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DE202005000675U1 - Zerkleinerungswerk - Google Patents

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DE202005000675U1
DE202005000675U1 DE200520000675 DE202005000675U DE202005000675U1 DE 202005000675 U1 DE202005000675 U1 DE 202005000675U1 DE 200520000675 DE200520000675 DE 200520000675 DE 202005000675 U DE202005000675 U DE 202005000675U DE 202005000675 U1 DE202005000675 U1 DE 202005000675U1
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rotor core
wear
rotor
crushing plant
plant according
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Weima Maschinenbau GmbH
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Weima Maschinenbau GmbH
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/005Tools therefor

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
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Abstract

Zerkleinerungswerk umfassend einen Rotor (10), der einen Rotorkern (18) und von diesem getragene Messer (34) aufweist, und mit mindestens einem Gegenmesser (14), welches mit dem Rotor (10) zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (34) in Form mindestens einer Messerleiste (38) angeordnet sind, welche zwei Messerleistenabschnitte (40, 42) aufweisen, die unter entgegengesetztem Anstellwinkel gegen eine Mantellinie (M) des Rotorkerns (18) geneigt sind, und daß die messerfreien Oberflächenbereiche des Rotorkerns (18) mindestens eine Verschleißschicht (40) tragen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Zerkleinerungswerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Zerkleinerungswerke sind in unterschiedlicher Ausführung auf dem Markt. Je nach dem, ob sie zur Zerkleinerung gröberer oder feinerer Güter bestimmt sind, arbeiten sie mit einem kleinerem oder größerem Anteil an Fräswirkung, Brechwirkung und Schneidwirkung.
  • Dabei sind einerseits Rotoren bekannt, die eine Oberflächenkonturierung aufweisen, um zu hohe Reibungsverluste zwischen Zerkleinerungsgut und Außenfläche des Rotorkerns zu vermeiden. Ein Beispiel hierfür ist die DE 89 15 534 U1 .
  • Ähnliche Rotoren sind auch mit glattem Rotorkern bekannt ( DE 38 07 983 A1 ).
  • Derartige glatte Rotorkerne sind akzeptabel, wenn das Zerkleinerungsgut aufgrund seiner Kontur nur zu geringen Kontaktflächen zur Rotoroberfläche befähigt ist. Dies ist bei großen Stücken wie Balken, Bohlen usw. der Fall.
  • Während man bei großen zu zerkleinernden Stücken darauf vertrauen kann, daß ein Teil der für das Schneiden notwendigen Reaktionskraft über das zu zerkleinernde Gut selbst bereitgestellt werden kann, gilt dies z.B. nicht für solche Zerkleinerungsmaschinen, die der Nachzerkleinerung dienen, also schon mit vorzerkleinertem Gut beschickt werden, welches schon verhältnismäßig kleine Abmessungen aufweist. In solchen Zerkleinerungsmaschinen ist man auch in verstärktem Maß auf das Schneidprinzip angewiesen.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll daher ein Zerkleinerungswerk geschaffen werden, welches einen großen Teil der Zerkleinerungsarbeit durch Schneiden bewerkstelligt und über lange Zeit hinweg störungsfrei arbeitet.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch ein Zerkleinerungswerk mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Zerkleinerungswerk fahren die bewegten Schneidkanten unter kleinem Schneidwinkel über das Gegenmesser hinweg, wobei der Überkreuzungspunkt der Schneiden in axialer Richtung wandert. Da die Schneiden zwei Schneidenabschnitte aufweisen, die in entgegengesetzter Richtung geneigt sind, wird nicht Material beim Schneiden zum einen axialen Ende des Rotors bewegt.
  • Sowie das Material die Knickstelle zwischen den beiden Schneidenabschnitten überschritten hat, ändert sich die axiale Reaktionskraft, und das Material wird in die entgegengesetzte Richtung bewegt.
  • Dadurch, daß die in Umfangsrichtung liegenden Zwischenräume zwischen den aufeinanderfolgenden Messerleisten durch eine Verschleißschicht abgedeckt sind, ist der Rotorkern gegen Materialabtrag geschützt, welcher sich durch eine insgesamt große Flächenanteile bedeckende Schicht aus zu zerkleinerndem Material ergeben würde.
  • Die Verschleißschicht kann in ihrem Material unabhängig von den an das Material des Rotorkerns zu stellenden Anforderungen gewählt werden. Man erhält so einen geringeren Materialabtrag an der Verschleißschicht. Darüber hinaus kann die Verschleißschicht im Bedarfsfall preisgünstiger erneuert werden als der Rotorkern.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.
  • Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 gestattet es, auch einen komplizierter konturierten Rotorkern an der Oberfläche bis nahe an die Messerleiste mit Verschleißmaterial zu beschichten. Dies kann unter Verwendung automatisch arbeitender Schweißroboter unter numerischer Steuerung der Schweißkopfbewegung erfolgen.
  • Ein Zerkleinerungswerk, wie es im Anspruch 3 angegeben ist, läßt sich auch in kleinerer Serie preisgünstig herstellen.
  • Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 ist im Hinblick auf eine besonders sichere Befestigung der Belagsegmente, welche die Verschleißschicht bilden, vorteilhaft, da so die Herstellung der Segmentteile, die in der Regel auf teilzylindrische Form gebogen werden müssen, erleichtert ist.
  • Die Unterteilung der Belagsegmente in axiale Segmentteile kann man gemäß Anspruch 5 auch dazu nutzen, eine mechanisch besonders belastbare Verbindung der Belagsegmente an der Rotorkernoberfläche zu erhalten, da man an der Stoßstelle zwischen Segmentteilen jeweils eine zusätzliche Schweißnaht vorsehen kann.
  • Gemäß Anspruch 6 kann man auch die Ränder der Belagsegmente durch eine Schweißnaht mit dem Rotorkern verbinden. Derartige Schweißnähte lassen sich einfach herstellen, haben eine hohe Belastbarkeit und verschließen die Stoßstelle zwischen Rotorkern und Belagsegment, so daß hier keine harten Gegenstände spaltend eintreten können.
  • Das Anbringen der Belagsegmente auf dem Rotorkern durch Schweißen hat auch den Vorteil, daß man durch Auftrennen der Schweißnaht verschlissene Verschleißbleche einfach entfernen kann. Das Neubelegen eines Rotors mit Verschleißmaterial läßt sich somit einfacher durchführen als im Fall einer in situ aufgetragenen Verschleißschicht, die zum Ersatz vollständig abgeschliffen werden muß.
  • Anstellwinkel der Abschnitte der Messerleiste, wie sie im Anspruch 7 angegeben sind, haben sich zur Nachzerkleinerung von Material als besonders günstig erwiesen.
  • Bei einem Zerkleineurngswerk gemäß Anspruch 8 hat man für die beiden Abschnitte des Messerleisten betragsmäßig gleiche Schneidgeometrie.
  • Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 9 wird erreicht, daß die axiale Nettokraft, die von aufeinanderfolgenden Messerleisten auf das Zerkleinerungsgut ausgeübt werden, im wesentlichen null ist.
  • Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 10 wird erreicht, daß das Zerkleinerungsgut pendelnd um die axiale Mitte des Rotors bewegt wird, bis es durch den Schneidspalt, der durch Rotor und Gegenmesser gebildet ist, hindurchtritt.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausfühungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
  • 1 Eine schematische perspektivische Ansicht eines Zerkleinerungswerks;
  • 2 Eine schematische Abwicklung der Mantelfläche des mit Verschleißblechsegmenten belegten Rotorkerns des in 1 gezeigten Zerkleinerungswerks; und
  • 3 Eine Darstellung verschiedener Segmentteile, aus denen sich die in 2 gezeigte Verschleißschicht des Rotors herstellen läßt.
  • 1 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht eines Zerkleinerungswerks, welches in Verbindung mit Zerkleinerungsgut verwendet wird, welches schon einigermaßen homogen ist. Es kann sich hierbei um Zerkleinerungsmaterial handeln, welches das Ergebnis einer Vorzerkleinerung ist.
  • Das Zerkleinerungswerk umfaßt einen Rotor 10, der in einem nicht gezeigten Maschinenrahmen gelagert ist und durch einen nicht dargestellten Antriebsmotor in Richtung eines Pfeils 12 in Drehung versetzt wird.
  • Der Rotor 10 arbeitet mit einem Gegenmesser 14 zusammen, welches von dem nicht dargestellten Maschinenrahmen feststehend getragen ist. Die Achse des Gegenmessers 14 läuft parallel zur Achse des Rotors 10, derart, daß zwischen Rotor 10 und Gegenmesser 14 ein Schneidspalt 16 erhalten wird.
  • Der Rotor 10 umfaßt einen zylindrischen Rotorkern 18, an dessen Stirnflächen zwei topfförmige Vertiefungen 20 vorgesehen sind, welche Befestigungsflansche 22 von Stummelwellen 24 lösbar fest aufnehmen. Letztere laufen in Lagern, die vom Maschinenrahmen getragen sind.
  • Der Rotorkern 18 ist mit facettenähnlichen Abflachungen 26 versehen, die gleichen radialen Abstand von der Rotor achse aufweisen, in Umfangsrichtung jedoch gleichförmig gegeneinander versetzt sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich.
  • Auf den Abflachungen 26 ist jeweils ein Messerträger 28 angeordnet. Dieser ist über nicht dargestellte Stifte drehschlüssig mit dem Rotorkern 18 verbunden und zusätzlich jeweils über eine Schraube 30 in radialer Richtung auf dem Rotorkern 18 gehalten.
  • Die Messerträger 28 haben jeweils eine in Drehrichtung des Rotors 10 vorne liegende Stirnfläche 32, an welcher die Rückseite eines vom Messerträger 28 gehaltenen Messers 34 flächig anliegt. Die Messer 34 sind jeweils über Schrauben 36 mit dem zugehörigen Messerträger 28 verbunden.
  • Die gesamte Anordnung ist so getroffen, daß die Messer 34 zusammen eine Messerleiste 38 bilden, die zwei gerade Messerleistenabschnitte 40, 42 aufweist. Die Messerleistenabschnitte 40, 42 sind unter entgegengesetzt gleich großem Winkel w gegen eine Mantellinie M des Rotorkerns 18 angestellt.
  • Die Messerleiste 38 hat somit die Gestalt eines V mit großem Öffnungswinkel. In der Praxis kann dieser Winkel etwa 160 bis 170°, vorzugsweise etwa 165° betragen.
  • Die beiden Messerleistenabschnitte 40, 42 haben unterschiedliche axiale Abmessungen, so daß die Spitze einer Messerleiste 38 außerhalb der axialen Mitte des Rotors 10 liegt.
  • Um den Umfang des Rotorkerns 18 herum sind fünf Messerleisten 38 gleich verteilt vorgesehen, die im wesentlichen gleichen Aufbau aufweisen, bei denen jedoch die Spitze des v abwechselnd um den gleichen Betrag zur einen bzw. anderen Seite der transversalen Mittelebene des Rotorkerns 18 versetzt ist.
  • In den zwischen den aufeinanderfolgenden Messerleisten 38 liegenden Umfangsbereichen des Rotorkerns 18 ist eine insgesamt mit 44 bezeichnete Verschleißschicht vorgesehen. Bei deren nachstehender genauerer Beschreibung wird zusätzlich auf die 2 und 3 Bezug genommen.
  • Die Verschleißschicht 44 besteht aus fünf in Umfangsrichtung verteilten Verschleißbelagteilen 48-1, 48-2, 48-3, 48-4 und 48-5.
  • Diese sind jeweils einzeln mit ihren Rändern auf der Außenseite des Rotorkerns 18 angeschweißt. Die entsprechenden Schweißraupen sind in 2 bei 50 angedeutet.
  • Jedes der Verschleißbelagteile 48 besteht aus zwei Segmentteilen, zwischen denen ein Zwischenraum 52 von in der Praxis etwa 5 mm bis 8 mm verbleibt, in welchem jeweils eine weitere Schweißraupe 54 vorgesehen ist, welche die einander benachbarten Enden der Segmentteile mit der Rotorkernaußenfläche verbinden.
  • In 2 erkennt man bei 56 die V-förmigen Unterbrechungen der Verschleißschicht 44, in welcher die Messerleisten 38 angeordnet sind, die in 2 der besseren Übersichtlichkeit halber ebenso weggelassen sind wie die Abflachungen 26 des Rotorkerns 18, auf denen sie sitzen.
  • Man erkennt, daß man die Verschleißschicht 44 bei der oben beschriebenen Geometrie aus insgesamt vier unterschiedlichen Randkonturen aufbauen kann, die in der Zeichnung mit A, B, C, und D bezeichnet sind. Spiegelbilder mit gleicher Randkontur jedoch unterschiedlicher Krümmung sind zusätzlich mit einem Beistrich versehen.
  • Die Segmentteile sind aus einem hoch verschleißfestem Blechmaterial hergestellt, wie es unter der Handelsbezeichnung Hardox (R) vertrieben wird. Derartige hoch feste Verschleißbleche sind mit Brinell-Härten von 400 und 500 im Handel erhältlich. Die Dicke derartiger Verschleißbleche kann im Bereich von einigen Millimetern liegen. Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung eignen sich Verschleißbleche mit einer Dicke von etwa 5 mm bis 7 mm, vorzugsweise etwa 6 mm besonders gut.
  • Die Segmentteile werden mit einer numerisch gesteuerten Schneidanlage (Laser- oder Trennschweiß-Schneidkopf) aus einem planen Rohling mit der gewünschten Randkontur ausgeschnitten und werden anschließend in eine Biegeform eingelegt, in welcher die Segmentteile zu solcher teilzylindrischer Gestalt gebogen werden, daß sie in flächigem Kontakt auf die Außenseite des Rotorkerns 18 aufgesetzt werden können. Dort werden sie in der gewünschten Lage durch die Schweißraupen 50 und 52 fixiert, wie obenstehend beschrieben.
  • In der abgewickelten Darstellung von 2 ist durch eine gestrichelte Linie 58 die Abwicklung der Mantelfläche des Rotorkerns 18 angedeutet.
  • Das Gegenmesser 14 ist in der Praxis aus mehreren nebeneinandergesetzten Messersegmenten 60 aufgebaut, die einzeln am Maschinenrahmen festgeschraubt sind, wie bei 61 angedeutet, und bei Beschädigung oder Abnützung einzeln nachgearbeitet bzw. ausgetauscht werden können.
  • Die in 1 obere nach hinten weisende Längskante des Gegenmessers 14 bildet eine feststehende Schneidkante 62, die mit der durch die äußere in Drehrichtung vorne liegende Kante der Messerleiste 38 gebildeten umlaufenden Schneidkante 64 nach Art einer Schere zusammenarbeitet.
  • Bei der in 1 gezeigten Winkelstellung des Rotors 10 ist gerade das am weitesten links gelegene Ende der Schneidkante 64 in Gegenüberstellung zum links gelegenen Ende der Schneidkante 62 gekommen. Bei weiterer Drehung des Rotors 10 läuft die Schneidkante 64 unter sehr engem Abstand hinter der Schneidkante 62 vorbei. Dieser Abstand kann in der Praxis je nach Art der zu zerkleinernden Materialien 0,1 mm oder weniger betragen.
  • Bei der weiteren Drehung des Rotors 10 in Richtung des Pfeils 12 läuft dann der Überkreuzungspunkt der Schneidkanten 62, 64 in 1 nach rechts. Das im Schneidspalt zwischen Schneidkante 64 und Schneidkante 62 befindliche Material wird somit durchgeschnitten. Soweit eine Relativbewegung zwischen zu zerkleinerndem Gut und den Schneidkanten erfolgt, erfolgt diese Bewegung aufgrund des zwischen den Schneidkanten 62 und 64 gebildeten Schneidwinkels s zunächst in 1 nach rechts.
  • Das in 1 rechts gelegene Ende der Schneidkante 64 kommt etwas später in Gegenüberstellung zur Schneidkante 62 als das in 1 links gelegene Ende der Schneidkante 64. Auf diese Weise erhält man eine bessere Drehmomentverteilung der Schneidbelastungen der Umfangsrichtung. Für dasjenige Zerkleinerungsgut, welches von dem rechts des V der Schneidkante 64 liegenden Teil der Schneidkante 64 erfaßt wird, erfolgt eine ähnliche scherenähnliche Zerkleinerung, wie obenstehend für den links gelegenen Abschnitt der Schneidkante 64 beschrieben, nur erfolgt ein etwaiges Verschieben des Zerkleinerungsguts aufgrund des entgegengesetzten Anstellwinkels des rechten Schneidkantenabschnitts in der Zeichnung nach links zum V der Schneidkante 64 hin.
  • Im Zerkleinerungsspalt befindliches Zerkleinerungsgut wird auf jeden Fall dann zwischen den Schneidkanten 62 und 64 zerschnitten, wenn das V der Schneidkante 64 an der Schneidkante 62 vorbeiläuft.
  • In Abwandlung des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels kann man die Verschleißschicht 44 auch durch Auftragsschweißung in situ erzeugen. Hierzu können bekannte automatisch arbeitende Auftragsschweißgeräte verwendet werden, die unter numerischer Steuerung pulverförmiges Hartmaterial unter Aufschmelzen auf die Außenfläche des Rotorkerns 18 in den gewünschten Teilbereichen aufbringt.
  • Bei dieser Variante können Verschleißmaterialien gewählt werden, die sich durch nochmals größere Verschleißfestigkeit auszeichnen, die aber zu spröde sind, um zu Blechen gewalzt und gebogen zu werden.
  • Auch in der gewünschten zylindrischen Gestalt gegossene Verschleißbelagteile aus hoch verschleißfestem Guß sind denkbar. Diese können dann mechanisch, z. B. durch Verschrauben mit dem Rotorkern verbunden sein.
  • Mit dem oben beschriebenen Zerkleinerungswerk, welches in der Praxis mit einer Drehzahl von einigen hundert, z. B. etwa 300 Umdrehungen pro Minute betrieben wird, lassen sich große Mengen vorzerkleinerten Materials zu fein zerkleinertem Material guter Homogenität verarbeiten.
  • Das hinter dem durch den Rotor 10 und das Gegenmesser 14 gebildeten Schneidspalt erhaltene zerkleinerte Material kann durch ein Sieb, welches sich an das untere Ende des Gegenmessers 14 anschließt und um die Unterseite des Rotors 10 herum erstreckt, gesiebt werden und hinter dem Sieb gesammelt und in ein Silo oder dgl. ausgetragen werden. Alternativ kann das zerkleinerte Material auch zu Pellets brikettiert werden.

Claims (10)

  1. Zerkleinerungswerk umfassend einen Rotor (10), der einen Rotorkern (18) und von diesem getragene Messer (34) aufweist, und mit mindestens einem Gegenmesser (14), welches mit dem Rotor (10) zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (34) in Form mindestens einer Messerleiste (38) angeordnet sind, welche zwei Messerleistenabschnitte (40, 42) aufweisen, die unter entgegengesetztem Anstellwinkel gegen eine Mantellinie (M) des Rotorkerns (18) geneigt sind, und daß die messerfreien Oberflächenbereiche des Rotorkerns (18) mindestens eine Verschleißschicht (40) tragen.
  2. Zerkleinerungswerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Verschleißschicht (40) durch auf den Rotorkern (18) aufgeschweißtes Verschleißmaterial gebildet ist.
  3. Zerkleinerungswerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Verschleißschicht (40) durch auf die Außenseite des Rotorkerns (18) aufgesetzte Verschleißbelagteile (48) gebildet ist.
  4. Zerkleinerungswerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschleißbelagteile (48) in axialer Richtung unterteilt sind.
  5. Zerkleinerungwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschleißbelagteilteile (A, B, C, D, E) an ihren Stoßstellen beabstandet (52) sind, und durch eine dort liegende Schweißnaht (54) mit dem Rotorkern (18) verbunden sind.
  6. Zerkleinerungswerk nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschleißschichtbelagteile (48) an ihren Rändern mit dem Rotorkern (18) durch eine Schweißnaht (50) verbunden sind.
  7. Zerkleinerungswerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerleistenabschnitte (40, 42) einen Winkel (w) von etwa 5° bis etwa 10°, vorzugsweise von etwa 7,5° mit einer Mantellinie (M) einschließen.
  8. Zerkleinerungswerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerleistenabschnitte (40, 42) betragsmäßig gleich große Winkel (w) mit einer Mantellinie (M) einschließen.
  9. Zerkleinerungswerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstellen zwischen den Messerleistenabschnitten (40, 42) in Umfangsrichtung auf einanderfolgender Messerleisten (38) axial gegeneinander versetzt sind.
  10. Zerkleinerungswerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstellen der beiden Messerleistenabschnitte (40, 42) in Umfangsrichtung aufeinanderfolgender Messerleisten (38) in entgegengesetzer Richtung um den gleichen Betrag von der transversalen Mittelebene des Rotorkerns (18) beabstandet sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102012211186A1 (de) * 2012-06-28 2014-01-02 Vecoplan Ag Zerkleinerungsvorrichtung umfassend einen Zerkleinerungsrotor mit durchgehender Schneide
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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

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Effective date: 20110406

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