DE202005003029U1 - Uhrengehäuse und Armbanduhr mit einem solchen Gehäuse - Google Patents
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Abstract
Uhrengehäuse, insbesondere
für eine Armbanduhr
mit einem an einer Gehäuseoberseite
drehbar angeordneten und hierfür
einen Gehäuseabschnitt
(2) umschließenden
Drehring (3, 12, 16, 21, 25) gekennzeichnet durch wenigstens ein
in eine Umfangsnut (10) des Gehäuseteils
(2) eingreifendes und den Drehring (3, 12, 16, 21, 25) am Gehäuseteil
sicherndes Halteelement (9, 13, 17).
Description
- Die Neuerung bezieht sich auf ein Uhrengehäuse gemäß Oberbegriff Schutzanspruch 1 oder 4.
- Aufgabe der Neuerung ist es, ein Uhrengehäuse mit Drehring aufzuzeigen, bei dem dieser Drehring mit hoher Präzision, praktisch ohne Spiel und verschleißarm insbesondere auch rastend drehbar vorgesehen ist, und zwar derart, dass die zur drehbaren Befestigung am Uhrengehäuse dienende Mittel optisch nicht störend in Erscheinung treten.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Uhrengehäuse entsprechend dem Schutzanspruch 1 oder 4 ausgebildet.
- Die Sicherung des Drehringes erfolgt bei dem neuerungsgemäßen Uhrengehäuse dadurch, dass wenigstens ein Sicherungselement vorgesehen ist, welches in eine Umfangsnut des zur Lagerung des Drehringes dienenden Gehäuseteils eingreift und zugleich am Drehring gehalten oder geführt ist bzw. gegen eine Fläche des Drehringes anliegt und so den Drehring gegen ein unerwünschtes Abziehen von dem Gehäuseteil sichert.
- Für das rastende Verdrehen des Drehringes ist wenigstens ein unter Federwirkung stehendes Rastelement am Uhrengehäuse oder am Drehring vorgesehen, welches mit Rasten am Drehring oder am Uhrengehäuse zusammenwirkt. Bevorzugt sind mehrere, beispielsweise drei derartige Rastelemente vorhanden, die in gleichmäßigen Winkelabständen um die Achse des Drehringes verteilt angeordnet sind. Die Rastelemente bestehen zumindest an ihren mit den Rasten zusammenwirkenden Flächen aus einem hochfesten Material, beispielsweise aus einem keramischen Werkstoff, z.B. aus Siliziumkarbid. Das die Rasten aufweisende Uhrengehäuse oder der die Rasten aufweisenden Drehring sind zumindest im Bereich dieser Rasten ebenfalls aus einem harten Material, beispielsweise aus einem härtbaren Edelstahl gefertigt, z.B. aus einem härtbaren martensitischen Edelstahl bzw. aus einem Edelstahl der Gruppe X55 CrMo 14, X65 CrMo 14, X90 CrMoV 18, X105 CrMo 17 und X110 CrMoV 15.
- Weiterbildungen der Neuerung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Neuerung wird im Folgenden anhand der Figuren an verschiedenen Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 in einer Explosionsdarstellung ein Uhrengehäuse für eine Armbanduhr zusammen mit den Elementen eines auf der Oberseite des Uhrengehäuses vorgesehenen Drehring; -
2 einen Schnitt durch das Uhrengehäuse und den am Uhrengehäuse gehaltenen Drehring; -
3 und4 Darstellungen ähnlich den1 und.2 bei einer weiteren möglichen Ausführungsform; -
5 in Explosionsdarstellung das Uhrengehäuse und die Elemente eines Drehringes bei einer weiteren Ausführungsform; -
6 und7 Schnitte durch das Uhrengehäuse und den Drehring; -
8 und9 Darstellungen ähnlich1 und2 bei einer weiteren möglichen Ausführungsform; -
10 bis13 Darstellungen wie1 und2 bei einer weiteren möglichen Ausführungsform. - In den
1 und2 ist1 das Uhrengehäuse einer Armbanduhr. An der Oberseite ist das Uhrengehäuse1 einstückig mit einem ringförmigen Fortsatz bzw. Flansch2 versehen, auf dem drehbar ein Drehring3 gelagert ist. Das Uhrengehäuse1 sowie der Drehring bestehen bevorzugt aus dem vorstehend angegebenen härtbaren Edelstahl. - Der Drehring
3 ist an seiner Unterseite, mit der er im montiertem Zustand einer den Flansch2 umschließenden Ringfläche4 des Gehäuses1 benachbart liegt, mit Rasten5 bildenden, radial zur Achse des Drehringes3 verlaufenden Nuten versehen, die bei montiertem Drehring3 mit federnden Kugelrasten am Uhrengehäuse1 zusammenwirken, so dass ein schrittweises oder rastendes Drehen des Drehringes3 beispielsweise in Schritten von jeweils 6° möglich ist. Die Kugelrasten bestehen bei der dargestellten Ausführungsform aus jeweils einer Kugel6 aus einem hochfesten Material, beispielsweise aus einem Keramik-Material z.B. Siliziumkarbid und aus einer Feder7 . Zur Aufnahme jeder Kugelrast bzw. der Kugel6 und zugehöriger Rastfeder7 sind in der Ringfläche4 Bohrungen8 eingebracht, die parallel zur Achse des Drehringes3 orientiert sind. Bei der dargestellten Ausführungsform sind um die Achse des Gehäuses1 bzw. des Drehringes3 in gleichmäßigen Winkelabständen verteilt drei derartige Kugelrasten vorgesehen, deren Kugeln6 in jeder Raststellung des Drehringes3 jeweils in eine Rastnut5 eingreifen, wie dies in der2 dargestellt ist. - Zur Sicherung des Drehringes
3 an dem Uhrengehäuse1 dient ein Sprengring9 , der aus einem geeigneten Federstahl besteht und in üblicher Weise geschlitzt ist. Im montiertem Zustand greift der Sprengring9 in eine Umfangsnut10 des Flansches2 ein und liegt mit einem außenliegenden, aus der Umfangsnut10 radial vorstehenden Umfangsbereich gegen die dem Uhrengehäuse1 abgewandte Oberseite des Drehringes3 an, und zwar entlang des inneren Randes dieses Drehringes. - Der Drehring
3 besitzt bei der dargestellten Ausführungsform einen L-förmigen Querschnitt, d.h. er ist einstückig mit einem Ringabschnitt3.1 , der in einer Ebene senkrecht zur Ringachse liegt, sowie mit einem außenliegenden Abschnitt3.2 gefertigt, der über die dem Uhrengehäuse1 abgewandte Oberseite des Ringabschnittes3.1 vorsteht und außenliegend mit einer die Griffigkeit des Drehringes3 verbessernden Rändelung versehen ist. - Mit
11 ist eine Drehringeinlage bezeichnet, die nach dem Montieren des Drehringes 3 am Uhrengehäuse1 in den zwischen dem Flansch2 und dem Ringabschnitt3.2 gebildeten Ringraum eingesetzt und mit dem Drehring3 in geeigneter Weise, beispielsweise durch Verschrauben und/oder Verkleben befestigt wird. An der kegelstumpfförmig abgeschrägten Oberseite ist die Drehringeinlage11 mit der bei Armbanduhren mit Drehring üblichen Einteilung bzw. Skala versehen ist. - Die
3 und4 zeigen als weitere mögliche Ausführungsform das Uhrengehäuse1 zusammen mit einem Drehring12 , der von seiner Funktion her dem Drehring3 entspricht, allerdings nicht mit einem Sprengring9 , sondern mit mehreren, d.h. bei der dargestellten Ausführungsform mit drei flachen Ringhaltefedern13 , die bei montiertem Drehring12 in die Umfangsnut10 des Flansches2 eingreifen, an diesem Flansch gehalten ist. Der Drehring12 ist hierfür so ausgebildet, dass er an seiner im montierten Zustand dem Uhrengehäuse1 abgewandten Oberseite eine die Achse des Drehringes konzentrisch umschließende nutenförmige Vertiefung bildet, d.h. drei Ringabschnitte aufweist, nämlich den Ringabschnitt12.1 , der in einer Ebene senkrecht zur Achse des Drehringes12 liegt und an seiner dem Uhrengehäuse1 zugewandten Unterseite die Rastnuten5 aufweist, einen außenliegenden, über die Oberseite des Ringabschnittes12.1 wegstehenden Ringabschnitte12.2 , der wiederum mit der die Griffigkeit des Drehringes12 erhöhenden Rändelung versehen ist, sowie einen inneren, ebenfalls über die Oberseite des Ringabschnittes12.1 wegstehenden Ringabschnitt12.3 , der mit seiner Innenfläche bei montiertem Drehring gegen die Außenfläche des Flansches2 anliegt. Im Ringabschnitt12.3 sind für jede Ringfeder13 Schlitze14 vorgesehen. - Die Montage erfolgt in der Weise, dass vor dem Aufsetzen des Drehringes
12 auf den Flansch2 in jedem Schlitz14 eine Ringhaltefeder13 montiert und soweit radial nach außen geschoben wird, dass die an dem breiteren Abschnitt der jeweiligen Ringhaltefeder13 gebildete konkave Seiten bündig mit der kreiszylinderförmigen Innenfläche des Ringabschnittes12.3 liegt. Nach dem Aufsetzen des Drehringes12 werden die Ringhaltefedern13 mit einem geeigneten Werkzeug an ihrer in die Nut des Drehringes12 hineinreichenden schmäleren Seite radial nach innen verschoben, so dass jede Ringhaltefeder13 dann über die Innenfläche des Ringabschnittes12.3 vorsteht und in die Umfangsnut10 hineinreicht. Durch Einsetzen der Drehringeinlage11 in die Ringnut des Drehringes12 wird die Montage abgeschlossen. Die Drehringeinlage11 ist bei dieser Ausführung so ausgebildet, dass sie zugleich die Ringhaltefedern13 in ihrer in die Umfangsnut10 eingreifenden Lage sichert. Die Befestigung der Drehringeinlage11 erfolgt wiederum durch Einkleben und/oder durch Einschrauben. Eine Besonderheit besteht bei dieser Ausführung auch noch darin, dass der Drehring12 mit seinem Ringabschnitt12.3 den Flansch2 an seinem freien oberen Rand sowie auch den Randbereich des in diesen Flansch gehaltenen Ohrenglases15 überdeckt. - Die
5 –7 zeigen als weitere mögliche Ausführungsform das Uhrengehäuse1 mit einem Drehring16 , der sich von dem Drehring12 im Wesentlichen nur dadurch unterscheidet, dass anstelle der drei Ringhaltefedern13 zur Halterung des Drehringes16 drei Gleitplättchen17 vorgesehen sind. Jedem Gleitplättchen17 ist ein an der Innenseite des Drehringes16 offener Schlitz18 zugeordnet, der in eine an der Oberseite des Drehringes16 offene Ausnehmung19 mündet. Für die Montage des Drehringes16 wird jeweils ein Gleitplättchen17 in einem Schlitz16 eingesetzt, so dass dieses Gleitplättchen nicht über die kreiszylinderförmige Innenfläche des Drehringes16 vorsteht. Nach dem Aufsetzen des Drehringes16 auf den Flansch2 wird mit einem geeigneten Werkzeug das Gleitplättchen17 radial nach innen verschoben, so dass es teilweise im Schlitz16 aufgenommen und teilweise aus diesem Schlitz in die Umfangsnut16 vorsteht. Durch ein in die Ausnehmung19 passend eingelegtes Einlegeteil20 wird jedes Gleitplättchen17 in dieser Position gesichert. Die Ausnehmungen19 werden dann durch die Drehringeinlage11 , die wiederum in geeignet Weise, beispielsweise durch Verkleben mit dem Drehring16 verbunden wird, verschlossen. - Während bei den Ausführungen der
1 –7 die von den Kugeln6 und den Rastfedern7 gebildeten Kugelrasten mit Rastnuten5 an der Unterseite des jeweiligen Drehringes3 ,12 bzw.16 zusammenwirken und somit die von den Kugelrasten auf den Drehring3 ,12 bzw.16 ausgeübten Kräfte parallel zur Achse des Drehringes wirken, zeigt die8 als weitere Ausführung einen Drehring21 , bei dem die Kräfte der von den Kugeln6 und jeweils einem Federblech21 gebildeten Kugelrasten radial zur Achse des Drehringes21 wirken und die von den Kugeln6 und den Federblechen22 gebildeten Kugelrasten nicht am Uhrengehäuse1 , sondern am Drehring21 vorgesehen sind. - Der Flansch
2 des Gehäuses1 ist bei dieser Ausführung zusätzlich zu der Umfangsnut10 mit einer Vielzahl von parallel zur Flanschachse sowie Drehringachse verlaufenden Rastnuten23 versehen, die wiederum den der Einteilung auf der Drehringeinlage11 entsprechenden Winkelabstand voneinander besitzen. An der Innenseite ist der Drehring21 mit Ausnehmungen24 versehen, die jeweils zur Aufnahme einer Kugel6 und eines die Kugel6 radial nach innen federnd vorspannenden Federbleches22 dient. Zur Sicherung des Drehringes21 am Flansch2 ist wiederum der Sprengring9 verwendet, der sich im montiertem Zustand oberhalb der von den Kugeln6 gebildeten Kugelrasten befindet, d.h. von der Ringfläche4 des Gehäuses1 beabstandet ist, während die Kugeln6 an dieser Ringfläche geführt sind. Durch den Sprengring9 , aber auch durch die Drehringeinlage11 sind die Kugeln6 und die zugehörigen Federbleche22 auch an der dem Uhrengehäuse1 abgewandten Oberseite des Drehringes21 gesichert. - Die
10 und11 zeigen als weitere mögliche Ausführungsform ein Drehring25 , der sich von dem Drehring21 im Wesentlichen nur dadurch unterscheidet, dass anstelle der von den Kugeln6 und den Federblechen22 gebildeten Kugelrasten drei um 120° gegeneinander versetzt Rastelemente26 mit zugehöriger Feder27 vorgesehen sind. Für jedes Rastelement ist an der Innenseite des Drehringes jeweils eine Ausnehmung28 gebildet, und zwar derart, dass das betreffende Rastelement26 in seiner Ausnehmung28 radial gegen die Feder27 verschiebbar aufgenommen ist. Gesichert ist der Drehring25 wiederum durch den Sprengring9 . Nach dem Montieren dieses Sprengringes sowie insbesondere auch der Drehringeinlage11 sind die Ausnehmungen28 einerseits durch die Ringfläche4 des Gehäuses1 und andererseits durch den Sprengring9 und die Drehringeinlage11 verschlossen, so dass die Rastelemente26 mit ihren Federn27 in diesen Ausnehmungen gesichert sind. - Ebenso wie die Kugeln
6 bestehen auch die Rastelemente26 aus einem hochfesten Material, beispielsweise wiederum aus Keramik, z.B. aus Siliziumkarbid. - Die
12 und13 zeigen als weitere Ausführung ein Uhrengehäuse1 mit einem Drehring29 . Zur Sicherung des Drehringes29 am Flansch2 dient wiederum ein geteilter Sprengring9 , der in einer Nut31 des Drehringes aufgenommen ist. Nach dem Aufsetzen des mit dem Sprengring9 vormontierten Drehringes29 auf den Flansch2 wird der Sprengring9 durch radiale Schrauben30 in die Umfangsnut10 gedrückt, so dass er dann teilweise in der Umfangsnut10 und teilweise in der Nut31 aufgenommen ist. - Die Neuerung wurde voranstehend an verschiedenen Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht sich, dass zahlreiche weitere Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch der der Neuerung zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
-
- 1
- Armbanduhrengehäuse
- 2
- Gehäuseflansch
- 3
- Drehring
- 3.1, 3.2
- Ringabschnitt
- 4
- Ringfläche am Uhrengehäuse 1
- 5
- Rastnut
- 6
- Kugel
- 7
- Rastfeder
- 8
- Bohrung
- 9
- Sprengring
- 10
- Umfangsnut
- 11
- Drehringeinlage
- 12
- Drehring
- 12.1, 12.2, 12.3
- Ringabschnitt
- 13
- Ringhaltefeder
- 14
- Schlitz
- 15
- Uhrenglas
- 16
- Drehring
- 17
- Gleitplatte
- 18
- Schlitz
- 19
- Ausnehmung
- 20
- Sicherungsstück oder Einlegeteil
- 21
- Drehring
- 22
- Federblech
- 23
- Rastnut
- 24
- Ausnehmung
- 25
- Drehring
- 26
- Rastelement
- 27
- Feder
- 28
- Ausnehmung Drehring
- 29
- Drehring
- 30
- Schraube
- 31
- Nut
Claims (19)
- Uhrengehäuse, insbesondere für eine Armbanduhr mit einem an einer Gehäuseoberseite drehbar angeordneten und hierfür einen Gehäuseabschnitt (
2 ) umschließenden Drehring (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) gekennzeichnet durch wenigstens ein in eine Umfangsnut (10 ) des Gehäuseteils (2 ) eingreifendes und den Drehring (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) am Gehäuseteil sicherndes Halteelement (9 ,13 ,17 ). - Uhrengehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwischen dem Drehring (
3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) wirkende Rastmittel für eine rastende Dreh-Verstellung des Drehringes. - Uhrengehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel von wenigstens einem durch zumindest eine Feder (
7 ,13 ,27 ) vorgespannten Rastelement (6 ,26 ) am Uhrengehäuse (1 ) oder am Drehring (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) sowie von mit dem Rastelement zusammenwirkenden Rasten (5 ) am Drehring (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) gebildet sind. - Uhrengehäuse, insbesondere für eine Armbanduhr mit einem an einer Gehäuseoberseite drehbar angeordneten und hierfür einen Gehäuseabschnitt (
2 ) umschließenden Drehring (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) gekennzeichnet durch zwischen dem Drehring (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) wirkende Rastmittel für eine rastende Dreh-Verstellung des Drehringes, wobei die Rastmittel von wenigstens einem durch zumindest eine Feder (7 ,13 ,27 ) vorgespannten Rastelement (6 ,26 ) am Uhrengehäuse (1 ) oder am Drehring (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) sowie von mit dem Rastelement zusammenwirkenden Rasten (5 ) am Drehring (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) gebildet sind. - Uhrengehäuse nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch wenigstens ein in eine Umfangsnut (
10 ) des Gehäuseteils (2 ) eingreifendes und den Drehring (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) am Gehäuseteil sicherndes Halteelement (9 ,13 ,17 ). - Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement ein Halte- oder Sprengring (
9 ) ist, der teilweise in der Umfangsnut (10 ) aufgenommen ist und zur Sicherung des Drehringes (3 ,21 ,25 ) gegen eine Anlagefläche des Drehringes anliegt. - Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement teilweise in einer Ausnehmung (
14 ,18 ) des Drehringes (12 ,16 ) angeordnet ist und mit einem über eine Innenseite des Drehringes (12 ,16 ) vorstehenden Abschnitt in die Umfangsnut (10 ) eingreift. - Uhrengehäuse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
13 ,17 ) in der Ausnehmung (14 ,18 ) radial zur Achse des Drehringes (12 ,16 ) zwischen einer ersten Position, in der das in der Ausnehmung (14 ,18 ) des Drehringes (12 ,16 ) befindliche Sicherungselement (13 ,18 ) außerhalb der Umfangsnut (10 ) angeordnet ist, und einer weiteren Position bewegbar ist, in der das Sicherungselement in die Umfangsnut eingreift. - Uhrengehäuse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um das Sicherungselement (
13 ,17 ) in seinem in die Umfangsnut (1 7) eingreifenden Zustand zu fixieren. - Uhrengehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Fixieren des Sicherungselementes (
13 ,17 ) von einer Dreheinlage (11 ) des Drehringes (12 ,16 ) und/oder von wenigstens einem in den Drehring (16 ) einsetzbaren Einlegestück (20 ) gebildet sind. - Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Sicherungselemente (
13 ,17 ) um die Achse des Drehringes verteilt vorgesehen sind. - Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das die Rasten (
23 ) aufweisende Uhrengehäuse und/oder der die Rasten (5 ) aufweisende Drehring (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) aus härtbarem Edelstahl bestehen. - Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Rastelement (
6 ,26 ) aus einem keramischen Material, beispielsweise aus Siliziumkarbid besteht. - Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (
6 ,26 ) durch die zugehörigen Federelemente (7 ,27 ) radial oder axial zur Achse des Drehringes (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) vorgespannt sind. - Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem Drehring (
3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) umschlossene und zur Lagerung des Drehrings (3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) dienende Gehäuseabschnitt ein ring- oder flanschförmiger Abschnitt (2 ) des Gehäuses (1 ) ist. - Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den vom Drehring (
3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) umschlossenen Gehäuseabschnitt (2 ) das Uhrenglas (15 ) eingesetzt ist. - Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehring (
3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) oder eine an diesem Drehring befestigte Drehringeinlage (11 ) den zur Drehlagerung des Drehringes dienenden Gehäuseabschnitt (2 ) an einem freien Rand und/oder das in diesem Gehäuseabschnitt (2 ) angeordneten Uhrenglas (15 ) im Bereich seines Umfangsrandes überdeckt. - Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehring (
3 ,12 ,16 ,21 ,25 ) mit einer Unterseite gegen eine den Gehäuseabschnitt (2 ) umschließende Ringfläche (4 ) des Gehäuses anliegt. - Armbanduhr mit einem Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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