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DE202006005299U1 - Prägezylinder oder Prägehülse und Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur für eine Dekorfolie und für eine Tapete oder Bordüre - Google Patents

Prägezylinder oder Prägehülse und Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur für eine Dekorfolie und für eine Tapete oder Bordüre Download PDF

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DE202006005299U1
DE202006005299U1 DE202006005299U DE202006005299U DE202006005299U1 DE 202006005299 U1 DE202006005299 U1 DE 202006005299U1 DE 202006005299 U DE202006005299 U DE 202006005299U DE 202006005299 U DE202006005299 U DE 202006005299U DE 202006005299 U1 DE202006005299 U1 DE 202006005299U1
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embossed
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DE202006005299U
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    • B29C59/02Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor by mechanical means, e.g. pressing
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    • B29C59/046Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor by mechanical means, e.g. pressing using rollers or endless belts for layered or coated substantially flat surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
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    • B29L2031/722Decorative or ornamental articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Abstract

Prägezylinder (16) oder auf einen Trägerkern (21) anzuordnende Prägehülse (20) mit einer strukturierten Zylindermantelaußenfläche für das Erzeugen einer Prägestruktur (12) auf einem thermoplastischen Material (17), wobei der Prägezylinder (16) oder die Prägehülse (20) in der Zylindermantelaußenfläche einzelne Aussparungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche der einzelnen Aussparungen einen Durchmesser (d) von 1 μm < d < 50 μm hat.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Prägezylinder bzw. eine Prägehülse, die auf einen Trägerkern angeordnet ist und mit diesem um eine Drehachse drehbar ist. Der Prägezylinder bzw. die Prägehülse weist eine strukturierte Zylindermantelaußenfläche für das Erzeugen einer Prägestruktur auf, insbesondere einer Prägestruktur auf einem thermoplastischen Material für eine Dekorfolie oder für eine Tapete oder Bordüre mit einem farbigen dreidimensionalen Bewe gungsablauf. Die Prägehülse und der Trägerkern bilden ein sogenanntes Sleeve-System. Dabei weisen unterschiedliche Sleeves für unterschiedliche Zwecke unterschiedliche Zylindermantelaußenflächen auf, wohingegen diese unterschiedlichen Sleeves dieselbe Kontur am Innenumfang aufweisen, welche mit der Außenkontur des Trägerkerns korrespondiert. Der Prägezylinder bzw. die Prägehülse kann in eine Maschine wie ein Kalander montiert werden.
  • Die Erfindung betrifft des weiteren eine Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur, insbesondere einer Prägestruktur aus einem thermoplastischen Kunststoff für eine Dekorfolie und eine solche Vorrichtung für eine Tapete oder Bordüre.
  • Die Erfindung betrifft außerdem eine Tapete oder Bordüre bzw. eine transparente Dekorfolie mit einer Prägestruktur für das Erzeugen eines farbigen 3-D-Effektes.
  • Aus DE 101 00 692 B4 ist eine transparente Dekorfolie aus Weich-PVC mit 3-D-Effekt bekannt. Diese umfaßt eine transparente lichtdurchlässige Grundfolie aus thermoplastischem Kunststoff, wobei die als Sichtseite der Dekorfolie dienende Oberseite der Folie eine Prägestruktur in Form eines geometrischen Punkt-Prägerasters mit einer Vielzahl von linsenförmig oder pyramidenförmig gestalteten Kuppen aufweist und auf der Unterseite der Grundfolie ein farbiges Druckmuster in Form eines Punkt-Druckrasters aufgebracht ist. Für das Prägeraster und das Druckraster sind zwar gleiche Rasterformen vorgesehen, diese sind aber mit voneinander verschiedenen Rasterweiten ausgebildet und das Druckmuster ist aus zwei oder mehr Punkt-Druckrastern unterschiedlicher Rasterweite aufgebaut. In der Aufsicht auf die Oberseite der Grundfolie sind das Prägeraster und das Druckraster in bezug auf die Achsen ihrer Rasterform parallel zueinander verlaufend angeordnet. Durch die Prägestruktur auf der Oberseite der Grundfolie wird ein Vergrößerungseffekt erzielt. Die Anordnung der Punkte für das Prägeraster und für das farbige Punkt-Druckraster ist dort bevorzugt ein Hexagonalraster. Das Punkt-Druckmuster auf der Unterseite der Grundfolie kann aus zwei oder mehr Punkt-Druckrastern gleicher Rasterform, aber unterschiedlicher Rasterweiten, zusammengesetzt sein. Dort wird vorgeschlagen, Motivfelder auszubilden, auf der Unterseite der Grundfolie, die gegenüber der verbleibenden Fläche des Druckmusters, die das Hintergrundfeld bildet, ein Punkt-Druckraster mit einer von der Rasterweite des Punkt-Druckrasters des Druckmusters des Hintergrundfeldes abweichenden Rasterweite aufweisen. Auf diese Weise wird erreicht, daß innerhalb der Motivfelder eine andere Vergrößerung durch die Prägestruktur bei Aufsicht auf die Grundfolie gegenüber dem Hintergrundfeld des Druckmusters entsteht und damit entsprechend bewegbare Punkte bzw. Punktbereiche mit unterschiedlichem Bewegungsablauf zwischen Hintergrundfeld und Motivfeld. Ein 3-D-Effekt wird nur bei Draufsicht auf die geprägte Oberseite der Grundfolie und auf die dann einsehbaren Druckpunkte des Druckmusters erreicht.
  • DE 101 00 692 B4 offenbart die Möglichkeit, auf der Unterseite der Grundfolie vor dem Aufdrucken des Druckmusters als Punkt-Druckraster und/oder danach einen Motivdruck mit Motiven aus lichtdurchlässiger und/oder deckender Farbe aufzubringen. Ein solcher Motivdruck mit Motiven unterliegt somit nicht dem 3-D-Effekt und beeinflußt den 3-D-Effekt nicht. Die transparente Grundfolie kann dabei thermoplastischer Kunststoff mit einer Dicke von 100 bis 1000 μm sein. Für den Durchmesser der Kuppen am Fußpunkt wird 50 bis 500 μm angegeben.
  • DE 101 00 692 B4 offenbart des weiteren ein Verfahren zum Herstellen einer Dekorfolie mit 3-D-Effekt, bei dem eine transparente lichtdurchlässige Grundfolie aus einem thermoplastischen Kunststoff hergestellt wird, beispielsweise durch Kalandrieren, und diese Grundfolie dann durch einen von einer Prägewalze und einer Gegenwalze gebildeten Walzenspalt gezogen und hierbei auf ihrer Oberseite mit einer Prägestruktur aus einer Vielzahl von linsenförmig oder pyramidenförmig gestalteten Kuppen in Rasterform versehen wird und danach die Unterseite der Grundfolie vorzugsweise online über mindestens eine Rasterwalze zum Auftragen einer Druckfarbe mit einem Punkt-Druckraster geführt und mit einem Druckraster in Form eines Punkt-Druckrasters versehen wird, wobei das Prägeraster der Prägewalze und das/die Punktraster der Rasterwalzen gleiche Rasterform mit voneinander verschiedenen Rasterweiten aufweisen und das Druckraster in der Aufsicht auf die Oberseite der Grundfolie betrachtet parallel zum Prägeraster auf die Grundfolie aufgebracht wird, so daß die Achsen des Druckrasters und des Prägerasters parallel zueinander verlaufen. Dabei können die Rasterwalzen Motivfelder aufweisen. Es ist möglich, die Grundfolien nach dem Aufbringen der Druckmuster oder nach dem Ausbringen einer Deckschicht mit einer Haftschicht, insbesondere Selbstklebe-Haftschicht zu beschichten oder zu laminieren. Die Haftschicht kann außenseitig mit einer abziehbaren Schutzfolie abgedeckt sein. Die Dekorfolie kann als Außenschicht für Formteile verwendet werden, und dafür mittels Kunststoff hinterspritzt oder hinterschäumt werden.
  • US-Patent 5,723,200 offenbart eine Dekorationsfolie, die gebildet wird von einem transparenten Folienkörper, welcher eine vordere und eine hintere Oberfläche hat, wobei eine Vielzahl von konvexen linsenförmigen Vorsprüngen auf der vorderen Oberfläche zur Verfügung stehen in einem willkürlichen kontinuierlichen Muster. Während Muster auf die hintere Oberseite in demselben Muster gedruckt sind wie auf der vorderen Oberfläche, jedoch versetzt von dem kontinuierlichen Muster von der vorderen Oberfläche, wobei das Muster sich verändert mit der Blickrichtung. Der changierende Effekt wird dadurch erreicht, daß die Achse des Musters auf der hinteren Oberseite beispielsweise um 5° versetzt ist zu der Achse auf der vorderen Oberfläche. Nach einer Ausführungsform der US 5,723,200 befinden sich auf der hinteren Oberfläche nicht nur die Druckpunkte, sondern ist auch ein zweiter transparenter Folienkörper laminiert. Dieser weist an seiner Oberfläche ein unregelmäßiges Muster aus linsenförmigen Vorsprüngen auf, wodurch ein Moiréeffekt erzielt werden soll.
  • DE 198 04 858 A1 betrifft Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von Linsenraster-Wechselbildern. Dabei wird auf einer Seite eines planen transparenten Substrats ein graphisches Muster und auf der anderen Seite in definierter Position zu dem graphischen Muster ein transparenter, flüssiger Stoff so aufgebracht, daß nach dessen Verfestigung linsenrasterförmige, lichtbrechende Oberflächen, die sich in exakter Relativ-Position zum graphischen Muster befinden, entstehen. Das graphische Muster und der transparente, flüssige Stoff werden von zwei auf den gegenüberliegenden Seiten des Substrates angeordneten und starr miteinander verbundenen Inkjet-Druckköpfen auf das Substrat aufgebracht. Die starre Verbindung beider Inkjet-Druckköpfe gewährleistet die exakte Positionierung der lichtbrechenden Oberfläche relativ zum Druckmuster.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Prägezylinder bzw. eine auf einem Trägerkern anzuordnende Prägehülse anzugeben, welcher Prägezylinder bzw. welche Prägehülse eine strukturierte Zylindermantelaußenfläche für das Erzeugen einer Prägestruktur auf einem thermoplastischen Material aufweist, wobei mit der Prägestruktur ein besonders brillanter farblicher 3-D-Bewegungsablauf oder 3-D-Effekt erzeugt werden soll. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst nach Anspruch 1. Eine Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur aus einem thermoplastischen Kunststoff für eine transparente Dekorfolie mittels eines solchen Prägezylinders bzw. einer solchen Prägehülse ist in Anspruch 7 angegeben. Eine Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur aus thermoplastischem Kunststoff für eine transparente Dekorfolie mittels eines solchen Prägezylinders bzw. einer solchen Prägehülse ist in Anspruch 8 angegeben. Eine Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur mittels eines solchen Prägezylinders bzw. einer solchen Prägehülse für eine Tapete oder Bordüre ist in Anspruch 9 angegeben. Eine Tapete oder Bordüre aus Papier mit einer Prägestruktur für das Erzeugen eines farbigen 3-D-Effektes ist in Anspruch 10 angegeben. Eine transparente Dekorfolie aus thermoplastischem Material mit einer Prägestruktur für das Erzeugen eines farbigen 3-D-Effektes ist in Anspruch 12 angegeben.
  • Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, daß ein Prägezylinder bzw. eine Prägehülse für das Erzeugen einer Prägestruktur auf einem thermoplastischen Material eine strukturierte Zylindermantelaußenfläche mit einzelnen Aussparungen aufweist, deren Grundfläche einen Durchmesser d von 1 um < d < 50 um hat. Aussparungen der Zylindermantelaußenfläche des Prägezylinders bzw. der Prägehülse von dieser Dimension führen zu Erhebungen in der Prägestruktur, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Dadurch wird eine besonders hohe Brillanz erzeugt.
  • Die Grundfläche einer Aussparung des Prägezylinders kann eine kreisrunde, eine viereckige oder eine hexagonale Fläche sein. Auch können partiell auf der Zylindermantelaußenfläche unterschiedlich geformte Flächen angeordnet sein.
  • Die einzelnen Aussparungen des Prägezylinders können die Form einer Linse, eines Napfes und/oder einer Pyramide haben.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Gestaltung der Konturen der einzelnen Aussparungen computerimplementiert. Dies ermöglicht den Entwurf der Aussparungen mit einem Durchmesser, der kleiner als für das Auge sichtbar ist.
  • Nach einer Ausführungsform sind die Konturen der Aussparungen auf dem Prägezylinder mittels Laserstrahlen eingebracht, beispielsweise mittels Laser-Direktstrukturierung. Die Ansteuerung des Lasers erfolgt dabei mittels der von einem Computerprogramm bereitgestellten Daten der Konturen.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind die in die Außenummantelung des Prägezylinders eingeätzten Konturen verchromt, um so vor Verunreinigungen, Korrosion und vorzeitiger Abnutzung zu schützen.
  • Der erfindungsgemäße Prägezylinder kann in einer Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur aus einem thermoplastischen Kunststoff für eine transparente Dekorfolie eingesetzt werden. Dabei weist die Vorrichtung ein Walzenpaar zum Prägen einer Oberfläche und ein Walzenpaar zum Drucken von Druckpunkten auf und besteht das Walzenpaar zum Prägen aus einem erfindungsgemäßen Prägezylinder und einer auf Spalt dazu angeordneten Gegenwalze und besteht das Walzenpaar zum Drucken aus einem Rasterzylinder zum Aufbringen von Farbe und einer auf Spalt dazu angeordneten Gegenwalze. Die Vorrichtung weist weiterhin auf
    • – eine erste Einrichtung zum Verprägen einer ersten thermoplastischen Folie, die durch den Walzenspalt zwischen dem Prägezylinder und der Gegenwalze gezogen wird,
    • – eine zweite Einrichtung zum Verprägen einer zweiten thermoplastischen Folie, die durch einen Walzenspalt zwischen einem Prägezylinder und einer Gegenwalze gezogen wird,
    • – eine Einrichtung zum Kaschieren der beiden verprägten Folien an den nicht verprägten Oberflächen und
    • – eine Einrichtung zum Drucken von Druckpunkten auf eine Oberfläche der kaschierten Folie mit einem Druckzylinder und einer Gegenwalze.
  • Diese Vorrichtung zeichnet sich durch einen besonders einfachen Aufbau aus. Die transparente Dekorfolie mit einer Prägestruktur aus einem thermoplastischen Kunststoff wird in einem Fortlauf hergestellt. Dadurch werden Kosten eingespart und die Ökonomie verbessert.
  • Der erfindungsgemäße Prägezylinder kann ebenfalls verwendet werden in einer Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur aus thermoplastischem Kunststoff für eine transparente Dekorfolie, wobei die Vorrichtung eine Einrichtung zum beidseitigen Verprägen einer thermoplastischen Folie mittels zweier auf Spalt zueinander liegender Prägezylinder und eine Einrichtung zum Drucken eines Druckrasters auf eine Oberseite der beidseitig verprägten Dekorfolie mit einem Druckzylinder und einer auf Spalt dazu angeordneten Gegenwalze umfaßt. Dadurch, daß die Einrichtung gleichzeitig die Oberseite und die Unterseite einer thermoplastischen Folie verprägt, weist sie nur zwei Stationen auf.
  • Der erfindungsgemäße Prägezylinder kann ebenfalls verwendet werden in einer Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur aus einem thermoplastischen Kunststoff für eine Tapete oder Bordüre, wobei die Vorrichtung umfaßt
    • – eine Einrichtung zum Auftragen von Druckpunkten bestehend aus einem Druckzylinder und eine auf Spalt dazu angeordnete Gegenwalze,
    • – eine Einrichtung zum Auftragen des thermoplastischen Kunststoffs bestehend aus einer zylinderförmigen Schablone und einer auf Spalt dazu angeordneten Gegenwalze und
    • – eine Einrichtung zum Verprägen des thermoplastischen Kunststoffes bestehend aus einem erfindungsgemäßen Prägezylinder und einer auf Spalt dazu angeordneten Gegenwalze.
  • Dadurch, daß auch die Schablone für den thermoplastischen Kunststoff zylinderförmig ist, wird ebenfalls in der Prägestruktur ein nahtloser Auftrag möglich. Somit können Bahnen von Tapeten, Bordüren oder thermoplastischem Kunststoff endlos und nahtlos mit einem 3-D-Effekt versehen werden. Die Schablone kann dabei alternativ so ausgebildet sein, daß sie über die gesamte Breite des Umfangs oder partiell auf bestimmten Abschnitten aufträgt.
  • Ein Verfahren zum Herstellen eines erfindungsgemäßen Prägezylinders kann folgende Schritte aufweisen:
    • a) Bereitstellen eines Zylinders mit einer Mantelaußenseite;
    • b) Belichten einzelner vorbestimmter Stellen dieser Mantelaußenseite des bereitgestellten Zylinders mit einem Laserstrahl;
    • c) Ätzen der zuvor belichteten Stellen der Zylindermantelaußenfläche; und
    • d) Verchromen der Zylindermantelaußenfläche.
  • Dadurch, daß zunächst der Zylinder hergestellt und vorbereitet wird, können eventuell bei dessen Herstellung entstehende Erhebungen oder Grate entfernt werden, bevor der Zylinder bereitgestellt wird. Somit wird erreicht, daß die von dem Prägezylinder erzeugte Prägestruktur nahtlos ist. Durch das Belichten mittels eines Laserstrahls, das heißt mittels eines stark gebündelten Lichts, können einzelne Stellen gezielt belichtet werden. Diese Stellen sind bevorzugt mittels eines Computerprogramms vorbestimmt. Der Schritt b) des Belichtens einzelner vorbestimmter Stellen kann wiederholt angewandt werden, um partiell unterschiedlich breite und/oder tiefe Strukturen zu erzeugen. Danach folgt das Ätzen der zuvor belichteten Stellen, wobei die Schritte des Belichtens und des Ätzens wiederholt hintereinander durchgeführt werden können bis die gewünschte Oberflächenstruktur erreicht ist. Abschließend wird die Zylindermantelaußenfläche verchromt als Schutz vor Korrosion und vorzeitiger Abnutzung.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Tapete oder Bordüre aus Papier mit einer Prägestruktur für das Erzeugen eines farbigen 3-D-Effektes, wobei auf dem Papier Druckpunkte aufgetragen sind und für die Prägestruktur auf dem Papier mittels einer zylinderförmigen Schablone ein Kunststoff in Form eines pastenartigen Gemenges aufgetragen ist und mittels des Prägezylinders der in seiner Zylindermantelaußenfläche einzelne Aussparungen mit einer Grundfläche mit einem Durchmesser d von 1 μm < d < 50 μm aufweist, verprägt ist. Der Kunststoff kann ein Plastisol sein, das nach dem Verprägen formstabil abkühlt. Damit läßt sich ein einfaches Aufbringen des zu prägenden Kunststoffes realisieren bei gleichzeitig hoher Formstabilität nach dem Abkühlen.
  • Die Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch eine transparente Dekorfolie aus thermoplastischem Kunststoff mit einer Prägestruktur für das Erzeugen eines farbigen 3-D-Effektes, wobei die Dekorfolie an ihrer Oberseite und an ihrer Unterseite eine Prägestruktur aus Linsen mit einer runden oder eckigen Grundform und mit Kuppen aufweist, und auf den Kuppen der Ober- oder der Unterseite Druckpunkte aufgebracht sind und die Linsen eine Grundfläche haben mit einem Durchmesser d von 1 μm < d < 50 μm. Für den Betrachter, der durch die Kuppen hindurch auf die Druckpunkte schaut, entsteht durch die lichtbrechenden Kuppen ein Bewegungsablauf.
  • Die erfindungsgemäß hergestellte Dekorfolie kann aus zwei einzelnen auf jeweils einer Oberseite ein Prägeraster aufweisenden Folien, welche auf der Unterseite miteinander kaschiert sind, bestehen. Die beiden Folien können transparent und farbig sein, auch mit unterschiedlichen Farben.
  • Alternativ unterscheiden sich die Prägeraster der beiden Folien minimal in der Größe des Durchmessers der Prägestrukturen oder sind die beiden Prägestrukturen identisch jedoch versetzt zueinander angeordnet.
  • Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform besteht die Dekorfolie aus einer einzelnen Folie die sowohl an ihrer Oberseite, als auch an ihrer Unterseite verprägt ist. Dadurch wird sichergestellt, daß auch über die Länge einer ganzen Bahn die Lage der Prägestruktur von der Oberseite und von der Unterseite zueinander gleichbleibt und somit der Bewegungsablauf über die gesamte Länge der Dekorfolie gleichbleibt.
  • Der erfindungsgemäße Prägezylinder kann ebenfalls für das Herstellen einer transparenten Dekorfolie aus thermoplastischem Kunststoff verwendet werden, welche eine erste an ihrer Oberseite eine Prägestruktur aufweisende und an ihrer Unterseite Druckpunkte aufweisende Folie sowie eine auf die erste Folie kaschierte zweite Folie mit einer eine Prägestruktur aufweisende Oberfläche umfaßt.
  • Im folgenden soll die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert werden, wobei
  • 1 eine transparente Dekorfolie aus thermoplastischem Kunststoff mit einer Prägestruktur bestehend aus zwei verprägten und aufeinander kaschierten Folien zeigt;
  • 2 eine transparente Dekorfolie mit gleichzeitig verprägter Oberseite und Unterseite und anschließend bedruckter Kuppen einer Seite zeigt;
  • 3 eine transparente Dekorfolie bestehend aus einer ersten Folie, welche an der Oberseite verprägt ist und an der Unterseite bedruckt ist und auf die eine zweite verprägte Folie kaschiert ist;
  • 4 eine Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur mittels eines Prägezylinders auf einer Tapete zeigt;
  • 5 einen vergrößerten Ausschnitt aus 4 zeigt;
  • 6 einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Zylindermanteloberfläche zeigt;
  • 7 einen vergrößerten Ausschnitt von 6 zeigt;
  • 8 eine zylinderförmige Schablone für das Auftragen eines pastenartigen thermoplastischen Kunststoffes zeigt;
  • 9 eine Prägehülse-Trägerkern-Anordnung in einer Maschine zeigt und
  • 10 teilweise eine Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur mittels einer Prägehülse auf einer Tapetenbahn zeigt.
  • 1 zeigt eine transparente Dekorfolie 1 aus thermoplastischem Kunststoff mit einer Prägestruktur bestehend aus zwei verprägten und aufeinander kaschierten Folien 4, 5. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Kuppen 2 der Oberseite versetzt angeordnet zu den Kuppen 2' der Unterseite. Die Kuppen 2' der Unterseite sind mit Druckpunkten 3 versehen. Der Durchmesser d einer Kuppe 2, 2' ist eingezeichnet. Bei einer solchen transparenten Dekorfolie 1 wird bei der Draufsicht auf die obere Folie 4 ein farbiger Effekt der tiefliegend oder schwebend ist erzeugt. Bei der Draufsicht auf die untere Folie 5 erscheint die Folie milchig.
  • 2 zeigt eine transparente Dekorfolie 1 mit gleichzeitig verprägter Oberseite und Unterseite und anschließend bedruckter Kuppen auf einer Seite. Die hochstehenden Kuppen werden von einem Druckzylinder erreicht, jedoch nicht die Zwischenräume. Der Vorteil einer einzeln verprägten Folie 6 ist der, daß der Versatz zwischen den Kuppen auf der Oberseite und auf der Unterseite über lange Bahnen hinweg gleich bleibt. Der visuelle Effekt ist derselbe wie zu 1.
  • 3 zeigt eine transparente Dekorfolie 7 bestehend aus einer ersten Folie 8, welche an der Oberseite verprägt ist und an der Unterseite bedruckt ist mit Druckpunkten 3 und auf die eine zweite verprägte Folie 10 kaschiert ist. Auch in diesem Ausführungsbeispiel sind die Kuppen der oberen Prägestruktur 9 versetzt angeordnet zu den Kuppen der Prägestruktur 9' der Unterseite. Der Effekt der innen liegenden Druckpunkte für den Betrachter ist, daß bei Durchsicht das Design wandert oder versinkt.
  • 4 zeigt eine Vorrichtung 11 zum Herstellen einer Prägestruktur 12 auf einer Tapete 13. Die Tapete 13 wird zunächst auf ihrer Oberseite mit Druckpunkten 3 versehen, indem sie durch den Spalt zwischen einem Rasterzylinder für das Auftragen von Farbe und einer Gegenwalze 14' gezogen wird. Anschließend wird mittels einer zylinderförmigen Schablone 15 ein thermoplastischer Kunststoff auf die Oberseite mit den Druckpunkten aufgetragen, indem die Tapete 13 durch einen Spalt zwischen der zylinderförmigen Schablone und einer Gegenwalze durchgezogen wird. Im Anschluß daran wird der thermoplastische Kunststoff mittels eines Prägezylinders 16 verprägt, so daß eine Prägestruktur entsteht, indem die Tapete 13 durch einen Spalt zwischen dem Prägezylinder 16 und einer Gegenwalze 16' durchgezogen wird.
  • 5 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus 4. Mittels der zylinderförmigen Schablone 15 wird ein thermoplastischer Kunststoff 17 zumindest partiell auf die Druckpunkte 3 der Tapete oder Bordüre 13 aufgetragen. Durch das Verprägen mittels des Prägezylinders 16 entsteht die Prägestruktur 12.
  • 6 zeigt einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Zylindermanteloberfläche eines Prägezylinders. Bei diesem Ausführungsbeispiel haben die Aussparungen eine kreisrunde Grundfläche und sind gleichmäßig über die Zylindermanteloberfläche verteilt.
  • 7 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt von 6. Dabei ist beispielhaft eingezeichnet, daß die Strecke von einem Steg zwischen zwei Aussparungen über den Durchmesser einer Aussparung und den nächsten Steg 26 μm beträgt. Aussparungen mit einem Durchmesser d in der Größenordnung von 1 μm < d < 50 μm sind mit dem Auge nicht zu erkennen und daher nicht manuell einbringbar. Mit einem Laserstrahl, dessen gebündeltes Licht zielgenau aufgetragen werden kann, wird erfindungsgemäß die Zylindermanteloberfläche des Prägezylinders behandelt.
  • 8 zeigt eine zylinderförmige Schablone 18 für das Auftragen eines thermoplastischen Kunststoffes. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird nicht über die gesamte Breite der Umfangsfläche der zylinderförmigen Schablone 18 der thermoplastische Kunststoff aufgetragen, sondern werden partiell Motive 19, 19', 19'' aufgetragen.
  • 9 zeigt eine Prägehülse-Trägerkern-Anordnung in einer Maschine 22 wie beispielsweise einen Kalander. Der Trägerkern 21 ist dabei in der Maschine 22 drehbar gelagert. Der horizontale Doppelpfeil deutet an, daß die Prägehülse 20 bzw. das Sleeve auf den Trägerkern 21 montierbar ist und von diesem entfernbar ist.
  • 10 zeigt teilweise eine Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur mittels einer Prägehülse 20 auf einer Tapetenbahn 13. Die Tapetenbahn wird optional auf Hilfswalzen 24 durch den Spalt zwischen der Prägehülse 20 und einer Gegenwalze 23 durchgeführt. Die Schritte des Auftragens von Druckpunkten und des Auftragens des thermoplastischen Kunststoffes erfolgen wie in 4 gezeigt. Die Prägehülse weist in ihrer Zylindermantelaußenfläche nicht dargestellte Aussparungen auf, deren Grundflächen einen Durchmesser d haben, der bevorzugt in dem Bereich 1 μm < d < 50 μm liegt.

Claims (15)

  1. Prägezylinder (16) oder auf einen Trägerkern (21) anzuordnende Prägehülse (20) mit einer strukturierten Zylindermantelaußenfläche für das Erzeugen einer Prägestruktur (12) auf einem thermoplastischen Material (17), wobei der Prägezylinder (16) oder die Prägehülse (20) in der Zylindermantelaußenfläche einzelne Aussparungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche der einzelnen Aussparungen einen Durchmesser (d) von 1 μm < d < 50 μm hat.
  2. Prägezylinder (16) oder Prägehülse (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche einer Aussparung eine kreisrunde, eine viereckige oder eine hexagonale Fläche ist.
  3. Prägezylinder (16) oder Prägehülse (20) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Aussparungen die Form einer Linse, eines Napfes und/oder einer Pyramide haben.
  4. Prägezylinder (16) oder Prägehülse (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestaltung der Konturen der einzelnen Aussparungen computerimplementiert erfolgt ist.
  5. Prägezylinder (16) oder Prägehülse (20) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Konturen der Aussparungen auf dem Prägezylinder (16) oder Prägehülse (20) mittels Laserstrahlen eingebracht sind.
  6. Prägezylinder (16) oder Prägehülse (20) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Außenummantelung des Prägezylinders eingeätzten Konturen verchromt sind.
  7. Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur (12) aus einem thermoplastischen Kunststoff (17) für eine transparente Dekorfolie (1), wobei die Vorrichtung ein Walzenpaar zum Prägen einer Oberfläche und ein Walzenpaar zum Drucken von Druckpunkten aufweist und wobei das Walzenpaar zum Prägen aus einem Prägezylinder oder einer Prägehülse, insbesondere aus einem Prägezylinder (16) oder einer Prägehülse (20) nach Anspruch 1, und einer auf Spalt dazu angeordneten Gegenwalze und das Walzenpaar zum Drucken aus einem Rasterzylinder zum Aufbringen von Farbe und einer auf Spalt dazu angeordneten Gegenwalze besteht, gekennzeichnet durch – eine erste Einrichtung zum Verprägen einer ersten thermoplastischen Folie (4), die durch den Walzenspalt zwischen dem Prägezylinder oder der Prägehülse und der Gegenwalze gezogen wird, – eine zweite Einrichtung zum Verprägen einer zweiten thermoplastischen Folie (5), die durch einen Walzenspalt zwischen einem Prägezylinder oder einer Prägehülse und einer Gegenwalze gezogen wird, – eine Einrichtung zum Kaschieren der beiden verprägten Folien (4, 5) an den nicht verprägten Oberflächen und – eine Einrichtung zum Drucken von Druckpunkten auf eine Oberfläche der kaschierten Folie mit einem Druckzylinder und einer Gegenwalze.
  8. Vorrichtung zum Herstellen einer Prägestruktur aus thermoplastischem Kunststoff für eine transparente Dekorfolie, insbesondere mittels einem Prägezylinder (16) oder einer Prägehülse (20) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch – eine Einrichtung zum beidseitigen Verprägen einer thermoplastischen Folie mittels zweier auf Spalt zueinander liegender Prägezylinder – eine Einrichtung zum Drucken eines Druckrasters auf eine Oberseite der beidseitig verprägten Dekorfolie mit einem Druckzylinder und einer auf Spalt dazu angeordneten Gegenwalze.
  9. Vorrichtung (11) zum Herstellen einer Prägestruktur aus einem thermoplastischen Kunststoff für eine Tapete oder Bordüre (13) mit einem farbigen 3-D-Effekt, insbesondere mittels einem Prägezylinder (16) oder einer Prägehülse (20) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch – eine Einrichtung zum Auftragen von Druckpunkten bestehend aus einem Rasterzylinder (14) und einer auf Spalt dazu angeordneten Gegenwalze (14'), – eine Einrichtung zum Auftragen des thermoplastischen Kunststoffes (17) bestehend aus einer zylinderförmigen Schablone (15) und einer auf Spalt dazu angeordneten Gegenwalze (15') und – eine Einrichtung zum Verprägen des thermoplastischen Kunststoffes (17) bestehend aus einem Prägezylinder (16) oder einer Prägehülse (20) und einer auf Spalt dazu angeordneten Gegenwalze (16').
  10. Tapete (13) oder Bordüre aus Papier mit einer Prägestruktur (12) für das Erzeugen eines farbigen 3-D-Effektes, wobei auf dem Papier Druckpunkte (3) aufgetragen sind, dadurch gekennzeichnet, daß für die Prägestruktur (12) auf dem Papier mittels einer zylinderförmigen Schablone (15) ein Kunststoff (17) in Form eines pastenartigen Gemenges aufgetragen ist und mittels eines Prägezylinders oder einer Prägehülse mit einer einzelne Aussparungen mit einem Durchmesser (d) der Grundfläche von 1 μm < d < 50 μm Zylindermantelaußenfläche verprägt ist.
  11. Tapete oder Bordüre nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff (17) ein Plastisol ist und nach dem Verprägen formstabil abkühlt.
  12. Transparente Dekorfolie (1) aus thermoplastischem Kunststoff mit einer Prägestruktur für das Erzeugen eines farbigen 3-D-Effektes, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorfolie (1) an ihrer Oberseite und an ihrer Unterseite eine Prägestruktur aus Linsen mit runder oder eckiger Grundform und mit Kuppen (2, 2') aufweist, daß auf den Kuppen der Ober- oder der Unterseite Druckpunkte (3) aufgebracht sind und daß die Linsen eine Grundfläche mit einem Durchmesser (d) von 1 μm < d < 50 μm haben.
  13. Transparente Dekorfolie (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Dekorfolie (1) aus zwei einzelnen auf jeweils einer Oberseite ein Prägeraster aufweisende Folien (4, 5), die auf der Unterseite miteinander kaschiert sind, besteht.
  14. Transparente Dekorfolie nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorfolie (1) aus einer einzelnen Folie (6) besteht, die sowohl an ihrer Oberseite, als auch an ihrer Unterseite verprägt ist.
  15. Transparente Dekorfolie (7) aus thermoplastischem Kunststoff mit einer Prägestruktur für das Erzeugen eines farbigen 3-D-Effektes, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Dekorfolie umfaßt: – eine erste an ihrer Oberseite eine Prägestruktur (7) aufweisende und an ihrer Unterseite Druckpunkte (3) aufweisende Folie (8), sowie – eine auf die erste Folie (8) kaschierte zweite Folie (10) mit einer eine Prägestruktur (9') aufweisenden Oberfläche, wobei die Prägestruktur der ersten und der zweiten Folie eine Grundfläche hat mit einem Durchmesser (d) 1 μm < d < 50 μm.
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