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Technische
Zuordnung
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Der
Gegenstand dieser Anmeldung erklärt sich
schon weitgehend mit seinem Titel. Insbesondere aber geht es darum,
durch diese Abdeckung dem Lichtschacht nicht das Licht zu nehmen.
Deswegen besteht die Abdeckung nicht nur aus lichtdurchlässigem,
sondern aus durchsichtigem Material.
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Zum
anderen soll diese Abdeckung aber auch das Eindringen von Laub,
von allgemeinem Schmutz und größeren Ungezieferarten
durch den offenen, den Lichtschacht sichernden Gittenost verhindern.
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Stand der
Technik
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Es
gibt bereits mehrere technische Lösungen und Absicherungen. Sie
reichen von aufwendigen, teuren Rahmenkonstruktionen bis hin zu
einfachen, billigen Folien und Matten.
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Die
Rahmenkonstrutionen ähneln
dabei in etwa den gängigen,
offenen Gitterrosten. Sie können mit
denen entweder in Kombination oder diese ganz ersetzen.
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Im
letzteren Fall gibt es auch wasserdichte Ausführungen und auch Abdeckungen
mit Sicherheitsglas.
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Die
Erstinstallation und auch nachträgliche Einbauten/Montagen
sind daher konzeptbedingt aufwendig.
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Ebenso
aufwendig ist deren Demontage, beispielsweise wenn die Lichtschächte selbst
gereinigt werden sollen.
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Verführerisch
einfach sind dagegen die Arbeiten für die Installation der einfachen
Folien und Matten.
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Sie
haben den Vorteil, daß man
sie meistens auch noch in Selbsthilfe auf den vorhandenen Gitterrosten
ohne deren Demontage anbringen kann. Dazu können sie preisgünstig angeschafft
werden.
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Bedenken
könnten
sich jedoch möglicherweise
einstellen bei der Tauglichkeit dieser Konzepte und der dabei eingesetzten
Materialien.
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So
könnten
sich beispielsweise Probleme ergeben bei der Standfestigkeit und
Haltbarkeit unter rollenden und/oder gehenden Lasten, bei der sicheren
Einhaltung der Position der Abdeckungen auf den Gitterrosten bei
den vorgenannten Lasten und/oder auch unter Windeinfluß. Deshalb
werden wohl auch in einigen Fällen
zusätzliche
Klebebänder
zur Befestigung der Abdeckungen erforderlich und gehören damit
auch zum Lieferumfang.
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Schließlich dürfte die
Lichtdurchlässigkeit der
Folien und Matten gegenüber
durchsichtigen Materialien eher eingeschränkt sein.
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Problem-/Lösungswege-Beschreibungen
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In
dem beschriebenen Umfeld bereits existierender Lösungen wurde bei der vorliegenden
Anmeldung die Entwicklungsrichtung für eine neue Idee bewußt auf die
Verwendung der Abdeckungen bei vorhandenen Lichtschächten mit
offenen Gitterrosten fokussiert.
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Dann
wurde als weiteres Entwicklungsziel die Schaffung eines preisgünstigen
Produkts angestrebt.
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Schließlich sollten
mit der neuen Lichtschacht-Abdeckung die möglicherweise bei den verwendeten
Materialien der zitierten Folien und Matten auftretenden Schwächen und/-oder
gegebenen Nachteile weitestgehend ausgeschlossen werden.
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Dazu
gehört
neben einer prinzipiell einfachen Lösung – im vorliegenden Fall nur
ein Bauteil (!) – eine
gesicherte Position der Abdeckung gegen Verrutschen oder Wegwehen
unter Tritt-/Roll-Lasten und Windeinflüßen, wenn die Abdeckung auf
dem Gitterrost des Lichtschachts montiert ist.
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Zudem
sollten die Lichtverhältnisse
im Lichtschacht durch die Verwendung von durchsichtigen Materialien
im Gegensatz zu lichtdurchlässigen
verbessert werden.
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Dann
sollten operative Vorteile verwirklicht werden. Dazu gehört, die
in Rede stehende Abdeckung ohne Hilfsmittel von außen auf
den vorhandenen Gitterr0ost auf- und
einsetzen und fixieren zu können.
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Und
für den
Bedarfsfall, die Abdeckung wieder vom Gitterrost zu entfernen, soll
es möglich
sein, ebenfalls von außen,
jetzt allerdings und beispielsweise mit Hilfe eines Schraubenziehers,
die Abdeckung schrittweise zu lösen.
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Unter
diesem Konzept ist nach einem solchen Manöver auch eine Wiederverwendung
derselben Abdeckung möglich.
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Das
Umsetzungsergebnis der oben genannten Entwicklungsziele ist eine
ebene Platte aus durchsichtigem Plastikmaterial mit einer Dicke
von zwei Millimetern. Die Abmessungen für Breite und Länge richten
sich nach denen der jeweiligen abzudeckenden Gitterrost-Rahmen.
Diese sind im Normalfall 420 × 1040
Millimeter.
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Wie
am besten aus dem anschließenden
Figuren-Blatt zu entnehmen ist, werden in das Plattenfeld etwa bis
zu zehn U-förmige
Schnitte eingebracht und dabei in geeigneter Weise, dem Raster des
Gitterrostes folgend, angeordnet und verteilt.
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Aus
den U-förmigen
Schnitten werden dann unter gezielter Einbringung von Wärme Laschen
in nicht ganz senkrechter Richtung zur Plattenebene angeknickt und
zwar für
jede Laschenreihe in die gleiche Richtung, nämlich zur Mitte hin.
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Diese
Laschen haben eine Breite von etwa 25 Millimetern und passen damit
normalerweise in das vorgegebene Raster von etwa 30 Millimetern
der offenen Gitterrosten.
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Werden
die derart preparierten Plastikplatten auf das abzudeckende Gitterrost
gelegt, werden bei sorgfältiger
Fertigung und kundiger Ausübung
der Montage die angeknickten Laschen in die offenen Karrees des
Gitterrosts eintauchen und sich mit den ebenfalls in zweckgebundener
Richtung abgeknickten Laschenenden in den Längsträgern des Gitterrosts einklemmen.
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Die
derart bearbeitete Abdeckung erfüllt
im montierten Zustand die oben genannten Bedingungen. Sie ist genügend stark,
um die üblichen
normalen Tritt- und Rollkräfte
ohne Schaden zu nehmen, zu ertragen.
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Die
Abdeckung ist durch ihre ins Gitterwerk des Rostes hineinragenden
Laschen weitgehend gegen ein Verrutschen gesichert, und die eingerasteten Laschen
verhindern das Abheben bei stürmischen Winden.
Zudem läßt das durchsichtige
Plastikmaterial das Außenlicht
nahezu ungedämpft
durch das Gitterrost in den Lichtschacht eintreten. Außerdem ist das
Plastikmaterial wetterfest und gegen UV-Strahlung geschützt. Schließlich beinhaltet
das Entwurfskonzept dieser Lichtschacht-Abdeckung den Erhalt der
oberen Plattenebene; denn es gibt keine hervorstehenden Elemente
wie beispielsweise Schraubenköpfe.
Und somit ist diese Abdeckung stolperfrei.
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Soll
nun diese Abdeckung, aus welchen Gründen auch immer, wieder entfernt
werden. so ist es der oben gestellten Forderung entstsprechend möglich, durch
die bei der Herstellung der Laschen entstandenen Öffnungen
beispielsweise mit einem Schraubenzieher die Klemmung der Laschen
zu lösen.
Die Abdeckung ist nach diesem Vorgang dann an dieser Stelle leicht
anzuheben, um dann bei den verbleibenden Laschen in gleicher Weise
vorzugehen, bis die Abdeckung völlig
befreit, abgenommen werden kann.
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Die
Abdeckung nimmt nach einem derartigen Manöver, sorgfältig ausgeführt, keinen Schaden und kann
danach wieder verwendet und eingesetzt werden.
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Die
bis hierher beschriebene Lösung
für eine neue
Art einer Lichtschacht-Abdeckung, die insbesondere geeignet ist,
als Laub-Abweiser zu fungieren, wird dazu natürlich der Lichtschacht auch
gegen allgemeinen Schmutz und größeres Ungeziefer schützen.
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Als
kennzeichnendes Merkmal dieser Lichtschacht-Abdeckung sei an dieser
Stelle herausgestellt, daß diese,
wenngleich noch in besonderer Weise zweckentsprechend bearbeitet,
aus nur einem Bauteil besteht !
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Zudem
ist ihre Montage und auch Demontage ohne Entfernung des Gitterrostes
leicht zugängig, von
außen
möglich
und relativ einfach auszuführen, sodaß alles
auch in Selbsthilfe gemacht werden kann.
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Fazit:
Alternativen zu der mit dieser Anmeldung eingeführten Lichtschacht-Abdeckung
dürften durchweg
nur als "Mehrteil"-Lösungen zu
finden sein, und folglich ist bei ihrer Montage und Demontage auch
mit entsprechendem Mehraufwand zu rechnen.
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Figuren-Übersicht
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1:
Draufsicht auf die Abdeckung
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1a:
Querschnitt A-A im Laschenbereich
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1b:
Querschnitt B-B im Bereich der Laschenöffnung
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1c:
Querschnitt C-C mit Laschendetail
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Figuren-Beschreibungen
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Alle
Figuren sind nicht maßstabsgerecht
dargestellt. Sie sind in einer Weise skizziert, daß besonders
die wesentlichen Details erkennbar werden.
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1:
Die Abdeckung (1), nicht vollständig dargestellt, liegt auf
dem Gitterrost (2) des Lichtschachts. Erkennbar sind die
Laschenöffnungen
(3) und deren Anordnung, hier in einer beispielhaften Vorgabe.
Angegeben sind die Schnittlagen, die in den nachfolgenden Figuren
erläutert
werden.
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1a:
Hier wird mit der besonders ausgewählten Querschnittslage A-A
die erfinderische Idee der Positionierung und Halterung der Abdeckung
(1) auf dem Gitterrost (2) gezeigt. Außerdem ist
andeutungsweise dargestellt, wie das Gitterrost (2) in
den Längswänden des
Lichtschachts (4) eingelagert ist.
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In
dieser Skizze ist zu erkennen, daß die angewinkelten Laschen
(5), aus demselben Material bestehend wie die Abdeckung
(1), sich mit ihren in Gegenrichtung angeknickten Laschenenden
bei der Montage mit der Federwirkung des Materials unter die Längsbänder (6)
des Gitterrostes (2) klemmen und damit die Abdeckung (1)
sicher haltern.
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Daß die Laschen
(5) aus demselben Material wie die Abdeckung (1)
entstanden sind, wird durch die bei ihrer Herstellung entstandenen
Laschenöffnungen
(3) bezeugt.
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Wie
schon in der Beschreibung erwähnt,
geben die Laschenöffnungen
(3) die Möglichkeit,
bei einer erforderlichen Demontage der Abdeckung (1), beispielsweise
mit einem Schraubenzieher die Klemmwirkung der Laschen (5)
zu lösen
bei gleichzeitigem, schrittweisen Anheben der Abdeckung (1).
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1b:
Hier wird gegenüber
dem Original in vergrößertem Maße gezeigt,
in welcher Weise sich die Breite der Lasche (5) gegenüber den
Rastermaßen
des Gitterrostes (2) unter Beachtung von gegebenen Fertigungs-
und erforderlichen Montagetoleranzen dimensioniert.
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Damit
ist dann sichergestellt, daß die
Abdeckung (1) in ihrer Lageposition zum Gitterrost (2)
weitestgehend fixiert ist und auch bleibt, wenn Tritt- und Roll-Kräfte auf
sie einwirken.
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1c:
Auch diese Darstellung zeigt den Querschnitt C-C gegenüber dem
Original in vergrößerten Maßen.
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Mit
dieser Abbildung soll insbesondere die Klemm- und Halterungsposition
der bei de Montage der Abdeckung (1) in das Raster des
Gitterrosts (2) eingebrachten, federnden Lasche (5)
mit ihrer dafür speziellen
Formgebung gezeigt werden.
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Außerdem sollen
für den
Fall einer Demontage die räumlichen
Verhältnisse
deutlicher gemacht werden, unter denen es möglich ist, wie bereits in 1a beschrieben,
die Klemmwirkung der Lasche (5) beispielsweise mit einem
durch die Laschenöffnung
(3) eingeführten
Schraubenzieher durch Aushebeln wieder zu lösen.