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DE202004020518U1 - Akkuschrauber - Google Patents

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DE202004020518U1
DE202004020518U1 DE202004020518U DE202004020518U DE202004020518U1 DE 202004020518 U1 DE202004020518 U1 DE 202004020518U1 DE 202004020518 U DE202004020518 U DE 202004020518U DE 202004020518 U DE202004020518 U DE 202004020518U DE 202004020518 U1 DE202004020518 U1 DE 202004020518U1
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pictograms
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B21/00Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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    • B25F5/00Details or components of portable power-driven tools not particularly related to the operations performed and not otherwise provided for
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Abstract

Handwerkzeugmaschine mit einem aus Kunststoff bestehenden Gehäuse (12, 18), vorzugsweise mit einem Handgriff (14) mit einer Ein-Ausschalttaste (26) und einem darin, insbesondere fest, eingesetzten Akku (40) und mit dem Akku (40) zugeordneten Ladekontaktzungen (37), wobei außen auf dem Gehäuse (12, 18) Buchstabenfolgen, Namen, Zahlenreihen, Piktogramme oder dergl. aufgebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchstabenfolgen, Namen, Zahlenreihen, Piktogramme oder dergl. erhaben oder vertieft am Gehäuse (12, 18) angeordnet sind und aus einem anderen Werkstoffbestehen als das Gehäuse (12, 18).

Description

  • Stand der Technik
  • Die vorliegende Erfindung geht aus von einem Akkuschrauber gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Es gibt bereits Akkuschrauber in der Leistungsklasse zwischen 2.4V bis 3.6V, wie beispielweise aus der EP 1 066 930 bekannt. Diese haben zumeist mehrere NiCd-Zellen als Energiespeicher, einen Ein-Aus-Schalter mit kurzer Schalttaste und ohne stufenlose Drehzahlregelung sowie einen Schalter zur Umschaltung von Links- auf Rechtslauf, ein die Motordrehzahl untersetzendes Getriebe, insbesondere Planetengetriebe, und einen Motor mit einem Standard-Durchmesser von 27.5mm. Dabei gibt es stabförmige und pistolenförmige Ausführungen mit Kunststoffgehäuse sowie Ausführungen mit winkelverstellbarem Griff. Diese Geräte werden zum Laden entweder über einen Stecker mit dem Ladegerät verbunden – ähnlich wie ein Handy oder ein Rasierapparat – oder über eine Halterung mit Kontakten, in die der Akku als Einzelteil zum Laden gelegt wird.
  • Dazu muss zuvor für das Ladegerät und die elektrische Verbindung der Lademodus hergestellt werden, was jedoch nicht automatisch nach jedem Einsatz geschieht. Dadurch ist das Gerät oft gerade dann nicht einsatzbereit ist, wenn es benötigt wird, wobei der bekannte Memoryeffekt nachteilig hinzukommt. NiCd Zellen entladen nach einer gewissen Zeit ohne Leistungsabgabe und auch unbenutzte Akku-Schrauber sind nach kurzer Zeit teilentladen. Werden sie geladen, wenn sie teil-entladen sind, steht aufgrund des Memoryeffekts nach dem Ladevorgang nur die Differenz der Neulademenge – und damit eine verringerte Leistung – zur Verfügung.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Akkuschrauber ist deren voluminöse Baugröße infolge großer Baugruppen, z.B. des Getriebes, der Schaltersysteme und der Akkus in Gestalt von NiCd Zellen, deren Größe „4/5 Sub-C" bei Anordnung im Handgriff die Ergonomie und die Verwendbarkeit beeinträchtigt, da enge, winklige Schraubstellen nicht erreichbar sind.
  • Bei bekannten Akkuschraubern mit elektrischen Nebenfunktionen, wie z. B. eingebauter Arbeitsstellenbeleuchtung, werden diese bisher entweder separat mit eigenem Schalter bzw. Betätigungselement oder synchron mit dem Schalter der Hauptfunktion, d. h. dem Motorschalter, ein- und ausgeschaltet. Ist die Nebenfunktion separat schaltbar, besteht der Vorteil darin, dass z.B. das Licht bei Bedarf einschaltbar ist und nicht permanent beim Betrieb der Maschine Strom verbraucht. Nachteilig ist, dass dazu zuvor ein gesondertes Betätigungselement bedient werden muss. Wird dieses versehentlich nicht ausgeschaltet, entlädt sich unbeabsichtigt der Akku. Dieses Risiko besteht nicht, wenn die Nebenfunktion synchron mit der Hauptfunktion geschaltet wird. In diesem Fall kann jedoch die Nebenfunktion nicht unabhängig von der Hauptfunktion aktiviert werden, was z. B. bei einer Arbeitsstellenbeleuchtung eines Schraubers von Vorteil ist.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Akkuschrauber ist, dass am Gehäuse beispielsweise per Tampondruckverfahren oder Klebeschild angebrachte Aufschriften oder dergl. Piktogramme auch bei maximaler Farbtiefe leicht verschleißen und beispielsweise durch Abrasivwirkung von Staub, Werkstückspänen und Schmutz abgetragen werden bzw. dass bei auf erhaben aus der beispielsweise grünen Gehäuseoberfläche hervortretenden, prägedruckartigen Aufschriften mit, beispielsweise roter, Farbdeckschicht, die Farbe allmählich durch abgeschliffen wird und die grüne Grundfarbe zumindest teilweise hindurchtritt und ein nachteiliger äußerer Eindruck entsteht. Außerdem kann dies bei aufgedruckten Gefahrenhinweisen zu rechtlichen Komplikationen führen.
  • Ein weiterer Nachteil ist die geringe Fälschungssicherheit bei mit Farbdruck oder Klebeschildern aufgebrachte Firmen-Logos.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die Erfindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, dass am Gehäuse angeordnete Aufschriften oder dergl. Piktogramme keinem sichtbarem Verschleiß mehr unterliegen und trotz Abrasivwirkung von Staub, Werkstückspänen und Schmutz ihren ursprünglichen Zustand bewahren, wobei erhaben aus dem – beispielsweise grünen – Gehäuse tretende – beispielsweise rote Aufschriften durch Abschleifen ihre ursprüngliche Farbwirkung nicht verlieren und die – beispielsweise rote – Farbe der Aufschrift in hoher Anmutung erhalten bleibt.
  • Dadurch, dass die Beschriftung des Handwerkzeugmaschinengehäuses – insbesondere des Akkuschraubergehäuses – mittels eines separaten, den Schriftzug oder das Piktogramm tragenden, zuvor in die Gußform eingelegten Teils vorgenommen wird, das mit dem Gehäuse-Kunststoff umspritzt wird, können einfachere Gußformen verwendet werden und die Gehäuse sind kostengünstiger herstellbar.
  • Dadurch, dass das Motorgehäuse aus mittig geteilten Halbschalen besteht, die das zylindrische Getriebegehäuse zangenartig mit radial nach innen ragenden Stützzungen von beiden Seiten umgreifen und zentriert in Montageposition festhalten, ist ohne gesonderte Befestigungs- oder Führungselemente wie Schrauben, Zentrierstifte oder Überrastelemente das Getriebegehäuse präzise und sicher mit dem Motorgehäuse verbindbar. Hier kann jede Halbschale mit einem verschleißfesten Firmenlogo bzw. Schriftzug hergestellt werden, wobei das entsprechende Einlegeteil zugleich als Verstärkungsmittel dazu verhelfen kann, die Festigkeit und Widerstandfähigkeit des Gehäuses zu erhöhen.
  • Insbesondere als transparentes, farbiges Teil können die Schriftzüge Licht hindurchtreten lassen und das Erscheinungsbild der Handwerkzeugmaschinen durch ensprechende Leuchteffekte erheblich prägen.
  • Die großflächige Gummiummantelung mit Noppenfläche über dem gesamten Griffbereich läßt den Akkuschrauber besonders griffsicher in der Bedienhand eingepaßt ruhen.
  • Zeichnungen
  • Nachstehend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit zugehöriger Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen
  • 1 eine Explosions-Teildarstellung des Akkuschraubers
  • 2 eine Seitenansicht des Akkuschraubers gemäß 1
  • 3 eine Gehäusehalbschale eines weiteren Akku-Schraubertyps mit Einlege-Logo
  • 4 eine Draufsicht eines Einlege-Logos als Einzelheit
  • 5 eine Innenansicht einer Gehäusehalbschale mit Blick auf die Rückseite des Einlegelogo
  • 6 eine Innenansicht einer anderen Gehäusehalbschale mit Blick auf die Rückseite des Einlegelogo und
  • 7 einen vergrößerten Ausschnitt der Außenseite einer Gehäusehalbschale mit Blick auf die Sichtseite des Einlegelogo
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • 1 zeigt von einem pistolenartigen Akkuschrauber 10 eine Gehäusehalbschale 16 seines zur Schraubrichtung fluchtendem Motorgehäuses 12. Das Motorgehäuse 12 mit abgewinkeltem Handgriff 14 wird aus zusammen zwei Halbschalen 16, 17 gebildet, die in einer Mittenebene 15 dicht aneinander abgestützt zusammenfügbar sind. Dazu greifen vier Schrauben durch Bohrungen der einen Halbschale in vier Schraubdome 19 der anderen Halbschale 16 und halten beide aneinander fest.
  • Eine als Ein-Ausschalttaste fungierende Schalttaste 26 (2) ist über einen großen Bereich der inneren Länge des Handgriffs 14 verlaufend angeordnet und erlaubt wegen ihrer großen Länge ein bequemes Ein- und Ausschalten auch in schwierigen Haltepositionen des Akkuschraubers 10.
  • Zum Eintritt der Ein-Ausschalttaste 26 in das Motorgehäuse 12 ist eine entsprechende jeweils hälftig in den Halbschalen 16, 17 angeordnete Öffnung 29 vorgesehen, die die Schalttaste 26 schachtartig führend eng umgreift. Die aus der Eintrittsöffnung 29 des Gehäuses 12 nach außen ragende Schalttaste 26 ist als von außen für die Bedienhand zugänglicher Schwenkhebel ausgestaltet und kommuniziert im Inneren des Handgriffs 14 sequentiell mit zwei nicht dargestellten gesonderten Schaltern. Sie ist um eine nichtdargestellte Schwenkachse begrenzt schwenkbar gelagert, wobei sie auf dem entgegengesetzten Ende der Schwenkachse eine nichtdargestellte Anschlag-Zunge trägt, die die Eintrittsöffnung 29 für die Ein-Ausschalttaste 26 im Inneren des Handgriffs 14 sichernd hintergreift, so dass sie gegen Heraustreten über ihre Ausschaltposition hinaus und gegen Verlieren gesichert ist.
  • Die Schalttaste 26 greift mit einem Zentrier- und Führungsdorn 263 in eine Druckfeder 28, die sich auf der gegenüberliegenden Seite im Inneren des Handgriffs 14 abstützt, so dass die Schalttaste 26 beim Loslassen aus einer Einschaltposition selbsttätig in ihre Aus-Position zurückkehrt, die Motorbewegung gestoppt und alle zuvor aktivierten Nebenschaltfunktionen, z.B. die Arbeitsstellenbeleuchtung 80, die Drehrichtungsanzeigen, 57, 58 oder die Ladezustandsanzeige 75 ausgeschaltet werden. Der Betätigungshub ist in der Mitte der Schalttaste 26 etwa 4 mm lang und damit kurz und bedienfreundlich.
  • Die Schalter 32, 34 sind auf einer länglichen, sich im Inneren des Handgriffs 14 erstreckenden Platine 36 nahe benachbart zur Rückseite der Schalttaste 26 in einem Längsabstand etwa entlang der Mittenebene 15 zueinander angeordnet, wobei deren Schalttaster 320, 340 durch Schaltnocken 261, 262 der Schalttaste 26 bei deren Niederdrücken und Schwenkbewegung um die Schwenkachse 30 nacheinander auslösbar sind. Beim Niederdrücken tritt zuerst der Schaltnocken 261 mit dem Schalttaster 320 des ersten (Haupt-) Schalters 32 in Kontakt und schließt damit die durch den Schalter 32 zuvor unterbrochenen Stromkreise, so dass damit eine/mehrerer Nebenfunktionen, z.B. die Beleuchtung 80 eingeschaltet wird. Beim weiteren Niederdrücken kommt der oberer Schaltnocken 262 in Kontakt mit dem kurzen Schalttaster 340 des zweiten Schalters 34 in Kontakt und schließt damit den zuvor durch den Schalter 34 noch unterbrochenen Hauptstromkreis zur Stromversorgung des Motors 46, so dass sich dieser bei eingeschalteter Beleuchtung 80 bzw. weiteren zugeschalteten elektrischen Nebenfunktionen dreht.
  • Dabei ist durch eine nicht näher bezeichnete elektronische Schaltung gesichert, dass die Ladezustandsanzeige 75 im oberen Bereich des Gehäuses 12 bei in Betrieb befindlichem Motor 46 nicht einschaltbar ist und nicht leuchtet, während die Nebenfunktion Drehrichtungsanzeige 57, 58 angezeigt wird.
  • Außerdem trägt die Platine 36 in ihrem unteren Bereich zwei symmetrisch angeordnete Ladekontaktzungen 37, die rechtwinklig aus der Ebene der Platine 36 austreten und dann jeweils am Ende nach außen abgewinkelte große Auflageflächen bilden. Diese durchtreten jede Halbschale 16, 17 symmetrisch zur Mittenebene 15 im unteren Ende des Handgriffs 14. Dabei sind sie an jeder Durchtrittsstelle in je einer Vertiefung innerhalb der Handgriffkontur „versenkt" eingebettet und für nach außen überstehende Ladekontakte 23 der Ladeschale 22 zugänglich, die sie im Ladezustand bei Auflage auf der Ladeschale 22 übergreifen und sich aufgrund deren federnder Anordnung sicher kontaktiert abstützen.
  • Des weiteren trägt die Platine 36 etwa mittig, flach und flächennah nicht näher bezeichnete Störwiderstände und Kondensatoren und im oberen Bereich einen Schiebeschalter 38 sowie am oberen Ende unter je einer nach vorn bzw. hinten gepfeilten Blende bzw. Fenster 59 in Längsrichtung fluchtend zwei Leuchtdioden 57, 58 zur optischen Anzeige der Drehrichtung und zwischen diesen unter einer rechteckigen Blende bzw. Fenster eine weitere Leuchtdiode 75, die als Ladezustandsanzeige dient und dem Benutzer des Akkuschraubers durch mehr oder weniger schnelles Blinken zeigt, ob der Akku reichlich oder nur gering geladen ist.
  • Die Platine 36 ist mit ihrer Längsseite parallel zum Handgriff 14 und mit ihrer Schmalseite quer zur Mittenebene 15 angeordnet und dabei in nicht näher bezeichneten nutartigen Aussparungen der beiden Halbschalen 16, 17 spielfrei so geklemmt, dass sie sich von Innen gegen die Halbschalen 16, 17 stützt und dadurch eine Verstärkungsrippe im Handgriff 14 bildet. Parallel zur Platine 36 ist im Handgriff 14 eine Lithium-Ionen-Zelle mit den bekannten Vorteilen als Akku 40 eingelegt, der von den beiden Halbschalen 16, 17 im Montagezustand zangenartig umgriffen und lagegesichert wird und damit in die Festigkeitsstruktur des Gehäuses 12 integriert ist. Der Akku 40 weist oben und unten jeweils ein als Lötfahne dienendes Kontaktblech 42, 43 auf, das mit der Platine 36 verdrahtet ist.
  • Oberhalb der Ein-Ausschalttaste 26 – im Zwickel zwischen abgewinkeltem Handgriff 14 und Motorgehäuse 12 – ist ein Schiebetaster 39 (2) quer zur Mitteneben 15 des Motorgehäuses 12 durch nicht bezeichnete, seitliche Öffnungen der Halbschalen 16, 17 hin- und herschiebbar angeordnet. Der Schiebetaster 39 umgreift mit einer nicht näher bezeichneten gabelartigen Verlängerung 390 ein Schiebeorgan 41 des kastenartigen, im oberen Bereich der Platine 36 fixierten Schiebeschalters 38. Das von der Verlängerung 390 übergriffene Schiebeorgan 41 ist mittels Schiebetaster 39 in die äußerste linke und rechte Seitenposition sowie – zum Transport – in eine Mittenposition verstellbar.
  • Ein gleichstrombetriebener Motor 46 im vorderen Bereich des Motorgehäuses 12 wird von den Halbschalen 16,17 nach deren Montage zangenartig umgriffen und in seiner Arbeitslage spielfrei, parallel zum im Motorgehäuse 12 eingelegten Getriebegehäuse 18 fluchtend ausgerichtet gehalten. Der Motor 46 hat einen hinteren und vorderen stufenartigen Motorbund 48, 49 (3), aus dem das hintere und vordere Ende der Motorwelle 45 austritt. Der Motor 46 ist über seinen vorderen und hinteren Motorbund 48, 49 in entsprechenden lagerbockartigen Rippen der Halbschalen 16, 17 zentriert abgestützt gelagert. Das vordere Ende 47 der Motorwelle 45 ist mit einer Abflachung bzw. mit einem Zweiflach versehen, insbesondere umgeformt, und greift damit in der Montagelage in eine entsprechende abgeflachte Ausnehmung eines Eingangsritzels 66 des im Getriebegehäuse 18 angeordneten Getriebes 65, das als Planetengetriebe ausgestaltet ist. Damit ist eine kraftschlüssige Kupplung mit grober Maßtoleranz und einfacher Montagemöglichkeit geschaffen, wobei der Motor 46 mit dem Getriebe 65 bzw. dem Getriebegehäuse 18 leicht zusammensteckbar ist und zusammengesteckt zur weiteren Montage in eine der Halbschalen 16, 17 einlegbar ist.
  • Stirnseitig umgreifen die beiden Halbschalen 16, 17 zangenartig und formschlüssig ein als separate zylindrische Baugruppe montiertes Getriebegehäuse 18 und halten es spielfrei fest. Dieses hat in zwei axialen, sich zum Motorgehäuse 12 erstreckenden, zungenartigen, teilzylindrischen Verlängerungen 60 eine Gehäuseringnut 54, die von einem Ringwulst 55 begrenzt wird. Der Ringwulst 55 greift in eine passende Gegenringnut 56 innen an der Stirnseite der Halbschalen 16, 17 des Motorgehäuses 12, wobei passende Gegenringwulste 53 der Halbschalen 16, 17 formschlüssig in die Gehäuseringnut 54 des Getriebegehäuses 18 greifen.
  • In die zwei asymmetrischen Aussparungen zwischen den zwei Verlängerungen 60 des Getriebegehäuses 18 greifen quer zur Längsrichtung des Motorgehäuses 12 abgewinkelte Gegenverlängerungen 61 fehlmontagesicher, spielfrei ein, die zugleich lagerbockartig den Motorbund 58 des Motors 46 zentrierend abstützen, so dass auch dieser in die Festigkeitsstruktur des Motorgehäuses 12 integriert ist. Gesonderte Befestigungselemente wie Schrauben oder dergleichen sind dabei unnötig. Dies erleichtert die Montage bei verringerter Anzahl von Einzelteilen.
  • Oben hinten trägt das Motorgehäuse 12 ein eingelegtes transparentes Fenster 59, das sich in der Trenneben längs erstreckt und durch drei Durchbrüche der Halbschalen 16, 17 den Blick auf eine grüne – nach vorn gerichteter Pfeil – bzw. rote Leuchtdiode 57, 58 – nach hinten gerichteter Pfeil – freigibt, je einer Drehrichtung der Motorwelle 45 (4) zugeordnet und mit dieser aufleuchtend. Dazwischen ist eine dritte Leuchtdiode 75 angeord net, die als Ladezustandsanzeige dient und die bei laufendem Motor 46 automatisch erlischt.
  • Aus dem vorn zu einem abgerundeten Kegel zulaufenden Getriebegehäuse 18 tritt vorn eine Abtriebsspindel 20, die stirnseitig als Innensechskant 21 zur Aufnahme passender Standardbits ausgestaltet ist. Der Innensechskant 21 ist mit Mitteln versehen, die den eingeschobenen Schraubbit oder Bohrbit gegen Verlieren festhalten, so dass für deren axiale Entnahme ein gewisser Widerstand von Hand überwunden werden muss.
  • Eine Arbeitsstellenbeleuchtung 80 setzt sich aus eine Streuscheibe 82 zusammen, die mit einer LED 86 gemeinsam in eine Bohrung 84 senkrecht unterhalb der Abtriebsspindel 20 durch das Getriebegehäuses 18 führt. Dabei ist die LED 86 über eine im Inneren des Motorgehäuses 12 verlaufende Elektroleitung 88 mit dem Akku 40 bzw. dem ersten Schalter 32 verbunden und – wie schon erläutert – durch Betätigung des Schalters 32 einschaltbar.
  • Der Motor 46 hat einen hintern und einen vorderen Motorbund 48, 49 und eine Motorwelle 47 mit abgeflachtem Ende 45. Das Getriebegehäuse 18 zeigt deutlich die dem Motorgehäuse 12 zugewandeten axialen Verlängerungen 60 mit Ringwülsten 55 und Ringnuten 54, die zangenartig durch entsprechende Gegengeometrien der zugewandten Enden der Halbschalen 16, 17 des Motorgehäuses formschlüssig umgreifbar und lagefixierbar sind. Überdies sind die Bohrung 84 zur Aufnahme der LED 86 und die LED 86 selbst als Einzelheit der Arbeitsstellenbeleuchtung 80 unterhalb der Abtriebsspindel 20 erkennbar.
  • Das separate Schriftzug-Teil kann im Spritzgußverfahren oder im 2K-Verfahren hergestellt und dann im Einlegeverfahren durch Einsetzen in die Spritzgußform für das Gehäuse 12, 18 und durch Umspritzen mit dem Gehäusewerkstoff zum fertigen Gehäuseteil gefertigt werden. Für das Einlegeteil ist ein Werkstoff auszuwählen, der besonders wärmebeständig bzw. temperaturfest ist, auch aus Glasbestandteilen bzw. metallischen Teilen bestehen.
  • Als Werkstoffe für die Kombination von Gehäuse und eingelagertem Schriftzug kommen weiter infrage:
    • – Polyamid, PA, gefüllt und ungefüllt
    • – Polypropylene PP
    • – Polyethylen
    • – Ethylen-Propylene EPM
    • – Polybutadin ABS
    • – Polycarbonat PC und als Elastomere:
    • – Polyurethan PU sowie Naturkautschuk.
  • 2 zeigt die Ansicht des Akkuschraubers 10 gemäß 1 von der linken Seite. Dabei ist das Motorgehäuse 12 aus Kunststoff erkennbar, das eine Buchstabenfolge bzw. Schriftzug 100 als Markenaufdruck trägt. In Betrachtungsrichtung links schließt sich an das Motorgehäuse 12 das Getriebegehäuse 18 aus Metall an. Üblicherweise besteht das Motorgehäuse 12 aus grün oder blau durchgefärbtem Kunststoff und der Schriftzug 100 aus roter Farbe, wobei in diesem Fall der Schriftzug 100 ein separates Teil ist, das mit dem Kunststoff des Motorgehäuses 12 umspritzt ist und der um ca. 1 mm erhaben aus der Oberflächenkontur dass Gehäuses 12 hervorsteht.
  • 3 zeigt eine Gehäusehalbschale 1120 eines weiteren Akku-Schraubentyps mit einem Schriftzug 1000, der als Firmenzeichen ausgestaltet ist. Dabei sind die Buchstaben auf ihrer Rückseite durch mindestens einen gemeinsamen Steg miteinander verbunden. Die Zwischenräume zwischen den Buchstaben bzw. den Stegen werden durch entsprechend gestaltete Gieß- bzw. Spritzvorgänge soweit ausgefüllt, dass eine dichte, stoffschlüssige Verbindung besteht.
  • 4 zeigt eine Draufsicht des Schriftzugs 1000 als Einzelheit, wobei drei Stege 1003 notenlinienartig die einzelnen Buchstaben tragen.
  • 5 zeigt eine Draufsicht auf die Außenseite der Gehäuseschale 17 des Akkuschraubers 10 als Einzelheit vergrößert mit Blick auf den Schriftzug 100.
  • 6 zeigt die Innenansicht der Gehäuseschale 17 mit Blick auf die Stege 1003, die die Buchstaben tragen und 7 zeigt die Innenansicht einer anderen Gehäusehalbschale mit Blick auf die Rückseite der Schriftzugs mit den Stegen 1003. des Einlegelogo
  • 6 eine Innenansicht einer anderen Gehäusehalbschale mit Blick auf die Rückseite des Einlegelogo und
  • 7 einen vergrößerten Ausschnitt der Außenseite einer Gehäusehalbschale mit Blick auf die Sichtseite des Einlegelog

Claims (6)

  1. Handwerkzeugmaschine mit einem aus Kunststoff bestehenden Gehäuse (12, 18), vorzugsweise mit einem Handgriff (14) mit einer Ein-Ausschalttaste (26) und einem darin, insbesondere fest, eingesetzten Akku (40) und mit dem Akku (40) zugeordneten Ladekontaktzungen (37), wobei außen auf dem Gehäuse (12, 18) Buchstabenfolgen, Namen, Zahlenreihen, Piktogramme oder dergl. aufgebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchstabenfolgen, Namen, Zahlenreihen, Piktogramme oder dergl. erhaben oder vertieft am Gehäuse (12, 18) angeordnet sind und aus einem anderen Werkstoffbestehen als das Gehäuse (12, 18).
  2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchstabenfolgen, Namen, Zahlenreihen, Piktogramme oder dergl. in einer anderen Farbe als das Gehäuse (12, 18) durchgefärbt sind.
  3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchstabenfolgen, Namen, Zahlenreihen, Piktogramme oder dergl. als separates Teil in die Gieß- oder Pressform des Gehäuses (12, 19) einlegbar sind, das mit dem Gehäusewerkstoff umspritzbar ist.
  4. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchstabenfolgen, Namen, Zahlenreihen, Piktogramme oder dergl. aus einem farbig transparentem oder leuchtfarbenem Werkstoff bestehen.
  5. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die am Gehäuse angeordneten Buchstabenfolgen, Namen, Zahlenreihen, Piktogramme oder dergl. von hinten beleuchtbar sind, inbesondere aus dem Inneren des Gehäuses (12, 18).
  6. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Halbschale (16, 17) im Bereich des Handgriffs (14) eine großflächige, wulstig abstehende Gummiummantelung mit Noppenstruktur angeordnet ist.
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