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Stand der
Technik
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Die
vorliegende Erfindung geht aus von einem Akkuschrauber gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Es
gibt bereits Akkuschrauber in der Leistungsklasse zwischen 2.4V
bis 3.6V, wie beispielweise aus der
EP
1 066 930 bekannt. Diese haben zumeist mehrere NiCd-Zellen
als Energiespeicher, einen Ein-Aus-Schalter mit kurzer Schalttaste
und ohne stufenlose Drehzahlregelung sowie einen Schalter zur Umschaltung
von Links- auf Rechtslauf, ein die Motordrehzahl untersetzendes
Getriebe, insbesondere Planetengetriebe, und einen Motor mit einem
Standard-Durchmesser von 27.5mm. Dabei gibt es stabförmige und
pistolenförmige
Ausführungen sowie
Ausführungen
mit winkelverstellbarem Griff. Diese Geräte werden zum Laden entweder über einen
Stecker mit dem Ladegerät
verbunden – ähnlich wie
ein Handy oder ein Rasierapparat – oder über eine Halterung mit Kontakten,
in die das Gerät
gelegt wird. Die Halterungen sind z. B. an einer Wand befestigbar,
um die Handhabung beim Laden zu vereinfachen.
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Dazu
muss zuvor für
das Ladegerät
und die elektrische Verbindung der Lademodus hergestellt werden,
was jedoch nicht automatisch nach jedem Einsatz geschieht. Dadurch
ist das Gerät
oft gerade dann nicht einsatzbereit ist, wenn es benötigt wird, wobei
der bekannte Memoryeffekt nachteilig hinzukommt. NiCd Zellen entladen
nach einer gewissen Zeit ohne Leistungsabgabe und auch unbenutzte
Akku-Schrauber sind nach kurzer Zeit teilentladen. Werden sie geladen,
wenn sie teil-entladen sind, steht aufgrund des Memoryeffekts nach
dem Ladevorgang nur die Differenz der Neulademenge – und damit
eine verringerte Leistung – zur
Verfügung.
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Ein
weiterer Nachteil der bekannten Akkuschrauber ist deren voluminöse Baugröße infolge großer Baugruppen,
z.B. des Getriebes, der Schaltersysteme und der Akkus in Gestalt
von NiCd Zellen, deren Größe „4/5 Sub-C" bei Anordnung im
Handgriff die Ergonomie und die Verwendbarkeit beeinträchtigt,
da enge, winklige Schraubstellen nicht erreichbar sind.
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Vorteile der
Erfindung
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Durch
die Verwendung nur einer einzigen langen und schlanken fest im Handgriff
des Akkuschraubers eingebauten Lithium-Ionen (Li-Ion)-Zelle anstelle
mehrerer 4/5 Sub-C Nickel-Cadmium-Zellen als
Akku kann ein besonders kleiner Griffumfang erreicht werden. Eine
deutlich reduzierte, äußerst handliche
Baugröße im „Damenrevolverformat" wird darüberhinaus
durch Ersatz einer üblichen,
kastenartigen Schalter-Baueinheit durch ein nur etwa 10% dessen
Volumens beanspruchenden, mit der Ein-Ausschalt-Taste verbundenes
Kontaktblech erreicht, das zwei Gegenkontakte bei Verschieben der Taste
miteinander elektrisch verbindet. Das Kontaktblech ist dazu in die
Ein-Ausschalt-Taste geschraubt.
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Zwei
relativ große,
harte Spiralfedern halten die Ein-Ausschalt-Taste vorgespannt in
Ihrer Ausschalt-Position und verhindern durch schnelles Öffnen bzw.
Schließen
der Kontakte bei deren über
die Lebensdauer zunehmender Hochohmigkeit deren Verschweißen mit
dem Kontaktblech.
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Die
besonders lange, sich über
nahezu die gesamte Innenseite des Handgriffs erstreckende Ein-Ausschalt-Taste hat
einen kurzen Betätigungshub
und ist dadurch an jeder beliebigen Stelle zuverlässig einschaltend
besonders leicht betätigbar.
Dadurch sind – unabhängig von
der Betätigungsposition – nur geringe
Bedienkräfte
nötig und
das Gerät
kann bequem in nahezu jeder Position der Bedienhand eingeschaltet
werden. Um die Führung
der Ein-Ausschalt-Taste gegenüber
dem Gehäuse
zu verbessern, hat sie zwei seitliche Führungszungen auf ihrer Innenseite,
die im Gehäuse
abgestützt
gleitgelagert sind.
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Weitere
Volumenreduzierung des Akkuschraubers wird durch kompakte Bauweise
des Getriebes und Getriebegehäuses
erreicht, wobei das Getriebe als Planetengetriebe lediglich in das
zylindrische Getriebegehäuse
eingelegt, durch ein Axialsicherungsblech am Herausfallen gehindert
wird. Dabei dient das Getriebegehäuse mit einer Innenverzahnung
selbst als Sonnenrad.
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Dadurch,
dass das dem Getriebe zugeordnete Motorwellenende eine Abflachung
hat und die entsprechende Eingriffsöffnung der Getriebeeingangswelle
die entsprechende Negativform hat, ist eine einfache, leicht montierbare,
kompakte Kupplung zwischen Motor und Getriebe geschaffen, die auch
grobe Toleranzen zulässt
und dabei zuverlässig arbeitet.
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Dadurch,
dass sich das Motorgehäuse
aus mittig geteilten Halbschalen zusammensetzt, die das zylindrische
Getriebegehäuse
zangenartig mit radial nach innen ragenden Stützzungen von beiden Seiten umgreifen
und zentriert in Montageposition festhalten, ist ohne gesonderte
Befestigungs- oder Führungselemente
wie Schrauben, Zentrierstifte oder Überrastelemente das Getriebegehäuse präzise und sicher
mit dem Motorgehäuse
verbindbar.
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Weitere
Gewichts- und Volumenreduzierung des Akkuschraubers wird durch Verzicht
auf ein Spannfutter erreicht, wobei mittels Innensechskant der Abtriebswelle – passend
für entsprechende Schraub-
oder Bohrbits mit Sechskantschaft – diese Werkzeuge schnell und
einfach wechselbar sind.
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Da
die Li-Ion-Zelle fast keine Selbstentladung hat, ist der Akkuschrauber
auch nach langen Benutzungspausen voll einsatzbereit, wobei in Benutzungspausen
der Akkuschrauber beliebig lange auf der Ladeschale im Lademodus
ruhen kann. Dabei ist die Ladeschale standsicher auf eine ebene
Ablagefläche
stellbar und muss nicht befestigt und auch nicht festgehalten werden,
wenn der Akkuschrauber entnommen wird. Dadurch ist er immer mit
nur einer Hand schnell entnahmebereit, wobei kein Stecker gezogen
oder keine Halterung entfernt werden muss. Außerdem ist jederzeit automatisch
sichergestellt, dass der Akkuschrauber geladen wird.
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Die
kompakte Li-Ion-Zelle sitzt spielfrei lagegesichert verspannt im
Inneren der halbschalenartigen Handgriffbereiche, wobei an ihren
Endbereichen zwei angeschweißte
Kontaktfahnen mit elektrischen Zuleitungen zur Platine verlötet sind.
Sie ist in die Festigkeitsstruktur des Handgriffs integriert und
erhöht
dessen Formsteifigkeit bei geringem Materialeinsatz für die Halbschalen
des Gehäuses.
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Die
für die
Steuerung vorgesehene Platine ist Chassis der Einschaltkontakte,
der Ladekontaktzungen, des Schiebeschalters für Richtungsumkehr sowie der
2 Leuchtdioden für
die Drehrichtungsanzeige und der Steuerungsmittel des Lade- und
Entladestroms der Li-Ion-Zelle. Längs im Inneren des Handgriffs
angeordnet ist auch die Platine als zusätzliche Querrippe in die Festigkeitsstruktur
des Gehäuses
bzw. des Handgriffs integriert und erhöht dessen Biegesteifigkeit
erheblich.
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Statt
eines in dieser Klasse üblichen
kastenartigen Ein-Aus-Schalters, der jeweils eine Position für Rechts-
bzw. Linkslauf hat, wurde das Konzept getrennter rechts-/Linkslauf-Vorwahl übernommen. Während bei
bisherigen Bohrschraubern dazu eine gesonderte Baugruppe auf den
kastenartigen Hauptschalter aufgesetzt ist, wird hier ein auf die
Platine gelöteter,
einfacher und kos tengünstiger
Schiebeschalter, z.B. Massenware aus dem Elektronikhandel – über den üblichen
Schieber von Hand ansteuerbar und damit eine einfach aufgebaute
Drehrichtungsumschaltung geschaffen.
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Ein-Ausschalt-Taste
und Drehrichtungsumschalter sind so gestaltet, dass zum einen bei
gedrückter
Ein-Ausschalt-Taste der Drehrichtungsumschalter gesperrt ist und
nicht bewegt werden kann und zum anderen die Ein-Ausschalt-Taste
gesperrt ist und nicht in Einschaltposition gedrückt werden kann, wenn der Drehrichtungsumschalter
in der Mittelstellung, der empfohlenen Transportstellung, steht.
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Die
auf der Platine aufgelöteten
Ladekontaktzungen ragen durch Öffnungen
im unteren Ende des Handgriffs und werden in Ladestellung von Gegenkontakten
der Ladeschale kontaktiert, wobei keine zusätzlichen Kabel oder Kupplungsstecker
betätigt
werden müssen.
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Je
nach Drehrichtung des Motors leuchtet eine grüne oder rote auf die Platine
gelötete
Leuchtdiode auf. Diese sind durch mittels transparentem Kunststoffteil
als Fenster überdeckte Öffnungen
im Gehäuse
hindurch sichtbar.
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Das
Getriebegehäuse
ist zugleich das Außenrad
des Planetengetriebes. Dadurch wird ein zusätzliches Bauteil gespart und
das Geräte
schlank und kompakt mit geringem Eckenmaß (Spindelachse zur Außenkontur).
Dabei sind die Zahnquerschnitte bzw. die Zahnhöhe des Außenrades des Planetengetriebes
(Getriebegehäuse)
zugleich Anschlag einer Sicherungsscheibe, die als Axialsicherung
dient und die motorseitige Begrenzung der Planetenräder der ersten
Stufe bildet. Die Sicherungsscheibe hat zwei über ihren Umfang ragende Flügel, die
bajonettverschlussartig in zwei entsprechende Vertiefungen des Getriebegehäuse rastbar
und durch Verdrehen in einer anschließenden Ringnut gegen axiales
Lösen sicherbar
sind. Dies ist zugleich eine Transportsicherung für das gesondert
zulieferbare Getriebe. Die Scheibe wird im eingebauten Zustand jeweils
durch ihre Flügel
zwischen dem Motor und dem Getriebegehäuses gehalten. Es ist auch
eine Sicherungsscheibe mit abstehenden, abgewinkelten Flügeln verwendbar,
die in die Vertiefungen durch Einpressen sicherbar sind.
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Das
Planetengetriebe ist mit einem Autolock-System versehen, d.h. mit
selbstarretierender Abtriebsspindel bei Drehen derselben durch Kraftangriff
von Außen.
Dessen Getriebegehäuse
besitzt motorseitig oben und unten axiale Verlängerungen mit einer Ringnut
und einem Ringwulst. In diese Ringnut greifen Ringwulste der Halbschalen
des Motorgehäuses
ein, die ein entspre chendes Gegenprofil besitzen. Damit wird das
Getriebegehäuse
ohne weitere Bauteile wie Schrauben, Nieten oder Überrastzungen
aufgenommen und axial fixiert. Seitlich, wo das Getriebe zwischen
diesen Verlängerungen
Aussparungen aufweist, ragen axiale Gegen-Verlängerungen
der Halbschalen hinein. Diese Anordnung dient als Verdrehsicherung
des Getriebegehäuses gegenüber dem
Motorgehäuse – ohne Verwendung gesonderter
Bauteile. Die axialen Verlängerungen sind
asymmetrisch, um eine eindeutige Montage zu gewährleisten.
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Das
Getriebegehäuse,
die Platine mit Akku, Motor, Leuchtdioden und elektrischen Elementen
sowie der Schalterdrücker
mit Kontaktblech und Federn und das transparente Kunststoffteil
werden in eine erste Halbschale gelegt, mit der zweiten Halbschale geschlossen
und mit nur vier gleichen Schrauben geschlossen und damit komplett
montiert und ergeben eine sehr kostengünstige Lösung.
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Die
kompakte Bauform macht es möglich, das
Gerät vorn
am Getriebegehäuse
bzw. am angrenzenden Motorgehäuse
so in einer Hand zu halten, dass dabei mit deren Zeigefinger eine
Schraube auf den Bit zu halten ist, wobei zugleich die großflächige Ein-Ausschalt-Taste
bequem mit den übrigen Fingern
bedienbar ist, wobei zudem die freie Hand das Werkstück halten
kann.
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Die
großflächige Gummiummantelung
mit Noppenfläche über dem
gesamten Griffbereich läßt den Akkuschrauber
besonders griffsicher in der Bedienhand eingepaßt ruhen.
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Zeichnungen
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Nachstehend
ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit zugehöriger Zeichnung
näher erläutert.
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Es
zeigen
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1 eine
Seitenansicht des teilweise geöffneten
Akkuschraubers
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2 eine
Frontansicht des Akkuschraubers
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3 eine
Seitenansicht des in einer Ladeschale positionierten Akkuschraubers
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4 einen
vergrößerten Ausschnitt
aus 1 auf die Schalttaste
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5 einen
vergrößerten Ausschnitt
des Getriebegehäuses
aus 1
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6 eine
Ansicht gemäß 1 leicht
gedreht
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7 eine
Ansicht gemäß 6,
leicht gedreht
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8 eine
räumliche
Ansicht des Getriebegehäuses
von vorn
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9 eine
räumliche
Ansicht des Getriebes von hinten
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10 eine
räumliche
Ansicht der Ladeschale von oben Beschreibung des Ausführungsbeispiels
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1 zeigt
einen pistolenartigen Akkuschrauber 10 mit zur Schraubrichtung
fluchtendem Motorgehäuse 12 und
davon abgewinkeltem Handgriff 14. Das Motorgehäuse 12 mit
Handgriff 14 wird aus zwei Halbschalen 16, 17 gebildet,
die in einer Mittenebene 15 dicht aneinander abgestützt zusammenfügbar sind.
Dazu greifen vier Schrauben durch Bohrungen der einen Halbschale 17 in
vier Schraubdome 19 der anderen Halbschale 16 und
halten beide aneinander fest.
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Eine
Ein-Ausschalttaste 26 ist annähernd über die gesamt innere Länge des
Handgriffs 14 verlaufend angeordnet. Maschinenseitig bildet
die Ein-Ausschalttaste 26 mit einem angeschraubten Kontaktblech 32 in
Verbindung mit maschinenseitig fest angeordneten Gegenkontakten 34 einen
Ein- und Ausschalter, so dass sich ein gesonderter, handelüblicher
kastenartiger Standard-Schalter bzw. Taster erübrigt. Die Ein-Ausschalttaste 26 erlaubt
wegen ihrer besonderen Länge
ein bequemes Ein- und Ausschalten auch in schwierigen Haltepositionen
des Akkuschraubers 10. Sie ist an ihren Längsseiten
mit seitlichen in den Handgriff 14 tretenden Stützzungen 27 versehen,
die an entsprechenden Gegenflächen der
Halbschalen 16, 17 eine sichere Führung bilden und
ein präzises,
spielfreies Hin- und Her-Bewegen ermöglichen.
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Über zwei
harte Druckfedern 28, 30 ist die Ein-Ausschalttaste 26 am
Handgriff 14 elastisch abgestützt, so dass nach dem Einschalten
die Federn 28, 30 die Ein- und Ausschalttaste 26 bei
deren Loslassen selbsttätig
in ihre Aus-Position zurückbefördern, die
Kontakte 32, 34 trennen und die Motorbewegung
stoppen. Der Betätigungshub
ist durch nicht näher
bezeichnete Anschläge
begrenzt und ist mit 1 bis 4 mm sehr kurz und bedienfreundlich.
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Zum
Eintritt der Ein-Ausschalt-Taste 26 in das Motorgehäuse 12 ist
eine entsprechende jeweils hälftig
in den Halbschalen 16, 17 angeordnete Öffnung 29 vorgesehen,
die die Ein-/Ausschalttaste 26 schachtartig führend eng
umgreift. Die Ein-Ausschalttaste 26 trägt auf ihrer dem Handgriff 14 zugewandten
Stirnseite oben und unten je eine längs überste hende Zunge, die die Öffnung 29 überragen und
sich von innen an deren Rand abstützen und die Ein-Ausschalttaste 26 in
der Ausschaltposition daran abstützend
festhalten und Lösen
aus dem Gehäuse 12 hindern.
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Die
dem Kontaktblech 32 zugeordneten Gegenkontakte 34 sind
auf einer länglichen,
sich im Inneren des Handgriffs 14 erstreckenden Platine 36 dem
Kontaktblech 32 gegenüberliegend
und in dessen Hubbereich angeordnet. Außerdem trägt die Platine 36 in
ihrem unteren Bereich zwei symmetrisch angeordnete Ladekontaktzungen 37,
die rechtwinklig aus der Ebene der Platine 36 austreten
und dann jeweils am Ende nach außen abgewinkelte große Auflageflächen bilden.
Diese durchtreten jede Halbschale 16, 17 symmetrisch
zur Mittenebene 15 im unteren Ende des Handgriffs 14.
Dabei sind sie an jeder Durchtrittsstelle in je einer Vertiefung
innerhalb der Handgriffkontur „versenkt" eingebettet und
für die nach
außen überstehenden
Ladekontakte 23 der Ladeschale 22 zugänglich,
die sie im Ladezustand bei Auflage auf der Ladeschale 22 übergreifen
und sich aufgrund deren federnder Anordnung sicher kontaktiert abstützen.
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Des
weiteren trägt
die Platine 36 etwa mittig, flach und flächennah
nicht näher
bezeichnete Störwiderstände und
Kondensatoren und im oberen Bereich den Schiebeschalter 38 sowie
am oberen Ende zwei Leuchtdioden 57, 58 zur optischen
Anzeige der Drehrichtung.
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Die
Platine 36 ist mit ihrer Längsseite parallel zum Handgriff 14 und
mit ihrer Schmalseite quer zur Mittenebene 15 angeordnet
und dabei in nicht näher bezeichneten
nutartigen Aussparungen der beiden Halbschalen 16, 17 spielfrei
so geklemmt, dass sie sich von Innen gegen die Halbschalen 16, 17 stützt und
dadurch eine Verstärkungsrippe
im Handgriff 14 bildet. Parallel zur Platine 36 ist
im Handgriff 14 eine Lithium-Ionen-Zelle mit den bekannten
Vorteilen als Akku 40 eingelegt, der von den beiden Halbschalen 16, 17 im
Montagezustand zangenartig umgriffen und lagegesichert wird und
damit in die Festigkeitsstruktur des Gehäuses 12 integriert
ist. Der Akku 40 weist oben und unten jeweils ein als Lötfahne dienendes Kontaktblech 42, 43 auf,
das mit der Platine 36 verdrahtet ist.
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Oberhalb
der Ein-Ausschalttaste 26 – im Zwickel zwischen abgewinkeltem
Handgriff 14 und Motorgehäuse 12 – ist ein
Schiebetaster 39 quer zur Mitteneben 15 des Motorgehäuses 12 durch
nicht bezeichnete, seitliche Öffnungen
der Halbschalen 16 17 hin- und herschiebbar angeordnet.
Der Schiebetaster 39 umgreift mit einer nicht näher bezeichneten etwa mittigen
Aussparung gabelartig ein Schiebeorgan 41 eines kastenartigen,
im oberen Bereich der Platine 36 fixierten Schiebeschalters 38.
Das auf den Schiebeschalter 38 aufgesetzte Schiebeorgan 41 ist über den
Schiebetaster 39 in die äußerste linke und rechte Seitenposition
und in eine Mittenposition verstellbar.
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Ein
gleichstrombetriebener Motor 46 im vorderen Bereich des
Motorgehäuses 12 wird
von den Halbschalen 16,17 nach deren Montage zangenartig umgriffen
und in seiner Arbeitslage spielfrei, parallel zum im Motorgehäuse 12 eingelegten
Getriebegehäuse 18 fluchtend
ausgerichtet gehalten. Der Motor 46 hat einen hinteren
und vorderen stufenartigen Motorbund 48, 49, aus
dem das hintere und vordere Ende der Motorwelle 45 austritt.
Der Motor 46 ist über seinen
vorderen und hinteren Motorbund 48, 49 in entsprechenden
lagerbockartigen Rippen der Halbschalen 16, 17 zentriert
abgestützt
gelagert. Das vordere Ende 47 der Motorwelle 45 ist
mit einer Abflachung bzw. mit einem Zweiflach versehen, insbesondere
umgeformt, und greift damit in der Montagelage in eine entsprechende
abgeflachte Ausnehmung eines Eingangsritzels 66 des im
Getriebegehäuse 18 angeordneten
Getriebes 65, das als Planetengetriebe ausgestaltet ist.
Damit ist eine kraftschlüssige Kupplung
mit grober Maßtoleranz
und einfacher Montagemöglichkeit
geschaffen, wobei der Motor 46 mit dem Getriebe 65 bzw.
dem Getriebegehäuse 18 leicht
zusammensteckbar ist und zusammengesteckt zur weiteren Montage in
eine der Halbschalen 16, 17 einlegbar ist.
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Stirnseitig
umgreifen die beiden Halbschalen 16, 17 zangenartig
und formschlüssig
ein als separate zylindrische Baugruppe montiertes Getriebegehäuse 18 und
halten es spielfrei fest. Dieses hat in zwei axialen, sich zum Motorgehäuse 12 erstreckenden,
zungenartigen, teilzylindrischen Verlängerungen 60 eine
Gehäuseringnut 54,
die von einem Ringwulst 55 begrenzt wird. Der Ringwulst 55 greift
in eine passende Gegenringnut 56 innen an der Stirnseite der
Halbschalen 16, 17 des Motorgehäuses 12,
wobei passende Gegenringwulste 53 der Halbschalen 16, 17 formschlüssig in
die Gehäuseringnut 54 des Getriebegehäuses 18 greifen.
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In
die zwei awsymetrischen Aussparungen zwischen den zwei Verlängerungen 60 des
Getriebegehäuses 18 greifen
quer zur Längsrichtung
des Motorgehäuses 12 abgewinkelte
Gegenverlängerungen 61 fehlmontagesicher,
spielfrei ein, die zugleich lagerbockartig den Motorbund 58 des
Motors 46 zentrierend abstützen, so dass auch dieser in
die Festig keitsstruktur des Motorgehäuses 12 integriert
ist. Gesonderte Befestigungselemente wie Schrauben oder dergleichen
sind dabei unnötig.
Dies erleichtert die Montage bei verringerter Anzahl von Einzelteilen.
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Oben
hinten trägt
das Motorgehäuse 12 ein eingelegtes
transparentes Fenster 59, das sich in der Trenneben längs erstreckt
und mittig geteilt ist. Es gibt durch zwei Durchbrüche der
Halbschalen 16, 17 den Blick auf eine blaue bzw.
rote Leuchtdiode 57, 58 frei, jede einer Drehrichtung
der Motorwelle 45 zugeordnet und mit dieser aufleuchtend.
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Aus
dem vorn zu einem abgerundeten Kegel zulaufenden Getriebegehäuse 18 tritt
vorn eine Abtriebsspindel 20, die stirnseitig als Innensechskant 21 zur
Aufnahme passender Standardbits ausgestaltet ist. Der Innensechskant 21 ist
mit Mitteln versehen, die den eingeschobenen Schraubbit oder Bohrbit
gegen Verlieren festhalten, so dass für deren axiale Entnehmen ein
gewisser Widerstand von Hand überwunden
werden muss.
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3 zeigt
eine verhältnismäßig schmale, kastenartige
Ladeschale 22, deren Außenkontur schrägflächig der
pistolenförmigen
Innen- bzw. Außenkontur des Akkuschraubers 10 angeglichen
und nutartig vertieft ist. Der Akkuschrauber 10 kann daher mit
seiner Innenseite in passende Einbettungen 25 für den Handgriff 14 bzw.
des Motor- und Getriebegehäuse 12 und 18 spielfrei
eintreten, und durch sein Eigengewicht gesichert lagern, wobei die
Kontaktierung zwischen seinen Ladekontaktzungen 38 und den
Ladekontakten 23 der Ladeschale 22 besonders sicher
ist.
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Die
Ladekontakte 23 ragen aus der Kontur der Ladeschale 23 heraus,
so dass der Akkuschrauber 10 mit seinem Handgriff 14 in
eine entsprechende Aussparung der Ladeschale 12 rastet
und sich dabei mit seinem Eigengewicht mit seinen Ladekontaktzungen 37 an
den federnden Ladekontakten 23 der Ladeschale 22 abstützt. Allein
durch Auflegen des Akkuschraubers 10 auf die Ladeschale 22 stellt
sich sofort der Ladezustand mit hörbarem Klicken ein.
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Die
Ladeschale 22 weist in Betrachtungsrichtung links einen
nicht näher
bezeichneten elektrischen Steckkontakt zum Einführen eines Elektroanschlusskabels 24 zur
Stromversorgung der Ladeschale 22 auf, die im hinteren,
dem Handgriff 14 des Akkuschraubers 10 zugeordneten
Bereich eine Ladekontrollleuchte 71 und eine senkrechte
Einstecköffnung 73 zur
Halterung eines Schraub- bzw. Bohrbits trägt.
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Der
Akkuschrauber 10 ruht mit seiner Innenseite, insbesondere
mit seiner Ein-Ausschalttaste 26 auf der Oberseite einer
Ladeschale 22 und nimmt dort im Aufliegen automatisch eine
sichere Ladeposition ein, sofern die Ladeschale 22 mit
dem Kabel 24 an eine passende Stromversorgung angeschlossen ist.
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4 zeigt
eine ausschnittsweise Vergrößerung der
ersten Halbschale 16 mit den eingefügten Einzelteilen gemäß 1,
wobei die Ausgestaltung des Akkus 40 mit angrenzenden Teilen
sowie der Platine 36 mit den daran befestigen Teilen sowie
der Ein-Ausschalttaste 26 deutlich erkennbar ist.
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5 zeigt
ausschnittsweise den vorderen Bereich des Akkuschraubers 10 mit
der unteren Halbschale 16 mit Blick auf den Motor 46 und
das Getriebegehäuse 18 – formschlüssig eingelegt.
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6 zeigt
eine perspektivische Ansicht gemäß 1 mit
den entsprechenden Einzelheiten gemäß 1, wobei über diese
hinaus der Schiebetaster 39 zur Drehrichtungsumschaltung
deutlicher erkennbar ist, der in seiner Mittenposition zugleich
eine Einschaltsperre zum Betätigen
der Ein-/Ausschalttaste 26 bildet. Dadurch ist in dieser
Position ein ungewolltes Betätigen
z.B. beim Transport in der Hosentasche nicht möglich.
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7 zeigt
eine weitere räumliche
Darstellung gemäß den 1 und 6,
wobei die dazu beschriebenen Einzelheiten mit Hinweis auf diese
Figuren nicht nochmals wiederholt werden, sondern deren Verständnis verbessern
sollen.
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8 zeigt
die Stirnseite des Getriebegehäuses 18 als
Einzelheit mit eingebautem Getriebe 65 sowie der vorn herausragenden
Abtriebswelle 20 mit dem Innensechskant 21 sowie
den vom Getriebegehäuse 18 nach
hinten ragenden axialen Verlängerungen 60,
wobei regelmäßige ovale
Vertiefungen 70 auf der Außenseite des Getriebegehäuses 18 dessen
Griffigkeit erhöhen.
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9 zeigt
das hinten zylindrische Getriebegehäuse 18 gemäß 8 in
seiner Ansicht von hinten, wobei die beiden axialen Verlängerungen 60 und deren
Zwischenräume,
eine quer im Inneren des Getriebegehäuses 18 verrastete, über dessen
gesamten Innendurchmesser reichende Federscheibe 62 mit
einer Mittenöffnung 63 erkennbar
sind.
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Die
Federscheibe 62 weist radial überstehende Flügel 64 auf,
mit denen sie bajonettartig in entsprechende Aussparungen im Umfang
des hinteren Endes des Getriebegehäuses 18 einlegbar
und durch Verdrehen bzw. Verstemmen darin verrastbar ist.
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Durch
die Mittenöffnung 63 hindurch
ist die Eingangswelle 66 des Getriebes 65 für den Eingriff der
Motorwelle 47 zugänglich
und mit deren abgeflachten Ende kuppelbar, so dass deren Drehmitnahme
sicher erfolgen kann. Die Eingangswelle 66 hat eine Mittenausnehmung 68,
die die Negativform des abgeflachten Endes der Motorwelle 47 bildet.
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10 zeigt
eine Draufsicht von oben auf die Ladeschale 22 mit Blick
auf die Einbettung 25, die in eine Handgriffbettung 251 und
einer Getriebegehäusebettung 252 unterteilt
ist, so dass der Akkuschrauber 10 bündig und nahezu spielfrei eindeutig und
narrensicher so in die Ladeschale 22 einlegbar ist, dass
er sicher aufliegt und seine Ladekontaktzungen 37 (1, 2, 4, 6, 7)
sicheren Kontakt mit den Ladekontakten 23 der Ladeschale 22 behalten.