DE202005021802U1 - Trennschleifscheibe - Google Patents
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- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D5/00—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
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Abstract
Trennschleifscheibe, enthaltend eine Kernscheibe (2) und eine Vielzahl von Schleifsegmenten (4), welche um den Umfang der Kernscheibe (2) herum auf eine gleiche Vielzahl von, in Scheiben-Seitenansicht gesehen, geradlinigen Scheibenanschlussflächen (6) verteilt sind und jeweils eine gerade Segmentanschlussfläche (8) aufweisen, welche jeweils an nur einer der Scheibenanschlussflächen (6) unlösbar befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trennschleifscheibe eine für Trennschleifarbeiten vorbestimmte Scheibendrehrichtung (12) hat, dass jede Scheibenanschlussfläche (6) und die an ihr befestigte Segmentanschlussfläche (8), in Scheiben-Seitenansicht gesehen, eine gerade Verbundlinie (10) bilden, welche in der vorbestimmten Scheibendrehrichtung (12) in Richtung zum Scheibendrehmittelpunkt (14) nach innen geneigt ist, abweichend von einer Tangentiallinie.
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trennschleifscheibe eine für Trennschleifarbeiten vorbestimmte Scheibendrehrichtung (12) hat, dass jede Scheibenanschlussfläche (6) und die an ihr befestigte Segmentanschlussfläche (8), in Scheiben-Seitenansicht gesehen, eine gerade Verbundlinie (10) bilden, welche in der vorbestimmten Scheibendrehrichtung (12) in Richtung zum Scheibendrehmittelpunkt (14) nach innen geneigt ist, abweichend von einer Tangentiallinie.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Trennschleifscheibe gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 zum Trennen von Baumaterialien, insbesondere Beton, Ziegelsteine, Dachziegel, und zum Trennen von Natursteinen.
- Eine Trennschleifscheibe dieser Art ist aus der
DE 44 24 093 C2 bekannt. Sie enthält eine Kernscheibe und Segmente. Die Segmente sind an einem ununterbrochenen oder an einem durch Umfangsausnehmungen in Stege unterteilten Umfang der Kernscheibe mittels Laserschweißen unlösbar befestigt. Die Verbundlinie zwischen den Segmenten und der Außenkontur der Kernscheibe ist bei jedem Segment tangential zum Kernscheibenmittelpunkt oder durch mindestens zwei korrespondierende tangentiale Geraden gebildet, die unter einem Winkel von weniger als 180° dachförmig zueinander angeordnet sind. - Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, die Trennschleifscheibe zu verbessern.
- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
- Gemäß der Erfindung bilden jede Scheibenanschlussfläche und die an ihr befestigte Segmentanschlussfläche, in Scheiben-Seitenansicht gesehen, eine gerade Verbundlinie, welche in einer vorbestimmten Scheibendrehrichtung in Richtung zum Scheibendrehmittelpunkt nach innen geneigt ist, abweichend von einer Tangentiallinie.
- Durch die Erfindung wird eine bessere Kraftverteilung an der Verbundlinie zwischen den Schleifsegmenten und der Kernscheibe erzielt, was zu einer höheren Belastbarkeit der Trennschleifscheibe führt. Durch die Erfindung wird ein wesentlicher Teil der beim Trennschleifverfahren entstehenden Scherkräfte in Druckkräfte umgewandelt, welche in der Verbundlinie zwischen den Schleifsegmenten und der Kernscheibe wirken.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die radial äußere Oberfläche von jedem Schleifsegment, in Scheiben-Seitenansicht gesehen, geradlinig, und diese äußere Oberfläche von jedem Schleifsegment definiert eine Oberflächenlinie, welche in Scheibendrehrichtung in Richtung zum Scheibendrehmittelpunkt nach innen geneigt ist, abweichend von einer Tangentiallinie. Hierdurch kommt bei der erstmaligen Benutzung der Trennschleifscheibe nur ein sehr kleiner Teil der Schleifsegmente in Kontakt mit dem zu schneidenden Werkstück, wodurch ein automatisches Anschärfen der Schleifsegmente durch die erstmalige Benutzung möglich wird.
- Die Schleifsegmente bestehen zumindest in ihrem Kopfbereich aus einem Trägermaterial und darin eingebetteten Diamantstücken, wobei sie beispielsweise in das Trägermaterial eingesindert sind. Vor der erstmaligen Benutzung einer neuen Trennschleifscheibe stehen die Diamantstücke nicht aus dem Trägermaterial heraus, so dass die Trennschleifscheibe vor einer erstmaligen Benutzung oder durch eine erstmalige Benutzung scharf gemacht werden muss durch Herausschleifen des Trägermaterials, damit die Diamantstücke dann aus dem Trägermaterial herausragen.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Oberflächenlinie und die Verbundlinie des betreffenden Schleifsegments jeweils parallel zueinander.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat die Kernscheibe zwischen einander benachbarten Scheibenanschlussflächen jeweils einen Umfangseinschnitt. Dadurch kann während des Schleifvorganges von einem Werkstück abgeschliffenes Material leichter aus dem im Werkstück gebildeten Schnitt herauswandern.
- Die Erfindung wird im Folgenden mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung anhand einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung als Beispiel beschrieben.
- In der Zeichnung zeigen
-
1 einen segmentartigen Ausschnitt einer Trennschleifscheibe nach der Erfindung in Seitenansicht gesehen. - Die in
1 gezeigte Trennschleifscheibe gemäß der Erfindung enthält eine im Wesentlichen kreisförmige Kernscheibe2 und eine Vielzahl von Schleifsegmenten4 . Die Schleifsegmente4 sind um den gesamten Außenumfang der Kernscheibe2 herum, vorzugsweise symmetrisch, auf eine gleiche Vielzahl von, in Scheiben-Seitenansicht gesehen geradlinigen, Scheibenanschlussflächen6 verteilt sind und haben jeweils eine gerade Segmentanschlussfläche8 , welche jeweils an nur einer der Scheibenanschlussflächen6 unlösbar befestigt ist, beispielsweise durch Löten, Schweißen oder Laserstrahlbehandlung. Die Kernscheibe2 besteht vorzugsweise aus Stahl. - Die Trennschleifscheibe der Erfindung hat eine für Trennschleifarbeiten vorbestimmte Scheibendrehrichtung
12 . - Jede Scheibenanschlussfläche
6 und die an ihr befestigte Segmentanschlussfläche8 bilden, in Scheiben-Seitenansicht gesehen, eine geradlinige Verbundlinie10 , welche in der vorbestimmten Scheibendrehrichtung12 in Richtung zum Scheibendrehmittelpunkt14 nach innen geneigt ist, abweichend von einer relativ zum Scheibendrehmittelpunkt14 tangentialen Linie. Dabei schließt eine theoretische Radiallinie, welche vom Scheibendrehmittelpunkt14 zu dem in Seitenansicht gesehen Mittelpunkt einer Scheibenanschlussfläche6 verläuft, mit dieser Scheibenanschlussfläche6 einen von 90° abweichenden Winkel ein. - Die radial äußere Oberfläche
18 von jedem Schleifsegment4 ist, in Scheiben-Seitenansicht gesehen, geradlinig und definiert eine gerade Oberflächenlinie20 , welche in Scheibendrehrichtung in Richtung zum Scheibendrehmittelpunkt14 nach innen geneigt ist, abweichend von einer Tangentiallinie. Die Oberflächenlinie20 und die Verbundlinie10 des betreffenden Schleifsegments4 sind vorzugsweise parallel zueinander. - Die Kernscheibe
2 hat zwischen einander benachbarten Scheibenanschlussflächen6 jeweils einen Umfangseinschnitt22 bzw.24 . - Gemäß in der in
1 gezeigten bevorzugten Ausführungsform sind die Umfangseinschnitte22 und24 unterschiedlich tief, wobei in Scheibenumfangsrichtung abwechselnd ein tieferer Umfangseinschnitt24 und ein weniger tiefer Umfangseinschnitt22 vorgesehen ist. Durch die Verwendung von unterschiedlich tiefen Umfangseinschnitten wird die Gefahr von Rissbildungen in der Kernscheibe reduziert. - Bei allen Ausführungsformen der Erfindung ist zwischen den in Umfangsrichtung aufeinander folgenden Schleifsegmenten
4 jeweils ein Abstandspalt26 gebildet, damit beim Schleifverfahren vom Werkstück heraus geschliffenes Material leicht abwandern kann. - Die Verbundlinie
10 schließt mit einer Radiallinie30 mindestens im Längenmittelpunkt der Scheibenanschlussfläche6 und der Segmentanschlussfläche8 bei jedem Schleifsegment4 , vorzugsweise aber auch an jedem anderen Punkt auf der Länge der Segmentanschlussfläche8 , einen von 90° abweichenden Winkel ein. Hierbei ist der in der vorbestimmten Scheibendrehrichtung12 vor der Radiallinie30 liegende Winkel α kleiner als 90° und der dahinter liegende Winkel β größer als 90°. - Die Umfangseinschnitte
22 und24 sind vorzugsweise Schlitze, die am Scheibenaußenumfang offen sind. Sie schließen mit der ihnen in Scheibendrehrichtung12 vorangehenden Verbundlinie10 bzw. Scheibenanschlussfläche6 einen definierten Winkel γ ein, welcher vorzugsweise größer als 90° ist. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 4424093 C2 [0002]
Claims (5)
- Trennschleifscheibe, enthaltend eine Kernscheibe (
2 ) und eine Vielzahl von Schleifsegmenten (4 ), welche um den Umfang der Kernscheibe (2 ) herum auf eine gleiche Vielzahl von, in Scheiben-Seitenansicht gesehen, geradlinigen Scheibenanschlussflächen (6 ) verteilt sind und jeweils eine gerade Segmentanschlussfläche (8 ) aufweisen, welche jeweils an nur einer der Scheibenanschlussflächen (6 ) unlösbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschleifscheibe eine für Trennschleifarbeiten vorbestimmte Scheibendrehrichtung (12 ) hat, dass jede Scheibenanschlussfläche (6 ) und die an ihr befestigte Segmentanschlussfläche (8 ), in Scheiben-Seitenansicht gesehen, eine gerade Verbundlinie (10 ) bilden, welche in der vorbestimmten Scheibendrehrichtung (12 ) in Richtung zum Scheibendrehmittelpunkt (14 ) nach innen geneigt ist, abweichend von einer Tangentiallinie. - Trennschleifscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die radial äußere Oberfläche (
18 ) von jedem Schleifsegment (4 ), in Scheiben-Seitenansicht gesehen, geradlinig ist und eine gerade Oberflächenlinie (20 ) definiert, welche in der vorbestimmten Scheibendrehrichtung (12 ) in Richtung zum Scheibendrehmittelpunkt (14 ) nach innen geneigt ist, abweichend von einer Tangentiallinie. - Trennschleifscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenlinie (
20 ) und die Verbundlinie (10 ) des betreffenden Schleifsegments (4 ) parallel zueinander sind. - Trennschleifscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernscheibe (
2 ) zwischen einander benachbarten Scheibenanschlussflächen (6 ) jeweils einen Umfangseinschnitt (22 ,24 ) aufweist. - Trennschleifscheibe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangseinschnitte (
22 ,24 ) unterschiedlich tief sind, wobei in Scheibenumfangsrichtung abwechselnd ein tieferer Umfangseinschnitt (24 ) und ein weniger tiefer Umfangseinschnitt (22 ) vorgesehen sind.
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