angeordneten Kabelbaum,
  • 3 eine schematische, ausschnitthafte Schnittansicht einer Abwandlung des in den 1 und 2 gezeigten Türmoduls,
  • 4 eine schematische, teilweise geschnittene Ansicht einer Abwandlung des in den 1 und 2 bzw. 3 gezeigten Türmoduls,
  • 5 eine schematische Schnittansicht entlang der Linie V-V der 4,
  • 6 eine schematische, ausschnitthafte Schnittansicht einer Abwandlung des in den 1 und 2 gezeigten Türmoduls, und
  • 7 eine schematische, ausschnitthafte Schnittansicht der in der 6 gezeigten Kraftfahrzeugtür, mit dem in der Betriebsposition angeordneten Kabelbaum.
  • 1 zeigt im Zusammenhang mit 2 eine Kraftfahrzeugtür 1, die schwenkbar an einer Scharnierzarge 5 einer Kraftfahrzeugkarosserie gelagert ist. Die Kraftfahrzeugtür 1 weist eine Türaußenhaut 2 und eine entlang der Türaußenhaut 2 erstreckte Türinnenhaut 3 auf, die zusammen einen Nassraum N der Kraftfahrzeugtür 1 ausbilden, der mittels der Türinnenhaut 3 von einem Trockenraum T der Kraftfahrzeugtür 1 getrennt ist. Die Türaußenhaut 2 verfügt über eine dem Nassraum N zugewandte Innenseite 2b sowie über eine der Innenseite 2b abgewandte Außenseite 2a, die in einem in ein Kraftfahrzeug eingebauten Zustand der Kraftfahrzeugtür 1 einem Außenraum des Kraftfahrzeuges zugewandt ist. Weiterhin weist die Türinnenhaut 3 eine dem Trockenraum T zugewandte Innenseite 3b und eine dem Nassraum N der Kraftfahrzeugtür 1 zugewandte Außenseite 3a auf, die der Innenseite 3b der Türinnenhaut 3 abgewandt ist.
  • In der Türinnenhaut 3 ist mittig eine durchgängige Öffnung O ausgebildet, die zum Einbau eines Türmoduls 6 in die Krafffahrzeugtür 1 dient. Das Türmodul 6 umfasst einen flächigen Modulträger 7, mit einer dem Trockenraum T zugewandten Innenseite 8a und einer der Innenseite 8a abgewandten Außenseite 8b, der sich entlang einer Erstreckungsebene erstreckt und in einem Einbauzustand des Türmoduls 6 die Öffnung O der Türinnenhaut 3 überdeckt. Hierbei drückt eine den Modulträger 7 umlaufende Dichtung 8c, die an der dem Nassraum N zugewandten Außenseite 8b des Modulträgers 7 angeordnet ist, gegen einen die Öffnung O begrenzenden Randbereich der Innenseite 3b der Türinnenhaut 3. Hierdurch wird im Einbauzustand des Türmoduls 6 der Trockenraum T gegenüber dem Nassraum N der Kraftfahrzeugtür 1 abgedichtet.
  • In einem in ein Kraftfahrzeug eingebauten Zustand der Kraftfahrzeugtür 1 erstrecken sich die Türinnenhaut 3 und die Türaußenhaut 2 im Wesentlichen entlang einer Erstreckungsebene, die durch die Fahrzeuglängsachse x und die vertikale Fahrzeugachse z aufgespannt wird. Dabei ist die Türinnenhaut 3 über eine im Wesentlichen quer zur Türaußenhaut 2 verlaufende Stirnseite 4 der Türinnenhaut 3 mit der Türaußenhaut 2 verbunden. Diese Stirnseite 4 der Kraftfahrzeugtür 1 liegt in einem geschlossenen Zustand der Kraftfahrzeugtür 1 entlang der Fahrzeuglängsachse x der Scharnierzarge 5 gegenüber, und zwar deren Außenseite 5a. An der Stirnseite 4 der Kraftfahrzeugtür 1 ist eine Montageöffnung M ausgebildet, die in einem geschlossenen Zustand der Krafffahrzeugtür 1 einer weiteren Montageöffnung M', die an der Scharnierzarge 5 ausgebildet ist, entlang der Fahrzeuglängsachse x gegenüberliegt und mit dieser fluchtet. Die beiden Montageöffnungen M, M' dienen dazu, einen Kabelbaum 9 des Türmoduls 6, der zum Verbinden einer nicht gezeigten Baugruppe des Türmoduls 6 mit einer fahrzeugseitigen Elektronik dient, aus dem Nassraum N der Kraftfahrzeugtür 1 herauszuführen und durch die weitere Montageöffnung M' hindurch der fahrzeugseitigen Elektronik zuzuführen. Hierzu ist am Modulträger 7 ein bewegbares Element 12 vorgesehen, das entlang einer Bewegungsrichtung B linear verschieblich am Modulträger 7 gelagert ist, so dass es aus einer ersten Position, in der das bewegbare Element 12 quer zur Bewegungsrichtung B der Innenseite 8a des Modulträgers 7 gegenüberliegt, in eine zweite Position (zur Montageöffnung M hin) verschiebbar ist. Hierbei verläuft die Bewegungsrichtung B im Wesentlichen parallel zur Fahrzeuglängsachse x (bezogen auf einen in ein Kraftfahrzeug eingebauten und geschlossenen Zustand der Kraftfahrzeugtür 1, in die das Türmodul 6 montiert ist). Das bewegbare Element 12 kann auch vollständig im Nassraum N angeordnet sein. In diesem Fall ist am Modulträger 7 eine zusätzliche verschließbare Serviceöffnung ausgebildet, durch die das bewegbare Element 12 vom Trockenraum T her bewegbar ist.
  • Das bewegbare Element 12 bildet eine entlang der Bewegungsrichtung B längs erstreckte schlauchförmige Hülle zur Aufnahme eines Abschnittes des Kabelbaumes 9 aus, die in einer zum Nassraum N hin weisenden Mulde 7b des Modulträgers 7 angeordnet ist. Die Mulde 7b des Modulträgers 7 weist eine umlaufende Wandung 7c auf, die entlang der Fahrzeugquerachse y vom Modulträger 7 absteht und einen sich daran anschließenden Boden 7d, der sich entlang der Türaußenhaut 2 erstreckt. In der Wandung 7c der Mulde 7b ist eine erste Durchgangsöffnung D ausgebildet, die entlang der Bewegungsrichtung B der an der Stirnseite 4 ausgebildeten Montageöffnung M der Kraftfahrzeugtür 1 gegenüberliegt und mit dieser fluchtet. In dieser ersten Durchgangsöffnung D ist das bewegbare Element 12 längsverschieblich gelagert, wobei die erste Durchgangsöffnung D mittels eines Dichtungselementes 16 abgedichtet ist, so dass keine Feuchtigkeit vom Nassraum N über die erste Durchgangsöffnung D in den Trockenraum T gelangen kann. Zusätzlich ist das bewegbare Element 12 entlang der Bewegungsrichtung B durch eine Aussparung eines vom Boden 7d quer zur Bewegungsrichtung B in den Trockenraum T abstehenden Führungselementes 15 geführt, die mit der ersten Durchgangsöffnung D und der Montageöffnung M fluchtet. Durch die längsverschiebliche Lagerung des bewegbaren Elementes 12 sowohl in der ersten Durchgangsöffnung D als auch in der zur ersten Durchgangsöffnung D beabstandeten Aussparung des Führungselementes 15, wird das bewegbare Element 12 beim Verschieben aus der ersten in die zweite Position entlang der Bewegungsrichtung B definiert geführt. Bei entsprechender Auslegung der ersten Durchgangsöffnung D ist das Führungselement 15 verzichtbar.
  • Der Kabelbaum 9 ist vom Trockenraum T her in das bewegbare Element 12 eingeführt und verläuft innerhalb des bewegbaren Elementes 12 entlang der Bewegungsrichtung B durch die erste Durchgangsöffnung D hindurch in den Nassraum N der Kraftfahrzeugtür 1. Nassraumseitig ist am bewegbare Element 12 ein freier Endbereich 13 vorgesehen, der als eine flexible schlauchförmige Hülle (Faltenbalg) ausgebildet ist, die einen Kanal umgibt, der mit der Montageöffnung M fluchtet. In diesem Kanal ist der freie Endabschnitt 10 des Kabelbaums 9 angeordnet, der über ein freies Ende 11 des Kabelbaums 9, das beispielsweise steckerförmig ausgebildet sein kann, mit der fahrzeugseitigen Elektronik zu verbinden ist.
  • 1 zeigt das bewegbare Element 12 in der ersten Position, in der der freie Endbereich 13 des bewegbaren Elementes 12 sowie der Kabelbaum 9 den äußeren Rand 7a des Modulträgers 7 entlang der Bewegungsrichtung B nicht überragen. Hierdurch kann das Türmodul 6 leicht in die Öffnung O der Türinnenhaut 3 der Kraftfahrzeugtür 1 eingesetzt werden und dort mittels geeigneter Befestigungselemente festgelegt werden.
  • Zum Bewegen des Kabelbaums 9 in die Betriebsposition, wird das bewegbare Element 12 entlang der Bewegungsrichtung B zur Montageöffnung M hin in seine zweite Position gemäß der 2 verschoben, wobei der freie Endbereich 13 durch die Montageöffnung M der Stirnseite 4 hindurch abschnittsweise aus dem Nassraum N der Kraftfahrzeugtür 1 herausgeführt wird derart, dass ein umlaufender Randbereich 13a des freien Endbereichs 13 abdichtend an einem die Montageöffnung M berandenen Rand 13b der Montageöffnung M zu liegen kommt. Gleichzeitig wird hierdurch der in dem freien Endbereich 13 angeordnete freie Endabschnitt 10 des Kabelbaums 9 aus dem Nassraum N herausgeführt. Der freie Endbereich 13 (Faltenbalg) kann nun von einer der Stirnseite 4 abgewandten Seite der Scharnierzarge 5 her durch die weitere Montageöffnung M' der Scharnierzarge 5 hindurch gezogen werden, so dass der freie Endbereich 13, den Kabelbaum 9 umgebend, die Strecke zwischen den beiden Montageöffnungen M, M' entlang der Bewegungsrichtung B (bzw. der Fahrzeuglängsachse x) überbrückt.
  • In der zweiten Position des bewegbaren Elementes 12 ragt der freie Endbereich 13 des bewegbaren Elementes 12 entlang der Bewegungsrichtung B über den äußeren umlau fenden Rand 7a des Modulträgers 7 hinaus. Gemäß einer Abwandlung des Türmoduls 6 ist vorgesehen, dass der freie Endbereich 13 eine separat zum bewegbaren Element 12 ausgebildete schlauchförmige Hülle (Faltenbalg) bildet, die vor dem Bewegen des Kabelbaums 9 in die Betriebsposition bereits entlang der Fahrzeuglängsachse x zwischen der Montageöffnung M und der weiteren Montageöffnung M' der Scharnierzarge 5 angeordnet ist. Das bewegbare Element 12 dient dann dazu, den Kabelbaum 9, und zwar dessen freien Endabschnitt 10 mit dem freien Ende 11 voran durch die Montageöffnung M zu führen, wobei der freie Endabschnitt 10 des Kabelbaums 9 in der separat ausgebildeten schlauchförmigen Hülle 13 angeordnet wird. Hierzu ist das bewegbare Element 12 entlang der Bewegungsrichtung B hinreichend lang ausgebildet. Anschließend wird das freie Ende 11 des Kabelbaums 9 von einer der Stirnseite 4 abgewandten Seite der Scharnierzarge 5 her händisch der Hülle 13 entnommen und mit der fahrzeugseitigen Elektronik verbunden. Das bewegbare Element 12 kann hierbei abschnittsweise in der separat ausgebildeten Hülle 13 verbleiben, wobei in diesem Fall vorgesehen ist, dass zumindest der in der Hülle 13 angeordnete Abschnitt des bewegbaren Elementes 12 flexibel ausgebildet ist, so dass er eine Schwenkbewegung der Kraftfahrzeugtür 1, die diese beim Öffnen und Schließen ausführt, nicht behindert. Alternativ hierzu kann das bewegbare Element 12 aus der zweiten Position entlang der Bewegungsrichtung B soweit zur ersten Position hin zurückbewegt werden, dass dieser Abschnitt des bewegbaren Elementes 12 entlang der Bewegungsrichtung B aus dem Faltenbalg 13 herausbewegt und im Nassraum N angeordnet wird.
  • 3 zeigt eine Abwandlung des in den 1 und 2 gezeigten Türmoduls, bei dem im Unterschied zu den 1 und 2 der Kabelbaum 9 nicht durch die erste Durchgangsöffnung D in den Nassraum N geführt ist, sondern durch eine zur ersten Durchgangsöffnung D beabstandete zweite Durchgangsöffnung D' des Modulträgers 7. Diese ist mittels eines Dichtungselementes 17 abgedichtet, so dass keine Feuchtigkeit vom Nassraum N über die zweite Durchgangsöffnung D' in den Trockenraum T gelangen kann. Von der zweiten Durchgangsöffnung D' ausgehend, verläuft der Kabelbaum 9 im Nassraum N der Kraftfahrzeugtür 1 zu dem durch den freien Endbereich 13 ausgebildeten Kanal, der gemäß der 1 mit der Montageöffnung M fluchtet. Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist, dass die Mulde 7b entlang der Fahrzeugquerachse y, d.h., zum Nassraum N hin, eine vergleichsweise nur geringe Tiefe aufweisen muss, da ein Versatz der ersten Durchgangsöffnung D bezüglich der Montageöffnung M entlang der Fahrzeugquerachse y durch einen entsprechenden abgewinkelten Verlauf des bewegbaren Elementes 12 im Nassraum N überbrückt werden kann. Hierzu weist das im Wesentli chen entlang der Bewegungsrichtung B längs erstreckte bewegbare Element 12 einen Abschnitt 13' zum Halten des freien Endbereiches 13 auf, wobei der Abschnitt 13', quer zur Bewegungsrichtung B vom bewegbaren Element 12 absteht und eine Länge aufweist, die in etwa dem Versatz zwischen der ersten Durchgangsöffnung D und der Montageöffnung M quer zur Bewegungsrichtung B, d.h., entlang der Fahrzeugquerachse y, entspricht.
  • Auch in diesem Ausführungsbeispiel kann der freie Endbereich 13 eine separat zum bewegbaren Element 12 ausgebildete schlauchförmige Hülle (Faltenbalg) darstellen, die bereits vor einem Bewegen des bewegbaren Elementes 12 in die Betriebsposition, die beiden Montageöffnungen M, M' miteinander verbindend, zwischen der Stirnseite 4 und der Scharnierzarge 5 angeordnet ist. Der freie Endabschnitt 10 des Kabelbaums 9 ist dann an dem Abschnitt 13' des bewegbaren Elementes 12 festgelegt, der quer zur Bewegungsrichtung B vom bewegbaren Element 12 absteht und den Versatz entlang der Fahrzeugquerachse y zwischen der ersten Durchgangsöffnung D des Modulträgers 7 und der Montageöffnung M der Stirnseite 4 überbrückt.
  • 4 zeigt im Zusammenhang mit 5 eine weitere Abwandlung des in den 1 bis 2 bzw. 3 gezeigten Türmoduls 6. Hierbei ist im Unterschied zu den 1 bis 3 das bewegbare Element 12 nicht längsverschieblich am Modulträger 7 gelagert, sondern schwenkbar um eine quer zur Erstreckungsebene des Modulträgers 7 orientierte Drehachse A, die in einem Einbauzustand des Türmoduls 6 (bezogen auf einen in ein Kraftfahrzeug eingebauten Zustand der Kraftfahrzeugtür 1) entlang der Fahrzeugquerachse y verläuft. Das bewegbare Element 12 bildet dabei gemäß den 1 und 2 eine schlauchförmige Hülle zur Aufnahme des Kabelbaums 9, der vom Trockenraum T ausgehend durch das bewegbare Element 12 zum freien Endbereich 13 des bewegbaren Elementes 12 verläuft, der gemäß der 1 als eine schlauchförmige, flexible Hülle (Faltenbalg) ausgebildet ist. Das bewegbare Element 12 weist dabei einen ersten entlang der Achse A verlaufenden Abschnitt auf, der mit samt dem darin verlaufenden Kabelbaum 9 um die Achse A drehbar in einer Durchgangsöffnung D'' des Modulträgers (7) gelagert ist und einen senkrecht davon abgehenden zweiten Abschnitt, der senkrecht zur Achse A verläuft und längs der Erstreckungsebene des Modulträgers 7 (im Nassraum N) erstreckt ist. Beim Montieren des Türmoduls 6 an der Türinnenhaut 3 der Kraftfahrzeugtür 1 ist das bewegbare Element 12 nach dem Festlegen des Modulträgers 7 an der Öffnung O zunächst in der ersten Position angeordnet, in der der zweite Abschnitt des bewegbaren Elementes 12 entlang der vertikalen Fahrzeugachse z verläuft. Aus dieser ersten Position wird das bewegbare Element 12 mit samt dem darin angeordneten Kabelbaum 9 unter Mitwirkung der Schwerkraft in Richtung der Stirnseite 4 in die zweite Position geschwenkt (wobei der Kabelbaum 9 in die Betriebsposition mitgenommen wird), in der sich der freie Endbereich 13 des bewegbaren Elementes 12 an einer Ablage 4a der Stirnseite 4 abstützt, die entlang der vertikalen Fahrzeugachse z unterhalb der Montageöffnung M vorgesehen ist. Hierbei erstreckt sich der zweite Abschnitt des bewegbaren Elementes 12 im Wesentlichen entlang der Fahrzeuglängsachse x, wobei der der Montageöffnung M zugewandte Kanal des freien Endbereiches 13 mit der Montageöffnung M fluchtet.
  • Weiterhin kann der freie Endbereich 13 des bewegbaren Elementes 12 mit samt dem darin angeordneten freien Endabschnitt 10 des Kabelbaums 9 in der zweiten Position des bewegbaren Elementes 12 von einer dem Nassraum N abgewandten Außenseite der Stirnseite 4 her manuell aus dem Nassraum N herausgeführt werden. Hierbei wird der freie Endbereich 13 des bewegbaren Elementes 12 gemäß der 2 in der Montageöffnung M der Stirnseite 4 der Kraftfahrzeugtür 1 angeordnet. Alternativ dazu kann der freie Endbereich 13 in der zweiten Position des bewegbaren Elementes 12 eine Entspannungsbewegung durch die Montageöffnung M hindurch ausführen, bei der der im freien Endbereich 13 angeordnete Endabschnitt 10 des Kabelbaums 9 abschnittsweise aus der Montageöffnung M herausgeführt wird.
  • Zum Schwenken bzw. Drehen des bewegbaren Elementes 12 in die zweite Position ist an einem freien Ende des bewegbaren Elementes 12, das im Trockenraum T angeordnet ist, ein manuell betätigbarer Griffbereich 14 vorgesehen. Alternativ kann das bewegbare Element 12 in der ersten Position derart bezüglich der vertikalen Fahrzeugachse z angeordnet sein, dass der freie Endbereich 13 des bewegbaren Elementes 12 unterhalb der Montageöffnung M positioniert ist. In diesem Fall kann entlang der vertikalen Fahrzeugachse z oberhalb der Montageöffnung M an der Stirnseite 4 ein Anschlag vorgesehen sein, so dass der freie Endbereich 13 lediglich bis zur Montageöffnung M verschwenkt werden kann derart, dass der Kanal des freien Endbereiches 13 der Montageöffnung M entlang der Fahrzeuglängsachse x gegenüberliegt, d.h., mit der Montageöffnung M fluchtet.
  • 6 zeigt eine Schnittansicht einer Kraftfahrzeugtür 1, mit einem daran festgelegten Türmodul 6 der in der 1 bzw. 2 gezeigten Art, wobei im Unterschied zu den 1 und 2 der freie Endbereich 13 des bewegbaren Elementes 12 vom Nassraum N her durch die erste Durchgangsöffnung D geführt ist und trockenraumseitig an der ersten Durchgangsöffnung D eine Dichtung 16 zum Abdichten der ersten Durchgangsöffnung D ausbildet. Der freie Endbereich 13 ist als flexible, schlauchförmige Hülle (z.B. Faltenbalg) ausgebildet, die den freien Endabschnitt 10 des Kabelbaums 9 umgibt und ist über sein freies Ende, das in der ersten Position des bewegbaren Elementes 12 der Montageöffnung M entlang der Bewegungsrichtung B gegenüberliegt, mit einem entlang der Bewegungsrichtung B längs erstreckten Abschnitt des bewegbaren Elementes 12 verbunden, der entlang der Bewegungsrichtung B durch die erste Durchgangsöffnung D in den Trockenraum T geführt ist und im Nassraum N vom freien Endbereich 13 umgeben ist. Im Trockenraum T, und zwar in der Mulde 7b, ist dieser längs erstreckte Abschnitt des bewegbaren Elementes 12 in mit der Montageöffnung M und der ersten Durchgangsöffnung D fluchtenden Aussparungen zweier entlang der Bewegungsrichtung B zueinander beabstandeter Führungselemente 15 entlang der Bewegungsrichtung B längsverschieblich gelagert. Diese Führungselemente 15 sind gemäß der 1 ausgebildet. Zum manuellen Verschieben des bewegbaren Elementes 12 aus der ersten Position gemäß der 6 entlang der Bewegungsrichtung B in die zweite Position gemäß der 7 weist der längs erstreckte Abschnitt des bewegbaren Elementes 12 an seinem trockenraumseitigen freien Ende einen Griffbereich 14 auf. Beim Verschieben des längs erstreckten Abschnitts des bewegbaren Elementes 12 entlang der Bewegungsrichtung B zur Montageöffnung M hin, wird der als flexible, schlauchförmige Hülle ausgebildete freie Endbereich 13 entlang der Bewegungsrichtung B gedehnt, bis er in der zweiten Position des bewegbaren Elementes 12 zusammen mit dem freien Endabschnitt 10 des Kabelbaums 9 abschnittsweise entlang der Bewegungsrichtung B durch die Montageöffnung M aus dem Nassraum N der Kraftfahrzeugtür 1 herausgeführt ist. D.h., der freie Endbereich 13 umhüllt den im Nassraum N verlaufenden Abschnitt des Kabelbaumes 9 vollständig.
  • Trockenraumseitig ist der Kabelbaum 9 über einen Stecker 11' mit einem weiteren Stecker 11'' eines Türsteuergerätes S verbunden, das zum Steuern der einzelnen Funktionskomponenten des Türmoduls 6 dient und in der Mulde 7b des Modulträgers 7 angeordnet ist. Hierbei ist das Türsteuergerät S entlang der vertikalen Fahrzeugachse z beabstandet vom bewegbaren Element 12 am Modulträger 7 angeordnet. Die Mulde 7b ist mittels einer Abdeckung 7' zum Trockenraum T hin abgedeckt oder verschlossen, so dass eine dem Innenraum des Kraftfahrzeuges bzw. dem Trockenraum T zugewandte Seite des Modulträgers 7 im Wesentlichen eben ausgebildet ist. Eine weitere Verkleidung zum Innenraum hin ist aufgrund der Abdeckung 7' daher verzichtbar (Verkleidungsmodul).

Claims (21)

  1. Türmodul zur Montage über eine Öffnung einer Türinnenhaut einer Kraftfahrzeugtür, wobei die Türinnenhaut mit dem Türmodul einen Nassraum von einem Trockenraum der Kraftfahrzeugtür trennt, mit – einem Modulträger, der in einem Einbauzustand des Türmoduls die Öffnung der Türinnenhaut überdeckt, – mindestens einer auf dem Modulträger angeordneten Baugruppe einer Kraftfahrzeugausstattung, und – einem mit der Baugruppe verbundenen, teilweise im Nassraum angeordneten Kabelbaum, der aus einer Transportposition in eine Betriebsposition bewegbar ist, in der der Kabelbaum zur Herstellung einer Verbindung mit einer fahrzeugseitigen Elektronik abschnittsweise durch eine Montageöffnung der Kraftfahrzeugtür aus dem Nassraum herausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Türmodul (6) ein bewegbares Element (12) aufweist, dass dazu ausgebildet ist, im Einbauzustand des Türmoduls (6) aus einer ersten Position in eine zweite Position bewegt zu werden, wobei der Kabelbaum (9) aus der Transportposition in die Betriebsposition mitgenommen wird.
  2. Türmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur definierten Führung (15) des bewegbaren Elementes (12) aus der ersten Position in die zweite Position vorgesehen sind.
  3. Türmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Element (12) – bezogen auf den Einbauzustand des Türmoduls (6) – zur manuellen Betätigung vom Trockenraum (T) her ausgebildet ist, um das bewegbare E lement aus der ersten Position in die zweite Position zu bewegen.
  4. Türmodul nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Element (12) in der zweiten Position über einen äußeren umlaufenden Rand (7a) des Modulträgers (7) hinausragt.
  5. Türmodul nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Element (12) einen freien Endbereich (13) aufweist.
  6. Türmodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelbaum (9) am freien Endbereich (13) des bewegbaren Elementes (12) festgelegt ist.
  7. Türmodul nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Endbereich (13) flexibel ausgebildet ist.
  8. Türmodul nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Endbereich (13) des bewegbaren Elements (12) eine schlauchförmige Hülle bildet, die den Kabelbaum (9) zumindest abschnittsweise im Querschnitt einschließt.
  9. Türmodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Endbereich (13) in der zweiten Position des bewegbaren Elementes (12) zur Anordnung in der Montageöffnung (M) vorgesehen ist derart, dass der freie Endbereich (13) durch die Montageöffnung (M) hindurch abschnittsweise aus dem Nassraum (N) herausgeführt ist.
  10. Türmodul nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Element (12) derart am Modulträger (7) gelagert ist, dass es zum Bewegen des Kabelbaums (9) in die Betriebsposition aus der ersten Position entlang einer Bewegungsrichtung (B) linear in die zweite Position verschiebbar ist.
  11. Türmodul nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsrichtung (B) entlang einer Erstreckungsebene des Modulträgers (7) verläuft.
  12. Türmodul nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Element (12) entlang der Bewegungsrichtung (B) längs erstreckt ausgebildet ist.
  13. Türmodul nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Element (12) entlang der Bewegungsrichtung (B) durch eine erste Durchgangsöffnung (D) des Modulträgers (7) geführt ist.
  14. Türmodul nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Durchgangsöffnung (D) in einer Mulde (7b) des Modulträgers (7) ausgebildet ist.
  15. Türmodul nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelbaum (9) durch die erste Durchgangsöffnung (D) geführt ist.
  16. Türmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass am Modulträger (7) eine zweite Durchgangsöffnung (D') ausgebildet ist.
  17. Türmodul nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelbaum (9) durch die zweite Durchgangsöffnung (D') geführt ist.
  18. Türmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Element (12) derart am Modulträger (7) gelagert ist, dass es zum Bewegen des Kabelbaums (9) in die Betriebsposition aus der ersten Position in die zweite Position schwenkbar ist.
  19. Türmodul nach einem der Ansprüche 5 bis 9 und Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Element (12) derart am Modulträger (7) schwenkbar gelagert ist, dass der freie Endbereich (13) – bezogen auf den Einbauzustand des Türmoduls (6) – in der ersten Position entlang der vertikalen Fahrzeugachse (z) oberhalb der Montageöffnung (M) angeordnet ist.
  20. Türmodul nach einem der Ansprüche 5 bis 9 und Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Element (12) derart am Modulträger (7) schwenkbar gelagert ist, dass der freie Endbereich (13) – bezogen auf den Einbauzustand des Türmoduls (6) – in der ersten Position entlang der vertikalen Fahrzeugachse (z) unterhalb der Montageöffnung (M) angeordnet ist.
  21. Türmodul nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Element (12) eine den Kabelbaum (9) zumindest abschnittsweise umgebende schlauchförmige Hülle aufweist, durch die hindurch der Kabelbaum (9) – bezogen auf einen Einbauzustand des Türmoduls – vom Trockenraum (T) in den Nassraum (N) geführt ist.
DE200620005655 2006-04-03 2006-04-03 Türmodul für ein Kraftfahrzeug Expired - Lifetime DE202006005655U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200620005655 DE202006005655U1 (de) 2006-04-03 2006-04-03 Türmodul für ein Kraftfahrzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200620005655 DE202006005655U1 (de) 2006-04-03 2006-04-03 Türmodul für ein Kraftfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202006005655U1 true DE202006005655U1 (de) 2007-08-16

Family

ID=38375293

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200620005655 Expired - Lifetime DE202006005655U1 (de) 2006-04-03 2006-04-03 Türmodul für ein Kraftfahrzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202006005655U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008055649A1 (de) 2008-10-30 2010-05-27 Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Hallstadt Baugruppe eines Türmoduls für ein Fahrzeug und Verfahren zur Montage eines Türmoduls
DE102010018017A1 (de) 2010-04-23 2010-11-04 Daimler Ag Steckverbinder-Durchführvorrichtung und Durchführverfahren

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19724966C2 (de) * 1997-06-12 2000-10-26 Draexlmaier Lisa Gmbh Türverkleidungsmodul und Verfahren zum Montieren eines solchen Türverkleidungsmoduls
DE20020829U1 (de) * 2000-11-30 2001-02-15 Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, Coburg, 96450 Coburg Aggregateträger
DE102005002166A1 (de) * 2004-02-24 2005-09-15 ArvinMeritor Technology, LLC, Troy Kabelhalter in einem Türmodul

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19724966C2 (de) * 1997-06-12 2000-10-26 Draexlmaier Lisa Gmbh Türverkleidungsmodul und Verfahren zum Montieren eines solchen Türverkleidungsmoduls
DE20020829U1 (de) * 2000-11-30 2001-02-15 Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, Coburg, 96450 Coburg Aggregateträger
DE102005002166A1 (de) * 2004-02-24 2005-09-15 ArvinMeritor Technology, LLC, Troy Kabelhalter in einem Türmodul

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008055649A1 (de) 2008-10-30 2010-05-27 Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Hallstadt Baugruppe eines Türmoduls für ein Fahrzeug und Verfahren zur Montage eines Türmoduls
DE102008055649B4 (de) * 2008-10-30 2012-05-16 Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Hallstadt Baugruppe eines Türmoduls für ein Fahrzeug und Verfahren zur Montage eines Türmoduls
DE102010018017A1 (de) 2010-04-23 2010-11-04 Daimler Ag Steckverbinder-Durchführvorrichtung und Durchführverfahren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102016001506B4 (de) Heck-Fahrzeugkarosseriestruktur eines Fahrzeugs und öffenbare Dachstruktur
EP2925548A2 (de) Dachsystem für ein kraftfahrzeug
DE102017131336A1 (de) Elektrische Sonnenblende- und Schiebedach-Struktur
DE102010005905B4 (de) Überkopfgepäckfach mit einer Halterung für eine Bedieneinheit
DE102014003396A1 (de) Halteanordnung zweier Seitentüren an einer Karosserie eines Personenkraftwagens
DE102005059413A1 (de) Gelenk für eine Tür eines Kraftfahrzeugs
EP3138711A2 (de) Dachsystem für ein kraftfahrzeug
DE102009050064A1 (de) Verkleidungsanordnung für einen Schwenkarm einer Kraftwagentür
DE2908613A1 (de) Kraftfahrzeugtuer
DE202006005655U1 (de) Türmodul für ein Kraftfahrzeug
DE10307364A1 (de) Vorrichtung zur Kofferraum-Notentriegelung in einem Kraftfahrzeug
WO2014060154A1 (de) Türinnenverkleidung für eine fahrzeugtür, fahrzeugtür mit einer derartigen türinnenverkleidung sowie fahrzeug
DE202004019232U1 (de) Betätigungszug
DE102020003821A1 (de) Verkleidungseinrichtung für einen Seitenschweller eines Personenkraftwagens
DE202007001876U1 (de) Schutzmoduleinrichtung
DE19802477A1 (de) Türmodul mit außenliegendem Seil-Fensterheber
DE10251358A1 (de) Vorrichtung zum Verriegeln einer Tankmuldenabdeckung und Verfahren zur Montage der Verriegelungsvorrichtung
DE102019205344A1 (de) Aufnahmesystem zur Aufnahme wenigstens einer geführten Einrichtung und ein Elektromodul, sowie ein Kraftfahrzeug
EP2977532B1 (de) Außengriffsystem für eine Fahrzeugtür
DE602004004593T2 (de) Fahrzeug mit integriertem schiebedachmodul
DE102022203794A1 (de) Vorrichtung für ein Fahrzeug und Fahrzeug
DE10137949C2 (de) Führungsanordnung für ein öffnungsfähiges Fahrzeugdach
DE102016205426A1 (de) Scharniervorrichtung zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug, Kraftfahrzeugtür mit einer solchen Scharniervorrichtung und hiermit ausgestattetes Kraftfahrzeug
DE102023000776B3 (de) Ablagefachanordnung
DE102005032564B4 (de) Rahmenanordnung für die verschiebbare Lagerung eines öffnungsfähigen Fahrzeug-Dachteils

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R207 Utility model specification

Effective date: 20070920

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20090520

R151 Term of protection extended to 8 years
R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20120507

R158 Lapse of ip right after 8 years
R158 Lapse of ip right after 8 years

Effective date: 20141101