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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Belüfter für ein Aquarium oder einen Teich, um Luft in ein Aquarium oder einen Teich einzubringen.
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Das Hauptziel eines Belüfters besteht darin, dem in einem Aquarium oder Teich enthaltenen Wasser Frischluft mit einem neuen Betrag von Sauerstoff zuzuführen. In das Aquarium eingebrachte Luft steigt auf, wodurch das Wasser bewegt und somit eine wirkungsvollere vertikale Zirkulation und ein Gasaustausch an der Wasseroberfläche erzeugt wird.
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Es sei auch der angenehme optische Effekt angesprochen, der durch den Strom von Luftbläschen erzeugt wird, indem diese zur Wasseroberfläche steigen.
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Eine erste Art von Belüftern aus dem Stand der Technik sind aus einer Wechselpumpe (alternative pump) mit einer Membran aufgebaut, das heißt einem Gehäuse, in dem eine Membran vorgesehen ist, die von einem mit Wechselstrom betriebenen Elektromagneten hin und her bewegt wird. An dem Gehäuse befindet sich ein Einlass, der mit einer Saugdüse zu verbinden ist, um Luft einzusaugen, und ein Auslass, der mit einer Abgabedüse zu verbinden ist, aus der Druckluft herauskommt. Die Hin- und Herbewegung der Membran ermöglicht das Ansaugen der Luft von dem Einlass und die Beförderung derselben zur Abgabedüse.
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Der Belüfter und die Saugdüse sind außerhalb des Aquariums positioniert, und lediglich der Endabschnitt der Abgabedüse ist in das Aquarium eingetaucht, wobei an dessen Ende ein poröser Stein angebracht ist, welcher es der Luft ermöglicht, sich zu verteilen, wodurch viele Bläschen erzeugt werden, die zur Wasseroberfläche steigen.
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Diese Belüfter aus dem Stand der Technik haben viele Nachteile.
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Aufgrund des Funktionsprinzips der Hin- und Herbewegung entstehen nämlich Schwingungen, und diese belasten den Belüfter, wodurch sich dessen Lebensdauer verringert. Ferner erzeugen Schwingungen Geräusche und genauer gesagt ein Brummen, das sehr störend sein kann.
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Die Membran des Belüfters schwingt kontinuierlich und wird ständig belastet, wodurch diese oft kaputt geht.
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Ferner lagert die Luft, die aus der Abgabedüse durch den porösen Stein nach außen tritt, kontinuierlich Substanzen in der Mikroporosität des Steins ab, wodurch sich innerhalb kürzester Zeit und einfach die Abgabedüse zusetzt.
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Unglücklicherweise sind auch die Ventile zum Betreiben des Belüfters anfällig für Beschädigungen und versagen leicht, wodurch der Betrieb des Belüfters gestoppt wird.
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Diese Art von Belüftern ist hinsichtlich des Aufbaus kompliziert, da diese aus vielen Komponenten bestehen, einige davon komplex und kontinuierlich belastet. Es sei bemerkt, dass ein solcher Belüfter eine lange Zeit zur Montage und hohe Kosten erfordert.
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Ferner ist die Zuverlässigkeit sehr gering, da diese oft kaputt gehen oder Fehlfunktionen aufweisen.
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Es gibt eine zweite Art von Belüftern, die den sogenannten „Venturi-Effekt“ ausnutzen, das heißt Vorrichtungen, die Wasser innerhalb einer Düse pumpen, in der sich ein sich verengender Bereich befindet, welcher mit einer Düse zum Einbringen von Wasser verbunden ist. In der Nähe des sich verengenden Bereichs wird aufgrund des „Venturi-Effekts“ ein Unterdruck erzeugt, wobei Luft angesaugt und mit Wasser gemischt wird und anschließend von dem Belüfter ausgestoßen wird.
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Auch dieser Belüfter weist einige Nachteile auf aufgrund des Umstands, dass der erzeugte Unterdruck klein ist, das Mischen von Luft mit Wasser geräuschvoll ist und die Größe der Luftbläschen im Mittel sehr groß ist.
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Schließlich gibt es Pumpen für Aquarien, die ein von einem Elektromotor angetriebenes Zentrifugalflügelrad (Zentrifugalimpeller) aufweisen, und die eine Düse zum Ansaugen von Wasser und eine Abgabedüse aufweisen. An der Ansaugdüse ist ein Durchgang zum Ansaugen von Luft vorgesehen, so dass, während des Betriebs der Pumpe und Dank des Unterdrucks, der von der Pumpe erzeugt wird, Luft eingesaugt, mit Wasser gemischt und anschließend durch die Abgabedüse ausgegeben wird.
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Diese Einrichtung ist in Wirklichkeit eine Pumpe, bei der das Hauptziel darin besteht, Wasser von einem Aquarium anzusaugen, um dieses zu filtern, und anschließend das Wasser wieder in das Aquarium einzubringen. Das Wasser, das von der Pumpe angesaugt wird, erzeugt einen Strom von Bläschen, aber dieser Strom ist sehr gering und weist dadurch lediglich eine ästhetische Wirkung auf: in der Tat ist die Vorrichtung eine Pumpe und kein Belüfter. Zusammenfassend, wenngleich der Strom von Bläschen sichtbar ist, ist dieser absolut unzureichend zur Belüftung und/oder zur Anreicherung mit Sauerstoff von Wasser, das in einem Aquarium enthalten ist. Ferner erzeugt auch diese Vorrichtung während des Betriebs Geräusche, die belästigend wirken.
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Ferner weist das Wasser und der Luftstrom, die aus dem Belüfter heraustreten, eine zufällige Ausrichtung auf, sodass das ästhetische Ergebnis der Luftbläschen, die zur Wasseroberfläche aufsteigen, nicht ausreichend ist, um eine ansprechende visuelle Wirkung zu entfalten.
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Dieser Belüfter ist in der Nähe der Wasseroberfläche angeordnet, und die Luftbläschen, die durch die Bewegung des Wassers gezogen werden, kommen schnell nach oben und gelangen nicht in die Tiefe.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Belüfter bereitzustellen, bei dem all die Nachteile, die mit Bezug auf den oben beschriebenen Stand der Technik genannt sind, gelöst werden.
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Insbesondere ist ein geräuscharmer Belüfter wünschenswert, der frei von Schwingungen ist.
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Ferner soll ein effizienterer Luftstrom erzeugt werden, der weniger Leistung erfordert.
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Der erzeugte Luftstrom muss einen Strom von Bläschen ausbilden, der nach oben steigt, so dass eine angenehme visuelle Wirkung erzeugt wird.
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Der Belüfter muss einen einfachen Aufbau aufweisen, mit wenigen Komponenten und muss zuverlässig sein.
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Diese Aufgaben werden von einem Belüfter für Aquarien und Teiche gelöst, umfassend ein Flügelrad zum Pumpen von Wasser, welches eine Drehachse besitzt und mit einer Nabe versehen ist, von der sich mehrere Flügel erstrecken, ein Motormittel zum Antrieb des Flügelrads, einen ersten Einlass zum Einbringen von Wasser in das Flügelrad, einen zweiten Einlass zum Einbringen von Luft und einen Auslass, aus dem der Wasser- und Luftstrom aus dem Flügelrad austritt, wobei das Flügelrad im Betrieb Wasser von dem ersten Einlass ansaugt, einen Unterdruck erzeugt, welcher Luft von dem zweiten Einlass ansaugt, die angesaugte Luft mit Wasser mischt, welche aus dem Auslass austreten, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Einlass zum Einbringen der Luft in einem Bereich zwischen der Drehachse des Flügelrads und dem Umfangsende der mehreren Flügel positioniert ist.
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Folglich wird der Luft- und Wasserstrom mittels eines Flügelrads erzeugt, das eine gleichförmige und regelmäßige Drehbewegung vollzieht, und das Mischen des Wassers und der Luft passiert nur in dem Flügelrad, wodurch der Betrieb des Belüfters geräuscharm und ohne Schwingungen ist.
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Erfindungsgemäß ist der Einlass zum Einbringen der Luft in einem Bereich positioniert, der sich zwischen der Drehachse und der Nabe des Flügelrads befindet, und es befinden sich in der Nabe Löcher, um den Innenbereich der Nabe mit dem Raum zu verbinden, der zwischen den Flügel definiert ist, wobei der Innenbereich der Nabe mit dem zweiten Einlass zum Einbringen der Luft verbunden ist, so dass bei Drehen des Flügelrads Luft von dem zweiten Einlass mittels Unterdruck in die Nabe eingesaugt wird, durch die Löcher tritt und zusammen mit dem angesaugten Wasser durch den Auslass aus dem Flügelrad austritt.
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Auf diese Weise ist der Belüfter sehr einfach und aus wenigen Komponenten gefertigt, die einfach und nicht defektanfällig sind.
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Der Belüfter ist somit zuverlässig und kostengünstig. Dieser Belüfter weist ferner ein das Flügelrad umgebendes Leitelement auf, an dem der Auslass, aus dem der Wasser- und Luftstrom austritt, vorgesehen ist, wobei das Leitelement an dem Auslass mit einem Deflektor vorgesehen ist, so dass der Wasser- und Luftstrom, der aus einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Drehachse aus dem Flügelrad austritt, in eine Richtung umgelenkt wird, die zwischen der Drehachse und der Richtung, die senkrecht auf der Drehachse steht, liegt.
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Indem der Belüfter mit vertikal ausgerichteter Achse des Flügelrads im Aquarium platziert wird, erzeugt der Strom folglich einen Kegel von Bläschen, die zur Wasseroberfläche aufsteigen, wodurch im Aquarium ein angenehmer visueller Eindruck erzeugt wird.
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Dieser Belüfter weist ferner eine Beleuchtungseinrichtung für den Strom von Bläschen auf, wodurch ein Strom von farbigen Bläschen erzeugt wird, die zur Wasseroberfläche aufsteigen.
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Diese und andere Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung einiger Ausführungsformen, die lediglich zu Darstellungszwecken und nicht einschränkend angegeben werden, deutlicher, wobei auf die begleitenden Zeichnungen Bezug genommen wird:
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1 ist eine perspektivische Ansicht eines Belüfters gemäß der vorliegenden Erfindung;
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2 und 3 sind auseinandergezogene, perspektivische Ansichten des Belüfters der 1;
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4 ist ein Vorderschnitt des Belüfters der 1;
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5 ist eine perspektivische Ansicht des Flügelrads der 1;
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6 ist eine perspektivische Ansicht eines Belüfters gemäß einer ersten Variante der Erfindung;
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7 ist eine auseinandergezogene Ansicht des Belüfters der 6;
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8 ist ein Querschnitt des Belüfters der 6 ohne Filter;
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9 ist eine perspektivische Ansicht des Leitelements des Belüfters der 6;
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10 und 11 sind entsprechend eine perspektivische Ansicht und ein Querschnitt einer Variante des Leitelements der 9;
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12 ist ein vertikaler Querschnitt eines Aquariums, in das der Belüfter der 6 eingebracht wurde.
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In den 1 bis 4 wird ein Belüfter in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet.
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Der Belüfter 10 weist wiederum auf: einen Elektromotor 20, an dem ein Kanalisierungselement 40 angebracht ist, ein Flügelrad 60, das über dem Kanalisierungselement 40 angebracht ist, einen Schutzkäfig 80 für das Flügelrad 60, ein Lagerelement 100 für das Flügelrad 60 und schließlich eine Beleuchtungseinrichtung 120, die über dem Lagerelement 100 angeordnet ist.
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Der Elektromotor 20 weist ein Gehäuse 22 auf, in dem ein Stator 24 und ein Rotor 26 aufgenommen sind. Der Rotor 26 ist auf einem Stift 28 angebracht, der ein erstes Ende 28a, das von dem Gehäuse 22 gelagert wird, und ein zweites Endes 28b aufweist, das aus dem Gehäuse 22 heraustritt und an dem das Flügelrad 60 angebracht ist, wodurch die Drehachse des Flügelrads 60 definiert wird.
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Das Kanalisierungselement 40 ist an dem Gehäuse 22 angebracht, auf der Seite, wo das zweite Ende 28b des Stifts 28 heraustritt; das Kanalisierungselement 40 ist deckelförmig und weist eine bezüglich des Stifts 28 koaxiale zylindrische Wand 40a und eine bezüglich des Stifts 28 quer angeordnete kreisförmige Wand 40b auf. Eine Öffnung, die einen Lufteinlass 42 ausbildet, ist an der zylindrischen Wand 40a des Kanalisierungselements 40 ausgebildet, während eine zylindrische Öffnung 44 an der kreisförmigen Wand 40b des Kanalisierungselements 40 in der mittleren und axialen Position ausgebildet ist. Die zylindrische Öffnung 44 bildet einen Durchgang aus, durch den das zweite Ende 28b des Stifts 28 heraustritt und Luft, die durch den Lufteinlass 42 eingebracht wird, austritt.
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Das Flügelrad 60 ist an dem zweiten Ende 28b des Stifts 28 in der Nähe der kreisförmigen Wand 40b des Kanalisierungselements 40 angebracht.
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Wie es besser in 5 gezeigt ist, weist das Flügelrad 60 eine kreisförmige Nabe 62 auf, von der sich mehrere flache Flügel 64 radial erstrecken.
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Für einen einwandfreien Betrieb ist es vorzuziehen, dass mehr als zehn Flügel 64 vorgesehen sind; in den Figuren wurden beispielsweise 24 Flügel dargestellt.
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Die kreisförmige Nabe 62 ist mit der zylindrischen Öffnung 44 des Kanalisierungselements 40 verbunden, und zwischen einem Flügel und dem anderen sind Löcher 66 darin ausgebildet, mithilfe derer Luft, die durch die zylindrische Öffnung 44 in die Nabe 62 eintritt, austritt.
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Ein zylindrisches hohles Lager 68 ist in der zentralen Position der Nabe 62 vorgesehen, in welches das zweite Ende 28b des Stifts 28 eingreift, wodurch das Flügelrad 60 und der Rotor 26 integriert werden.
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Der Schutzkäfig 80 ist oberhalb des Flügelrads 60 angebracht, um zu vermeiden, dass Schmutz, der in dem Wasser enthalten ist, den Betrieb des Flügelrads 60 stört. Der Schutzkäfig 80 weist in dessen zentraler Position eine Hülse 82 auf, in welche das zweite Ende 28b des Stifts 28 eingesetzt wird. Oberhalb des Schutzkäfig 80 ist das Lagerelement 100 angebracht, das im Wesentlichen aus einem konvexen Aufsatz 102 gefertigt ist, in welchem eine Öffnung 104 an der zentralen Position ausgebildet ist, in die das zweite Ende 28b des Stifts 28 eingesetzt ist und die als Lagerung für den Stift 28 fungiert.
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Der Abschnitt des Schutzkäfigs 80, an dem das Lagerelement 100 angebracht ist, ist etwas konkav, um den konvexen Aufsatz 102 des Lagerelements 100 aufzunehmen.
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Es wurde herausgefunden, dass die Krümmung des konvexen Aufsatzes 102 des Lagerelements 100 den Luftstrom, der von dem Flügelrad 60 erzeugt wird, verbessert.
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Der Wasser- und Luftstrom, der von dem Flügelrad 60 erzeugt wird, wird also von einer Seite durch die kreisförmige Wand 40b des Kanalisierungselements 40 geleitet und auf der anderen Seite von dem konvexen Aufsatz 102 des Lagerelements 100.
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Das Lagerelement 100 weist zwei Zapfen 106 auf, die in entsprechende zylindrische Lager 46 eingreifen, die an dem Kanalisierungselement 40 vorgesehen sind, so dass das Lagerelement 100 an dem Kanalisierungselement 40 befestigt wird.
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Schließlich ist eine Beleuchtungseinrichtung 120 an der inneren oder konkaven Seite des konvexen Aufsatzes 102 des Lagerelements 100 angebracht; sie ist scheibenförmig und weist Licht-LEDs auf. Die Licht-LEDs werden von einer elektrischen Leitung versorgt, die in den Figuren nicht dargestellt ist.
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Ferner ist der Elektromotor 20 an eine elektrische Leitung zur Versorgung gekoppelt.
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Der Betrieb des Belüfters 10 läuft wie folgt ab. Der Lufteinlass 42 wird mit einer Düse für den Durchgang von Luft verbunden, und die elektrische Leitung, welche die Licht-LEDs versorgt, wird mit einer Stromquelle verbunden, und der Belüfter 10 wird anschließend vollständig in ein Aquarium eingetaucht.
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Durch Ansteuern des elektrischen Motors 20 oder besser des Stators 24 dreht sich der Rotor 26, und dadurch drehen sich auch der Stift 28 und das Flügelrad 60. Die Drehung des Flügelrads 60 pumpt aufgrund der Zentrifugalwirkung das Wasser, das in dem Aquarium enthalten ist, zur Außenseite des Flügelrads und dabei wird ein Unterdruck in der Nabe 62 erzeugt. Durch einen solchen Unterdruck wird Luft durch den Lufteinlass 42 angesaugt, die in das Kanalisierungselement 40 eintritt und anschließend durch die zylindrische Öffnung 44 des Kanalisierungselements 40 austritt. Luft tritt in die Nabe 62 des Flügelrads 60 ein und tritt durch die Löcher 66, die in der Nabe 62 vorgesehen sind, daraus aus.
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Die Flügel 64 drücken den Wasser- und Luftstrom in das Aquarium, wodurch viele Luftbläschen erzeugt werden, die nach oben und anschließend zur Wasseroberfläche steigen.
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Der Strom von Luftbläschen ermöglicht, dass das Wasser mit Sauerstoff angereichert wird und verbessert den Austausch von Sauerstoff, der an der Wasseroberfläche des Aquariums auftritt.
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Der Aufstieg der Bläschen erzeugt einen angenehmen visuellen Eindruck, der durch die Beleuchtungseinrichtung 120, welche die aufsteigenden Bläschen beleuchtet, weiter verstärkt wird, insbesondere wenn das Licht farbig ist.
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6 bis 8 zeigen eine Variante des Belüfters gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei für identische oder vergleichbare Elemente bezüglich derjenigen, die in den 1 bis 5 dargestellt sind, dieselben Bezugszeichen verwendet werden.
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In diesen Figuren ist ein Belüfter 200 dargestellt, der einen Elektromotor 20, einen Stift 28, an dem ein Rotor 26 angebracht ist, ein Kanalisierungselement 40, das einen Lufteinlass 42 aufweist, ein Flügelrad 60, ein Leitelement 240 und einen Filter 260 aufweist.
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Der Belüfter 200 unterscheidet sich von dem Belüfter 10, da der Schutzkäfig 80 und das Lagerelement 100 durch das Leitelement 240 und den Filter 260 ersetzt sind.
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Den 8 bis 10 kann entnommen werden, dass das Leitelement 240 eine zylindrische Struktur 242 und an dessen Boden eine zylindrische Ausstülpung 244 aufweist, die sechs Löcher 246 zum Einbringen von Wasser und auch eine Hülse 245 aufweist.
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Ein umlaufender Deflektor 250 ist an der Außenseite des kreisförmigen Endes des Bodens der zylindrischen Struktur 242 fixiert und weist die Form eines Paraboloiden auf, dessen Funktion im Folgenden beschrieben wird.
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Der umlaufende Deflektor 250 ist an der zylindrischen Struktur 242 mittels Speichen 252 fixiert, welche zwischen ihnen Auslässe 245 definieren, die zum Auslassen des Wasser- und Luftstroms kreisförmig angeordnet sind.
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Das Leitelement 240 ist an dem Gehäuse 22 des Elektromotors 20 mittels eines Zapfens 248 fixiert, so dass die Hülse 245 das zweite Ende 28b des Stifts 28 aufnimmt, wobei das Flügelrad 60 in dem Deflektor 250 aufgenommen ist und der Deflektor 250 am Kanalisierungselement 40 anliegt.
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Ein Filter 260 ist in die zylindrische Struktur 242 mit der Form eines Hohlzylinders eingesetzt und dieser ist exakt zwischen der zylindrischen Struktur 242 und der zylindrischen Ausstülpung 244 eingesetzt, in welcher das Wasser läuft, das in das Flügelrad 60 eintritt und dabei durch die Löcher 246 tritt.
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Während des Betriebs des Belüfters 200 saugt das Flügelrad 60 Wasser durch die Löcher 246 an, das zu den Auslässen 254 befördert wird. Wie es bereits oben dargelegt wurde, saugt der Unterdruck, der von dem Flügelrad 60 erzeugt wird, Luft von dem Lufteinlass 42 an, welche durch die Löcher 66 der Nabe 62 an dem Flügelrad 60 anlangt und sich mit dem Wasser vermischt.
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Der Wasser- und Luftstrom wird durch das Flügelrad 60 zu den Auslässen 254 vorangeschoben und trifft auf den Deflektor 250, wodurch, wie es in 11 gezeigt ist, der Wasser- und Luftstrom, der von dem Flügelrad 60 austritt, von einer Richtung, die im Wesentlichen senkrecht auf der Drehachse des Flügelrads 60 steht, in eine Richtung abgelenkt wird, die zwischen der Drehachse und einer Richtung senkrecht auf dieser liegt. Zusammenfassend wird der Strom also nach oben gerichtet, wodurch der Aufstieg der Bläschen zur Wasseroberfläche verbessert wird.
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Der aufsteigende Wasser- und Luftstrom tritt durch den Filter 260, so dass Wasser gefiltert wird.
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Die 10 und 11 stellen eine Variante des Leitelements 240 dar, das in diesem Fall mit dem Bezugszeichen 340 bezeichnet ist, und wobei identische oder vergleichbare Elemente zu jenen des Leitelements 240 mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind.
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Das Leitelement 340 weist eine zylindrische Struktur 342 auf, an der ein umlaufender Deflektor 250 mittels Speichen 252 befestigt ist.
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Eine zylindrische Ausstülpung 344 steht in die zylindrische Struktur 242 hervor, wobei auf der Oberseite ein Loch 346 für den Einlass von Luft vorgesehen ist, während Löcher 347 für den Einlass von Wasser am Boden der zylindrischen Struktur 242 zwischen letzterer und der zylindrischen Ausstülpung 344 vorgesehen sind.
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Die zylindrische Ausstülpung 344 definiert eine Kammer 348 für den Einlass von Luft, die zwischen dem Loch 346 und dem Flügelrad 60 vorgesehen ist, wenn der Belüfter vollständig montiert ist.
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Folglich ist in diesem Fall kein Kanalisierungselement 40 mehr für den Einlass von Wasser in das Flügelrad 60 notwendig. Wasser und Luft, die vorher auf gegenüberliegenden Seiten in das Flügelrad 60 gerieten, kommen nun von der gleichen Seite.
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Da der Filter 260 die Löcher 347 abdeckt, wird das eingelassene Wasser, das durch die Löcher 347 treten muss, auf diese Weise gefiltert.
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In 12 ist ein Aquarium 400 dargestellt, an dessen Boden sich der Belüfter 200 befindet, wobei die Drehachse des Flügelrads vertikal angeordnet ist. An dem Belüfter 200 sind eine Düse 410, welche die äußere Umgebung mit dem Lufteinlass 42 verbindet, und ein elektrisches Kabel 420 zum Ansteuern des Elektromotors 20 angebracht.
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Selbst bei dem Belüfter 200 ist es möglich, eine Beleuchtungseinrichtung zum Beleuchten des Stroms von Bläschen, die zur Wasseroberfläche aufsteigen, einzubringen.
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Aus der vorangegangenen Beschreibung ergibt sich, dass solche Belüfter einfach aufzubauen und auch zu montieren sind, wodurch sich die Kosten und die Montagezeit verringern.
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Als Folge davon sind diese sehr zuverlässig, und die erforderliche Wartung ist minimal.
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Aufgrund der Verwendung eines Flügelrads entstehen keine Schwingungen, und die Geräusche werden auf ein Minimum verringert, so dass diese Belüfter sehr leise sind.
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Es besteht kein Risiko, dass sich die Belüfter der vorliegenden Erfindung zusetzen und so ihre Funktionstüchtigkeit einbüßen würden.
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Ferner werden die Gesamtabmessungen verringert, wodurch diese sehr kompakt sind.
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Es ist klar, dass funktionell oder konzeptionell äquivalente Änderungen oder Abweichungen in den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung fallen.
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Beispielsweise ist es möglich, den Belüfter 10 ohne das Lagerelement 100 zu fertigen. In diesem Fall ist der Schutzkäfig 80 direkt auf eine entfernbare Weise an dem Kanalisierungselement 40 fixiert, und die Hülse 82 des Schutzkäfig 80 fungiert als Lager für das zweite Ende 28b des Stifts 28. Die Beleuchtungseinrichtung 120 ist direkt an dem Schutzkäfig 80 fixiert.
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Ferner kann der Einlass des Wassers, der in dem Belüfter 200 bezüglich des Flügelrads 60 auf der Seite gegenüber zu dem der Luft auftritt, auf derselben Seite vorgesehen sein, beispielsweise mit entsprechender Verwendung des Leitelements 340.
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Es ist auch möglich, eine Anzahl von Flügeln zu verwenden, die sich von der in den Figuren dargestellten Anzahl unterscheidet. Ferner können die Flügel ein Profil aufweisen, das sich von dem radialen oder geraden Profil unterscheidet, und sie können mit einem gekrümmten Profil vorgesehen sein.