[go: up one dir, main page]

DE202006004029U1 - Vorrichtung zum Transport von Stückgütern auf Paletten oder Ladungsträgern - Google Patents

Vorrichtung zum Transport von Stückgütern auf Paletten oder Ladungsträgern Download PDF

Info

Publication number
DE202006004029U1
DE202006004029U1 DE200620004029 DE202006004029U DE202006004029U1 DE 202006004029 U1 DE202006004029 U1 DE 202006004029U1 DE 200620004029 DE200620004029 DE 200620004029 DE 202006004029 U DE202006004029 U DE 202006004029U DE 202006004029 U1 DE202006004029 U1 DE 202006004029U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
converter
conveying
organs
piece
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200620004029
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HINNENDAHL JUERGEN
Hinnendahl Juergen Dr
Original Assignee
HINNENDAHL JUERGEN
Hinnendahl Juergen Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HINNENDAHL JUERGEN, Hinnendahl Juergen Dr filed Critical HINNENDAHL JUERGEN
Priority to DE200620004029 priority Critical patent/DE202006004029U1/de
Publication of DE202006004029U1 publication Critical patent/DE202006004029U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/53Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices between conveyors which cross one another

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Abstract

Vorrichtung zum Transport von Stückgütern auf Paletten oder Ladungsträgern, insbesondere Kettenförderer, mit parallel zueinander verlaufenden Förderorganen (2) und einem den Förderorganen (2) zugeordneten Umsetzer (1) zur Änderung der Förderrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Umsetzer (1) zwischen den Förderorganen (2) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport von Stückgütern auf Paletten oder Ladungsträgern, insbesondere Kettenförderer, mit parallel zueinander verlaufenden Förderorganen und einem den Förderorganen zugeordneten Umsetzer zur Änderung der Förderrichtung.
  • Vorrichtungen bekannter Ausführungen, beispielsweise Kettenförderer, transportieren ein Stückgut bzw. mehrere zu einer größeren Transporteinheit zusammengefaßte Einzelstücke. Die Stückgüter werden z. B. zu einem vorbestimmten Stellplatz in ein Regallager oder in regelmäßigen zeitlichen Abständen zu einem vorbestimmten Montageplatz einer Fertigungsstraße befördert. Dazu ist das Stückgut bzw. die Transporteinheit auf einem flachen oder behälterartigen Unterbau mit standardisierter Grundfläche verbracht, insbesondere einem Transporthilfsmittel in Form einer Palette bzw. eines Ladungsträgers, und ermöglicht dadurch einen optimierten oder vereinfachten Transport.
  • Die Transporthilfsmittel werden zusammen mit den gestapelten Stückgütern auf parallel zueinander verlaufenden Förderorganen, die eine Förderstrecke ausbilden, über weite Streckenabschnitte in ein bzw. aus einem Regallager oder über eine Fertigungsstraße transportiert. Um beim Transport der Paletten eine notwendige Richtungsänderung dieser vornehmen zu können, ist an einem Ende der Förderstrecke bzw. innerhalb der Förderstrecke, zur Ausbildung eines Verteilers, ein Umsetzer angeordnet. Dazu sind jeweils die einzelnen Förderorgane unterbrochen und bilden unterschiedlich lange Abschnitte einer Förderstrecke aus. Die Umsetzer sind jeweils zwischen den einzelnen Abschnitten der Förderstrecke oder am Ende einer Förderstrecke als separates Bauteil angeordnet. Jeder Umsetzer übernimmt das von den Förderorganen transportierte Stückgut und befördert es je nach vorherbestimmtem Transportweg in die gleiche Förderrichtung weiter oder ändert die Transportrichtung des Stückgutes, durch ein etwa quer zu den eigens vorhandenen Förderorganen angeordnetes Umsetzorgan.
  • Die einzeln ausgestalteten Umsetzer haben jeweils einen erhöhten Platzbedarf, da für jede vorbestimmte Förderrichtung die benötigten Förderorgane mit ihren Antriebseinrichtungen innerhalb des Umsetzers integriert werden müssen. Vorrichtungen der eingangs genannten Gattung sind daher vergleichsweise komplex und aufwendig ausgestaltet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der eine besonders platz- und kostensparende Ausführungsform verwirklicht wird.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Schutzanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 10 angegeben.
  • Bei einer Vorrichtung zum Transport von Stückgütern auf Paletten oder Ladungsträgern, insbesondere Kettenförderer, mit parallel zueinander verlaufenden Förderorganen und einem den Förderorganen zugeordneten Umsetzer zur Änderung der Förderrichtung, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Umsetzer zwischen den Förderorganen angeordnet ist. Der Umsetzer ist direkt zwischen den Förderorganen der erfindungsgemäßen Vorrichtung angeordnet, weshalb er keine eigenen Förderorgane benötigt. Jeder Umsetzer ist demzufolge komplett in die jeweilige Förderstrecke der erfindungsgemäßen Vorrichtung integrierbar, wodurch seine Abmaße unmittelbar durch die parallel zueinander verlaufenden Förderorgane begrenzt. Der Transport der Stückgüter über den Umsetzers hinweg erfolgt jetzt durch die Förderorgane der Vorrichtung. An jedem Umsetzer kann dadurch ein kompletter Antriebsstrang eingespart und somit gleichzeitig auf eine separat angesteuerte Antriebseinheit verzichtet werden. Demzufolge ist eine konstruktiv vereinfachte Ausführungsform eines Umsetzers gegeben, weshalb sich hinsichtlich der eingesparten Förderorgane speziell Vorteile für die Dimensionierung des Umsetzers ergeben, da die Bauhöhe wesentlich verringert werden kann. Gleichzeitig ergibt sich eine Kosteneinsparung, wodurch sich die Herstellungskosten für eine komplette Förderstrecke beträchtlich reduzieren lassen.
  • Mit besonderem Vorteil ist nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der Umsetzer maximal zwei Antriebseinheiten aufweist. Die erste Antriebseinheit wird für den Antrieb der Umsetzorgane verwendet und dient somit zum Umsetzen bzw. zum Ändern der Transportrichtung eines Stückgutes in der Förderstrecke. Die zweite Antriebseinheit findet in einer Hubeinrichtung des Umsetzers Anwendung. Es werden insbesondere die Umsetzorgane zwischen einer oberen und unteren Hubposition bewegt. Auf eine weitere Antriebseinheit kann aufgrund der ausgeführten erfindungsgemäßen Vorrichtung verzichtet werden. Somit ist der Umsetzer nur noch mit zwei der sonst benötigten drei Antriebseinheiten ausgestattet, wodurch sich eine kompakte Bauweise des Umsetzers verwirklichen läßt.
  • Zur Änderung der Transportrichtung eines Stückgutes weist der Umsetzer wenigstens ein eine vorbestimmte Arbeitsrichtung aufweisendes Umsetzorgan auf, dessen Arbeitsrichtung etwa quer zur Förderrichtung der Förderorgane ausgerichtet ist. Die Umsetzorgane sind direkt zwischen den Förderorganen der Förderstrecke angeordnet, weshalb jedes Umsetzorgan in seinen Abmessungen durch die jeweiligen Förderorgane begrenzt wird. Mit Hilfe der Umsetzorgane wird eine Änderung der Transportrichtung ermöglicht, wobei eine Palette mit Stückgütern etwa quer zu der soeben Förderrichtung weiter transportiert wird. Dabei wird vorzugsweise durch den Umsetzer eine Änderung der Transportrichtung von 90° durchgeführt, da die Richtungsänderung beim Transport einer Palette in einem rechten Winkel sich optimal mit Hilfe eines Umsetzers vornehmen läßt.
  • Jeder Umsetzer weist wenigstens eine erste Antriebseinheit für wenigstens eines der Umsetzorgane auf. Als Antriebseinheit kann ein Elektromotor in Verbindung mit einem Getriebe eingesetzt werden. Die erzeugte Drehbewegung wird über eine Antriebswelle auf die Umsetzorgane, wobei auf der Antriebswelle in vorbestimmten Abständen für jedes Umsetzorgan ein Zahnrad angeordnet ist. Dabei wird über die Zahnräder eine Umwandlung der durch den Elektromotor erzeugten Drehbewegung in eine translatorische Bewegung der Tragketten vorgenommen. Mit Hilfe der Antriebseinheit ist es möglich, die Umsetzorgane vorteilhafterweise mit zwei entgegengesetzt gerichteten Drehbewegungen zu beaufschlagen. Somit läßt sich die Transport- bzw. Arbeitsrichtung der Umsetzorgane ändern, wodurch mit Hilfe des Umsetzers eine Hin- und Rückbewegung der transportierten Stückgüter erfolgen kann.
  • Zum Transport eines Transporthilfsmittels, in Form einer Palette, und den darauf angeordneten Stückgütern weist jedes Umsetzorgan wenigstens eine umlaufende Tragkette auf. Dabei liegt das jeweilige Transporthilfsmittel direkt auf dem obenlaufenden Teil der Tragkette, dem sogenannten Obertrum. Da die Kettenvorspannung der jeweiligen Tragkette für den Transport bzw. das Umsetzen der Stückgüter nicht ausreichend ist, wird jede Tragkette über eine Gleitschiene aus Kunststoff geführt. Mit Hilfe der geführten Tragkette lassen sich größere Distanzen überbrücken, wodurch stets der sichere Transport der Stückgüter gewährleistet ist. Der Einsatz einer Tragkette zum Transport von Stückgütern birgt den Vorteil, daß diese Ausführungsform geräuscharm und palettenschonend arbeitet.
  • Um Schäden an den Umsetzorganen des Umsetzers beim Transport eines Stückgutes durch deren Palette zu vermeiden, weist der Umsetzer eine Hubeinrichtung für seine Umsetzorgane auf. Die Hubeinrichtung ermöglicht zum Einen das Absenken der Umsetzorgane, wodurch das Überfahren der Umsetzorgane durch eine Palette gegeben ist. Zum Anderen hebt die Hubeinrichtung die Umsetzorgane an, wodurch die Änderung der Transporteinrichtung einer Palette vorteilhaft umgesetzt werden kann. Durch ein Signal, beispielsweise ausgelöst durch eine Palette an einer Lichtschranke, wird die Hubeinrichtung des Umsetzers aktiviert und die Umsetzorgane werden in eine obere Hubposition bewegt. Dabei wird die Palette von den Förderorganen der Vorrichtung angehoben. Die quer zu den Förderorganen arbeitenden Umsetzorgane ermöglichen eine problemlose Änderung der Transport- bzw. Fördereinrichtung der Palette. Nachdem die Palette durch die Umsetzorgane von der Förderstrecke transportiert ist, werden die Umsetzorgane durch die Hubeinrichtung in eine untere Hubposition abgesenkt und ermöglichen einen weiteren wiederholbaren Umsetzvorgang bzw. ein vollständiges Überfahren des Umsetzers durch eine der nachfolgenden Paletten. Es ist vorteilhafterweise möglich, den Umsetzer bei kontinuierlich angetriebenen Förderorganen der Vorrichtung zu betreiben. Jedoch ist diesbezüglich, um einen optimalen Umsetzvorgang bei sich bewegenden Förderorganen zu gewährleisten, eine exakte Ansteuerung der anzuhebenden Umsetzorgane notwendig. Das hat den Vorteil, daß in einem Warenlager schnellere Einlagerungs- bzw. Auslagerungsprozesse umgesetzt werden können.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Hubeinrichtung insbesondere als Exzenterhub ausgebildet ist und eine zweite elektrische Antriebseinheit für die Hubbewegung aufweist. Der Exzenterhub setzt sich vorzugsweise aus zwei Wellen zusammen, an deren Enden jeweils ein beweglich ausgeführtes Rollelement exzentrisch angeordnet ist. Die Wellen sind jeweils über einen Zahnriemen mit einem elektrischen Antrieb verbunden. Jedes Rollelement kann insbesondere als Wälzlager ausgebildet sein, wobei sein Innenring fest mit den Stirnflächen der Wellen verbunden ist. Der umlaufende Außenring eines Rollelementes ist mit den Umsetzorganen verbunden, und über die zwischen dem Innen- und Außenring angeordneten Wälzkörper ist eine geführte Drehbewegung gegeben. Der Einsatz eines Exzenterhubs hat den Vorteil, daß dieser eine konstruktiv einfache Ausgestaltung der Erfindung darstellt, um geringe Höhenunterschiede effizient zu überwinden. Des weiteren ist die Bereitstellung eines elektrischen Anschlusses für den elektrischen Antrieb der Hubeinrichtung einfach zu gewährleisten. Der Exzenterhub hat gegenüber der Verwendung einer ebenfalls einsetzbaren hydraulisch betriebenen Hubeinrichtung den Vorteil, daß bei einem möglichen Defekt keine hydraulische Flüssigkeit aus den Bauteilen des Antriebes austreten kann und eine Verschmutzung des Arbeitsumfeldes hervorruft.
  • Um eine exakt abgestimmte Hubbewegung an den Umsetzorganen vornehmen zu können, weist der elektrische Antrieb einen Schrittmotor auf. Durch die Charakteristik des Exzenterhubs benötigen die Wellen lediglich eine halbe Umdrehung, um die Umsetzorgane zwischen der oberen und unteren Hubposition anheben bzw. absenken zu können. Gleichzeitig kann der elektrische Antrieb ein Getriebe aufweisen, welches zwischen dem Schrittmotor und dem Exzenterhub montiert ist und die Drehbewegung zwischen dem Schrittmotor und den Wellen des Exzenterhubs wandelt bzw. übersetzt. Je nach dem vorgegebenen Übersetzungsverhältnis des Getriebes, hat der Schrittmotor, um ein Anheben und Absenken der Umsetzorgane zu ermöglichen, eine entsprechende Drehbewegung auszuführen. Der Einsatz eines Schrittmotors hat den Vorteil, daß die ansteuerbaren Winkelschritte des Motors sehr klein gewählt werden können, und daß dieser zugleich Motor und Meßmittel ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist ein Ausgleichstück auf, welches in Arbeitsrichtung des Umsetzers angeordnete Förderorgane hat und außerhalb der parallel zueinander verlaufenden Förderorganen der Vorrichtung angeordnet ist. Dabei sind die Förderorgane des Ausgleichstückes fluchtend zu den Umsetzorganen des Umsetzers angeordnet. Weiterhin hat das Ausgleichstück die Aufgabe die umgesetzten Stückgüter vom Umsetzer zu übernehmen und die Stückgüter bevorzugt in einem Winkel von 90° zur Förderrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung weiter zu transportieren. Das Ausgleichstück weist nur eine entsprechend kurze Länge auf und übergibt die geförderten Stückgüter unmittelbar an eine weitere, in Längsrichtung des Ausgleichstückes angeschlossene Förderstrecke. Das Ausgleichstück dient somit als Adapter zwischen zwei in einem Winkel von etwa 90° zueinander ausgerichteten Förderstrecken. Der Einsatz eines Ausgleichstücks hat den Vorteil, daß dieses individuell auf mögliche Abstände zwischen zwei Förderstrecken angepaßt werden kann.
  • Nach einer weiteren Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Förderorgane des Ausgleichstückes antriebsmäßig mit den Umsetzorganen des Umsetzers gekoppelt sind, wobei die Förderrichtung der Förderorgane des Ausgleichstückes der Arbeitsrichtung der Umsetzorgane des Umsetzers entspricht. Die Antriebskopplung ist vorzugsweise über einen Riementrieb umgesetzt, welcher an den Antriebswellen des Umsetzorgans und des Förderorgans des Ausgleichstückes angeordnet ist. Mit Hilfe des Riementriebes wird die Drehbewegung derart übertragen, daß die Umsetzorgane des Umsetzers und die Förderorgane des Ausgleichstückes stets eine gleichgerichtete Arbeits- bzw. Förderrichtung aufweisen. Der Riementrieb weist bevorzugt Spannelemente auf, die eine gleichmäßige Spannkraft am Riemen erzeugen, wodurch der Antrieb des Ausgleichsstückes in der unteren und oberen Hubposition der Umsetzorgane durchgeführt werden kann. Somit ist jederzeit der Antrieb des Ausgleichsstückes gewährleistet. Die Kopplung der Antriebswellen hat weiterhin den Vorteil, daß auf einen separaten Antrieb und eine Steuerung für den Antrieb des Ausgleichsstückes verzichtet werden kann und ein kostengünstiges Ausführungsbeispiel geschaffen ist. Des weiteren ist es auch möglich, anstelle des verwendeten Riementriebes, einen Kettentrieb mit geeigneten Spannelementen zur Koppelung der Antriebswellen zwischen Umsetzer und Ausgleichstück einzusetzen.
  • Um eine leichte und verwindungssteife Ausgestaltung der Vorrichtung zu ermöglichen, ist vorgesehen, daß sie eine Grundkonstruktion aufweist, die teilweise aus Holz ausgebildet ist. Die Grundkonstruktion besteht vorzugsweise aus Holzleimbindern, auf denen die Umsetz- bzw. Förderorgane angeordnet sind. Der Einsatz des Holzwerkstoffes birgt den Vorteil, daß dieser sich sehr einfach bearbeiten läßt und trotz der erhöhten Querschnittsabmessungen an den eingesetzten Profile ein verringertes Gewicht, im Gegensatz zu den sonst üblich eingesetzten Metallwerkstoffen, ergibt. Des weiteren weist die Grundkonstruktion durch den Einsatz von Holz ein schwingungsarmes Verhalten auf, was eine Erhöhung der Fördergeschwindigkeiten ermöglicht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
  • 1: eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Umsetzer und einem ersten Ausführungsbeispiel eines Ausgleichsstückes;
  • 2: eine Ansicht des Umsetzers mit einer zweiten Ausführung des Ausgleichsstückes, und
  • 3: eine Teilansicht des Umsetzers mit seiner Hubeinrichtung.
  • 1 zeigt einen Umsetzer 1, welcher insbesondere als Eckumsetzer ausgebildet und zwischen den Förderorganen 2 einer Förderstrecke 3 angeordnet ist. Der Umsetzer 1 weist zur Änderung der Förderrichtung eines Transporthilfsmittels insbesondere drei Umsetzorgane 4 auf, deren Arbeitsrichtungen in einem Winkel von 90° zur Förderrichtung der Förderorgane 2 ausgerichtet sind. Der Antrieb der Umsetzorgane 4 wird mit Hilfe einer ersten nicht sichtbaren Antriebseinheit 5 (2) ermöglicht, welche aus einem Elektromotor 6 und einem Getriebe 7 besteht, wobei die Antriebseinheit 5 die Umsetzorgane 4 über eine Antriebswelle 8 antreibt. Auf der Antriebswelle 8 sind in vorbestimmten Abständen drei nicht sichtbare Zahnräder 9 (2) angeordnet, die in entsprechende, umlaufende Tragketten 10 der Umsetzorgane 4 eingreifen und so den Umsetzvorang gewährleisten. Um ein Durchhängen der umlaufenden Tragketten 10 zu verhindern, weisen die Umsetzorgane 4 eine Kunststoffschiene 11 zur Führung der Tragketten 10 auf. Unterhalb der Umsetzorgane 4 ist eine Hubeinrichtung 12 zum Heben und Senken der Umsetzorgane 4 angeordnet, wodurch eine Kollision einer durch die Förderorgane 2 transportierten Palette mit den Umsetzorganen 4 des Umsetzers 1 auszuschließen ist. In Umsetzrichtung des Umsetzers 1 ist neben den Förderorganen 2 ein Ausgleichsstück 13 angeordnet, welches als Adapter bzw. Längenausgleich zwischen der Förderstrecke 3 und einer weiteren um 90° versetzten Förderstrecke eingesetzt wird. Die Förderorgane 14 des Ausgleichstückes 13 transportieren das durch den Umsetzer 1 umgesetzte Transporthilfsmittel auf eine weitere in Arbeitsrichtung des Umsetzers 1 angeordnete Förderstrecke. Der Antrieb der Förderorgane 14 erfolgt über einen Riementrieb 15, der eine Antriebskopplung zwischen dem Elektromotor des Umsetzers 1 und den Förderorganen 14 über die Antriebswelle 8 des Umsetzers 1 und die Antriebswelle 16 des Ausgleichstückes 13 ermöglicht. Durch den Einsatz des Riementriebs 15 kann das Ausgleichstück 13 sowohl bei angehobenen als auch bei abgesenkten Umsetzorganen 4 des Umsetzers 1 angetrieben werden.
  • In 2 ist eine Ansicht des Umsetzers 1 mit einem zweiten Ausführungsbeispiel des Ausgleichstückes 17 dargestellt. In dieser Darstellung werden die Förderorgane 14 des Ausgleichsstückes 17 über die Antriebswelle 18 durch einen separat am Ausgleichsstück 17 angeordneten Elektromotor 19 angetrieben. Die mit Hilfe des Umsetzers 1 umgesetzte Palette kann somit durch das eigenständig angesteuerte und angetriebene Ausgleichsstück 17 übernommen und an eine weitere Förderstrecke, welche die gleiche Förderrichtung hat wie das Ausgleichsstück 17, übergeben werden.
  • 3 verdeutlicht als Darstellung einer Teilansicht des Umsetzers 1 insbesondere den Aufbau und die Wirkungsweise der Hubeinrichtung 12. Die Hubeinrichtung 12 setzt sich vorzugsweise aus einer zweiten elektrischen Antriebseinheit 20, die aus einem Schrittmotor 21 und einem daran angeschlossenem Getriebe 22 gebildet wird, und aus einem Exzenterhub 23 zusammen. Der Exzenterhub 23 beinhaltet zwei parallel zueinander angeordnete Wellen 24, welche über jeweils einen Riemen 25 mit der elektrischen Antriebseinheit 20 verbunden sind. An den jeweiligen Enden der Wellen 24 ist jeweils ein exzentrisch gelagertes Rollelement 26 angeordnet, welches den Hubvorgang der Umsetzorgane 4, durch die Drehbewegung der Wellen 24 ermöglicht. Das Übersetzungsverhältnis zwischen der Drehbewegung des Schrittmotors 21 und der jeweils zugeordneten Drehbewegung der Wellen 24 kann insbesondere durch das Getriebe 22 der elektrischen Antriebseinheit 20 bestimmt werden.

Claims (11)

  1. Vorrichtung zum Transport von Stückgütern auf Paletten oder Ladungsträgern, insbesondere Kettenförderer, mit parallel zueinander verlaufenden Förderorganen (2) und einem den Förderorganen (2) zugeordneten Umsetzer (1) zur Änderung der Förderrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Umsetzer (1) zwischen den Förderorganen (2) angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umsetzer (1) maximal zwei Antriebseinheiten (5, 20) aufweist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umsetzer (1) wenigstens ein eine vorbestimmte Arbeitsrichtung aufweisendes Umsetzorgan (4) aufweist, dessen Arbeitsrichtung etwa quer zur Förderrichtung der Förderorgane (2) ausgerichtet ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Umsetzer (1) wenigstens eine erste Antriebseinheit (5) für wenigstens eines der Umsetzorgane (4) aufweist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Umsetzorgan (4) wenigstens eine umlaufende Tragkette (10) aufweist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Umsetzer (1) eine Hubeinrichtung (12) für seine Umsetzorgane (4) aufweist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (12) als Exzenterhub ausgebildet ist, und eine zweite elektrische Antriebseinheit (20) für die Hubbewegung aufweist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Antriebseinheit (20) einen Schrittmotor (21) aufweist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ein Ausgleichstück (13, 17) aufweist, welches in Arbeitsrichtung des Umsetzers (1) angeordnete Förderorgane (14) hat, und daß das Ausgleichstück (13, 17) außerhalb der parallel zueinander verlaufenden Förderorgane (2) der Vorrichtung angeordnet ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderorgane (14) des Ausgleichstückes (13) antriebsmäßig mit den Umsetzorganen (4) des Umsetzers (1) gekoppelt sind, wobei die Förderrichtung der Förderorgane (12) des Ausgleichstückes (13) der Arbeitsrichtung der Umsetzorgane (4) des Umsetzers (1) entspricht.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Grundkonstruktion aufweist, die teilweise aus Holz ausgebildet ist.
DE200620004029 2006-03-15 2006-03-15 Vorrichtung zum Transport von Stückgütern auf Paletten oder Ladungsträgern Expired - Lifetime DE202006004029U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200620004029 DE202006004029U1 (de) 2006-03-15 2006-03-15 Vorrichtung zum Transport von Stückgütern auf Paletten oder Ladungsträgern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200620004029 DE202006004029U1 (de) 2006-03-15 2006-03-15 Vorrichtung zum Transport von Stückgütern auf Paletten oder Ladungsträgern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202006004029U1 true DE202006004029U1 (de) 2007-08-02

Family

ID=38329610

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200620004029 Expired - Lifetime DE202006004029U1 (de) 2006-03-15 2006-03-15 Vorrichtung zum Transport von Stückgütern auf Paletten oder Ladungsträgern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202006004029U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110000536A (zh) * 2019-05-13 2019-07-12 杭州老板电器股份有限公司 用于油烟机装配的生产线
DE102018204644A1 (de) * 2018-03-27 2019-10-02 Robert Bosch Gmbh Hub- und Fördervorrichtung und Streckenförderer mit der Hub- und Fördervorrichtung
CN110745516A (zh) * 2019-10-30 2020-02-04 苏州精濑光电有限公司 一种传输方法

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3513381A1 (de) * 1985-04-15 1986-10-16 Moeller automation GmbH, 5303 Bornheim Umlenk-verschiebe-modul fuer werkstuecke, werkstuecktraeger oder dergleichen
DE9403889U1 (de) * 1994-03-08 1994-04-28 Siemens AG, 80333 München Einrichtung zum Umsetzen von Fördergut
DE20216092U1 (de) * 2002-10-19 2003-03-13 Transnorm System GmbH, 31177 Harsum Hubtisch

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3513381A1 (de) * 1985-04-15 1986-10-16 Moeller automation GmbH, 5303 Bornheim Umlenk-verschiebe-modul fuer werkstuecke, werkstuecktraeger oder dergleichen
DE9403889U1 (de) * 1994-03-08 1994-04-28 Siemens AG, 80333 München Einrichtung zum Umsetzen von Fördergut
DE20216092U1 (de) * 2002-10-19 2003-03-13 Transnorm System GmbH, 31177 Harsum Hubtisch

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018204644A1 (de) * 2018-03-27 2019-10-02 Robert Bosch Gmbh Hub- und Fördervorrichtung und Streckenförderer mit der Hub- und Fördervorrichtung
US10669100B2 (en) 2018-03-27 2020-06-02 Robert Bosch Gmbh Lifting and conveying device and section conveyor having the lifting and conveying device
CN110000536A (zh) * 2019-05-13 2019-07-12 杭州老板电器股份有限公司 用于油烟机装配的生产线
CN110745516A (zh) * 2019-10-30 2020-02-04 苏州精濑光电有限公司 一种传输方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2736823B1 (de) Fördereinrichtung mit einem flächig ausgedehnten förderorgan
EP2593394B1 (de) Anbauvorrichtung, die an einem hubfahrzeug anzubringen ist, und verfahren zur betätigung
DE102016108449A1 (de) Transfervorrichtung zum Transfer von Stückgütern
EP1902996A1 (de) Fahrtreppe oder Fahrsteig mit Antrieb
EP2598428B1 (de) Vorrichtung zur aufnahme von lasten
EP2404847A1 (de) Wagen zum Transport von Paletten innerhalb eines Tiefen-Regalsystems
EP2837545A2 (de) Fördereinheit und Fördersystem mit solchen Fördereinheiten
EP1464595A2 (de) Fördersystem, insbesondere eine Flughafen-Gepäckförderanlage, für Behälter
CH708428A1 (de) Fördereinrichtung mit einem flächig ausgedehnten Förderorgan.
DE9402749U1 (de) Verladeanlage zum Be- und Entladen von Nutzfahrzeugen und/oder Rampen
DE102010027370A1 (de) Anbaugerät für Hubfahrzeuge mit Tragelementen für die Aufnahme und Abgabe von Transportgut
DE3819278A1 (de) Linearfuehrung
DE10106193B4 (de) Hubeinheit
DE202006004029U1 (de) Vorrichtung zum Transport von Stückgütern auf Paletten oder Ladungsträgern
DE102009034709A1 (de) Schubskidanlage
EP2330059A1 (de) Vertikalförderer
DE102007030090B4 (de) Montageplattform mit integriertem Hubtisch
AT500227B1 (de) Transportwagen zum ein- und auslagern von transportgut
CH706033A1 (de) Fördereinrichtung mit einem flächig ausgedehnten Förderorgan.
DE102006053913B4 (de) Fördereinrichtung für Lastträger
DE102010025686B4 (de) Teleskop-Fördervorrichtung
EP0343518A1 (de) Vorrichtung zum Be- und Entladen von Stückgütern
DE19860703A1 (de) Transportsystem
EP1512648B1 (de) Vorrichtung zur Übergabe von Stückgut
DE10065084A1 (de) Teleskopförderer zur horizontalen Handhabung von Lasten

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R207 Utility model specification

Effective date: 20070906

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20091001