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DE202004017227U1 - Ausbeulvorrichtung mit Parallelausgleich - Google Patents

Ausbeulvorrichtung mit Parallelausgleich Download PDF

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DE202004017227U1
DE202004017227U1 DE200420017227 DE202004017227U DE202004017227U1 DE 202004017227 U1 DE202004017227 U1 DE 202004017227U1 DE 200420017227 DE200420017227 DE 200420017227 DE 202004017227 U DE202004017227 U DE 202004017227U DE 202004017227 U1 DE202004017227 U1 DE 202004017227U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D1/00Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling
    • B21D1/06Removing local distortions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)

Abstract

Vorrichtung zum Ausbeulen von Verformungen in Blechflächen, umfassend:
– ein erstes (44) und ein zweites Auflager (44'),
– einen Querbalken (20), an dem die beiden Auflager angeordnet sind, und
– einen an dem Querbalken angeordneten Stempel (10), der relativ zu mindestens einem Auflager beweglich ist,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Auflager relativ zum Querbalken beweglich ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausbeulen von Verformungen in Blechflächen, umfassend ein erstes und ein zweites Auflager, einen Querbalken, an dem die beiden Auflager angeordnet sind, und einen an dem Querbalken angeordneten Stempel, der relativ zu mindestens einem Auflager beweglich ist.
  • Ausbeulvorrichtungen dieser Art sind bekannt und werden insbesondere im Bereich der Schadensbeseitigung an Kraftfahrzeugen benutzt. Diese Vorrichtungen eignen sich insbesondere gut dazu, kleinere Beulen oder Dellen, wie beispielsweise durch Hagelschlag verursachte Beschädigungen, zu beiseitigen. Die Vorrichtungen eignen sich darüber hinaus gut dazu, Verformungen in Blechflächen zu beseitigen, bei denen die Blechfläche nur von einer Seite aus zugänglich ist, beispielsweise wenn der Abbau der Innenverkleidungen einen unvertretbaren Aufwand darstellen würde oder die Blechfläche aus anderen, konstruktiven Gründen nur von außen zugänglich ist.
  • Die bekannten Vorrichtungen werden dabei solcherart benutzt, dass der Querbalken mit den beiden daran angeordneten Auflagern auf die Blechfläche aufgesetzt wird, der an dem Querbalken angeordnete Stempel auf die Blechfläche abgesenkt wird und mittels Verklebung im Bereich der Verformung, vorzugsweise genau an der Stelle der maximalen Verformung – also bei dem Beispiel des Hagelschlags in der Mitte des Kraters – befestigt wird und dann der Stempel relativ zu den beiden Auflagern bewegt wird, indem eine mit dem Stempel verbundene Gewindestange gegenüber dem Querbalken verschraubt wird und auf diese Weise eine Zugkraft auf die Beule ausgeübt wird.
  • Dabei wird die Beule so weit ausgezogen, dass nach der ggf. erfolgenden elastischen Rückverformung eine solche plastische Verformung erzielt wird, dass eine ebene Blechfläche wieder hergestellt wird.
  • Die bekannte Vorrichtung weist den Nachteil auf, dass sie nur im Bereich vollkommen ebener Blechflächen verwendbar ist, und ein Einsatz der Vorrichtung im Bereich gekrümmter Blechflächen oder im Bereich von Absätzen, Sicken, Stufen oder ähnlichem zu keinen befriedigenden Ergebnissen führt, da keine für eine exakte Rückverformung der Blechfläche geeignete Konfiguration erzielt werden kann.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtungen besteht darin, dass die Relativbewegung des Stempels über die Drehung der Gewindestange nur sehr langsam stattfindet, wodurch eine erhebliche elastische Verformung des Blechs bewirkt wird, die die Abschätzung des Bearbeitungsergebnisses erschwert und die Bearbeitungszeit verlängert.
  • Die bekannten Vorrichtungen weisen darüber hinaus den weiteren Nachteil auf, dass die Bearbeitung mehrere Schäden, wie sie typischerweise bei Hagelschäden auftreten, nur sehr langsam vonstatten geht, da die Befestigung des Stempel auf der Blechfläche durch Verklebung einen aufwendigen Verklebungsvorgang mit anschließender erforderlicher Aushärtungszeit bedingt.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Ausbeulvorrichtung bereitzustellen, welche die vorstehend genannten Probleme zumindest verringert und vorzugsweise vermeidet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer eingangs genannten Vorrichtung gelöst, indem mindestens ein Auflager relativ zum Querbalken beweglich ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht dadurch, dass durch Relativbewegung des Auflagers zum Querbalken der Querbalken auch dann zu der Blechfläche ausgerichtet werden kann, wenn beispielsweise eines der Auflager auf einer Seite einer Stufe der Blechfläche und das andere Auflager auf der anderen Seite der Stufe angeordnet ist. In diesem Fall kann beispielsweise das höher liegende Auflager durch Relativbewegung näher an den Querbalken heranbewegt werden und der Querbalken hierdurch parallel zur Blechfläche angeordnet werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist jedoch nicht darauf beschränkt, den Querbalken stets genau parallel auszurichten. In bestimmten Fällen kann es vorteilhaft sein, beispielsweise wenn eine schräg eingeprägte Verformung ausgebeult werden soll, den Querbalken nicht parallel auszurichten, sondern eine bewusste geneigte Ausrichtung des Querbalkens einzustellen, um so beispielsweise mit dem Stempel einen Zug auf die Verformung auszuüben, der genau entgegengesetzt zu der Kraft gerichtet ist, welche die Beule verursacht hat.
  • Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn beide Auflager relativ zum Querbalken beweglich sind. Bei dieser Ausführungsform kann die Vorrichtung in besonders vielfältiger Weise zur Blechfläche ausgerichtet werden, indem beide Auflager verstellt werden.
  • Es ist insbesondere bevorzugt, dass das/die Auflager in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Querbalkens beweglich ist. Die so ermöglichte Bewegungsrichtung der Auflager relativ zum Querbalken führt in den meisten Fällen zu einer zufriedenstellenden Ausrichtung des Querbalkens in Bezug auf die Blechfläche, um somit eine günstige Rückverformung erzielen zu können.
  • Weiterhin ist es bevorzugt, wenn das/die Auflager mittels je einer Stange mit Gewindeabschnitt mit dem Querbalken verbunden sind und der Gewindeabschnitt mit korrespondierenden Gewindeabschnitten in dem Querbalken und/oder dem Auflager bzw. den Auflagern zusammenwirkt. Bei dieser Ausführungsform können die Auflager durch Rotieren der Stange relativ zum Querbalken bewegt werden und die so erzielte Gewindeverstellung ermöglicht eine besonders präzise Ausrichtung des Querbalkens zur Blechfläche und darüber hinaus, wenn der Stempel im Bereich der Verformung befestigt ist, eine präzise Bewegung des Stempels relativ zu den Auflagern, um auf diese Weise die Verformung rückzuverformen. D.h., die Verstellung der Auflager zum Querbalken wird einerseits dazu benutzt, die Querbalken exakt auszurichten und hierauf folgend dazu benutzt, die für den Ausbeulvorgang erforderliche Kraft auf die Beule aufzubringen.
  • So können bei dieser Ausführungsform die Stangen vorteilhafterweise mit einem Handgriff zum bequemen Drehen der Stange versehen werden. Beispielsweise kann sich die Stange mit dem Gewindeabschnitt durch eine Durchgangsgewindebohrung im Querbalken erstrecken, wobei die Auflager jeweils auf einer Seite des Querbalkens angeordnet sind und die Betätigungshandgriffe auf der anderen Seite des Querbalkens angeordnet sind. Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn der Stempel zwischen den beiden Auflagern an dem Querbalken angeordnet ist. Mit dieser Anordnung wird eine besonders steife Vorrichtungsgestaltung ermöglicht, die in den meisten Fällen einsetzbar ist. Bei dieser Ausführungsform werden die beiden Auflager auf gegenüberliegenden Seiten von der Verformung angeordnet und der Stempel mit der zwischen den Auflagern befindlichen Verformung verbunden. Die Vorrichtung kann beispielsweise in solcher Weise modular aufgebaut sein, dass der Stempel zwischen den beiden Auflagern montiert werden kann oder für bestimmte Einsatzzwecke auch an einem Ende des Querbalkens montiert werden kann.
  • Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn der Stempel relativ zum Querbalken beweglich ist. Bei dieser Ausführungsform wird neben der erfindungsgemäßen Bewegung der Auflager zum Querbalken auch eine Bewegung des Stempels zum Querbalken ermöglicht und auf diese Weise die Anpassbarkeit der Vorrichtung an unterschiedliche Geometrien der Blechoberfläche erweitert. Dabei kann der Stempel sowohl senkrecht zur Längsachse des Querbalkens als auch in Richtung der Längsachse des Querbalkens beweglich sein, um auf diese Weise eine Justage des Stempels zu erzielen und darüber hinaus die für die Rückverformung erforderliche Relativbewegung zu ermöglichen.
  • Dabei ist es insbesondere bevorzugt, wenn der Stempel relativ zum Querbalken in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Querbalkens beweglich ist. Diese Ausführungsform ermöglicht es, dass die für die Rückverformung der Beule erforderliche Bewegung durch eine Stempelbewegung aufgebracht wird. Dies ist besonders leicht zu handhaben und bietet darüber hinaus den Vorteil, dass eine zuvor durch Bewegen der Auflager relativ zum Querbalken gefundene Paralleljustage des Querbalkens zur Blechoberfläche während der Rückverformung bestehen bleibt.
  • Die Erfindung löst die zugrunde liegende Aufgabe gemäß eines weiteren Aspekts bei einer eingangs genannten Ausbeulvorrichtung durch einen am Querbalken drehbar gelagerten Exzenter, der mit Wirkflächen zusammenwirkt, die mit dem Stempel verbunden sind. Bei dieser Vorrichtung wird zum einen eine Relativbewegung zwischen Stempel und Querbalken ermöglicht und darüber hinaus kann diese Relativbewegung besonders schnell ausgeführt werden, indem der Exzenter gedreht wird. Auf diese Weise kann ein für viele Rückverformungen anzustrebender „Schreck-Effekt" erzielt werden, der ein weitestgehend plastische Verformungen ohne nennenswerte elastische Verformungsanteile bewirkt und somit eine besonders effiziente Rückverformung ermöglicht.
  • Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn diese Ausführungsform fortgebildet wird, wie zuvor beschrieben.
  • Weiterhin ist es bei diesem Aspekt der Erfindung vorteilhaft, wenn der Exzenter ausgebildet ist, um den maximalen Hub des Stempels relativ zum Querbalken bei Drehung des Exzenters um etwa 180°, vorzugsweise um weniger als 180°, insbesondere um etwa 90° zu erzielen. Diese Fortbildung, bei der der Exzenter beispielsweise in Form einer Nocke ausgeführt sein kann, ermöglicht eine Rückverformung mittels einer Drehung des Exzenters um einen geringen Winkelbereich und kann dadurch den gewünschten Schreck-Effekt besonderes wirksam erzielen.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Wirkflächen an einer den Exzenter umschließenden Ausnehmung des Stempels angeordnet sind. Diese Ausführungsform bietet fertigungstechnische Vorteile und ermöglicht darüber hinaus eine besonders günstige, spielfreie Zusammenwirkung zwischen dem Exzenter und den Wirkflächen am Stempel.
  • Gemäß eines weiteren Aspekts der Erfindung wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bei einer eingangs genannten Vorrichtung gelöst, indem der Stempel einen Aufnahmeabschnitt aufweist zur Verbindung mit einem an der Blechfläche befestigbaren, insbesondere mit der Blechfläche verklebbaren Anschlusselement. Diese Ausführungsform ermöglicht eine besonders effiziente und zeitsparende Bearbeitung mehrerer Beulen in einer Blechfläche, indem mehrere Anschlusselemente benutzt werden, die jeweils an einer Verformung mit der Blechfläche verbunden werden und darauffolgend die Ausbeulvorrichtung nacheinander an die Anschlusselemente angesetzt wird und der Aufnahmeabschnitt an dem jeweiligen Anschlusselement befestigt wird. Auf diese Weise wird vermieden, dass bei jedem neuen Ausbeulvorgang eine aufwendige erneute Befestigung des Stempels im Bereich der Verformung erfolgen muss, sondern es wird diese zeitaufwendige Befestigung vorverlagert und dann die Rückverformungen in schneller Folge nacheinander aufgeführt. Diese Vorrichtung ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Befestigung durch Verklebung erfolgt, da in diesem Fall bei Ausbeulen mehrere Beulen das Warten auf die Aushärtung des Klebstoff keine wesentliche Verzögerung des gesamten Ausbeulvorgangs verursacht.
  • Dabei ist es insbesondere vorteilhaft, wenn die Vorrichtung fortgebildet wird, wie zuvor beschrieben. Hierdurch kann eine Ausbeulvorrichtung realisiert werden, die für eine Vielzahl von Ausbeulvorgängen an verschiedenen Orten der Blechfläche, auch an geometrisch schwierigen Orten, eine schnelle und effiziente Ausbeulung ermöglicht.
  • Die vorgenannte Ausführungsform kann weiter fortgebildet werden, indem der Aufnahmeabschnitt zur formschlüssigen Verbindung mit dem Anschlusselement ausgebildet ist. Grundsätzlich sind verschiedene Verbindungsmöglichkeiten zwischen Anschlusselement und Aufnahmeabschnitt möglich und für bestimmte Anwendungen vorteilhaft. So kann, um eine variable Befestigung erzielen zu können, eine kraftschlüssige Verklemmung des Anschlusselementes im Aufnahmeabschnitt vorgesehen sein. Bei vielen Anwendungen ist jedoch die formschlüssige Verbindung zu bevorzugen, da hierdurch einerseits eine besonders sichere Verbindung erzielt wird, die für einen exakten Ausbeulvorgang erforderlich ist und darüber hinaus die relative Beweglichkeit zwischen Stempel und Auflager zur spielfreien Einstellung zwischen Aufnahmeabschnitt und Anschlusselement genutzt werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann weiterhin fortgebildet werden durch ein Anschlusselement, umfassend eine Klebefläche zur Verklebung des Anschlusselementes mit der Blechfläche und einen Adapterabschnitt zur Verbindung mit dem Aufnahmeabschnitt. Dieses Anschlusselement eignet sich zur Verklebung auf der Blechfläche und kann dann vorzugsweise während oder nach der Aushärtung mittels des Adapterabschnitts mit dem Aufnahmeabschnitt des Stempels verbunden werden, um den Ausbeulvorgang durchzuführen. Es ist insbesondere vorteilhaft, einen Vorrichtungssatz zum Ausbeulen bereitzustellen, der eine Vorrichtung und mehrerer solcher Anschlusselemente umfasst, um mit diesem Ausbeulvorrichtungssatz mehrere Blechschäden in einer schnelleren Folge ausbeulen zu können.
  • Dabei ist es insbesondere vorteilhaft, wenn das Anschlusselement hantelförmig ausgebildet ist, mit einer an dem ersten Ende ausgebildeten Klebefläche, einem an dem gegenüberliegenden Ende angeordneten Adapterabschnitt und einem dazwischen ausgebildeten schmalen Halsabschnitt. Diese Ausgestaltung des Anschlusselementes ermöglicht eine sichere formschlüssige Befestigung des Anschlusselements an dem Stempel und kann leicht im Verformungsbereich verklebt werden. Der Aufnahmeabschnitt des Stempels kann für dieses Anschlusselement beispielsweise in Form einer Ausnehmung in einer zylindrischen Stange gestaltet sein, in die der Adapterabschnitt durch eine erste Öffnung in radialer Richtung eingesetzt werden kann und aus der der schmale Halsabschnitt durch eine axiale Öffnung, die mit der ersten Öffnung verbunden ist, herausragen kann.
  • Die zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Vorrichtungen können weiterhin fortgebildet werden durch ein Leuchtmittel zur Erzeugung mindestens einer Lichtreflexion in Form eines Lichtstreifens auf der Blechfläche im Bereich der Verformung. Dies ermöglicht eine besondere präzise und universale Überprüfung der Ebenheit der Blechfläche und macht dem Anwender der Vorrichtung Unregelmäßigkeiten im Blechflächenverlauf leicht erkennbar. Die Leuchtmittel können dabei beispielsweise an der erfindungsgemäßen Vorrichtung befestigt sein, um so eine vorbestimmte, vorteilhafte Lage der Leuchtmittel sicherzustellen. Oftmals ist die getrennte Bereitstellung der Leuchtmittel vorteilhaft oder die einstellbare Ausrichtung der Leuchtmittel zu der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung.
  • Schließlich besteht eine weitere Fortbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Bereitstellung zumindestens eines weiteren, an dem Querbalken angeordneten Auflagers. Dies ermöglicht eine insgesamt steifere und stabilere Abstützung der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf der Blechfläche und kann für die Rückverformung mehrere Verformungen, insbesondere von Verformungen im sehr dünnen oder sehr dicken Blechen benutzt werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann betrieben werden nach einem Verfahren zum Ausbeulen von Blechflächen, mit den Schritten: Aufsetzen eines ersten und zweiten Auflagers, welche an einem Querbalken angeordnet sind, auf die Blechfläche im Bereich um die auszubeulende Verformung, Befestigen eines Stempels im Bereich der Verformung, vorzugsweise durch Verkleben, Relativbewegen des Stempels zum ersten und/oder zweiten Auflager zum Ausbeulen, und Lösen des Stempels und Abnehmen des ersten und zweiten Auflagers, wobei nach dem Aufsetzen des ersten und zweiten Auflagers mindestens ein Auflager relativ zum Querbalken bewegt wird, um den Querbalken zur Blechoberfläche auszurichten, insbesondere etwa parallel auszurichten.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch betrieben werden nach einem Verfahren zum Ausbeulen von Blechflächen, mit den Schritten: Aufsetzen eines ersten und zweiten Auflagers, welche an einem Querbalken angeordnet sind, auf die Blechfläche im Bereich um die auszubeulende Verformung, Befestigen eines Stempels im Bereich der Verformung, vorzugsweise durch Verkleben, Relativbewegen des Stempels zum ersten und/oder zweiten Auflager zum Ausbeulen, und Lösen des Stempels und Abnehmen des ersten und zweiten Auflagers, wobei die Relativbewegung des Stempels durch Drehen eines am Querbalken drehbar gelagerten Exzenters, der mit Wirkflächen zusammenwirkt, die mit dem Stempel verbunden sind, bewirkt wird.
  • Schließlich kann die erfindungsgemäße Vorrichtung betrieben werden nach einem Verfahren zum Ausbeulen von Blechflächen, mit den Schritten: Aufsetzen eines ersten und zweiten Auflagers, welche an einem Querbalken angeordnet sind, auf die Blechfläche im Bereich um die auszubeulende Verformung, Befestigen eines Stempels im Bereich der Verformung, vorzugsweise durch Verkleben, Relativbewegen des Stempels zum ersten und/oder zweiten Auflager zum Ausbeulen, und Lösen der Verklebung des Stempels und Abnehmen des ersten und zweiten Auflagers, wobei der Stempel im Bereich der Verformung befestigt wird, indem ein Anschlusselement im Bereich der Verformung mit der Blechfläche verklebt wird und das Anschlusselement an dem Stempel befestigt wird, vorzugsweise formschlüssig befestigt wird.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform wird anhand der anhängen Figur beschrieben:
  • Die Figur zeigt eine teilgeschnittene Frontalansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung.
  • Die dargestellte Ausführungsform weist einen zentral angeordneten Stempel 10 auf, der in einer Grundplatte 20 vertikal verschieblich gelagert ist. Der Stempel 10 weist einen oberen Führungsabschnitt 11 auf, der eine rechtwinklige Ausnehmung 12 umschließt. An dem oberen Führungsabschnitt 11 schließt sich ein unterer Aufnahmeabschnitt 13, der eine in radialer Richtung eingeschnittene Ausnehmung 14 und eine axiale Öffnung 15, die sich von der Stirnseite des Aufnahmeabschnittes in die Ausnehmung 14 erstreckt und nach radial geöffnet ist, umfasst.
  • In der rechtwinkligen Ausnehmung 12 im oberen Führungsabschnitt 11 sind eine obere und eine untere Führungsfläche 16, 17 angeordnet, die mit einem Exzenter 30 zusammenwirken. Der Exzenter 30 ist mittels einer Lagerwelle 31 in einer Verdickung 21 der Grundplatte 20 drehbar gelagert und kann mittels eines an der Lagerwelle befestigten Handgriffs 32 gedreht werden.
  • Die Grundplatte 20 erstreckt sich zu beiden Seiten von dem Stempel in symmetrischer Weise und weist an ihren beiden Enden jeweils eine parallel zur Bewegungsrichtung des Stempels ausgerichtete durchgehende Gewindebohrung 22, 22' auf, in die eine Gewindestange 40 eingesetzt ist.
  • Die Gewindestange 40 weist an ihrem oberen Ende einen Drehknauf 41 auf, der mittels einer Kontermutter 42 drehmomentenfest auf der Gewindestange 40 befestigt ist.
  • An ihrem gegenüberliegendem, unteren Ende ist die Gewindestange wiederum drehmomentenfest mittels einer Kontermutter 42 mit einem Auflagerfuss 44 verbunden, der eine untere, ebene Fläche 45 aufweist, die auf einer Blechfläche 50 aufsetzbar ist.
  • Durch Drehen des Handknaufs 41 kann die Gewindestange 40 relativ zur Grundplatte gedreht werden und somit durch Zusammenwirken des Innengewindes in der Grundplatte mit dem Außengewinde der Gewindestange relativ vertikal zur Grundplatte bewegt werden. Hierdurch kann die Grundplatte parallel zur Blechoberfläche 50 ausgerichtet werden.
  • Die Blechoberfläche 50 weist eine Verformung 51 auf, in der ein Anschlussstück 60 mittels eines Klebstoffs 61 festgeklebt ist.
  • Das Anschlussstück 60 weist einen zylindrischen Halsabschnitt 62 auf, der nach unten verbreitert mit einer Klebeplattform 63 einstückig verbunden ist. In gleicher Weise ist der zylindrische Halsabschnitt nach oben einstückig mit einer zylindrischen größeren Adapterplatte 64 verbunden.
  • Die Adapterplatte 64 kann in radialer Richtung in die Ausnehmung 14 eingesetzt werden, wodurch der obere Abschnitt des Halsabschnitts 62 in der axialen Öffnung 15 zu Liegen kommt. Auf diese Weise wird eine formschlüssige Verankerung des Anschlusselementes 60 am Stempel 10 bewirkt.
  • Hierauf folgend kann durch leichtes synchrones Bewegen der Drehknäufe 41, 41' die Verbindung zwischen dem Anschlussstück 60 und dem Stempel 10 spielfrei vorgespannt werden und anschließend durch dosiertes Umlegen des Handgriffs 32 der Stempel aufwärts bewegt werden, um hierdurch die Verformung 51 aus der Blechoberfläche 50 herauszuziehen.

Claims (18)

  1. Vorrichtung zum Ausbeulen von Verformungen in Blechflächen, umfassend: – ein erstes (44) und ein zweites Auflager (44'), – einen Querbalken (20), an dem die beiden Auflager angeordnet sind, und – einen an dem Querbalken angeordneten Stempel (10), der relativ zu mindestens einem Auflager beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Auflager relativ zum Querbalken beweglich ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass beide Auflager relativ zum Querbalken beweglich sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das/die Auflager in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Querbalkens beweglich ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das/die Auflager mittels je einer Stange (40) mit Gewindeabschnitt mit dem Querbalken verbunden sind und der Gewindeabschnitt mit korrespondierenden Gewindeabschnitten (22, 22') in dem Querbalken und/oder dem Auflager bzw. den Auflagern zusammenwirken.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel zwischen den beiden Auflagern an dem Querbalken angeordnet ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel relativ zum Querbalken beweglich ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel relativ zum Querbalken in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Querbalkens beweglich ist.
  8. Vorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Querbalken drehbar gelagerten Exzenter (30), der mit Wirkflächen (16, 17) zusammenwirkt, die mit dem Stempel verbunden sind.
  9. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, gekennzeichnet durch mindestens einen kennzeichnenden Teil eines der Ansprüche 1–7.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter ausgebildet ist, um den maximalen Hub des Stempels relativ zum Querbalken bei Drehung des Exzenters um etwa 180°, vorzugsweise um weniger als 180°, insbesondere um etwa 90° zu erzielen.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkflächen an einer den Exzenter umschliessenden Ausnehmung (12) des Stempels angeordnet sind.
  12. Vorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel einen Aufnahmeabschnitt (14, 15) aufweist zur Verbindung mit einem an der Blechfläche befestigbaren, insbesondere mit der Blechfläche verklebbaren Anschlusselement (60).
  13. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, gekennzeichnet durch mindestens einen kennzeichnenden Teil eines der Ansprüche 1–7.
  14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (14, 15) zur formschlüssigen Verbindung mit dem Anschlusselement (60) ausgebildet ist.
  15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 13, gekennzeichnet durch ein Anschlusselement (60), umfassend – eine Klebefläche (63) zur Verklebung des Anschlusselementes mit der Blechfläche und – einen Adapterabschnitt (64) zur Verbindung mit dem Aufnahmeabschnitt.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement hantelförmig ausgebildet ist, mit einer an dem ersten Ende ausgebildeten Klebefläche (63), einem an dem gegenüberliegenden Ende abgeordneten Adapterabschnitt (64) und einem dazwischen ausgebildeten schmalen Halsabschnitt (62).
  17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Leuchtmittel zur Erzeugung mindestens einer Lichtreflexion in Form eines Lichtstreifens auf der Blechfläche im Bereich der Verformung.
  18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens ein weiteres an dem Querbalken angeordnetes Auflager.
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