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DE202006004341U1 - Lichtschacht-Abdeckung als Laub-Abweiser - Google Patents

Lichtschacht-Abdeckung als Laub-Abweiser Download PDF

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DE202006004341U1
DE202006004341U1 DE200620004341 DE202006004341U DE202006004341U1 DE 202006004341 U1 DE202006004341 U1 DE 202006004341U1 DE 200620004341 DE200620004341 DE 200620004341 DE 202006004341 U DE202006004341 U DE 202006004341U DE 202006004341 U1 DE202006004341 U1 DE 202006004341U1
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DE200620004341
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ECKHARDT BETTINA
Original Assignee
ECKHARDT BETTINA
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/06Light shafts, e.g. for cellars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Abstract

Lichtschacht-Abdeckung als Laub-Abweiser dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (1) und die zu ihrer Positionierung, Halterung und Sicherung auf dem Gitterrost (2) erforderlichen Laschen (5) aus ein und demselben Teil hergestellt und es somit ein Ein-Teil-Produkt ist;

Description

  • Technische Zuordnung
  • Der Gegenstand dieser Anmeldung erklärt sich schon weitgehend mit seinem Titel. Insbesondere aber geht es darum, durch diese Abdeckung dem Lichtschacht nicht das Licht zu nehmen. Deswegen besteht die Abdeckung nicht nur aus lichtdurchlässigem, sondern aus durchsichtigem Material.
  • Zum anderen soll diese Abdeckung aber auch das Eindringen von Laub, von allgemeinem Schmutz und größeren Ungezieferarten durch den offenen, den Lichtschacht sichernden Gittenost verhindern.
  • Stand der Technik
  • Es gibt bereits mehrere technische Lösungen und Absicherungen. Sie reichen von aufwendigen, teuren Rahmenkonstruktionen bis hin zu einfachen, billigen Folien und Matten.
  • Die Rahmenkonstrutionen ähneln dabei in etwa den gängigen, offenen Gitterrosten. Sie können mit denen entweder in Kombination oder diese ganz ersetzen.
  • Im letzteren Fall gibt es auch wasserdichte Ausführungen und auch Abdeckungen mit Sicherheitsglas.
  • Die Erstinstallation und auch nachträgliche Einbauten/Montagen sind daher konzeptbedingt aufwendig.
  • Ebenso aufwendig ist deren Demontage, beispielsweise wenn die Lichtschächte selbst gereinigt werden sollen.
  • Verführerisch einfach sind dagegen die Arbeiten für die Installation der einfachen Folien und Matten.
  • Sie haben den Vorteil, daß man sie meistens auch noch in Selbsthilfe auf den vorhandenen Gitterrosten ohne deren Demontage anbringen kann. Dazu können sie preisgünstig angeschafft werden.
  • Bedenken könnten sich jedoch möglicherweise einstellen bei der Tauglichkeit dieser Konzepte und der dabei eingesetzten Materialien.
  • So könnten sich beispielsweise Probleme ergeben bei der Standfestigkeit und Haltbarkeit unter rollenden und/oder gehenden Lasten, bei der sicheren Einhaltung der Position der Abdeckungen auf den Gitterrosten bei den vorgenannten Lasten und/oder auch unter Windeinfluß. Deshalb werden wohl auch in einigen Fällen zusätzliche Klebebänder zur Befestigung der Abdeckungen erforderlich und gehören damit auch zum Lieferumfang.
  • Schließlich dürfte die Lichtdurchlässigkeit der Folien und Matten gegenüber durchsichtigen Materialien eher eingeschränkt sein.
  • Problem-/Lösungswege-Beschreibungen
  • In dem beschriebenen Umfeld bereits existierender Lösungen wurde bei der vorliegenden Anmeldung die Entwicklungsrichtung für eine neue Idee bewußt auf die Verwendung der Abdeckungen bei vorhandenen Lichtschächten mit offenen Gitterrosten fokussiert.
  • Dann wurde als weiteres Entwicklungsziel die Schaffung eines preisgünstigen Produkts angestrebt.
  • Schließlich sollten mit der neuen Lichtschacht-Abdeckung die möglicherweise bei den verwendeten Materialien der zitierten Folien und Matten auftretenden Schwächen und/-oder gegebenen Nachteile weitestgehend ausgeschlossen werden.
  • Dazu gehört neben einer prinzipiell einfachen Lösung – im vorliegenden Fall nur ein Bauteil (!) – eine gesicherte Position der Abdeckung gegen Verrutschen oder Wegwehen unter Tritt-/Roll-Lasten und Windeinflüßen, wenn die Abdeckung auf dem Gitterrost des Lichtschachts montiert ist.
  • Zudem sollten die Lichtverhältnisse im Lichtschacht durch die Verwendung von durchsichtigen Materialien im Gegensatz zu lichtdurchlässigen verbessert werden.
  • Dann sollten operative Vorteile verwirklicht werden. Dazu gehört, die in Rede stehende Abdeckung ohne Hilfsmittel von außen auf den vorhandenen Gitterr0ost auf- und einsetzen und fixieren zu können.
  • Und für den Bedarfsfall, die Abdeckung wieder vom Gitterrost zu entfernen, soll es möglich sein, ebenfalls von außen, jetzt allerdings und beispielsweise mit Hilfe eines Schraubenziehers, die Abdeckung schrittweise zu lösen.
  • Unter diesem Konzept ist nach einem solchen Manöver auch eine Wiederverwendung derselben Abdeckung möglich.
  • Das Umsetzungsergebnis der oben genannten Entwicklungsziele ist eine ebene Platte aus durchsichtigem Plastikmaterial mit einer Dicke von zwei Millimetern. Die Abmessungen für Breite und Länge richten sich nach denen der jeweiligen abzudeckenden Gitterrost-Rahmen. Diese sind im Normalfall 420 × 1040 Millimeter.
  • Wie am besten aus dem anschließenden Figuren-Blatt zu entnehmen ist, werden in das Plattenfeld etwa bis zu zehn U-förmige Schnitte eingebracht und dabei in geeigneter Weise, dem Raster des Gitterrostes folgend, angeordnet und verteilt.
  • Aus den U-förmigen Schnitten werden dann unter gezielter Einbringung von Wärme Laschen in nicht ganz senkrechter Richtung zur Plattenebene angeknickt und zwar für jede Laschenreihe in die gleiche Richtung, nämlich zur Mitte hin.
  • Diese Laschen haben eine Breite von etwa 25 Millimetern und passen damit normalerweise in das vorgegebene Raster von etwa 30 Millimetern der offenen Gitterrosten.
  • Werden die derart preparierten Plastikplatten auf das abzudeckende Gitterrost gelegt, werden bei sorgfältiger Fertigung und kundiger Ausübung der Montage die angeknickten Laschen in die offenen Karrees des Gitterrosts eintauchen und sich mit den ebenfalls in zweckgebundener Richtung abgeknickten Laschenenden in den Längsträgern des Gitterrosts einklemmen.
  • Die derart bearbeitete Abdeckung erfüllt im montierten Zustand die oben genannten Bedingungen. Sie ist genügend stark, um die üblichen normalen Tritt- und Rollkräfte ohne Schaden zu nehmen, zu ertragen.
  • Die Abdeckung ist durch ihre ins Gitterwerk des Rostes hineinragenden Laschen weitgehend gegen ein Verrutschen gesichert, und die eingerasteten Laschen verhindern das Abheben bei stürmischen Winden. Zudem läßt das durchsichtige Plastikmaterial das Außenlicht nahezu ungedämpft durch das Gitterrost in den Lichtschacht eintreten. Außerdem ist das Plastikmaterial wetterfest und gegen UV-Strahlung geschützt. Schließlich beinhaltet das Entwurfskonzept dieser Lichtschacht-Abdeckung den Erhalt der oberen Plattenebene; denn es gibt keine hervorstehenden Elemente wie beispielsweise Schraubenköpfe. Und somit ist diese Abdeckung stolperfrei.
  • Soll nun diese Abdeckung, aus welchen Gründen auch immer, wieder entfernt werden. so ist es der oben gestellten Forderung entstsprechend möglich, durch die bei der Herstellung der Laschen entstandenen Öffnungen beispielsweise mit einem Schraubenzieher die Klemmung der Laschen zu lösen. Die Abdeckung ist nach diesem Vorgang dann an dieser Stelle leicht anzuheben, um dann bei den verbleibenden Laschen in gleicher Weise vorzugehen, bis die Abdeckung völlig befreit, abgenommen werden kann.
  • Die Abdeckung nimmt nach einem derartigen Manöver, sorgfältig ausgeführt, keinen Schaden und kann danach wieder verwendet und eingesetzt werden.
  • Die bis hierher beschriebene Lösung für eine neue Art einer Lichtschacht-Abdeckung, die insbesondere geeignet ist, als Laub-Abweiser zu fungieren, wird dazu natürlich der Lichtschacht auch gegen allgemeinen Schmutz und größeres Ungeziefer schützen.
  • Als kennzeichnendes Merkmal dieser Lichtschacht-Abdeckung sei an dieser Stelle herausgestellt, daß diese, wenngleich noch in besonderer Weise zweckentsprechend bearbeitet, aus nur einem Bauteil besteht !
  • Zudem ist ihre Montage und auch Demontage ohne Entfernung des Gitterrostes leicht zugängig, von außen möglich und relativ einfach auszuführen, sodaß alles auch in Selbsthilfe gemacht werden kann.
  • Fazit: Alternativen zu der mit dieser Anmeldung eingeführten Lichtschacht-Abdeckung dürften durchweg nur als "Mehrteil"-Lösungen zu finden sein, und folglich ist bei ihrer Montage und Demontage auch mit entsprechendem Mehraufwand zu rechnen.
  • Figuren-Übersicht
  • 1: Draufsicht auf die Abdeckung
  • 1a: Querschnitt A-A im Laschenbereich
  • 1b: Querschnitt B-B im Bereich der Laschenöffnung
  • 1c: Querschnitt C-C mit Laschendetail
  • Figuren-Beschreibungen
  • Alle Figuren sind nicht maßstabsgerecht dargestellt. Sie sind in einer Weise skizziert, daß besonders die wesentlichen Details erkennbar werden.
  • 1: Die Abdeckung (1), nicht vollständig dargestellt, liegt auf dem Gitterrost (2) des Lichtschachts. Erkennbar sind die Laschenöffnungen (3) und deren Anordnung, hier in einer beispielhaften Vorgabe. Angegeben sind die Schnittlagen, die in den nachfolgenden Figuren erläutert werden.
  • 1a: Hier wird mit der besonders ausgewählten Querschnittslage A-A die erfinderische Idee der Positionierung und Halterung der Abdeckung (1) auf dem Gitterrost (2) gezeigt. Außerdem ist andeutungsweise dargestellt, wie das Gitterrost (2) in den Längswänden des Lichtschachts (4) eingelagert ist.
  • In dieser Skizze ist zu erkennen, daß die angewinkelten Laschen (5), aus demselben Material bestehend wie die Abdeckung (1), sich mit ihren in Gegenrichtung angeknickten Laschenenden bei der Montage mit der Federwirkung des Materials unter die Längsbänder (6) des Gitterrostes (2) klemmen und damit die Abdeckung (1) sicher haltern.
  • Daß die Laschen (5) aus demselben Material wie die Abdeckung (1) entstanden sind, wird durch die bei ihrer Herstellung entstandenen Laschenöffnungen (3) bezeugt.
  • Wie schon in der Beschreibung erwähnt, geben die Laschenöffnungen (3) die Möglichkeit, bei einer erforderlichen Demontage der Abdeckung (1), beispielsweise mit einem Schraubenzieher die Klemmwirkung der Laschen (5) zu lösen bei gleichzeitigem, schrittweisen Anheben der Abdeckung (1).
  • 1b: Hier wird gegenüber dem Original in vergrößertem Maße gezeigt, in welcher Weise sich die Breite der Lasche (5) gegenüber den Rastermaßen des Gitterrostes (2) unter Beachtung von gegebenen Fertigungs- und erforderlichen Montagetoleranzen dimensioniert.
  • Damit ist dann sichergestellt, daß die Abdeckung (1) in ihrer Lageposition zum Gitterrost (2) weitestgehend fixiert ist und auch bleibt, wenn Tritt- und Roll-Kräfte auf sie einwirken.
  • 1c: Auch diese Darstellung zeigt den Querschnitt C-C gegenüber dem Original in vergrößerten Maßen.
  • Mit dieser Abbildung soll insbesondere die Klemm- und Halterungsposition der bei de Montage der Abdeckung (1) in das Raster des Gitterrosts (2) eingebrachten, federnden Lasche (5) mit ihrer dafür speziellen Formgebung gezeigt werden.
  • Außerdem sollen für den Fall einer Demontage die räumlichen Verhältnisse deutlicher gemacht werden, unter denen es möglich ist, wie bereits in 1a beschrieben, die Klemmwirkung der Lasche (5) beispielsweise mit einem durch die Laschenöffnung (3) eingeführten Schraubenzieher durch Aushebeln wieder zu lösen.

Claims (7)

  1. Lichtschacht-Abdeckung als Laub-Abweiser dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (1) und die zu ihrer Positionierung, Halterung und Sicherung auf dem Gitterrost (2) erforderlichen Laschen (5) aus ein und demselben Teil hergestellt und es somit ein Ein-Teil-Produkt ist;
  2. Abdeckung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Ein-Teil-Produkt aus ein und demselben Material besteht, vorzugsweise aus UV-beständigem, durchsichtigem Plastik in Plattenform;
  3. Abdeckung nach Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß ihre Laschen (5) gleichmäßig über die Fläche der Abdeckung (1) verteilt und paarweise, symmetrisch zur Längsachse der Abdeckung (1) angeordnet, aus dem Plattenmaterial der Abdeckung (1) herausgearbeitet sind;
  4. Abdeckung nach Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß ihre einzelnen Laschen (5) durch U-förmige Schnitte aus dem Plattenmaterial der Abdeckung (1) herausgearbeitet sind, wobei bei der paarigen Anordnung der Laschen (5) die offenen Schenkelseiten der U-förmigen Schnitte jeweils nach außer zeigen;
  5. Abdeckung nach Ansprüchen 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß alle ihre Laschen (5) über die schnittfreie offene U-Schenkelseite um etwa 90 Grad in eine Richtung, nämlich der Unterseite, aus dem Plattenfeld der Abdekkung (1) abgeknickt sind;
  6. Abdeckung nach Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß alle ihre Laschen (5) einen jeweils nach innen, zueinander weisenden rechtwinklig angeknickten Schenkel haben mit einer Länge von etwa gleich dem vierfachen der Materialstärke, die sich beim Montagevorgang unter der konstruktionsbedingten ausbalancierten Federwirkung der Laschen (5) in das Raster einschieben. unter den Längsbändern (6) des Gitterrostes (2) einklicken und dort arretieren können, wodurch die Abdeckung (1) in ihrer Position zum Gitterrost (2) einschließlich erforderlicher montagebedingter Toleranzen praktisch in allen Richtungen gesichert wird;
  7. Abdeckung nach Ansprüchen 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß ihre mechanisch-konstruktive und körperliche Gestaltung auch nach den beschriebenen Bearbeitungsschritten weitgehend und insbesondere praktisch gesehen den Charakter einer Platte mit einer ebenen Oberfläche bewahrt hat.
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