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DE202004020279U1 - Ranksäule für Kletterpflanzen - Google Patents

Ranksäule für Kletterpflanzen Download PDF

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DE202004020279U1
DE202004020279U1 DE200420020279 DE202004020279U DE202004020279U1 DE 202004020279 U1 DE202004020279 U1 DE 202004020279U1 DE 200420020279 DE200420020279 DE 200420020279 DE 202004020279 U DE202004020279 U DE 202004020279U DE 202004020279 U1 DE202004020279 U1 DE 202004020279U1
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/022Pots for vertical horticulture
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Abstract

Ranksäule für Kletterpflanzen, mit wenigstens drei in etwa vertikal ausgerichteten Vertikalstreben, die voneinander beabstandet angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalstreben (4) einen Schalenaufnahmeraum (5) umschließen, in dem wenigstens eine Pflanzschale (12) angeordnet ist, die dort mittels wenigstens eines Pflanzschalen-Haltemittels (13) zur Ausbildung eines Ranksäulenmoduls (2) gehalten, vorzugsweise lösbar gehalten ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ranksäule für Kletterpflanzen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Ranksäulen für Kletterpflanzen sind allgemein bekannt, z. B. aus der DE 200 13 294 U1 , die bereits mehrere, gegen die vertikale geneigte und über den Umfang verteilt angeordnete Längsstreben aufweist, die über die Höhe der Ranksäule gesehen mit mehreren Stützstreben als Querstreben versteift sind. Zur lösbaren Verbindung der Längsstreben mit den Stützstreben sind an den Kreuzungspunkten derselben Verbindungsglieder vorgesehen, in die die Stützstreben bzw. die Längsstreben einrastbar sind. In Verbindung mit einer derartigen Ranksäule können Kletterpflanzen entlang der einzelnen Vertikalstreben nach oben wachsen, wie dies allgemein bekannt ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine hochwertige, optisch ansprechende Ranksäule für Kletterpflanzen zu schaffen, die einen stabilen Aufbau aufweist, der eine individuelle Gestaltung der Ranksäule und damit des Bewuchses aufweist und die zudem flexibel und universell einsetzbar ist.
  • Diese Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Erfindungsgemäß ist die Ranksäule durch ein Ranksäulenmodul gebildet, das mittels wenigstens drei vertikal ausgerichteter Vertikalstreben einen Schalenaufnahmeraum definiert, in dem wenigstens eine Pflanzschale aufgenommen und gehaltert ist und in die z. B. Blumen eingepflanzt werden können. Dadurch lässt sich die Funktionalität einer derartigen Ranksäule nochmals wesentlich erhöhen, da neben dem herkömmlichen Bewuchs der Vertikalstreben mit Kletterpflanzen über die Pflanzschalen auch eine Bepflanzungsmöglichkeit mit Blumen zur Verfügung gestellt wird, die den optischen Gesamteindruck einer derartigen Ranksäule nochmals wesentlich erhöht. Der Begriff Pflanzschale ist hier zudem so weit zu verstehen, dass mit diesem nicht nur eine Bepflanzung mit Blumen möglich ist, sondern dass in diese Schalen selbstverständlich auch andere Arrangements eingebracht werden können, so z. B. Kieselsteine, in die dann andere Dekorelemente, wie z. B. künstlerische Gegenstände eingesteckt werden können. Insgesamt lässt sich dadurch somit der Funktionswert einer derartigen Ranksäule erheblich erhöhen, wobei vom jeweiligen Besitzer eine einfache Anpassung an die jeweils individuellen Gestaltungswünsche möglich ist, insbesondere mit von Zeit zu Zeit wechselnden Gestaltungen.
  • Durch die Ausbildung der Längsstreben als Vertikalstreben wird erreicht, dass sich der Ranksäulenquerschnitt über die Ranksäulenerstreckungsrichtung hin nicht ändert, so dass die Pflanzschalen als Gleichteile ausgebildet werden können, und an unterschiedlichen Positionen einer derartigen modulartig aufgebauten Ranksäule eingesetzt werden können. D. h., dass jedes einzelne Ranksäulenmodul einen identischen Pflanzschalenaufnahmeraum ausbildet.
  • Ein weiterer besonderer erfindungsgemäßer Vorteil ist es, dass ein derartiges Ranksäulenmodul vorzugsweise auch so ausgebildet sein kann, dass mehrere einzelne Ranksäulenmodule miteinander in Ranksäulenerstreckungsrichtung gesehen stapelartig verbunden werden können. Ist beispielsweise einem Ranksäulenmodul eine einzige Pflanzschale zugeordnet, dann werden mit einem derartigen modulartigen Aufbau bei mehreren übereinander gestapelten Ranksäulenmodulen auch mehrere übereinander beabstandet angeordnete Pflanzschalen vorgesehen, die dann individuell bepflanzt und/oder gestaltet werden können. Je nach der Vertikalerstreckung der einzelnen Vertikalstreben eines Ranksäulenmoduls kann ein Ranksäulenmodul eine oder aber auch mehrere voneinander beabstandet übereinander angeordnete Pflanzschalen aufweisen.
  • Besonders bevorzugt ist zur Verbindung der einzelnen Ranksäulenmodule jedoch eine Steckverbindung zwischen den einzelnen Vertikalstreben vorgesehen, um optisch besonders ansprechend fluchtende Vertikalstreben über die Ranksäulenerstreckungsrichtung auszubilden. Die Steckverbindung kann dabei formschlüssig und/oder reibschlüssig und/oder kraftschlüssig ausgebildet sein. Gemäß einer besonders einfach herstellbaren und funktionssicheren konkreten Ausgestaltung der Steckverbindung ist an einem oberen Vertikalstrebenende einer jeden Vertikalstrebe ein Aufnahmeauge, z. B. in Form eines dort angeschweißten Rohrabschnittes vorgesehen, in das ein freies unteres Vertikalstrebenende eines anderen Ranksäulenmoduls lösbar eingesteckt werden kann. Zur Fixierung kann am Aufnahmeauge als besonders einfaches Befestigungsmittel z. B. eine Madenschraube vorgesehen sein, die ein in das Aufnahmeauge eingestecktes unteres Vertikalstrebenende dort lösbar fixiert.
  • Besonders bevorzugt ist auch eine Ausgestaltung der Ranksäule bzw. des Ranksäulenmoduls, bei dem die einzelnen benachbarten Vertikalstreben mit Querstreben verbunden bzw. versteift sind, die vorteilhaft horizontal jedoch aber auch diagonal verlaufen können. Besonders bevorzugt ist hierbei eine Querverstrebung, bei der sämtliche benachbarten Vertikalstreben durch bezogen auf die Ranksäulenerstreckungsrichtung eine durchgehende oder mehrere auf gleicher Höhe angeordnete Querstreben verbunden sind, so dass eine um die jeweiligen Ranksäulenmodule umlaufende Querverstrebung ausgebildet ist. Bei mehreren übereinander gestapelten einzelnen Ranksäulenmodulen bildet dieses somit ebenfalls über die Ranksäulenerstreckungsrichtung gesehen ein gleichmäßiges Querverstrebungsmuster aus. Auch dies trägt wesentlich zur Möglichkeit einer besonderen optischen Gestaltung der Ranksäule bei, wobei selbstverständlich auch über die Querverstrebungen ein Bewuchs mit Kletterpflanzen ermöglicht wird.
  • Besonders vorteilhaft sind an den einzelnen Ranksäulenmodulen die Querstreben jeweils in einem solchen Bereich an der Vertikalstrebe angebunden, in dem sich auch die Aufnahmeaugen befinden. Besonders vorteilhaft ist hier die Querstrebe im Bereich der Aufnahmeaugen angeschweißt, wobei die Querstreben vorzugsweise eine solche Höhenerstreckung aufweisen, dass diese die Aufnahmeaugen von der Ranksäulenaußenseite als Sichtseite her überdecken.
  • Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, die erfindungsgemäßen Ranksäulen zu gestalten, so z. B. mit vier einen quadratischen oder rechteckförmigen Querschnitt definierenden Vertikalstreben, wobei die einzelnen Vertikalstreben durch entsprechende Flacheisen als geradlinige Querstreben verbunden sein können, um einen insgesamt quadratischen bzw. rechteckförmigen Ranksäulenquerschnitt beizubehalten. Grundsätzlich ist jedoch auch ein mehreckiger bzw. runder Querschnitt des Ranksäulenmoduls sehr gut ausbildbar.
  • Des weiteren gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Pflanzenschalen an den einzelnen Ranksäulenmodulen festzulegen. Grundsätzlich könnte die Festlegung der einzelnen Pflanzschalen an der Ranksäule durch Verschrauben, Verklipsen oder dergleichen ausgestaltet sein. Beispielsweise können an den Pflanzschalen aber auch entsprechende Befestigungslaschen angeordnet sein, mittels denen die Pflanzschalen unmittelbar an den Vertikalstreben bzw. auch an evtl. Querstreben eingehängt werden können. Besonders bevorzugt ist jedoch eine Ausgestaltung der Haltemittel durch einzelne Haken, die einerseits an der Pflanzschale und andererseits an einer Vertikalstrebe oder einer Querstrebe einhängbar sind, z. B. über dort jeweils vorgesehene Ausnehmungen. Dabei ist die Pflanzschalenform vorzugsweise so ausgebildet, dass diese an die Querschnittsform der Ranksäule angepasst ist.
  • Eine besonders stabile und standhafte Ranksäule ergibt sich dann, wenn die Ranksäule zudem eine behälterartige Bodenschale aufweist, an deren Bodenplatte den einzelnen unteren Vertikalstrebenenden zuordenbare Vertikalstrebenaufnahmen ausgebildet bzw. angeordnet sind. Die Vertikalstreben eines unteren Ranksäulenmoduls beispielsweise können dann mit ihren unteren freien Vertikalstrebenenden in die bodenplattenseitigen Aufnahmen vorzugsweise mittels einer Steckverbindung eingesteckt werden. Auch hier kann die Steckverbindung wieder formschlüssig und/oder reibschflüssig und/oder kraftschlüssig ausgebildet sein.
  • Die Vertikalstreben selbst sind vorzugsweise Rohre, die einen zylindrischen oder eckigen Querschnitt aufweisen.
  • Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausgestaltung ist die Ranksäule als Rankbogen ausgebildet, der zwei voneinander beabstandete Ranksäulen aufweist, die von einem Dachmodul, insbesondere einem Rankbogen überspannt sind. Der Rankbogen ist dabei mit dem jeweiligen oberen Ranksäulenende der beiden Ranksäulen verbunden, vorzugsweise mittels einer Steckverbindung lösbar verbunden. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit ein Set von mehreren Ranksäulen und mehreren Dachmodulen bereitzustellen, die einen sogenannten Rankpavillon ausbilden können. Da ein derartiger Rankpavillon eine z. B. halbkreisförmige bzw. teilweise oder ganz runde Form aufweisen soll, ist hier die Verbindung der einzelnen Ranksäulen mit den Dachmodulen so zu gestalten, dass ein bestimmter vorgegebener Rankpavillonradius ausgebildet werden kann.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung näher erläutert: Es zeigen:
  • 1 eine schematische, perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Ranksäule, die aus mehreren einzelnen Ranksäulenmodulen aufgebaut ist,
  • 2 eine vergrößerte, auseinandergezogene Detailansicht der Ranksäule nach 1,
  • 3 und 4 schematisch eine vergrößerte Detaildarstellung der Einzelheit A der 2 im gelösten und verbundenen Zustand,
  • 5 ein schematischer Querschnitt durch ein Aufnahmeauge einer Vertikalstrebe mit darin eingestecktem Vertikalstrebenende eines darüber angeordneten Ranksäulenmoduls,
  • 6 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Pflanzschale,
  • 7 eine erste schematische Darstellung einer Befestigungsmöglichkeit einer Pflanzschale im Schalenaufnahmeraum an einer Querstrebe,
  • 8 eine schematische Ausführungsform einer Einhakverbindung eines mit einer Pflanzschale verbindbaren Hakens an einer Vertikalstrebe,
  • 9 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Bodenschale,
  • 10 eine Draufsicht auf die Bodenschale nach 9,
  • 11 eine schematische, auseinandergezogene Darstellung einer alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ranksäule,
  • 12 einen zwei erfindungsgemäße Ranksäulen aufweisenden Rankbogen.
  • In 1 ist schematisch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ranksäule 1 gezeigt, die, wie dies aus 2 ersichtlich ist, hier beispielhaft durch drei separate Ranksäulenmodule 2 gebildet ist. Auf das in der 1 oberste Ranksäulenmodul ist noch eine Kuppel 3 aufgesteckt. Jedes der einzelnen Ranksäulenmodule ist hier durch vier sich in Vertikalrichtung erstreckende Vertikalstreben 4 ausgebildet, die einen hier beispielhaft quadratischen Schalenaufnahmeraum 5 ausbilden. Die einzelnen Ranksäulenmodule 2 sind hier identisch ausgebildet.
  • Die einzelnen Ranksäulenmodule 2 und auch die Kuppel 3 sind mittels einer Steckverbindung 6 miteinander lösbar verbunden, wie dies insbesondere auch durch die 3 bis 5 ersichtlich ist. Zur Herstellung der Steckverbindung 6 weisen die einzelnen Vertikalstreben 4 der Ranksäulenmodule 2 an ihrem oberen freien Ende 8 ein dort angeschweißtes Aufnahmeauge 7 auf, das einen Teil des oberen freien Vertikalstrebenendes 8 aufnimmt und überragt. In das das obere freie Vertikalstrebenende überragende Ende des Aufnahmeauges 7 ist entsprechend ein zugeordnetes unteres freies Vertikalstrebenende 9 eines darüber angeordneten Ranksäulenmoduls 2 einsteckbar und wie dies auch aus den 3 bis 5 weiter ersichtlich ist, von der Innenseite her mittels einer Madenschraube 10 fixierbar.
  • Wie dies insbesondere der 2 weiter entnommen werden kann, sind die einzelnen Ranksäulenmodule 2 ferner mit querverlaufenden Querstreben 11 versteift, die hier beispielhaft als Flacheisen ausgebildet sind. Diese Querstreben verbinden benachbarte Vertikalstreben 4 im Bereich deren Aufnahmeaugen 7, wobei die Querstreben 11 bevorzugt zur Abdeckung der Aufnahmeaugen 7 von der Ranksäulenaußenseite als Sichtseite her die Aufnahmeaugen 7 überdecken und für eine besonders bevorzugte Anbindung der Querstreben 11 an den Aufnahmeaugen 7 angeschweißt sind. Es sei hier noch erwähnt, dass selbstverständlich auch ein Ranksäulenaufbau ohne derartige Querstreben 11 möglich ist. Hier werden dann die einzelnen, durch Vertikalstreben 4 ausgebildeten Ranksäulenmodule 2 lediglich mittels der in der 5 dargestellten Steckverbindung zum Aufbau der Ranksäule 1 miteinander verbunden.
  • An diesen Querstreben 11 können beispielsweise in der in den 1 und 7 gezeigten Weise Pflanzschalen 12 mittels eines Hakens 13 eingehängt werden. Eine mögliche Ausgestaltung eines derartigen Hakens ist in der 8 gezeigt, die hier zudem eine andere, besonders bevorzugte Art der Befestigung an der Ranksäule 1 zeigt, und zwar eine Befestigung an der Vertikalstrebe 4, was optisch besonders vorteilhaft ist. Zur Herstellung dieser Einhakverbindung sind an den Pflanzschalen 12, wie dies in der 6 gezeigt ist, Schalenausnehmungen 14 vorgesehen, in die ein erstes Hakenende 15 des Hakens 13 einhakbar ist. Der Haken ist mit einem zweiten Hakenende 16 dann, wie dies in der 7 und 1 lediglich äußerst schematisch dargestellt ist, an einer Oberseite der Querstrebe 11 eingehakt. In der alternativen Ausgestaltung nach 8 ist in der Vertikalstrebe 4 eine entsprechende Strebenausnehmung 17 vorgesehen.
  • Die Querstreben 11 sind hier durch einzelne separate Bauteile gebildet. Grundsätzlich besteht aber auch die Möglichkeit die Querverstrebung durch ein einzelnes Bauteil, z. B. ein Flacheisenband auszubilden, das die entsprechend benachbarten Vertikalstreben 4 verbindet, wie dies in der alternati ven Ausführungsform der Ranksäule 30 der 11 gezeigt ist, bei der aus Übersichtlichkeitsgründen die einzelnen Pflanzschalen nicht mit dargestellt worden sind. Hier weist die Ranksäule einen runden Querschnitt auf.
  • In 9 ist schließlich noch eine Bodenschale 18 dargestellt, an deren Bodenplatte 19 in der Art von Aufnahmeaugen ausgebildete Vertikalstrebenaufnahmen 20 entsprechend den zugeordneten Ranksäulenmodulen 2 ausgebildet und angeordnet sind. In diese Vertikalstrebenaufnahmen 20 können in analoger Weise zur zuvor geschilderten Herstellung der Steckverbindung 6 die unteren freien Vertikalstrebenenden 9 eines unteren Ranksäulenmoduls 2 entsprechend formschlüssig und/oder reibschlüssig und/oder kraftschlüssig eingesteckt und ggf. auch fixiert werden.
  • In der 12 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei der zwei identisch aufgebaute und voneinander beabstandete erfindungsgemäße Ranksäulen 1 vorgesehen sind, bei denen anstelle der Kuppel 3 ein Dachbogen 21 in der zuvor geschilderten Weise mit seinen freien Dachbogenenden eingesteckt ist, so dass ein Rankbogen 21 ausgebildet wird. Der bzw. die Dachbögen 21, eine Mehrzahl von Ranksäulemodulen sowie mehrere Pflanzschalen mit Haken können Bestandteil eines Ranksäulen-Sets sein, das individuell gestaltet und aufgebaut sein kann. Selbstverständlich können in diesem Set auch unterschiedliche Arten von Kuppeln vorgesehen sein.

Claims (14)

  1. Ranksäule für Kletterpflanzen, mit wenigstens drei in etwa vertikal ausgerichteten Vertikalstreben, die voneinander beabstandet angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalstreben (4) einen Schalenaufnahmeraum (5) umschließen, in dem wenigstens eine Pflanzschale (12) angeordnet ist, die dort mittels wenigstens eines Pflanzschalen-Haltemittels (13) zur Ausbildung eines Ranksäulenmoduls (2) gehalten, vorzugsweise lösbar gehalten ist.
  2. Ranksäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ranksäule (1) durch mehrere, vorzugsweise gleich ausgebildete Ranksäulenmodule (2) ausgebildet ist, die in Ranksäulenerstreckungsrichtung gesehen miteinander stapelartig sowie lösbar verbunden sind, so dass in Ranksäulenerstreckungsrichtung gesehen mehrere Pflanzschalen (12) beabstandet übereinander im Schalenaufnahmeraum (5) angeordnet und gehalten sind.
  3. Ranksäule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalstreben (4) der einzelnen Ranksäulenmodule (2} mittels einer insbesondere form- und/oder kraft- und/oder reibschlüssigen Steckverbindung (6) miteinander verbunden sind.
  4. Ranksäule nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem oberen Vertikalstreben-Endbereich (8) einer Vertikalstrebe (4) ein Aufnahmeauge (7), vorzugsweise gebildet durch einen Rohrabschnitt, als erstes Steckverbindungselement ausgebildet ist, in das ein entsprechend zuordenbares freies unteres Vertikalstrebenende (9) eines anderen Ranksäulenmoduls (2) als zweites Steckverbindungselement lösbar einsteckbar ist.
  5. Ranksäule nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Befestigungselement, vorzugsweise eine am Aufnahmeauge (7) angeordnete Madenschraube (10), vorgesehen ist, mittels dem ein unteres Vertikalstrebenende (9) im in das Aufnahmeauge (7) eingesteckten Zustand fixierbar ist.
  6. Ranksäule nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die benachbarten Vertikalstreben (4) eines Ranksäulenmoduls (2) mit wenigstens einer Querstrebe (11) verbunden sind, vorzugsweise zur Ausbildung einer bezogen auf die Randsäulenerstreckungsrichtung auf gleicher Höhe um den Schalenaufnahmeraum (5) umlaufenden Querverstrebung.
  7. Ranksäule nach Anspruch 4 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ranksäulenmodul (2) eine Querstrebe (11) vorgesehen ist, die an den Aufnahmeaugen (7) benachbarter Vertikalstreben (4) angebunden ist und/oder die Aufnahmeaugen (7) von der Ranksäulenaußenseite als Sichtseite her überdeckt.
  8. Ranksäule nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ranksäule (1) durch entsprechende Anordnung der Vertikalstreben (4) und/oder von Vertikalstreben (4) versteifenden Querstreben (11) im Querschnitt gesehen eine mehreckige, runde oder kreisförmige Form aufweist.
  9. Ranksäule nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Pflanzschalen-Haltemittel durch einen Haken (13) ausgebildet ist, der einerseits an der Pflanzschale (12) und andererseits an einer Vertikalstrebe (4) und/oder einer Vertikalstreben (4) versteifenden Querstrebe (11) einhakbar ist.
  10. Ranksäule nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Pflanzschale (12) mehrere Ausnehmungen (14) vorgesehen sind, in die jeweils ein erstes Hakenende (15) einhakbar ist, und dass an den Vertikalstreben (4) und/oder den Querstreben (11) Ausnehmungen (17) vorgesehen sind, in die jeweils ein zweites Hakenende (16) einhakbar ist.
  11. Ranksäule nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ranksäule (1) eine behälterartige Bodenschale (18) aufweist, an deren Bodenplatte (19) den einzelnen unteren Vertikalstrebenenden zuordenbare Vertikalstrebenaufnahmen (20) angeordnet sind, so dass die Vertikalstreben (4) eines Ranksäulenmoduls (2) mittels einer vorzugsweise form- und/oder reib- und/oder kraftschlüssigen Steckverbindung mit der Bodenschale (18) lösbar verbindbar sind.
  12. Ranksäule nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung eines Rankbogens (22) ein zwei voneinander beabstandete Ranksäulen (1) überspannendes Dachmodul (21) vorgesehen ist, das jeweils mit dem oberen Ranksäulenende der Ranksäulen (1) vorzugsweise lösbar, insbesondere mittels einer Steckverbindung verbindbar ist.
  13. Ranksäule nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung eines Rankpavillons mehrere voneinander beabstandete Ranksäulen und mehrere zwei benachbarte Ranksäulen ver bindende Dachmodule vorgesehen sind, wobei die Verbindung zwischen den Dachmodulen, insbesondere Rankbögen, und den Ranksäulen so gestaltet ist, vorzugsweise als Steck-Drehverbindung, dass ein vorgegebener Pavillonradius ausbildbar ist.
  14. Ranksäule nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalstreben (4) durch Rohre mit zylindrischem oder eckigem Querschnitt gebildet sind.
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