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DE202005003114U1 - Helm - Google Patents

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DE202005003114U1 DE200520003114 DE202005003114U DE202005003114U1 DE 202005003114 U1 DE202005003114 U1 DE 202005003114U1 DE 200520003114 DE200520003114 DE 200520003114 DE 202005003114 U DE202005003114 U DE 202005003114U DE 202005003114 U1 DE202005003114 U1 DE 202005003114U1
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    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/04Parts, details or accessories of helmets
    • A42B3/10Linings
    • A42B3/14Suspension devices
    • A42B3/145Size adjustment devices
    • AHUMAN NECESSITIES
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Abstract

Helm mit einer Helmschale, einem innerhalb der Helmschale befestigten Kopfring, der in einem hinteren Bereich eine Einstelleinrichtung zur Einstellung der Weite des Kopfringes aufweist und einem Kinnriemensystem, das auf beiden Seiten des Scheitels der Helmschale einen im Schläfenbereich befestigten Schläfeririemen und einen im Hinterkopf befestigten Nackenriemen aufweist, die am unteren Ende gemeinsam mit einem Kinnriemen mit lösbarem Verschluß verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfring (20) aus mehreren Abschnitten (22, 24, 26) aus flachem Kunststoffinaterial zusammengesetzt ist, die lösbar so miteinander verbindbar sind, daß sie eine gewisse Zugbelastung aufnehmen können.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Helm, insbesondere für Fahnadfahrer, Skater, Skateboarder, Skifahrer, Snowboarder usw.
  • Aus DE 202 15 683 U1 ist ein Helm bekannt geworden, dessen Helmschale aus einem stoßdämpfenden und schlagabweisenden Material besteht, insbesondere aus zwei Schichten, nämlich einer Kunststoff-Schaumstoffschicht und einer glatten Kunststoffhaut auf der Außenseite. Mit dem Inneren der Helmschale ist ein Kinnriemensystem verbunden, das auf beiden Seiten des Scheitels der Helmschale einen im Schläfenbereich der Helmschale befestigten Schläfenriemen und einen im Hinterkopfbereich der Helmschale befestigten Nackenriemen aufweist. Die Riemen werden am anderen Ende zusammengeführt zu einem Kinnriemen mit Verschluß. Ferner ist im Inneren des Helms ein Kopfring angebracht mit einer Einstelleinrichtung zum Einstellen auf die Kopfgröße des Helmträgers. Die Einstelleinrichtung weist z. B. zwei Verschlußteile auf mit jeweils einer federnd gelagerten Klinke, die mit einer Zahnung eines Zwischenstücks zusammenwirken. Die Klinken können durch eine Klinkentaste entriegelt werden, um eine Verstellung zu ermöglichen. Bei dem bekannten Helm ist ferner vorgesehen, auf der Innenseite des Zwischenstücks eine dünne Kunststoffplatte anzubringen, über welche die Nackenriemen geführt sind. Dadurch wird verhindert, daß die Nackenriemen bei einer Kippbelastung des Helms nach vorn zur Seite wandern und den Kopf freigeben.
  • Bei dem bekannten Helm ist der Kopfring vorn und seitlich über Klettverschlüsse an der Innenseite der Helmschale angebracht. Bei einer Verstellung zur Anpassung an den Kopf des Trägers kann daher nur der rückwärtige Teil des Kopfringes verformt werden. Der vordere Teil bleibt bei einer Verstellung unverändert. Der Kopfring dient bekanntlich dem Tragekomfort, hat jedoch seinerseits keine Kräfte zu übernehmen, da bei richtiger Einstellung des Helms der Kopf des Trägers gegen die Innenseite der Helmschale anliegt, die daher entsprechend mit einer Polsterung versehen ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Helm zu schaffen, der mit einfachen Mitteln einen modular aufgebauten Kopfring mit verbesserter Anpassung an unterschiedliche Kopfgrößen der Träger aufweist. Daneben soll der Kopfring für verschiedene Einsatzzwecke modifiziert werden können.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1, 7 und 8 gelöst.
  • Bei dem Helm nach Anspruch 1 besteht der Kopfring aus mehreren aus flachem Kunststoffmaterial zusammengesetzten Abschnitten, die lösbar miteinander verbindbar sind derart, daß die Verbindung eine gewisse Zugbelastung aufnehmen kann. Vorzugsweise besteht der Kopfring nach einer Ausgestaltung der Erfindung aus einem Stirnabschnitt, der sich vorzugsweise bis in den Schläfenbereich hinein erstreckt und zwei hinteren Seitenabschnitten, wobei die Seitenabschnitte jeweils über ein Verschlußteil für die Einstelleinrichtung verfügen. Die Verbindung zwischen den Abschnitten kann mittels einer Knöpfverbindung erfolgen. Dies etwa in der Weise, daß der eine Abschnitt mit einem oder mehreren Löchern versehen ist und der andere im zugeordneten Endbereich mit einem kurzen Zapfen mit Kopf, der schnappend in eines der Löcher des anderen Abschnitts einsteckbar ist.
  • Ein derartiger modular aufgebauter Kopfring hat mehrere Vorteile. So ist es möglich, die Abschnitte aus unterschiedlichem Kunststoffmaterial zu formen und sie dadurch besser an unterschiedliche Funktionen anzupassen. Verbindungsabschnitte der Seitenabschnitte des Kopfringes, die rastend mit einem Verschlußteil zusammen gebracht werden, können aus einem etwas härteren Kunststoff geformt sein als das Material für den stirnseitigen Abschnitt, der aus weicherem Kunststoffmaterial hergestellt werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, Sätze unterschiedlich langer Abschnitte vorzusehen zwecks Anpassung an die jeweilige Helmgröße. Bekanntlich bestehen zwischen den Helmgrößen für Kinder einerseits und Erwachsenen andererseits erhebliche Unterschiede.
  • In manchen Fällen ist es vorteilhaft und/oder erwünscht, den stirnseitigen Abschnitt fortfallen zu lassen, wodurch der Stirnbereich des Kopfes des Trägers unmittelbar an der Innenseite des Helms anliegt. Dies ist insbesondere bei für den Sport verwendeten Helmen der Fall. Der Kopfring wird als Teilring ausgeführt. Bei der Erfindung können die gleichen Seitenabschnitte wie bei dem kompletten Kopfring eingesetzt werden, wobei sie etwa an den freien Enden seitlich an der Innenseite der Helmschale befestigt werden.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die Abschnitte des Kopfringes zumindest teilweise eine Vielzahl von Durchbrechungen auf. Die Durchbrechungen machen den Kopfring in sich flexibler und erleichtern die Anpassung an die Kopfform. Ferner kann über die Durchbrechungen der Schweiß besser abgeführt werden. Üblicherweise ist ein Kopfring zumindest an bestimmten Stellen mit einer Polsterung versehen, welche mit dem Kopfring verklebt ist. Alternativ ist auch eine Anbringung über einen Klettverschluß denkbar.
  • Die erfindungsgemäße Lösung nach Anspruch 7 sieht vor, daß mit dem Kopfring auf beiden Seiten im Hinterkopfbereich mindestens zwei Hänger-Abschnitte verbunden sind und im Stirnbereich mindestens ein Hänger-Abschnitt vorgesehen ist, wobei die oberen Enden der Hänger-Abschnitte mit der Helmschale verbunden sind. Auf diese Weise ist der Kopfring mit mehr oder weniger großem Abstand zur Innenwandung der Helmschale aufgehängt. Dadurch ist es möglich, bei einer Verstellung über die Einstelleinrichtung den Kopfring über den gesamten Umfang zu verformen. Der Kopfring kann sich dadurch rundherum an den Kopf des Trägers anschmiegen. Auf diese Weise wird der Tragekomfort erhöht.
  • Bei der erfindungsgemäßen Lösung nach Anspruch 8 ist vorgesehen, daß der Kopfring als hinterer Teilring ausgebildet ist, dessen vordere Enden durch eine seitliche Steckverbindung mit der Innenseite der Helmschale verbindbar sind. Die nach unten gebogenen Abschnitte des Teilringes im Hinterkopfbereich sind mit jeweils einem Hänger-Abschnitt verbunden, dessen obere Enden an der Helmschale festlegbar sind. Bei dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann der Teilring aufgrund der Aufhängung an der Helmschale über die Hänger-Abschnitte optimal an die Hinterkopfform des Trägers angepaßt werden. Seine Position in der Vertikalen wird durch die Hänger-Abschnitte bestimmt, welche verhindern, daß der Teilring zu weit nach unten in den Nacken des Trägers fällt.
  • Es sind verschiedene konstruktive Lösungen denkbar, die Hänger-Abschnitte an der Helmschale festzulegen. In einer Ausgestaltung ist dazu vorgesehen, daß die Helmschale im Inneren Einstecköffnungen aufweist und die Hänger-Abschnitte am oberen Ende Steckabschnitte aufweisen, die widerhakenartig in den Einstecköffnungen festlegbar sind. Die Hänger-Abschnitte sind vorzugsweise Streifen aus einem geeigneten Kunststoffmaterial, die an den freien Enden mit den widerhakenartigen Steckabschnitten geformt sind. Bei der Montage des Helms werden die Steckabschnitte in die Öffnungen eingeführt und können nur noch mit großer Gewaltaufwendung herausgezogen werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Hänger-Abschnitte über eine Knöpfverbindung mit dem Kopfring verbunden. Der Kopfring weist vorzugsweise für jeden Hänger-Abschnitt mindestens eine Öffnung auf, in welche ein zapfenartiger Abschnitt mit verdicktem Kopf am zugeordneten Ende des Hänger-Abschnitts schnappend einsteckbar ist. Der Kopfring kann mehrere in Umfangsrichtung beabstandete Löcher aufweisen, um die Lage der Hänger-Abschnitte relativ zum Kopfring in gewünschter Weise zu wählen.
  • Bei der Ausführung des Kopfringes als Teilring weisen die Hänger-Abschnitte nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise im Zuge ihrer Länge einen schleifenförmigen Abschnitt auf, der eine federnde Verlängerung des Hängers erlaubt. Dadurch kann der Teilkopfring im hinteren Bereich um ein gewisses Maß relativ zum Helm nach unten bewegt werden.
  • Die Befestigung der freien Enden des Teilringes erfolgt vorzugsweise mit Hilfe eine Spreizniets, eines Steckstiftes mit Widerhakenabschnitt oder dergleichen, welche Mittel über eine Öffnung im Teilring in eine Aufnahmeöffnung der Helmschale steckbar und gegen ein Herausziehen gesichert sind. Schließlich können zur Anbringung auch die Zapfen verwendet werden, über die bei einem Vollring die Verbindung mit dem Stirnabschnitt erliegt.
  • Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
  • 1 zeigt perspektivisch die Frontansicht eines Kopfringes für einen Helm nach der Erfindung.
  • 2 zeigt die Seitenansicht des Kopfringes nach 1.
  • 3 zeigt die Draufsicht auf den Kopfring nach den 1 und 2.
  • 4 zeigt eine ähnliche Ansicht wie 2, jedoch für einen Teil-Kopfring.
  • 5 zeigt einen Helm nach dem Stand der Technik.
  • 6 zeigt ein Kinnriemensystem für den Helm nach 5.
  • 7 zeigt einen Kopfring für den Helm nach 5 mit einem Kinnriemensystem nach 6.
  • Zunächst sei der Helm nach den 5 bis 7 beschrieben.
  • Gemäß 5 hat der Helm 1 eine Helmschale 2 aus einem stoßdämpfenden und schlagabweisenden Material und ein Kinnriemensystem 3 auf der Basis eines flexiblen und festen Bandmaterials.
  • Gemäß 6 umfaßt das Kinnriemensystem 3 zwei V-förmige Riemenanordnungen 4', 4", die auf den beiden Seiten des Scheitels der Helmschale 2 angeordnet sind. Diese Riemenanordnungen 4', 4" haben jeweils einen Schläfenriemen 5', 5" und einen Nackenriemen 6', 6". Die Schläfenriemen 5', 5" sind über endseitige Verankerungselemente 7', 7" in Ausnehmungen im Stirnbereich bzw. Schläfenbereich der Helmschale 2 fixiert. Die Nackenriemen 6', 6" sind im Hinterkopfbereich der Helmschale 2 fixiert. Im Beispiel geschieht dies mittels einer Umlenkung 8, die durch zwei Ausnehmungen im Innern der Helmschale 2 geführt ist. Auf beiden Seiten sind die Schläfenriemen 5', 5" und Nackenriemen 6', 6" jeweils durch einen Riemenverteiler 9', 9" hindurchgeführt und jeweils mit einem Riemenverschlußteil 10', 10" eines Riemenverschlusses 10 verbunden. Daneben ist auf der Fortsetzung der Schläfen- und Nackenriemen 5', 6' ein Kinnpolster 11 angeordnet.
  • Durch Verstellen der Riemenverteiler 9', 9" kann sichergestellt werden, daß die Ohren 9', 9" eines Trägers 9 in den beiden Y-Riemenanordnungen 4', 4" freikommen. Ferner ist die Länge der Kinnriemenanordnung 3 am Riemenverschluß 10 einstellbar.
  • Gemäß 7 ist bei einem herkömmlichen Helm 1' in der Helmschale 2 ein Kopfring 12 im Schläfenbereich und im Bereich des Hinterkopfes über zwei oben von diesem vorstehende Laschen 12', 12" fixiert. Darunter hat der Kopfring 12 eine Einstelleinrichtung 13, die einen drehbaren Einstellknopf 13' zum Einstellen auf die Kopfweite aufweist. Die Einstelleinrichtung 13 funktioniert beispielsweise so, daß der Drehknopf 13' eine Zahnung aufweist, die oben und unten mit Zahnungen angrenzender Teile des Kopfringes 12 kämmt, so daß deren Lage durch Betätigung des Einstellknopfes 13' veränderbar ist.
  • In den 1 bis 3 ist ein erfindungsgemäßer Kopfring dargestellt, der statt des Kopfringes 12 nach 7 vorgesehen ist. Die übrigen Teile des Helms, können die gleichen sein wie oben beschrieben. Insoweit wird auch auf DE 202 15 683 Bezug genommen.
  • Der Kopfring 20 nach den 1 bis 3 setzt sich aus drei Ringabschnitten zusammen, nämlich einem Stirnabschnitt 22, der sich bis zum Schläfenbereich des Helms erstreckt und zwei seitlichen Abschnitten 24, 26, die sich bis zum Hinterkopfbereich des Helms erstrecken. Der stirnseitige Abschnitt 22 hat im eigentlichen Stirnbereich eine bestimmte Breite, die sich zu den Enden hin verringert, wie insbesondere in den 1 und 2 zu erkennen. Im breiteren Abschnitt ist eine obere Lochreihe bei 28 zu erkennen. Im übrigen weisen der stirnseitige Abschnitt 22 sowie die Seitenabschnitte 24, 26 eine Reihe von Durchbrechungen 30 auf. Sie machen die Abschnitte 22 bis 26 in sich flexibel.
  • Im Verbindungsbereich überlappen die zugeordneten Enden der Abschnitte 22 bis 26 einander. Im überlappten Bereich sind sie über eine Knöpfverbindung miteinander verbunden. Zu diesem Zweck haben die Enden der Seitenabschnitte zapfenartige Vorsprünge 32, 34, welche in entsprechenden Löchern an den Enden des stirnseitigen Abschnitts 22 geschnappt werden. Da die Abschnitte 22 bis 26 aus relativ flexiblem Kunststoff geformt sind, kann dieser Vorgang ohne weiteres von Hand ausgeführt werden.
  • Die Seitenabschnitte 24, 26 sind an den hinteren Enden mit Verbindungsabschnitten 36, 38 geformt, welche in Verschlußteile 40, 42 eingerastet sind. Die Verschlußteile, die ebenfalls aus Kunststoffmaterial geformt sind, weisen im Inneren eine Klinke auf, welche durch Klinkentasten 44 bzw. 46 betätigt werden kann, um eine nicht gezeigte Verzahnung eines Verbindungsstücks 48 zu entriegeln. Aus 1 ist zu erkennen, daß das Verbindungsstück 48 außerhalb der Verschlußteile 40, 42 aus zwei annähernd parallelen relativ dünnen Stegen gebildet ist, während die innerhalb der Verschlußteile 40, 42 befindlichen Abschnitte die erwähnte Zahnung aufweisen, mit der die Klinke in Eingriff ist, um die Seitenteile 24, 26 zu verbinden. Wie erkennbar, befinden sich die Verschlußteile 40, 42 am Ende eines sich schräg nach unten erstreckenden Armabschnitts 50 bzw. 52 der Seitenabschnitte 24, 26.
  • Wie insbesondere in 1 zu erkennen, sind am stirnseitigen Abschnitt 22 zwei Hänger-Abschnitte 54, 56 angebracht. Die Anbringung geschieht am unteren Ende über eine Knöpfverbindung, wobei die streifenartigen Abschnitte 54, 56 am unteren Ende eine Verbreiterung haben, die mit einem seitlichen Zapfen geformt ist, welcher schnappend in eines der Löcher 28 einsetzbar ist. Am anderen Ende haben die Hänger-Abschnitte 54, 56 in einer Seitenansicht eine Art Pilzkopf mit zwei vom Ende her zurückgebogenen Armen 58, 60, die an den Außenseiten schräg zum Abschnitt 22 gerichtete Vorsprünge 62 aufweisen (in 1 wird nur der Pilzkopf bezüglich des Hänger-Abschnitts 56 beschrieben. Der Pilzkopf des Hängers 54 ist gleich ausgebildet). Die Pilzköpfe werden in Öffnungen auf der Innenseite der Helmschale eingesteckt. Dadurch verformen sich die Arme 58 etwas aufeinander zu und halten somit den Pilzkopfabschnitt unter Spannung. Ein Herausziehen wird durch das Eingraben der Vorsprünge 62 in das relativ weiche Material der Helmschale verhindert. Die Seitenabschnitte 24, 26 sind mit analogen Hänger-Abschnitten 64, 66 versehen, die in eines von mehreren Löchern 68 eingeschnappt sind wie zu den Abschnitten 54, 56 beschrieben. Die anderen Enden weisen wiederum pilzkopfartige Einsteckabschnitte auf, wie in bezug auf den Hänger-Abschnitt 56 beschrieben. Auch diese werden in entsprechende vorbereitete Öffnungen auf der Innenseite der Helmschale eingesteckt und gegen Herausziehen gesichert.
  • Mit der beschriebenen Anbringung des Kopfringes 20 ist dieser in seiner Ebene beschränkt zu allen Seiten hin beweglich und kann sich dadurch bei einer Längenverstellung des Verbindungsstücks 58 der über den gesamten Umfang an die Kopfform anpassen. Die Anpassung wird noch durch die Flexibilität der Kunststoffstreifen aufgrund der Durchbrechungen verbessert.
  • Wenn gemäß 3 der stirnseitige Abschnitt 22 fortgelassen wird, wie durch die gestrichelte Linie bei 70 angedeutet ist, verbleibt ein Teilring übrig. In manchen Anwendungsfällen ist ein solcher Teilring erwünscht, wobei dann der Kopf des Trägers unmittelbar mit seiner Stirn gegen die Innenseite der Helmschale anliegt. Ein solcher Teilring ist in Seitenansicht in 4 dargestellt und mit 20a bezeichnet. Er besteht im wesentlichen aus den Seitenabschnitten 24, 26, wobei in 4 nur der Seitenabschnitt 24 zu sehen ist. Die Seitenabschnitte 24, 26 sind nahezu gleich denen nach 3. Die Zapfen 32, 34 (in 4 ist nur Zapfen 34 zu erkennen), werden in entsprechende Öffnungen der Helmschale eingedrückt. Ein Unterschied zum Kopfring 20 liegt darin, daß Hänger-Abschnitte, von denen in 4 nur einer bei 72 dargestellt ist, mit den Verschlußteilen 40, 42 verbunden sind. Diese Verbindung kann wiederum durch eine Knöpfverbindung erfolgen, sie ist jedoch hier nicht dargestellt. Die Hänger-Abschnitte 72 haben einen pilzartigen Einsteckabschnitt 62, der in eine entsprechende Öffnung an der Deckeninnenseite der Helmschale einsteckbar und gegen Herausziehen gesichert ist. Der verhältnismäßig lange Hänger-Abschnitt 72 weist zwischen seinen Enden einen gebogenen oder Schleifenabschnitt 74 auf. Dadurch kann der Hänger-Abschnitt 72 bei Zugbelastung etwas gelängt werden, wobei die Verlängerung bei Wegfall der Zugbelastung aufgrund der Federwirkung zurückgeht.
  • Auf der Innenseite des Verbindungsabschnitts der Einstelleinrichtung kann eine Basisplatte aus Kunststoff angebracht werden, die zur Führung der Nackenriemen dient, wie dies in Verbindung mit den 5 bis 7 erläutert wurde.

Claims (18)

  1. Helm mit einer Helmschale, einem innerhalb der Helmschale befestigten Kopfring, der in einem hinteren Bereich eine Einstelleinrichtung zur Einstellung der Weite des Kopfringes aufweist und einem Kinnriemensystem, das auf beiden Seiten des Scheitels der Helmschale einen im Schläfenbereich befestigten Schläfeririemen und einen im Hinterkopf befestigten Nackenriemen aufweist, die am unteren Ende gemeinsam mit einem Kinnriemen mit lösbarem Verschluß verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfring (20) aus mehreren Abschnitten (22, 24, 26) aus flachem Kunststoffinaterial zusammengesetzt ist, die lösbar so miteinander verbindbar sind, daß sie eine gewisse Zugbelastung aufnehmen können.
  2. Helm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfring (20) aus einem Stirnabschnitt (22), der sich vorzugsweise bis in den Schläfenbereich hinein erstreckt und zwei Seitenabschnitten (24, 26) besteht, wobei die Seitenabschnitte (24, 26) jeweils mit einem Verschlußteil (40, 42) für die Einstelleinrichtung verbindbar sind.
  3. Helm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (22, 24, 26) des Kopfringes (20) durch eine Knöpfverbindung seitlich miteinander verbindbar sind.
  4. Helm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (22, 24, 26) mehrere in Umfangsrichtung des Kopfringes bestehende Löcher aufweisen zur Veränderung der Gesamtlänge des Kopfringes (20).
  5. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (22, 24, 26) des Kopfringes (20) zumindest teilweise eine Vielzahl von Durchbrechungen (30) aufweisen.
  6. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stirnabschnitt (22) im mittleren Bereich eine größere Breite als an den Enden aufweist und die Enden in der Breite stufenlos in die Seitenabschnitte (24, 26) übergehen.
  7. Helm mit einer Helmschale, einem innerhalb der Helmschale befestigten Kopfring, der in einem hinteren Bereich eine Einstelleinrichtung zur Einstellung der Weite des Kopfringes aufweist und einem Kinnriemensystem, das auf beiden Seiten des Scheitels der Helmschale einen im Schläfenbereich befestigten Schläfenriemen und einen im Hinterkopf befestigten Nackenriemen aufweist, die am unteren Ende gemeinsam mit einem Kinnriemen mit lösbarem Verschluß verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Kopfring (20) auf beiden Seiten im Hinterkopfbereich mindestens zwei Hänger-Abschnitte (64, 66) verbunden sind und mit dem Stirnabschnitt (22) mindestens ein Hänger-Abschnitt (54, 56) verbunden ist und die oberen Enden der Hänger-Abschnitte (64, 66, 54, 56) an der Helmschale festlegbar sind.
  8. Helm mit einer Helmschale, einem innerhalb der Helmschale befestigten Kopfring, der in einem hinteren Bereich eine Einstelleinrichtung zur Einstellung der Weite des Kopfringes aufweist und einem Kinnriemensystem, das auf beiden Seiten des Scheitels der Helmschale einen im Schläfenbereich befestigten Schläfenriemen und einen im Hinterkopf befestigten Nackenriemen aufweist, die am unteren Ende gemeinsam mit einem Kinnriemen mit lösbarem Verschluß verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfring (20a) als hinterer Teilring ausgebildet ist, dessen vorderen Enden durch eine seitliche Steckverbindung mit der Innenseite der Helmschale verbindbar sind und die nach unten gebogenen Abschnitte (50, 52) des Teilringes im Hinterkopfbereich mit jeweils einem Hänger-Abschnitt (72) verbunden sind, dessen obere Enden an der Helmschale festlegbar sind.
  9. Helm nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Helnschale im Inneren Einstecköffnungen aufweist und die Hänger-Abschnitte (54, 56, 64, 66, 72) am oberen Ende Steckabschnitte (62) aufweisen, die widerhakenartig in den Einstecköffnungen festlegbar sind.
  10. Helm nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf gegenüberliegenden Seiten der oberen Enden der Hänger-Abschnitte (54, 56, 64, 66, 72) nach hinten gebogene flexible Arme (58, 60) angeformt sind, die außen schräg nach unten gerichtete Vorsprünge (62) aufweisen, die einem Herausziehen aus den Einstecköffnungen einen Widerstand entgegensetzen.
  11. Helm nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hänger-Abschnitte (54, 56, 64, 66, 72) über eine Knöpfverbindung mit dem Kopfring (20, 20a) verbindbar sind.
  12. Helm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopfring (20, 20a) in Umfangsrichtung beabstandete Löcher (28, 68) für die Knöpfverbindung vorgesehen sind.
  13. Helm nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge der Länge der Hänger-Abschnitte (72) ein schleifenförmiger Abschnitt (74) geformt ist, der eine federnde Verlängerung des Hänger-Abschnitts (72) erlaubt.
  14. Helm nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Hänger-Abschnitte als flache flexible Streifen aus Kunststoff geformt sind.
  15. Helm nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der freien Enden des Teilringes (20a) mit Hilfe eines Spreizniets, eines Steckstiftes mit Widerhaken oder dergleichen erfolgt, der über eine Öffnung im Teilring (20a) in eine Aufnahmeöffnung der Helmschale steckbar und gegen ein Herausziehen gesichert ist.
  16. Helm nach einem der Ansprüche 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Abschnitte im vorderen Endbereich Zapfen (34, 36) aufweisen für eine seitliche Steckbefestigung in Aufnahmeöffnungen der Helmschale.
  17. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch einen Satz von gleichen Abschnitten (22, 24, 26) unterschiedlicher Länge.
  18. Helm nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Satz von Stirnabschnitten (22) unterschiedlicher Länge vorgesehen ist.
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