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DE202004021188U1 - Inhalationsgerät - Google Patents

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DE202004021188U1
DE202004021188U1 DE200420021188 DE202004021188U DE202004021188U1 DE 202004021188 U1 DE202004021188 U1 DE 202004021188U1 DE 200420021188 DE200420021188 DE 200420021188 DE 202004021188 U DE202004021188 U DE 202004021188U DE 202004021188 U1 DE202004021188 U1 DE 202004021188U1
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inhaler according
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fluid channel
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DE200420021188
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NEO INHALATION Ltd
Neo-Inhalation Ltd Odiham
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Publication date
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Abstract

Inhalationsgerät zur Abgabe von dosierten Mengen eines Medikamentes mit einem Fluidkanal zur Aufnahme des Inhalationsatems eines Benutzers, der sich zwischen einem Einlass und einem Auslass erstreckt, und einer zusammenklappbaren Halteeinrichtung, die zwischen einer ersten Konfiguration, in der ein Behälter des Medikamentes in einer Lagerposition gehalten wird, und einer zweiten Konfiguration, in der die Halteeinrichtung zusammengeklappt ist, so dass sie eine Bewegung eines Medikamentenbehälters aus der Lagerposition in eine Abgabeposition ermöglicht, in der das Medikament vom Medikamentenbehälter in den Kanal an einem Punkt zwischen dem Einlass und Auslass abgegeben wird, bewegbar ist, gekennzeichnet durch eine Verriegelung zum Verriegeln der zusammenklappbaren Halteeinrichtung in der ersten Konfiguration, wobei die Verriegelung in Abhängigkeit von einem Strom des Inhalationsatems im Fluidkanal betätigbar ist.

Description

  • Diese Erfindung betrifft generell Inhalationsgeräte für dosierte Mengen, genauer gesagt ein Inhalationsgerät für dosierte Mengen mit einem atembetätigten Abgabemechanismus und einem Dosierungszähler.
  • Inhalationsgeräte finden üblicherweise Verwendung, um einen großen Bereich von Medikamenten den Bronchialkanälen, Lungen und dem Blutstrom eines Nutzers zuzuführen. Typische Inhalationsgeräte weisen einen Behälter mit einem unter Druck stehenden Medikament und einem Treibmittel auf, das generell durch Kompression betätigbar ist, um eine Medikamentendosierung durch ein Mundstück dem Patienten zuzuführen.
  • Es ist generell wünschenswert, dass die Medikamentendosis zur gleichen Zeit abgegeben wird, während der der Patient Luft inhaliert, so dass der größte Teil des Medikamentes in die Lunge und nicht in den Mund oder Esophagus eindringen kann. Es ist eine Reihe von Inhalationsgeräten entwickelt worden, bei denen atembetätigte Vorrichtungen Verwendung finden, um die Abgabe des Medikamentes aus dem Behälter automatisch zu initiieren, wenn der Patient inhaliert. Bei vielen dieser Vorrichtungen, wie beispielsweise der in der US-PS 5 069 204 beschriebenen Vorrichtung, finden Verriegelungsmechanismen Verwendung, die einen beträchtlichen Luftdruck benötigen, um das Medikament freizugeben. Diese höhe ren Freigabedrücke führen zu Benutzungsschwierigkeiten und zu einer Abgabe an nichtoptimalen Punkten im Atmungszyklus des Patienten.
  • Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein atembetätigtes Inhalationsgerät zu schaffen, das einen steuerbaren Freigabemechanismus aufweist, der gegenüber den Inhalationskräften des Benutzers empfindlich ist, um eine synchrone Luftmitführung und Medikamentenabgabe vorzusehen. Des Weiteren ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen einfachen und zuverlässigen Dosierungszähler zu schaffen, der auf die Abgabe des Medikamentenbehälters anspricht.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Gerät zur Abgabe eines ersten Fluids, das von einer externen Fluidquelle zugeführt wird, geschaffen, welches einen Wandler aufweist, der das erste Fluid von der Fluidquelle aufnehmen kann, wobei eine Bewegung eines Abschnittes der Fluidquelle entlang einer ersten Achse das erste Fluid in den Wandler freigibt. Das Gerät weist generell ein Belastungselement auf, das mit der Fluidquelle in Verbindung steht, um eine Vorspannkraft auf die Fluidquelle entlang der ersten Achse aufzubringen.
  • In sämtlichen Fällen weist das Gerät ein Gestänge auf, das den Wandler und die Fluidquelle verbindet. Das Gestänge besitzt ein zusammenklappbares Gelenk, das eine Bewegung der Fluidquelle entlang der ersten Achse verhindert, wenn das zusammenklappbare Gelenk in einer ersten Position orientiert ist, und das eine Bewegung der Fluidquelle entlang der ersten Achse ermöglicht, wenn das zusammenklappbare Ge lenk in einer zweiten Position orientiert ist. Das Gerät umfasst ferner ein bewegliches Element, das mit dem Gestänge verbunden ist und auf eine auf das bewegliche Element ausgeübte Inhalationskraft anspricht, wobei diese Inhalationskraft bewirkt, dass das bewegliche Element das zusammenklappbare Gelenk aus der ersten Position in die zweite Position verschiebt und dadurch eine Bewegung eines Abschnittes der Fluidquelle entlang der ersten Achse aus einer Lagerposition in eine Abgabeposition zur Abgabe des ersten Fluids in den Wandler ermöglicht.
  • Bei bevorzugten Ausführungsformen umfasst der Wandler ferner eine oder mehrere Entlüftungsöffnungen zum Mitführen des ersten Fluids mit einem zweiten Fluid. Zusätzlich kann ein Stopfen vorhanden sein, der mit dem Wandler verbunden ist. Idealerweise wird der Stopfen in einer ersten Kammer des Wandlers gehalten und besitzt eine Fläche, deren Achse senkrecht zur ersten Achse verläuft.
  • Das Gerät der vorliegenden Erfindung hat ein Inhalationshorn, das mit dem Wandler verbunden ist. Das Inhalationshorn besitzt eine zweite Kammer, die entlang einer zweiten Achse angeordnet ist und mit der ersten Kammer über einen Auslass in Verbindung steht, der an einem ersten Ende der zweiten Kammer angeordnet ist. Durch einen Saugvorgang am Inhalationshorn durch den Benutzer wird eine Inhalationskraft auf das bewegliche Element ausgeübt. Bei vielen Ausführungsformen verläuft die zweite Achse senkrecht zur ersten Achse. Generell besitzt die zweite Kammer einen Innenquerschnitt, der vom ersten Ende bis zu einem zweiten Ende, das eine Öffnung im Horn bildet, ansteigt. Bei einigen Aus führungsformen ist der Innenquerschnitt der zweiten Kammer parabolisch ausgebildet.
  • Typischerweise umfasst das bewegliche Element eine Klappe, die drehbar am Wandler montiert ist und sich in Abhängigkeit von der Inhalationskraft dreht. Die Klappe ist generell so ausgebildet, dass sie sich aus einer ersten Orientierung, in der das zusammenklappbare Gelenk in der ersten Position gehalten wird, in eine zweite Orientierung dreht, in der sich das zusammenklappbare Gelenk infolge der entlang der ersten Achse ausgeübten Kraft in die zweite Position bewegen kann. Üblicherweise besitzt das Gerät eine Klappenfeder, die mit der Klappe und dem Wandler verbunden ist, um die Klappe aus der zweiten Orientierung in die erste Orientierung zurückzuführen, nachdem die Inhalationskraft abgenommen hat.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Gestänge ein oberes Element und ein unteres Element, wobei das obere Element und das untere Element drehbar befestigt sind, um das zusammenklappbare Gelenk zu bilden, und ein erstes Ende des unteren Elementes drehbar im Wandler untergebracht ist. Ein zweites Ende des unteren Elementes ist mit der Klappe verbunden, und die Passflächen des unteren Elementes und der Klappe sind so ausgebildet, dass das untere Element die Klappe kontaktiert, um das zusammenklappbare Gelenk in der ersten Position zu halten, wenn sich die Klappe in der ersten Orientierung befindet. Wenn sich die Klappe in der zweiten Orientierung befindet, kann sich das untere Element frei an der Klappe vorbei bewegen, so dass sich das zusammenklappbare Gelenk in die zweite Position bewegen kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Rückstellfeder mit dem unteren Element verbunden, um das zusammenklappbare Gelenk von der zweiten Position in die erste Position zurückzuführen.
  • Bei einigen Ausführungsformen ist ein Behälterhalter so ausgebildet, dass er ein erstes Ende der Fluidquelle aufnimmt und mit dem oberen Element verbunden ist. Der Behälterhalter umfasst ferner einen oder mehrere Vorsprünge.
  • Vorzugsweise ist eine Staubabdeckung drehbar mit dem Wandler verbunden. Die Staubabdeckung deckt die Hornöffnung in einer ersten Orientierung ab und ermöglicht einen Zugang zur Hornöffnung in einer zweiten Orientierung. Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Staubabdeckung einen oder mehrere Nocken, die einen oder mehrere Vorsprünge am Behälterhalter bei Drehung der Staubabdeckung aus der zweiten Orientierung in die erste Orientierung kontaktieren und auf diese Weise den Behälterhalter und die Fluidquelle aus der Abgabeposition in die Lagerposition vorbewegen.
  • Bei einer alternativen Ausführungsform umfasst das bewegliche Element eine Membran, die am Wandler montiert ist, wobei sich ein mittlerer Abschnitt der Membran in Abhängigkeit von der Inhalationskraft bewegt. Bei dieser Konfiguration steht das zusammenklappbare Gelenk mit dem mittleren Abschnitt der Membran in Verbindung, so dass die Inhalationskraft den mittleren Abschnitt der Membran ablenkt, um das zusammenklappbare Gelenk aus der ersten Position in die zweite Position zu orientieren.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst das Gerät einen mit der Fluidquelle verbundenen Dosierungszähler. Idealerweise spricht der Dosierungszähler auf die Bewegung der Fluidquelle entlang der ersten Achse an, um jede von der Fluidquelle freigegebene Fluiddosis zu zählen.
  • Bei einer Ausführungsform umfasst der Dosierungszähler des weiteren ein erstes Rad mit einer Vielzahl von Zähnen entlang seinem Umfang, wobei diese Vielzahl von Zähnen so angeordnet ist, dass das erste Rad in Abhängigkeit von der Bewegung der Fluidquelle entlang der ersten Achse vorwärts gedreht wird. Ein zweites Rad, das benachbart zum ersten Rad angeordnet ist, weist Markierungen auf, die die Anzahl der von der Fluidquelle abgegebenen Dosierungen anzeigt. Das erste Rad ist vorzugsweise so ausgebildet, dass es mit dem zweiten Rad in Eingriff steht, so dass sich das zweite Rad mit einer skalierten Bewegung relativ zum ersten Rad bewegt.
  • Das Gerät kann des weiteren eine Hülse aufweisen, die einen Abschnitt der Fluidquelle aufnimmt und einen Vorsprung besitzt, der mit den Zähnen des ersten Rades in Kontakt steht, um das erste Rad vorwärts zu drehen, wenn sich die Fluidquelle entlang der ersten Achse vorwärts bewegt. Das Belastungselement kann ebenfalls eine mit der Hülse verbundene Feder aufweisen, die die Fluidquelle mit einer Druckkraft versieht, um die Fluidquelle zur Bewegung entlang der ersten Achse vorzuspannen.
  • Bei einigen Ausführungsformen kann das Gerät ferner einen manuell betätigbaren Freigabeknopf besitzen. Dieser Knopf ist mit dem zusammenklappbaren Gelenk verbunden, um das zusammenklappbare Gelenk manuell aus der ersten Position in die zweite Position zu verschieben und auf diese Weise das erste Fluid in den Wandler freizugeben.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst ein Inhalationsgerät zur Abgabe von dosierten Mengen eines Medikamentes eine Fluidquelle, die das Medikament enthält und einen zylindrischen Behälter aufweist, der eine Düse besitzt, die in einer Linie mit einer Abgabeachse des Behälters angeordnet ist. Die Düse gibt das Medikament ab, wenn der Behälter relativ zur Düse aus einer Lagerposition in eine Abgabeposition entlang der Abgabeachse vorbewegt wird. Das Inhalationsgerät umfasst ferner einen Wandler mit einer Fläche, die so ausgebildet ist, dass sie mit der Düse der Fluidquelle in Eingriff steht. Das Inhalationsgerät hat vorzugsweise ein mit dem Behälter verbundenes Belastungselement, das eine Vorspannkraft auf den Behälter ausübt, um den Behälter entlang der ersten Achse abzugeben. Ein Gestänge verbindet den Wandler und den Behälter und besitzt ein zusammenklappbaren Gelenk, das eine Bewegung des Behälters entlang der ersten Achse verhindert, wenn das zusammenklappbare Gelenk in einer ersten Position orientiert ist; und eine Bewegung des Behälters entlang der ersten Achse ermöglicht, wenn das zusammenklappbare Gelenk in einer zweiten Position orientiert ist. Das Inhalationsgerät hat des weiteren ein bewegliches Element, das mit dem Gestänge verbunden ist und auf eine Inhalationskraft anspricht, welche bewirkt, dass das bewegliche Element das zusammenklappbare Gelenk aus der ersten Position in die zweite Position verschiebt und auf diese Weise eine Bewe gung des Behälters entlang der ersten Achse aus der Lagerposition in die Abgabeposition ermöglicht, um das Fluid in den Wandler abzugeben.
  • Das bewegliche Element besitzt eine Klappe, die drehbar am Wandler montiert ist und sich in Abhängigkeit von der Inhalationskraft dreht. Die Klappe ist so ausgebildet, dass sie sich aus einer ersten Orientierung, in der das zusammenklappbare Gelenk in der ersten Position gehalten wird, in eine zweite Orientierung dreht, in der sich das zusammenklappbare Gelenk in Abhängigkeit von der entlang der ersten Achse aufgebrachten Kraft in die zweite Position bewegen kann.
  • Das Gestänge besitzt vorzugsweise ein oberes Element und ein unteres Element, wobei das obere Element und das untere Element drehbar befestigt sind, um das zusammenklappbare Gelenk zu bilden, und ein erstes Ende des unteren Elementes drehbar im Wandler untergebracht ist. Ein Behälterhalter ist so ausgebildet, dass er ein erstes Ende des Behälters aufnimmt, wobei der Behälterhalter mit dem oberen Element in Verbindung steht. Bei einigen Ausführungsformen umfasst der Behälterhalter des Weiteren einen oder mehrere Vorsprünge. Eine Staubabdeckung ist drehbar mit dem Wandler verbunden, deckt eine Hornöffnung in einer ersten Orientierung ab und ermöglicht einen Zugang zur Hornöffnung in einer zweiten Orientierung. Die Staubabdeckung kann ferner einen oder mehrere Nocken aufweisen, die den einen oder die mehreren Vorsprünge am Behälterhalter kontaktieren. Bei Drehung der Staubabdeckung aus der ersten Orientierung in die zweite Orientierung werden der Behälterhalter und der Behälter aus der Abgabeposition in die Lagerposition vorbewegt.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung ist ein Dosierungszähler mit dem Behälter verbunden. Der Dosierungszähler spricht auf die Bewegung des Behälters entlang der ersten Achse an und zählt jede Fluiddosis, die von der Fluidquelle abgegeben wird. Bei einer Ausführungsform umfasst der Dosierungszähler ein erstes Rad mit einer Vielzahl von Zähnen entlang seinem Umfang, wobei die Vielzahl der Zähne so angeordnet ist, dass sie das erste Rad in Abhängigkeit von einer Bewegung der Fluidquelle entlang der ersten Achse vorwärts dreht. Ein zweites Rad ist benachbart zum ersten Rad angeordnet und besitzt Markierungen zur Anzeige der Anzahl der Dosierungen, die von der Fluidquelle abgegeben wurden. Vorzugsweise steht das erste Rad so mit dem zweiten Rad in Eingriff, dass das zweite Rad eine skalierte Drehbewegung relativ zum ersten Rad ausführt.
  • Gemäß noch einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst ein Inhalationsgerät zur Abgabe von dosierten Mengen eines Medikamentes eine Fluidquelle, die das Medikament enthält. Die Fluidquelle hat eine Düse und einen Behälter, wobei die Düse das Medikament abgibt, wenn der Behälter relativ zur Düse aus einer Lagerposition in eine Abgabeposition entlang einer erste Achse vorbewegt wirt. Das Inhalationsgerät besitzt einen Wandler mit einer Fläche, die mit der Düse der Fluidquelle in Eingriff steht, und einem mit dem Behälter verbundenen Belastungselement, das eine Kraft auf den Behälter ausübt, um diesen so vorzuspannen, dass er entlang der ersten Achse bewegt wird.
  • Das Inhalationsgerät besitzt des weiteren eine Einrichtung zum zusammenklappbaren Halten der Fluidquelle vor einer Bewegung entlang der ersten Achse und eine Einrichtung zum lösbaren Lagern der Halteeinrichtung, wobei die Einrichtung zum lösbaren Lagern die Lagerung der Halteeinrichtung in Abhängigkeit von einer Inhalationskraft freigibt.
  • Bei vielen Ausführungsformen besitzt die Einrichtung zum lösbaren Lagern eine erste Orientierung, in der die zusammenklappbare Halteeinrichtung in einer ersten verriegelten Position gehalten wird, und eine zweite Orientierung, in der die Halteeinrichtung in eine zweite, nichtverriegelte Position zusammenklappen kann, wobei die Inhalationskraft bewirkt, dass die Einrichtung zum lösbaren Lagern aus der ersten Orientierung in die zweite Orientierung verschoben und dadurch eine Bewegung des Behälters entlang der ersten Achse aus der Lagerposition in die Abgabeposition zur Abgabe des Fluids ermöglicht wird.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst das Inhalationsgerät ferner eine Einrichtung zum Zählen der Anzahl der Dosierungen des abgegebenen Medikamentes, wobei diese Zähleinrichtung auf die Axialbewegung des Behälters anspricht. Vorzugsweise spricht die Zähleinrichtung sowohl auf die Bewegung des Behälters aus der Lagerposition in die Abgabeposition als auch auf die Bewegung des Behälters aus der Abgabeposition zurück in die Lagerposition an.
  • Bei vielen Ausführungsformen umfasst die Zähleinrichtung eine Getriebeeinrichtung zur Umwandlung der Axialbewegung des Behälters in eine entsprechende Radialbewegung und eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen der Anzahl der Dosierungen auf der Basis der Radialbewegung der Getriebeeinrichtung. Bei bevorzugten Ausführungsformen kann die Anzeigeeinrichtung relativ zur Getriebeeinrichtung skaliert sein, um eine Anpassung an die Gesamtdosierungszählung der Fluidquelle zu ermöglichen.
  • Bei noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfasst ein Inhalationsgerät zur Abgabe von dosierten Mengen eines Medikamentes eine Fluidquelle, die einen zylindrischen Behälter aufweist, der eine Düse besitzt, die in einer Linie mit einer Abgabeachse des Behälters angeordnet ist, wobei die Düse das Medikament abgibt, wenn der Behälter relativ zur Düse entlang der Abgabeachse vorbewegt wird. Eine Behälterhülse nimmt einen Abschnitt des Behälters auf und besitzt einen Vorsprung, der sich radial vom Behälter nach außen erstreckt. Das Inhalationsgerät umfasst ferner ein erstes Rad mit einer Vielzahl von Zähnen entlang seinem Umfang, welche so angeordnet sind, dass sich das erste Rad in Abhängigkeit von einem Kontakt des Vorsprunges an der Behälterhülse vorwärts dreht, wenn sich die Behälterhülse und der Behälter entlang der Abgabeachse vorwärts bewegen, wobei die Drehbewegung des ersten Rades die Anzahl der von der Fluidquelle abgegebenen dosierten Mengen anzeigt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist ein zweites Rad benachbart zum ersten Rad angeordnet, das Markierungen zur Anzeige der Anzahl der von der Fluidquelle abgegebenen Dosierungen aufweist. Das erste Rad ist so ausgebildet, dass es mit dem zweiten Rad so in Eingriff steht, dass sich das zweite Rad mit einer skalierten Bewegung relativ zum ersten Rad dreht. Das erste Rad hat eine Vielzahl von Eingriffsflächen, um mit dem zweiten Rad in Eingriff zu treten, wobei die Anzahl der Eingriffsflächen die Bewegungsrate des zweiten Rades relativ zum ersten Rad variiert.
  • Weitere Aspekte der Erfindung werden in den nachfolgenden Abschnitten der Beschreibung erörtert, wobei diese detaillierte Beschreibung lediglich den Zweck hat, bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung vollständig zu offenbaren, ohne diese zu beschränken. Diese bevorzugten Ausführungsformen werden nunmehr in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen erläutert. Hiervon zeigen:
  • 1A eine auseinandergezogene Ansicht eines oberen Abschnittes und eines Dosierungszählers einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 1B eine auseinandergezogene Ansicht des unteren Abschnittes der Ausführungsform der 1A einschließlich eines Freigabemechanismus;
  • 2A-C perspektivische Ansichten des äußeren Gehäuses der Ausführungsform des Inhalationsgerätes der 1A-B in einer vollständig zusammengebauten Konfiguration;
  • 3A eine Schnittansicht, die im Detail den Frei gabemechanismus der 1B in einer Lagerkonfiguration zeigt;
  • 3B die Vorrichtung der 3A mit einer infolge von Inhalationskräften gedrehten Klappe;
  • 3C die Vorrichtung der 3A mit einem zusammenklappbaren Knie in einer zusammengeklappten Konfiguration und der Fluidquelle im Abgabezustand;
  • 3D die Vorrichtung der 3A mit einer Klappe, die in eine Lagerposition zurückgeführt ist, und dem zusammenklappbaren Knie, das sich noch in der zusammengeklappten Konfiguration befindet;
  • 3E die Vorrichtung der 3A mit dem in seine Lagerkonfiguration zurückgeführten Freigabemechanismus;
  • 4A eine perspektivische Ansicht der Klappe der 1B;
  • 4B eine schematische Schnittansicht der Klappe der 4A, wobei das untere Gestänge von der Klappe in der Lagerkonfiguration gehalten wird;
  • 5A-B schematische Ansichten der Klappe und des Wandlers dieser Ausführungsform;
  • 6A eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des Wandlers dieser Ausführungsform;
  • 6B eine schematische Schnittansicht des Wandlers der 6A mit der Fluidquelle in einer Lagerkonfiguration;
  • 7A eine Schnittansicht, die im Detail den Freigabemechanismus dieser Ausführungsform in einer Lagerkonfiguration und eine Staubabdeckung zeigt, die ausgeschnitten ist, um den Freigabemechanismus darzustellen;
  • 7B die Vorrichtung der 7A mit der von einem Horn weggedrehten Staubabdeckung und dem Freigabemechanismus in der Lagerkonfiguration vor der Atmungsbetätigung;
  • 7C die Vorrichtung der 7B mit dem Freigabemechanismus in der Abgabekonfiguration nach der Atmungsbetätigung;
  • 7D die Vorrichtung der 7B mit einem Nocken der Staubabdeckung, der den Freigabemechanismus zurück in seine Lagerkonfiguration treibt;
  • 8A eine Schnittansicht einer äußeren Abdeckung, die einen Dosierungszählmechanismus der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einer Lagerkonfiguration zeigt;
  • 8B die Vorrichtung der 8A mit einer Behälterhülse, die sich durch die Abgabe der Fluidquelle teilweise wegbewegt;
  • 8C die Vorrichtung der 8A mit der Behälterhülse in einer vollständigen Abgabekonfiguration;
  • 8D die Vorrichtung der 8A, wobei die Behälterhülse in die Lagerposition zurückgekehrt ist;
  • 9 eine schematische Ansicht der Behälterhülse und einer Vorspannfeder dieser Ausführungsform;
  • 10 ein Dosierungszählerrad dieser Ausführungsform;
  • 11A-C eine Ausführungsform des Anzeigerades dieser Ausführungsform;
  • 12A-E schematische Ansichten des Dosierungszähler rades und Anzeigerades durch diverse Zählkonfigurationen;
  • 13 eine Schnittansicht einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einem Freigabemechanismus unter Verwendung einer Membran;
  • 14 eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführüngsform der vorliegenden Erfindung mit einem Freigabemechanismus über der Fluidquelle;
  • 15 eine auseinandergezogene Ansicht der Ausführungsform der 14;
  • 16A-D schematische Ansichten der Ausführungsform der 14, die sich durch ihren Bewegungsbereich aus der Lagerposition in die Abgabeposition und zurück zur Lagerposition bewegt;
  • 17 die Ausführungsform der 14 mit einem elektronischen Dosierungszähler;
  • 18 eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei ein Abschnitt einer äußeren Abdeckung entfernt ist, um einen Freigabemechanismus und einen mechanischen Dosierungs zähler mit einem vertikal montierten Anzeigerad zu zeigen;
  • 19A-B den Freigabemechanismus der Ausführungsform der 18; und
  • 20A-B den Dosierungszähler der Ausführungsform der 18.
  • Es wird nunmehr genauer auf die Zeichnungen Bezug genommen. Das in den 1A bis 20B gezeigt Gerät dient zur Darstellung der vorliegenden Erfindung. Es versteht sich, dass dieses Gerät in Bezug auf seine Konfiguration und Einzelheiten seiner Teile variieren kann und dass auch das entsprechende Verfahren in Bezug auf die speziellen Verfahrensschritte und die Verfahrenssequenz variieren kann, ohne von den grundlegenden Konzepten, wie sie hier offenbart sind, abzuweichen.
  • Die 1A und 1B zeigen ein Inhalationsgerät 20 der vorliegenden Erfindung in einer auseinandergezogenen Ansicht mit einer Atembetätigungseinheit 100 und einer Dosierungszählereinheit 130. Die Atembetätigungseinheit 100 und die Dosierungszählereinheit 130 sind zusammen mit einer Medikamentenfluidquelle 22 innerhalb einer vorderen Abdeckung 42, hinteren Abdeckung 44 und einer oberen Kappe 54 untergebracht, wobei alle diese Teile aus für medizinische Zwecke geeignetem Kunststoff oder anderen geeigneten bekannten Materialien bestehen. Die Fluidquelle 22 kann einen her kömmlichen Behälter für ein Inhalationsgerät für dosierte Mengen (MDI) oder ein anderes Medikament auf der Basis eines Treibmittels, das ohne weiteres erhältlich ist, umfassen. Die Fluidquelle 22 besitzt generell einen Behälter 108, der ein Gemisch aus einem Medikament und einem Treibmittel enthält, sowie eine Düse 110, die in einer Linie mit der Abgabeachse 86 des Behälters 108 angeordnet ist, wie in 6B gezeigt. Wenn der Behälter 108 relativ zur Düse 110 in Richtung der Abgabeachse 86 vorbewegt wird (d.h. die Düse 110 in den Behälter 108 gedrückt wird), wird das Medikament aus der Düse 110 in Richtung der Abgabeachse 86 abgegeben.
  • In den 2A bis 2C ist das Inhalationsgerät 20 in einer zusammengebauten Konfiguration dargestellt, wobei eine Staubabdeckung 40 schwenkbar montiert ist, um das Inhalationshorn 58 abzudecken. Die Staubabdeckung 40 kann vom Horn 58 weggedreht werden, um die Öffnung 60 freizugeben, wie in 2B gezeigt. Ein manuell handhabbarer Freigabeknopf 62, der in 2C gezeigt ist, kann ebenfalls in die hintere Abdeckung 44 eingearbeitet sein. Die obere Kappe 54 hat eine Öffnung 56, um einen visuellen Zugang zum Anzeigerad 52 zu ermöglichen.
  • Wie die 1B und 3A bis 3E zeigen, umfasst die Atembetätigungseinheit 100 einen Wandler 32, der ein unteres Element 28 an einem Drehpunkt 78 drehbar aufnimmt. Das untere Element 28 steht mit einem oberen Element 26 an einem zusammenklappbaren Gelenk 66 in Verbindung. Es wird diesbezüglich auch auf die 5A-6B verwiesen, in denen der Wandler in größeren Einzelheiten dargestellt ist. Ein Be hälterhalter 24 ist so ausgebildet, dass er das Düsenende des Behälters 108 derart aufnimmt, dass sich die Düse 110 bis zur Kontaktfläche 112 des Wandlers 32 hindurcherstreckt. Der Behälterhalter 24 hat ferner ein Paar von Führungen 122 mit Schlitzen 90, die so dimensioniert sind, dass sie ein Paar von Vorsprüngen 92 am oberen Ende des oberen Elementes 26 aufnehmen, wie in 7A gezeigt.
  • Wie in den 3A bis 4B gezeigt, ist eine Klappe 34 über einen Zapfen 98, der sich über die Deckfläche der Klappe 34 erstreckt, und Löcher 114 in den Seitenwänden des Wandlers 32 drehbar am Wandler 32 montiert. Die Boden- und Seitenenden der Klappe 34 sind so dimensioniert, dass sie innerhalb der Innenfläche des Wandlers 32 zur Ausbildung eines Spaltes 76 gelagert sind. Die Klappe 34 hat eine obere Fläche 72, die einen Arm 74 des unteren Elementes 28 hält, wenn sich die Klappe in ihrer in 3A gezeigten Nominalposition befindet.
  • Wie die 6A und 6B zeigen, ist der Wandler 32 so ausgebildet, dass er die Düse 110 der Fluidquelle 22 an der Fläche 112 aufnimmt. Der Wandler umfasst ferner einen Einlass 106, der sich von der Fläche 112 bis zu einer ersten Kammer 102 erstreckt. Der Einlass 106 ist in einer Linie mit der Düse 110 und der Abgabeachse 86 angeordnet, so dass das von der Fluidquelle 22 abgegebene Medikament durch den Einlass 106 und abstromseitig in die erste Kammer 102 abgegeben wird.
  • Der Wandler 32 ist ferner so ausgebildet, dass er einen Stopfen 38 mit einer vorstehenden Fläche 104 aufnimmt. Das in die Kammer 102 durch den Einlass 106 eindringende Fluid wird vom Stopfen 38 verteilt und in den Auslass 124 umgelenkt, der abstromseitig am Abschnitt 68 der zweiten Kammer 64 endet. Die Fluidverteilungseigenschaften des Wandlers 32 sind in größeren Einzelheiten in der US-PS 4 972 830 und der EP 308524 B beschrieben, auf die hiermit Bezug genommen wird.
  • Die Fluidquelle 22 ist zur Abgabe entlang der Achse 86 durch eine Druckvorspannfeder 48 zwischen der oberen Kappe 54 und der Behälterhülse 46 vorgespannt, die das andere Ende des Behälters 108 gegenüber der Düse 110 aufnehmen kann. Die Vorspannfeder 48 spannt den Behälter 108 vor, um sich in Richtung der Fläche 112 des Wandlers 32 entlang der Abgabeachse 86 zu bewegen.
  • In dem in 3A gezeigten Lagerzustand wird der Fluidquellenbehälter 108 durch ein zusammenklappbares Gestänge, das ein oberes Element 26 und ein unteres Element 28 umfasst, an einer Bewegung entlang der Achse 86 gehindert. Das obere Element 26 und das untere Element 28 sind an einem zusammenklappbaren Kniegelenk 66 drehbar miteinander verbunden. Wie in 3A gezeigt, wird der von der Vorspannfeder 48 aufgebrachten abwärts gerichteten Kraft entgegengewirkt, wenn das Gelenk 66 der Klappe 34 außermittig gehalten wird.
  • 3B zeigt die Initiierung des Atembetätigungsmechanismus 100, die durch die Inhalation eines Patienten durch die Öffnung 60 des Hornes 58 bewirkt wird. Wie in den 3B-3C und 4A gezeigt, wird ein auswärts gerichteter Luft strom 80 in der zweiten Kammer 64 erzeugt, der durch eine Vielzahl von Schlitzen 70 im Wandler zieht. Durch das Absaugen von Luft durch die Schlitze 70 wird eine geringe Druckdifferenz 82 über die Innenfläche der Klappe 34 erzeugt, wodurch sich die Klappe um den Zapfen 98 in den Hohlraum des Wandlers 32 dreht, wie in den 3A und 3B gezeigt. Der Spalt 76 zwischen der Klappe 34 und dem Wandler 32 liefert genug Spiel, so dass sich die Klappe in den Hohlraum des Wandlers drehen kann. Andererseits ist der Spalt klein genug, um eine Druckdifferenz bei minimaler Saugwirkung am Horn zu ermöglichen. Wenn sich die Klappe 34 dreht, wird der Arm 74 des unteren Elementes 28 nicht länger von der oberen Fläche 72 der Klappe gehalten und gibt die Klappe 34 durch die Ausnehmung 88 frei, wenn sich das untere Element 28 um den Drehpunkt 78 drehen kann.
  • Mit der Drehung des unteren Elementes 28 gemäß 3C bewegt sich das zusammenklappbare Gelenk 66 über die Mitte hinaus, so dass sich der Behälterhalter 24 und Behälter 108 nach unten entlang der Achse 86 bewegen können, wodurch ein Abschnitt der Düse 110 in den Behälter 108 gedrückt wird, um die Abgabe des Medikamentes vom Behälter 108 anzuregen. Das Medikament bewegt sich durch die erste Kammer 102 in die zweite Kammer 64, wo es mit der durch die Schlitze 70 strömenden Luft mitgeführt wird, wie in größeren Einzelheiten in der US-PS 4 972 830 beschrieben. Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt die zweite Kammer 64 einen Innenquerschnitt, der wie eine Parabel geformt ist. Das mitgeführte Medikament strömt durch die zweite Kammer 64 und aus der Öffnung 60 des Hornes 58 heraus, um vom Patienten inhaliert zu werden. Daher wird die Freigabe der dosierten Menge des Medikamentes zeitlich so gesteuert, dass dieses vom Patienten in einem optimalen Augenblick während der Inhalationsphase des Atmungszyklus des Patienten inhaliert wird.
  • Nach der Inhalation der Dosis durch den Patienten wird die Klappe von einer von der Klappenfeder 36 ausgeübten Rückführkraft in ihre in 3D gezeigte Nominalposition zurückgeführt. Bei der Klappenfeder 36 handelt es sich um eine Metallstange oder einen Draht, der zwischen Rückhaltearmen 96 des Wandlers 32 und des Flansches 94 auf der Klappe 34 montiert ist. Durch die Drehung der Klappe wird die Feder durchgebogen und erzeugt eine Rückführkraft, um die Klappe 94 in ihre Nominalposition zurückzuführen, nachdem die Inhalationskräfte aufgehört haben.
  • Das obere und untere Element 26, 28, der Behälterhalter 24 und der Behälter 108 verbleiben in der in 3D gezeigten zusammengeklappten Abgabeposition infolge der durch die Vorspannfeder 48 ausgeübten Kraft. Die Rückführung der Staubabdeckung 40 (in größeren Einzelheiten in Verbindung mit den 7A-7E nachfolgend beschrieben) zur manuellen Abdeckung des Hornes 58 drückt den Behälterhalter 24 und den Behälter 108 unter dem von der Vorspannfeder 48 ausgeübten Druck in die Lagerposition zurück. Die Rückzugstorsionsfeder 30 ist am unteren Element 28 montiert, um so mit dem Wandler 32 in Eingriff zu treten, dass eine Torsionskraft auf das zusammenklappbare Gestänge ausgeübt wird, damit dieses in die verriegelte Konfiguration zurückkehrt. Das zusammenklappbare Gelenk 66 wird somit an einem Zusam menklappen gehindert, wenn die Staubabdeckung 40 wieder geöffnet ist.
  • In Verbindung mit den 7A-7E wird nunmehr die Funktionsweise der Staubabdeckung 40 beschrieben. Bei der vorliegenden Ausführungsform dient die Staubabdeckung 40 nicht nur als Abschirmung zur Abdeckung des Horneintrittes 60, sondern auch zum Rückstellen des Behälters in die Lagerposition nach Abgabe des Medikamentes. 7A zeigt das Inhalationsgerät 20 in einer Lagerkonfiguration, in der die Staubabdeckung 40 den Eintritt 60 zum Horn 58 abschirmt. Die Staubabdeckung 40 ist derart drehbar mit dem Wandler 32 verbunden, dass sie aus ihrer Stellung herausgedreht werden kann, um einen Zugang zur Hornöffnung 60 zu ermöglichen. Bei anderen Ausführungsformen kann die Staubabdeckung drehbar mit der vorderen oder hinteren Abdeckung 42, 44 verbunden sein. Die Staubabdeckung 40 besitzt zwei Nocken 120, die so ausgebildet sind, dass sie mit der Bodenfläche von Führungen 122 des Behälterhalters 24 über ihren gesamten Bewegungsbereich entlang der Achse 86 in Eingriff stehen. Wenn die Staubabdeckung 40 um den Drehpunkt 118 gedreht wird (wie in 7B gezeigt), treten die Nocken mit den Führungen 122 außer Eingriff. Der Behälterhalter 24 und der Behälter 108 verbleiben aufgrund der außermittigen Orientierung des zusammenklappbaren Gestänges in der Lagerposition.
  • 7C zeigt die Atembetätigungseinheit 100 im zusammengeklappten Zustand, wobei sich der Behälterhalter 24 und der Behälter 108 in der Abgabeposition befinden. Die Atembetätigungseinheit 100 ist durch die Druckkraft der Vor spannfeder 48 so vorgespannt, dass sie in dieser Konfiguration verbleibt. Wenn die Staubabdeckung zur Hornöffnung 60 zurückgedreht wird, wie in 7D gezeigt, treten die Nocken 120 mit der Bodenfläche der Führung 122 in Eingriff und drücken den Behälterhalter 24 und den Behälter 108 entlang der Achse 86 nach oben. Wenn sich die Staubabdeckung 40 in ihrer endgültigen Lagerposition befindet, in der sie den Horneintritt 60 abdeckt, haben die Nocken 120 den Behälterhalter 24 in die Lagerposition gedrückt, wie in 7A gezeigt. In dieser Konfiguration hat die Rückführfeder 30 die Atembetätigungseinheit 100 in die verriegelte Position zurückgesetzt, und eine Bewegung des Behälters 108 wird vom zusammenklappbaren Gestänge unabhängig von den Staubabdeckungsnocken verhindert.
  • Das Inhalationsgerät 20 besitzt vorzugsweise einen Dosierungszähler zum automatischen Zählen der verbleibenden Dosen, die im Behälter zurückbleiben, nach jeder Abgabe des Medikamentes. Das Inhalationsgerät kann mit einem Dosierungszähler versehen sein, der eine Reihe von unterschiedlichen Konfigurationen besitzt, einschließlich eines mechanischen oder elektrischen Zählers. Die Funktionsweise einer bevorzugten Ausführungsform hiervon unter Verwendung einer mechanischen Dosierungszählereinheit 130 wird in Verbindung mit den 8A bis 12E beschrieben.
  • 8A zeigt ein Inhalationsgerät 20 mit einer Dosierungszählereinheit 130, die über der Behälterhülse 46 ausgebildet ist. Die Behälterhülse 46 ist so dimensioniert, dass sie das Nichtabgabeende des Behälters 108 aufnimmt. Sie besitzt vorzugsweise eine oder mehrere Laschen 132 mit einem runden Vorsprung 136, der zum Eingriff mit den Zähnen des ersten Rades 50, das unmittelbar über der Behälterhülse 46 angeordnet ist, ausgebildet ist. Die in 9 gezeigte Ausführungsform besitzt zwei Laschen 132 und runde Vorsprünge 136. Es versteht sich jedoch, dass jede beliebige Anzahl von Laschen und Vorsprüngen Verwendung finden kann.
  • Wie in 8A gezeigt, ist das erste Rad 50 ein Zahnrad, das in einer horizontalen Orientierung zur oberen Kappe 54 drehbar montiert ist. Das Rad 50 besitzt eine Vielzahl von unteren Zähnen 140 und oberen Zähnen 138, die entlang dem Außenumfang des Rades 50 angeordnet sind.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Anzeigerad 52 ebenfalls drehbar in einer horizontalen Orientierung zwischen dem ersten Rad 50 und der oberen Kappe relativ zur oberen Kappe 54 montiert. Das Anzeigerad 52 besitzt eine Öffnung 154, die Spiel für die Säule 142 des ersten Rades 50 ermöglicht, welches zur Montage an der oberen Kappe 54 vertikal angeordnet ist. Das Anzeigerad 52 besitzt Markierungen 150 zur Anzeige der Anzahl der im Behälter 108 zurückbleibenden Dosierungen auf der Basis der Position des Anzeigerades 52. Wie in den 2A und 2B gezeigt, geben die Markierungen 150, die durch die Öffnung 56 in der oberen Kappe 54 zu erkennen. sind, die Anzahl der verbleibenden Dosierungen an.
  • Die 8A-8D zeigen die Wechselwirkung zwischen der Behälterhülse 46 und dem ersten Rad 50 bei Abgabe der Fluidquelle 22. Wenn sich der Behälter 108 in der Lagerposition befindet, befindet sich der runde Vorsprung 136 zwischen zwei der oberen Zähne 138 auf dem Umfang des Rades 50. wenn sich der Behälter 108 und die Behälterhülse 46 infolge des Atembetätigungsmechanismus entlang der Abgabeachse nach unten bewegen, tritt der Vorsprung 136 mit der oberen Neigung von einem der unteren Zähne 140 in Kontakt, wie in 8B gezeigt. Der Vorsprung 136 setzt seine Bewegung entlang der Achse 86 fort und setzt das erste Rad 50 so unter Druck, dass dieses sich im Uhrzeigersinn (von der Oberseite nach unten) dreht, bis der Behälter 108 die Abgabeposition erreicht, wie in 8C gezeigt. Wenn die Staubabdeckung 40 geschlossen wird, um den Behälter 108 in seine Lagerposition zurückzuführen, bewegt sich der Vorsprung 136 nach oben, bis er die untere Neigung des oberen Zahnes 138 erreicht, wie in 8D gezeigt. Der Vorsprung 136 setzt seine Aufwärtsbewegung fort und setzt das Rad 50 unter Druck, um sich im Uhrzeigersinn weiterzudrehen, bis der Behälter 108 die Lagerposition erreicht, die in 8A gezeigt ist. wenn eine andere Dosis abgegeben wird, wird der Zyklus wiederholt.
  • Das untere Rad 50 kann so ausgebildet sein, dass die Anzahl der Dosierungen variiert wird, die erforderlich ist, um das untere Rad durch Veränderung der Anzahl der Zähne um 360° zu drehen. Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform findet ein 40-Zahn-Index Verwendung. Diese Zahl kann jedoch in Abhängigkeit von der Anzahl der im Behälter enthaltenen Dosierungen verändert werden.
  • Die 12A-12C zeigen die Wechselwirkung zwischen dem Anzeigerad 52 und dem unteren Rad 50. Wie in 10 und mit der versteckten Linie in den 12A-12C gezeigt, besitzt das untere Rad 50 einen Antriebszapfen 144, der auf der oberen Fläche des unteren Rades angeordnet ist. Das Antriebsrad 52 hat eine Vielzahl von halbkreisförmigen Aufnahmezapfen 152, die auf der unteren Fläche des Anzeigerades angeordnet sind. Wenn sich das erste Rad um die Montagesäule 142 dreht, tritt der Antriebszapfen 144 mit einem ersten der Aufnahmezapfen 152 in Eingriff und bewirkt, dass sich das Anzeigerad 52 um das Montageelement 156 eine spezielle Distanz entlang der Markierung 150 dreht, wobei diese spezielle Distanz den Bereich der zurückbleibenden Dosierungen anzeigt (d.h. „voll 200 bis 160")(siehe 12A). Bei einem Abschnitt der Drehung des ersten Rades gleitet der Antriebszapfen 144 am ersten Aufnahmezapfen 152 vorbei (siehe 12B) und vervollständigt eine volle Umdrehung (40 Dosierungen), bis er den zweiten Aufnahmezapfen 152 kontaktiert (12C). Der Zyklus wiederholt sich, bis sämtliche Aufnahmezapfen 152 so angetrieben sind, dass der „leere" Anzeiger am Fenster 56 erscheint, wenn die spezielle Zahl von Dosierungen abgegeben worden ist.
  • Wie in den 12A-C gezeigt, besteht der Effekt des Getriebes darin, die Bewegung des Anzeigerades 52 relativ zum ersten Rad 50 zu skalieren. Um den Bewegungsmaßstab zu verändern, können ein oder mehrere zusätzliche Antriebszapfen 144 auf der oberen Fläche des ersten Rades 50 angeordnet sein. Beispielsweise kann ein zweiter Antriebszapfen (nicht gezeigt) in einem Abstand von 180° vom ersten Zapfen so angeordnet sein, dass sich das Anzeigerad relativ zum ersten Rad für einen Behälter mit insgesamt 100 Dosierungen doppelt so schnell vorwärts bewegt.
  • 13 zeigt eine andere Ausführungsform, in der ein Inhalationsgerät mit einem atembetätigten Freigabemechanismus 200 dargestellt ist, bei dem anstelle der in den 1-7E gezeigten Klappe 34 eine Membran 202 Verwendung findet. Die Membran 202 ist am Wandler 204 montiert und so dimensioniert, dass sich ein Abschnitt der Membran in Abhängigkeit von den Inhalationskräften des Patienten durchbiegt. Der Freigabemechanismus 200 umfasst ferner einen Fänger 204, der mit der Membran und dem unteren Element 208 verbunden ist, um das zusammenklappbare Gestänge aus dem unteren Element 208 und dem oberen Element 210 zu halten.
  • Während des Gebrauches biegen Inhalationskräfte vom Patienten den Abschnitt der Membran in Verbindung mit dem Fänger durch. Die Bewegung des Fängers 204 ermöglicht, dass sich das untere Element 208 am Fänger vorbeidreht, so dass das Gestänge 208/210 zusammenklappen und eine Fluidabgabe erfolgen kann.
  • Die 14-17 zeigen eine andere Ausführungsform des Inhalationsgerätes 300 mit einem Lasthebel 302 und einem atembetätigten Freigabemechanismus 350 auf der Fluidquelle 22. Durch Anordnung des Freigabemechanismus über dem MDI-Behälter kann der Mechanismus mit einer minimalen Formmodifikation bei jeder MDI-Betätigungseinheit Verwendung finden. Das Inhalationsgerät 300 besitzt einen unteren Abschnitt 304, der eine Fluidquelle 22 und einen Wandler (nicht gezeigt) zur Abgabe des Medikamentes aufnimmt. Ein Mittelkörper 308 bildet eine Grenzfläche mit dem unteren Abschnitt 304 und nimmt gleitend einen Kolben 318 zum wahl weisen Vorbewegen der Fluidquelle 22 nach unten auf, damit das Medikament abgegeben werden kann.
  • Der Kolben 318 wird durch ein zusammenklappbares Gestänge mit einem unteren Element 320 und einem oberen Element 322 daran gehindert, sich relativ zum Mittelkörper 308 zu bewegen. Der Kolben 308 ist ferner so ausgebildet, dass er eine Vorspannfeder 312 an seinem oberen Ende aufnimmt. Die Vorspannfeder ist so geformt, dass sie eine Federkappe 310 aufnimmt, die niedergedrückt werden kann, um die Feder 312 gegen den Kolben 318 in Abwärtsrichtung zur Abgabe zusammenzudrücken, wie in 16A gezeigt. Zum Niederdrücken der Federkappe 310 ist der Lasthebel 302 so an der oberen Kappe 306 drehbar befestigt, dass durch eine Drehung des Lasthebels 302 in eine vertikale Orientierung die Federkappe 310 nach unten gedrückt wird, um den Kolben zur Abgabe des Fluids aus der Fluidquelle 22 vorzuspannen.
  • Die Bewegung des zusammenklappbaren Elementes 320 und Gestänges 320/322 wird durch die Klappe 316 verhindert. Die Klappe 16 ist so drehbar montiert, dass Inhalationskräfte bewirken, dass sie in der in 16B gezeigten Weise gedreht wird, so dass sich das untere Element 320 nach unten drehen kann und das Gestänge 320/322 zusammengeklappt wird. Die Vorspannkraft der Feder 312 drückt den Kolben nach unten, wie in 16C gezeigt. Der Lasthebel 302 wird dann in die erste Position rückgesetzt, wodurch sich die Fluidquelle 22 zurück in die in 16D gezeigte Lagerposition bewegen kann.
  • 17 zeigt eine Ausführungsform des Inhalationsgerätes 300, welche einen elektronischen Dosierungszähler 324 aufweist. Bei einer derartigen Konfiguration ist die Klappe 316 mit einem Auslöser 326 verbunden, der einen Sensor im Dosierungszähler 324 jedesmal dann wieder drückt, wenn die Klappe zur Abgabe einer Medikamentendosis ausgelöst wird. Der Dosierungszähler 324 umfasst generell eine Printplatte (PCB) und andere elektronische Komponenten, wie eine LCD, zur digitalen Anzeige der Dosierungszählung. Alternativ dazu kann stattdessen ein mechanischer Dosierungszähler nahezu in der gleichen Weise wie bei dem Inhalationsgerät der 9-12 in das Inhalationsgerät 300 eingearbeitet sein.
  • Die 18 bis 20B zeigen eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der ein Inhalationsgerät 400 einen mechanischen Dosierungszähler 420 hat, der ein vertikal montiertes Anzeigerad 422 aufweist. Das Inhalationsgerät 400 besitzt einen Lasthebel 402, der die Fluidquelle 22 zur Abgabe bei einer Abwärtsbewegung manuell vorspannt.
  • Wie in 19A gezeigt, wird die Fluidquelle 22 von einem zusammenklappbaren Gelenk 416, das von der Verbindung des oberen Elementes 406 und unteren Elementes 408 gebildet wird, an einer Abgabe gehindert. Das untere Element ist mit einer horizontal orientierten Klappe 410 verbunden. Die Inhalationskräfte am Horn 404 bewirken einen Luftstrom durch eine Öffnung 412 in eine Kammer 414 negativen Drucks, so dass ein negativer Druck auf die Klappe 410 ausgeübt wird, um die Klappe 410 nach unten zu drehen, wie in 19B gezeigt. Wenn das zusammenklappbare Gelenk 416 von der verriegelten Position entfernt ist, kann sich die Fluidquelle frei nach, unten bewegen und das Medikament abgeben.
  • Die 20A und 20B zeigen eine andere Ausführungsform, bei der ein Dosierungszähler 420 mit einem vertikal orientierten Anzeigerad 422 Verwendung findet. Eine Behälterhülse 426, die das Nichtabgabeende des Behälters 22 aufnehmen kann, besitzt eine Vielzahl von Vorsprüngen 434. Wenn der Behälter sich bei der Abgabe nach unten bewegt, wird durch die Bewegung der Behälterhülse 426 bewirkt, dass Vorsprünge 434 auf die Zähne 432 eines Zahnrades 424 treffen und eine Drehung des Zahnrades 424 im Uhrzeigersinn bewirken. Durch die Drehung des Zahnrades 424 im Uhrzeigersinn tritt dieses mit einem vertikal orientierten Kettenrad 430 eines Anzeigerades 422 in Eingriff, so dass das Anzeigerad 422 gedreht wird. Das Kettenrad 430 kann so ausgebildet sein, dass es mit dem Zahnrad 424 in speziellen Intervallen in Eingriff tritt, um die Drehung des Anzeigerades 422 relativ zur Drehung des Zahnrades 424 zu variieren.
  • Obwohl die obige Beschreibung viele Details enthält, beschränken diese in keiner Weise den Umfang der Erfindung, sondern dienen lediglich zur Beschreibung von einigen gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung. Es versteht sich daher, dass der Umfang der vorliegenden Erfindung auch andere Ausführungsformen umfasst, die für den Fachmann offensichtlich sind, und dass der Umfang der vorliegenden Erfindung durch nichts anderes als die Patentansprüche begrenzt wird. Wenn daher auf ein Element im Singular Bezug genommen wird, so soll dies nicht „eines und nur eines" bedeuten, wenn nicht ausdrücklich angegeben, sondern vielmehr „eines oder mehrere". Sämtliche strukturellen, chemischen und funktionellen Äquivalente zu den Elementen der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsform, die dem Fachmann bekannt sind, werden hiermit ausdrücklich durch Bezugnahme eingearbeitet und sollen von den Patentansprüchen mit umfasst werden. Darüber hinaus ist es nicht erforderlich, dass eine Vorrichtung oder ein Verfahren sich mit jedem Problem befasst, das von der vorliegenden Erfindung gelöst werden soll, da dieses von den Patentansprüchen mit abgedeckt wird. Ferner soll kein Element, keine Komponente oder kein Verfahrensschritt der vorliegenden Offenbarung der Öffentlichkeit gewidmet werden, ohne Rücksicht darauf, ob dieses Element, diese Komponente oder dieser Verfahrensschritt ausdrücklich in den Ansprüchen genannt wird.

Claims (21)

  1. Inhalationsgerät zur Abgabe von dosierten Mengen eines Medikamentes mit einem Fluidkanal zur Aufnahme des Inhalationsatems eines Benutzers, der sich zwischen einem Einlass und einem Auslass erstreckt, und einer zusammenklappbaren Halteeinrichtung, die zwischen einer ersten Konfiguration, in der ein Behälter des Medikamentes in einer Lagerposition gehalten wird, und einer zweiten Konfiguration, in der die Halteeinrichtung zusammengeklappt ist, so dass sie eine Bewegung eines Medikamentenbehälters aus der Lagerposition in eine Abgabeposition ermöglicht, in der das Medikament vom Medikamentenbehälter in den Kanal an einem Punkt zwischen dem Einlass und Auslass abgegeben wird, bewegbar ist, gekennzeichnet durch eine Verriegelung zum Verriegeln der zusammenklappbaren Halteeinrichtung in der ersten Konfiguration, wobei die Verriegelung in Abhängigkeit von einem Strom des Inhalationsatems im Fluidkanal betätigbar ist.
  2. Inhalationsgerät nach Anspruch 1, bei dem die Verriegelung von einer Betätigungseinheit betätigt wird, die im Fluidkanal angeordnet ist, so dass auf sie der Inhalationsatem einwirkt.
  3. Inhalationsgerät nach Anspruch 2, bei dem die Betätigungseinheit im Fluidkanal aufstromseitig des Punktes angeordnet ist, an dem das Medikament in den Kanal abgegeben wird.
  4. Inhalationsgerät nach Anspruch 3, bei dem die Betätigungseinheit am Einlass des Fluidkanals angeordnet ist.
  5. Inhalationsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei dem Einrichtungen vorgesehen sind, die ermöglichen, dass die von einem Finger eines Benutzers aufgebrachte Kraft auf die Betätigungseinheit einwirken kann.
  6. Inhalationsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei dem die Betätigungseinheit eine Scharnierklappe umfasst.
  7. Inhalationsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die zusammenklappbare Halteeinrichtung ein oberes Element aufweist, das gelenkig mit einem unteren Element verbunden ist.
  8. Inhalationsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, das des weiteren einen Halter zur Aufnahme eines Abschnittes eines Medikamentenbehälters, wobei das Medikament in Abhängigkeit von einer Bewegung des Behälterabschnittes entlang einer ersten Achse abgegeben wird, und ein Belastungselement auf weist, das mit dem vom Halter aufgenommenen Behälter verbindbar ist, wobei das Belastungselement eine Vorspannkraft auf den Medikamentenbehälter entlang der ersten Achse aufbringt.
  9. Inhalationsgerät nach Anspruch 8, bei dem die zusammenklappbare Halteeinrichtung mit dem Halter verbunden ist.
  10. Inhalationsgerät nach Anspruch q9, bei dem die zusammenklappbare Halteeinrichtung ein zusammenklappbares Gelenk aufweist, wobei in der ersten Konfiguration der zusammenklappbaren Halteeinrichtung das zusammenklappbare Gelenk so orientiert ist, dass es eine Bewegung des Halters entlang der ersten Achse verhindert, und in der zweiten Konfiguration der zusammenklappbaren Halteeinrichtung das zusammenklappbare Gelenk so orientiert ist, dass es eine Bewegung des Halters entlang der ersten Achse ermöglicht.
  11. Inhalationsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem der Fluidkanal ein Inhalationshorn aufweist, das den Mund eines Benutzers aufnehmen kann und eine Innenquerschnittsfläche besitzt, die entlang der Länge des Horns in Strömungsrichtung des Inhalationsatems ansteigt.
  12. Inhalationsgerät nach Anspruch 11, bei dem das Inhalationshorn einstückig mit einem Korpus des Inhalationsgerätes ausgebildet ist.
  13. Inhalationsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, das des weiteren eine Rückstelleinrichtung zum Bewegen der zusammenklappbaren Halteeinrichtung in die erste Konfiguration und zum Bewegen des Medikamentenbehälters in die Lagerposition aufweist.
  14. Inhalationsgerät nach Anspruch 13, bei dem die Rückstelleinrichtung eine Nockenanordnung umfasst.
  15. Inhalationsgerät nach Anspruch 13 oder 14, bei dem die Rückstelleinrichtung durch die Bewegung einer schwenkbar montierten Staubabdeckung betätigt wird, welche zwischen einer ersten Position, in der der Auslass des Fluidkanals geschlossen ist, und einer zweiten Position, in der der Auslass des Fluidkanals offen ist, bewegbar ist.
  16. Inhalationsgerät nach Anspruch 15, bei dem die Bewegung der Staubabdeckung von der zweiten Position in die erste Position die Nockenanordnung so antreibt, dass ein Medikamentenbehälter in die Lagerposition bewegt wird.
  17. Inhalationsgerät nach Anspruch 16, bei dem die Rückstelleinrichtung eine Federanordnung zur Bewegung der zusammenklappbaren Halteeinrichtung aus der zweiten Konfiguration in die erste Konfiguration, wenn der Medikamentenbehälter in die Lagerposition bewegt wird, aufweist.
  18. Inhalationsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, das des weiteren einen Dosierungszähler zur Verbindung mit einem Medikamentenbehälter aufweist, wobei der Dosierungszähler auf die Bewegung des Medikamentenbehälters aus der Lagerposition in die Abgabeposition anspricht, um jede Medikamentendosierung, die vom Medikamentenbehälter abgegeben wird, zu zählen.
  19. Inhalationsgerät zur Abgabe von dosierten Mengen eines Medikamentes mit einer Fluidquelle, die das Medikament enthält und einen Behälter mit einer Düse, die in einer Linie mit einer Abgabeachse des Behälters angeordnet ist, umfasst, wobei die Düse das Medikament abgibt, wenn der Behälter relativ zur Düse entlang der Abgabeachse vorbewegt wird, und einer Behälterhülse, die so ausgebildet ist, dass sie einen Abschnitt des Behälters aufnimmt und einen Vorsprung aufweist, der sich vom Behälter radial nach innen erstreckt, gekennzeichnet durch ein erstes Rad mit einer Vielzahl von Zähnen entlang seinem Umfang, wobei die Vielzahl der Zähne so angeordnet ist, dass sie das erste Rad in Abhängigkeit von einem Kontakt des Vorsprunges auf der Be hälterhülse, wenn sich die Behälterhülse und der Behälter in der Abgabeachse vorwärts bewegen, vorwärts dreht, und wobei die Drehbewegung des ersten Rades die Anzahl der von der Fluidquelle abgegebenen dosierten Mengen anzeigt.
  20. Inhalationsgerät nach Anspruch 19, bei dem ein zweites Rad benachbart zum ersten Rad angeordnet ist, das Markierungen zur Anzeige der Anzahl der von der Fluidquelle abgegebenen Dosierungen aufweist, wobei das erste Rad so ausgebildet ist, dass. es mit dem zweiten Rad so in Eingriff steht, dass sich das zweite Rad mit einer skalierten Bewegung relativ zum ersten Rad dreht.
  21. Inhalationsgerät nach Anspruch 20, bei dem das erste Rad eine Vielzahl von Eingriffsflächen zum Eingriff mit dem zweiten Rad aufweist, wobei die Anzahl der Eingriffsflächen die Bewegungsrate des zweiten Rades relativ zum ersten Rad variiert.
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