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DE202005003420U1 - Gabionenzaundrahtgeflecht - Google Patents

Gabionenzaundrahtgeflecht Download PDF

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DE202005003420U1
DE202005003420U1 DE200520003420 DE202005003420U DE202005003420U1 DE 202005003420 U1 DE202005003420 U1 DE 202005003420U1 DE 200520003420 DE200520003420 DE 200520003420 DE 202005003420 U DE202005003420 U DE 202005003420U DE 202005003420 U1 DE202005003420 U1 DE 202005003420U1
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/02Retaining or protecting walls
    • E02D29/0208Gabions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)
  • Revetment (AREA)

Abstract

Gabionenzaundrahtgeflecht mit einem aus mehreren Gabionendrahtgeflechtelementen (3, 4, 6, 7) gebildeten ersten Stauraum (2.1) zur Aufnahme von Natursteinen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei der Gabionendrahtgeflechtelemente (3, 4, 6, 7) über zumindest ein Scharnierelement (5) mit einander verbunden sind.

Description

  • Die Neuerung betrifft ein Gabionenzaundrahtgeflecht gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1.
  • Gabionenzaundrahtgeflechte werden bei der Absicherung von steilen Böschungen, als Stützmauern, als Lärmschutzwände oder als modernes Gestaltungselement im Gartenbau eingesetzt. Die speziell beschichten, eine Vielzahl von Maschen aufweisenden Drahtgeflechtelemente zeichnen sich durch besondere Wirtschaftlichkeit, Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit aus.
  • Einzelne derartiger Drahtgeflechtelemente werden zur Bildung eines Gabionenzaundrahtgeflechts zu Drahtkörben verflochten und bilden somit beispielsweise eine würfel- oder quaderartige Form. Diese werden anschließend mit Natursteinen wie beispielsweise Schotter oder Bruchsteinen befüllt und dienen beispielsweise zur Abgrenzung bzw. Absicherung von Grundstücken bzw. Gebäudekomplexen. Derartige Gabionenzaundrahtgeflechte sind vielseitig einsetzbar, beispielsweise im Tiefbau als Stützmauern oder Lärmschutzwalle oder auch im modernen Gartenbau als Gestaltungselemente.
  • Das Grundmaterial für ein derartiges Gabionenzaundrahtgeflecht bilden beispielsweise maschenartig verbundene Stahldrähte mit einer speziellen Zink-Aluminium-Beschichtung, welche auch für wasserbauliche und industrielle Einsätze geeignet sind und beispielsweise eine Lebensdauer von ca. 50 Jahren aufweisen.
  • Durch geschickte Anordnung und Verflechtung derartiger Drahtgeflechtelemente können unterschiedliche Formen von Stützmauern bzw. Zäunen oftmals ohne ein spezielles Fundament aufgebaut werden, vielmehr ist verdichteter Bruchschotter zur Erstellung eines Unterbaus ausreichend.
  • Darüber hinaus wird durch die Verwendung von unterschiedlichen Natursteinen, welche in das Drahtgeflecht eingefüllt werden, eine optische Variation der Vorderfront eines derartigen „Gabionenzauns bzw. Gabionenmauer" möglich.
  • Nachteilig jedoch verhacken derartige Drahtgeflechtelemente aufgrund der an den Kanten überstehenden Drahtstücke relativ schnell, wodurch die Montage eines Gabionenzaundrahtgeflechte vor Ort erschwert wird und zumindest mehrere Personen zum Halten und Flechten der Elemente erfordert. Auch der Transport bereits fertig montierter Gabionenzaundrahtgeflechte gestaltet sich aufgrund der räumlichen Ausdehnung der Gabionenzaundrahtgeflechte und deren geringen Gewichts schwierig.
  • Aufgabe der Neuerung ist es, ein Gabionenzaundrahtgeflecht anzugeben, welches einfach und flexibel transportierbar sowie schnell, einfach und kostengünstig montierbar ist.
  • Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Neuerung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Vorteilhaft werden gemäß der Neuerung die das Gabionendrahtgeflecht bildenden Gabionendrahtgeflechtelemente zumindest teilweise mit Ihren Seitenkanten über zumindest ein Scharnierelement verbunden, wodurch die zur Bildung des Gabionendrahtgeflecht zusammenzufügende Gabionendrahtgeflechtelemente klappbar miteinander in Verbindung stehen und somit für den Transport zusammengeklappt werden können. Bei Aufbau vor Ort bestehen über die Scharnierelemente bereits bewegliche Verbindungen zwischen den zusammenzufügenden Gabionendrahtgeflechtelemente, welche das Verflechten dieser zu dem käfigartigen Gabionendrahtgeflecht und das Befüllen mit Natursteinen zur Bildung eines Gabionenzauns deutlich erleichtern.
  • Nachstehend wird die Neuerung in Verbindung mit den Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung des Gabionenzaundrahtgeflechts gemäß der Neuerung,
  • 2 eine Seitenansicht des Gabionenzaundrahtgeflechts gemäß 1, und
  • 3 eine Frontansicht des Gabionenzaundrahtgeflechts gemäß 1.
  • In den Figuren wird mit 1 jeweils ein Gabionenzaundrahtgeflechtmodul bezeichnet, welches zum Aufbau einer „Gabionenmauer" bzw. eines „Gabionenzauns" Verwendung findet, wobei mehrere derartige Gabionenzaundrahtgeflechtmodule 1 in unterschiedlichen Variationen nebeneinander, übereinander oder hintereinander sowie in einem vorgegebenen Winkel zueinander angeordnet sein können.
  • Das durch das Gabionenzaundrahtgeflechtmodul 1 eingeschlossene Stauvolumen 2, welches zur Aufnahme z.B. von Natursteinmaterial zur Bildung eines Gabionenzauns vorgesehen ist, setzt sich aus einem ersten Stauvolumen 2.1, welches von einem quaderförmigen durch den unteren Teil 1.1 des von dem Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 eingeschlossenen Stauvolumen gebildet wird und einem zweiten Stauvolumen 2.2, welches durch den oberen Teil 1.2 des von dem Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 eingeschlossenen Stauvolumen gebildet wird, zusammen. Das untere Teil 1.1 ist breiter ausgebildet als das obere Teil 1.2 und bildet somit ein über das obere Teil 1.2 beidseitig vorstehende Fuß- oder Fundamentelement. An den beiden Schmalseiten des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 gehen das obere und das untere Teil bündig in einander über.
  • Der untere Teil 1.1 des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 weist hierzu zumindest ein aus einem Gabionendrahtgeflecht hergestelltes Bodenelement 3 auf, welches in einer Ausführungsform rechteckförmig ausgebildet ist und eine Länge L und eine erste Breite B1, welche einem Bruchteil der Länge L entspricht, aufweist. In einer bevorzugten Ausführungsform entspricht die Länge L dem zwei- oder dreifachen der ersten Breite B1.
  • Ferner weist der untere Teil 1.1 des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 die Vorder- und Rückseite bildende und aus Gabionendrahtgeflecht hergestellte Seitenelemente 4 auf, welche über Scharnierelemente 5 mit dem Bodenelement 3 verbunden sind und bevorzugt rechteckförmig ausgebildet sind. Die Scharnierelemente 5 sind hierbei insbesondere an den oder im Bereich der Längskanten des rechteckförmigen Bodenelementes 3 vorgesehen und sind mit bzw. im Bereich der Längskante eines ersten Seitenelementes 4.1, welches die Vorderseite des unteren Teils 1.1 des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 bildet und mit bzw. im Bereich der Längsseite eines zweiten Seitenelementes 4.2, welches die Rückseite des unteren Teils 1.1 des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 bildet, verbunden.
  • Die Scharnierelemente 5 können hierbei auf unterschiedlichste Art ausgebildet und aus unterschiedlichen Materialen gefertigt sein, die teilweise lösbar oder auch starr mit den jeweiligen Längskanten bzw. den jeweiligen im Bereich der Längskanten befindlichen Maschen der Gabionendrahtgeflechtelemente verbunden sein. Auch sind folienscharnierartige Scharnierelemente 5 möglich, die nach erfolgten Transport sowie Montage des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 wiederum entfernt werden.
  • Ferner ist ein Deckenelement 6 im unteren Teils 1.1 des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 vorgesehen, welches im dargestellten Ausführungsbeispiel durch ein erstes und zweites, jeweils rechteckförmiges und aus Gabionendrahtgeflecht hergestelltes Deckenelement 6.1, 6.2 gebildet. Das erste und zweite Deckenelement 6.1, 6.2 weisen dieselbe Länge L des Bodenelements 3 auf, welche mit der Länge L des gesamten Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 übereinstimmt, besitzen jedoch jeweils eine unterschiedliche Breite. Das erste Deckenelement 6.1 weist eine zweite Breite B2 und das zweite Deckenelement 6.1 eine dritte Breite B3 auf, wobei die dritte Breite B3 kleiner als die zweite Breite B2 ist und die Summe der zweiten und dritten Breite B2, B3 ebenfalls kleiner als die erste Breite B1 ist. In einer bevorzugten Ausführungsform entspricht in etwa die zweite Breite B2 dem Zwei- bis Dreifachen der dritten Breite B3. Das erste und zweite Deckenelement 6.1, 6.2 sind senkrecht zum ersten und zweiten Seitenelement 4.1, 4.2 sowie parallel zum Bodenelement 3 angeordnet und über Scharnierelemente 5 jeweils mit dem ersten bzw. zweiten Seitenelement 4.1, 4.2 verbunden. Somit bilden das Bodenelement 3, das erste und zweite Seitenelement 4.1, 4.2 sowie das erste und zweite Deckenelement 6.1, 6.2 ein quaderförmiges Gabio nenzaundrahtgeflechtmoduls 1 aus, welches an seinen Stirnseiten 7 und im Deckenbereich drahtgeflechtfreie Bereiche aufweist.
  • Der obere Teil 1.2 des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 bildet ebenfalls ein quaderförmiges zweites Stauvolumen bzw. einen Stauraum 2.2 aus, welcher durch mehrere weitere Gabionendrahtgeflechtelemente gebildet ist. Insbesondere weist das zweite Stauvolumen 2.2 des oberen Teils 1.2 des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 ein drittes und viertes Seitenelement 4.3, 4.4 auf, welche mit dem den ersten bzw. zweiten Seitenelement 4.1, 4.2 gegenüberliegenden Längskanten des ersten bzw. zweiten Deckenelementes 6.1, 6.2 verbunden sind, vorzugsweise wiederum über Scharnierelemente 5. Zwischen dem ersten und zweiten Deckenelement 6.1, 6.2 bildet sich aufgrund der Wahl der unterschiedlichen ersten bis dritten Breiten B1 bis B3 ein rechteckförmiger drahtgeflechtfreier Bereich aus, der das erste und zweite Stauvolumen 2.1, 2.2 miteinander verbindet, so dass der erste Stauraum 2.1 des dargestellten Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 auch über den zweiten Stauraum 2.2 mit Natursteinen befüllt werden kann.
  • Das dritte und vierte Seitenelement 4.3, 4.4 sind über ein drittes Deckenelement 6.3 bzw. dessen Längskanten mit den nach oben gerichteten Längsseiten des dritten und vierten Seitenelementes 4.3, 4.4, beispielsweise über Scharnierelemente 5 verbunden. Das dritte Deckenelement 6.3 weist die Länge L und eine vierte Breite B4 auf, wobei die vierte Breite B4 kleiner als die zweite Breite B2, jedoch größer als die dritte Breite B3 gewählt ist und die Summe der zweiten bis vierten Breite B2 – B4 der ersten Breite B1 entspricht.
  • Anhand der Scharnierelemente 5, welche die einzelnen Seitenelemente 4.14.4, das Bodenelement 3, die Deckenelemente 6.1, 6.2, 6.3 beispielsweise miteinander verbindet, wird ein einfacher Transport des bereits vorgefertigten Gabionendrahtgeflechtelemente dadurch möglich, dass die derartig zumindest teilweise miteinander über die Scharnierelemente 9 verbunden Drahtgeflechtelemente im zusammengeklappten Zustand transportiert werden können. Zur Montage des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 werden die zusammengeklappten Drahtgeflechtelemente am jeweiligen Ein satzort über die Scharnierelemente 5 in Ihre korrekte horizontale und vertikale Ausrichtung geklappt und zumindest teilweise miteinander verflochten. Die vollständige Verdrahtung erfolgt nach dem Einfüllen der Natursteine in das Gabionenzaundrahtgeflechtmodul 1. Insbesondere wird beim Befüllen des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 zunächst der untere Teil 1.1 des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 als quasi Fuß- bzw. Standelement befüllt, bevor der obere Teil 1.1 des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1, welcher die eigentliche Mauer- bzw. Zaunfläche bildet, vollständig befüllt oder auf das untere Teil 1.1 montiert wird.
  • Der erste Stauraum bzw. das erste Stauvolumen 2.1 weisen hierbei eine erste Höhe H1, welche der Breite des ersten und zweiten Seitenelementes 4.1, 4.2 des unteren Teils 1.1 des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls entspricht, und eine zweite Höhe H2 auf, welche zugleich der Breite des dritten und vierten Seitenelementes 4.3, 4.4 des oberen Teils 1.2 des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 entspricht, wobei die erste Höhe H1 kleiner als die zweite Höhe H2 gewählt ist. In einer bevorzugten Ausführungsform entspricht die zweite Höhe H2 dem zwei- oder dreifachen der ersten Höhe H1.
  • Zur Ausbildung eines „Gabionenzauns" können einzelne derartiger Gabionenzaundrahtgeflechtmodule 1 nebeneinander oder in einem Winkel zueinander angeordnet werden, wobei die aneinander anschließenden Seitenkanten der Seiten-, Boden- und Deckenelemente der jeweiligen Module 1 hierzu miteinander über Drähte des Gabionenzaundrahtgeflechts und/oder über zusätzliche Drähte miteinander verflochten werden.
  • An den nach außen gerichteten Stirnseiten der die Mauerenden bildenden Gabionenzaundrahtgeflechtmodul 1 bzw. – beim Einsatz eines einzigen Moduls 1 – dessen beiden stirnseitigen Enden sind jeweils Stirnseitenelemente 7 vorgesehen, welche beispielsweise als einstückiges Gabionendrahtgeflechtelement oder aus zwei oder mehreren einzelnen Gabionendrahtgeflechtelemente hergestellt sein können. In einer bevorzugten Ausführungsform sind ein erstes und zweites einstückiges Stirnseitenelement 7.1, 7.2 vorgesehen, wobei das erste Stirnseitenelement 7.1 den ersten und zweiten Stauvolumen 2.1, 2.2 an der ersten Stirnseite des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 abschließt und das zweite Stirnseitenelement 7.2 an der zweiten Stirnseite des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls 1 die beiden Stauvolumina 2.1, 2.2 begrenzt. Ein derartig ausgebildetes Gabionenzaundrahtgeflechtmodul 1 bildet somit einen aus mehreren Gabionendrahtgeflechtelementen gebildeten Käfig zur Aufnahme von Natursteinen aus, welcher im befüllten Zustand ein mauer- bzw. zaunartiges Gebilde darstellt.
  • Bei an einander anschließenden Gabionenzaundrahtgeflechtmodulen 1 ist es ausreichen, wenn jedes Modul – mit Ausnahme des letzten Moduls – nur jeweils ein Stirnseitenelement beispielsweise das Stirnseitenelement 7.1 aufweist und nur das letzte Gabionenzaundrahtgeflechtmodul 1 auch zusätzlich das Stirnseitenelement 7.2.
  • Bevorzugt werden Gabionendrahtgeflechtelemente verwendet, dessen Stahldraht eine Stärke zwischen 4 – 7 mm, bevorzugt zwischen 5 – 6 mm aufweist. Die Maschengröße liegt hierbei in einem Bereich von 40 – 80 mm, vorzugsweise bei 50 mm.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist ein derartiges Gabionenzaundrahtgeflechtmodule wie folgt dimensioniert:
    Figure 00070001
    wobei eine Einheit z.B. ein Zentimeter ist.
  • Die Neuerung wurde voranstehend anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht sich, dass zahlreiche Modifikationen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass damit der der Neuerung zugrunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird. So ist es beispielsweise auch möglich, die einzelnen Gabionendrahtgeflechtelemente noch weiter zu unterteilen und somit beispielsweise zum erleichterten Einfüllen der Natursteine eine Einfüllöffnung ausbildet.
  • Auch kann das dargestellte Gabionenzaundrahtgeflechtmodul 1 bereits in seinem ersten und zweiten Teil 1.1, 1.2 vorgefertigt und bereits verflochten sein, so dass lediglich an einzelnen bevorzugten Verbindungsstellen zwischen dem oberen und unteren Teil 1.1, 1.2 Scharnierelemente 5 vorgesehen werden.
  • Ferner sind Gabionenzaundrahtgeflecht-Eckmodule aus teilweise dreieckförmigen Gabionendrahtgeflechtelementen, d.h. Boden- und Deckenelementen 3, 6.1 bis 6.3 denkbar, die eine Verbindung zweier Gabionenzaundrahtgeflechtmodule 1 in einem vorgegebenen Winkel ermöglichen.
  • 1
    Modul/Gabionenzaundrahtgeflechtmodul
    1.1
    unterer Teil
    1.2
    oberer Teil
    2
    Mauervolumen
    2.1
    erstes Stauvolumen bzw. erster Stauraum
    2.2
    zweites Stauvolumen bzw. zweiter Stauraum
    3
    Bodenelement
    4
    Seitenelemente
    4.1
    erstes Seitenelement
    4.2
    zweites Seitenelement
    4.3
    drittes Seitenelement
    4.4
    viertes Seitenelement
    5
    Scharnierelement
    6
    Deckenelement
    6.1
    erstes Deckenelement
    6.2
    zweites Deckenelement
    6.3
    drittes Deckenelement
    7
    Stirnseitenelement
    7.1
    erstes Stirnseitenelement
    7.2
    zweites Stirnseitenelement
    L
    Länge
    B1
    erste Breite
    B2
    zweite Breite
    B3
    dritte Breite
    B4
    vierte Breite
    H1
    erste Höhe
    H2
    zweite Höhe

Claims (13)

  1. Gabionenzaundrahtgeflecht mit einem aus mehreren Gabionendrahtgeflechtelementen (3, 4, 6, 7) gebildeten ersten Stauraum (2.1) zur Aufnahme von Natursteinen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei der Gabionendrahtgeflechtelemente (3, 4, 6, 7) über zumindest ein Scharnierelement (5) mit einander verbunden sind.
  2. Gabionenzaundrahtgeflecht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Stauraum (2.1) aus zumindest einem ersten Bodenelement (3), einem ersten und zweiten Seitenelement (4.1, 4.2) und zumindest einem Deckenelement (6.1, 6.2) gebildet ist, deren Längskanten zumindest teilweise über Scharnierelemente (5) miteinander verbunden sind.
  3. Gabionenzaundrahtgeflecht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Stauraum (2.1) quaderförmig ausgebildet ist.
  4. Gabionenzaundrahtgeflecht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter quaderförmiger Stauraum (2.2) vorgesehen ist, der mit dem ersten Stauraum (2.1) in Verbindung steht.
  5. Gabionenzaundrahtgeflecht nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Stauraum (2.2) durch zumindest zwei weitere Seitenelemente (4.3, 4.4) und zumindest ein weiteres Deckenelement (6.3) gebildet wird.
  6. Gabionenzaundrahtgeflecht nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den ersten und zweiten Stauraum (2.1, 2.2) bildenden Gabionendrahtgeflechtelemente (3, 4.14.4, 6.16.3) ein Gabionenzaundrahtgeflechtmodul (1) ausbilden.
  7. Gabionenzaundrahtgeflecht nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer den Stirnseiten (7) des Gabionenzaundrahtgeflechtmoduls (1) zumindest ein Stirnseitenelement (7.1, 7.2) vorgesehen ist.
  8. Gabionenzaundrahtgeflecht nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (H2) des zweiten Stauraumes (2.2) einem Vielfachen der Höhe (H1) des ersten Stauraumes (2.1) und die Breite (B1) des ersten Stauraumes (2.1) einem Vielfachen der Breite (B4) des zweiten Stauraumes (2.2) entspricht.
  9. Gabionenzaundrahtgeflecht nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (L) des ersten und zweiten Stauraumes (2.1, 2.2) in etwa gleich ist.
  10. Gabionenzaundrahtgeflecht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das das Gabionendrahtgeflecht eine Drahtstärke von 4 – 7 mm, vorzugsweise 5 – 6 mm und eine Maschengröße von 40 – 80 mm, vorzugsweise 50 mm aufweist.
  11. Gabionenzaundrahtgeflecht nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gabionenzaundrahtgeflechtmodule (1) zur Bildung eines Gabionenzauns miteinander verbunden sind.
  12. Gabionenzaundrahtgeflecht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Gabionendrahtgeflechtelemente (3, 4, 6, 7) im Bereich Ihrer Seitenkanten miteinander verflochten sind.
  13. Gabionenzaundrahtgeflecht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem verbreiterten Fuß- oder Fundamentabschnitt ausgebildet ist.
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