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Die
Erfindung bezieht sich auf Bücher,
die z.B. ganz oder teilweise als Notizbücher oder Kalender zum Eintragen
von Informationen und/oder als Lesebücher und/oder als Bilderbücher ausgestaltet sind.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Buch zur Verfügung zu
stellen, das für
zusätzliche oder
andere als die oben genannten Zwecke benutzbar ist.
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Die
Aufgabe wird durch ein Spielebuch mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
Ferner wird sie durch ein Kalenderbuch mit den Merkmalen des Anspruches
15 gelöst.
Ferner wird sie durch ein Uhrenbuch mit den Merkmalen des Anspruches
20 gelöst.
Schließlich
wird sie durch ein Rechnerbuch mit den Merkmalen des Anspruches
23 ge löst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Lösungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Das
Spielebuch hat mehrere Blätter,
wobei mindestens ein Blatt ferromagnetisch ist und eine eine Spielfläche definierende
Grafik aufweist, eine die Blätter
an Rändern
miteinander verbindende Verbindung und mehrere Spielfiguren mit
integrierten Magneten.
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Das
Spielebuch kann für
das Durchführen von
Spielen genutzt werden, wobei es sich vorzugsweise um Brettspiele
wie Mühle,
Dame, Schach oder Spiele von der An des Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spiels (eine
Marke der Schmidt Spiele GmbH) handelt. Hierfür ist die Spielfläche mit
der Grafik des jeweiligen Spieles ausgestattet. Ferner ist sie ferromagnetisch.
Die Spielfiguren weisen einen integrierten (Permanent-)Magneten
auf, so daß sie an
beliebigen Positionen auf der Spielfläche haften. Infolgedessen kann
das Spielebuch vorteilhaft unterwegs benutzt werden. Ein Tisch wird
nicht benötigt, da
das Spielebuch in der Hand gehalten werden kann, ohne daß die Spielfiguren
verrutschen. Die übrigen
Blätter
des Spielebuches, die nicht als Spielfläche ausgestaltet sind, sind
beispielsweise weiße Blätter oder
Kalenderblätter
zum Eintragen von Informationen und/oder mit Text und/oder Bildern
bedruckt. Auch können
mehrere Blätter
des Spielebuches als Spielflächen
eines oder mehrerer Spiele ausgestaltet sein. Ferner erfaßt die Erfindung
Spielebücher,
deren Blätter
ausschließlich
von Spielflächen gebildet
sind, so daß das
Spielebuch eine Spielesammlung bildet.
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Gemäß einer
Ausgestaltung sind die beiden äußeren Blätter Vorder-
und Hinterdeckel aus einem steiferen Material als die dazwischen
angeordneten Blätter.
Die Vorder- und Hinterdeckel stabilisieren das Buch und schützen die
dazwischen angeordneten Blätter.
Gemäß eine bevorzugten
Ausgestaltung ist mindestens eine Spielfläche an einem Vorder- und/oder Hinterdeckel
ausgebildet.
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Die
Verbindung der Blätter
an den Rändern kann
auf unterschiedliche Weise erfolgen, die aus der Buchbinderei bekannt
sind. Gemäß einer
Ausgestaltung weisen die Blätter
an den Rändern
Löcher auf
und ist die Verbindung einer die Löcher durchgreifende Ringbuch-Verbindung.
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Gemäß einer
Ausgestaltung ist das ferromagnetische Blatt eine ferromagnetische
Platte. Die ferromagnetische Platte ist z.B. ein Vorder- oder Hinterdeckel
oder ein dazwischen angeordnetes Blatt.
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Gemäß einer
anderen Ausgestaltung ist eine ferromagnetische Platte in den Vorder- und/oder Hinterdeckel
integriert. Der Vorder- und/oder Hinterdeckel kann im übrigen ein
anderes Material umfassen, z.B. eine ein- oder beidseitige Beschichtung
aus Papier, Kanon oder Kunststoff, wobei die Beschichtung die Grafik
der Spielfläche
aufweisen kann.
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Gemäß einer
Ausgestaltung umfaßt
das Spielebuch ein magnetisches Blatt mit vorgestanzen/perforierten
Bereichen, aus denen Spielfiguren herausdrückbar sind. Die Spielfiguren
sind somit in dem flächigen
magnetischen Blatt vorbereitet. Vom Anwender werden sie entlang
der vorgestanzten bzw. perforierten Bereiche herausgedrückt. Danach können sie
an der Spielfläche
aufbewahrt werden. Falls die Spielfläche an einer Außen seite
des Spielebuches ausgebildet ist, können die Spielfiguren auch an
einem Halter im Spielebuch aufbewahrt werden. Als Halter können z.B.
die verbleibenden Bereiche des magnetischen Blattes genutzt werden,
aus denen keine Spielfiguren herausgebrochen worden sind. Ferner
kann hierfür
das Spielebuch mit einem weiteren ferromagnetischen Blatt ausgestattet
sein.
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Gemäß einer
Ausgestaltung umfaßt
das Spielebuch einen Halter für
die Spielfiguren, der an einem Rand über die Verbindung mit den
Blättern verbunden
ist. Der Halter ist z.B. eine Tasche, die einen öffenbaren Verschluß aufweist.
Die Tasche ist wie ein Blatt in das Spielebuch integriert.
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Gemäß einer
Ausgestaltung weist die Tasche an einem Rand eine Öffnungsklappe
auf, die über
Druckknopfverbindungen lösbar
mit einer Seite der Tasche verbindbar ist. Die Tasche kann auch
der Aufnahme eines Würfels
dienen.
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Gemäß einer
Ausgestaltung weisen mehrere Blätter
mindestens eine Aufnahme aus übereinander angeordneten
Ausstanzungen zur Aufbewahrung eines Würfels und/oder von Spielfiguren
auf. Bevorzugt handelt es sich bei den Blättern mit den Ausstanzungen
um zwischen Vorder- und Hinterdeckel angeordnete Blätter. Bei
geschlossenem Spielebuch werden Würfel und/oder Spielfiguren
von Vorder- und/oder Hinterdeckel in den Ausstanzungen gehalten.
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Gemäß einer
Ausgestaltung sind die Spielfiguren scheibenförmig. Die Spielfiguren können insbesondere
verschiedenfarbig sein bzw. Gruppen mit verschiedenen Farben um fassen.
Auch können
die Spielfiguren einen Aufdruck zur Unterscheidung verschiedener
Spielfiguren tragen, z.B. zur Unterscheidung verschiedener Schachfiguren.
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Gemäß einer
Ausgestaltung weisen die Blätter
einen Abschnitt auf, der über
eine Abreißperforation
von einem weiteren Abschnitt trennbar ist, der am Rand über die
Verbindung mit den weiteren Blättern
verbunden ist. Der Abschnitt ist abreißbar, z.B. um einen Notizzettel
zur Verfügung
zu stellen, der vom Buch getrennt benutzt werden kann.
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Gemäß einer
Ausgestaltung befinden sich Ausstanzungen zur Aufnahme eines Würfels und/oder
von Spielfiguren in dem weiteren Abschnitt. Da der weitere Abschnitt
nach dem Abreißen
des Abschnittes am Spielebuch verbleibt, können die Ausstanzungen weiter
zum Halten eines Würfels und/oder
von Spielfiguren genutzt werden.
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Das
Spielebuch umfaßt
vorteilhafterweise mehrere Aufnahmen zum Aufbewahren mehrerer Spielfiguren
und/oder Würfel.
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Ein
Kalenderbuch gemäß Anspruch
15 hat mehrere Blätter,
die an Rändern über eine
Verbindung miteinander verbunden sind, wobei die beiden äußeren Blätter Vorder-
und Hinterdeckel aus einem steiferen Material als die dazwischen
angeordneten Blätter
sind und zwischen zwei Lagen des Vorder- und/oder Hinterdeckels
drehbare Einstellräder
angeordnet sind, die einen aus randseitigen Aussparungen des Vorder-
und/oder Hinterdeckels herausstehenden Abschnitt aufweisen und die
Datumsangaben aufweisen, denen im Vorder- und/oder Hinterdeckel
Ausstanzungen zugeordnet sind, auf die eine Datumsangabe einstellbar
ist, so daß sie
von außen sichtbar
ist.
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Das
Kalenderbuch ermöglicht
es dem Anwender, das jeweilige Datum mit Hilfe der Einstellräder einzustellen,
so daß er
das aktuelle Datum leicht ablesen kann. Bevorzugt sind die Datumsangaben von
außen
durch Ausstanzungen in den Außenseiten des
Vorder- und/oder
Hinterdeckels sichtbar. Das Kalenderbuch ist vorteilhafterweise
ein Notizbuch und/oder ein Kalender, in dem der Anwender unter dem
jeweiligen Datum Eintragungen durchführen kann. Es ist aber auch
möglich,
das Kalenderbuch als Lese- und/oder Bilderbuch auszugestalten. Es
ist aber auch möglich,
das Kalenderbuch als Lese- und/oder
Bilderbuch und/oder Spielebuch auszugestalten.
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Gemäß einer
Ausgestaltung umfaßt
das Kalenderbuch mindestens ein Einstellrad für Tage und/oder Wochentage
und/oder Monate.
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Gemäß einer
Ausgestaltung sind Vorder- und Hinterdeckel über einen Buchrücken miteinander verbunden.
Die Verbindungen der übrigen
Seiten miteinander und mit dem Einband kann durch Verkleben oder
andere bekannte Buchbindetechniken erfolgen. Auch ist eine Verbindung
wie bei einem Ringbuch möglich.
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Gemäß einer
Ausgestaltung hat das Kalenderbuch mindestens ein Einstellrad im
Vorderdeckel.
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Gemäß einer
Ausgestaltung sind die Einstellräder
zwischen einer starken Tragschicht und einer Deckschicht des Vorder-
oder Hinterdeckels angeordnet.
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Das
Uhrenbuch gemäß Anspruch
20 hat mehrere Blätter,
die an Rändern über eine
Verbindung miteinander verbunden sind, wobei die beiden äußeren Blätter Vorder-
und Hinterdeckel aus einem steiferen Material als die dazwischen
angeordneten Blätter
sind und hat eine im Vorder- und/oder im Hinterdeckel angeordnete
Uhr.
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Das
Uhrenbuch stellt dem Benutzer die jeweilige Uhrzeit zur Verfügung. Es
ist aber auch möglich,
die Uhr mit einer Zeitnehmerfunktion oder mit einer Weckfunktion
auszustatten. Im übrigen
ist das Uhrenbuch z.B. als Notizbuch, Kalender, Lese- oder Bilderbuch,
Spielebuch oder Kalenderbuch ausgestaltet.
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Gemäß einer
Ausgestaltung hat die Uhr ein flaches Gehäuse, das in den Vorderdeckel
oder Hinterdeckel integriert ist und das ein Display aufweist, das
durch eine Ausstanzung des Vorder- oder Hinterdeckels sichtbar ist.
Bevorzugt ist die Ausstanzung auf der Außenseite des Vorderdeckels
oder Hinterdeckels angeordnet, so daß die Uhr von außen ablesbar
ist.
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Gemäß einer
Ausgestaltung weist die Uhr Bedienelemente auf. Bevorzugt stehen
die Bedienelemente aus dem Vorder- oder Hinterdeckel vor.
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Das
Rechnerbuch gemäß Anspruch
23 hat mehrere Blätter,
die an Rändern über eine
Verbindung miteinander verbunden sind, wobei die beiden äußeren Blattes
Vorderdeckel und Hinterdeckel aus einem stärkeren Material als die dazwischen
angeordneten Blätter
sind, und ein Taschenrechner in den Vorder- und/oder Hinterdeckel
integriert ist.
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Das
Rechnerbuch stellt dem Anwender zusätzlich die Funktion eines Taschenrechners
zur Verfügung.
Das Rechnerbuch ist im übrigen
beispielsweise als Kalender oder Notizbuch ausgestaltet. Es ist
beispielsweise für
kaufmännische
oder buchhalterische Zwecke einsetzbar, um dem Anwender zugleich
Notizen und Berechnungen zu ermöglichen. Es
sind aber auch Ausgestaltungen als Text- und/oder Bilderbuch und/oder
Spielebuch und/oder Kalenderbuch und/oder Uhrenbuch einbezogen.
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Gemäß einer
Ausgestaltung weist der Rechner ein Display und/oder eine Tastatur
und/oder Solarzellen auf.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung hat der Rechner ein flaches Gehäuse mit
einem Display und/oder Solarzellen und/oder einer Tastatur und weist
der Vorder- oder Hinterdeckel mindestens eine Ausstanzung auf, durch
die das Display und/oder die Solarzellen und/oder die Tastatur sichtbar
bzw. betätigbar
sind.
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Gemäß einer
Ausgestaltung hat die Tastatur Tasten, die durch Ausstanzungen des
Vorder- und/oder Hinterdeckels nach außen vorstehen, um die Betätigung zu
erleichtern.
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Die
Verbindungen der Seiten des Kalenderbuches und/oder des Uhrenbuches
und/oder des Rechnerbuch sind gemäß einer Ausgestaltung als Ringbuch-Verbindungen
ausgestaltet, die in Löcher an
den Seiten eingreifen. Alle weiteren bekannten Buchbindetechniken
können
ebenfalls für
die Verbindungen herangezogen werden.
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Gemäß einer
Ausgestaltung sind die Seiten aus Papier und/oder die Vorder- und
Hinterdeckel zumindest teilweise aus Karton oder Pappe.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen von
Ausführungsbeispielen
näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigen:
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1 ein
Spielebuch in der Draufsicht auf den Vorderdeckel;
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2 ein
zwischen Vorder- und Hinterdeckel angeordnetes Blatt des Spielebuches
in der Draufsicht;
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3 ein
eine Tasche und ein Spielfiguren umfassendes Blatt des aufgeklappten
Spielebuches in der Draufsicht;
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4 ein
Kalenderbuch in einer perspektivischen Seitenansicht;
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5 ein
Uhrenbuch in einer Draufsicht;
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6 dasselbe
Uhrenbuch aufgeschlagen in einer Draufsicht;
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7 ein
Rechnerbuch in der Draufsicht.
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Gemäß 1 bis 3 umfaßt das erfindungsgemäße Spielebuch
mehrere Blätter 1 aus
Papier mit übereinander
angeordneten Ausstanzungen 2 zur Aufnahme eines Würfels und einer
vertikalen Perforationslinie 3 zum Abtrennen eines Abschnittes 4 von
einem weiteren Abschnitt 5. Insbesondere auf dem Abschnitt 4 kann
der Anwender Notizen machen.
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Ferner
umfaßt
das Spielebuch ein als magnetisches Blatt 6 ausgebildetes
Blatt, in dem durch Perforationslinien Spielfiguren 7, 8, 9, 10,
die verschieden Farben aufweisen, ausgebildet sind. Der Benutzer
kann die Spielfiguren 7, 8, 9, 10 aus
dem magnetischen Blatt 6 herausbrechen. Das daneben in 3 sichtbare
Blatt bildet einen Halter mit einer Tasche 11 zum Aufbewahren
von Spielfiguren 7, 8, 9, 10.
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Schließlich weist
das Spielebuch beidseitig der vorbeschriebenen Blätter äußere Blätter auf,
die als Vorderdeckel 12 und Hinterdeckel 13 ausgeführt sind.
Sämtliche
vorbezeichneten Seiten haben an den Rändern Löcher 14, in die eine
Ringbuch-Verbindung 15 eingreift, die sämtliche Seiten miteinander verbindet.
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In
den Vorderdeckel 12 aus Pappe ist eine ferromagnetische
Platte 16 integriert. Auf der Vorderseite des Vorderdeckels 12 befindet
sich eine Grafik 17, die eine Spielfläche definiert.
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Die
Spielfiguren 7, 8, 9, 10 sind
auf die Vorderseite des Vorderdeckels 12 magnetisch haftend aufsetzbar,
so daß sie
nicht verrutschen.
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Gemäß 4 umfaßt ein Kalenderbuch
einen Vorderdeckel 18 und einen Hinterdeckel 19 sowie
dazwischenliegende Blätter 20 aus
Papier. Vorder- und Hinterdeckel 18, 19 sind durch
einen Buchrücken 21 miteinander
verbunden und mit den zwischenliegenden Blättern 20 verleimt.
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Die
Vorder- und Hinterdeckel 18, 19 bestehen jeweils
aus Kanon. Der Vorderdeckel 18 umfaßt mehrere Lagen, zwischen
denen Einstellräder 22 für Monat, 23 für Tag und 24 für Wochentag
drehbar gelagert sind. Jedem Einstellrad 22, 23, 24 ist
eine Ausstanzung 25, 26, 27 in der Vorderseite
des Vorderdeckels 18 zugeordnet, durch die jeweilige Datumsangabe
von außen
sichtbar ist.
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Das
Uhrenbuch von 5 und 6 unterscheidet
sich von dem Kalenderbuch im wesentlichen dadurch, daß in den
Vorderdeckel 28 eine Digitaluhr 29 integriert
ist. Dieses hat ein flaches Uhrengehäuse 30 mit einem Display 31,
das durch eine Ausstanzung 32 in der Vorderseite des Vorderdeckels 28 hindurch
sichtbar ist. Ferner stehen Bedienelemente 32 bzw. Tasten
von der Vorderseite des Vorderdeckels 28 vor. Die Bedienelemente 32 ermöglichen
es dem Anwender, die Zeit einzustellen, das Display auszuleuchten
etc.. Die Blätter
des Uhrenbuches sind durch einen Ringbuch-Verbinder 33 miteinander
verbunden.
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Bei
einem erfindungsgemäßen Rechnerbuch gemäß 7 ist
anstatt einer Uhr ein flacher Taschenrechner 34 in den
Vorderdeckel 35 integriert. Dieser hat ein Display 36,
eine Tastatur 37 und Solarzellen 38.