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DE202005005167U1 - Thermik-Verkleidung für frei aufstellbare quaderförmige offene Kaminöfen - Google Patents

Thermik-Verkleidung für frei aufstellbare quaderförmige offene Kaminöfen Download PDF

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DE202005005167U1
DE202005005167U1 DE200520005167 DE202005005167U DE202005005167U1 DE 202005005167 U1 DE202005005167 U1 DE 202005005167U1 DE 200520005167 DE200520005167 DE 200520005167 DE 202005005167 U DE202005005167 U DE 202005005167U DE 202005005167 U1 DE202005005167 U1 DE 202005005167U1
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thermal
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Thermik-Verkleidung für frei aufstellbare quaderförmige offene Kaminöfen mit einem frei sichtbaren, nach oben gerichteten Rauchrohrabgang,
dadurch gekennzeichnet,
dass folgende Verkleidungselemente dem Kaminofen (1) zugeordnet sind:
– eine horizontale Abdeckplatte (7,7a) mit einem rückseitigen Freischnitt (19), wobei die Abdeckplatte (7,7a) oberhalb des Kaminofens (1) angeordnet ist,
– mindestens jeweils zwei darunter befindliche, einen seitlichen Abstand zu den Kaminofenseitenflächen ausbildende Seitenteile (5,6;5a,5b,6a,6b) und unterstellte Sockelteile (3,4;3a,3b,4a,4b),
– eine Kaminhaube (8), die oberhalb der Abdeckplatte (7,7a) angeordnet ist und den nach oben gerichteten Rauchrohrabgang (2) verkleidet, sowie
– eine Kopfplatte (9,9a) mit einem rückseitigen Freiraum (21), wobei die Kopfplatte (9,9a) der Kaminhaube (8) oberhalb des Rauchrohrabgangs (2) endseitig zugeordnet ist,
wobei die Verkleidungselemente (3,4,5,6,7,8,9;3a,3b,4a,4b, 5a,5b,6a,6b,7a,8,9a) aus wärmespeichernden, hitzebeständigen Materialien bestehen und zumindest im Bereich zwischen Boden (10) und den Seitenteilen (5,6;5a,5b,6a,6b), im Bereich der Abdeckplatte (7,7a) und im Bereich zwischen der Kaminhaube (8) und der Kopfplatte...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Thermik-Verkleidung für frei aufstellbare quaderförmige offene Kaminöfen in Wohn- und Aufenthaltsbereichen, wobei die Kaminöfen jeweils einen frei sichtbaren, nach oben gerichteten Rauchrohrabgang aufweisen.
  • Mit herkömmlichen offenen Kaminöfen können Räume im Hausbereich unter Anspruch einer behaglichen Atmosphäre, die die Unannehmlichkeiten von kalter bzw. nasser Witterung positiv beeinflussen, beheizt werden.
  • Hierfür hat sich ein herstellerübergreifendes Sortiment von frei aufstellbaren offenen Kaminöfen als Produktpalette in unterschiedlichsten Bauarten in der Verbrennungstechnik sowie auch im Design entwickelt.
  • In der 1 ist ein herkömmlicher, frei aufstellbarer quaderförmiger offener Kaminofen 1 in einer perspektivischen Darstellung mit einem nach oben gerichteten Rauchrohrabgang 2 und in der Aufstellungsart im Eckbereich von zwei Zimmerwänden angegeben.
  • Des Weiteren ist in 4 der gleiche herkömmliche, frei aufstellbare quaderförmige offene Kaminofen 1 mit dem oberen Rauchrohrabgang 2 und in der Aufstellungsart parallel zu einer Zimmerwand angegeben.
  • Das Problem besteht darin, dass Verletzungen oder Schädigungen bei Berührungskontakt von Personen, insbesondere durch Kinder, an den relativ heißen Blechseiten des Kaminofens im Betriebszustand mit freiliegenden und unverkleideten äußeren Blechwandungen auftreten können.
  • Herkömmliche Verkleidungen beachten nur ungenügend die Möglichkeit, geeignete Strömungsverhältnisse zur gleichmäßigen Verteilung der entstehenden Warmluft im Betriebszustand des Kaminofens innerhalb des Verkleidungsinnenbereiches in Relation zum Wohn- und Aufenthaltsbereich zu erreichen.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Thermik-Verkleidung für frei aufstellbare quaderförmige offene Kaminöfen anzugeben, die derart geeignet ausgebildet ist, dass eine verbesserte großflächige Verteilung der erwärmten Konvektionsluft – eine Erwärmung und eine Umwälzung der erwärmten Raumluft – sowie die der Strahlungswärme im Wohn- und/oder Aufenthaltsbereich nachhaltig gewährleistet wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird mit den Merkmalen des Schutzanspruches 1 gelöst.
  • In der Verkleidung für frei aufstellbare quaderförmige offene Kaminöfen mit einem frei sichtbaren, nach oben gerichteten Rauchrohrabgang sind gemäß dem Kennzeichenteil des Schutzanspruchs 1, folgende Verkleidungselemente dem Kaminofen zugeordnet:
    • – eine horizontale Abdeckplatte mit einem rückseitigen Freischnitt, wobei die Abdeckplatte oberhalb des Kaminofens angeordnet ist,
    • – mindestens jeweils zwei darunter befindliche, einen seitlichen Abstand zu den Kaminofenseitenflächen ausbildende Seitenteile und unterstellte Sockelteile,
    • – eine Kaminhaube, die oberhalb der Abdeckplatte angeordnet ist und den nach oben gerichteten Rauchrohrabgang abschirmt, sowie
    • – eine Kopfplatte mit einem rückseitigen Freiraum, wobei die Kopfplatte der Kaminhaube oberhalb des Rauchrohrabgangs endseitig zugeordnet ist,
    wobei die Verkleidungselemente aus wärmespeichernden, hitzebeständigen Materialien bestehen und wobei im Bereich zwischen Boden und den Seitenteilen, im Bereich der Abdeckplatte und im Bereich zwischen der Kaminhaube und der Kopfplatte zumindest Fugen derart vorgesehen sind, dass mehrere Luftströme zur Konvektion von Warmluft aus dem Verkleidungsinnenbereich heraus verteilt geführt sind.
  • Die unmittelbar an die Vorderseite des Kaminofens angepassten und mit der Vorderseite harmonierenden Seitenteile sind als Verkleidungselemente von der Vorderseite des Kaminofens aus nach seitlich hinten schräg divergierend gerichtet angeordnet, um einen kaminofennahen Verkleidungsinnenbereich zu schaffen.
  • Dabei können die wärmespeichernden, hitzebeständigen Materialien der Verkleidungselemente, insbesondere der Kopfplatte, der Abdeckplatte, der Seitenteile und der Sockelteile aus Naturstein, vorzugsweise aus Speckstein oder aus Verbundwerkstoffen bestehen.
  • Die Kaminhaube kann vorzugsweise aus gekantetem Blech bestehen.
  • Die Verkleidungselemente sind nicht unmittelbar fest, sondern nur indirekt mit dem Kaminofen verbunden, wobei durch entsprechende, als fixier-, justier- sowie jederzeit zerstörungsfrei lösbare Halterungs-, Koppelungs- sowie Verbindungselemente die Verkleidungselemente untereinander sowie zum Kaminofen dauerhaft fugeneingestellt beabstandet und in der zugeordneten Lage standsicher gehaltert sind.
  • Die Kaminhaube kann ein längs etwa zur Hälfte geteiltes pyramidenstumpfartiges Verkleidungselement darstellen, das im oberen Bereich an ihren beiden Haubenflanken wahlweise und vorzugsweise in vertikaler Längsreihe angeordnete Durchgangsöffnungen aufweist.
  • Die einen seitlichen Abstand zu den Kaminofenflächen ausbildenden Sockel- und Seitenteile können eine Kombination von jeweils zwei zueinander geneigten Sockel- und Seitenteilen darstellen, wobei insbesondere die Seitenteile von der Vorderseite des Kaminofens aus schräg nach hinten divergierend befestigt sind und die daran angedockten Sockel- und Seitenteile senkrecht zur Zimmerwandfläche gerichtet sind.
  • Die Sockelteile sind den darüber angeordneten Seitenteilen angepasst und bodenseitig zugeordnet.
  • Die Form der Abdeckplatte kann in geometrischer Hinsicht an die Seitenteilekombinationen angelehnt zugeordnet sein.
  • Durch die geometrische Zuordnung der seitlichen Verkleidungselemente zum Kaminofen ist ein deutlich beabstandeter Zwischenraum als Verkleidungsinnenbereich in Relation zu den Seitenflächen des Kaminofens vorhanden.
  • Die Erfindung ermöglicht es, dass durch die Zuordnungen der Verkleidungselemente an den frei aufstellbaren offenen Kaminöfen eine kostengünstige Kompaktlösung, die auch für den individuellen Anwendungsfall sowie gemäß speziellen Kundenwünschen abstimmbar ist, realisiert werden kann.
  • Mit dem Vorteil einer Vorfertigung der Verkleidungselemente werden in der Komplexität, auch bei Wahrung von Variationsmöglichkeiten, die produktbezogenen Herstellungskosten der Verkleidungselemente verringert.
  • Weiterbildungen und weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Unteransprüchen beschrieben.
  • Die Erfindung wird anhand zweier Ausführungsbeispiele mittels mehrerer Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines herkömmlichen, frei aufstellbaren quaderförmigen offenen Kaminofens mit einem nach oben gerichteten Rauchrohrabgang und in der Aufstellungsart im Eckbereich von zwei Zimmerwänden ohne Verkleidung,
  • 2 eine schematische Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Thermik-Verkleidung für den frei aufstellbaren quaderförmigen offenen Kaminofen nach 1,
  • 3 eine schematische Frontansicht der Thermik-Verkleidung für den frei aufstellbaren quaderförmigen offenen Kaminofen mit dem durch eine Kaminhaube optisch verdeckten, oberen Rauchrohrabgang nach 1.
  • 4 eine perspektivische Darstellung eines herkömmlichen, frei aufstellbaren quaderförmigen offenen Kaminofens mit einem oberen Rauchrohrabgang und in der Aufstel lungsart parallel zu einer Zimmerwand ohne Verkleidung,
  • 5 eine schematische Explosionsdarstellung einer zweiten erfindungsgemäßen Thermik-Verkleidung mit Verkleidungselementen für den frei aufstellbaren quaderförmigen offenen Kaminofen nach 4,
  • 6 eine schematische Frontansicht der Thermik-Verkleidung für den frei aufstellbaren quaderförmigen offenen Kaminofen nach 4 und 5,
  • 7 einen versetzten Vertikalschnitt
    • – der Thermik-Verkleidung für den frei aufstellbaren quaderförmigen offenen Kaminofen mit dem durch die Kaminhaube verdeckten, nach oben gerichteten Rauchrohrabgang und
    • – der durch Pfeile dargestellten Luftströme durch Fugen und Durchgangsöffnungen in der Kaminhaube sowie
    • – der durch Halterungselemente voneinander beabstandeten Verkleidungselemente,
  • 8 eine schematische horizontale Querschnittdarstellung in etwa der mittleren Höhe des Kaminofens zur geometrischen Zuordnung der seitlichen Verkleidungselemente mit einem deutlich beabstandeten Zwischenraum als kaminofennaher Verkleidungsinnenbereich in Relation zu den Seitenflächen des Kaminofens nach 1 und
  • 9 eine horizontale Querschnittdarstellung in etwa einer mittleren Höhe des Kaminofens zur geometrischen Zuord nung der seitlichen Verkleidungselemente mit einem deutlich beabstandeten Zwischenraum als kaminofennaher Verkleidungsinnenbereich in Relation zu den Seitenflächen des Kaminofens in der Aufstellungsart parallel zur Zimmerwand nach 4.
  • In der folgenden Beschreibung werden die Bezugszeichen für gleiche Teile mit gleichen Funktionen durchweg in den Zeichnungen beibehalten.
  • Im Folgenden werden die 2 und 7 gemeinsam betrachtet.
  • In 2 ist in einer schematischen Explosionsdarstellung eine erfindungsgemäße Thermik-Verkleidung 30 für frei aufstellbare quaderförmige offene Kaminöfen 1 mit einem frei sichtbaren, nach oben gerichteten Rauchrohrabgang 2 gezeigt.
  • Erfindungsgemäß sind, wie in 2 gezeigt ist, folgende Verkleidungselemente dem Kaminofen 1 zugeordnet:
    • – eine horizontale Abdeckplatte 7 mit einem rückseitigen Freischnitt 19, wobei die Abdeckplatte 7 oberhalb des Kaminofens 1 angeordnet ist,
    • – jeweils zwei darunter befindliche, einen seitlichen Abstand zu den Kaminofenseitenflächen ausbildende Seitenteile 5,6 und unterstellte Sockelteile 3,4,
    • – eine Kaminhaube 8, die oberhalb der Abdeckplatte 7 angeordnet ist und den nach oben gerichteten Rauchrohrabgang 2 abschirmt, sowie
    • – eine Kopfplatte 9 mit einem rückseitigen Freiraum 21, wobei die Kopfplatte 9 der Kaminhaube 8 oberhalb des Rauchrohrabgangs 2 endseitig zugeordnet ist,
    wobei die Verkleidungselemente 3,4,5,6,7,8,9 aus wärmespeichernden, hitzebeständigen Materialien bestehen und wobei, wie in 7 gezeigt ist, im Bereich zwischen den Sockelteilen 3,4 und den Seitenteilen 5,6, im Bereich der Abdeckplatte 7 und im Bereich zwischen der Kaminhaube 8 und der Kopfplatte 9 zumindest Fugen 11,12,13,14 derart vorgesehen sind, dass mehrere Luftströme 15,16,17,18 zur Konvektion von Warmluft 22 aus dem Verkleidungsinnenbereich 23 heraus verteilt in den Wohn- oder Aufenthaltsbereich geführt sind.
  • Die unmittelbar an die Vorderseite 20 des Kaminofens 1 angepassten und mit der Vorderseite 20 des Kaminofens 1 harmonierenden Seitenteile 5,6 als Verkleidungselemente sind von der Vorderseite 20 des Kaminofens 1 aus im Wesentlichen nach seitlich hinten schräg divergierend gerichtet angeordnet.
  • Abhängig von dem Aufstellungsort kann an jeder Seite jeweils noch ein zweites Seitenteil angebracht sein, dessen Ausrichtung sich nach der Richtungsausbildung der Zimmerwandfläche richtet.
  • Die Materialien der Verkleidungselemente, insbesondere der Kopfplatte 9, der Abdeckplatte 7, der Seitenteile 5,6 und der Sockelteile 3,4 können aus Naturstein, vorzugsweise aus Speckstein oder aus Verbundwerkstoffen bestehen.
  • Die Kaminhaube 8 kann vorzugsweise aus gekantetem Blech bestehen.
  • Alle Verkleidungselemente sind nicht unmittelbar fest, sondern nur indirekt mit dem Kaminofen 1 verbunden, wobei durch ent sprechende, als fixier-, justier- sowie jederzeit zerstörungsfrei lösbare Halterungs- und Kopplungselemente die Verkleidungselemente untereinander sowie zum Kaminofen 1 dauerhaft beabstandet und in der zugeordneten Lage standsicher gehaltert sind.
  • In 2 ist die Zuordnung der Verkleidungselemente – rechtes Sockelteil 3, linkes Sockelteil 4, rechtes Seitenteil 5, linkes Seitenteil 6, Abdeckplatte 7, Kaminhaube 8 und Kopfplatte 9 – für den frei aufstellbaren quaderförmigen offenen Kaminofen 1 mit nach oben gerichteten Rauchrohrabgang 2 in der Aufstellungsart im Eckbereich von zwei Zimmerwänden explosionsgezeichnet dargestellt.
  • Die Kaminhaube 8 stellt etwa ein längs halbiertes pyramidenstumpfartiges Verkleidungselement dar, das im oberen Bereich an beiden Haubenflanken 8a,8b wahlweise und vorzugsweise in vertikaler Längsreihe angeordnete Durchgangsöffnungen 26 aufweist. Ein Stellhebel 33 für die Betätigung einer Drosselklappe 32 innerhalb des Rauchrohrabgangs 2 kann in der Kaminhaube 8 vorgesehen sein.
  • In 3 ist eine schematische Frontansicht der Thermik-Verkleidung 30 für den quaderförmigen offenen Kaminofen 1 sowie für den durch die Kaminhaube 8 optisch verdeckten, oberen Rauchrohrabgang 2 in der gleichen Aufstellungsart im Eckbereich von zwei Zimmerwänden dargestellt.
  • In 5 ist eine schematische Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen zweiten Thermik-Verkleidung 31 mit Verkleidungselementen für den frei aufstellbaren quaderförmigen offe nen Kaminofen 1 in der Aufstellungsart parallel zu einer Zimmerwand gezeigt.
  • Erfindungsgemäß sind, wie in 5 gezeigt ist, folgende Verkleidungselemente dem Kaminofen 1 zugeordnet:
    • – eine horizontale Abdeckplatte 7a mit einem rückseitigen Freischnitt 19, wobei die Abdeckplatte 7a oberhalb des Kaminofens 1 angeordnet ist,
    • – vier jeweils darunter befindliche, einen seitlichen Abstand zu den Kaminofenseitenflächen ausbildende Seitenteile 5a,5b,6a,6b und unterstellte Sockelteile 3a,3b,4a,4b,
    • – eine Kaminhaube 8, die oberhalb der Abdeckplatte 7a angeordnet ist und die den nach oben gerichteten Rauchrohrabgang 2 abschirmt, sowie
    • – eine L-förmige Kopfplatte 9a mit einem rückseitigen Freiraum 21, wobei die Kopfplatte 9a der Kaminhaube 8 oberhalb des Rauchrohrabgangs 2 endseitig zugeordnet ist,
    wobei die Verkleidungselemente 3a,3b,4a,4b,5a,5b,6a,6b,7a,8,9a aus wärmespeichernden, hitzebeständigen Materialien bestehen.
  • In 5 stellen die einen seitlichen Abstand zu den Kaminofenseitenflächen ausbildenden Sockelteile 3a,3b,4a,4b und Seitenteile 5a,5b,6a,6b eine Kombination von jeweils zwei zueinander geneigten Sockel- und Seitenteilen 3a,5a bzw. 3b,5b und Sockel- und Seitenteilen 4a,6a bzw. 4b,6b dar, wobei die Sockel- und Seitenteile 3a,5a und 4a,6a von der Vorderseite 20 aus schräg nach hinten divergierend befestigt sind und die jeweils daran angedockten Sockel- und Seitenteile 3b,5b und 4b,6b senkrecht zur jeweiligen Zimmerwandfläche gerichtet sein können.
  • Demzufolge ist die Form der Abdeckplatte 7a in der Thermik-Verkleidung 31 gegenüber der Abdeckplatte 7 in der Thermik-Verkleidung 30 in geometrischer Hinsicht in Anlehnung an die Seitenteilekombinationen 5a,5b und 6a,6b anders maßbezogen geschnitten zugeordnet.
  • Die Montage der Thermik-Verkleidungen 30 oder 31 um das Rauchrohr 2 erfolgt, wie in 2 und 5 dargestellt ist, durch Aufstellen der Kaminhaube 8. Die geometrische Formgebung der Kaminhaube 8 erfolgt als schlanker Pyramidenstumpf, wobei nur zwei Flanken – eine linke Haubenflanke 8a und eine rechte Haubenflanke 8b – für die Kaminhaube 8 vorgesehen sind, deren sichtbare vordere Haubenkante 8c sich etwa mittig zur gesamten Thermik-Verkleidung 30 oder 31 befindet. Die beiden Haubenflanken 8a,8b sind, das Rohr 2 verdeckend, axial gerichtet dem Kaminofen 1 zugeordnet.
  • Die Kopfplatte 9a ist vorzugsweise deshalb L-förmig ausgebildet, um einen rückseitigen Freiraum 21 beizubehalten, und ist auf die Kaminhaube 8 beabstandet gehaltert aufgebracht.
  • In 6 ist eine schematische Frontansicht der Thermik-Verkleidung 31 für den frei aufstellbaren quaderförmigen offenen Kaminofen 1 nach 4 und 5 gezeigt.
  • In der 7 ist ein versetzter Vertikalschnitt der Thermik-Verkleidung 30 zur besseren Einsicht in die Zuordnung der Verkleidungselemente für den frei aufstellbaren Kaminofen 1 mit dem durch die Kaminhaube 8 abgeschirmten oberen Rauchrohrabgang 2 und mit den durch Pfeile (->) gezeigten Konvektionsverläufen der warmen Raumluft durch die Durchgangsöffnungen 26 in der Kaminhaube 8 und durch die Fugen 11,12,13,14 sowie mit den durch Halterungs- oder Koppelungselemente 27,28,29,34 fugeneingestellt beabstandeten Verkleidungselementen 4,6,7,8,9 gezeigt.
  • Mit den Verkleidungselementen kann ein Kaminofen 1 mit thermischen Effekten wirkungsvoll in Erstaufstellung oder auch nachträglich ausgestattet werden.
  • Die lagemäßige Fixierung der Sockelteile 3,4 bzw. 3a,3b,4a,4b auf dem nicht brennbaren Boden 10 und/oder einer Bodenschutzplatte kann punktweise mit geeigneten Silikon oder einem zweckentsprechenden anderweitigen Produkt erfolgen.
  • Die in den Ansichtsebenen mit einer ca. 10 mm beabstandeten ersten Schattenfuge 11 über den Sockelteilen 3,4 bzw. 3a,3b,4a,4b hinaus überstehenden Seitenteile 5,6 bzw. 5a,5b,6a,6b werden durch erste Halterungselemente 27 – zwei Bohrlöcher in den jeweiligen Sockel- bzw. Seitenteilen, in denen mittels Einsteckdornen und Distanzscheiben eine Passung erfolgt, – unverschiebbar verbunden.
  • Die Seitenteile 5,6 bzw. 5a,5b,6a,6b werden oben mittels äußerlich nicht sichtbaren Kopplungselementen 28 aus Flachstahl, die je Kaminofenseite auf zwei Stück justierbare Gewindebolzen aufgesteckt sind, arretiert und unverrückbar, unter Wahrung der beabstandeten zweiten Fuge 12, sicher gehalten. Meistens sind derartige schraubbare Gewindebolzen jeweils in den Ecken der Oberseiten des Kaminofens 1 vorhanden bzw. können montageseitig an geeigneter Stelle Gewindebohrungen hergestellt oder Gewindemuttern angeschweißt sein.
  • Die jeweilige Abdeckplatte 7 oder 7a ist nach der Aufstellungsart des Kaminofens 1 als geometrisches Flächenelement konzipiert und überbaut mit einer beabstandeten Fuge 12, die die Zirkulation der Konvektionsluft sichert, den Körper des Kaminofens 1 sowie die Seitenteile 5,6 oder 5a,5b,6a,6b.
  • Die Abdeckplatte 7 oder 7a weist rückseitig zur Zimmerwand gerichtet einen Freischnitt 19 auf, in dem querschnittsartig ein Durchgang für den Rauchrohrabgang 2 und ein übrig bleibender Durchgangsbereich für den aufsteigenden Luftstrom 22 vorgesehen sind.
  • Als rechte und linke Tragauflage für die Abdeckplatte 7 bzw. 7a dienen die aufsteck- sowie justierbaren Kopplungselemente 28.
  • Die Kaminhaube 8 verbindet erheblich die Erwärmung der Raumluft mit dem thermischen Effekt der günstigen Zirkulation sowie Abstrahlung im Allgemeinen und im Besonderen gegenüber dem herkömmlichen frei aufstellbaren Kaminofens 1 mit dem nach oben gerichteten Rauchrohrabgang 2.
  • Die Kaminhaube 8 ist auf die Abdeckplatte 7 oder 7a und bis unmittelbar, jedoch nicht direkt anliegend, vor die senkrechten Flächen der Zimmerwand mit jeweils beabstandeter dritter Fuge 13 aufgesetzt. Durch zweite Halterungselemente 29 mit mindestens drei Stück Stellschrauben, die äußerlich nicht sichtbar unten innen an den Haubenflanken 8a,8b der Kaminhaube 8 angebracht sind, erfolgt die horizontale und vertikale Fixierung der beabstandeten dritten Fuge 13 zur Abdeckplatte sowie der Fugen zur Fläche der Zimmerwand.
  • Als Anschlusselement zur Bedienung der wahlweise bedienbaren Drosselklappe 32 im Rauchrohr 2 kann ein entsprechender Stellhebel 33 in die Kaminhaube 8 an einer zugehörigen Stelle eingebaut sein.
  • Die Kopfplatte 9 bzw. 9a bildet im Wesentlichen den oberen Abschluss der Kaminhaube 8. Durch den jeweiligen rückseitigen Freiraum 21 zur Zimmerwand oder zu den Zimmerwänden in der Flächengeometrie der Kopfplatte 9,9a ist die Zirkulation der oberen Luftströme 22 und 24 gewährleistet. Die Kopfplatte 9,9a wird frei mit beabstandeter Fuge 14 oben auf die Kaminhaube 8 angebracht. Durch dritte Halterungselemente 34 mit drei Stück Stellschrauben, die äußerlich nicht sichtbar oben innen an den Flankenseiten 8a,8b der Kaminhaube 8 angebracht sind, erfolgt die horizontale und vertikale Fixierung der beabstandeten Fuge 14 zur Kaminhaube 8 sowie zur Niveaufläche der Zimmerwand bzw. zu den Zimmerwänden.
  • In 8 ist eine schematische horizontale Querschnittsdarstellung in etwa der mittleren Höhe des Kaminofen 1 zur geometrischen Zuordnung der Seitenteile 5, 6 mit einem deutlich beabstandeten Zwischenraum als Verkleidungsinnenbereich 23 in Relation zu den Seitenflächen des Kaminofens 1 in der Aufstellungsart im Eckbereich von zwei Zimmerwänden 35,36 gezeigt.
  • In der 9 ist eine schematische horizontale Querschnittsdarstellung in etwa der mittleren Höhe des Kaminofen 1 zur geometrischen Zuordnung der Seitenteile 5a,5b und 6a,6b mit einem deutlich beabstandeten Zwischenraum als Verkleidungsin nenbereich 23 in Relation zu den Seitenflächen des Kaminofens 1 in der Aufstellungsart parallel zur Zimmerwand 37 gezeigt.
  • Die Aufstellungsarten, d.h. parallel zur Zimmerwand 37 oder diagonal vor den unmittelbaren Eckbereich von zwei Zimmerwänden 35,36, sind durch die unterschiedlichsten raumhaften Anschlussmöglichkeiten an vorhandene Rauchgasschornsteine relevant.
  • Im Folgenden wird die Funktionsweise der thermischen Luftströmung innerhalb der Thermik-Verkleidung 30, stellvertretend auch für die zweite Thermik-Verkleidung 31, in Verbindung mit dem quaderförmigen Kaminofen 1 erläutert:
  • Durch die fugenbezogene Thermik-Verkleidung 30 mit den Verkleidungselementen, die unten nach oben gerichtet räumlich mit Fugen in beabstandeter Verbindung stehen, werden im Wesentlichen mehrere Luftströme erreicht:
    • Erstens der Luftstrom 15 von der unteren ersten Fuge 11 innerhalb des unteren Abschnitts des Verkleidungsinnenbereiches 23 zur zweiten Fuge 12 mit dem geteilten Luftstrom 16 an der Unterseite der Abdeckplatte 7 und zum Freischnitt 19,
    • zweitens der Luftstrom 15 entlang den Seitenteilen 5,6 über den Freischnitt 19. zu der auf der auf der Oberseite der Abdeckplatte 7 vorhandenen dritte Fuge 13,
    • drittens der Luftstrom 22 vom Freischnitt 19 aus gerichtet entlang dem Rauchrohr 2 zu den Durchgangsöffnungen 26 in den beiden Haubenflanken 8a,8b in der Kaminhaube 8 sowie zur vierten Fuge 14 mit den geteilten Luftströmen 25 und 18 und
    • viertens der Luftstrom 24 aus dem oberen Abschnitt des Verkleidungsinnenbereiches 23 durch den Freiraum 21 der Kopfplatte 9 hindurch nach draußen in den Wohnbereich.
  • Dabei stellen die Fugen 11 bis 14 im Wesentlichen Zirkulationsfugen dar.
  • Neben den Luftströmen in den horizontalen Fugen 11,12,13,14 sind auch Luftströme in vertikalen Fugen (nicht eingezeichnet) zum Transport der Warmluft und zur Luftumwälzung vorgesehen.
  • Im Folgenden wird zusammenfassend eine spezielle bevorzugte und mit Maßangaben versehene Ausführung der Thermik-Verkleidung 30 angegeben:
  • Die Thermik-Verkleidung 30 für die quaderförmigen Kaminöfen 1 besteht aus folgenden Verkleidungselementen:
    • – zwei Seitenteilen 5,6, die mit unterschnittener Fuge 11 auf den zugehörigen kleinformatigen Sockelteilen 3,4 mit nicht sichtbaren Edelstahl-Einsteckdornen 27 sicher arretiert sind,
    • – der geometrisch angepassten und mit einem ca. 50 mm großen Vorderseitenüberstand, auf die Oberseite des Kaminofens 1 auf justierbaren Abstandhaltern 28 mit einer etwa 10 mm großen Zirkulationsfuge 12 aufgelegten Abdeckplatte 7 und
    • – dem über Eck und sich nach oben konisch verjüngenden Kantblechteil, das das nach oben abgehende Rauchrohr 2 als zweiflankige Kaminhaube 8 abdeckt.
  • Die Kaminhaube 8 ist mit einer etwa 10 mm großen Zirkulationsfuge 13, die durch nicht frei sichtbare Stellfußschrauben 29 justierbar ist, auf die Abdeckplatte 7 gestellt. Als optischer Abschluss der Kaminhaube 8 ist eine nach hinten offene Kopfplatte 9, die gleichfalls mittels nicht frei sichtbaren Stellbolzen 34 mit der etwa 10 mm großen horizontalen Zirkulationsfuge 14 fixierbar ist, frei aufgelegt. Durch die Zirkulations fugen 11 bis 14 sowie der 2 × 5 Stück als Rundloch im oberen 1/3-Bereich in der Kaminhaube 8 ausgestanzten Durchgangsöffnungen 26 ist kein Wärmeeinstau hinter der Thermik-Verkleidung 30 möglich. Vielmehr unterstützen die Durchgangsöffnungen 26 effektiv die Zirkulation der Raumluft.
  • Als Baustoffe sind
    • – für die Verkleidungselemente – Sockel- sowie Seitenteile, Abdeckplatte und Kopfplatte – jeweils hitzebeständiges Blockmaterial, hier vorzugsweise 60 mm dicker Speckstein, und
    • – für die Kaminhaube 8 geometrisch gekantetes und mit hitzebeständiger Farbe komplett lackiertes Formblech vorgesehen.
  • Mit den wärmespeichernden, hitzebeständigen Materialien wird erreicht, dass die thermischen Eigenschaften hinsichtlich der Wärmestrahlung, der Erhitzung von zirkulierender Raumluft – den Luftströmen – und der nachhaltigen Abgabe von Speicherwärme nachhaltig und grundsätzlich verbessert werden und die Thermik-Verkleidungen 30,31 somit raumvergrößernde Warmluftverteiler und -speicher darstellen.
  • Mit der Erfindung wird erreicht, dass insbesondere durch die beabstandeten Seitenteile Verletzungen oder Schädigungen bei Berührungskontakt von Personen, insbesondere durch Kinder, an den relativ heißen Blechseiten im Betriebszustand des Kaminofens mit freiliegenden und unverkleideten äußeren Blechwandungen erheblich gemindert bzw. ausgeschlossen werden.
  • Die Erfindung verbindet die Verkleidung mit platzsparender Aufstellfläche, womit sich gegenüber von ortsfesten Kaminöfen bzw, herkömmlichen Kaminbausätzen, bestehend aus dem regulären Kaminofeneinsatz mit unterschiedlichsten formgebenden den Um bauten, vergleichsweise und alternativ kostengünstiger eingebracht werden kann.
  • 1
    Kaminofen
    2
    Rauchrohrabgang
    3
    rechtes Sockelteil
    3a
    rechtes erstes Sockelteil
    3b
    rechtes zweites Sockelteil
    4
    linkes Sockelteil
    4a
    linkes erstes Sockelteil
    4b
    linkes zweites Sockelteil
    5
    rechtes Seitenteil
    5a
    rechtes erstes Seitenteil
    5b
    rechtes zweites Seitenteil
    6
    linkes Seitenteil
    6a
    linkes erstes Seitenteil
    6b
    linkes zweites Seitenteil
    7
    Abdeckplatte
    7a
    zweite Abdeckplatte
    8
    Kaminhaube
    8a
    linke Haubenflanke
    8b
    rechte Haubenflanke
    8c
    vordere Haubenkante
    9
    Kopfplatte
    9a
    L-förmige Kopfplatte
    10
    Boden
    11
    Erste Fuge
    12
    Zweite Fuge
    13
    Dritte Fuge
    14
    Vierte Fuge
    15
    Erster Luftstrom
    16
    Zweiter Luftstrom
    17
    Dritter Luftstrom
    18
    Vierter Luftstrom
    19
    Freischnitt
    20
    Vorderseite
    21
    Freiraum
    22
    Warmluft
    23
    Verkleidungsinnenbereich
    24
    Fünfter Luftstrom
    25
    Sechster Luftstrom
    26
    Durchgangsöffnungen
    27
    Erste Halterungselemente
    28
    Koppelungselemente
    29
    Zweite Halterungselemente
    30
    Thermik-Verkleidung
    31
    Zweite Thermik-Verkleidung
    32
    Drosselklappe
    33
    Stellhebel
    34
    Dritte Halterungselemente
    35
    Eckseitige Zimmerwand
    36
    Eckseitige Zimmerwand
    37
    Plane Zimmerwand

Claims (19)

  1. Thermik-Verkleidung für frei aufstellbare quaderförmige offene Kaminöfen mit einem frei sichtbaren, nach oben gerichteten Rauchrohrabgang, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Verkleidungselemente dem Kaminofen (1) zugeordnet sind: – eine horizontale Abdeckplatte (7,7a) mit einem rückseitigen Freischnitt (19), wobei die Abdeckplatte (7,7a) oberhalb des Kaminofens (1) angeordnet ist, – mindestens jeweils zwei darunter befindliche, einen seitlichen Abstand zu den Kaminofenseitenflächen ausbildende Seitenteile (5,6;5a,5b,6a,6b) und unterstellte Sockelteile (3,4;3a,3b,4a,4b), – eine Kaminhaube (8), die oberhalb der Abdeckplatte (7,7a) angeordnet ist und den nach oben gerichteten Rauchrohrabgang (2) verkleidet, sowie – eine Kopfplatte (9,9a) mit einem rückseitigen Freiraum (21), wobei die Kopfplatte (9,9a) der Kaminhaube (8) oberhalb des Rauchrohrabgangs (2) endseitig zugeordnet ist, wobei die Verkleidungselemente (3,4,5,6,7,8,9;3a,3b,4a,4b, 5a,5b,6a,6b,7a,8,9a) aus wärmespeichernden, hitzebeständigen Materialien bestehen und zumindest im Bereich zwischen Boden (10) und den Seitenteilen (5,6;5a,5b,6a,6b), im Bereich der Abdeckplatte (7,7a) und im Bereich zwischen der Kaminhaube (8) und der Kopfplatte (9,9a) zumindest Fugen (11,12, 13,14) derart vorgesehen sind, dass mehrere Luftströme (15,16,17,18) zur Konvektion von Warmluft (22) aus dem Verkleidungsinnenbereich (23) heraus verteilt in den Wohn- oder Aufenthaltsbereich geführt sind.
  2. Thermik-Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unmittelbar an die Vorderseite (20) des Kaminofens (1) angepassten und mit der Vorderseite (20) des Kaminofens (1) harmonierenden Seitenteile (5,6;5a,6a) als Verkleidungselemente von der Vorderseite (20) des Kaminofens (1) aus im Wesentlichen nach seitlich hinten schräg divergierend gerichtet angeordnet sind.
  3. Thermik-Verkleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass abhängig von dem Aufstellungsort des Kaminofens (1) an jeder Kaminofenseite jeweils mindestens ein zweites Sockelteil (3b,4b) und ein zweites Seitenteil (5b,6b) angebracht sein, dessen Ausrichtung sich nach der Richtungsausbildung der Zimmerwandfläche richtet.
  4. Thermik-Verkleidung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialien der Verkleidungselemente, insbesondere der Kopfplatte (9,9a), der Abdeckplatte (7,7a), der Seitenteile (5,6,5a,5b,6a,6b) und der Sockelteile (3,4, 3a,3b,4a,4b) aus Naturstein, vorzugsweise aus Speckstein oder aus Verbundwerkstoffen bestehen.
  5. Thermik-Verkleidung nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kaminhaube (8) vorzugsweise aus gekantetem Blech besteht.
  6. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Verkleidungselemente (3,4,5,6,7,8,9;3a,4a,5a, 6a,7a,8,9a) nicht unmittelbar fest, sondern nur indirekt mit dem Kaminofen (1) verbunden sind, wobei durch entsprechende, als fixier-, justier- sowie jederzeit zerstörungsfrei lösbare Verbindungselemente die Verkleidungselemente untereinander sowie zum Kaminofen (1) dauerhaft beabstandet und in der zugeordneten Lage standsicher gehaltert sind.
  7. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kaminhaube (8) ein längs etwa zur Hälfte geteiltes pyramidenstumpfartiges Verkleidungselement darstellt, das im oberen Bereich an ihren beiden Haubenflanken (8a,8b) wahlweise und vorzugsweise in vertikaler Längsreihe angeordnete Durchgangsöffnungen (26) aufweist.
  8. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einen seitlichen Abstand zu den Kaminofenflächen ausbildenden Seitenteile (5a,5b,4a,6b) eine Kombination von jeweils zwei zueinander geneigten Seitenteilen (5a,5b und 6a,6b) darstellen, wobei die Seitenteile (5a,6a) von der Vorderseite (20) des Kaminofens (1) aus schräg nach hinten divergierend befestigt sind und die daran angedockten Seitenteile (5b,6b) senkrecht zur Zimmerwandfläche gerichtet sind.
  9. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sockelteile (3,4;3a,3b,4a,4b) den darüber angeordneten Seitenteilen (5,6;5a,5b,6a,6b) angepasst und bodenseitig zugeordnet sind.
  10. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der Abdeckplatte (7,7a) in geometrischer Hinsicht an die Seitenteilekombinationen (5,6;5a,5b,6a,6b) angelehnt geschnitten ist.
  11. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die geometrische Zuordnung der Sockelteile (3,4;3a,3b,4a,4b) und der Seitenteile (5,6;5a,5b,6a,6b) zum Kaminofen (1) ein deutlich beabstandeter Zwischenraum als Verkleidungsinnenbereich (23) in Relation zu den Seitenflächen des Kaminofens (1) vorhanden ist.
  12. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sockelteile (3,4;3a,3b,4a,4b) auf dem nicht brennbaren Boden (10) und/oder auf einer Bodenschutzplatte punktweise mit Silikon lagemäßig fixiert sind.
  13. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einer um ca. 10 mm beabstandeten Schattenfuge (11) über die Sockelteile (3,4;3a,3b,4a,4b) hinaus überstehenden Seitenteile (5,6;5a,5b,6a,6b) durch Halterungselemente (27) – zwei Bohrlöcher in den jeweiligen Sockel- bzw. Seitenteilen, in denen mittels Einsteckdornen und Distanzscheiben eine Passung erfolgt, – unverschiebbar verbunden sind.
  14. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (5,6;5a,5b,6a,6b) mittels äußerlich nicht sichtbaren Kopplungselementen (28) aus Flachstahl, die je Kaminofenseite auf zwei Stück justierbare Gewindebolzen aufgesteckt sind, arretiert und unverrückbar, unter Wahrung der beabstandeten Fuge (12), am Kaminofen (1) sicher gehaltert sind.
  15. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als rechte und linke Tragauflage für die Abdeckplatte (7,7a) aufsteck- sowie justierbare Kopplungselemente (28) dienen.
  16. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kaminhaube (8) auf die Abdeckplatte (7,7a) und bis unmittelbar, jedoch nicht direkt anliegend, vor die senkrechten Flächen der Zimmerwand mit jeweils beabstande ter Fuge (13) aufgesetzt ist und vorzugsweise durch Halterungselmente (29) mit mindestens drei Stück Stellschrauben, die äußerlich nicht sichtbar unten innen an den Haubenflanken (8a,8b) der Kaminhaube (8) angebracht sind, fixierbar angeordnet ist.
  17. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Anschlusselement zur Betätigung der Drosselklappe (32) im Rauchrohr (2) ein Stellhebel (33) in die Kaminhaube (8) an der zugehörigen Stelle eingebaut ist.
  18. Thermik-Verkleidung nach mindestens einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfplatte (9,9a) mit beabstandeter Fuge (14) oben auf die Kaminhaube (8) angebracht ist und vorzugsweise durch Halterungselemente (34) mit drei Stück Stellschrauben, die äußerlich nicht sichtbar oben innen an den Haubenflanken (8a,8b) der Kaminhaube (8) angebracht sind, fixierbar angeordnet ist.
  19. Thermik-Verkleidung nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen raumvergrößernden Warmluftverteiler und – speicher für die vom Kaminofen (1) erzeugte Warmluft darstellt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2026008A1 (de) 2007-08-14 2009-02-18 Jörg Mehlhorn Alkoholbefeuerter Kamin
DE102007038200B3 (de) * 2007-08-14 2009-04-02 Jörg Mehlhorn Alkoholbefeuerter Kamin

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EP2026008A1 (de) 2007-08-14 2009-02-18 Jörg Mehlhorn Alkoholbefeuerter Kamin
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