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DE202005001865U1 - Krückenhalter - Google Patents

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DE202005001865U1
DE202005001865U1 DE200520001865 DE202005001865U DE202005001865U1 DE 202005001865 U1 DE202005001865 U1 DE 202005001865U1 DE 200520001865 DE200520001865 DE 200520001865 DE 202005001865 U DE202005001865 U DE 202005001865U DE 202005001865 U1 DE202005001865 U1 DE 202005001865U1
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Abstract

Krückenhalter (1) zur Sicherung der Ablage einer Krücke (8) an festen Flächen (14, 12a) bei im Wesentlichen vertikaler Krückenausrichtung, wobei der Krückenhalter (1) zwei Schenkel (2), einen Eingriffsbereich (3), einen Verbindungsbereich (4), der die beiden Schenkel (2) verbindet, und mindestens eine Auflagefläche (5, 6) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsbereich (3) auf der von der mindestens einen Auflagefläche (5, 6) abgewandten Seite eine Zugangsöffnung (3a) hat, an jedem Schenkel (2) eine Backe (7) umfasst und sowohl ein klammerförmiges Umgreifen eines rohrförmigen Krückenabschnittes als auch ein Eingreifen in seitliche Verstärkungsrippen eines Griff- und Führungsbereiches (9) am oberen Krückenende ermöglicht, der Verbindungsbereich (4) zwischen dem Eingriffsbereich (3) und der mindestens einen Auflagefläche (5, 6) angeordnet ist und eine Klemmeinrichtung (4, 4a) die Backen (7) des Eingriffsbereiches (3) in eine Eingriffslage pressbar macht, wobei ein Krückenabschnitt im Eingriffsbereich (3) entlang einer Eingriffsachse (3b) des Eingriffsbereiches (3) ausgerichtet ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Krückenhalter nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Für Personen, die auf Krücken, Spazierstöcke oder andere stockförmige Gehhilfen angewiesen sind, ist die vorübergehende Ablage der Krücke häufig ein Problem. Die Krücke muss auf Griffhöhe losgelassen und auch wieder ergriffen werden können. Dies ist dann gut möglich, wenn die Krücke im Wesentlichen in vertikaler Ausrichtung, also stehend, platziert werden kann. Die Krücke wird etwa an einer Wand oder einem Möbel angelehnt. Angelehnte Krücken rutschen häufig ab und können dann gegebenenfalls vom Boden nicht mehr aufgenommen werden. Wenn die Krücke zur Erhöhung der Stabilität äußerst schräg angelehnt, beispielsweise mit der Armhalterung an einer Tischkante angelehnt bzw. eingehängt wird, so steht sie weit vom Tisch weg und gefährdet, Personen die vorbeigehen und dabei nicht auf das vom Tisch wegstehende untere Krückenende achten.
  • Aus der DE 296 19 099 U1 ist eine Halterung bekannt, die an einem Auflageteil einen Klemmteil schwenkbar lagert. Im Auflageteil und im Klemmteil sind halbkreisförmige Ausnehmungen ausgebildet, die an das Rohr einer Krücke angepasst sind. Nach dem Anlegen der beiden Teile an ein Rohr werden sie mit einer Schraube oder einem Schnellspannverschluss am Rohr festgeklemmt. Diese mehrteilige Halterung ist aufwendig aufgebaut, weil sie nebst den beiden Teilen eine Schwenkverbindung und eine Klemmvorrichtung umfasst. Die Halterung kann nur als Auflage an herausstehenden Kanten eingesetzt werden. Eine sichere Lagerung an der Wand ist nicht möglich.
  • Das Patent DE 41 11 322 C1 beschreibt eine u-förmige Halterung, bei der das Rohr der Krücke von der offenen Seite der Halterung her in diese eingeführt wird. Dabei werden zwei Auflageflächen der u-förmigen Halterung, bzw. die freien Enden der beiden Schenkel, beidseits über das Rohr bewegt bis das Rohr auf der geschlossenen Seite des u-förmigen Halters in einen Klemmsitz gelangt. Die Verbindung der beiden Schenkel liegt somit im montierten Zustand auf der von den Auflageflächen abgewandten Seite des Rohres. Der für den Klemmsitz am Rohr nötige Umgriff des Rohres ist direkt beim Rohr ausgebildet. Die für das Aufstecken nötige Kraft ist sehr hoch, so dass zum Aufsetzen mit je einer Hand ein Schenkel gehalten und der Halter mit beiden Händen aufgespreizt wird. Weil nebst dem Halten beider Schenkel auch die Krücke gehalten werden muss, ist das Aufsetzen des Halters umständlich. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Halter am Rohr montiert werden muss. Das in der Schrift DE 41 11 322 C1 beschriebene Verspannen der Krücke und des Halters zwischen einer Auflage und dem Boden ist für viele Leute aufgrund des fehlenden Feingefühls nicht möglich. Wenn die Auflageflächen oder der Fußteil der Krücke etwas rutschen, kann sich diese Verspannung lösen und die Krücke umfallen. Die Halterung kann nur als Auflage an herausstehenden Kanten eingesetzt werden. Eine sichere Lagerung an der Wand ist nicht möglich.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, Krückenhalter zu finden, die einfach aufgebaut und einfach montierbar sind sowie eine sichere Ablage an Möbeln und Wänden bei im Wesentlichen vertikaler Krückenausrichtung gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Die abhängigen Ansprüche beschreiben alternative bzw. vorteilhafte Ausführungsformen.
  • Beim Lösen der Aufgabe wurde erkannt, dass zum Abstellen von Krücken an Wänden die Halterung möglichst hoch an der Krücke montierbar sein muss. Weil die gängigen Krücken am oberen Ende vom Haltegriff zum Führungsbereich für den Unterarm kein Rohr aufweisen, muss der Halter so ausgebildet werden, dass sein Eingriffsbereich nicht auf einen Klemmsitz am Rohr beschränkt ist. Selbst wenn zwischen Haltegriff und Führungsbereich ein Rohrteil verläuft, darf die Halterung nicht umgreifend sein, weil sonst eine unerwünschte Druckstelle zum Unterarm hin auftritt. Der Eingriffsbereich soll daher auf der von den Auflageflächen des Krückenhalters abgewandten Seite offen sein. Eine gelenkige bzw. federnde Verbindung zwischen zwei Halterhälften ist zwischen dem Eingriffsbereich und dem Halterbereich mit den Auflageflächen angeordnet. Der Eingriffsbereich ermöglicht sowohl ein zangenförmiges Umgreifen des Rohres als auch ein Eingreifen in seitliche Verstärkungsrippen des Griff- und Führungsbereiches am oberen Krückenende.
  • Der Verbindung zwischen den zwei Halterhälften ist eine Klemmeinrichtung zugeordnet, welche zwei Backen des Eingriffsbereiches am Rohr oder am Griff festklemmt, bzw. in eine Eingriffslage pressbar macht. Die Verbindung übernimmt zumindest die Gelenkfunktion. Gegebenenfalls erzeugt die Verbindung selbst die nötige Klemmwirkung, bei spielsweise wenn die Verbindung aus Gummimaterial gebildet ist, welches die Backen des Eingriffsbereiches über die Schenkel in die Klemmlage drückt. Die Klemmkraft kann aber auch getrennt von einer beweglichen Verbindung durch ein Federelement bereitgestellt werden. So kann beispielsweise eine Spiralfeder oder auch eine Blattfeder eingesetzt werden. Eine Blattfeder aus Federstahl könnte auch gleichzeitig die Verbindung und die Klemmkraft bereitstellen.
  • Die Klemmeinrichtung sollte wenn möglich mit einer Hand betätigt werden können, damit beim Montieren und Abnehmen des Krückenhalters mit einer Hand die Krücke und mit der anderen Hand der Krückenhalter gehalten werden kann. Wie bei einer Wäscheklammer ist jede Backe des Eingriffsbereiches mit einem Schenkel verbunden. Wenn die beiden Schenkel zusammengedrückt werden, gehen die beiden Backen auseinander. Mit auseinander liegenden Backen kann der Eingriffsbereich des Halters auf die Krücke gebracht werden. Beim Loslassen der Schenkel bringt die Klemmeinrichtung die Backen bzw. den Eingriffsbereich in Eingriff mit der Krücke.
  • An beiden Schenkeln ist je mindestens eine Auflagefläche ausgebildet. Der Abstand zwischen den Schenkeln muss so sein, dass die Backen genügend weit geöffnet werden können. Im Bereich des freien Endes der Schenkel sollen die Schenkel in einem Greifbereich mit einer Hand ergriffen und zusammengedrückt werden können. Die Klemmkraft der Klemmeinrichtung, die Schenkellänge und der Greifbereich werden so gewählt, dass die Betätigung möglichst allen Personen möglich ist und zum Halten des Halters an der Krücke eine genügende Klemmkraft erzielt wird.
  • Der gesamte Halter ist vorzugsweise im Wesentlichen dreiecksförmig, wobei jeder Schenkel eine Hälfte des Dreiecks bildet. Im Greifbereich der Schenkel sind vorzugsweise je zwei Auflageflächen ausgebildet, wobei die erste je zum Auflegen auf horizontale Flächen und die zweite je zum Anlegen an vertikale Flächen ausgerichtet ist. Um ein stabiles Anliegen an der jeweiligen Fläche zu gewährleisten werden die Auflageflächen von Material mit genügend hohem Reibungskoeffizienten gebildet. Bevorzugt weisen die Auflageflächen eine Gummioberfläche auf. Gegebenenfalls werden auch Strukturen wie Noppen, Rippen oder Lamellen vorgesehen. Die zweiten Auflageflächen müssen an Wänden, die gegebenenfalls eine körnige bzw. raue Oberfläche haben, eine hohe Haftreibung gewährleisten. Daher sind Oberflächenstrukturen bei den zweiten Auflageflächen besonders vorteilhaft.
  • Der Vorteil der vorliegenden Lösung besteht darin, dass sie auch einteilig ausgebildet werden kann. Durch die Verwendung eines geeigneten elastischen Materials, insbesondere eines Gummimaterials, kann an einem klammerförmigen Teil die Verbindung zwischen den beiden Schenkeln als Klemmeinrichtung ausgebildet werden. Gummimaterial erzielt bei den Backen und bei den Auflageflächen die gewünschte Haftreibung.
  • Es versteht sich von selbst, dass die Schenkel, die Klemmeinrichtung, die Backen und die Auflageflächen auch je als einzelne Elemente ausgebildet werden können, wobei die einzelnen Teile an den beiden Schenkeln montiert werden. Die Klemmeinrichtung kann beispielsweise eine Feder und ein Schwenkgelenk umfassen.
  • Die Zeichnungen erläutern die erfindungsgemäßen Krückenhalter anhand von Ausführungsbeispielen. Dabei zeigt
  • 1a eine Draufsicht auf einen Krückenhalter,
  • 1b eine Seitenansicht des Krückenanteils,
  • 2 eine Draufsicht auf einen Krückenhalter mit Lamellen,
  • 3 eine Krücke mit Krückenhalter, die an einem Tisch angestellt ist,
  • 4 eine Krücke mit Krückenhalter, die an der Wand angestellt ist,
  • 1a, 1b und 2 zeigen einen Krückenhalter 1 mit zwei Schenkeln 2, einem Eingriffsbereich 3 und einen Verbindungsbereich 4, der die beiden Schenkel 2 miteinander verbindet. An jedem Schenkel 2 sind eine erste Auflagefläche 5 und eine zweite Auflagefläche 6 ausgebildet. Der Eingriffsbereich 3 ist auf der von den Auflageflächen 5 und 6 abgewandten Seite bei der Zugangsöffnung 3a offen und wird von zwei Backen 7 gebildet. Die Backen 7 ermöglichen ein klammerförmiges Umgreifen eines rohrförmigen Krückenabschnittes, wobei der Krückenabschnitt im Eingriffsbereich entlang einer Eingriffsachse 3b des Eingriffsbereiches ausgerichtet ist. Die nach innen gerichteten Kontaktflächen der Backen 7 verlaufen in einer Schnittebene senkrecht zur Eingriffsachse vorzugsweise entlang von Kreislinienabschnitten.
  • 3 zeigt eine Krücke 8, die am oberen Ende einen Griff- und Führungsbereich 9 umfasst. Am unteren Ende ist ein Fußstück 10 angeordnet. Im mittleren Bereich der Krücke 8 umfasst diese ein Rohr 11. Um die Krücke 8 im Wesentlichen in vertikaler Lage sicher an einem Tisch 12 ablegen zu können, ist ein Krückenhalter 1 am oberen Ende des Rohres 11 festgeklemmt. Die ersten Auflageflächen 5 des Krückenhalters 1 liegen auf der horizontalen Tischfläche 12a auf. Das Fußstück 10 steht auf dem Boden 13. Gegebenenfalls wird der Krückenhalter 1 entlang des Rohres 11 soweit verschoben bis die Krücke 8 nach oben leicht gegen den Tisch 12 geneigt im Wesentlichen vertikal steht und die Auflageflächen 5 den Halt an der Tischfläche 12a gewährleisten.
  • Gemäß 4 und 1a ermöglichen die freien Enden der Baken 7, die senkrecht zur Eingriffsachse vorzugsweise weniger als 7mm, insbesondere weniger als 5mm, dick sind, ein Eingreifen in seitliche Verstärkungsrippen 9a, 9b eines Griff- und Führungsbereiches 9 am oberen Krückenende. Dabei stehen Spitzen 7a der Backen 7 an ersten Rippen 9a an und Kontaktbereiche 7b liegen an zweiten Rippen 9b an. Backenbereiche zwischen je einer Spitze 7a und einem Kontaktbereich 7b liegen in den Vertiefung zwischen jeweils zwei Rippen 9a, 9b. Durch diesen Eingriff wird der Krückenhalter 1 am Griff- und Führungsbereich 9 der Krücke 8 gehalten. Bei Krücken 8 ohne Rippen wird ein Abschnitt des Griff- und Führungsbereiches 9 von den Backen 7 umgriffen. Mit einem festgesetzten Krückenhalter 1 kann die Krücke 8 mit den zweiten Auflageflächen 6 des Krückenhalters 1 an eine Wand 14 angestellt werden. Dabei ist die Krücke 8 nach oben leicht gegen die Wand 14 geneigt, wobei der Griff- und Führungsbereich 9 etwas stärker gegen die Wand 14 geneigt ist. Damit der im Wesentlichen senkrecht vom Griff- und Führungsbereich 9 abstehende Krückenhalter 1 mit den zweiten Auflageflächen an der Wand 14 ansteht, sind diese unter einem entsprechenden spitzen Winkel zur Eingriffsachse ausgerichtet. Die Krücke 8 steht auf dem Boden 13 und liegt mit den beiden zweiten Auflageflächen 6 an der Wand 14 an. Weil sich die beiden zweiten Auflageflächen 6 zusammen quer zur Eingriffsachse 3b über eine Länge von mindestens 6cm, vorzugsweise über eine Länge im Bereich von 7cm bis 9cm, erstrecken, ist die Krücke 8 sicher gehalten.
  • Wenn der Krückenhalter 1 am Griff- und Führungsbereich 9 der Krücke 8 festgeklemmt ist, stehen die zweiten Auflageflächen 6 auch bei kurzen Schenkeln 2 über den hinteren Rand 9c des Führungsbereiches vor. Wenn der Krückenhalter 1 nur am Rohr 11, bzw. unterhalb des Griff- und Führungsbereiches 9 befestigt werden könnte, so müssten die Schenkel 2 viel länger sein, was nicht erwünscht ist. Es ist somit ein wichtiger Vorteil des erfinderischen Krückenhalters 1, dass er auch am Griff- und Führungsbereich 9 montierbar ist. Der erfinderische Krückenhalter 1 kann mit Schenkeln 2 von 4cm bis 7cm Länge und quer dazu mit einer Ausdehnung von lediglich 6cm bis 9cm hergestellt werden. Es handelt sich somit um ein kleines Teil, das nicht stört, wenn es an einer Krücke 8 befestigt ist. Selbst wenn der Krückenhalter 1 am Griff- und Führungsbereich 9 befestigt ist, kann die Krücke 8 zum ungestörten Gehen benützt werden. Die Zugangsöffnung 3a lässt den Kontaktbereich zwischen dem Unterarm und dem Griff- und Führungsbereich 9 frei.
  • 1b zeigt die Ausrichtung einer zweiten Auflagefläche 6, welche unter einem spitzen Winkel zur Eingriffsachse 3b verläuft. An jedem Schenkel 2 sind mindestens zwei Auflageflächen ausgebildet, wobei eine erste Auflagefläche 5 im Wesentlichen senkrecht zur Eingriffsachse 3b verläuft. Es versteht sich von selbst, das der dargestellte Krückenhalter 1 auch so montiert werden kann, dass eine weitere erste Auflagefläche 5' auf einer horizontalen Stützfläche aufliegt.
  • Gemäß 1a und 2 werden die Backen 7 des Eingriffsbereiches von einer Klemmeinrichtung 4, 4a in eine Eingriffslage gepresst, so dass ein Krückenabschnitt im Eingriffsbereich 3 entlang der Eingriffsachse 3b ausgerichtet ist. Die Klemmeinrichtung kann verschieden ausgebildet werden. Der Verbindungsbereich 4 übernimmt zumindest die Gelenkfunktion. Gegebenenfalls ist der Verbindungsbereich 4 einteilig ausgebildet und übernimmt nebst der Gelenkfunktion auch die Klemmfunktion, beispielsweise wenn der Verbindungsbereich 4 aus Gummimaterial gebildet ist, welches die Backen 7 über die Schenkel 2 in die Klemmlage drückt. Zum Öffnen müssen die Schenkel 2 auf der Seite der zweiten Auflagefläche 6 gegen die Klemmkraft zusammengedrückt werden. Dazu umfassen voneinander abgewandte, äußere Seitenflächen 2a der Schenkel 2 Greifbereiche, bei denen die beiden Schenkel 2 mit einer Hand ergriffen und zusammengedrückt werden können.
  • Die Klemmkraft zum Rückstellen der Schenkel 2 und zum Festklemmen an der Krücke 8 kann aber auch getrennt von einer beweglichen Verbindung durch ein Federelement 4a bereitgestellt werden. So kann beispielsweise eine Spiralfeder oder auch eine Blattfeder eingesetzt werden. Eine Blattfeder aus Federstahl könnte gleichzeitig die Gelenkfunktion und die Klemmfunktion erzielen.
  • Der Krückenhalter 1 wird vorzugsweise einstückig aus elastischem Material gebildet, etwa aus einem Gummimaterial, insbesondere aus plattenförmigem Gummimaterial. Durch die Wahl eines geeigneten Gummimaterials und durch die entsprechende Formgebung, kann der Verbindungsbereich 4 die für die Klemmwirkung benötigte Rückstellkraft erzielen.
  • An den zweiten Auflageflächen 6, gegebenenfalls aber auch an den ersten Auflageflächen 5, sind Strukturen wie beispielsweise Noppen, Rippen oder Lamellen 6a ausgebildet. Mit diesen Strukturen können die zweiten Auflageflächen an rauen oder unebenen Oberfläche eine hohe Haftreibung erzielen.
  • Das in 1a dargestellte Ausführungsbeispiel ist einteilig. Durch die Verwendung eines geeigneten elastischen Materials, insbesondere eines Gummimaterials, kann an einem klammerförmigen Teil die Verbindung zwischen den beiden Schenkeln als Klemmeinrichtung ausgebildet werden. Der Halter kann als Spritzgussteil hergestellt werden oder er wird aus einer Platte durch Fräs-, Bohr- und/oder Sägschritte herausgearbeitet.

Claims (9)

  1. Krückenhalter (1) zur Sicherung der Ablage einer Krücke (8) an festen Flächen (14, 12a) bei im Wesentlichen vertikaler Krückenausrichtung, wobei der Krückenhalter (1) zwei Schenkel (2), einen Eingriffsbereich (3), einen Verbindungsbereich (4), der die beiden Schenkel (2) verbindet, und mindestens eine Auflagefläche (5, 6) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsbereich (3) auf der von der mindestens einen Auflagefläche (5, 6) abgewandten Seite eine Zugangsöffnung (3a) hat, an jedem Schenkel (2) eine Backe (7) umfasst und sowohl ein klammerförmiges Umgreifen eines rohrförmigen Krückenabschnittes als auch ein Eingreifen in seitliche Verstärkungsrippen eines Griff- und Führungsbereiches (9) am oberen Krückenende ermöglicht, der Verbindungsbereich (4) zwischen dem Eingriffsbereich (3) und der mindestens einen Auflagefläche (5, 6) angeordnet ist und eine Klemmeinrichtung (4, 4a) die Backen (7) des Eingriffsbereiches (3) in eine Eingriffslage pressbar macht, wobei ein Krückenabschnitt im Eingriffsbereich (3) entlang einer Eingriffsachse (3b) des Eingriffsbereiches (3) ausgerichtet ist.
  2. Krückenhalter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Schenkel (2) mindestens zwei Auflageflächen (5, 6) ausgebildet sind, wobei eine erste Auflagefläche (5) im Wesentlichen senkrecht zur Eingriffsachse (3b) und eine zweite Auflagefläche (6) unter einem spitzen Winkel zur Eingriffsachse (3b) verläuft.
  3. Krückenhalter (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den zweiten Auflageflächen (6), gegebenenfalls aber auch an den ersten, Auflageflächen (5), Strukturen wie beispielsweise Noppen, Rippen oder Lamellen (6a) vorgesehen sind.
  4. Krückenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nach innen gerichteten Kontaktflächen der Backen (7) in einer Schnittebene senkrecht zur Eingriffsachse (3b) entlang von Kreislinienabschnitten verlaufen.
  5. Krückenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Backen (7) senkrecht zur Eingriffsachse (3b) weniger als 7mm, insbesondere weniger als 5mm, dick sind, so dass sie zwischen seitliche Verstärkungsrippen (9a, 9b) eines Griff- und Führungsbereiches (9) eingreifen können.
  6. Krückenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass er in der Draufsicht im Wesentlichen dreiecksförmig, bezüglich einer Mittellinie zwischen den beiden Schenkeln (2) im Wesentlichen symmetrisch ist und sich die zweiten Auflageflächen (6) der beiden Schenkel (2) entlang der senkrecht zur Mittellinie verlaufenden Dreieck-Grundseite erstrecken.
  7. Krückenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am vom Eingriffsbereich (3) abgewandten Endbereich der Schenkel (2) ein Greifbereich (2a) ausgebildet ist, bei dem die beiden Schenkel (2) mit einer Hand ergriffen und zusammengedrückt werden können.
  8. Krückenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass er einstückig aus elastischem Material gebildet ist, vorzugsweise aus einem Gummimaterial, insbesondere aus plattenförmigem Gummimaterial, wobei die Klemmeinrichtung vom Verbindungsbereich (4) gebildet wird.
  9. Krückenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel aus einem ersten Material, vorzugsweise aus einem Gummimaterial, und der Verbindungsbereich (4) zumindest teilweise aus einem zweiten Material, vorzugsweise einem metallischen Federelement (4a), insbesondere einem Federstahlelement, gebildet sind.
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