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Die
vorliegende Anmeldung bezieht sich auf einen Inhalator zur Abgabe
eines Medikaments aus einem Behältnis.
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Inhalatoren
zur Abgabe vielfältiger
Medikamente sind weit verbreitet. Der Inhalator hält ein Medikamentenbehältnis, das
beispielsweise durch Zusammendrücken
betätigt
werden kann, um eine Medikamentendosis abzugeben. Einige bekannte
Inhalatoren sind mit einem Betätigungsmechanismus
zur Betätigung
des Behältnisses
versehen, bei dem es sich um einen atmungsaktivierten Mechanismus
handeln kann, d.h. er kann so angeordnet sein, dass er das Behältnis als
Reaktion auf eine Inhalation an einem Mundstück des Inhalators betätigt. Ein
Beispiel eines solchen Inhalators wird in der WO 00/16836 beschrieben,
die den Stand der Technik gemäß Art. 54
(3) (4) darstellt.
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Wünschenswerterweise
ist der Inhalator mit verschiedenen Behältnissen wiederverwendbar.
Bei einem wiederverwendbaren Behältnis
besteht die Gefahr, dass ein bereits teilweise oder völlig aufgebrauchtes
Behältnis
angebracht wird. Dies kann dazu führen, dass das Behältnis unerwartet
versagt. Wenn der Inhalator beispielsweise einen Dosiszähler aufweist,
gibt dieser eine falsche Anzeige der verbleibenden Dosen, wenn beim
Einführen
eines gebrauchten Behältnisses
von einem vollen Behältnis ausgegangen
wird. Für
den Benutzer ist das bestenfalls ärgerlich und schlimmstenfalls
gefährlich,
wenn eine Dosis Medikament dringend benötigt wird.
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Nach
einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Inhalator
zum Halten eines Medikamentenbehältnisses
in Kombination mit dem Behältnis
vorgesehen, wobei das Behältnis
eine daran befestigte Halterung aufweist, an der ein Angabeglied angebracht
ist, das irreversibel von einem ersten Zustand in einen zweiten
Zustand bewegt werden kann, wobei der Inhalator ein Mittel zum Bewegen
des Angabeglieds von dem ersten Zustand in den zweiten Zustand,
wenn das Behältnis
vom Inhalator entfernt wird, und ein Erfassungsmittel zum Erfassen
des Zustands des Angabeglieds aufweist.
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Neue
Behältnisse
können
daher mit dem Angabeglied im ersten Zustand geliefert und in diesem Zustand
am Inhalator angebracht werden. Wenn dann das Behältnis vom
Inhalator entfernt wird, wird das Angabeglied vom ersten in den
zweiten Zustand bewegt. Da dies irreversibel ist, bleibt das Angabeglied
selbst dann im zweiten Zustand, wenn das Behältnis erneut im Inhalator angebracht
wird. Da das Erfassungsmittel den Zustand des Angabeglieds erfasst,
ermöglicht
diese Erfassung eine Angabe dahingehend, ob das Behältnis neu
ist oder bereits benutzt wurde. Als Reaktion auf diese Erfassung
kann verschiedenes unternommen werden. Beispielsweise hat der Inhalator
möglicherweise
Anzeigemittel zur Anzeige einer Angabe hinsichtlich des Zustands des
Angabeglieds, wenn ein Behältnis
im Inhalator gehalten wird. Ein gegebenenfalls vorgesehener Dosiszähler könnte desaktiviert
werden, wenn ein Behältnis
mit dem Angabeglied im zweiten Zustand eingeführt wird. Es wäre sogar
denkbar, einen zur Betätigung
des Behältnisses
vorgesehenen Betätigungsmechanismus
zu desaktivieren.
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Für das Angabeglied
sind zahlreiche unterschiedliche Strukturen möglich, aber bevorzugt ist das
Angabeglied gleitfähig
an der Halterung angebracht, weil dadurch eine einfache und trotzdem
zuverlässige
Struktur gegeben ist.
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Vorzugsweise
ist zwischen der Halterung und dem Angabeglied eine Ratschanordnung
vorgesehen, die aus Einfachheits- und Zuverlässigkeitsgründen bevorzugt ist.
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Eine
bevorzugte Form von Erfassungsmittel ist ein elektrischer Schaltkontakt.
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Vorteilhaft
ist das Angabeglied so gestaltet, dass es das Erfassungsmittel erst
dann in Eingriff nimmt, wenn das Behältnis vom Inhalator gehalten wird
und sich das Angabeglied in seinem ersten Zustand befindet. Diese
Anordnung hat den Vorteil, dass sie störsicher ist. Wenn das Angabeglied
defekt ist oder nicht vorliegt und es daher nicht möglich ist, zu
erfassen, ob das Behältnis
bereits verwendet worden ist oder nicht, dann wird das Erfassungsmittel also
nicht in Eingriff genommen. Daher geht der Inhalator davon aus,
dass das Behältnis
bereits verwendet wurde; das ist sicherer als anzunehmen, dass es sich
um ein neues Behältnis
handelt.
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Nach
einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Inhalator
vorgesehen, der ein Medikamentenbehältnis ersetzbar hält und ein
Erfassungsmittel zum Erfassen, ob ein Behältnis vom Inhalator gehalten
wird, aufweist.
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Es
hat viele Vorteile, dass der Inhalator Erfassungsmittel aufweist.
Der Betrieb des Inhalators kann abhängig davon gesteuert werden,
ob ein Behältnis
erfasst wird oder nicht. Wenn beispielsweise ein Anzeigemittel vorgesehen
ist, kann dieses eine Angabe dahingehend anzeigen, ob ein Behältnis vom
Inhalator gehalten wird oder nicht, wodurch der Benutzer leicht
bestimmen kann, ob ein Behältnis
geladen ist. Wenn ein Betätigungsmechanismus
vorgesehen ist, könnte
der Betrieb des Betätigungsmechanismus
so lange gesperrt werden, bis ein Behältnis erfasst wird.
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Vorzugsweise
ist das Erfassungsmittel angeordnet, um ein an einer Halterung,
die am Behältnis befestigt
ist, vorgesehenes Angabemittel zu erfassen. Das Vorsehen einer Halterung
mit daran angeformtem Angabeglied ist besonders vorteilhaft, da
ein Erfassungsmittel leichter ausgelegt und konstruiert werden kann,
als wenn das Erfassungsmittel das Behältnis selbst erfassen müsste. Dies
wiederum erhöht
die Zuverlässigkeit.
Die Auslegung des Erfassungsmittels als ein elektrischer Schaltkontakt
wird beispielsweise sehr leicht.
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Das
Behältnis
und der Inhalator können
getrennt vorgesehen werden; deshalb wird für jedes Element getrennt als
auch für
ihre Kombination Patentschutz beantragt.
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Beide
Aspekte der vorliegenden Erfindung sind in dem unten beschriebenen
Inhalator durch dieselben strukturellen Elemente verkörpert; die
Merkmale der beiden Aspekte können
daher frei kombiniert und ausgetauscht werden.
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Für ein besseres
Verständnis
wird der die vorliegende Erfindung verkörpernde Inhalator jetzt mittels
eines nicht einschränkenden
Beispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
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1 eine
Seitenansicht des Inhalators;
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2 eine
Querschnittsansicht des Inhalators mit einer Darstellung des Gehäuses und
des Kanals;
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3 eine
Seitenansicht des Kanals;
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4 eine
Seitenansicht der zusammengebauten Anordnung aus Behältnis und
Kanal;
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5 eine
auseinandergezogene Ansicht des Behältnisses, des Bundes und des
Kanals;
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6 eine
Querschnittsansicht der zusammengebauten Anordnung aus Behältnis und
Kanal;
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7 eine
Ansicht des Betätigungsmechanismus
von der Seite und von hinten;
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8 eine
Ansicht der Spindel von hinten;
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9 eine
Ansicht der Anordnung des federnden Belastungselements von der Seite,
von hinten und von oben;
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10 eine
schematische Ansicht der an der Spindel ausgebildeten Nockenflächen;
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11 eine
Ansicht des Auslösemechanismus
von der Seite und von hinten;
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12 eine
Seitenansicht des Auslösemechanismus;
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13 eine
Seitenansicht des Verriegelungsmechanismus;
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14A bis 14F Graphen
der Winkelpositionen der Elemente des Betätigungsmechanismus während seines
Betriebsablaufs;
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15 bis 22 Ansichten
des Betätigungsmechanismus
in verschiedenen Zuständen
während seines
Betriebsablaufs, wobei Ansichten von gegenüberliegenden Seiten mit den
Buchstaben A bzw. B bezeichnet werden;
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23 eine
Ansicht des Bundes von vorne und von der Seite;
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24 und 25 Ansichten
des Bundes von vorne und von der Seite, wobei sich das Angabeglied
in seinem zweiten bzw. ersten Zustand befindet und wobei die Vorderfläche weggeschnitten
ist, um die Anbringung des Angabeglieds zu veranschaulichen;
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26 eine
Ansicht des Angabeglieds von hinten und
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27 und 28 Ansichten
der Vorderfläche
des oberen Gehäuseabschnitts
von hinten, wobei das Angabeglied in seinen zwei möglichen
Zuständen
gezeigt wird.
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Wie
in 1 dargestellt, hat der Inhalator ein Gehäuse 1 mit
einem oberen Abschnitt 19 und einem unteren Abschnitt 20.
Wie in der Querschnittsansicht von 2 dargestellt,
ist der obere Gehäuseabschnitt 19 eine
Hohlschale, in der ein Behältnis 2 für ein Medikament
untergebracht ist, das einen allgemein zylindrischen Körper 3 hat,
der mit seiner Achse in einer vorbestimmten Richtung (vertikal in 2) gehalten
wird. Im oberen Gehäuseabschnitt 19 ist
ein Betätigungsmechanismus
zum Betätigen
des Behältnisses 2 untergebracht,
der weiter unten genauer beschrieben wird.
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Das
Innere des oberen Gehäuseabschnitts 19 ist
dank Lufteinlässen 51,
die in der oberen Wand 52 des oberen Gehäuseabschnitts 19 ausgebildet sind,
zur Umgebung hin offen. Durch den Anordnungsort der Lufteinlässe 51 wird
größtenteils
verhindert, dass sie durch die Hände
des Benutzers verdeckt werden, der das Gehäuse 1 üblicherweise
an den Seiten ergreift und nicht die obere Wand 52 bedeckt.
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Das
Behältnis 2 kann
zusammengedrückt werden,
um eine Medikamentendosis abzugeben. Insbesondere hat das Behältnis 2 einen
Ventilschaft 4, der bezüglich
des Körpers 3 zusammengedrückt werden
kann, um eine Medikamentendosis vom Ventilschaft 4 abzugeben.
Das Behältnis
ist von bekannter Art mit einer Dosierkammer, die ein bestimmtes Volumen
des Medikaments vom Körper 3 des
Behältnisses 2 auffängt. Dieses
Medikamentvolumen wird als gemessene Dosis vom Ventilschaft 4 abgegeben, wenn
der Ventilschaft 4 bezüglich
des Körpers 3 zusammengedrückt wird.
Der Ventilschaft 4 ist durch eine nicht gezeigte innere
Ventilfeder schwach nach außen
vorgespannt, um das Behältnis 2 nach
dem Zusammendrücken
rückzusetzen,
um die Dosierkammer neu zu füllen.
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Der
untere Gehäuseabschnitt 20 ist
eine Hohlschale, die mit dem oberen Gehäuseabschnitt 19 über ein
nicht gezeigtes Schubgelenk verbunden ist, dank dessen der untere
Abschnitt 20 in Pfeilrichtung in 1 abgetrennt
werden kann, indem der Benutzer die strukturierten Flächen 21 ergreift,
die am unteren und oberen Gehäuseabschnitt 19 und 20 ausgebildet
sind. Eine Kappe 22 ist über ein flexibles Gelenk 23 am
unteren Gehäuseabschnitt 20 angelenkt,
damit das vom unteren Gehäuseabschnitt 20 vorstehende
Mundstück 5 bedeckt
und freigelegt werden kann.
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Wie
in 2 gezeigt, ist im unteren Gehäuseabschnitt 20 ein
Kanal 24 untergebracht, der, wie isoliert in 3 dargestellt,
an das Mundstück 5 angeformt
ist.
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Der
Kanal 24 ist mit einem Behältnis 2 zusammengebaut,
wie aus 4 bis 6 hervorgeht. Der
Kanal 24 nimmt einen Düsenblock 11 in
einer Öffnung 25 auf.
Der Ventilschaft 4 des Behältnisses ist im Düsenblock 11 aufgenommen,
der so angeordnet ist, um eine vom Ventilschaft 4 abgegebene
Medikamentdosis aus dem Inhalator durch das Mundstück 5 zu
leiten. Der Kanal 24 und der Düsenblock 11 sind getrennt
ausgebildet. Dadurch können
beide hergestellt und dann zusammengebaut werden. Dadurch entstehen
Einsparungen in Herstellung und Logistik, weil verschiedene Düsenblockauslegungen
leichter in eine einzige Kanalauslegung eingegliedert werden können und
umgekehrt.
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Ein
Bund 26 ist permanent mit dem Behältnis 2 verbunden.
Der Bund 26 umfasst einen Haltering 27, der permanent
um einen Halsabschnitt 28 des Behältniskörpers 3 angebracht
ist. Der Halteabschnitt 27 verhindert, dass der Bund 26 vom
Behältnis
entfernt wird, so dass der Bund 26 gemeinsam mit dem Behältnis 2 entfernt
und er setzt wird. Der Halteabschnitt 27 und das Behältnis 2 können sich
jedoch in geringem Maße
entlang der Achse des Behältnisses 5 bewegen,
damit der Behältniskörper 2 zum Ventilschaft 4 zusammengedrückt werden
kann.
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Der
Bund 26 umfasst ferner eine Vorderplatte 29, an
die der Haltering 27 angeformt ist. Wenn das Behältnis 2 in
das Gehäuse 1 eingeführt ist, schließt die Vorderplatte 29 des
Bunds 26 eine zwischen dem oberen Gehäuseabschnitt 19 und
dem unteren Abschnitt 20 gebildete Öffnung und bildet daher einen
Teil der Außenwand
des Gehäuses 1. Dementsprechend
erhält
der Benutzer durch die Anwesenheit oder Abwesenheit der Vorderplatte 29 einen
visuellen Hinweis darauf, ob ein Behältnis 2 in das Behältnis eingeführt worden
ist, weil der Bund 26 permanent mit dem Behältnis 2 verbunden
ist.
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Ein
Paar an der Vorderplatte 29 der Seiten des Bunds 26 angeformte
Fangarme 30 nehmen die Innenfläche des oberen Gehäuseabschnitts 19 auf, um
den Bund 26 und das Behältnis 2 im
oberen Gehäuseabschnitt 19 zu
halten.
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Der
untere Gehäuseabschnitt 20 hat
einen Bolzen 50, an dem das Ende des Düsenblocks 11 platziert
ist, wie in 2 gezeigt, um den unteren Gehäuseabschnitt 20 und
den Kanal 24 gegenseitig festzuhalten. Der untere Gehäuseabschnitt 20 ist
jedoch nicht am Kanal 24 festgehalten und kann so vom oberen
Gehäuseabschnitt 19 entfernt
werden, wonach das Behältnis 2 im
oberen Gehäuseabschnitt 19 eingeführt und
der Kanal 24 am Behältnis 2 gehalten
bleibt, da der Ventilschaft 4 im Düsenblock 11 eingeführt ist.
Der Kanal 24 und der Düsenblock 11 können nachfolgend
zur Reinigung oder zum Austausch vom Ventilschaft 4 geschoben
werden. Nach dem Niederdrücken
der Fangarme 30 können
das Behältnis 2 und
der Bund 26 aus dem oberen Gehäuseabschnitt 19 geschoben
werden. Danach können
ein Ersatzbehältnis 2 und
ein Ersatzbund 26 eingeführt werden.
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Üblicherweise
werden dem Benutzer mit jedem neuen Behältnis 2 ein neuer
Kanal 24 und ein neuer Düsenblock 11 zur Verfügung gestellt,
so dass der Kanal 24 und das Mundstück 5 regelmäßig ersetzt
werden, damit im Laufe der Zeit kein Schaden eintritt oder sich
Schmutz ansammelt. Der Kanal 24 hat an seinem dem Mundstück 5 gegenüberliegenden
Ende eine Öffnung 31.
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Wie
in 2 gezeigt, weist der obere Gehäuseabschnitt 19 einen
Klappenkanal 32 auf, der sich von einem Strömungseinlass 33 zu
einer Klappe 13 erstreckt, die Teil des Auslösemechanismus
für den
Betätigungsmechanismus
ist, wie im Einzelnen unten beschrieben. Daher definieren der im
unteren Gehäuseabschnitt 19 untergebrachte
Kanal 24 und der Klappenkanal 32 zusammen einen
zusammengesetzten Kanal, der so geformt ist, dass er die Inhalationsströmung vom
Mundstück 5 zur
Klappe 13 leitet. Der durch den Kanal 24 und den
Klappenkanal 32 gebildete zusammengesetzte Kanal ist so
geformt, dass er die Strömung
zur Klappe 13 steuert, damit für geeignete Strömungseigenschaften
für den
ordnungsgemäßen Betrieb
der Klappe 13 gesorgt ist.
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Der
Inhalator hat des Weiteren einen Betätigungsmechanismus 6.
Zum besseren Verständnis folgt
zunächst
eine allgemeine Beschreibung der Gesamtstruktur und des Betriebs
des Betätigungsmechanismus 6.
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Eine
Betätigungskraft
zum Zusammendrücken
des Behältnisses 2 ist
in einem federnden Belastungselement in der Form einer Drehstabfeder 7 gespeichert.
Zur Belastung der Drehstabfeder 7 umfasst der Betätigungsmechanismus 6 einen
Belastungsmechanismus bestehend aus einem Belastungsglied in der
Form einer drehbaren Spindel 8 und zwei Kontaktgliedern
in der Form von Knöpfen 9,
die vom Gehäuse
vorstehen, wie in 1 gezeigt. Wenn die Knöpfe 9 bezüglich des
Gehäuses 1 zueinander niedergedrückt werden,
wird das Belastungsglied 8 angetrieben, das die Drehstabfeder 7 durch
eine Nockenanordnung zwischen den Knöpfen 9 und der Spindel 8 belastet.
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Die
Drehstabfeder 7 spannt das Zusammendrücken des Behältnisses 2 vor,
indem sie ein Behältniseingriffsglied
in der Form eines Hebels 10 in Eingriff nimmt, das den
Körper 3 des
Behältnisses
zu dem im Düsenblock 11 gehaltenen
Schaft 4 hin niederdrückt.
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Damit
die Betätigungskraft
nach der Belastung in der Drehstabfeder 7 gespeichert werden kann,
umfasst der Betätigungsmechanismus 6 einen Auslösemechanismus.
Dieser umfasst einen Verriegelungshebel 12, der den Behältniseingriffshebel 10 gegen
das Zusammendrücken
des Behältnisses 2 hält. Zur
Freigabe des Behältniseingriffshebels 10 umfasst
der Auslösemechanismus
weiterhin einen Flügel
in der Form einer Klappe 13, die den Verriegelungshebel 12 in
einem Ruhezustand festhält.
Durch Inhalation am Mundstück 5 wird
die Klappe 13 bewegt, um das Verriegelungsglied 12 freizugeben.
Dadurch wird wiederum der Behältniseingriffshebel 10 freigegeben,
wodurch die Drehstabfeder 7 das Zusammendrücken des
Behältnisses 2 treiben
kann.
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Der
Betätigungsmechanismus 6 umfasst weiterhin
einen Verriegelungsmechanismus, der die Spindel 8 nach
der Belastung der Drehstabfeder 7 verriegelt, wodurch die
Drehstabfeder 7 in ihrem belasteten Zustand gehalten wird,
bevor das Behältnis ausgelöst und nach
dem Auslösen
in seinem zusammengedrückten
Zustand verriegelt wird.
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Der
Verriegelungsmechanismus umfasst eine Raste 14, die in
einer Verriegelungsposition die Spindel 8 arretiert und
die Drehstabfeder 7 in ihrem belasteten Zustand hält. Der
Verriegelungsmechanismus umfasst weiterhin ein Zwischenglied 15.
Ein federndes Vorspannelement in der Form einer Feder 16 ist
zwischen der Raste 14 und dem Zwischenglied 15 vorgesehen,
um die Raste 14 zu ihrer Verriegelungsposition vorzuspannen.
Die Feder 16 gestattet das Ablenken der Raste 14 durch
die Spindel 8 während
der Belastung der Drehstabfeder 7.
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Vor
der Inhalation wird das Zwischenglied 15 durch den Behältniseingriffshebel 10 festgehalten. Beim
Inhalieren am Mundstück 5 nimmt
die Klappe 13 das Zwischenglied 15 in Eingriff,
um es festzuhalten. Nach dem Zusammendrücken durch den Behältniseingriffshebel 10 ist
das Behältnis 2 dadurch
in seinem zusammengedrückten
Zustand verriegelt, indem die Raste 14 des Verriegelungsmechanismus die
Spindel 8 festhält.
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Wenn
der Grad der Inhalation am Mundstück eine vorbestimmte Schwelle
unterschreitet, gibt die Klappe 13 das Zwischenglied 15 frei,
um das Vorspannelement 16 zu entlasten, das es seinerseits
der Raste 14 gestattet, die Spindel 8 freizugeben.
Nach Freigabe durch die Raste 14 bewegen sich die Spindel 8,
die Drehstabfeder 7 und der Behältniseingriffshebel 10 nach
oben und das Behältnis
wird rückgesetzt.
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Es
folgt eine genaue Beschreibung des Betätigungsmechanismus 6,
der in seiner Gesamtheit in 7 und teilweise
in 8 bis 13 dargestellt ist.
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8 zeigt
den Belastungsmechanismus, der aus einer drehbaren Spindel 8 und
zwei Kontaktgliedern in der Form von Knöpfen 9 an beiden Enden besteht.
Die Spindel 8 ist um eine orthogonal zur Achse des zylindrischen
Körpers 3 des
Behältnisses 2 verlaufende
Achse drehbar im oberen Gehäuseabschnitt 19 montiert.
Die Spindel 8 hat ein Paar Nockenflächen 8a, die auf gegenüberliegenden
Seiten der Drehachse der Spindel 8 angeordnet sind. Die Knöpfe 9 sind
so im Gehäuse
montiert, dass sie in einer parallel zur Drehachse der Spindel 8 verlaufenden
Bewegungsrichtung bewegbar sind. Die Knöpfe 9 haben jeweils
ein Paar nach innen vorstehende Nockenstößel 9a, die jeweils
eine jeweilige Nockenfläche 8a der
Spindel 8 in Eingriff nehmen. Durch die Nockenanordnung
der Nockenflächen 8a und
der Nockenstößel 9a zwischen
der Spindel 8 und den Knöpfen 9 werden die
Knöpfe 9 niedergedrückt, um die
Spindel 8 drehanzutreiben.
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Wie
in 9 dargestellt, ist die Drehstabfeder 7,
die das federnde Belastungselement bildet, so angeordnet, dass ihre
Windungen 7a eine mittlere zylindrische Fläche 8b der
Spindel 8 umfangen. Ein Fangarm 8c ragt radial
von der Spindel 8 weg. Ein erster Schenkel 7b der
Drehstabfeder 7 wird von dem Fangarm 8c gehalten,
so dass die durch die Knöpfe 9 getriebene
Bewegung der Spindel 8 die Drehstabfeder 7 belastet.
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Wie
schematisch in 10 dargestellt, haben die Nockenflächen 8a eine
nicht lineare Form, wodurch das Übertragungsverhältnis zwischen
dem Betrag an angetriebener Bewegung der Spindel 8 und
dem Betrag an Bewegung der Knöpfe 9 eine nicht
lineare Funktion der Drehposition der Spindel 8 ist. Der
Großteil 8b jeder
Nockenfläche 8a ist
mit zunehmender Steigung ausgebildet, um die erhöhte reaktive Belastungskraft
auszugleichen, die beim Niederdrücken
der Knöpfe 9 durch
die Drehstabfeder 7 auf die Spindel 8 ausgeübt wird.
Insbesondere sind sie so ausgebildet, dass die notwendige auf die Knöpfe ausgeübte Kraft
im Wesentlichen konstant ist, so dass der Benutzer linearen Widerstand
spürt. Da
die Drehstabfeder 7 eine lineare Federkonstante hat, wird
dies dadurch erreicht, dass der Großteil 8b jeder Nockenfläche 8a so
ausgebildet ist, dass das Übertragungsverhältnis umgekehrt
proportional zur Drehposition der Spindel 8 ist.
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Wahlweise
kann der äußerste Abschnitt
der Nockenflächen 8a,
die von den Nockenstößeln 9a während der
anfänglichen
angetriebenen Bewegung der Spindel berührt werden, eine geringere
Steigung haben, wie beispielsweise durch die punktierten Linien 8e angegeben.
Dies soll das Übertragungsverhältnis bezüglich des
nachfolgenden Großteils 8b reduzieren.
Auf diese Weise spürt
der Benutzer anfänglich
geringen Widerstand gegen die Bewegung der Knöpfe 9. Das verbessert
das vom Benutzer wahrgenommene Gefühl und hilft auch dem Benutzer
bei der Kraftanwendung.
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Eine
weitere Möglichkeit
besteht darin, den Endabschnitt der Nockenfläche 8a mit einer Raste
zu versehen, wie anhand der gepunkteten Linien 8d dargestellt.
Wenn das Ende der Nockenstößel 9a die Raste 8d erreicht, übt die Nockenfläche 8a der
Spindel 8 keine Kraft mehr auf Knöpfe 9 aus, um sie
nach außen
zu drängen.
In dieser Position wird die Raste 8d von der Drehstabfeder 7 gegen
die Seite der Nockenstößel 9a gedrängt und
hält daher
die Knöpfe 9 in
ihrer innersten Position. Dadurch werden die Knöpfe 9 daran gehindert,
nach der Belastung der Drehstabfeder 7 lose hin- und herzugleiten.
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Wie
in 9 gezeigt, nimmt die Drehstabfeder 7 einen
Behältniseingriffshebel 10 in
Eingriff, der um eine Achse 10a schwenkbar im Inneren des
Gehäuses
montiert ist. Der Behältniseingriffshebel 10 ist allgemein
U-förmig mit
zwei durch ein Querstück 10c verbundenen
parallelen Seiten 10b. Eine sich zwischen den beiden Seiten 10b erstreckende
Stange 10d beaufschlagt den Körper 5 des Behältnisses 2. Eine
auf dem Querstück
10c ausgebildete Erhebung 10e wird von dem zweiten Schenkel 7c der
Drehstabfeder 7 in Eingriff genommen, wodurch die Belastung der
Drehstabfeder 7 den Hebel 10 vorspannt, so dass dieser
das Behältnis 2 zusammendrückt. Der
Behältniseingriffshebel 10 wird
von einer nicht gezeigten Rückstellfeder,
die als Drehstabfeder auf der Achse 10a angeordnet werden
kann, aber schwächer
als die Drehstabfeder 7 ist, nach oben vorgespannt.
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Die
Drehstabfeder 7, die Spindel 8 und der Behältniseingriffshebel 10 sind
alle um eine orthogonal zur zy lindrischen Achse des Körpers 5 des
Behältnisses 2 verlaufende
Achse drehbar. Dies sorgt für
einen einfachen und zuverlässigen
Belastungsmechanismus, besonders aufgrund der Anordnung der Drehstabfeder 7,
deren Windungen 7a die Spindel 8 umgeben. Einige
oder alle diese Elemente könnten
alternativ auch linear in einer parallel zu der zylindrischen Achse
des Körpers 5 des
Behältnisses 2 verlaufenden
Ebene beweglich sein, um einen Belastungsmechanismus zu erzielen,
der gleichfalls einfach zu konstruieren ist. Aus der Sicht eines
zuverlässigen
wiederholten Einsatzes des Betätigungsmechanismus 6 sind
jedoch drehbare Elemente bevorzugt.
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Andererseits
unterstützt
die Bewegung der Knöpfe
in einer orthogonal zur Zylinderachse des Körpers 3 des Behältnisses 2 verlaufenden
Richtung den Benutzer bei der Aufwendung von Kraft auf den Belastungsmechanismus.
Wie bei Inhalatoren üblich, erstreckt
sich das Gehäuse 1 in
der Richtung der zylindrischen Achse des Körpers 3 des Behältnisses 2, so
dass es leicht in einer Hand gehalten werden kann, wobei die Knöpfe 9 von
beiden Seiten vorstehen. So lassen sich die Knöpfe 9 leicht zwischen
Finger und Daumen niederdrücken.
Als Alternative könnte
ein einziger Knopf vorgesehen sein, der eine Belastung auf ähnliche
Weise gestattet, indem der Benutzer den Knopf und das Gehäuse auf
der dem Knopf gegenüberliegenden
Seite niederdrückt.
Beide Konfigurationen gestatten auch eine Belastung, indem man den
Inhalator auf eine Fläche
legt und beispielsweise mit der Handfläche Kraft ausübt. Dies
erleichtert die Belastung durch einen Benutzer, der seine Finger
kaum bewegen oder deren Bewegung kaum steuern kann, wie beispielsweise
ein Patient mit chronischer Arthritis.
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Der
Betätigungsgliedmechanismus 6 umfasst
einen Auslösemechanismus
wie in 11 und 12 dargestellt,
der nach dem Belasten die Speicherung der Betätigungskraft in der Drehstabfeder 7 gestattet.
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Der
Auslösemechanismus
umfasst einen Verriegelungshebel 12, der schwenkbar an
einer Achse 17 montiert ist, die sich durch das Innere
des Gehäuses 1 erstreckt.
Der Verriegelungshebel 12 hat in der Nähe der Achse 17 eine
Kerbe 12a. In einem in 12 gezeigten
rückgesetzten
Zustand hält
die Kerbe 12a einen Vorsprung 10f, der von dem
Querstück 10c des
Behältniseingriffshebels 10 vorsteht, wodurch
der Hebel 10 gegen das Zusammendrücken des Behältnisses 2 gehalten
wird. Der Verriegelungshebel 12 ist durch eine als Drehstabfeder
an der Achse 17 angeordnete Rückstellfeder 34 schwach
zu der in 11 und 12 gezeigten
Position hin vorgespannt.
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Der
Auslösemechanismus
umfasst ferner einen Flügel
in der Form einer Klappe 13, die drehbar an einer sich
durch das Innere des Gehäuses 1 erstreckenden
Achse 18 montiert ist. Die Klappe 13 wird durch
eine nicht gezeigte Rückstellfeder,
die als Drehstabfeder an der Achse 18 angeordnet sein kann,
zu der in 12 gezeigten Position vorgespannt.
Die Klappe 13 hat eine Verriegelungshebeleingriffsfläche 13a,
die von dem über
der Achse 18 positionierten Block 13b vorsteht.
In der in 12 gezeigten Position nimmt
die Eingriffsfläche 13a eine am
Ende des Verriegelungshebels 12 distal von der Achse 17 gebildete
Kontaktfläche 12b in
Eingriff, um den den Behältniseingriffshebel 10 haltenden
Verriegelungshebel 12 festzuhalten.
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Die
Klappe 13 ist in dem zusammengesetzten Kanal angeordnet,
der durch den Kanal 24 und den Klappenkanal 32 gebildet
ist, der sich von dem Mundstück 5 erstreckt,
wobei sich ein Klappenabschnitt 13c über den zusammengesetzten Kanal
am gegenüberliegenden
Ende vom Mundstück 5 erstreckt,
wo der Kanal in das Innere des Gehäuses 1 mündet. Daher
reagiert die Klappe 13 auf Inhalation am Mundstück 5.
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Durch
Inhalation am Mundstück
wird der Klappenabschnitt 13c in den Klappenkanal 32 gezogen
(im Uhrzeigersinn in
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2 und
gegen den Uhrzeigersinn in 12). Durch
eine solche Drehung der Klappe 13 kann sich die Verriegelungshebeleingriffsfläche 13a außer Kontakt
mit der Kontaktfläche 12b des
Verriegelungshebels 12 bewegen.
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An
dem oberen Gehäuseabschnitt 19 ist auch
ein Knopf 35 montiert, der neben der Klappe 13 über der
Achse 18 angeordnet ist, so dass sich durch Niederdrücken des
Knopfs 35 die Klappe 13 in der Richtung dreht,
in der die Inhalation am Mundstück 5 erfolgt.
Dank des Knopfs 35 kann daher der Betätigungsmechanismus 6 ohne
Inhalation am Mundstück 5 manuell
freigegeben werden, um beispielsweise eine Betätigung des Behältnisses 2 zu
Testzwecken zu gestatten.
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Wenn
der Behältniseingriffshebel 10 durch die
Drehstabfeder 7 belastet ist, kann der Behältniseingriffshebel 10 dank
der Freigabe des Verriegelungshebels 12 durch die Klappe 13 so
angetrieben werden, dass das Behältnis 2 zusammengedrückt werden
kann. Der Vorsprung 10f lenkt den Verriegelungshebel 12 ab
(gegen den Uhrzeigersinn in 12), wenn
der Behältniseingriffshebel 10 vorbeigeht.
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Wie
in 13 gezeigt, umfasst der Betätigungsmechanismus 6 ferner
einen Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln der Spindel 8 nach
dem Belasten der Drehstabfeder 7. Der Verriegelungsmechanismus
umfasst eine Raste 14 und ein Zwischenglied 15,
die beide schwenkbar an der Achse 17 neben dem Verriegelungshebel 12 montiert
sind. Vor dem Zusammendrücken
des Behältnisses 2 wird
das Zwischenglied 15 von dem Querstück 10c des Behältniseingriffshebels 10,
der eine erste Kontaktfläche 15a neben
der Achse 17 berührt,
in der in 13 gezeigten Position gehalten.
Ein federndes Vorspannelement in der Form einer Drehstabfeder 16 ist
zwischen der Raste 14 und dem Zwischenglied 15 verbunden
und so belastet, dass die Raste 14 zu der in 13 gezeigten
Verriegelungsposition vorgespannt wird.
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Die
Raste 14 hat eine Kerbe 14a neben der Achse 17,
um den Arm 8c der Spindel 8 nach der Drehung in
die in 13 gezeigte Position, in der
die Drehstabfeder 7 belastet ist, in Eingriff zu nehmen.
In dieser Position verhindert die durch die Feder 16 bereitgestellte
Belastung, dass die Spindel 8 freigegeben wird, wodurch
die Drehstabfeder 7 in ihrem belasteten Zustand gehalten
wird. Vor dem Belasten befindet sich der Arm 8c der Spindel 8 über dem Ende 14b der
Raste 14 distal von der Achse 17. Wenn die Spindel 8 durch
Niederdrücken
der Knöpfe 9 nach
unten getrieben wird, nimmt der Arm 8c der Spindel das
Ende 14b der Raste 14 in Eingriff und lenkt die
Raste 14 durch Zusammendrücken der Feder 16 ab,
damit der Arm 8c der Spindel 8 vorbeigehen kann.
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Die
Klappe 13 umfasst ferner einen auf der der Verriegelungshebeleingriffsfläche 13a gegenüberliegenden
Seite der Achse 18 vom Block 13b vorstehenden
Bolzen 13d. Bei Inhalation am Mundstück 5 bewegt sich die
Klappe 13 in die in 13 gezeigte Position,
wo der Bolzen 13d eine zweite Kontaktfläche 15b des Zwischenglieds 15 distal
von der Achse 17 in Eingriff nimmt. Davor berührt der
Bolzen 13d die zweite Kontaktfläche 15b nicht, sondern
das Zwischenglied 15 wurde vom Behältniseingriffshebel 10 festgehalten.
Eine Bewegung der Klappe 13 löst den Auslösemechanismus aus, so dass
dieser das Behältniseingriffsglied 10 freigibt,
das sich nach unten außer
Kontakt mit dem Zwischenglied 15 bewegt. Der Bolzen 13d fängt jedoch
die Kontaktfläche 15b und
hält so
das Zwischenglied 15 weiter, wobei die Feder 16 im
belasteten Zustand ist. Dementsprechend bleibt die Raste 14 in
ihrer Verriegelungsposition, in der sie die Spindel 8 durch
Eingriffnahme des Arms 8c der Spindel 8 in der
Kerbe 14a der Raste 14 verriegelt.
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Wenn
anschließend
die Stärke
der Inhalation des Mundstücks
eine vorbestimmte Schwelle unterschreitet, bewegt sich die Klappe
außer
Kontakt mit dem Zwischen glied 15 (im Uhrzeigersinn in 13). Die
Höhe der
vorbestimmten Schwelle, bei der die Klappe 13 das Zwischenglied 15 freigibt,
wird durch die Form der zweiten Kontaktfläche 15b des Zwischenglieds 15 gesteuert.
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Nach
der Freigabe durch die Klappe 13 wird das Zwischenglied 15 durch
die Feder 16 angetrieben, die entlastet (im Uhrzeigersinn
in 13). Durch ein derartiges Entlasten der Feder 16 wird
die Kraft verringert, mit der die Raste 14 zu ihrer Verriegelungsposition
hin vorgespannt ist. Dementsprechend ist die auf den Behältniseingriffshebel 10 wirkende
Kraft der Drehstabfeder 7 ausreichend, um den Rastarm 8c der
Spindel 8 aus der Kerbe 14a zu treiben. Dementsprechend
können
sich die Spindel 8, die Drehstabfeder 7 und der
Behältniseingriffshebel 10 unter
Vorspannung durch die auf den Behältniseingriffshebel 10 wirkende
Rückstellfeder
vorgespannt nach oben bewegen, wodurch das Behältnis rückgesetzt werden kann.
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Die
Betriebsabfolge des Betätigungsmechanismus 6 wird
nun unter Bezugnahme auf die 14 bis 22 beschrieben. 14A bis 14F sind Graphen der Winkelpositionen der verschiedenen
Elemente des Betätigungsmechanismus 6.
Insbesondere zeigt 14A die Winkelposition der Klappe 13, 14B die Winkelposition des Verriegelungehebels 12, 14C die Winkelposition des Behältniseingriffshebels 10, 14D die Winkelposition des Zwischenglieds 15, 14E die Winkelposition der Raste 14 und 14F die Winkelposition der Spindel 8. Verschiedene
Zustände
und Positionen des Betätigungsmechanismus 6 sind
durch die Buchstaben A bis R in 14 bezeichnet,
und 15 bis 22 zeigen den
Betätigungsmechanismus 6 in
einigen dieser Zustände,
wobei die Ansichten von gegenüberliegenden
Seiten durch Zusatz der Buchstaben A bzw. B bezeichnet werden.
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Die
Folge beginnt im Zustand A (15), in dem
die Drehstabfeder 7 durch Niederdrücken der Knöpfe 9 be lastet worden
ist, und die, Spindel 8 ist durch die Raste 14 verriegelt.
Im Zustand A wird der Behältniseingriffshebel 10 vom
Verriegelungshebel 12 gehalten. Der Inhalator kann mit
dem Betätigungsmechanismus 6 in
Zustand A gelagert werden.
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In
Position B beginnt der Benutzer mit der Inhalation. Als Reaktion
auf die Inhalation beginnt die Klappe 13 sich zu bewegen.
Durch die Form der Kontaktfläche 12b kann
der Verriegelungshebel 12 anfangen, sich langsam zu bewegen.
Der Betätigungsmechanismus 6 befindet
sich jetzt im in 16 gezeigten Zustand
C.
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In
Position D gibt die Verriegelungshebeleingriffsfläche 13a der
Klappe 13 die Kontaktfläche 12b des
Verriegelungshebels 12 frei. Unter der Belastung durch
die Drehstabfeder 7 beginnt das Behältniseingriffsglied 10 dementsprechend,
sich nach unten zu drehen und lenkt den Verriegelungshebel 12 gegen seine
Rückstellfeder
ab, während
sich der Vorsprung 10f aus der Kerbe 12a bewegt.
Der Betätigungsmechanismus
befindet sich jetzt im in 17 gezeigten Zustand
E.
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In
Position F bewegt sich der Behältniseingriffshebel 10 außer Kontakt
mit der ersten Kontaktfläche 15a am
Zwischenglied 15, das daher unter der Vorspannung durch
die Feder 16 beginnt, sich zu bewegen. Das Zwischenglied 15 bewegt
sich jedoch nur eine kurze Strecke, da es in Position G von der Klappe 13 gefangen
wird, und zwar besonders durch die Stange 13d der Klappe 13,
die die zweite Kontaktfläche 15b berührt. Durch
diese Berührung
wird die Bewegung der Klappe 13 und des Zwischenglieds 15 angehalten.
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Durch
die Bewegung des Behältniseingriffshebels 10 wird
der Körper 3 des
Behältnisses 2 bezüglich des
im Düsenblock 11 gehaltenen
Schafts 4 zusammengedrückt,
wodurch das Behältnis 2 dazu veranlasst
wird, eine Dosis Medikament abzugeben. Der Düsenblock 11 leitet
die Dosis Medikament aus dem Mundstück, an dem der Benutzer inhaliert.
Der Betätigungsmechanismus 6 befindet
sich jetzt im in 18 gezeigten Zustand
H.
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Wenn
die Stärke
der Inhalation abzunehmen beginnt, fängt die Klappe 13 in
Position I an, sich unter der Vorspannung durch ihre Rückstellfeder
zurückzubewegen,
und schließt
den Kanal. Durch diese Bewegung der Klappe 13 wird das
Zwischenglied 15 dazu veranlasst, sich aufgrund der Form
der zweiten Kontaktfläche 15b leicht
zu bewegen.
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Wenn
die Stärke
der Inhalation eine vorbestimmte Schwelle unterschreitet, bewegt
sich die Stange 13d der Klappe 13 in Position
J außer
Kontakt mit der zweiten Kontaktfläche 15b. Dadurch wird das
Zwischenglied 15 freigegeben. Unter der Wirkung der Feder 16 bewegt
sich das Zwischenglied 15, um die Feder 16 zu
entlasten. Der Betätigungsmechanismus 6 befindet
sich jetzt im in 19 gezeigten Zustand
K.
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In
der Position L verringert sich die Belastung der Raste 14 durch
die Feder 16 so weit, dass die Raste 15 die Spindel 8 nicht
mehr halten kann. Durch die Kraft der Drehstabfeder 7 wird
der Arm 8c der Spindel 8 nach oben und außer Eingriff
mit der Kerbe 14a der Raste 14 gedrückt. Dadurch
wird die Raste 14 nach hinten gedrückt. Der Betätigungsmechanismus 6 befindet
sich jetzt im in 20 gezeigten Zustand
M.
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In
Position N erreicht die Drehstabfeder 7 ihre neutrale,
unbelastete Position, so dass sich zwischen dem Behältniseingriffshebel 10 und
der Spindel 8 keine Belastung befindet. Danach werden der Behältniseingriffshebel 10 und
die Drehstabfeder 7 unter Wirkung der den Behältniseingriffshebel 10 vorspannenden
Rückstellfeder
bewegt.
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In
Position O berührt
der Behältniseingriffshebel 10 die
erste Kontaktfläche 15a des
Zwischenglieds 15 und drückt sie nach hinten. Der Betätigungsmechanismus
im befindet sich jetzt im in 21 gezeigten
Zustand P. Dadurch wird die Feder 16 belastet und die Raste 14 zu
ihrer Verriegelungsposition hin geschoben, bis die Raste 14 den
Arm 8c der Spindel 8, der jetzt nicht mehr in
der Kerbe 14a ist, berührt.
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In
Position Q bewegt sich der Vorsprung 10f des Behältniseingriffshebels 10 in
eine Kerbe 12a des Verriegelungshebels 12, der
unter der Wirkung seiner Rücksetzfeder
in seine Verriegelungsposition zurückschnappt. Der Betätigungsmechanismus 6 befindet
sich jetzt im in 22 gezeigten Zustand
R. Im Zustand R wird das Behältnis
rückgesetzt
und kann für
die Abgabe der nächsten
Dosis wieder zusammengedrückt
werden, aber der Betätigungsmechanismus 6 ist
im entspannten Zustand, und die Drehstabfeder 7 ist unbelastet.
Durch die Drehung der Spindel 8 wurden die Knöpfe 9 nach
außen
in die in 22 gezeigte Position gedrückt. Der
Betätigungsmechanismus 6 kann
nun wieder durch Zusammendrücken
der Knöpfe 9 belastet
werden. Der Benutzer wird angewiesen, dies unmittelbar nach der
Inhalation auszuführen,
so dass das Behältnis
in einem Bereitschaftszustand gelagert werden kann, in dem es einfach
durch Inhalieren am Mundstück 5 benutzt werden
kann.
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Wenn
der Benutzer die Knöpfe 9 in
der Position S niederdrückt,
wird die Spindel 8 nach unten getrieben. Der Arm 8c der
Spindel 8 lenkt die Raste 14 so lange leicht gegen
die belastete Feder 16 ab, bis sich der Arm 8c in
die Kerbe 14a bewegt. Dadurch kann die Raste 14 dank
der Feder 16 in ihre Verriegelungsposition schnappen.
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Wie
in 23 gezeigt, ist der Bund 26 mit Stützen 40 versehen,
die sich über
der Vorderfläche 29 parallel
zur Achse des Körpers 3 des
Behältnisses 2 erstrecken,
um das Anbringen des Bundes 26 am oberen Gehäuseab schnitt 19 zu
führen.
Die Stützen 40 sind
von der Vorderfläche 29 zurückversetzt,
um dazwischen einen Kanal zu definieren. Der Bund 26 dient
als Halterung für
ein gleitend in einem der Kanäle
angebrachtes Angabeglied 41, wie in den Ansichten von 24 und 25 gezeigt,
wobei die Vorderfläche 29 weggeschnitten
ist und das Angabeglied 41 genauer in 26 veranschaulicht
wird.
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Das
Angabeglied 41 kann von einem in 25 dargestellten
ersten Zustand in einen in 24 dargestellten
zweiten Zustand bewegt werden. Ein Ratschenmechanismus in der Form
eines an der Seite des Angabeglieds 41 gebildeten Sperrzahns 41a und
einer vom Bund 26 vorragenden Sperrklinke 42 ist
vorgesehen, um Bewegung lediglich vom ersten in den zweiten Zustand
zu gestatten, so dass diese Bewegung irreversibel ist.
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Das
Angabeglied 41 hat an seinem untersten Ende einen Vorsprung 41b zur
Ineingriffnahme des unteren Endes der Stütze 40, und das Angabeglied 41 ist
in seinem zweiten Zustand, um das Angabeglied 40 am Bund
zu halten.
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Über dem
ersten Sperrzahn 41a ist ein zweiter Sperrzahn 41c vorgesehen,
um das oberste Ende 41d des Angabeglieds 41 über dem
oberen Rand der Vorderfläche 29 des
Bundes 26 zu halten. Das oberste Ende 41d des
Angabeglieds 41 ist mit einer der Vorderfläche 29 des
Bundes 26 zugewandten Ausnehmung 41e und einem
seitlichen Vorsprung 41f versehen, die beide wie unten
beschrieben mit dem Inhalator zusammenwirken.
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Wie
in 27 und 28 dargestellt,
ist an der Rückseite
der Vorderfläche 43 des
oberen Gehäuseabschnitts 19 des
Inhalators ein elektronisches Modul 44 angebracht. Das
elektronische Modul 44 umfasst eine LCD-Anzeige 45,
die von der Vorderseite der Vorderfläche 43 sichtbar ist,
eine Batterie 46 zur Speisung des elektronischen Moduls 44 und
einen Metallstreifen 47, der sich an der Rückseite
der Vorderfläche 43 nach
unten erstreckt. Der Me tallstreifen 47 hat einen Schaltkontakt 48,
der einen elektrischen Schaltkreis um den Metallstreifen 47 schließt, wenn
der Kontakt 48 geschlossen wird. Durch den federnden Metallstreifen 47 wird
der Schaltkontakt 48 offen vorgespannt.
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Das
Behältnis 2 wird
dem Benutzer normalerweise mit einem im Bund angebrachten Angabeglied 41 in
seinem ersten Zustand geliefert (wie in 25). Wenn
das Behältnis 2 und
der Bund 26 am Inhalator angebracht werden, hat das Angabeglied 41 in
seinem ersten Zustand die in 28 gezeigte Position,
in der sein oberstes Ende 41d den Schaltkontakt 48 in
Eingriff nimmt und schließt.
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Von
der Rückseite
der Vorderfläche 43 ragt eine
Raste 49 vor, die so positioniert ist, dass sie nach dem
Anbringen des Behältnisses 2 und
des Bundes 26 im Inhalator unter dem Vorsprung 41f liegt.
Die obere Fläche
des Vorsprungs 41f am Angabeglied 41 und die untere
Fläche
der Raste 49 sind geneigt, so dass relative Ablenkung gestattet
ist, wenn sie während
des Anbringens des Bundes 26 am oberen Gehäuseglied 19 an
einander vorbeigehen. Zu diesem Zeitpunkt nimmt die Sperrklinke 42 den
zweiten Sperrzahn 41c wie in 25 gezeigt
in Eingriff, um das Angabeglied 41 an der Raste 49 vorbeizuschieben.
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Das
elektronische Modul 44 erkennt das Schließen des
Schaltkontakts 48 und steuert die LCD-Anzeige 45 dementsprechend,
so dass diese anzeigt, dass ein Behältnis 2 geladen worden
ist und dass das Behältnis 2 ein
neues Behältnis 2 ist.
Beispielsweise kann die Darstellung eines Behältnisses angezeigt werden.
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Beim
Entfernen des Bundes 26 und des Behältnisses 2 von dem
oberen Gehäuseabschnitt 19 rastet
der Vorsprung 41f in die Raste 49 ein; dadurch wird
das Angabeglied 41 festgehalten, während der Bund 26 nach
unten bewegt wird. Dadurch wird die Sperrklinke 42 über den
ersten Sperrzahn 41a am Angabeglied 41 geschoben,
wodurch das Angabeglied 41 aus seinem in 25 dargestellten
ersten Zustand in seinen in 24 dargestellten
zweiten Zustand bewegt wird. Danach nimmt der Vorsprung 41b am
untersten Ende des Angabeglieds 41 den unteren Teil der
Stütze 40 in
Eingriff und verhindert ein weiteres Zurückziehen des Angabeglieds 41 vom Bund 26.
Dadurch wird das Einrasten der Raste 49 überwunden,
und der Vorsprung 41f wird an der Raste 49 vorbei-
und vom oberen Gehäuseabschnitt 19 weggeschoben.
Bei einem gebrauchten Behältnis 2 ist
daher das Angabeglied 41 in seinem zweiten Zustand im Bund 26.
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Wenn
wieder ein gebrauchtes Behältnis 2 im Inhalator
angebracht wird, wobei sich das Angabeglied 41 in seinem
zweiten Zustand befindet (wie in 24), nimmt
es die Position bezüglich
der Vorderfläche 43 des
Inhalators ein (27). Beim Anbringen des Bundes 26 nimmt
die Sperrklinke 42 in diesem Fall den ersten Sperrzahn 41a in
Eingriff. Dadurch wird der Vorsprung 41f aus der Position,
in der der Schaltkontakt 48 geschlossen ist, an der Raste 49 vorbei
in eine Position geschoben, in der die Ausnehmung 41e in
der Nähe
des Schaltkontakts 48 ist, so dass der Kontakt 48 in
die Ausnehmung 41e hineinragt und nicht in Eingriff steht
und der Schaltkreis um den Metallstreifen 47 offen ist.
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Das
elektronische Modul 44 erkennt das Öffnen des Schalters 48 und
steuert die LCD-Anzeige 45 dementsprechend, so dass diese
anzeigt, dass kein neues Behältnis
eingeführt
worden ist, indem beispielsweise ein durchgekreuztes Behältnis dargestellt
wird. Vorzugsweise zeigt die LCD-Anzeige 45 immer eine
solche Darstellung, und das elektronische Modul 44 ignoriert
das kurzzeitige Schließen des
Schaltkontakts 48 zur Aufrechterhaltung derselben Anzeige,
so dass beim Laden eines gebrauchten Behältnisses 2 keine Änderung
eintritt. Bei einer alternativen Ausführungsform ist die LCD-Anzeige 45 normalerweise
ausgeschaltet, und das elektronische Modul erkennt zunächst das
kurzzeitige Schließen des
Schaltkontakts 48, um die LCD-Anzeige 45 anzuschalten,
wodurch das Einführen
eines Behältnisses 2 angegeben
wird, und dann das nachfolgende Öffnen
des Schaltkontakts 48, um darzustellen, dass das geladene
Behältnis
nicht neu ist. In beiden Fällen wird
der Benutzer darüber
informiert, dass das geladene Behältnis 2 zuvor benutzt
worden ist.
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Selbstverständlich könnte das
Angabeglied 41 bezüglich
des Bundes 26 fest sein, indem es beispielsweise angeformt
ist; in diesem Fall könnte
der Schaltkontakt 48 zur Erfassung des Ladens eines Behältnisses 2 verwendet
werden, aber nicht zum Erfassen, ob das geladene Behältnis 2 neu
ist.